Solaraktien

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    Quote:

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    So ca. ab 2013 werden wohl die Ueberlebenden (wohl vor allem aus China) den Markt dominieren.


    Sind bei mir bereits auf der Watch-List. Ist schon grausam wieviel bei diesen Aktien innerhalb von 12 Monaten an Wert vernichtet worden ist.


    Mal schauen, vieleicht werde ich mir ein paar Positionen aufbauen, und einfach in der Ecke sein lassen. Denke in ein paar Jahren werden die Chinesen die Welt zupflastern mit ihren Solarpanel.


    Vielleicht kommt Samsung und kauft den einen oder anderen, die wollen ja auch demnächst noch mitreden.

    http://www.ftd.de/unternehmen/…argeschaeft/60063212.html


    YINGLI GREEN ENERGY HOLDING CO LTD


    SUNTECH POWER HOLDINGS CO LTD


    LDK SOLAR


    TRINA SOLAR LTD


    HANWHA SOLARONE CO LTD


    JINKOSOLAR HOLDING CO LTD


    JA SOLAR HOLDINGS

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    Wirtschaftshilfe für Suntech Power, Yingli und Trina: China will viel mehr Solaranlagen


    shareribs.com Shanghai 15.12.11 - Wie chinesische Medien heute berichten, hat die chinesische Zentralregierung seine Planungen für den Ausbau von Solarenergie in den kommenden aktualisiert. Peking plant demnach bis 2015 15 GW an Solarkapazität zu errichten, 50 Prozent mehr, als bisher geplant war.


    Insgesamt sollen im Jahr 2015 jährlich 20 Mrd. kWh Solarstrom produziert werden. Nicht verändert werden sollen vorerst die Ziele für den Ausbau der Stromproduktion auf Windkraft, die 2015 100 GW erreichen soll.


    Mit dem geplanten Ausbau der Solarkapazitäten in China hat die Regierung Großes vor. Zwar war in den vergangenen Monaten bereits ein Anstieg der Installationen zu verzeichnen, ausgelöst durch die Einspeisevergütung, die im Sommer eingeführt wurde. Dennoch lagen die Installationen Ende 2010 bei unter einem GW.


    Probleme beim Ausbau der Solarenergie in China ist das bisher unzureichende chinesische Stromnetz. Welches unter der hohen Stromlast leidet. Bisher ist es noch nicht einmal gelungen, die bereits installierte Windkapazität, unter anderem in der Inneren Mongolei, ans nationale Stromnetz anzuschließen.


    Profitieren von dem massiven Ausbau dürften die großen chinesischen Produzenten Trina SolarYingli Green Energy und Suntech Power die insgesamt mehr als 5 GW Produktionskapazitäten auf sich vereinen und damit einen gehörigen Abstand zur kleineren Konkurrenz aus China aufgebaut haben.

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    rswiss wrote:




    YGE und TSL habe ich auch auf der Liste.


    Ausser Yingli und Trina haben leider alle einen recht hohen Schuldenberg (wobei ich Hanwha und Jinko nicht mehr im Detail angeschaut habe dieses Jahr), aber immer noch interessanter als die europäischen Anbieter.


    Zudem das bekannte Problem mit Protektionismus, an grosse amerikanische Aufträge kommen die Chinesen schwer, bekommen ja auch sehr günstige von chinesischen (Staats)banken...von dem her könnte FSLR auch noch interessant werden, wenn sie sich restrukturieren können in den nächsten Monaten (CIGS-Technologie scheinen sie nun endlich aufzugeben):


    http://mobile.bloomberg.com/ne…ory=%2Fnews%2Fmostread%2F

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    Hanwha ist bei mir in der Watchlist, da das Unternehmen finanzkräftige koreanische Wurzeln hat hat und bei bereits 0.8 GW Produktionskapazität ist und bis 2015 auf 4GW (':!:')erhöhen will


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    Quote
    Analysten halten auch branchenübergreifende Fusionen und Übernahmen für denkbar. Die französische Total hat mit der Übernahme von SunPower einen ersten Schritt gemacht, 2010 hatte die koreanische Hanwha Chemical mit der Übernahme von Solarfun einem kleinen Unternehmen das Überleben gesichert.


    Weitere Info


    http://www.hanwhasolar.com/cli…ustomer01_1.asp?intIDX=59 :!: :!:

    [url]

    http://www.hanwha-solarone.com/de/company/hanwha-gruppe[/url]


    Hanwha ist ein Jaebeol (Mischkonzern von Familienunternehmen, wie Samsung )

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jaebeol

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    JinkoSolar bin ich überzeugt, das die den Rank finden, da die Bruutoarge bei denen noch im Plus ist, im gegensatz zu anderen Solarherstellern


    Quote:

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    Solarenergie: Italien überholt Deutschland, USA und China wachsen stark

    shareribs.com New York 16.12.11 - Der Branchendienst IHS iSuppli hat mitgeteilt, dass nach Jahren der uneingeschränkten Führung Deutschland nicht mehr Weltmeister bei der Neuinstallation von Solaranlagen ist.


    Trotz des für die Branche schwierigen Jahres sind 2011 23,8 GW neuer Solarkapazitäten ans Netz gegangen, 34 Prozent mehr als 2010.


    In Deutschland hingegen war das Wachstum rückläufig, was auf die gesunkene Einspeisevergütung zurückgeführt wird. Die Neuinstallationen sanken um 20 Prozent auf 5,9 GW. Dabei war vor allem im ersten Halbjahr eine spürbare Schwäche zu verzeichnen. Zwischen Januar und Juni wurden 1,7 GW neu errichtet, im vierten Quartal hingegen sollen sich die Installationen auf 1,9 GW summieren, wie die Bundesnetzagentur mitgeteilt hatte.


    In Italien hingegen wurden die Neubauten fast verdoppelt auf insgesamt 6,9 GW. In den USA, der drittgrößte Markt sind die Installationen um 195,5 Prozent auf 2,703 GW gewachsen. Stärker noch war das Wachstum im China. Hier wurden 221,4 Prozent mehr Anlagen aufgebaut, insgesamt 1,726 GW. In Japan und Frankreich wuchsen die Installationen um 31,3 bzw. 34,0 Prozent.


    IHS iSuppli geht davon aus, dass die Nachfrageschwäche in Europa sich auch im ersten Quartal 2012 fortsetzen werde und zu einem weiteren Preisverfall für Solarmodule und -wafer führen wird. Ebenfalls weiter sinken könnte demnach der Preis für Polysilizium, hier könnte am Ende des ersten Quartals ein Niveau von 20 USD/kg erreicht werden. Aktuell kostet das Kilogramm durchschnittlich 23,98 USD.


    Ab dem zweiten Quartal 2012 könnte dann aber durchaus wieder mit einem starken Wachstum zu rechnen sein, da die Neubauten in Europa wieder steigen dürften und Länder wie China den Ausbau von Solarenergie forcieren will. Im zweiten Halbjahr 2012 könnte sich dies auch positiv auf die Produzenten auswirken, vorausgesetzt, die niedrigen Preise animieren die Kunden zu Investitionen, so IHS iSuppli.

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    Ich bin überzeugt davon, dass Solar in näherer Zukunft wieder gute Chancen hat. Hier ein Bericht vom Oktober. Man vergesse nicht die Nation links auf der Weltkarte *wink*


    Industrieverband SEIA und EuPD Research: Verlängerung der Solar-Förderung des US-Finanzministeriums könnte mehr als 37.000 Arbeitsplätze schaffen



    Am 12.10.2011 veröffentlichte der US-Solarindustrieverband SEIA (Washington D.C.) eine von EuPD Research (Bonn) angefertigte Studie, laut der eine einjährige Verlängerung der Solar-Förderung im Rahmen des “Treasury Grant”-Programms (TGP) des US-Finanzministeriums im kommenden Jahr mehr als 37.000 Arbeitsplätze schaffen könnte.


    Die Studie mit dem Titel “Economic Impact of Extending the Section 1603 Treasury Program” besagt außerdem, dass eine Verlängerung der Maßnahmen die Installation zusätzlicher Solar-Kapazitäten in einer Größenordnung von zwei Gigawatt (GW) bis zum Jahr 2016 bewirken könne.



    Auch die Folgen einer zwei- oder fünfjährigen Verlängerung des TGP wurden in der Studie untersucht.



    SEIA-Präsident Resch: Zahl der Arbeitsplätze in der US-Solarindustrie seit 2009 verdoppelt



    “Mehr als 100.000 US-Amerikaner arbeiten derzeit in der Solar-Industrie, das sind doppelt so viele wie 2009”, sagte SEIA-Präsident und Geschäftsführer Rhone Resch.



    “Solarenergie schafft erwiesenermaßen Arbeitsplätze, und das in einer Zeit, in der die Arbeitslosenquote im Lande konstant hoch bleibt. Das TGP ist eindeutig das effektivste Programm der letzten zwei Jahre, wenn es darum geht, das Wachstum der erneuerbaren Energien voranzutreiben.



    TGP unterstützte Solar-Investitionen im Umfang von mehr als 3 Milliarden US-Dollar



    Das TGP ist Teil des US-Konjunkturprogramms “American Recovery and Reinvestment Act” (ARRA, auch “stimulus act” genannt) von 2009. Dies war ein zentraler Teil der Politik des neu gewählten Präsidenten Barack Obama.



    Das Programm ermöglichte Entwicklern von Energieprojekten den Erhalt eines staatlichen Kredits an Stelle eines Steuernachlasses (Investment Tax Credit, ITC), der 30 Prozent beträgt. Die Steuernachlässe ermöglichten es den Unternehmen in den USA, trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise Energie-Projekte zu entwickeln.



    EuPD Research erklärt, das Programm habe über 1.000 Solar-Projekte mit Investitionen von mehr als 3 Milliarden US-Dollar (rund 2, 187 Milliarden Euro) unterstützt.



    SEIA betont, dass der Zustand der Finanzmärkte und die Steuervorteile noch immer nicht ausreichten, um der Nachfrage nach Projekten zur Nutzung der erneuerbaren Energien zu entsprechen. Eine Verlängerung des Programms nach dem bisher geplanten Ende am 31.12.2011 sei deshalb notwendig.



    Verlängerung um ein Jahr würde 18.000 direkte Arbeitsplätze schaffen



    Der Solarindustrieverband merkt an, dass die 37.000 Arbeitsplätze, die durch eine einjährige Verlängerung des Programms geschaffen werden würden, einen Zuwachs um 12 Prozent bedeuten würden.



    Von den rund 37.000 Arbeitsplätzen, welche die Solar-Industrie bereitstellen würde, entfielen 18.000 direkt oder indirekt auf Solar-Unternehmen. Weitere 19.000 Stellen würden im Umfeld der Solar-Industrie entstehen.







    Verlängerung um fünf Jahre könnte 114.000 Arbeitsplätze schaffen



    EuPD schätzt, dass eine zweijährige Verlängerung des TGP zu 51.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen bis 2013 führen würde, sowie zu einer zusätzlichen Kapazität von 3.65 GW bis 2016.



    Auch sagen die Marktforscher voraus, dass eine fünfjährige Verlängerung des TGP 114.000 Arbeitsplätze in der Solarindustrie schaffen und eine zusätzliche Energie-Kapazität von 7,45 GW erschließen würde.



    EuPD merkt an, dass eine vorhersehbare, auf fünf Jahre angelegte Politik bessere Rahmenbedingungen für das Wachstum der Industrie schaffen würde als Verlängerungen von Jahr zu Jahr.



    13.10.2011 | Quelle: SEIA, EuPD Research

    Gruss vom Eptinger

  • Solar Millennium beantragt Insolvenz


    Der seit Monaten um das Überleben kämpfende Kraftwerksentwickler Solar Millennium ist pleite. Die Erlanger Firma teilte am Mittwoch mit, beim Amtsgericht Fürth Insolvenzantrag gestellt zu haben. Zuvor hatte Solar Millennium mitgeteilt, dass sich der Verkauf der Großprojekte in den USA an den Wettbewerber Solarhybrid ins kommende Jahr verschieben würde. Zudem droht der Bau des Solarkraftwerks Ibersol in Südspanien zu scheitern - das derzeit wichtigste Vorhaben des Unternehmens. Solar Millennium schloss mit Wirkung zum 20. Dezember den aufgelegten öffentlichen Fonds zur Finanzierung des Projektes. Um die rechtzeitige Inbetriebnahme des Kraftwerks Ibersol doch noch zu ermöglichen, würden Gespräche mit möglichen Partnern geführt. "Beide Transaktionen hätten über den aktuellen Liquiditätsbedarf hinaus Mittel generiert, die die Basis für eine Weiterentwicklung der Gesellschaft gelegt hätten", hieß es.

  • Ok, diese Story interessiert mich = Watchliste Solar 2012! :idea:

    Solarmarkt: Foxconn steigt ein, BP wirft das Handtuch

    Taipeh 21.12.2011 (http://www.emfis.de) Bäumchen-wechsel-dich-Spiel in der Solarbranche: Foxconn hat endlich konkrete Pläne bezüglich des Einstiegs ins Solargeschäft verkündet. Derweil gab Europas zweitgrößter Ölmulti BP aufgrund des gestiegenen Preisdrucks entnervt auf...

    Der Branchendienst "Digitimes" hat berichtet, dass Foxconn Electronics (Hon Hai Precision) 30 Millionen US-Dollar in die Neugründung einer Solarzellenfirma investieren will. Firmensitz wird voraussichtlich in der bezirksfreien Stadt Yancheng im Nordosten der chinesischen Provinz Jiangsu sein.

    Foxconn, bislang eher als Auftragsproduzent von Elektronikkonzernen wie Apple bekannt, hatte bereits vor mehreren Monaten angekündigt, ins Solargeschäft einsteigen zu wollen. Zwischenzeitlich kursierten bereits Gerüchte, dass sich das Unternehmen mit den chinesischen Unternehmen GCL-Poly zusammenschließen könnte. Damals hatte Foxconn jedoch klar gestellt, eher an der Fertigung von Solarprodukten am unteren Ende der Produktionskette interessiert zu sein.

    BP beklagt Preisdruck

    Foxconn hat sich einen überaus schwierigen Zeitpunkt ausgewählt, um in die Solarindustrie einzusteigen. Durch die Absatzflaute in Europa sind die Verkaufspreise in den letzten Monaten abgestürzt. Zudem wird die Branche derzeit von gravierenden Überkapazitäten belastet.

    Sogar Ölriese BP hat seine Solarabteilung jetzt nach 40 Jahren geschlossen, da sie keine Profite mehr abwirft. Etwa einhundert Angestellte sollen davon betroffen sein. Bereits Anfang 2009 hatte der Konzern die Fertigung größtenteils eingestellt und einige Werke in Spanien stillgelegt, nachdem der dortige Solarboom implodiert war. BPs Geschäft mit Windkraft und Biosprit sei davon jedoch nicht betroffen.

    Der Schritt von BP kommt überraschend, da die internationalen Ölkonzerne dringend nach einer Alternative zu dem bisherigen Geschäftsmodell suchen, weil der Nachschub an dem schwarzen Gold irgendwann versiegen wird. Erst vor sechs Monaten hatte der französische Konkurrent Total einen Anteil von 60 Prozent am US-Solarkonzern SunPower Corp übernommen.

  • Solar3D Sets World Record for Silicon Solar Cell

    Solar3D, Inc. (OTCBB: SLTD), the developer of a breakthrough 3-dimensional solar cell technology to maximize the conversion of sunlight into electricity, has performed a series of tests of its new silicon solar cell design that projects the efficiency to be 25.47%, dramatically higher than current technology.

    ..... http://ih.advfn.com/p.php?pid=nmona&article=50589891

  • Peking 13.01.2012 (http://www.emfis.de) Ein Mann, eine Mission: Frank Asbeck, Firmenchef von SolarWorld, hat der chinesischen Konkurrenz den Krieg erklärt. Nachdem seine Kampagne in den USA erfolgreich angelaufen ist, steht nun der europäische Solarmarkt im Fokus...


    Im Scharmützel zwischen dem deutschen Solarkonzern SolarWorld und seinen chinesischen Konkurrenten scheint eine Ausweitung der Kampfzone unmittelbar bevor zu stehen: Medienberichten zufolge hat Firmenchef Asbeck andere europäische Solarunternehmen dazu aufgerufen, bei den Kartellbehörden der Europäischen Union ein Dumping-Klage gegen die Billiganbieter aus dem Reich der Mitte zu initiieren.


    Diese Strategie hat Asbeck in den USA im letzten Jahr bereits einen Erfolg beschert: Im Dezember entschied sich die US-Handelskommission ITC dazu, eine Untersuchung der Geschäftspraktiken der chinesischen Anbieter einzuleiten. Die US-Tochter von SolarWorld hatte im Oktober zusammen mit weiteren Solarkonzernen aus den Vereinigten Staaten eine Klage wegen vermeintlichem Preisdumping eingereicht. Außerdem wird die chinesische Regierung der illegalen Wirtschaftssubventionierung beschuldigt. Da die ITC nach Sichtung der Argumente nun tatsächlich auch eine Untersuchung angestrengt hat, gilt es als wahrscheinlich, dass in den USA bald Strafzölle für chinesische Solarprodukte eingeführt werden.


    Strafzölle in Europa?


    Nun wirft Asbeck den chinesischen Konkurrenten vor, dass sie in den letzten Monaten ohne Rücksicht auf Verluste auch in Europa ihre Lagerbestände unter dem Marktwert verscherbelt haben sollen. Im Dezember wurde in Deutschland eine Solar-Kapazität von 3 Gigawatt zugebaut – ein neuer Rekordwert. Doch deutsche Solarkonzerne konnten aufgrund ihrer höheren Preise kaum davon profitieren: Sowohl die Solar Millennium AG, als auch Solon SE mussten im letzten Monat Insolvenz anmelden.


    Obwohl die Solarbranche davon ausgeht, dass der Boom in Europa vorbei ist, werden dort immer noch die meisten Solarprodukte abgesetzt. Da die USA nur als zukünftiger Wachstumsmarkt gelten, wären ähnliche Strafzölle in Europa wesentlich gefährlicher für die chinesischen Anbieter.


    Lesen Sie zu diesem Thema auch den Beitrag "Stehen Suntech, Trina Solar, Yingli & Co vor einem Comeback?" auf http://www.emfis.de

  • War vor nicht allzu langer Zeit das weltgrösste PV-Unternehmen:

    Klamme Branche Solarkonzern Q-Cells am Abgrund


    Die Gläubiger sitzen dem Bitterfelder Unternehmen im Nacken. Q-Cells muss ihnen Millionen abtrotzen - sonst wird es eng für den Hersteller. Die Aktie sackt auf ein Rekordtief von 38 Cent.


    ...

    Wegen der weltweit massiven Überkapazitäten und des daraus folgenden Preisverfalls sind viele Solarfirmen in Bedrängnis, Verluste sind an der Tagesordnung. Nach diversen Pleiten in der USA mussten zuletzt in Deutschland der Branchenpionier Solon und der Kraftwerksentwickler Solar Millennium Insolvenz anmelden.

    Den Q-Cells-Aktionären drohen schon jetzt Verluste. Denn Cen will weitere, 2014 und 2015 fällige Wandelanleihen über insgesamt 375 Mio. Euro in Eigenkapital tauschen, um das Unternehmen aus Bitterfeld-Wolfen zu retten. Insgesamt ist Q-Cells mit knapp 800 Mio. Euro verschuldet.

    ...

    2011 setzte Q-Cells rund 1 Mrd. Euro um, das operative Minus lag früheren Angaben zufolge bei mindestens 100 Mio. Euro.


    http://www.ftd.de/unternehmen/…-am-abgrund/60158947.html

  • Und nochmals allgemein zu deutschen Solarfirmen / Kürzung der Fördergelder:

    Die Zeiten in denen Solar-Aktien in die Höhe schossen, sind längst vorbei. Stattdessen gerät ein Solarkonzern nach dem anderen zum Pennystock. Auch heute stehen Solarwerte nach Zahlen von Conergy und massiven Kurszielsenkungen für Q-Cells unter Druck.

    ...


    Die Marktbereinigung im Solarbereich ist in vollem Gange. Conergy, Q-Cells und Solon sind bereits mehr als angeknockt. Überkapazitäten, chinesische Billigkonkurrenz und die Kürzung der Fördergelder setzen vor allem die deutschen Konzerne unter Druck.


    http://www.deraktionaer.de/akt…-geht-weiter-17659189.htm

  • Mir scheint, gewisse Amititel profitieren von solchen Meldungen. Ich bin grad die Woche mal wieder mit einem Trade bei First Solar drin sei 38.51.:biggrin:



    26-01-2012 10:49 CORRECTED-UPDATE 1-Germany eyes cutting solar incentives faster
    Name Letzter Veränderung
    SOLARWORLD 3.873 -0.217 (-5.31 *wacko*
    Q CELLS 0.382 -0.005 (-1.29 *wacko*
    SOLAR 286.00 3.50 (1.24 *wacko*
    FIRST SOLAR ORD 43.14 2.20 (5.37 *wacko*



    By Markus Wacket


    BERLIN, Jan 25 (Reuters) - German environment minister Norbert Roettgen wants to bring forward reductions in the country's incentives for solar power by three months to April 1 in light of the continued strong expansion in the world's largest market.


    But Roettgen said he wants to leave the corridor for new photovoltaic installations unchanged at between 2.5 gigawatt to 3.5 gigawatt per year, rebuffing a demand from the Free Democrat coalition partners to cap new installations at 1 gw per year.


    Roettgen, a conservative ally of Chancellor Angela Merkel, said he was opposed to capping installations in Germany at 1 gw per year as Economy Minister Philipp Roesler, the leader of the FDP coalition partners, has demanded.


    'My goal is to change the law effective April 1,' Roettgen told journalists after a meeting with Christian Democrat members of parliament to discuss speeding up cuts in the 'feed-in tariff' (FIT), the lifeblood for the industry until photovoltaic prices fall to levels similar to conventional power production.


    'It's important that we act quickly,' added Roettgen. 'A concrete cap would choke off the industry,' he said, referring to the sector where more than 100,000 jobs have been created in the last decade.


    Roesler warned against trying to cut too much too soon. He said that it was important that the changes are backed by the upper house of parliament, where support from opposition parties will be needed to pass the measure quickly.



    GERMANY ADDS RECORD 7.5 GW IN 2011


    Germany added a record 7.5 gw of photovoltaic installations in 2011 after setting a previous record of 7.4 gw in 2010. Germany now gets about 4 percent of its electricity from solar power. Germany has a total of about 25 gw of installed photovoltaic capacity -- about half of the world's total.


    The German government has set a target of 66 gw by 2030.


    Another senior CDU member of parliament, Joachim Pfeiffer, told reporters after the meeting that the CDU deputies were in broad agreement with Roesler's proposal and the need to move forward cuts in the FIT.


    But Pfeiffer said there were different proposals on how much the FIT should be lowered this year with a range from a little bit more than 10 percent to as much as 40 percent.


    The FIT has been falling by between 15 and 30 percent in recent years, depending upon how much solar capacity is added in the previous year.


    Producers of photovoltaic electricity are guaranteed fixed rates for 20 years from the point the solar power systems are installed. The FIT in 2012 is 24.43 cents per kilowatt hour, down from 49 cents for systems installed in 2007.


    Electricity in Germany costs about 23 cents per kw/h, meaning grid parity has nearly been achieved faster than expected.


    The costs for solar power are paid for by consumers, who pay about 2 cents per kw/h on top of their electricity bills for photovoltaic producers. Germany gets about 20 percent of its electricity from renewable sources such as wind, biomass and solar.


    'We want to see the photovoltaic sector continue to develop with innovation,' Roettgen said. 'I believe that this is do-able.'


    Roettgen said that he would work on the details of accelerating the FIT together with Roesler, the Economy Minister. He said they would meet next week to work on it.


    Roettgen said that there was not yet any concrete plan for the level of cuts he aims for on April 1. It was also still unclear if the future reductions would be made each month in smaller steps or remain larger and on a semi-annual basis as they have been in recent years.


    Hans-Josef Fell, a member of the opposition Greens party and expert for energy issues, said that it would be difficult to see changes passing by April 1. He added that the plans would also upset investors.


    'It's unrealistic to believe that a new draft law can be ready at the end of February and that the law will take effect on April 1,' Fell said. 'It's all just an early April Fools' joke.'


    Roesler said he is especially eager to see cuts in the large field solar power installations that already receive lower incentives. He said they were causing problems for the grid. About a third of last year's installations were on fields and not on rooftops.



    (Writing by Erik Kirschbaum; Editing by Jon Loades-Carter) Keywords: GERMANY SOLAR/ (Gareth.Jones@thomsonreuters.com)(+48 22 653 9706)(Reuters Messaging: gareth.jones.thomsonreuters.com@reuters.net)


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    Gruss vom Eptinger

  • Börsenwelt Presseschau II: "Staats-Öl" sowie Q-Cells, Conergy, Yingli und Phoenx Solar unter der Lupe

    Werner Sperber

    Das Zertifikatejournal beschäftigt sich mit Öl und den Gewinn-Chancen mit halbstaatlichen Öl-Konzernen. Fuchs Kapitalanlagen beleuchtet Q-Cells, Conergy, Yingli und Phoenix Solar.

    Die Experten des Zertifikatejournals erinnern daran, dass der Anteil von Erdöl am weltweiten Primärenergie-Verbrauch von 1973 bis 2011 von etwa 46 auf mehr als 30 Prozent gesunken ist. Allerdings ist die tatsächlich verbrauchte Menge an Energie gestiegen. Deshalb erhöhte sich auch die nachgefragte Menge an Erdöl um mehr als 40 Prozent auf 89,5 Millionen barrel Öl pro Tag (bpd). Schätzungen zufolge soll die Nachfrage pro anno um 1,2 Prozent zunehmen und im Jahr 2016 bei 95 Millionen bpd liegen. Dieser Zuwachs stammt vor allem aus den Schwellenländern und hier wiederum hauptsächlich aus China, das für 40 Prozent des weltweiten Nachfrage-Anstieges verantwortlich ist. Insgesamt verbrauchen nur die USA mehr Öl als China. Allerdings gehen die Ölreserven in der Volksrepublik zu Ende und China versucht immer stärker mit Öl aus Afrika seinen aktuellen Bedarf von 9,91 Millionen bpd zu decken. Bereits jetzt kommt mehr als ein Drittel des in China verbrauchten Öls aus Afrika. Schätzungen zufolge besitzt die Vereinigung erdölexportierender Länder (OPEC) derzeit 73 Prozent der weltweiten Öl-Reserven. Hier wiederum liegt der Großteil in in Saudi Arabien und Venezuela. In den meisten Ländern mit großen Ölvorkommen wird das Geschäft von staatlichen Ölfirmen (State Oil Companies) betrieben. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Formen, den National Oil Companies (NOC) und den Hybrid-Capital Companies. Die NOCs sind komplett in Staatsbesitz, die Hybrid-Capital Companies nur zum Teil. Für letztere sind deshalb auch Aktien zu handeln.


    Da die (teil)-staatlichen Öl-Konzerne oft zu den wichtigsten Unternehmen des Landes gehören und gleichzeitig eine ertragsstarke Einnahmequelle sind, unterstellen die Experten den Regierungen ein gesteigertes Interesse an einer nachhaltigen und krisenresistenten Unternehmensführung. Das wiederum möchte die Schweizer EFG Financial Products für Anleger nutzen. Die Gesellschaft hat deshalb das am 17. Januar 2017 fällige Zertifikat (WKN EFG 0Q9) auf den Aktienkorb EFG FP State Oil aufgelegt. In dem Korb befinden sich die sechs gleichgewichteten Aktien von Statoil (Norwegen), Petrobas (Brasilien), CNOOC (China), Eco-Petrol (Kolumbien) sowie Gazprom und Rosneft (beide Russland). Anfallende Dividenden werden in den Basket re-investiert. Die Besonderheit ist, EFG hat das Zertifikat unter den Schutz des Besicherungssystems COSI gestellt. EFG hinterlegt dabei hochwertige Wertpapiere bei der Schweizer Börse SIX, welche bei einer Insolvenz von EFG verwertet werden und deren Erlös an die Anleger ausbezahlt wird. Das Verlustrisiko aufgrund eines Ausfalls des Emittenten wird durch diese Pfandbesicherung minimiert. Die Experten halten die Zertifikate-Idee für gut, auch wenn die Zahl der Aktien gering ist und es wegen der starren Gewichtung zu Klumpen-Risiken kommen kann. In der Rückrechnung hat sich der Korb allerdings gut entwickelt. Seit November 2008 hat der Basket mehr als 80 Prozent an Wert zugelegt, wobei sich vor allem CNOOC und Eco-Petrol gut entwickelt und beide um jeweils mehr als 100 Prozent verteuert haben.


    [Blocked Image: http://www.deraktionaer.de/upload_beitrag/GetImage.aspx_881789.png]



    Fuchs Kapitalanlagen: Der Chinese strahlt am hellsten


    Die größte Bedrohung ist die Klimaerwärmung. Staaten haben deswegen erneuerbare Energien gefördert und Konzerne Kapazitäten auf- und ausgebaut. Die Subventionen wurden hoch, wie auch die Staatsschulden, weshalb die Regierungen in Europa die Förderung beschnitten. Die Experten von Fuchs Kapitalanlagen verweisen zudem auf Überkapazitäten, die ebenfalls zu dem hohen Wettbewerbsdruck, einbrechenden Aktienkursen und zusammenbrechenden Firmen geführt haben. Energie aus Wind ist inzwischen fast wettbewerbsfähig und wird wegen der günstigen Kostenstruktur weiterhin stark ausgebaut. Die Solarbranche ist in einer weitaus schwierigeren Lage. Zwar erzielen die Betreiber von Fotovoltaikanlagen in Deutschland noch immer hohe Renditen, allerdings vor allem dann, wenn sie ihre Module aus China beziehen. Chinesische Modul-Hersteller beherrschen den Markt, der zu 70 Prozent in Europa ist. Die Bank of America schätzt jedoch, dass sich dieser Anteil bis zum Jahr 2015 auf 30 Prozent verringern und dafür Asien und Amerika 60 Prozent des Weltmarkts einnehmen werden. Die Zukunft der Fotovoltaikindustrie wird in Asien und in Amerika entschieden.


    Ein Engagement bei dem chinesischen Modul-Anbieter Yingli Green Energy ist dennoch riskant. Großhändler können einen Schiffscontainer mit Fotovoltaik-Panels von Yingli derzeit für netto 0,82 Euro-Cent pro Watt Leistung beziehen. Der Nettopreis für ein 230-Watt-Standardmodul ist damit auf weniger als 200 Euro gesunken, während es vor zwei Jahren noch mehr als das Doppelte gekostet hat. Die chinesische Regierung ließ jüngst durchsickern, Wind- und Sonnenstrom sollen künftig stärker gefördert werden. Daraufhin stieg der Aktienkurs auch von Yingli stark. Das Unternehmen gehört dennoch weiterhin zu den Favoriten der Experten im chinesischen Solarsektor. Denn das Unternehmen kommt in China auf einen Marktanteil von 30 Prozent. Yingli könnte es schaffen, in diesem und im nächsten Jahr in der Gewinnzone zu bleiben. Damit dürfte der Konzern zu den Gewinnern der Branchenkonsolidierung zählen. Vor allem chinesische Modulhersteller könnten ihre Marktanteile ausbauen wollen und dafür an den internationalen Vertriebsnetzen deutscher Unternehmen, wie Conergy oder Phoenix Solar interessiert sein. Beide Firmen werden deshalb als Übernahmekandidaten gehandelt. Solarzellen- und -modulhersteller Q-Cells kämpft allerdings gegen die Insolvenz.