AUSTRIAMICROSYS (AMS)

  • Ich zittere ja auch noch - das war ein absolutes Fehlinvest, das ich niemand empfehlen würde.


    Aber heute geht es schon mal 5% nach oben.
    Im Krisenfall leben wir Obligationäre vom Blut der Aktionäre.
    Allerdings auch nur solange bei denen noch Blut zu saugen ist...
    Deshalb Kopf hoch, Ihr AMSOsramler, glaubt an die Zukunft der Firma und spendet!

    Glaubst Du an die die Zukunft der Firma?

  • Honeymoon
    Zukunft ist ein grosses Wort.

    Aber ja, ich glaube, dass ich 2027 mit einem blauen Auge davonkomme.
    Dafür muss es die Firma dann noch geben.


    Als Aktionär muss man realistisch sehen, dass die Altlasten, die der tollkühne Alex hinterlassen hat, einfach gewaltig sind:

    - Die Verschuldung, die bei viel höheren Zinsen refinanziert werden muss.

    - Die Osram Hold-outs Frage, die nicht gelöst ist

    - und dann soll noch investiert werden, wenn man bei der Technologie mit der Spitze mithalten will.


    Das alles bedeutet: Wenn AMSOsram freien Cash Flow erwirtschaftet in den nächsten Jahren wird der überall hinfliessen, nur nicht zu den Aktionären.

    Nichts ist wie es scheint, wenn man nur mit einem Auge sieht

    Edited once, last by gertrud ().

  • Oft bezahlen Grössenwahnsinnge für das Desaster, das sie anrichten, selbst. Leider bilden CEO's da die Ausnahme. Ob man das ändern könnte? Ev. mit einer Haftpflichtnorm. Das würde vielleicht schon genügen, um sie von den grössenwahnsinnigen Plänen abzubringen, weil eben dann diese Ausnahme nicht mehr bestehen würde und sie für das verursachte Desaster schadenersatzpflichtig würden.

  • So sehr es schmerzt dabei zu sein, ich werde diese und auch zukünftige KE's nicht mitmachen.


    Mein einziger Trost ist, dass ich Recht hatte....als ich ..3 Wettertaft..schrieb



  • Der Wind hat schon gedreht, dass sieht man doch an den heutigen News! Hier geht jetzt etwas und zwar in dir richtige Richtung, auch wenn es schmerzhaft ist.

    Ja klar, ansonsten AMS-Osram fadegrad in den Konkurs laufen würde. Dieses Handeln geschieht also aus reinem Überlebenstrieb und ist somit ein MUSS. Ob's gelingen wird? Ich tippe eher auf NEIN, aber man darf noch hoffen, wobei aber jahrelange Geduld unabdingbar ist! Vermutlich ist es klüger, den Verlust zu realisieren und mit diesem Geld in eine besser gestellte, mit guten Zukunftsaussichten ausgestattete Firma zu inverstieren.

    (nur meine bescheidene Meinung als Nicht-Investierter, darum objektiver sein zu können, weil ich weiss, wie schwer es fällt, einen grossen Verlust zu realisieren)

  • Ich war mehrmals in ams investiert. Das hat immer einiges an Nerven gebraucht. Seit der Osram-Übernahme verfolge ich die Entwicklung und fühle mich bestätigt, hier nichts mehr zu machen. Management und Kommunikation überzeugen mich nicht, auch war die Osram-Übernahme viel zu teuer. Kurzfristig mögen Tradinggewinne möglich sein, langfristig wird hier nur Geld vernichtet. Da gibt es Interessanteres.

    Im Oktober 2022 geschrieben - und meine Meinung hat sich nicht geändert. Die Kapitalmassnahmen lassen die Obligationäre besser schlafen, für die Aktionäre wird es sehr lange dauern bis sich die Situation verbessert. Zum Zocken geeignet, ev. auch über den Kauf von Bezugsrechten wenn diese „verramscht“ werden.

  • schmelzpunkt

    Ich sehe das ganz ähnlich wie du.

    Das Führungstandem hat bis heute alles richtig gemacht. Spätestens seit gestern weiss jede(r), wie es um die marode Firma steht und dass jetzt umfassende rigorose Massnahmen zwingend nötig sind. Das positive an diesem (schockierenden) Plan: Diesen jetzt schonungslos kommunizieren, damit wir wissen, woran wir sind und wohim die Reise gehen soll. Den Mut dazu zu haben, das gefällt mir.

    Klare Ansage und keine Salamitaktik mehr!

  • schmelzpunkt

    Ich sehe das ganz ähnlich wie du.

    Das Führungstandem hat bis heute alles richtig gemacht. Spätestens seit gestern weiss jede(r), wie es um die marode Firma steht und dass jetzt umfassende rigorose Massnahmen zwingend nötig sind. Das positive an diesem (schockierenden) Plan: Diesen jetzt schonungslos kommunizieren, damit wir wissen, woran wir sind und wohim die Reise gehen soll. Den Mut dazu zu haben, das gefällt mir.

    Klare Ansage und keine Salamitaktik mehr!


    Das war ja auch nicht schwierig zu bewerkstelligen. Es kostet ja nichts, die KE wird von den Aktionären gestemmt, die Schulden sind ohne Gewähr, man schreibt ein paar Millionen ab, kündigt ein paar tausend Leute, man schliesst ein paar Betriebe oder veräussert Dies für ein Butterbrot, usw.


    Das hätte sogar ich bewerkstelligen können, es ist ja nicht mein Geld als CEO dass abegschrieben wird.

    Was mir immer wieder fehlt, ist die Schuldigen zu bestrafen die dieses Chaos und Situation verursacht haben...


    ...ich bin ziemlich verärgert...wie ihr da lesen könnt..


  • Was mir immer wieder fehlt, ist die Schuldigen zu bestrafen die dieses Chaos und Situation verursacht haben...

    Wie ich schon geschrieben habe: Eine Haftungsnorm für fahrlässiges/grobfahrlässiges Handeln von CEO's könnte Abhilfe schaffen. Wenn sie wissen, dass sie bei Grössenwahnsinn schadenersatzpflichtig werden können, würden sie vermutlich vorsichtiger, weniger riskant handeln. Aber solange sie unbekümmert handeln können, weil ja die Aktionäre, Kreditgeber und Arbeitnehmer das Risiko tragen und sie sich dann sogar noch mit einer Abfindungssumme aus dem Staub machen können, solange besteht das Risiko, dass CEO's Firmen in den Ruin treiben.

  • Libero2016 ich koche ebenfalls vor Wut aber nicht gegenüber dem neuen Team sondern der alten Führung die uns jahrelang an der Nase herumführte und dass Alles mit grossen Konsequenzen für uns und einem Reibach für die Verursacher.


    Die neue Führung setzt nun Alles daran bis 2026 Investment Grade zu erreichen um die Zinslast zu reduzieren und die Bilanz zu stärken. Wenn dass erreicht wird, wird AMSO auch für Institutionelle investierbar, was den Aktienkurs auf einem vernünftigen Niveau stabilisieren sollte. Nun mit den Kapitalmassnahmen unter Einbezug der Altaktionäre (Bezugsrechte) soll die Kapitalbasis für die Fremdkapitalaufnahme verbessert werden um den Restrukturierungskurs zu sichern.


    Ich sehe ehrlich gesagt nichts Besseres was aus dem Schlamassel herausführen würde. Das neue Team greift jedenfalls energisch durch und versucht die Altaktionäre einzubeziehen. Jetzt auszusteigen wo die neue Führung durchgreift, darin sehe ich wenig Sinn. (Kaufe hoch, verkaufe Tief?)

  • Oder aber viele haben von AMS die Nase voll und investieren ihr restliches Geld nun in mbtn :)


    Und rutschen vom Regen in die Traufe nicht bezüglich Kapitalisierung wohl aber bzgl. operativem cash flow. Ob dass je besser wird - jetzt wo das Umfeld ideal ist für Solaranbieter und ja zuerst muss kräftig investiert werden bevor abgesahnt werden kann. Nun die Hoffnung bleibt bei beiden Unternehmen oder auch nicht wohl abhängig vom Betrachter bzw. Investitions- und Hoffnungsgrad. Wär ich doch bei Apple geblieben statt mich in Schrott zu engagieren. Von einem lahmen Gaul auf den Andern umsatteln, ob das gut kommt da hab ich meine Zweifel

    .

  • Gemäss Präsentation werden neue Aktien mit einem erheblichen Discount herausgegeben werden. Auf welcher Basis wird dieser Discount berechnet? Auf den heutigen CHF 4,20 oder auf dem Schnitt der letzten 200 Tage? Steht das irgendwo oder ist es ein standardisiertes Verfahren?

  • Wann im Jahr, wird wieder der Wert von allen Unternehmensteilen geprüft?

    Einmal im Jahr? Welches Quartal?


    Zu welchem Preis, steht immer noch die Osramübernahme in den Büchern und wieviel ist dieser Berrich in jetziger Zeit wert?

    Dass würde mich interessieren.


    Dass, interessiert mich natürlich auch.

    Gemäss Präsentation werden neue Aktien mit einem erheblichen Discount herausgegeben werden. Auf welcher Basis wird dieser Discount berechnet? Auf den heutigen CHF 4,20 oder auf dem Schnitt der letzten 200 Tage? Steht das irgendwo oder ist es ein standardisiertes Verfahren?