• ABB kauft Mehrheit an indischer Plattform für E-Ladeinfrastruktur


    Der Technologiekonzern ABB hat seine Beteiligung an Numocity auf 72 Prozent erhöht. Damit übernimmt ABB die Mehrheit an der indischen Plattform für E-Ladeinfrastrukturen. Zudem sichert sich ABB das Recht, bis 2026 zum Alleininhaber zu werden.


    25.05.2022 08:21


    Mit der Übernahme stärke ABB die Stellung der Division E-Mobility sowohl in Indien als auch in Südostasien und dem Nahen Osten, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Zu finanziellen Details wurden keine Angaben gemacht.


    Numocity zählt in Indien als Marktführer bei der Ladeinfrastruktur. Konkret bietet das Unternehmen eine cloudbasierte Plattform an, die Verbrauchern und Flottenbetreibern die Nutzung eines Netzes ortsfester Ladestationen oder von Batteriewechsellösungen ermöglicht.


    kae/tp


    (AWP)

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  • ABB will Sparte E-Mobility weiterhin im ersten Semester an die Börse bringen


    Der Technologiekonzern ABB hält am bisherigen Zeitplan für den geplanten Börsengang der Sparte E-Mobility fest. Medienspekulationen über eine mögliche Verschiebung des IPOs an der SIX Swiss Exchange kommentiert das Unternehmen nicht.


    01.06.2022 09:37


    "Wir halten daran fest, dass die Division E-Mobility wie vorgesehen noch vor Mitte 2022 an der SIX Swiss Exchange kotiert werden soll, sofern die Marktbedingungen konstruktiv sind", sagte ein ABB-Sprecher auf Anfrage von AWP. Spekulationen in den Medien kommentiere er hingegen nicht.


    Die "Finanz und Wirtschaft" hat zuvor in einem Artikel berichtet, dass ABB für den Börsengang mittlerweile das zweite Semester als Zeitfenster anpeile, da die Zeit bis Ende Juni zu knapp werde und das Börsenumfeld derzeit zu unsicher sei. Ein definitiver Entscheid sei allerdings noch nicht gefallen. Die Zeitung berief sich dabei auf "informierte Kreise".


    cf/rw


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  • Äuääääää

    BX Swiss: Die Schweizer Börse, die kaum einer kennt - NZZ


    02.06.2022 17:29:00

    ABB (Asea Brown Boveri) Aktie News: ABB (Asea Brown Boveri) mit negativen Vorzeichen


    Zu den Verlierern des Tages zählt die Aktie von ABB (Asea Brown Boveri). Die Aktie notierte zuletzt mit Verlusten. Im BX World-Handel verbilligte sie sich um 4.3 Prozent auf 28.24 CHF.


    Die Aktionäre schickten das Papier von ABB (Asea Brown Boveri) nach unten. In der BX World-Sitzung verlor die Aktie zuletzt 4.3 Prozent auf 28.24 CHF. Hiermit zählt das Wertpapier zu den Verlierern im SMI, der derzeit bei 11'551 Punkten notiert.



    https://www.finanzen.ch/nachri…ung-02-06-2022-1029332047

  • ABB unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit Wison Offshore & Marine


    ABB und das auf Dienstleistungen und Lösungen im Bereich sauberer Energietechnologien spezialisierte chinesische Unternehmen Wison Offshore & Marine haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Gemeinsam wollen sie eine standardisierte Lösung für schwimmende Flüssiggasanlagen (FLNG) entwickeln.


    09.06.2022 10:40


    FLNG-Anlagen ermöglichen die Förderung, Verflüssigung und Speicherung von Erdgas auf See, um sie von dort direkt an Kunden in aller Welt zu liefern, wie ABB am Donnerstag mitteilte. Im Rahmen der Kooperation werde sich ABB auf die Bereitstellung standardisierter Elektrifizierungs-, Leit- und Sicherheitssysteme konzentrieren, um so die Produktionseffizienz von Flüssiggas auf See zu verbessern.


    cg/uh


    (AWP)

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  • Günstiger Einstiegszeitpunkt?

    Aktie von ABB fast 40 Prozent höher gesehen


    Die Aktie von ABB handelt derzeit auf dem tiefsten Stand seit 18 Monaten. Laut einer Neueinschätzung eines Analysten müsste sich dies mittelfristig klar ändern.


    Die Aktie von ABB fällt am Donnerstag im frühen Handel bis 2,3 Prozent auf 25,07 Franken. Der Swiss Market Index gibt 1,6 Prozent nach.


    Die ABB-Aktie steht damit auf dem tiefsten Niveau seit Anfang 2021. Und laut einer Einschätzung eines Analysten ist dieser Stand mit Blick auf die nächsten zwölf Monate zu niedrig: Stifel nahm die Abdeckung des Elektrotechnikkonzerns mit der Einstufung "Buy" und einem Kursziel von 35 Franken auf. Das entspricht einem Kurspotenzial von fast 40 Prozent.


    Die vorgenommenen Veräusserungen von Firmenteilen und die Einführung einer dezentralen Organisation ermöglichten ein stärkeres Wachstum und nachhaltig höhere Margen, schreibt der zuständige Stifel-Analyst. Für 2021 bis 2024 erwarte er eine durchschnittliche EBIT-Wachstumsrate von 7 Prozent und einen Anstieg der Margen um 130 Basispunkte auf 15,5 Prozent. Es bestehe auch Fantasie für Aktienrückkäufe, so der Analyst weiter. Mit Blick auf die operative Gewinnmarge strebt ABB konzernweit eine EBITA-Marge von mindestens 15 Prozent ab dem Jahr 2023 an.


    ABB verschob vorletzte Woche den Börsengang seines Geschäfts mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge wegen des turbulenten Marktumfelds auf unbestimmte Zeit. Früheren Angaben zufolge will die ABB-Sparte E-Mobility mit der Transaktion mindestens 750 Millionen Dollar erlösen und in das Wachstum des zukunftsträchtigen Geschäfts investieren.


    (cash)

  • ABB eröffnet Forschungszentrum in Österreich


    Der Technologiekonzern ABB hat im österreichischen Eggelsberg ein Forschungszentrum für Maschinen- und Fabrikautomation, KI und Software-Lösungen eröffnet. Der neue Campus werde bis zu 1000 zusätzliche High-Tech-Arbeitsplätze schaffen und umfasse neben Forschungslabors auch globale Schulungseinrichtungen, heisst es in der Mitteilung vom Montag.


    11.07.2022 09:11


    jl/kw


    (AWP)

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  • ABB ernennt Nora Teuwsen zur Vorsitzenden der Geschäftsleitung Schweiz


    ABB Schweiz hat eine neue Chefin für seine Schweizer Aktivitäten gefunden. Per 1. August übernimmt Nora Teuwsen die Stelle als Vorsitzende der Geschäftsleitung Schweiz, wie der Industriekonzern am Dienstag mitteilte.


    12.07.2022 08:16


    Sie folgt auf Robert Itschner, der im Herbst beim Energieunternehmen BKW den Chefposten übernimmt. Teuwsen ist Juristin und aktuell bei Beyondlegal tätig, einem Beratungsunternehmen für Rechtsabteilungen. Davor war sie unter anderem sieben Jahre lang General Counsel bei der SBB.


    Den Angaben zufolge ist Teuwsen auch Stiftungsrätin bei "Menschen für Menschen", einer Hilfsorganisation für Menschen in Äthiopien, und Verwaltungsrätin bei der Raiffeisenbank St. Gallen. Damit bringe sie ein "umfangreiches Netzwerk in der Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft mit, um das Geschäft von ABB zu unterstützen", so das Communiqué.


    tv/cf


    (AWP)

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  • ABB kooperiert mit Red Hat bei Umsetzung digitaler Lösungen


    ABB geht eine Technologie-Kooperation mit dem amerikanischen IT-Konzern Red Hat ein.


    12.07.2022 10:38


    Unternehmen, die Prozessautomatisierungs- und Industriesoftware von ABB einsetzen, sollen künftig die Unternehmensplattformen und Anwendungsdienste von Red Hat nutzen können, wie ABB am Dienstag mitteilt.


    ABB und Red Hat werden demnach Automatisierungs- und Industriesoftware-Lösungen von ABB an der Schnittstelle zwischen Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT) bereitstellen. Das industrielle Ökosystem der Kunden soll so breiter eingesetzt werden können und eine grössere Flexibilität erhalten.


    (AWP)

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  • ABB mit hohem Auftragseingang im zweiten Quartal


    ABB hat auch im zweiten Quartal von einer hohen Nachfrage profitiert. Unter dem Strich verdiente der Industriekonzern unter anderem wegen der Aufgabe der Aktivitäten in Russland und wegen einer Sonderbelastung weniger.


    21.07.2022 06:55


    Der Auftragseingang stieg um 10 Prozent auf 8,81 Milliarden US-Dollar, wie der der Hersteller von Industrierobotern, Ladestationen für E-Autos oder Automationslösungen am Donnerstag mitteilte. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus gar bei 20 Prozent.


    Etwas anders sieht die Situation beim Umsatz aus. Dieser lag mit 7,25 Milliarden um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gebremst wurden die Verkäufe durch Lieferengpässe bei Komponenten.


    Die Profitabilität wurde hingegen erneut gesteigert. Die operative Marge erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 15,5 Prozent. Ein positiver Beitrag ergab sich daraus, dass Inflationseffekte wie gestiegene Input- und Frachtkosten durch die starke Preisgestaltung und leicht höhere Volumen im operativen Geschäft kompensiert werden konnten.


    Der Reingewinn ging dennoch um 50 Prozent auf 379 Millionen zurück, was ABB etwa auf das geringere Ergebnis aus Geschäftstätigkeit zurückführt. Dieser Rückgang war insbesondere auf Belastungen in Höhe von insgesamt rund 250 Millionen US-Dollar zurückzuführen, die durch den Ausstieg aus einem Altprojekt im Nichtkerngeschäft und die Entscheidung zum Ausstieg aus den Russland-Aktivitäten verursacht wurden.


    ABB erwartet für das dritte Quartal 2022 ein zweistelliges Wachstum des vergleichbaren Umsatzes und eine Verbesserung der operativen EBITA-Marge gegenüber dem Vorquartal.


    cf/kw


    (AWP)

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  • ABB zieht sich komplett aus Russland zurück


    (Extra) - ABB gibt das Geschäft in Russland auf. Aufgrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine und der Auswirkungen der Sanktionen habe der Konzern beschlossen, sich aus diesem Markt komplett zurückzuziehen, heisst es in einem Communiqué vom Donnerstag.


    21.07.2022 07:05


    Durch den Schritt sind im abgeschlossenen zweiten Quartal 2022 finanzielle Belastungen in Höhe von 57 Millionen US-Dollar entstanden. Davon werden sich 23 Millionen US-Dollar noch im Cashflow des dritten Quartals niederschlagen, wie es weiter heisst.


    Der Hersteller von Industrierobotern, Ladestationen für E-Autos oder Automationslösungen hat laut eigenen Angaben seit dem Ausbruch des Krieges keine neuen Aufträge mehr in Russland angenommen. Einige wenige bestehende Verpflichtungen mit lokalen Kunden habe man aber im Einklang mit den Sanktionen erfüllt.


    Der Grossteil der russischen Belegschaft von ABB sei bereits seit März dieses Jahres beurlaubt, teilte das Unternehmen weiter mit. ABB beschäftigte in Russland rund 750 Mitarbeitende und betrieb zwei Produktionsstätten im Grossraum Moskau und in Lipezk sowie mehrere Servicezentren.


    Bis zur Beendigung der Annahme neuer Aufträge durch ABB machte das Russlandgeschäft rund 1 bis 2 Prozent des Jahresumsatzes des Schweizer Konzerns aus.


    kw/cf


    (AWP)

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  • Accelleron-CEO verspricht sich von Spin Off von ABB mehr Freiheiten


    Die ABB-Tocher Accelleron geht im Oktober via Spin-Off an die Börse. Der Konzern hat diese Woche entschieden, wie es mit seinem Turboladergeschäft künftig weitergeht.


    22.07.2022 11:56


    Accelleron-CEO Daniel Bischofberger verspricht sich davon die notwendigen Freiheiten, um das volle Potential des Unternehmens auszuschöpfen. Das Turboladergeschäft passe nicht mehr gut zur neu ausgerichteten ABB, sagte Bischofberger in einem Interview mit AWP. "Hinzu kommt das veränderte Umfeld mit der Dekarbonisierung und der Energiewende, welche Accelleron sehr viele Chancen bietet. Wir müssen agiler sein und auch mehr investieren in den dem Turboladergeschäft nahen Gebieten."


    Über den Entscheid, Accelleron über ein Spin Off abzutrennen und nicht zu verkaufen, zeigt er sich erfreut. "Für mich entspricht die gewählte Lösung einem Wunsch, denn so erhalten wir die Freiheiten für die notwendigen Investitionen. Wir werden an der Börse zudem sichtbarer."


    Das erste Semester ist für Accelleron laut Bischofberger "insbesondere in Anbetracht der Schwierigkeiten in den Lieferketten" gut verlaufen und er geht auch für den weiteren Jahresverlauf von einem ansprechenden Geschäftsgang aus; dies unter dem Vorbehalt der Auswirkungen der Inflation oder einer möglichen Rezession.


    Inwiefern Accelleron von der sich abzeichnenden Energiekrise im kommenden Winter betroffen wäre und er das Unternehmen darauf vorbereite sei schwierig zu sagen. "Wir müssen zwischen den vielen Lieferanten in Europa und unserem Hauptstandort in Baden unterscheiden. Mit den Lieferanten sind wir in intensiven Gesprächen, um herauszufinden, wie stark diese von allfälligen Mängeln betroffen wären."


    In Baden ist Accelleron an das Fernwärmenetz der Kehrichtverbrennungsanlage der Stadt angeschlossen und den Strom bezieht Accelleron hauptsächlich von Flusslaufkraftwerken in der Region.


    (AWP)

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  • Sachdividende in Form Accelleron-Aktie

    Geplante Abspaltungen bei ABB beflügeln die Fantasie

    Quote

    Da ich 300 ABB-Aktien halte, bitte ich um Ihre Einschätzung in Bezug auf die Abspaltung von Accelleron. Wird der ABB-Kurs dann fallen? R.S.

    Antwort: JA


    Die ABB plant, ihr Turbolader-Geschäft Accelleron abzuspalten und am 3. Oktober 2022 an die Schweizer Börse SIX zu bringen. Über weitere Details der Transaktion wird am Kapitalmarkttag vom 31. August informiert. Zur Diskussion stand neben dem Börsengang auch ein Verkauf. Ich halte die Variante über den Gang an die Schweizer Börse für die Aktionäre aber als vorteilhafter. Sie haben aus meiner Sicht eine gute Chance, dass sich Accelleron als eigenständige Börsenfirma positiv entwickelt und Sie unter dem Strich als Aktionär gewinnen.


    Sobald die Abspaltung vollzogen wird, sinkt zwar der Kurs Ihrer ABB-Titel, da die Sachdividende in Form der Accelleron-Aktie, die Sie für zwanzig ABB-Titel zugeteilt bekommen, weggeht. Da ABB über starke Bestellungseingänge verfügt und der Ausblick für das drittes Quartal positiv ist, sind die Kursperspektiven bei der ABB insgesamt positiv. Für Fantasie sorgt über die Accelleron-Aspaltung hinaus auch das Geschäft mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge, welches später ebenfalls an die Börse gebracht wird. Anders als bei Accelleron will die ABB nach einem Börsengang die Mehrheit am Bereich Ladesäulen für Elektrofahrzeuge behalten, der angesichts des E-Auto-Booms attraktive Gewinne verspricht.


    Quelle SZ

  • ABB-Aktionäre heissen Accelleron-Spin-Off mit grosser Mehrheit gut


    ABB kann sein Turboladergeschäft wie gewünscht abspalten. Die Aktionäre haben an einer ausserordentlichen Generalversammlung am (heutigen) Mittwoch grünes Licht gegeben für den Spin Off von Accelleron - wie das Geschäft seit Mitte Februar heisst.


    07.09.2022 12:43


    Die Stimmberechtigten haben der Abspaltung mit 99,72 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt, wie ABB gleichentags mitteilte. Die an der Generalversammlung Anwesenden repräsentierten demnach 62,3 Prozent des stimmberechtigten Aktienkapitals von ABB.


    Wie bereits früher bekanntgegeben, plant ABB nach wie vor, den Gang aufs Börsenparkett am 3. Oktober 2022 stattfinden zu lassen. Laut der Mitteilung will ABB den Kotierungsprospekt dafür am 23. September veröffentlichen.


    ABB hatte den definitiven Entscheid zur Abspaltung der Tochter Accelleron über einen Börsengang an der SIX Swiss Exchange Mitte Juli gefällt. Die ABB-Aktionäre erhalten nun nach ihrer Zustimmung für je 20 gehaltene ABB-Aktien einen Accelleron-Anteil als Sachdividende.


    Verschiebung von E-Mobility-Börsengang


    Den bereits für das erste Semester geplanten Börsengang der Division E-Mobility hatte ABB indes wegen des unsicheren Börsenumfelds auf unbestimmte Zeit verschoben. Laut ABB-CEO Björn Rosengren sind die beiden Börsengänge aber nicht zu vergleichen, da bei Accelleron niemand investieren müsse. "Bei Accelleron suchen wir anders als bei E-Mobility keine neuen Aktionäre, da die Accelleron-Aktien über das Spin Off an die ABB-Aktionäre ausgegeben werden", sagte er im Juli.


    Accelleron-CEO Daniel Bischofberger verspricht sich vom Spin Off die notwendigen Freiheiten, um das volle Potential des Unternehmens auszuschöpfen, wie er in einem Interview mit AWP ebenfalls im Juli erklärte. Das Turbolader-Geschäft passe nicht mehr zu ABB.


    Hinzu komme das veränderte Umfeld mit der Dekarbonisierung und der Energiewende, das Accelleron sehr viele Chancen biete. "Wir müssen agiler sein und auch mehr investieren in den dem Turboladergeschäft nahen Gebieten", so Bischofberger. ABB-Chef Rosengren wünschte Bischofberger und dem restlichen Management von Accelleron an der Generalversammlung "viel Erfolg, viel Freude und viel Spass an diesem Business", dass das Team nun alleine weiterentwickeln könne.


    cf/tv/ra


    (AWP)

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  • ABB-Präsident Voser: «Energiepolitik war emotional, nicht rational»


    ABB-Präsident Peter Voser will die Schweizer Atomkraftwerke länger laufen lassen. Neue solche Anlagen bauen würde er aber nicht.


    11.09.2022 15:17


    ABB-Präsident Peter Voser spricht sich gegen neue AKW aus. Im Interview mit der "Schweiz am Wochenende" (Ausgabe vom 10./11.9) kritisiert er zugleich, wie sich Länder von russischem Gas abhängig gemacht und überstürzt auf die Energiewende gesetzt haben.


    "Die Energiepolitik war emotional statt rational, es fehlte an einer Risikoabwägung", sagte Voser. Auch die Schweiz müsse handeln, einerseits durch Strom sparen und andrerseits durch erhöhte Produktion. Für neue AKW plädiert Voser nicht. Er ist aber dafür, dass die bestehenden länger laufen gelassen werden, solange sie sicher sind.


    In der Schweiz seien die Risiken von ABB angesichts der drohenden Strommangellage begrenzt, fuhr Voser fort. Im Elektrobereich werde zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien gearbeitet. "Nur zum Heizen sind wir in bescheidenem Mass auf Gas angewiesen."


    Und ABB setzt aufs Energiesparen: "In den letzten Jahren haben wir in neue Fenster, bessere Isolationen, Lüftungen und so weiter investiert. Aktuell beschlossen wir zusätzliche Massnahmen: Temperatur runter, Logos nachts nicht mehr beleuchten, Computer über Nacht automatisch abstellen", erklärte Voser.


    Anhaltende Inflation


    Die Inflation stellt derweil auch für ABB ein grösseres Problem dar. "Ich fürchte, 2023 wird komplizierter werden als das zweite Halbjahr 2022. Zwar dürften die Energiepreise etwas sinken, aber mit Verzögerung schlägt die Teuerung überall im Geschäft durch. Zum Beispiel bei den Löhnen." Auch eine Rezession sei möglich, dürfte wohl aber mild ausfallen.


    Voser äusserte sich auch zum Entscheid der ABB-Aktionäre, das Turboladergeschäft abzuspalten und an die Börse zu bringen. Accelleron sei sehr profitabel. Aber die Perspektive sei besser, wenn die Firma auf eigenen Beinen stehe. Zugleich könne sich ABB auf die Kerngebiete im Elektrifizierungs- und Automatisierungsgeschäft konzentrieren.


    (AWP)

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  • ABB geht mit der auf die Überwachung von Industrieanlagen spezialisierten Firma Samotics eine strategische Partnerschaft ein. Dabei kauft ABB eine 10-Prozent-Beteiligung am niederländischen Unternehmen, wie es am Donnerstag in einer Mitteilung heisst. Angaben zum Kaufpreis werden keine gemacht.

    22.09.202208:31

    Das Ziel der Partnerschaft sei es, gemeinsam digitale Servicelösungen zu entwickeln, welche auf die Energieeffizienz und die betriebliche Belastbarkeit von Produktionsanlagen ausgerichtet seien, heisst es weiter. Dabei werde die Technologie von Samotics das bestehende, mit Sensoren ausgestattete Monitoring-System für rotierende Maschinen von ABB ergänzen.

    Noch bis Ende des Jahres will ABB die Samotics-Technologie für die Kundschaft in das Serviceportfolio integrieren.

    mk/kw

    (AWP)

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  • ABB trennt sich endgültig von Hitachi Energy

    Der Industriekonzern ABB hat auch seine letzte Beteiligung an der früheren Stromnetzsparte veräussert. Die restlichen Beteiligung von 19,9 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen Hitachi Energy ist an den japanischen Partner gegangen.


    30.09.2022 08:19


    Hitachi habe eine Ende 2018 vereinbarte Kaufoption ausgeübt, teilte ABB am Freitag mit. Für den restlichen Teil des Joint Ventures kassiert ABB 1,68 Milliarden US-Dollar. Der Mittelzufluss für ABB liege bei rund 1,43 Milliarden. Die Transaktion soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

    Der Konzern erwarte "keine wesentlichen Gewinne oder Verluste" aus dem Verkauf, hiess es weiter. Die Vereinbarung sei früher als erwartet und "zu günstigen Konditionen" zustande gekommen.

    Gleichzeitig verschaffe man sich zusätzliche Flexibilität mit Blick auf die Kapitalallokation, erklärte ABB. Damit meinen Unternehmen oft mögliche Übernahmen, den Rückkauf eigener Aktien oder die Höhe der Dividende.

    ra/jb

    (AWP)

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  • ABB muss Rückstellungen für Rechtsfall in Südafrika bilden

    ABB wird von juristischen Auseinandersetzungen aus der Vergangenheit eingeholt. Für im Jahr 2015 in Südafrika vergebene "Kusile-Projekt" stellt der Konzern rund 325 Millionen US-Dollar zurück.


    30.09.2022 08:30


    Das werde sich im dritten Quartal 2022 im Ergebnis niederschlagen, teilte ABB am Freitag mit. Und in den Folgequartalen würden entsprechende Auswirkungen auf den Cashflow erwartet. Immerhin: ABB erwartet keine zusätzlichen Rückstellungen.

    Hintergrund dieser Annahme sind Gespräche mit den zuständigen Behörden in Südafrika über "die noch offenen Angelegenheiten", erklärte der Konzern. ABB arbeite vollumfänglich mit den Behörden zusammen und hoffe auf eine endgültige Einigung in naher Zukunft.

    Bestechungsgelder bei Kraftwerksbau

    Letzten Sommer hatten die südafrikanischen Justizbehörden zwei frühere Angestellte des ABB-Konzerns und ihre Ehefrauen festgenommen. Sie wurden der Korruption, des Betrugs und der Geldwäscherei angeklagt.

    Bei dem Fall geht es um den Bau des Kohlekraftwerks Kusile durch die Elektrizitätsgesellschaft Eskom, bei welchem ABB ein Auftragnehmer war. Die vier Angeklagten sollen die Eskom durch die Annahme von Bestechungsgeldern über 8,6 Millionen Rand (rund 490'000 Franken) geschädigt haben. Sie hätten einen überteuerten Unterauftrag an ein Unternehmen vergeben, das dazu nicht qualifiziert war, so die Staatsanwaltschaft.

    Ende 2020 hatte ABB eine Einigung mit der Eskom erzielt. Der Konzern zahlte damals rund 104 Millionen Dollar an Eskom, wobei sich alle Parteien gegenseitig von sämtlichen Ansprüchen im Zusammenhang mit dem Vertrag freistellten.

    ra/tv

    (AWP)

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  • ABB schliesst Abspaltung von Accelleron ab - Ab Montag an der Börse

    Accelleron, die Turboladersparte von ABB, ist definitiv nicht mehr Teil von ABB. Ab dem heutigen Montag wird Accelleron separat an der Schweizer Börse gehandelt.


    03.10.2022 07:16


    Die Abspaltung von Accelleron sei abgeschlossen, teilte ABB am Montag im Vorfeld des ersten Börsentages von Accelleron mit. Wie bereits bekannt, erhalten die ABB-Aktionäre für je 20 gehaltene ABB-Aktien eine Accelleron-Aktien als Sachdividende. Das Tickersymbol für Accelleron lautet "ACLN".

    Die Genehmigung für die Abspaltung haben die ABB-Aktionäre an einer ausserordentlichen Generalversammlung vor knapp vier Wochen erteilt.

    Der Spin-off sei Teil der Strategie von ABB, sich auf zunehmende globale Megatrends in der Elektrifizierung und Automatisierung zu fokussieren. Gleichzeitig erhalte Accelleron die Möglichkeit, als eigenständiges, kotiertes Unternehmen mit grösserer Flexibilität und Unabhängigkeit zu wachsen, so ABB.

    "Der Abschluss der Abspaltung markiert einen weiteren wichtigen Schritt im Rahmen der Strategie des aktiven Portfoliomanagements von ABB", wird in der Mitteilung ABB-CEO Björn Rosengren zitiert.

    Accelleron ist ein Anbieter von Turboladertechnologien und Optimierungslösungen für Motoren von 500 kW bis zu über 80 MW. Hauptmärkte sind die Schifffahrt sowie die Energie- und Bahnindustrie. Zum Einsatz kommen die Turbolader auch im Off-Highway-Bereich, gemeint sind damit grosse Lastautos wie sie etwa im Bergbau eingesetzt werden.

    (AWP)

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  • ABB erhält Aufträge im Wert von 170 Millionen Dollar von Stadler Rail

    Der Technologiekonzern ABB hat einen dicken Auftrag an Land gezogen. Der Zughersteller Stadler Rail hat bei ABB Bahntechnologie für mehr als 300 neue Züge und Lokomotiven bestellt.


    04.10.2022 10:16


    Der Auftrag für die Ausrüstung des Rollmaterials und der Lokomotiven mit Traktionsumrichtern und Fahrmotoren wurde von Stadler Valencia aufgegeben, wie ABB am Dienstag mitteilt. Er hat einen Umfang von 170 Millionen US-Dollar und wurde zum grössten Teil im dritten Quartal verbucht.

    Mit den neuen Zügen sollen Bahnsysteme in Ländern wie Spanien, Portugal, Deutschland, Grossbritannien und Österreich sowie eine Reihe von europäischen Bahnkorridoren modernisiert und verstärkt werden.

    (AWP)

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  • ABB steigert Umsatz bei rückläufigem Gewinn - Erwartungen leicht übertroffen

    ABB hat im dritten Quartal 2022 erneut mehr Aufträge erhalten als im Vorjahr. Auch der Umsatz nahm wegen wieder stabilerer Lieferketten im Gegensatz zum zweiten Quartal wieder zu.


    Der Auftragseingang fiel mit 8,19 Milliarden US-Dollar 4 Prozent höher aus als im Vorjahresquartal, wie der Hersteller von Industrierobotern, Ladestationen für E-Autos oder Automationslösungen am Donnerstag mitteilte. Einen klar negativen Einfluss hatten dabei negative Währungseffekte und einen etwas geringeren Portfolioveränderungen. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei hohen 16 Prozent.

    Damit hat sich der Bestellungseingang dennoch wie erwartet etwas verlangsamt, denn im zweiten Quartal lag das organische Plus noch bei 20 Prozent.

    Wachstumstempo erhöht

    Beim Umsatz gab es hingegen eine Beschleunigung. Dieser erhöhte sich auf 7,41 Milliarden US-Dollar, was einer organischen Zunahme von 18 Prozent entspricht. Im zweiten Quartal resultierte noch ein Plus von 6 Prozent. Es seien keine wesentlichen Änderungen bei den Aktivitäten der Kunden zu beobachten, schreibt ABB dazu.

    Die Nachfrage sei sowohl im kurzzyklischen produktorientierten Geschäft als auch im Systemgeschäft robust gewesen. Den grössten Beitrag zum Auftragszuwachs hätten die Geschäftsbereiche Elektrifizierung und Antriebstechnik geleistet.

    Nebst einer laut ABB "robusten" Preisgestaltung und einer allgemein hohen Nachfrage im produktorientierten Geschäft seien die Volumen auch durch die Abschwächung von Lieferkettenengpässen gegenüber dem Vorquartal gestützt worden. Und ein weiterer positiver Faktor war eine geringere Zahl an Geschäftsunterbrüchen durch coronabedingte Lockdowns in China.

    In diesem Umfeld kletterte der operative Gewinn (EBITA) gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 1231 Millionen Dollar und die entsprechende Marge um 1,5 Prozentpunkte auf 16,6 Prozent. Das Ergebnis profitierte vom höheren Umsatz und von der starken Preisgestaltung. Im Vergleich zum Umsatz gingen zudem die allgemeinen Betriebskosten zurück.

    Reingewinn von Rückstellung für Rechtsfall belastet

    Der Reingewinn sank hingegen um 45 Prozent auf 360 Millionen US-Dollar deutlich. Hier spielt allerdings ein Einmaleffekt eine Rolle. Wie Ende September angekündigt, wurden im dritten Quartal rund 325 Millionen US-Dollar für einen älteren Rechtsfall in Südafrika zurückgestellt.

    Im weiteren Ausblick zeigt sich ABB recht zuversichtlich. Für das vierte Quartal wird eine niedrige zweistellige Wachstumsrate beim vergleichbaren Umsatz in Aussicht gestellt sowie eine wegen der saisonalen Entwicklung gegenüber dem Vorjahr rückläufige operative Marge.

    Das erst für 2023 formulierte Ziel einer operativen Gewinnmarge von mindestens 15 Prozent dürfte bereits im laufenden Jahr erreicht werden. :thumbup: Treiber für diese optimistischere Einschätzung seien die zunehmende Effizienz und die starke Umsatzentwicklung. "Jetzt zeigen sich die wahren Vorteile unseres Betriebsmodells ABB Way", :!: lässt sich in der Mitteilung ABB-CEO Björn Rosengren zitieren.

    (AWP)