Energiekrise 2.0.2.X

  • Nachdem das Schweizer Volk den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen hat, wurde in Bern jahrelang nur die Daumen gedreht.


    Viele Hausbesitzer wurde gedrängt ihre Öl - und Gasheizungen durch Wärmetauscher zu ersetzen. Grundsätzlich ja keine schlechte Idee, nur im Winter heizen nun viele mit Strom.


    Nun sollen Autos mit Verbrennermotoren durch Autos mit Batterien ersetzt werden. Grundsätzlich ja auch keine schlechte Idee.


    Das Problem: Die AKW's werden abgeschaltet.


    Fazit: Es steht die Hälfte zu Verfügung und das Doppelte wird benötigt.


    Anstatt den Strom aus dem Ausland zu beziehen sollten wir meiner Meinung nach die Chance nutzen und viele kleine moderne AKW's nahe an die Grenze zB. Deutschland bauen, damit wir den Strom teuer in die Nachbarländer exportieren können.


    Vielleicht könnte mir mal einer aus Bern erklären warum Hausbesitzer keine neue Gasheizungen bauen dürfen, aber der Staat nun neue Gaskraftwerke baut um Energie zu erzeugen.


    Unter anderem bin ich der Meinung dass die Reihenfolge falsch ist. Man sollte erst genügend Energie zu verfügung haben und dann die Leute motivieren auf erneuerbare Energien zu setzen.


    Im Übrigen könnte man ja den Hausbesitzern den Eigenmietwert und die Mehrwertsteuer für den Bau von Solardächern erlassen wenn sie Strom auf dem Dach produzieren. Vielleicht würde ja einmal eine Steuersenkung etwas bewirken.

  • Die Naturkatastophen häufen sich

    Deutschland hat es eben erst schwer erwischt, jetzt ist gerade im Mittelmeer was los.


    Weltweit wird es auffällig mehr und schlimmer. Der CO2- und Methan-Gehalt in dr Luft geht durch die Decke.


    In Madagaskar herrscht gerade Dürre und Hungersnot.



    Viele denken nur an sich, ich aber denke nur an mich *scratch_one-s_head*



    Die Erderwärmung lässt sich nicht mehr stoppen. Nicht mal eine Verlangsamung ist absehbar. Da hätte man schon vor 10 Jahren weltweit rigoros dagegenhalten müssen.


    Wichtig ist scheinbar einfach nur, dass wir immer genügend Strom haben, koste was es wolle.


    Diejenigen, die jetzt auf die Welt kommen, haben ganz schlechte Karten.

  • Wasserstoff und Brennstoffzellen anstelle von Öl und Gas

    Plug Power (PLUG) - der Early-Mover im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen - dürfte von den aktuellen weltpolitischen Ereignissen weiter Auftrieb bekommen. Es ist definitiv an der Zeit für nachhaltige und erneuerbare Energieformen. Politik und Bevölkerung legen immer mehr Wert auf solche grüne Energie (Wasserstoff und Brennstoffzellen).........


    UN Climate Change Report: 3 Things to Know - Plug Power


    Plug Power: Spannende Woche steht an - DER AKTIONÄR (deraktionaer.de)


    Go www.plugpower.com go!

  • Kreise: EU-Kommission konkretisiert Vorschlag für Gasreserven


    Die Planungen in der EU für verpflichtende Gasreserven werden konkreter. Die Mitgliedstaaten sollen sicherstellen, dass ihre Gasspeicher jedes Jahr bis zum 1. November mindestens zu 90 Prozent gefüllt sind, wie aus einem Entwurf der EU-Kommission hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.


    22.03.2022 06:33


    Es sollen demnach Zwischenstände festgelegt werden, die auch von der Kommission überwacht werden sollen. Der Gesetzesvorschlag wird voraussichtlicht am Mittwoch offiziell vorgestellt. Bis dahin kann sich der Entwurf noch ändern. In Deutschland gibt es bereits Pläne für ähnliche Massnahmen, die nach Angaben des Wirtschaftsministeriums im Mai in Kraft treten sollen.


    "Da es jederzeit zu Unterbrechungen bei der Versorgung mit Pipeline-Gas kommen kann, müssen Massnahmen beim Füllstand der Unionsspeicher eingeleitet werden, um die Versorgung für den Winter 2022/2023 sicherzustellen", heisst es in dem Entwurf mit Hinblick auf den Krieg in der Ukraine und einen möglichen russischen Gas-Lieferstopp.


    So sollen EU-Länder künftig Einfluss auf die Betreiber von Gasspeichern über eine verpflichtende Lizenzvergabe haben. Das soll sicherstellen, dass diese nicht die Energieversorgung in einem EU-Land gefährden. In Deutschland werden etwa mehrere Gasspeicher von Gazprom betrieben. Dem russischem Staatskonzern wurde vorgeworfen, seine Speicher absichtlich nicht ausreichend befüllt zu haben.


    Gleichzeitig schlägt die Kommission vor, bestimmte Entgelte für die Ein- und Ausspeisung der Speicher abzuschaffen, um Marktanreize dafür zu schaffen. Da nicht alle EU-Länder über Gasspeicher verfügen, soll es ausserdem einen Mechanismus zur Lastenteilung geben, damit alle von den höheren Füllständen profitieren können, wie aus dem Entwurf hervorgeht.


    Die Mindestfüllstände hatte die EU-Kommission bereits Anfang des Monats ins Spiel gebracht. Nachdem der offizielle Vorschlag präsentiert wurde, muss das Gesetz vom EU-Parlament und den Ländern verhandelt und angenommen werden. Im Entwurf heisst es, dass dies angesichts der geopolitischen Lage relativ schnell passieren sollte./dub/DP/zb


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Bundesrat Maurer gleist Verhandlungen mit Katar über Gaslieferungen auf


    Bundesrat Ueli Maurer hat am Dienstagmorgen in Doha den katarischen Energieminister Saad Sherida al-Kaabi getroffen. Thema waren unter anderem Lieferungen von Flüssiggas an die Schweiz.


    22.03.2022 11:42


    Geplant sei, dass nun die zuständigen Stellen in beiden Ländern Gespräche über die Einzelheiten führen würden, hiess es in einer Mitteilung des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD) auf dem Kurznachrichtendienst Twitter vom Dienstag.


    Für die Schweiz wird das Energieversorgungsunternehmen Gaznat die Verhandlungen führen, wie EFD-Mediensprecherin Tina Laubscher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Da die Gespräche noch bevorstünden, könne man im Moment keine weiteren Angaben etwa zu möglichen Liefermengen machen.


    Angesichts des Kriegs in der Ukraine hatte der Bundesrat am 4. März Massnahmen zur Gasversorgungssicherheit für den kommenden Winter beschlossen. Gasunternehmen sollen demnach rasch gemeinsam Gas, Gasspeicherkapazitäten, Flüssiggas (LNG) und LNG-Terminalkapazitäten beschaffen können, ohne kartellrechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen.


    Vorgesehen ist, dass die Gasbranche Ende April zusammen mit den zuständigen Departementen und Behörden dem Bundesrat einen Lösungsvorschlag vorlegt. Bereits am 17. Februar hatte der Bundesrat zudem beschlossen, dass eine Wasserkraftreserve aufgebaut wird, die schnell verfügbar ist.


    Arbeitsbesuch von Maurer


    Die Gespräche in Katar erfolgten im Rahmen des Arbeitsbesuchs Maurers in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Mittwoch und Donnerstag, in dessen Rahmen der Schweizer Finanzminister unter anderem die Expo in Dubai besuchen wird.


    Die Visite in Katar auf der Hinreise war nach Angaben des Bundes seit längerem geplant. Maurer war bereits im Juli 2021 ein erstes Mal in den Golfstaat gereist. Auf dem Programm des jetzigen Besuchs standen auch Treffen mit dem katarischen Emir Tamim Bin Hamad Al Thani sowie Finanzminister Ali Bin Ahmed Al Kuwari. Ziel sei, den im Sommer 2021 begonnen Dialog in Finanz- und Steuerfragen zu vertiefen, hiess es.


    (AWP)

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  • Mit dem Bau von den Gaskraftwerken sind wir finanziell ja noch mit einem blauen Auge davon gekommen.


    Wir sollten schleunigst 10 Mini AKW's bauen welche auf dem neusten Stand der Technologie sind, platziert möglichst nahe an der Grenze zum Ausland.


    Der Vorteil wäre dass wit den Strom ins Ausland verkaufen können und die Mini AKW's viel sicherer sind.



    Die Schweiz ist klein und agil. Unsere Nachbarländer, respektive die EU ist unzuuverlässig und grössenwahnsiniig geworden.


    Die Auswirkungen der Politik von Merkel, Juncker und Co. in den letzten 10 Jahren muss nun die ukrainische Bevölkerung ausbaden.


    Der Vorteil an Krisen ist, dass gehandelt werden muss !

  • Wasserstoff und Brennstoffzellen in Indien

    Plug Power erhält seinen ersten Großauftrag für Elektrolyseure von Indiens größtem Energiekonglomerat NTPC. Der erste Auftrag umfasst einen 5-MW-Elektrolyseur, und da NTPC ein staatlich geführtes Unternehmen ist, das über mehrere Milliarden Dollar verfügt, sind sie dafür bekannt, dass sie über Jahre hinweg Folgeaufträge erteilen, sobald sie ihre Lieferanten ausgewählt haben! Dies ist wahrscheinlich eine ebenso große Nachricht wie der Gewinn des ersten Großauftrags in Indien durch SK in Korea für Plug. Wurde auf Linkedin gepostet. Wahrscheinlich wird der PLUG-Umsatz ab 2022 erheblich steigen.


    Devon Hyver, Executive MBA auf LinkedIn: #delhi #power #team | 16 Kommentare


    Plug Power wins its first major Electrolyzer deal with India's largest Energy conglomerate NTPC. The first order is for 5 MW Electrolyzer and since NTPC is a multi billion dollar state run they are know to give repeat orders over years once they select suppliers! This is probably as big a news as SK in Korea for Plug winning its first major deal in India. Was posted on linkedin. Likely major boost to revenues from 2022 onwards..

  • bonobolio hat am 22.03.2022 16:34 geschrieben:

    Quote

    Plug Power erhält seinen ersten Großauftrag für Elektrolyseure von Indiens größtem Energiekonglomerat NTPC.


    Kann Du den Titel empfehlen oder hast Du Dich mit dem Titel befasst ?


    Ist das der richtige Valor : Plug Power Rg / Valor: 13074688 ?

  • waspch hat am 22.03.2022 20:45 geschrieben:

    Quote

    bonobolio hat am 22.03.2022 16:34 geschrieben:


    Kann Du den Titel empfehlen oder hast Du Dich mit dem Titel befasst ?


    Ist das der richtige Valor : Plug Power Rg / Valor: 13074688 ?

    Hallo waspch


    Von mir kriegst Du 3 x ein kräftiges JA auf obige Fragen:-) Plug Power: Valor: 13074688 / Symbol: PLUG


    Es gibt verschiedene Handelsplätze für diese Unternehmung - auch in Euro - aber ich würde wegen dem viel grösseren Handelsvolumen auf die US-Börse NASDAQ und die Heimwährung US-Dollar setzen.


    Weitere Informationen findest Du z.B. auf:


    https://finance.yahoo.com/quote/PLUG?p=PLUG


    http://www.plugpower.com


    Und PLUG bezieht auch von unserer ABB (siehe aktuelle Pressemitteilung):


    Plug Power taps ABB for green hydrogen plants (axios.com)


    Viel Erfolg und auf gutes Gelingen! Gruss, Bono

  • EU-Kommission präsentiert Notfallmassnahmen gegen hohe Energiepreise


    (Ausführliche Fassung) - Kurz vor einem EU-Gipfel in Brüssel hat die Europäische Kommission konkretere Massnahmen für niedrigere Energiepreise in Europa vorgelegt. Die Brüsseler Behörde schlug am Mittwoch ein Gesetz für verpflichtende Gasreserven vor, um die Energieversorgung im nächsten Winter zu sichern. Gleichzeitig listete sie mögliche Notfallmassnahmen wie Preisdeckel auf, um Verbraucher vor den stark gestiegenen Preisen zu schützen. Auch gemeinsame Gaseinkäufe werden in Erwägung gezogen. Damit sollen sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten bei ihrem Treffen am Donnerstag und Freitag befassen.


    23.03.2022 15:34


    Auch in Deutschland erwägt die Bundesregierung Massnahmen gegen die hohen Preise. Am Mittwochabend wollten sich die Regierungsparteien SPD, Grüne und FDP auf Spitzenebene treffen, um über geplante Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger zu verhandeln. Angesichts des Kriegs in der Ukraine sind die Gaspreise - und davon getrieben die Strompreise - weiter gestiegen. Es werden zudem Schwierigkeiten bei der Energieversorgung befürchtet, da die EU und besonders Deutschland von russischen Importen abhängig sind. Die Gasspeicher in der EU sind nach offiziellen Angaben nur zu etwa 26 Prozent voll, in Deutschland zu knapp 25 Prozent - viel niedriger als in vorherigen Jahren.


    Verpflichtende Gasreserven


    EU-Länder sollen laut dem Gesetzesvorschlag der Kommission sicherstellen, dass ihre Gasreserven dieses Jahr bis zum 1. November zu 80 Prozent gefüllt sind, und in den nächsten Jahren zu dem Stichtag zu 90 Prozent. Das soll die Gasversorgung sichern und Preisausschläge eindämmen. In Deutschland gibt es bereits Pläne für ähnliche Massnahmen, die nach Angaben des Wirtschaftsministeriums im Mai in Kraft treten sollen.


    Die Füllstände sowie Zwischenstände über das Jahr sollen von den EU-Ländern und der Kommission überprüft werden. Länder könnten Gasversorger etwa mit staatlichen Mitteln finanziell entschädigen oder Tarifrabatte anbieten, um Anreize dafür zu schaffen, Gas trotz hoher Preise zu lagern. Da nicht alle EU-Länder Gasspeicher haben, soll es ausserdem einen Mechanismus zur Lastenteilung geben, damit alle von den höheren Füllständen profitieren können.


    Kontrolle der Betreiber von Gasspeichern


    Der Gesetzesvorschlag sieht auch einen grösseren Einfluss von EU-Ländern auf die Betreiber von Gasspeichern über eine Lizenzvergabe vor. Das soll sicherstellen, dass diese nicht die Energieversorgung gefährden. Wird Betreibern ihre Lizenz entzogen, müssen sie Anteile verkaufen oder können enteignet werden. In Deutschland werden zwei Gasspeicher von Gazprom betrieben, darunter der bundesweit grösste im niedersächsischen Rehden. Dem russischen Staatskonzern wurde vorgeworfen, seine Speicher in diesem Winter absichtlich nicht ausreichend befüllt zu haben. Das Gesetz muss nun vom EU-Parlament und den Ländern verhandelt und angenommen werden.


    Die EU-Kommission erwägt zusätzliche nationale und EU-weite Optionen gegen die hohen Strompreise. Diese sind bislang unverbindlich und sollen beim EU-Gipfel besprochen werden. Staaten könnten etwa Strom auf dem Markt einkaufen und besonders bedürftigen Kunden billiger zur Verfügung stellen. Die Länder könnten auch einen festen Strompreis im Grosshandel setzen und Produzenten dafür finanziell kompensieren. Es könnte auch ein EU-weiter maximaler Preis für Gas gesetzt werden, der dann zu niedrigeren Strompreisen führen würde. Der Strompreis wird durch einen Preismechanismus in der EU vom Gaspreis beeinflusst.


    Alle diese Massnahmen hätten jedoch nach Ansicht der Kommission auch Nachteile, die sich auf die Versorgung auswirken könnten - etwa hohe Kosten für die Staatskassen sowie eine Verzerrung der Märkte, sodass Lieferanten ihr Gas oder Strom anderswo verkaufen, wo die Preise für sie besser sind. Unter Umständen müsste man zudem EU-Gesetze ändern oder neue schaffen. Ausserdem würden Anreize für Investitionen in erneuerbare Energien teils reduziert, hiess es. Deutschland lehnt Markteingriffe wie Preisdeckel bislang ab.


    Gemeinsame Gaseinkäufe


    Als Alternative zu Preisdeckeln schlägt die EU-Kommission vor, gemeinsam Gas einzukaufen, um eine günstigere Position auf dem Markt zu erlangen - ähnlich wie bei den Corona-Impfungen. Durch eine bessere Marktstellung erhofft sich die Brüsseler Behörde eine grössere Reichweite und auch günstigere Preise. Dafür könnte ein Team der Kommission mit Unterstützung der Mitgliedstaaten mit Lieferanten verhandeln, um Gas, Flüssiggas (LNG) und künftig auch Wasserstoff einzukaufen./dub/DP/eas


    (AWP)

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  • Putin: Russisches Gas muss nun in Rubel bezahlt werden


    Für Gaslieferungen aus Russland müssen Kunden in der Schweiz und in EU-Staaten künftig in Rubel bezahlen. Der russische Präsident Putin wies die Regierung an, keine Zahlungen in Dollar oder Euro mehr zu akzeptieren.


    23.03.2022 14:06


    Eine Zahlung für russische Waren in Devisen habe ihren Sinn verloren. Betroffen sind demnach die von Russland auf einer schwarzen Liste festgehaltenen "unfreundlichen Staaten". Dazu gehören die Schweiz, Deutschland und alle anderen EU-Staaten, aber etwa auch die USA, Kanada und Grossbritannien. Die Ankündigung sorgte prompt für eine Stärkung der russischen Währung, die massiv unter Druck steht.


    Die Zentralbank und die russische Regierung hätten nun eine Woche Zeit, die Modalitäten für die Umstellung von Devisen- und auf Rubelzahlungen festzulegen, sagte Putin. Der Westen habe selbst seine Währungen entwertet, indem russische Aktiva im Ausland eingefroren worden seien.


    Als Reaktion auf die Sanktionen des Westens hatte die russische Regierung bereits Anfang des Monats beschlossen, dass eigene finanzielle Verpflichtungen bei "unfreundlichen Staaten" nur noch in Rubel beglichen werden.


    (AWP)

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  • Österreichs Kanzler: Mit uns wird es kein Öl- oder Gasembargo geben


    Österreichs Kanzler Karl Nehammer hat einem Importstopp für russisches Öl und Gas eine klare Absage erteilt. "Es wird mit uns kein Gasembargo und kein Ölembargo gegenüber der Russischen Föderation geben", sagte der konservative Politiker vor einem EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel. Zwischen den EU-Staaten herrscht derzeit Uneinigkeit, ob wegen des Angriffs Russlands auf die Ukraine die EU-Sanktionen auch auf Energie ausgeweitet werden sollten.


    24.03.2022 17:28


    Nehammer betonte, dass nicht nur für Österreich ein Embargo unrealistisch sei. Ebenso seien Bulgarien, Tschechien, die Slowakei oder Ungarn stark betroffen. Es gelte, die Energieversorgung für die Menschen sicherzustellen.


    Auch Deutschland lehnt bislang ein Importstopp etwa von Gas aus Russland ab. Andere EU-Staaten fordern ein Importstopp, um Russlands Einnahmen während des Kriegs zu verkleinern./mjm/DP/jha


    (AWP)

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  • Von der Leyen: EU und USA werden Energiepartnerschaft ausbauen


    Die EU wird eine Energiepartnerschaft mit den USA schliessen, um russische Gaslieferungen zu ersetzen. "Morgen werden wir mit Präsident (Joe) Biden ein neues Kapitel in unserer Energiepartnerschaft präsentieren", kündigte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Rande eine EU-Gipfels am Donnerstag in Brüssel an. Es gehe um zusätzliche Lieferungen von Flüssiggas (LNG) aus den USA für die Europäische Union, um russisches Flüssiggas zu ersetzen. "Ein wichtiger Schritt nach vorne", sagte von der Leyen.


    24.03.2022 18:11


    Die EU versucht, so schnell wie möglich unabhängig von russischen Gaslieferungen zu werden - sowohl von Pipeline-Gas als auch von LNG. Rund 40 Prozent des Gases in der Union wird aus Russland importiert. Um ihre Lieferungen zu diversifizieren, ist die EU auch mit anderen Ländern wie Katar, Aserbaidschan, Japan und Südkorea in Kontakt./dub/DP/nas


    (AWP)

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  • EU streitet über Energie-Embargo - 'Wir finanzieren den Krieg'


    (Ausführliche Fassung) - Die Frage eines Lieferstopps für Energie aus Russland spaltet mit zunehmender Dauer des Ukraine-Kriegs die Europäische Union. Mehrere Regierungschefs forderten am Donnerstag am Rande des EU-Gipfels in Brüssel, die Sanktionen gegen Russland auf Energie-Importe auszuweiten, also vor allem Erdgas, Kohle und Öl. Finnlands Premierministerin Sanna Marin sagte: "Solange wir Energie aus Russland kaufen, finanzieren wir den Krieg." Einer steht jedoch weiter auf der Bremse: Bundeskanzler Olaf Scholz.


    24.03.2022 18:58


    Scholz sagte in Brüssel, es sei eine bewusste Entscheidung der EU, angesichts der sehr hohen Abhängigkeit einiger Länder von Gas, Öl und Kohle aus Russland, dies nicht in das Sanktionspaket aufzunehmen. Am Vortag hatte Scholz mit Blick auf ein Ende der Abhängigkeit von russischer Energie gesagt, dies "von einem Tag auf den anderen zu tun, hiesse, unser Land und ganz Europa in eine Rezession zu stürzen. Hunderttausende Arbeitsplätze wären in Gefahr. Ganze Industriezweige stünden auf der Kippe."


    Auch Österreichs Kanzler Karl Nehammer wurde am Donnerstag deutlich: "Es wird mit uns kein Gasembargo und kein Ölembargo gegenüber der Russischen Föderation geben." Der konservative Politiker betonte, dass dies nicht nur für Österreich unrealistisch sei. Ebenso wären Bulgarien, Tschechien, die Slowakei oder Ungarn stark betroffen. Die Energieversorgung für die Menschen müsse sichergestellt sein.


    Die EU wollte bei ihrem Gipfel am Donnerstag und Freitag unter anderem über das weitere Vorgehen mit Blick auf den Krieg gegen die Ukraine beraten. Dabei sollte es um die Unterstützung gehen, aber auch darum, wie Russland weiter unter Druck gesetzt werden kann. Nach dem Nato- und dem G7-Gipfel war es das dritte Spitzentreffen des Tages in Brüssel. Am Abend sollte zeitweise auch US-Präsident Joe Biden als Gast dabei sein.


    Rund 40 Prozent des Gases in der EU kommt aus Russland, ausserdem 27 Prozent der Ölimporte und 46 Prozent der in die EU importierten Kohle. Schätzungen der Brüsseler Denkfabrik Bruegel zufolge gibt die EU täglich etwa 420 Millionen Dollar (382 Millionen Euro) für russisches Gas aus, und knapp 400 Millionen Dollar (364 Millionen Euro) für Öl aus Russland. Die EU hat sich vorgenommen, so schnell wie möglich von russischen Energieimporten loszukommen.


    Länder wie Polen sowie die baltischen Staaten fordern schon jetzt vehement, den Import russischer Energie zu stoppen, um Russlands Präsident Wladimir Putin weiter unter Druck zu setzen. "Es ist nur Geld. Wenn du noch lebst und deine Infrastruktur in Ordnung ist, kannst du das Geld wieder verdienen", sagte etwa der lettische Premierminister Krisjanis Karins. Wenn man Russland den Geldhahn zudrehe, könne man dazu beitragen, die Kriegsmaschinerie zu stoppen und echte Verhandlungen über ein Ende des Krieges in Gang zu bringen. Dabei betonte er, dass auch Lettland stark von russischem Gas und Öl abhängig sei. Auch die Regierungschefin von Estland Kaja Kallas sagte, man solle schon jetzt die "stärkstmöglichen Sanktionen" verhängen.


    Die finnische Regierungschefin Marin wollte sich mit Blick auf ein Energie-Embargo nicht festlegen. Sie antwortete auf die Frage, ob ein sofortiger Gas-Lieferstopp Teil der EU-Sanktionen sein müsse, dass sie dazu noch auf eine Auswertung der EU-Kommission warte. Finnland sei bereit, noch mehr zu machen bei den Sanktionen. Luxemburgs Premier Xavier Bettel betonte hingegen, dass man sich auch noch Schritte für eine weitere Eskalation aufheben sollte. Als Beispiel nannte er etwa den Einsatz von Chemiewaffen im Krieg in der Ukraine.


    Um unabhängiger von russischen Energielieferungen zu werden, arbeitet die EU-Kommission derzeit auch daran, mehr Bezugsquellen zu erschliessen. Unter anderem ist die Behörde mit Ländern wie Katar, Aserbaidschan, Japan und Südkorea in Kontakt. Behördenchefin Ursula von der Leyen kündigte am Donnerstag an, dass die USA und die EU am Freitag "ein neues Kapitel in unserer Energiepartnerschaft präsentieren" werden. Es gehe um zusätzliche Lieferungen von Flüssiggas (LNG) aus den USA für die Europäische Union./wim/DP/nas


    (AWP)

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  • PLUG Short-Interest weiter angestiegen:-)

    Wasserstoff und Brennstoffzellen sind aktuell weltweit sehr gefragt um unabhängig von fossiler Energie von bösen Regimes zu werden............


    Der PLUG Short Interest ist per 15. März 2022 weiter angestiegen (=> Neues Frischfleisch für einen ganz saftigen Short-Squeeze:-)
    SETTLEMENT DATE SHORT INTEREST AVG. DAILY SHARE VOLUME DAYS TO COVER
    03/15/2022 69,190,584 23,735,448 2.915074
    02/28/2022 67,039,627 19,753,411 3.393825
    02/15/2022 69,985,106 18,550,497 3.772681
    01/31/2022 69,197,812 29,963,245 2.309423
    01/14/2022 61,995,270 17,642,285 3.514016


    Vgl. https://www.nasdaq.com/market-…tocks/plug/short-interest


    Diese Shorties brauchen dringendst eure Aktien........... buchstäblich zu jedem Preis........... Mit weiter steigendem PLUG Aktienkurs steigen ihre Verluste an und an einem gewissen Punkt (Trigger Point) sind sie gezwungen, sich mit Aktien einzudecken (covern / kaufen). Wenn dann alle Investoren gleichzeitig ihre Verkaufsaufträge rausnehmen (keine Aktien mehr verkaufen) und gleichzeitig die Nachfrage stark ansteigt, dann kann das in einen heftigen Short-Squeeze mit mehrstelligen Kurszuwächsen über Tage führen:-)


    Spannend finde ich hier vor allem, dass der PLUG-Aktienkurs seit dem letzten Settlement-Date (eben 15. März 2022) bereits um 30% angestiegen ist. Ich sehe hier die Möglichkeit eines ganz heftigen Short-Squeezes (v.a. in Verbindung mit positiven News)......... Wasserstoff und Brennstoffzellen sind aktuell weltweit sehr gefragt um unabhängig von fossiler Energie von bösen Regimes zu werden............

  • Plug Power mit grösster grüner Wasserstoffanlage in Nordamerika

    Plug Power (PLUG) mit der grössten (!) grünen Wasserstoff-Anlage in ganz Nordamerika:


    https://finance.yahoo.com/news…es-largest-110000007.html


    https://seekingalpha.com/news/…s_all&utm_medium=referral


    und


    Plug Power (PLUG) ist vom 28. - 31. März 2022 an der MODEX in Atlanta:


    March 28, 2022 - March 31, 2022
    Modex
    Join us in Atlanta, GA where Plug will exhibit its full suite of material handling power and fueling offerings in booth B2024.


    https://www.plugpower.com/events/

  • Kreise: Internationale Agentur mahnt rapiden Kurswechsel zu Erneuerbaren an


    Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (Irena) sieht einen Investitionsbedarf von jährlich 5,7 Billionen US-Dollar für die Energiewende weltweit bis 2030. So viel wäre nach einer aktuellen Analyse der Agentur nötig, um das bei der Pariser Klimakonferenz 2015 vereinbarte Ziel zu erreichen, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Das Papier wird an diesem Dienstag in Berlin vorgestellt und liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.


    29.03.2022 06:34


    "Die Energiewende ist noch weit vom richtigen Weg entfernt und wenn wir in den kommenden Jahren nicht auf radikale Massnahmen setzen, werden die Chancen, unsere Klimaziele zu erreichen, geschmälert oder sogar zunichte gemacht", erklärte Irena-Generaldirektor Francesco La Camera.


    Neben einem massiven Ausbau erneuerbarer Energien braucht es laut Irena unter anderem deutliche Verbesserungen bei der Energieeffizienz und die Elektrifizierung des Endverbrauchs, zum Beispiel mit Elektroautos und Wärmepumpen. Zwar lägen Wind- und Sonnenenergie bei Neuinvestitionen im Energiesektor vorne, doch Industrie und Endverbraucher nutzten weiterhin häufig Gas, etwa beim Heizen. Im Verkehr dominiere weiterhin Öl. Nötig sei eine stärkere Nutzung von Wasserstoff, Biomasse und die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid.


    Die Hilfsprogramme in der Corona-Pandemie betrachten die Experten als vertane Chance. Lediglich 6 Prozent der 15 Billionen US-Dollar, die die G20-Staaten dafür ausgegeben hätten, seien in den vergangenen beiden Jahren in klimafreundliche Energien geflossen, schreibt Irena unter Berufung auf eine Studie.


    Dabei könne der Wechsel zu einer klimafreundlichen Energieerzeugung viele Vorteile bringen, so Irena. Bis 2030 entstünden dadurch 85 Millionen neue Arbeitsplätze, was Jobverluste von 12 Millionen bei fossilen Energien weit übersteige. Länder könnten sich mit Hilfe erneuerbarer Energien zudem aus der Importabhängigkeit von fossilen Rohstoffen lösen./hrz/DP/zb


    (AWP)

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  • Wasserstoff ist die Zukunftslösung

    Wasserstoff ist ein sauber verbrennendes Molekül, das heißt, es kann zur Dekarbonisierung einer Reihe von Sektoren beitragen, die sich in der Vergangenheit als schwer zu sanieren erwiesen haben. Doch heute wird der meiste Wasserstoff aus CO2-emittierenden fossilen Brennstoffen hergestellt. Aus erneuerbarem Strom hergestellter Wasserstoff, so genannter grüner Wasserstoff, könnte die Lösung sein, um unseren Kohlenstoff-Fußabdruck zu verringern. Doch zunächst muss er eine Reihe von Herausforderungen meistern.


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    Plug Power: Jetzt wird es spannend - DER AKTIONÄR (deraktionaer.de)