Montana Aerospace

  • (AWP) Der Luftfahrtzulieferer Montana Aerospace geht wie angekündigt an die Schweizer Börse SIX. Erstmals sollen die Titel am 12. Mai an der Börse gehandelt werden, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte. Die Preisspanne wurde auf 24,15 bis 25,65 Fr. je Aktie festgelegt.


    Im Rahmen des Börsengangs sollen 18,21 Mio. neue Aktien platziert werden und es wird ein Bruttoerlös von etwa 440 Mio. Fr. erwartet. Zusätzlich werde dem Besitzer Montanatech eine Mehrzuteilungsoption von 2,73 Mio. bestehenden Aktien zur Verfügung gestellt, heisst es weiter. Bei Platzierung aller neuen Aktien und vollumfänglicher Ausübung der Mehrzuteilungsoption wird ein Streubesitz von 43,5% des Aktienkapitals erwartet.


    Zwei internationale institutionelle Investoren hätten bereits zugesagt, im Zuge des Börsengangs Aktien im Gesamtvolumen von rund 124 Mio. Fr. zu zeichnen. Das frische Kapital will Montana Aerospace unter anderem für die Finanzierung von künftigem Wachstum einsetzen, sowie für die Ausweitung des Kunden-, Technologie- und Produktportfolios, wie es heisst.


    Das Bookbuilding-Verfahren startet heute Dienstag und dauert bis zum 11. Mai.


    Montana Aerospace ist in der Herstellung und Zulieferung von Systemkomponenten und komplexen Baugruppen für die Luftfahrt, E-Mobilität und Energie tätig. Das Unternehmen gehört zur Gruppe Montana Tech Components, aus der bereits Varta und Aluflexpack an die Börse gingen.


    Montana Aerospace kommt an die Schweizer Börse | Unternehmen Industrie | Finanz und Wirtschaft (fuw.ch)

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  • Montana Aerospace klingt aber

    Montana Aerospace klingt aber auch viel besser als Alu Menziken. Ich bin im Wynental aufgewachsen und dort zur Schule gegangen.


    Montagna Aerospace kommt in meine Watchlist


    16.08.2021 Halbjaresbericht


    09.11.2021 Quartalsbericht Q3

    Das Glück ist nie ganz ohne Leid, zum Begleiter hat es stehts den Neid!!

  • Montana Aerospace setzt bei höherem Verlust etwas mehr um


    Der Luftfahrtzulieferer Montana Aerospace publiziert sein erstes Halbjahresergebnis nach dem Börsengang vom Mai.


    16.08.2021 07:59


    Der Umsatz legte dabei im Vergleich zum Vorjahr minim zu, gleichwohl erhöhte sich der Verlust. Das Unternehmen macht nun eine steigende Nachfrage im Flugzeugbau aus.


    Der Umsatz von Montana Aerospace erhöhte sich im Vergleich zum noch starken ersten Semester 2020 um 1 Prozent auf 348,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Dabei habe sich allerdings ein differenziertes Bild in der Sektorberichterstattung ergeben.


    Entsprechend der Flaute im Luftfahrtgeschäft reduzierte sich nämlich der Umsatz mit der Luftfahrtindustrie um 27 Prozent auf 116,3 Millionen Euro. Der Markt für den Flugzeugbau war in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 noch nicht oder kaum von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. So gingen die Bauraten für verschiedene Modelle der beiden grossen Produzenten Airbus und Boeing im ersten Halbjahr 2021 zwischen 30 und 80 Prozent zurück.


    Der Umsatz spiegle somit die Steigerung der Verkäufe durch das Hochfahren von zwei neuen Werksanlagen und die gewonnenen Grossaufträge wider, heisst es. Extrusionsteile und -strukturen aus Schwerlegierungen, ein wesentlicher Bestandteil des Kerngeschäfts im Bereich der Flugzeugstrukturen, seien in der Regel ein Frühindikator für die Verbesserung des Luftfahrtgeschäfts, da diese Strukturen die wichtigsten Elemente bei der Herstellung eines Flugzeugs darstellten. Nach einem schwachen Jahresauftakt zeichne sich hier seit April eine massive Nachfrage ab.


    Hoher Auftragsbestand


    Entsprechend erhöhte sich der Auftragsbestand seit dem Zeitpunkt des Börsengangs im Mai um 400 Millionen Euro, womit sich dieser aktuell auf 4,3 Milliarden Euro beläuft.


    Mit Blick auf die Ergebnisse sieht es Montana Aerospace als Erfolg, den operativen Gewinn auf Stufe EBITDA mit 16,2 Millionen beinahe auf dem Vorjahresniveau gehalten zu haben. Auf Stufe EBIT erhöhte sich jedoch der Verlust um mehr als die Hälfte auf 18,5 Millionen und der Reinverlust um rund einen Viertel auf 25,7 Millionen.


    Für den Rest des Jahres stellt das Unternehmen eine stetige Umsatzsteigerung bis auf ein Niveau von rund 750 Millionen Euro in Aussicht, dies unter Ausklammerung von Akquisitionen. Die Anzeichen einer Erholung der Luftfahrtindustrie seien vielversprechend und mit den Investitionen, die vor und während der Pandemie getätigt wurden, sei man bestens darauf vorbereitet, überproportional an der positiven Entwicklung teilzuhaben.


    Das Unternehmen sieht sich auch "für die kommenden Quartale mehr als gerüstet". Die Erwartungen für die Folgejahre seien entsprechend erhöht worden. Für die Jahre 2022 bis 2024 erwartet das Unternehmen höhere Bauraten bei den Flugzeugen und grössere Verträge. Dann seien "explizit auch höhere Umsätze und Ergebnisse zu erwarten".


    Mit der Verbesserung der operativen Margen soll sich zudem auch die Profitabilität proportional entwickeln.


    (AWP)

  • Montana Aerospace schreibt bei höherem Umsatz erneut Verlust


    Der Luftfahrtzulieferer Montana Aerospace hat in den ersten neun Monaten 2021 den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode klar gesteigert. Das Unternehmen schreibt aber weiterhin rote Zahlen.


    09.11.2021 08:11


    Der Umsatz von Januar bis September stieg um gut 14 Prozent auf 548,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zum ersten Semester hat sich damit das Wachstum im dritten Quartal klar beschleunigt.


    Das Tempo der Umsatzsteigerung auf Quartalsbasis spiegle den stetigen Zuwachs an Marktanteilen und die allmähliche Erholung der Märkte in Richtung des Niveaus vor der Covid-19 Krise wider, hiess es dazu. Das starke Wachstum in der Luftfahrt im dritten Quartal reflektiere ausserdem die positive Dynamik des Marktes.


    Innerhalb der Sektoren ergab sich ein differenziertes Bild. Entsprechend der laufenden Erholung im Luftfahrtgeschäft nahm der Umsatz mit der Luftfahrtindustrie im dritten Quartal im Vorjahresvergleich um beinahe 50 Prozent zu. Der grösste Umsatzanteil kommt allerdings nach wie vor mit gut 270 Millionen Euro im Quartal aus dem Energiesektor, welcher, wie der kleinste Geschäftsbereich E-Mobilität, gegenüber dem Vorjahresquartal um knapp einen Drittel zulegte.


    Verlust reduziert


    Auch mit Blick auf die Ergebnisse zeigt sich ein gemischtes Bild. Während der operative Gewinn (EBITDA) um einmalige und nicht operative Effekte bereinigt um knapp 12 Prozent auf 43,0 Millionen Euro anzog, ergab sich auf Stufe EBIT erneut ein Verlust. Unter dem Strich konnte der Fehlbetrag um knapp 19 Prozent auf 25,1 Millionen gesenkt werden. Im dritten Quartal war das Ergebnis gar leicht positiv.


    Der bisherige Ausblick für das Gesamtjahr 2021 wird bestätigt. Demnach rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von rund 750 Millionen Euro. Die Zeiten seien aber nach wie vor turbulent, warnte Montana Aerospace mit Verweis auf die Auswirkungen der Pandemie.


    Angesichts dieses Marktumfeldes sehe das Unternehmen dem bevorstehenden Konjunkturzyklus "erwartungsvoll und positiv" entgegen. Die Erholung des Geschäftsreiseverkehrs sowie die steigenden Impfraten in den wichtigsten Märkten würden bereits jetzt zu einem deutlichen Anstieg der Vertragsabschlüsse im Luftfahrtsektor führen.


    (AWP)

  • Montana Aerospace erfüllt Umsatzprognose und peilt Umsatzmilliarde an


    Der Luftfahrtzulieferer Montana Aerospace hat im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 767,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit hat das Unternehmen die eigenen Prognosen leicht übertroffen.


    22.02.2022 07:48


    Der Umsatz legte damit gegenüber 2020 um 25 Prozent zu, wie Montana Aerospace am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen hatte zuletzt einen Umsatz von rund 750 Millionen in Aussicht gestellt.


    Vor allem im Schlussquartal habe die Gesellschaft einen Rekordumsatz erzielt, der massgeblich auch zur Jahresentwicklung beigetragen habe. So seien alle Geschäftsbereiche gewachsen, heisst es. Der kleinste Geschäftsbereich E-Mobilität hat laut Mitteilung ein Umsatzplus von 46 Prozent erzielt, gefolgt vom Energiesektor, in dem die Erlöse um 42 Prozent zunahmen. Mit einem Plus von 9 Prozent wuchs die Luftfahrt am langsamsten.


    V-förmige Erholung 2021


    Nachdem die Covid-19-Pandemie gerade in der Luftfahrt und E-Mobilität 2020 ihre deutlichen Spuren hinterlassen hatte, sei es im vergangenen Jahr in beiden Geschäftsbereichen zu einer "V-förmigen Erholung" gekommen, so Montana Aerospace. Der Energiesektor wiederum habe dank einer konstanten weltweiten Nachfrage 2021 mit einem Rekordumsatz abgeschlossen.


    Mit Blick auf die Profitabilität heisst es, dass der EBITDA 2021 gegenüber dem Vorjahr zweistellig gewachsen sei - allerdings bereinigt um einmalige und nicht-operative Effekte - vor allem um Kosten rund um den Börsengang.


    Für 2022 rechnet das Management mit einem weiteren besonderen Jahr und dass man den Erfolgskurs weiter fortsetzen kann. So dürften sich dieses Jahr laut Mitteilung die Marktanteilsgewinne der letzten Jahre erstmals deutlich im Umsatz niederschlagen. "Zusammen mit dem geplanten Abschluss und der Integration der letzten beiden grossen Transaktionen - dem Kauf von ASCO Industries und São Marco - wird dies Montana Aerospace in die Lage versetzen, den Umsatz im Vergleich zu 2020 nahezu zu verdoppeln", heisst es in der Mitteilung. Grob geschätzt rechne man mit einem Umsatz von bis zu 1,1 Milliarden Euro.


    Die geprüften Finanzzahlen für 2021 sowie der Jahresbericht 2021 werden am 04. April 2022 veröffentlicht.


    (AWP)

  • Montana Aerospace schliesst Übernahme von Asco Industries ab


    Der Luftfahrtzulieferer Montana Aerospace hat seine im vergangenen Herbst angekündigte Übernahme des belgischen Komponentenherstellers Asco Industries abgeschlossen. Zum genauen Kaufpreis machte das Unternehmen keine Angaben.


    01.04.2022 08:02


    Am (gestrigen) Donnerstag sei in diesem Zusammenhang noch eine Änderungsvereinbarung zum Anteilskaufvertrag unterzeichnet worden, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Demnach erfolgte die Akquisition gegen eine Barzahlung und 4,4 Millionen Montana-Stammaktien. Die Verkäufer von Asco hätten ein ausgeprägtes Interesse daran gehabt, auch Aktionäre von Montana Aerospace zu werden, heisst es dazu.


    Die Zahlung erfolgte laut der Mitteilung mit dem Closing. Zusätzlich zum Kaufpreis sind frühestens am 30. Juni 2025 zudem bis zu 30 Millionen Euro fällig, falls Asco bestimmte Performance-Ziele erreicht. Die Ausgabe der neuen Aktien aus dem genehmigten Kapital (unter Ausschluss der Bezugsrechte bestehender Aktionäre) an die Verkäufer erfolge spätestens am 14. April.


    Integration in Montana Aerospace


    Asco wurde den Angaben zufolge vor 68 Jahren gegründet, beschäftigt rund 1100 Mitarbeitende und ist in der Fertigung von Systemkomponenten und Strukturen für die Luftfahrtindustrie an vier Standorten in Belgien, Deutschland, den Vereinigten Staaten und Kanada tätig. In den Jahren vor dem Ausbruch der Pandemie hat das Unternehmen einen Jahresumsatz von bis zu 260 Millionen Euro erwirtschaftet. Nach der Übernahme will Montana die Anlagen von Asco in sein eigenes globales Produktionsnetzwerk integrieren, wobei Asco als Marke bestehen bleibt.


    Die Luftfahrtbranche befinde sich gerade in einem grundlegenden Wandel, wird der ehemalige Asco-CEO und Aktionär Christian Boas in der Mitteilung zitiert. "Bei den Zulieferern kommt es zu einer Konsolidierung, weil die Anforderungen der Flugzeughersteller ständig steigen und nur die besten den Wettbewerb überstehen werden." Der Verkauf sei deshalb ein wichtiger Schritt.


    Boas wird als CEO von Asco durch Kai Arndt, COO von Montana Aerospace und Leiter des Bereichs Aerostructures, abgelöst. Er werde der Gruppe aber weiterhin in beratender Funktion zur Seite stehen, heisst es.


    tv/uh


    (AWP)

  • Montana Aerospace erfüllt die Erwartungen nur teilweise


    Das Industrieunternehmen Montana Aerospace hat 2021 den Betriebsgewinn im Gleichschritt mit dem Umsatz gesteigert.


    04.04.2022 08:08


    Der bereinigte EBITDA stieg um 25 Prozent auf 56,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Beim bereinigten EBITDA zieht das Unternehmen ausserordentliche Kosten ab, etwa jene für den Börsengang im letzten Frühling.


    Der Umsatz stieg letztes Jahr ebenfalls um 25 Prozent auf 790,1 Millionen Euro. Damit wurde der im Februar vorab genannte ungeprüfte Wert (767,5 Mio) nach oben korrigiert. Diese - vom Buchprüfer angeregte - Revision wird mit dem Einbezug von Schrottverkäufen begründet, die bislang an einem anderen Ort in der Erfolgsrechnung ausgewiesen worden seien.


    Unter dem Strich resultierten tiefrote Zahlen. Der Verlust war mit 49,4 Millionen jedoch etwas geringer als im Vorjahr (-57,7 Mio). Bekanntlich hat das Unternehmen einen hohen Abschreibungsbedarf.


    Mit den Zahlen 2021 hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten von ZKB und Berenberg beim EBITDA erfüllt, beim Reinergebnis hingegen verfehlt.


    Mit Blick auf die Segmente Aerospace, E-Mobility und Energy betonte das Unternehmen, dass alle 2021 den Umsatz gesteigert hätten. Wie schon in der Vergangenheit steuerte allerdings primär der Aerospace-Bereich den Hauptharst zum operativen Ergebnis bei. Dem Bereich E-Mobility gelang derweil die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.


    Deutliche Steigerung im 2022


    Die Ziele für 2022 waren ebenfalls schon mehr oder weniger bekannt. So sollen sich dieses Jahr die Marktanteilsgewinne der letzten Jahre erstmals deutlich im Umsatz niederschlagen. Konkret wird ein Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro erwartet.


    Dazu beitragen sollen auch die getätigten Übernahmen der Firmen São Marco und Asco Industries. Letztere wurde am vergangenen Freitag abgeschlossen. Damals wurde auch bekannt, dass die Verkäufer von Asco neue Grossaktionäre bei Montana Aerospace werden.


    Konkret will das Unternehmen organisch ein Wachstum von rund 87 Prozent erreichen, 13 Prozent sollen Übernahmen beisteuern. Beim bereinigten EBITDA wird ein "hoher zweistelliger Millionenbetrag" angepeilt.


    Grundlage für den angepeilten Wachstumssprung sei eine stark steigenden Nachfrage von grossen Flugzeughersteller, deren Produktion sich wieder dem Stand vor der Pandemie annäherten. Montana Aerospace fahre daher die Produktion schrittweise hoch.


    Wenig Sorgen macht sich das Unternehmen wegen der Situation an den Rohstoffmärken. Es gebe kein "aktives unmittelbares Risiko", weil die Preissteigerungen weitergegeben würden und der Bedarf unter anderem durch hohe Recycling-Kapazitäten sichergestellt sei. Die Preissteigerungen bei den Energiekosten und beim Transport seien derweil in der Guidance berücksichtigt.


    (AWP)

  • Montana Aerospace führt angekündigte Kapitalerhöhung durch


    Nach der Übernahme des belgischen Komponentenherstellers Asco Industries führt der Luftfahrtzulieferer Montana Aerospace seine angekündigte Kapitalerhöhung zur Bezahlung der Akquisition durch. Konkret werden 4,43 Millionen Aktien aus dem genehmigten Kapital ausgegeben, womit die Verkäufer neue Aktionäre von Montana Aerospace werden.


    07.04.2022 08:20


    "Die Bezugsrechte der bestehenden Aktionäre werden entzogen", teilte Montana Aerospace am Donnerstag in einem Communiqué mit. Der Tag der Kotierung und der erste Handelstag der neuen Aktien an der Schweizer Börse ist der (morgige) 8. April. Es erfolgt kein öffentliches Angebot der neuen Aktien. Nach der Kapitalerhöhung wird die Anzahl ausgegebener Aktien um 7,7 Prozent auf 61,99 Millionen steigen.


    Montana Aerospace hatte vor einer Woche seine im vergangenen Herbst angekündigte Übernahme von Asco abgeschlossen. Zum genauen Kaufpreis machte das Unternehmen keine Angaben.


    Asco wurde den Angaben zufolge vor 68 Jahren gegründet, beschäftigt rund 1100 Mitarbeiter und ist in der Fertigung von Systemkomponenten und Strukturen für die Luftfahrtindustrie an vier Standorten in Belgien, Deutschland, den Vereinigten Staaten und Kanada tätig.


    In den Jahren vor dem Ausbruch der Pandemie hat das Unternehmen einen Jahresumsatz von bis zu 260 Millionen Euro erwirtschaftet. Nach der Übernahme will Montana die Anlagen von Asco in sein eigenes globales Produktionsnetzwerk integrieren, wobei Asco als Marke bestehen bleibt.


    jb/uh


    (AWP)

  • Montana Aerospace bleibt bei kräftigem Wachstum im roten Bereich


    Der Luftfahrtzulieferer Montana Aerospace hat im ersten Quartal 2022 den Umsatz markant gesteigert. Das Unternehmen schreibt aber wegen einmaliger Effekte weiterhin rote Zahlen.


    05.05.2022 07:52


    Es ist der erste Erstquartalsabschluss als selbständiges Unternehmen nach dem Börsengang vom vergangenen Mai. Der Umsatz stieg um gut 43 Prozent auf 243,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Covid-bedingte Rückgang sei damit umgekehrt und das vorpandemische Niveau übertroffen.


    Zum Umsatzwachstum trugen alle drei Sparten bei. Am stärksten legte das Segment E-Mobility (+71%) zu, gefolgt vom Bereich Luftfahrt (+67%) und dem Bereich Energie (+22%). Die globale Luftfahrtindustrie sei derzeit von Wiederaufschwung und Konsolidierung geprägt und verfüge über gute Aussichten, heisst es.


    Das Segment Aerospace arbeite zudem an mehreren Verträgen, die für weiteres Wachstum im Extrusionsgeschäft sorgen sollen. Insgesamt sei die Nachfrage der grossen Flugzeugbauer steil angestiegen und die Anzahl neu gebauter Flugzeuge nähere sich wieder dem Vorkrisenniveau.


    Reinergebnis bleibt negativ


    Mit Blick auf die Ergebnisse zeigt sich ein gemischtes Bild. Während der operative Gewinn (EBITDA) um einmalige und nicht operative Effekte bereinigt um zwei Drittel auf 15,9 Millionen Euro anzog, ergab sich auf Stufe EBIT erneut ein Verlust. Dieser wurde indes auf 4,8 Millionen Euro nahezu halbiert.


    Verantwortlich für diesen Verlust sind einmalige und nicht operative Effekte wie die Kosten des Aktienoptionsprogramms des Managements sowie Rechtskosten für den Acronic-Streit. Die aufgelaufenen Kosten, die vom derzeitigen Mehrheitsaktionär getragen würden und daher für Montana Aerospace nicht zahlungswirksam seien, seien im Personalaufwand enthalten. Unter dem Strich konnte der Fehlbetrag auf 7,2 Millionen Euro ebenfalls beinahe halbiert werden.


    Die Ziele für 2022 wurden bereits im Februar bekanntgegeben und nun bestätigt. So sollen sich dieses Jahr die Marktanteilsgewinne der letzten Jahre erstmals deutlich im Umsatz niederschlagen. Konkret wird ein Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro erwartet, was einem Wachstum gegenüber 2021 von über 40 Prozent entsprechen würde.


    Davon sollen rund 500 Millionen auf das Segment Aerospace, 440 Millionen auf Energy und etwa 190 Millionen auf E-Mobility entfallen. Zum Umsatzwachstum sollen Akquisitionen 15 Prozent beitragen, der Rest soll aus eigener Kraft gelingen. Beim bereinigten EBITDA wird weiterhin ein "hoher zweistelliger Millionenbetrag" angepeilt.


    Grundlage für den angepeilten Wachstumssprung ist die stark steigenden Nachfrage von grossen Flugzeugherstellern. Montana Aerospace fährt deshalb die Produktion ebenfalls wieder hoch.


    (AWP)

  • Montana Aerospace platziert Schuldscheindarlehen über 80 Millionen Euro


    Montana Aerospace hat Schuldscheindarlehen am Kapitalmarkt platziert. Damit will das Luftfahrunternehmen sein zukünftiges Wachstum finanzieren.


    22.06.2022 07:50


    Das Schuldscheindarlehen in der Höhe von rund 80 Millionen Euro teilt sich in vier Tranchen über drei beziehungsweise fünf Jahre auf, wie Montana Aerospace am Mittwoch mitteilte. Die Platzierung sei am Dienstag über ein Bankenkonsortium geschehen.


    Trotz der aktuellen Marktvolatilität seien die Tranchen, unter anderem durch die internationale Investorennachfrage, stark überzeichnet worden. Neben der Finanzierung zukünftigen Wachstums dienen die Mittel auch zur Ablösung bestehender kurzfristiger Fälligkeiten.


    (AWP)

  • Montana Aerospace wächst im ersten Halbjahr rasant


    Der Luftfahrtzulieferer Montana Aerospace hat im ersten Semester 2022 kräftig zugelegt.


    08.08.2022 07:56


    So nahmen die Verkäufe unter anderem dank der Erholung in der Luftfahrtindustrie deutlich zu. Der operative Gewinn erhöhte sich dank der besseren Auslastung ebenfalls markant.


    Der Umsatz stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um über 60 Prozent auf 578,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Man habe dabei insbesondere von der starken Position im Segment "Aerostructures" profitiert. Das Umsatzniveau liegt damit gar deutlich über dem Vor-Pandemie-Niveau.


    Der Umsatz mit der Luftfahrtindustrie hat sich denn auch auf 257,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Markt für den Flugzeugbau befindet sich nach dem Einbruch wegen der Corona-Pandemie auf Erholungskurs. Beide grossen Produzenten Airbus und Boeing stellen mittlerweile wieder mehr Flugzeuge her.


    Der Bereich E-Mobility legte auf 94,6 Millionen Euro mit einem Plus von über 70 Prozent ebenfalls massiv zu. Das Wachstum im Bereich Energie war mit über 20 Prozent auf 227,4 Millionen etwas moderater aber ebenfalls hoch. E-Mobility wurde dabei vom Hochfahren eines dritten Werks gestützt, der Markt Energy von der hohen Nachfrage nach Infrastrukturprojekten.


    Die bessere Auslastung der Werke schlägt sich auch in einem höheren operativen Gewinn nieder. So legte der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (EBITDA) um 50 Prozent auf 33,9 Millionen Euro zu. Diese Erhöhung sei im Wesentlichen auf die Verbesserung der Produktionsleistung (Umsatz plus Veränderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen) zurückzuführen. Einerseits seien Marktanteile gewonnen worden, andererseits hätten die höheren Volumina der Flugzeugbauer geholfen.


    Reinergebnis bleibt negativ


    Auf Stufe Reinergebnis erhöhte sich der Verlust leicht auf 26,5 Millionen Euro. Dieser Verlust ist auf einmalige Kosten im Zusammenhang mit dem Mitarbeiter-Optionsprogramm, Rechtskosten sowie Fusions- und Übernahmekosten sowie Post-Merger-Integrationskosten im Zusammenhang mit der übernommenen ASCO-Gruppe zurückzuführen.


    Bekanntlich hat das Unternehmen wegen der Investitionen in den Ausbau der Kapazitäten noch einen hohen Abschreibungsbedarf. Diese beliefen sich im ersten Semester auf 46,6 Millionen Euro.


    Für das Gesamtjahr 2022 hält das Unternehmen an der zuletzt im Juni von den neuen Co-Chefs Kai Arndt und Michael Pistauer bestätigten Gewinnprognose für das Gesamtjahr fest, wogegen die Umsatzprognose leicht erhöht wird. Demnach sollen die Verkäufe auf etwa 1,16 Milliarden Euro ansteigen, bisher wurden lediglich 1,1 Milliarden in Aussicht gestellt. Man sei derzeit in der Lage, von der allgemeinen Marktstärke zu profitieren, heisst es dazu. Mit Blick auf den operativen Gewinn (ber. EBITDA) wird weiterhin ein hoher zweistelliger Millionenbetrag in Euro angepeilt.


    Als Herausforderungen bezeichnet das Unternehmen die steigenden Energiekosten, die Lieferkettenprobleme sowie der Konkurrenzkampf um Arbeitskräfte.


    (AWP)