Die Schweiz

  • Ihr habt von der Schweiz null Ahnung!

    Arbeitsplätze schwinden, die Schweiz könne nicht zur "glanzvollen Isolation" zurück und sei auch sonst mit ihrem Latein am Ende? Sorry, Freunde, ihr liegt falsch: Die Schweiz ist kein Auslaufmodell.

    Europas Vulgärkeynesianismus

    Die Schweiz hat schon größere Währungsschocks gemeistert. Dem heute in Europa praktizierten Vulgärkeynesianismus mit künstlich geschwächten Währungen, hohen Schulden und intensiven Staatsinterventionen misstraut sie gründlich nach dem Motto: Man soll die Marktkräfte nicht betäuben. Man soll sich ihnen stellen.

    Die Schweiz ist kein Auslaufmodell. Ihr politisches System der Bürgernähe, der direkten Demokratie und der Selbstbestimmung erweist sich im Gegenteil als zukunftsweisend. In der EU werden derzeit Sollbruchstellen zwischen dem Volk und den Eliten sichtbar. Unmutsregungen von unten werden oben mit Beschimpfungen und Krankheitsdiagnosen beantwortet. Die Schweiz hat es bisher besser geschafft, die Impulse der Unzufriedenen fruchtbar in politische Maßnahmen umzusetzen.



    http://www.welt.de/debatte/kom…-Schweiz-null-Ahnung.html




    weico

  • Staat schafft 523 neue Stellen – pro Monat

    Grösster Arbeitgeber der Schweiz ist mit Abstand – die Schweiz selber. Die öffentlichen Verwaltungen haben innert der letzten vier Jahre 25'000 Stellen geschaffen – 523 pro Monat.


    Wo werden in der Schweiz am meisten Arbeitsplätze geschaffen? Die Zeitung «Schweiz am Sonntag» hat bei den 50 grössten Arbeitgebern nachgefragt. Unter den Privatfirmen sind Novartis, Swisscom und die Swatch Group die grössten Job-Macher. Sie schufen alle je über 1000 neue Stellen. Und sie kündigen in der Umfrage an, auch 2014 neue Stellen aufzubauen.



    An den grössten Stellenschaffer kam aber keiner der privaten Arbeitgeber auch nur annähernd heran. Job-Maschine Nummer 1 ist nämlich: der Staat. Die Zahl der Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung stieg zwischen 2009 und 2013 von 158'200 auf 183'300, wie aus der Beschäftigungsstatistik des Bundes hervorgeht, aus der die «Schweiz am Sonntag» zitiert. Und in dieser Zahl inbegriffen sind noch nicht einmal alle Stellen im öffentlichen Dienst. Berücksichtigt wurden einzig Verwaltungsstellen bei Bund, Kantonen und Gemeinden – nicht aber Berufe wie Lehrer oder Ärzte.


    Der Zuwachs innerhalb von vier Jahren beträgt also 25'100 Stellen. Mit anderen Worten: Pro Monat gibt es in der Schweiz 523 neue Stellen beim Staat. Die öffentlichen Verwaltungen beschäftigen inzwischen dreimal so viele Mitarbeiter wie der grösste private Arbeitgeber, die Migros. Sie hat 64'000 Vollzeitstellen, 375 weniger als im Vorjahr.


    Burkhalters EDA und Leuthards Umweltdepartement mit grösstem Zuwachs


    Besonders stark angewachsen ist die Bundesverwaltung, insbesondere das Aussendepartement von Bundesrat Didier Burkhalter und das Verkehrs- und Umweltdepartement von Doris Leuthard. Eine Analyse der Budgets 2014 von Bund, Kanton und grossen Gemeinden zeigt: Das Stellenwachstum geht ungebremst weiter. Budgetiert sind rund 2500 neue Stellen, in der Vergangenheit war der effektive Ausbau dann aber rund doppelt so stark wie geplant.


    FDP-Präsident Philipp Müller kritisiert diese Entwicklung: «Die Zunahme der Arbeitsplätze in der Schweiz findet leider überdurchschnittlich deutlich in unproduktiven Bereichen statt.» Die grosse Mehrheit der Privatunternehmen gibt in der Job-Umfrage an, 2014 die Stellenzahl stabil zu halten oder leicht zu erhöhen. Mit einem Abbau wird hingegen bei Alstom, CS und UBS, Clariant, Lonza, Johnson & Johnson, Rieter, Arbonia Forster und Valora gerechnet.



    http://www.20min.ch/finance/news/story/24803999




    weico

  • Mehr Freiheit, weniger Staat

    Mehr Freiheit, weniger Staat

    Von Markus Somm.

    Was heisst schon nationalkonservativ? Ein Plädoyer für einen Freisinn ohne schlechtes Gewissen.


    Der samstägliche Leitartikel von Chefredaktor Markus Somm.

    Helmut Hubacher, der Doyen der schweizerischen Sozialdemokratie, hat vor ein paar Wochen in einem bemerkenswerten Aufsatz in der Basler Zeitung auf meinen Leitartikel reagiert, den ich Ende Jahr zum Thema Freisinn und Nationalkonservatismus verfasst habe. Darauf möchte ich duplizieren – nicht weil ich das letzte Wort haben möchte, sondern weil Helmut Hubacher interessante Fragen aufwirft.

    Wie nicht anders zu erhoffen, widerspricht er meiner Lobrede auf den rechten Freisinn: Nach seinem Eindruck hat die FDP exakt mit den Rezepten, die ich heute empfehle, ihren Niedergang eingeleitet, als sie 1979 mit dem inzwischen berühmt-berüchtigten Slogan «Mehr Freiheit, weniger Staat» in die Nationalratswahlen gezogen war. Seither, so stellt Hubacher fest, habe sie bei jeder Wahl verloren – und sie hat verloren, weil sie ihr eigenes Erbe verraten habe.

    Der Freisinn war die schweizerische Staatspartei schlechthin, und indem sie diesen Staat, den sie mit ihren vielen Bundesräten, Chefbeamten, hohen Militärs, Diplomaten und als meistens stärkste Fraktion in Bern über Jahrzehnte hinweg beherrscht hatte – indem sie diesen durch und durch bürgerlichen Staat zum Feind alles Guten und Richtigen erklärte, stiess sie einen grossen Teil ihrer Wählerschaft vor den Kopf. Deshalb brach sie ein, deshalb liess sie sich von der rechten SVP überrunden, die die enttäuschten Wähler der FDP auffing, oder sie gab Wähler an die Grünliberalen ab, die am linken Rand des liberalen Milieus entstanden sind.

    Aufschwung statt Niedergang

    So einleuchtend und verständlich diese Darstellung aus Sicht eines Linken erscheinen mag: Sie trifft nicht zu. Zunächst stimmen die Zahlen nicht ganz. Ausgerechnet bei den eidgenössischen Wahlen von 1979, als die FDP mit ihrem angeblich selbstzerstörerischen, radikal-liberalen Claim antrat, errang sie ein Spitzenergebnis in ihrer Parteigeschichte: Von 22,2 Prozent im Jahr 1975 legte sie sprunghaft auf 24 Prozent zu; – sprunghaft mag etwas übertrieben klingen, doch für die politisch eingefrorenen Verhältnisse der Schweiz vor 1989 stellte dies eine aussergewöhnliche Steigerung dar.

    Nach 1979, das ist wahr, büsste die FDP bis 2011 nur noch Wähleranteile ein, bei jeder Nationalratswahl, aber in sehr unterschiedlichen Dosen – und vor allem aus anderen Gründen, als Hubacher glaubt. Sie gab bereits in den Achtzigerjahren Wähler in erster Linie an die Rechte ab und nicht an die Linke, und zwar weil manche konservativen Freisinnigen den Kurs der Partei damals für zu grün hielten. Die Wahl von Elisabeth Kopp, die einen grünen Ruf hatte, wurde der Parteispitze angelastet, aber auch der Eindruck, generell den neu aufkommenden Grünen oder zusehends grün inspirierten Sozialdemokraten zu viele Konzessionen zu gewähren. Als Beleg für diese These mag der Hinweis genügen, dass in genau dieser Zeit die Auto-Partei ins Leben gerufen wurde, die vor allem ehemalige Wähler der FDP anzog – später wechselten viele ihrer Exponenten zur SVP. So betrachtet kann die Auto-Partei in manchem als eine Zürcher SVP avant la lettre gelten.

    Links dagegen war keine Konkurrenz zur FDP gegründet worden. Warum auch? Dass ein Freisinniger die SP wählte, kam so gut wie nie vor, dass der eine oder andere einmal grün einlegte, das gab es – aber nie in dem Ausmass, wie das rechts am Beispiel der Auto-Partei festzustellen war. Schliesslich offenbart dies, dass kaum ein freisinniger Wähler sich daran störte, dass die eigene «Staatspartei» den Staat begrenzen wollte. Wäre das der Fall gewesen, hätten diese Wähler vermehrt die SP, die Partei, die einen grösseren (Sozial-)Staat propagierte, wählen müssen. Das traf nicht ein. Hubachers sozialdemokratische Deutung der jüngsten Geschichte der FDP stellt so eher einen Versuch dar, die FDP nachträglich von ihren staatsskeptischen, liberalen Grundsätzen abzubringen.

    Freisinnige Grossfamilie

    Gewiss, Hubacher hat recht, wenn er daran erinnert, dass der Freisinn aus verschiedenen Flügeln bestand, und es trifft zu, dass besonders die Basler Freisinnigen oder auch die Westschweizer Radikalen oft etatistischer oder sozialer argumentierten als der damals noch mächtige Zürcher Wirtschaftsfreisinn oder die eher konservativen Ostschweizer und Aargauer Freisinnigen. Aber Hubacher übersieht, dass es sowohl in Basel als auch in der Westschweiz (Genf, Waadt, Neuenburg) früher eine beeindruckende liberale Partei gab, die als rechte Konkurrenz zur FDP auftrat. Dass sie sich im Welschland aufgegeben und in die Fusion mit der FDP gerettet hat, ist ein Verlust, den ich jeden Tag bedaure. Es hat der bürgerlichen Sache insgesamt nicht geholfen.

    Kurz, die Losung: «Mehr Freiheit, weniger Staat» stiess nicht die Freisinnigen vor den Kopf, sondern machte den Sozialdemokraten das Leben schwer, die damals unter Führung ihres Präsidenten Helmut Hubacher einen immer grösseren Staat anstrebten – in einer Zeit, da die Schweiz noch mit einer viel tieferen Staatsquote brillierte als heute, mehr als dreissig Jahre später.

    Totsparen?

    Und das ist der Punkt: Niemand spricht davon, den Staat abschaffen zu wollen; niemand möchte die Arbeit der vielen tüchtigen Beamten herabsetzen; niemand redet der Anarchie das Wort, wenn er sich als liberal bezeichnet. Auch hier handelt es sich um eine Frage des Masses. Auf die Dosis staatlichen Zwanges kommt es an. Wie viel unserer Freiheit wollen wir an den Staat abgeben, und wie viel nicht? Denn nur der Staat kann das: Uns zwingen, Dinge zu tun, die wir sonst lieber unterliessen. Kein Unternehmen kann das, kein Chef auf die Dauer, kein Freund, kein Feind, es sei denn, er verfügte über militärische Mittel.

    Im Jammertal

    Wenn sich die Fiskalquote eines Landes aber gegen 50 Prozent bewegt, wie sie das inzwischen leider auch in der Schweiz tut, sofern man alle obligatorischen Abgaben berücksichtigt, die wir Bürger leisten müssen, dann könnte man durchaus von einem sozialistischen Land sprechen, wie das der grosse amerikanische Nobelpreisträger Milton Friedman einmal getan hat – mit Blick auf die Schweiz, ein Land, das so lange von den amerikanischen Neoliberalen als Vorbild bewundert worden war.

    Die FDP verlor in den Achtzigerjahren – und sie verlor in den Neunzigerjahren, doch bestehen zwischen den beiden Rückgängen erhebliche Unterschiede: In den Achtzigerjahren reden wir von 0,4 oder höchstens 1,9 Prozent, welche die Partei jeweils bei einer Wahl einbüsste, vor allem blieb die FDP stets über der magischen Grenze eines Wähleranteils von 20 Prozent. Die schmerzhaften Einbrüche folgten erst in den Neunzigerjahren und zwar setzten sie ziemlich genau nach der Niederlage bei der EWR-Abstimmung ein, wo die FDP-Spitze einen Teil ihrer skeptischen Wähler völlig ignorierte und eine Geschlossenheit verfügte, die keineswegs der Stimmung im eigenen Lager entsprach.

    Man konnte schon damals aus guten, liberalen Gründen gegen eine Teilnahme am EWR sein – und viele führende Freisinnige waren sich dessen bewusst, wenn sie in stillen Stunden den EWR-Vertrag studierten. Innerlich nur halbherzig überzeugt, vertraten sie öffentlich eine Sache mit einer Inbrunst, als ob es um Leben und Tod ginge, als ob jeder Zweifel Ausdruck der Verblendung wäre.

    Umso mehr tat die Niederlage weh. Zu verlieren, weil man sich geirrt hat, ist hart. Zu verlieren, während man insgeheim ahnte, dass die Gegenseite recht haben könnte: Das ist ein Desaster, von dem man sich fast nicht mehr erholt. Es fällt schwer, diese Einsicht einzuräumen, die man selber vorsätzlich verdrängt hatte. Wenn ich mich heute mit älteren Freisinnigen unterhalte – auch ich trat damals übrigens mit Vehemenz für den EWR ein – dann spüre ich manchmal, wie sie sich immer noch nicht mit dieser Niederlage abgefunden haben.

    Die Hinterlassenschaft

    Wer von den Verunsicherungen und Verheerungen in der freisinnigen Wählerschaft nach dem EWR profitiert hat, wem die Enttäuschung hier über einen plötzlich von der Parteispitze forcierten EU-Beitrittskurs half, das waren Christoph Blocher und die SVP, einer einst gemütlichen, etwas linkischen Partei, die zunehmend von ihm geprägt wurde. Von 1999 bis 2007 sackte die FDP von 19,9 Prozent auf 15 Prozent ab. Seit 2011 beträgt der nationale Wähleranteil der FDP 15,1 Prozent. 1979, ich wiederhole es, lag er bei 24 Prozent. Das ist unter schweizerischen Bedingungen beispiellos.

    Mehr Freiheit, weniger Staat? Führten neo­liberale Versuchungen die FDP ins Elend, wie Helmut Hubacher das vermutet? Mumpitz. Es war die Europa-Politik, die am meisten Schaden anrichtete und die Partei zu ihrem traurigen Dasein als bürgerlichem Juniorpartner der SVP oder widerwilligen Erfüllungsgehilfen linker Politik verdammt hat. Endlich – und Gott sei Dank – hat die Partei ihre halsbrecherische EU-Fahrt in den Abgrund vor wenigen Jahren korrigiert. Bis sie sich aber davon erholt hat, dürfte noch ein paar Jahre dauern. Noch trauen ihr viele ehemalige Wähler nicht.


    In der Regel ist man gut beraten, genau das zu tun, wovor einem der politische Gegner warnt – denn altruistisch sind Gegner selten: Es wäre daher an der Zeit, der Freisinn wählte einen neuen Claim – und verträte ihn mit Leidenschaft, Intelligenz und Kompromisslosigkeit: «Mehr Freiheit, weniger Staat.»


    http://bazonline.ch/schweiz/st…iger-Staat/story/19827139



    N.B:.. die BAZ ist, mit dem konservativ-freisinnigen Markus Somm,deutlich mehr "freisinnig" ... als die NZZ ! Kein Wunder gab Somm, dem linken Freisinnkurs der NZZ, eine Abfuhr . *good*


    http://www.weltwoche.ch/ausgab…woche-ausgabe-512014.html





    weico

  • weico hat am 31.01.2015 - 14:18 folgendes geschrieben:


    Zuwanderung, Minarette, Hochpreisinsel, Parallelimporte, Schutzklauseln für die Bauern. Kantönligeist, EU, EWR, etc.


    Konservativ heisst, man möchte bestehendes bewahren. Veränderungen oder gar revolutionäre Gedanken kommen selten von rechts. Und wenn, dann nur unter einem Druck. Dafür können die rechten - gerade in schwierigen Zeiten - Dinge durchsetzen, welche andere Parteien selten durchbringen.



    Israel ist ein Paradebeispiel. Wenn es dort mal eine Einigung mit den Arabern gibt, dann nur MIT den Rechten. Da können die anderen noch so freiheitlich denken.

    Quote

    In der Regel ist man gut beraten, genau das zu tun, wovor einem der politische Gegner warnt ...... Beide Seiten warnen.

  • weico hat am 02.02.2015 - 17:10 folgendes geschrieben:


    Ja, die Linken wollen den Mittelstand noch mehr schröpfen.

  • waspch hat am 04.02.2015 - 10:26 folgendes geschrieben:

    Quote

    weico hat am 02.02.2015 - 17:10 folgendes geschrieben:


    Ja, die Linken wollen den Mittelstand noch mehr schröpfen.


    darum steht es ja auch im rechtskonservativen Tagesanlüger



    Und wie oben ja steht Linke und Mitte-Politiker suchen gemeinsam Lösungen, um dies zu ändern.


    Die Rechten werden nicht erwähnt :roll:



    Lügenpresse?

  • Elias hat am 04.02.2015 - 10:37 folgendes geschrieben:

    waspch hat am 04.02.2015 - 10:26 folgendes geschrieben:

    weico hat am 02.02.2015 - 17:10 folgendes geschrieben:

    Haushalten mit tiefem Einkommen geht es besser als dem Mittelstand

    Staatliche Eingriffe führen dazu, dass der Mittelstand schlechter dasteht. Linke und Mitte-Politiker suchen gemeinsam Lösungen, um dies zu ändern.

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Haushalten-mit-tiefem-Einko...

    Ja, die Linken wollen den Mittelstand noch mehr schröpfen.

    darum steht es ja auch im rechtskonservativen Tagesanlüger

    Und wie oben ja steht Linke und Mitte-Politiker suchen gemeinsam Lösungen, um dies zu ändern.

    Die Rechten werden nicht erwähnt smiley

    Lügenpresse?

    Ich sehe das so:

    Die mit den tiefen Einkommen müssen in den Mittelstand gehoben werden. Das geht am einfachsten so, dass der Mittelstand gerupft wird bis ein gleichstand mit den tieferen Einkommen herrscht. Dann sind wir soweit wie die meisten Länder: 90% Arme und 10% Reiche. Dadurch haben die Linken ein grossen Zulauf und die Schweiz muss in die EU. Dann werden auch die 10% Reichen ausgenommen.

    Schluss von der Geschichte, die EU wird auf das Nivea von Griechenland Absinken.

  • Bund rätselt über Milliardenloch

    Die Schweizer Steuereinnahmen sind laut einem Pressebericht im vergangenen Jahr eingebrochen. Der Bund kann den Fehlbetrag offenbar nicht vollumfänglich erklären.


    Der Bund hat im vergangenen Jahr 2 Milliarden Franken weniger an Steuern eingenommen als budgetiert. Dies berichtet die «NZZ am Sonntag» unter Berufung auf mit dem Dossier vertraute Personen.


    Die Steuerverwaltung bestätigt, dass die Steuereinnahmen tiefer ausfallen als im Vorjahr. Der Hauptteil der Mindereinnahmen fällt laut Insidern auf die direkte Bundessteuer von Firmen.

    Finanzplan muss wohl angepasst werden

    Mysteriös an der Sache ist, dass der Bund den Fehlbetrag nicht vollumfänglich erklären kann. Die Steuerverwaltung geht nun den Gründen nach. Ob es im Haushalt ein Defizit gibt, ist noch unklar.


    Als Folge der Mindereinnahmen muss das Finanzdepartement voraussichtlich den Finanzplan für die nächsten Jahre anpassen. Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf legt am Mittwoch im Bundesrat die Rechnung des Bundes für 2014 vor.


    http://www.handelszeitung.ch/p…ber-milliardenloch-736851

  • Rote statt schwarze Zahlen beim Bund

    Steigende Personalkosten

    Ebenfalls stark gestiegen sind die Personalkosten des Bundes. Kostete das Bundespersonal 2007 vor dem Antritt von Widmer-Schlumpf noch 4,5 Milliarden Franken, waren es 2013 bereits eine Milliarde mehr (plus 22 Prozent). Das hat nicht nur mit der Anzahl Beamten zu tun, sondern auch mit ihrer grosszügigen Entlöhnung. Ihr Vorgänger Hans-Rudolf Merz hatte den Personalbestand um rund 1 500 reduziert. Noch 2012 rechnete das Finanzdepartement selber in einem Faktenblatt mit einer stabilen Zahl von rund 33 000 Angestellten. Dies blieb blosse Hoffnung: 2013 arbeiteten fast 37 000 Personen für den Bund (plus 15 gegenüber 2007).

    http://bazonline.ch/wirtschaft…ffizienter/story/28342064

    weico

  • Von wegen "keine fremde Richter"

    Da braut sich für die Schweiz etwas zusammen


    An einem Schiedsgericht in Washington kommt ein Millionen-Prozess auf die Schweiz zu – der Erste seiner Art. Wer der Angreifer ist und wofür er Schadenersatz fordert, hält der Bund geheim.


    ..


    ..


    Der Chefanwalt und sein Stellvertreter müssen fliessend Deutsch, Französisch und Englisch sprechen. Die gewünschten juristischen Qualifikationen füllen drei Seiten. Wer den Auftrag will, muss sich zuerst vom VBS durchleuchten lassen. Und offenlegen, wie gut die Informatik der Kanzlei gegen Hackerangriffe geschützt ist. So lauten die Bedingungen, welche die Schweiz auf der Vergabeplattform Simap.ch publiziert hat.


    ..


    ..


    http://www.tagesanzeiger.ch/wi…s-zusammen/story/10817366

  • Schweiz vs. «Berlusconi vom Bosporus»

    Lange war unklar, wer die Schweiz auf «mindestens 750 Millionen Dollar» eingeklagt hat. Nun ist das Geheimnis gelüftet – und das Rennen der Anwälte geht los.

    Die Uzan-Dynastie


    Die Klage steht in engem Zusammenhang mit dem Niedergang des Imperiums der Familie Uzan. Die Schweiz spielt dabei eine Nebenrolle, doch es geht um so viel Geld, dass selbst auf Neben­schau­plätzen um Hunderte Millionen gestritten wird.


    Ganzer Beitrag http://www.tagesanzeiger.ch/wi…m-Bosporus/story/10102821



    Keine fremde Richter......

  • Schweizer sind die glücklichsten Europäer

    Die Bevölkerung der Schweiz führt die Rangliste der zufriedensten Länder in Europa an. Am unteren Ende der Skala rangieren krisengeplagte Länder wie Griechenland.


    Wer in der Schweiz lebt, kann sich glücklich schätzen: Nirgends in Europa sind die Menschen zufriedener als hierzulande. Neben Finnland, Dänemark und Schweden rangiert die Schweiz an der Spitze des Zufriedenheitsrankings. Das zeigt eine Studie des EU-Statistikamts, die in ganz Europa über 366'000 Bürger nach ihrer Lebensführung befragte. Auf einer Skala von 0 (gänzlich unzufrieden) bis 11 (völlig zufrieden) erreicht die Schweiz den Spitzenwert von acht Punkten.


    http://www.20min.ch/schweiz/ne…chsten-Europaeer-17644302



    weico

  • Manipulation

    Die Abstimmungen scheinen immer im falschen Licht. Fragst du Grüne ob braun gut sei ist es nein, fragst du aber ob grün gut sei sagen die Ja. Zusammenhänge werden übergangen. Fragt dich der Chef ob du einverstanden bist mit 1000.-- weniger Lohn im Monat bei einem Einkommen von 50000.-- im Monat ist es ja, verdienst du aber nur 6000.-- ist es nein. Also für ein positives Resultat fragst du nicht bei Sozial schwächeren sondern .......


    Die Debatte über die Negativzinsen der SNB begleitet Gejammer auf höchstem Niveau. Die Pensionskassen horten Milliarden bei der SNB statt günstigen Wohnraum zu schaffen mit Renditen von 3 bis 5%. Aus den laufenden Mietzinseinnahmen können die zu bezahlenden Renten zu einem grossen Teil erledigt werden und einen Liegenschaftswert als Buchwert ist ebenfalls vorhanden. Die meisten Mieter werden ebenfalls Pensionskassenbezüger sein und somit fliest ein Teil wieder zurück (Unterhalt, Armotisation etc.). 14 Milliarden werden mehr einbezahlt als ausbezahlt in den Pensionskassen jedes Jahr (gem. Christen, CS). Stand im Cash. Wer bedient sich ausser den Banken noch an unseren Geldern?

  • TeeTasse83 hat am 22.03.2015 - 15:28 folgendes geschrieben:

    Quote

    Dir ist aber schon bewusst dass wir im Moment mehr Wohnungen als Nachfrage haben?

    Ist das wirklich so? Überall in der Schweiz?
    Oder ist es vielleicht unterschiedlich (z.B. zu viele Wohnungen in Glarus, zu wenige in Zürich)?

  • Wohnungsleerbestände?

    Das etliche Wohnungen nicht vermietet sind liegt am Preis. Eine Familie mit zwei, drei Kindern in einer normalen Arbeit als Angestellte mit ca. 6000.-- bis 7000.-- im Mt. muss mit Kosten von: Krankenkasse 3. Klasse, Kinder mit Zahnversicherung (ca. 1300.--/Mt. plus Selbstbehalt etc.), Mitgliedschaften in einem Verein (ca. 100.--/Mt. mit Sportgerät), Billag?, Telefon-TV (ca. 100.--/Mt.) etc. bei ca. 1800.-- festen Ausgaben ohne Kleider, Schuhe, Bus-Trambillet etc. also bleiben noch 4000.-- bis 4500.--. Essen kommt auch noch zum Abzug und sonstige Rückstellung wie Steuern, Schulausflüge etc.. Eine 4-5 Zimmer Wohnung dürfte da mit Nebenkosten max. 2000.-- kosten. Fast alle freibleibende Wohnungen sind renovierte oder neuerstellte Mittelklasse bis Luxuswohnungen ab 2500.-- bis 8000.--. Solche Wohnungen lassen die Besitzer meistens leerstehen statt zu einem realistischen Preis zu vermieten. Spekulativ für einen Verkauf. Alleine im Umfeld Basel, Basel-Land propagieren und heucheln die Politiker günstigen Wohnraum zu schaffen. Unter 2400.-- lässt da sich nichts machen. In Allschwil kostet angeblich ein Backstein 4 mal mehr als in Waldenburg oder Zeiningen. Die Gemeinden und Städte wünschen zahlungskräftige Kunden mit hohen Einkommen. Schulhäuser kosten (Allschwil baut ein neues Primarschulhaus mit allem für über 70'000'000.--). Die Aufzählungen lassen sich beliebig weiterführen. Das die Gemeinden in Konkurrenz zu anderen bestehen können wird Gemeindeland verkauft oder zu hohen Baurechtzinsen vergeben. Als letzteres werden Steuern erhöht oder fantasievolle Gebühren eingeführt, oder habt ihr bei Einführung der Kehrichtsackgebühren eine Steuersenkung erfahren? Nein? Vor der Einführung war dieses aber Bestandteil in den Steuern. Einzahlungsgebühr am Postschalter wird zusätzlich erhoben bei Rechnungen (war vorher eingerechnet) etc. etc.