AUSTRIAMICROSYS (AMS)

  • Touchdown1 hat am 29.07.2020 13:16 geschrieben:

    Quote

    Der Vorstand sieht sich ungeachtet dessen aber auf einem guten Weg, die im Juni angepasste Jahresprognose zu erfüllen.

    Warum? Prinzip Hoffnung?

  • swissrain hat am 29.07.2020 08:27 geschrieben:

    Quote

    Touchdown1 hat am 29.07.2020 13:16 geschrieben:

    Warum? Prinzip Hoffnung?

    Was bleibt ihnen den übrig... Osram ist ein Amboss am Fuss mit dem AMS nun versucht zu schwimmen. Schade...das brauchten sie nicht und die Zahlen sind eindeutig, AMS wäre besser AMS geblieben, ohne OSRAM - Acquisitionen konnten für diesen Betrag viele getätigt werden, vor allem in dieser Lage, die Opportunitätskosten für AMS sind sehr hoch.

    In any given moment we have two options: to step forward into growth or step back into safety.

    A. Maslow

  • .

    swissrain hat am 29.07.2020 08:27 geschrieben:

    Quote

    Touchdown1 hat am 29.07.2020 13:16 geschrieben:

    Warum? Prinzip Hoffnung?


    Dachte ich mir auch *biggrin*.


    Auf der anderen Seite, was soll der Vorstand sonst auch sagen? ....es lief und läuft alles scheisse? Die sind selbst unsicher wie es weiter geht und jeder ist sich selbtst der nächste.


    Wichtig ist jetzt das unser Karate-Freund konsequent umsetzt ohne nach links oder rechts zu schauen und dann kommt es *ok*

  • Prinzip Hoffnung

    Wo ich auch hingucke, sehe ich das Prinzip Hoffnung am Wirken.


    Hayek tröstet auf die aufgehellte Stimmung in der zweiten Jahreshälfte, nun auch Osram, und der Impfstoff wird wie der Messiah herumgereicht, der dann als Erlösung auf den Planeten herunterkommt. Es ist die Hoffnung, dass alles schon irgendwie wieder gut kommt mit diesem verdammten Virus. Richig: Die Hoffnung stirbt zuletzt. - Und wenn sie stirbt, kommt wieder Bewegung in den Aktienmarkt. Gerade noch klammert sie sich an einen Strohhalm.


    Nur an einer Stelle zeigt sich, dass die Hoffnung am Brüchig Werden ist An den Kursen von Gold und Silber.

  • pageup hat am 29.07.2020 08:48 geschrieben:


    ...in Summe wurde der ansprechende EBIT von AMS von OSRAM schnell 2.5 mal versenkt. ...sagt alles betreffend Ausgangslage. Ja der Amboss liegt schwer im Fluss und es herrscht weltweit gerade Sturm mit entsprechender Sturmflut im Fluss. *scratch_one-s_head*


    Ja aktuell sieht es so aus als hätte AMS besser AMS bleiben sollen. Aryzta lässt grüssen. ...Momentan ist gerade go Home angesagt für Mr. Evereke



    *wink*

    ...have fun, it's not all about the money *preved*

  • AMS und Osram

    Am Markt heisst es: Osram stark! Und die Zahlen von AMS sind in Anbetracht der schwierigen Zeiten sehr gut, sowohl was Umsatz, Gewinn und Marge anbetrifft. Nur, die Aktie taucht mal wieder 4-6 %. Der Ausblick sei enttäuschend, ist da zu lesen. (Er beträgt n u r 20% ab dem sehr guten 2. Quartal!)



    Jo mei, muess i wirkli mei Schwiegermutter um einen Erbvorbezug bitten, um nochmal ein paar AMSARZ zu ordern? :)

  • Erholung ab 10h

    Was gab es denn für News im Conf. Call seit 10h, dass der Kurs sich innert kurzem so erholt? Verfolgt jemand den Call?


    Bin ja gespannt, wo wir heute schliessen.

  • Flippi hat am 29.07.2020 11:46 geschrieben:

    Quote

    Wie gut die AMS-Ergebnisse sind, kann man auch daran erkennen, dass es Kekko - dem bekennenden Everke-Hasser - die Sprache verschlagen hat !! :)

    Was nützen dir die guten AMS Ergebnisse wenn Osram CHF 150 Mio Verlust schreibt? Da wird kein Gewinnabführungsvertrag sondern ein Verlustabführungsvertrag unterschrieben... Wie gesagt, AMS wäre lieber AMS geblieben und hätte diesen grossen Haufe Geld in gezielte Akquisitionen gesteckt, keinen Elefanten erschossen um ihn dann filetieren zu müssen. Und alle hier im Forum wären heute, mehr als 12 Monate nach dem Beginn des Irrsinns, munter und fröhlich durch einige Quartale gefahren, mit einem Aktienkurs der markant höher stehen würde. Wir hätten uns hier lieber um neue Produkte, Technologie, Strategie unterhalten als um das ewige Tauziehen des Kampfsportlers.


    Das gute dabei ist, Osram steigt heute 4%! AMS hingegen würgt den Köder ein weiteres mal schwer durch den Hals mit bis zu 7% Verlust. Ja Flippi, die Resultate sind gut, aber bist du bei AMS angestellt und bekommst einen Lohn oder geht es dir als Aktionär um den Aktienkurs? Denn der ist bei AMS schon sehr lange miserabel...

    In any given moment we have two options: to step forward into growth or step back into safety.

    A. Maslow

  • Kekko

    Alles was du hier schreibst, ist seit Monaten bekannt. Darum steht auch der Aktienkurs von AMS ziemlich im Keller.


    Aber neu ist: dass AMS heute ein hervorragendes Quartal ausgewisen hat (wie schon öfter) und dass gleichzeitig OSRAM die Erwartungen deutlich übertroffen hat. Und nur das zählt heute - und möglichst auch in Zukunft.

  • maxim hat am 29.07.2020 14:01 geschrieben:

    Quote

    Wo ist der Pesche mit seinem Hund? Wunden lecken???

    Ja das ist bei AMS normal nach den Zahlen. Zuerst ein Absturz und dann die Erholung. Also mein Kauf bei 16 gestern war ein kleiner Fehler aber mein EP über alles ist immer noch bei 15.


    Wunde lecken ist nicht angesagt, sondern einen guten kühlen Weisswein und einen kühlen Kopf.

    Ein Leben ohne Dalmatiner ist möglich aber sinnlos

  • Ab jetzt

    Ich habe es mit Kekko. Es gibt bis heute keinen Grund, Everke zu feiern. Er hat nur mit fremdem Geld um sich geworfen.


    Aber nun beginnt die eigentliche Arbeit. Und jetzt kann und muss er zeigen, wie lange er braucht, um die AMS Aktionärswertvernichtung der letzten Jahre wieder wett zu machen. Schätze mal, mit etwas Schmerzensgeld inklusive, so bei AMS @ 30 CHF könnte man ihm die Note "genügend" geben.

    Nichts ist wie es scheint, wenn man nur mit einem Auge sieht

  • gertrud hat am 29.07.2020 14:59 geschrieben:

    Quote

    Ich habe es mit Kekko. Es gibt bis heute keinen Grund, Everke zu feiern. Er hat nur mit fremdem Geld um sich geworfen.


    Aber nun beginnt die eigentliche Arbeit. Und jetzt kann und muss er zeigen, wie lange er braucht, um die AMS Aktionärswertvernichtung der letzten Jahre wieder wett zu machen. Schätze mal, mit etwas Schmerzensgeld inklusive, so bei AMS @ 30 CHF könnte man ihm die Note "genügend" geben.

    Sorry Gertrud, aber von ehemals 120 auf 30 und das nach Jahren, würde ich eher als sackschwach, keinesfalls aber als genügend taxieren. Weiss der Geier warum der Kampfsportler ums Verrecken diese Osram haben wollte. Ausser (unser) Geld zu vernichten sehe ich beim besten Willen keinen Nutzen.

    Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

  • Amphibolix hat am 29.07.2020 15:20 geschrieben:

    Quote

    gertrud hat am 29.07.2020 14:59 geschrieben:

    Sorry Gertrud, aber von ehemals 120 auf 30 und das nach Jahren, würde ich eher als sackschwach, keinesfalls aber als genügend taxieren. Weiss der Geier warum der Kampfsportler ums Verrecken diese Osram haben wollte. Ausser (unser) Geld zu vernichten sehe ich beim besten Willen keinen Nutzen.

    Du kannst nicht den Kurs mit den damaligen 120 vergleichen...da liegen die eine und andere Kapitalmassnahme dazwischen (ob du nun dabei warst oder nicht), was die Berechnung etwas ändert.

    In any given moment we have two options: to step forward into growth or step back into safety.

    A. Maslow

  • Bericht FUW: AMS kann nicht vollends überzeugen

    Analyse | Der Chiphersteller liefert ein Rekordergebnis ab – aber die Börse hat mit mehr gerechnet. Zudem läuft es bei der Tochter Osram nicht rund.


    Das AMS-Management hat dank eines starken Smartphonegeschäfts geliefert – und bleibt optimistisch. Das Ergebnis für das zweite Quartal lag über den Erwartungen der Analysten. Der Ausblick überzeugt nicht ganz. Doch AMS-Aktionäre sollten den Zahlenkranz geniessen – es ist der letzte, bevor Osram (OSR 43.53 3.89%) als Tochtergesellschaft integriert wird. Bei den Deutschen, die AMS (AMS 16.085 -0.68%) gerade übernommen haben, lief es weit weniger rund. Der Umsatz sank dort deutlich, unter dem Strich resultierte ein hoher Verlust. «Aktives Krisenmanagement» habe das Quartal geprägt, heisst es von Osram. Es wird seine Zeit brauchen, bis AMS die Tochter integriert und auf Linie gebracht hat.


    Vor einem Jahr startete der Übernahmekampf um Osram. Die österreichische AMS, deren Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, konnte die Schlacht gegen ebenso interessierte Wagniskapitalgesellschaften für sich entscheiden. Für insgesamt 4,6 Mrd. € kaufte sich AMS ein Stück Zukunft. Denn gemeinsam will AMS-CEO Alexander Everke «den unangefochten führenden Anbieter von optischen Lösungen» schaffen, wie es im Mediencommuniqué von AMS heisst. Die «hochstrategische und transformative Übernahme» solle starke Profitabilität und Wachstum vereinen.


    Starke Zahlen von AMS


    Doch so weit ist es noch nicht. AMS wächst – Osram schrumpft. Die Österreicher vergrösserten den Quartalsumsatz 13% auf 407,3 Mio. $. Die Bruttogewinnmarge legte drei Prozentpunkte zu auf 40%. Das bereinigte operative Ergebnis auf Stufe Ebit (Earnings before Interest and Taxes) stieg 84% auf 90,1 Mio. $. Die Ebit-Marge erhöhte sich elf Prozentpunkte auf 20%. Das Nettoergebnis lag bei 56,8 Mio. $, nach zuvor 52,2 Mio. $ – während im Vorjahr allerdings Aufwand für Akquisitionen und aktienbasierte Vergütung ausgewiesen wurde, spart sich AMS das nun. Stark auch der Cashflow: mit einem Plus von 114% auf 106,2 Mio. $ im zweiten Quartal.


    Getragen wurde die Entwicklung von einem guten Smartphonemarkt. Das Consumer-Geschäft steht inzwischen für einen Umsatzanteil von 83%. In der ersten Hälfte des vergangenen Jahres waren es 75%. Die Geschäftsentwicklung im Automotive- und Industriegeschäft war jedoch schwach. Im Medizintechnikbereich berichtet AMS von positiven Trends.


    Schwaches Ergebnis von Osram


    Das Ergebnis von AMS indes reicht nicht, um die Schwäche von Osram auszugleichen. Die Zahlen des deutschen Traditionsunternehmens waren zwar nicht so schlecht wie nach der Umsatz- und Gewinnwarnung von Juni befürchtet, dennoch alles andere als gut. Der Umsatz im dritten Geschäftsquartal von Osram (per Ende Juni) sank 29,4% auf 606 Mio. €. Das bereinigte Ebitda (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) sackte auf ein Minus von 27 Mio. € ab, nach einem Plus von 58 Mio. € im Vorjahresquartal. Unter dem Strich stand ein Verlust von 140 Mio. €, nach einem Minus von 35 Mio. € zuvor. Die Ziele für das laufende Jahr bestätigte das Osram-Management: Es geht von einem Umsatzrückgang zwischen 19 und 15% aus sowie einem negativen Free Cashflow.


    Stand jetzt rechnet AMS damit, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag für Osram Ende Jahr abzuschliessen. Drei Viertel der Osram-Aktionäre müssten auf einer ausserordentlichen Hauptversammlung dem Schritt zustimmen. AMS hat seinen Osram-Anteil bereits auf 71% erhöht. Mit dem Vertrag könne AMS die Integration vorantreiben und beschleunigen, «um in den nächsten Jahren ein deutlich profitables gemeinsames Unternehmen zu schaffen». Bis dahin bleibe Osram eine unabhängige, kotierte Tochter. Von den vier Sitzen im zwölfköpfigen Aufsichtsrat von Osram, die AMS anstrebt, haben die Österreicher am Mittwoch schon drei besetzt: mit AMS-COO Thomas Stockmeier, AMS-Betriebsrat Johann Christian Eitner sowie dem selbständigen Unternehmensberater und Ex-Siemensianer Hans-Peter Metzler.


    Gemischtes Bild für Investoren


    Osram sieht den Tiefpunkt im dritten Geschäftsquartal erreicht. AMS rechnet wegen dem Hochfahren der Produktion bei Sensorlösungen für Smartphones mit einem sehr guten Wachstum des AMS-Geschäfts im laufenden Quartal. Das Management erwartet einen Umsatz zwischen 530 bis 570 Mio. $ sowie eine bereinigte operative Ebit-Marge von 21 bis 24%. Dieser Ausblick allerdings ist ohne das Osram-Ergebnis, obschon die Deutschen seit Anfang Juli vollständig konsolidiert werden. Die Zahlen von Osram sollen als separates Berichtssegment ausgewiesen werden. Das vierte Quartal werde besser als das dritte, erklärte AMS-CEO Everke.


    AMS-Aktien lagen vorbörslich im Plus, gaben nach Börsenöffnung aber Terrain preis. Das Bild bleibt gemischt: «Die Leistung von AMS im Vergleich mit der Peer-Group ist enttäuschend», heisst es in einer Einschätzung von Andrew Gardiner. Der Analyst von Barclays (BARC 106.04 -5.08%) ist der einzige von einem guten Dutzend, der die Papiere seit einiger Zeit auf «Verkaufen» gestellt hat. Der Ausblick von AMS ist vorsichtiger als sich viele gewünscht hatten. Das liegt wohl an Verzögerungen beim Marktstart der nächsten iPhone-Generation von AMS-Grosskunde Apple (AAPL 375.61 0.7%).


    Auf der anderen Seite sieht es bei Osram nicht so schlecht aus wie befürchtet. ZKB-Analyst Andreas Müller, langjähriger AMS-Beobachter, erachtet die Papiere als unterbewertet und setzt einen fairen Wert von 27 Fr. an. Die Unsicherheiten, in die sich AMS mit dem Osram-Kauf gestürzt hat, werden den Kampf zwischen Bullen und Bären noch lange befeuern.

    Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

  • Ich bin absolut mit Gertrud und Kekko einverstanden, für die Aktionäre war es bis jetzt ein Fiasko.


    Allerdings fand ich den gestrigen Kursverlauf auch nicht nachvollziehbar. Osram war weniger schlimm als befürchtet und AMS hat eine Punktlandung abgeliefert.


    Der Margenausblick war sehr gut. Einzig die Umsatzprognose im Q3 war wohl durch die iPhoneverzögerung nicht überragend. Das wird dann wohl einfach im Q4 nachgeholt.


    Ich war zu faul, mir das ganze Audio-Transskript anzuhören. Da wird ja mehr oder weniger in Austrian-English der Bericht abgelesen. Was ich aber angehört habe, waren die letzten paar Minuten, als die Fragerunde kam. Die letzte Frage war bezüglich MicroLED und der Alex hat da auch nochmals erklärt, dass sie da viele Einsatzbereiche sehen und vor allem hat AMS keine Konkurrenz was die Kombination MicroLED mit Sensorik betrifft.


    Ich finde, der Aktienkurs beinhaltet zur Zeit keinerlei Phantasie, sondern nur die Risiken. Ich bleibe jedenfalls dabei.

  • Tolle Performance.....

    .....auch heute (einen Tag nach den vermeintlich guten Zahlen) wieder! Genau das meinte ich mit meinem Kommentar von Vorgestern an Pesche: Dass diese Aktie einfach ein Blender und Kohlenvernichter par excellence und nichts anderes ist. Wenn es gut läuft, ist es nicht gut genug, wenn es schlecht läuft, muss der Malus noch potenziert werden. Wir (und damit meine ich die "verarschten Anleger seit 2015", zu denen ich mich leider selber zähle), werden uns damit abfinden müssen, dass die sauer ersparte und investierte Kohle im günstigsten Fall ab jetzt ein halbes Jahrzehnt blockiert (von Gewinn noch längst keine Spur) und im schlimmsten Fall gänzlich abzuschreiben ist. Bei mir sind dies aktuell 155 Tausend Buchverlust, weil ich Depp mich vor 2 Wochen doch tatsächlich hinreissen liess, nochmals 5'000 Stück nachzukaufen und mittlerweile mit 265 Mille in diesem Saftladen investiert bin! ... und ja, ich bin ECHT STINKSAUER! Worum geht es hier eigentlich im Forum? Dass jeder nur so tut als ob? Blablabla..... blablabla... Schöner Schein, tolles Wetter, ich bin der beste, die Aktie ist der burner usw, etc. Das bringt nichts, Leute! Realität ist gefragt. Wir alle hier haben aufs falsche Pferd gesetzt und sind seit Jahren für dumm verkauft worden! Mal ehrlich: Sorry Pedro, Chuck, Swissrain, ich selbst und co., it's a fact, leider! Wenn wir verdammtes Glück haben, kriegen wir unsere Einsätze zurück und verlieren nur die Zeit. Wenn überhaupt...

    Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft