Langfristiger Ausblick auf die Märkte

  • Langfristiger Ausblick auf die Märkte

    weico wrote:

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    Roubini mag ja öfters recht gehabt haben (u.a. vor den Crashs..), aber ihr müsst zugeben er dramatisiert ohnehin. Aus dem Text entnommen finde ich einzig die folgende Sätze als Standpünkte seiner erneuten Crash-Aussage:

    Darüber hinaus hat er auch einen zukünftig starken Oil Preis als Auslöser erwähnt. Ein starkes Oil Preis würde die Erholung der Konjunktur stark bremsen und zugegeben damit hat er recht...

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    Everyone is borrowing at zero interest rates in dollars and getting a capital gain because the dollar is weakening, so they are borrowing at negative rates. And then they invest in risky assets: commodities, equities, credit. We’re creating a bigger bubble than before.


    Banken beschaffen sich Kapital zum 0% Libor, wegen der Dollarschwäche gewinnen sie noch Geld dazu und investieren gemäss Roubini erneut in risky-assets. Deswegen sollte ein noch grösseres Bubble erschafen werden?

    Erinnern wir uns an die Zeiten vor der Krise. Der Libor lag bei über 5%, Banken sahen mit Kreditausfälle plötzlich ihre Einahmen sinken und mussten aber für das geborgende Kapital weiterhin teuer Zinsen bezahlen, Bilanzen haben explodiert. Bei 0% Zins ist heute das Kapital allerdings umsonst und damit liessen sich neue risky-assets schon mal besser abschreiben. Die risky-assets sind auch nicht mehr so risky wie damals, subprimes und collateral-debts sind zumindest aus dem Markt gefegt.

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    Assets….of course, the higher they go, the more they diverge from fundamentals, and the riskier the situation becomes. But eventually, if the recovery of the economy is going to be anemic, sub-par, below-trend and U-shaped, there is going to be a correction.



    Sagt nicht viel aus: je höher Werte steigen, desto riskanter sind sie, und falls wir eine U – recovery haben sollten dann müsse es zu einer Korrektur kommen....wissen wir bereits.


    Mit dem Oel-Preis hat er bestimmt recht. Die Nachfrage berechtigt den Preis nicht, ausserdem haben Länder grosse Oel-Reserven aufgebaut. Wenn der Oel nun weiter spekulativ aufwärz geht, dann hat die Erholung keine Chance.

    Bin auch der Meinung der Goldpreis sei zu hoch bewertet. Inflation ist allerdings noch weit entfernt...

    "Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."

  • Langfristiger Ausblick auf die Märkte

    Lupi wrote:

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    Bin auch der Meinung der Goldpreis sei zu hoch bewertet. Inflation ist allerdings noch weit entfernt...


    Als zweiten Triebsatz für den Goldpreis nennt Roubini eine mögliche Depression. Genau dorthin steuern wir meiner Meinung nach. Bezüglich Inflation (eigentlich Teuerung, denn Inflation haben wir schon en masse) reicht schon die Angst davor. Solange die Regierungen Geld ausgeben als gäb´s kein morgen mehr, wird Gold nicht wesentlich fallen, sondern seinen Trend fortsetzen. Und die Regierungen werden weiterhin in Massen Geld ausgeben MÜSSEN, um die innenpolitische Stabilität einigermassen zu halten. Da alle "Yes we Keynes!"-T-shirts tragen, ist der Wahnsinn auch "wissenschaftlich" begründet.

  • Langfristiger Ausblick auf die Märkte

    Denne

    Mögest du recht haben. Der Staat pumpt Geld in den Märkten und die Inflationserwartungen sorgen für den Goldpreis...

    Auch die schlechte Perspektive zum Dollar könnte alte Goldstandards zum Leben erwecken.


    Ich finde aber die folgende Aussage von Marcus Fabian auch interessant:

    (übrigens die ersten Postings in diesem Tread sind vom feinsten !):


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    ...Wir kaufen Gold und Rohstoffe bis der Bärenmarkt abgeschlossen ist. Das werden wir erkennen, wenn der BLICK in einem Artikel den Gold-Kauf empfiehlt weil die $3000-Marke durchbrochen wurde und von Aktien abrät weil Aktien in den letzen x Jahren nur Verlust und schmerz gebracht haben.


    Dann ist es Zeit, sich von Gold zu trennen und günstig Aktien aufzukaufen, die keiner haben will.


    Hatten wir zwar anfangs Jahr, aber könnte vielleicht bald wieder eintreffen...

    "Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."

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    André wrote:

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    Ich bezweifle aber, dass ich das noch erleben werde. Unterschätze die USA und deren Wachstumspotenzial nicht.


    Ich weiss ja nicht, wie alt Du bist, wenn Du über 95 bist, könntest Du damit allerdings recht haben :p


    Der Wohlstand der USA definiert sich daraus, dass sie wegen des Dollars als Weltleitwährung mehr konsumieren konnten als sie selbst erwirtschaftet haben. Diese Zeiten nähern sich ihrem Ende.


    Amerika war einst die führende Industrienation und in den 60er Jahren machte die Automobilproduktion 60% der Industrieproduktion aus. Aber Amerika hat den Anschluss an die Realität seit den 80er Jahren verpasst (= sparsame Autos). Heute produzieren die USA Autos, die keiner haben will und 2 von 3 Automobilkonzerne sind faktisch insolvent.


    Amerika hat in den 80er Jahren der Welt den PC gebracht. Die werden heute aber in Taiwan produziert.


    Es gibt kaum noch Produkte aus den USA, die man nicht anderswo auf diesem Planeten billiger und/oder besser einkaufen kann.


    Die USA machen heute noch 20% der Weltwirtschaft aus. Tendenz sinkend. Europa ist auf ziemlich genau demselben Niveau. Die BRIC Staaten werden dieses Jahr ihren Anteil von 19 auf 21% erhöhen und somit die USA überholen.


    Die Chinesen haben es satt, den Amis ihr Leben auf Pump zu finanzieren und fordern entsprechend den gebührenden Platz im internationalen Staatengefüge. Man kann es ihnen nicht verdenken.


    Ich weiss ja nicht, nach welchen Kriterien, Du Staaten, Länder, Unternehmen oder auch einzelne Menschen beurteilst. Aber ich sehe das so: Wenn mich jemand beeindrucken will, dann muss er in erster Linie in der Lage sein, sich selbst zu versorgen. Also ganz primitiv: Mehr einnehmen als ausgeben. Und genau das schaffen die Amis seit Jahrzehnten nicht mehr. Wer auf grossem Fuss lebt aber sein Luxus-Lotterleben auf Pump finanziert, beeindruckt mich keineswegs.

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    Lupi wrote:

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    Hatten wir zwar anfangs Jahr, aber könnte vielleicht bald wieder eintreffen...


    Also so weit ich weiss schreibt die Mainstream-Presse, Gold sei teuer und man solle es verkaufen.


    Die Frage bei jedem Schub nach oben im Goldpreis ist natürlich immer, ob das jetzt DER grosse letzte Schub gewesen sei oder noch nicht. Denn jeder, der jetzt aussteigt, wird sich in dern Arsch beissen, wenn Gold in einem Jahr bei 2000 steht. Umgekehrt auch jeder, der jetzt sein Gold behält und nächstes Jahr steht es bei 500.


    Ich behaupte aber, der Bullenmarkt des Goldes ist noch lange nicht vorbei. Und zwar aus folgenden Gründen:


    1. Inflationsbereinigt betrug das Hoch von 1981 etwa $2100 heutigen Dollar. Diesen Betrag dürften wir auf alle Fälle ansteuern. Wir stehen ja jetzt erst bei 50% des Allzeithochs.


    2. Um 1981 waren 30% der Anleger in Gold investiert. Derzeit sind es nach Schätzungen der BIZ erst 2-3%. Ein Blow-Off Top bedingt aber, dass praktisch "jeder" investiert ist. Da haben wir also noch einen langen Weg vor uns.


    3. Die Gelddruckerei im grossen Stil hat erst im Februar 09 begonnen und wir wissen, dass diese Gelder den Wert der Währungen schwächen. Es spricht deshalb einiges dafür, dass ungedeckte Papierwährungen gegen Gold weiter an Wert verlieren werden.

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    MarcusFabian wrote:

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    Ich weiss ja nicht, nach welchen Kriterien, Du Staaten, Länder, Unternehmen oder auch einzelne Menschen beurteilst. Aber ich sehe das so: Wenn mich jemand beeindrucken will, dann muss er in erster Linie in der Lage sein, sich selbst zu versorgen. Also ganz primitiv: Mehr einnehmen als ausgeben. Und genau das schaffen die Amis seit Jahrzehnten nicht mehr. Wer auf grossem Fuss lebt aber sein Luxus-Lotterleben auf Pump finanziert, beeindruckt mich keineswegs.


    dann kläre mich doch bitte auf, wem nationen, deren wohlstand darauf beruht, güter exportieren zu können ihren wohlstand verdanken? Wem verkauft den taiwan seine computer? Wem verkauft japan und deutschland seine autos und china seine textilien?


    Wer oder welche nationen sind den selbstversorger. Wer hat und profitiert immer noch vom leben auf pump der amis? Wie reich und erfolgreich wäre japan, europa, ohne den konsum und auch die investitionen auf pump der amis. Ohne amis hätte es in vielen bric.staaten aber auch in europa wenig bis kein wachstum gegeben.

    Das wird sich ändern und europa und andere regionen werden auf chinesen hoffen müssen, die ihre produkte kaufen.


    Wie ich menschen oder staaten beurteile?

    Die, die durch das verhalten andere, ob falsch oder richtig, profitieren und dabei mehr einnehmen als ausgeben, sind nichts anderes als schmarotzer.

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    André wrote:

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    Die, die durch das verhalten andere, ob falsch oder richtig, profitieren und dabei mehr einnehmen als ausgeben, sind nichts anderes als schmarotzer.


    Also ich sehe das umgekehrt: Für mich sind diejenigen Schmarotzer, die auf Kosten der anderen leben. Also mehr ausgeben als sie selbst erarbeiten.

    Das muss sich nicht zwingend auf Staaten beziehen. Ein Beispiel im eigenen Land sind arbeitsfaule, die sich auf Kosten der Allgemeinheit durchfüttern lassen.


    Wobei Du auch hier das Argument bringen kannst, dass die Migros weniger Umsatz machen würde, wenn diese Sozialschmarotzer nicht oder weniger grosszügig mit staatlichem Geld versorgt würden ;)


    Schlussendlich kann man das bildlich als ein übersichtliches isoliertes Dorf darstellen, wo der Bauer mit dem Fischer Nahrungsmittel austauscht und gegen entsprechende Waren vom Holzfäller und Köhler Lebensmittel abgibt.


    Dass der Bauer demnach mal grundsätzlich mehr Früchte und Gemüse anbaut, als er selbst verbraucht, ist Voraussetzung. Denn schliesslich müssen seine Agrarüberschüsse auch ausreichen, um seinen Fischkonsum zu decken, sein Holz und seine Kohle.


    Und wenn's dann am Ende Jahr noch reicht, um sich als Reserve für's Alter eine Goldmünze zu ersparen, dann hat der Bauer gut gearbeitet und ist das Gegenteil eines Schmarotzers.

  • Langfristiger Ausblick auf die Märkte

    MarcusFabian wrote:

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    Schlussendlich kann man das bildlich als ein übersichtliches isoliertes Dorf darstellen, wo der Bauer mit dem Fischer Nahrungsmittel austauscht und gegen entsprechende Waren vom Holzfäller und Köhler Lebensmittel abgibt.


    Dass der Bauer demnach mal grundsätzlich mehr Früchte und Gemüse anbaut, als er selbst verbraucht, ist Voraussetzung. Denn schliesslich müssen seine Agrarüberschüsse auch ausreichen, um seinen Fischkonsum zu decken, sein Holz und seine Kohle.


    Und wenn's dann am Ende Jahr noch reicht, um sich als Reserve für's Alter eine Goldmünze zu ersparen, dann hat der Bauer gut gearbeitet und ist das Gegenteil eines Schmarotzers.


    Um bei deinem beispiel zu bleiben. Der bauer der mehr produziert als er verbraucht, braucht abnehmer für seine "überproduktion". Je mehr abnehmer er findet, je mehr kann er produziert und verkaufen und kommt zu wohlstand. Selber bemüht er sich natürlich, seinen konsum auf das nötigste zu beschränken um seinen wohlstand zu mehren.

    Selbstgefällig wir er ist, wird er, natürlich erst wenn sein wohlstand gross genug ist, seinen abnehmern predigen, sie hätten viel zu viel konsumiert und alles falsch gemacht. Er wird sich auch als positives beispiel sehen, wie man es richtig macht.Für mich ein schmarotzer.

  • US-Banken retten Einlagensicherung vor Pleite

    12.11.2009 21:52


    WASHINGTON (awp international) - Angesichts einer Flut von Regionalbank-Pleiten in den USA geht der staatlichen Einlagensicherung das Geld aus. Damit die Einrichtung zum Schutz der Sparer nicht selbst pleitegeht, müssen Amerikas Banken ihre Versicherungsbeiträge nun auf drei Jahre im Voraus zahlen.


    Die ungewöhnliche Notmassnahme soll rund 45 Milliarden Dollar (30 Mrd Euro) in die Kassen der Einlagensicherung FDIC spülen. Das beschloss der Verwaltungsrat der Organisation am Donnerstag in Washington. Im Zuge der Finanzkrise gingen allein im laufenden Jahr bereits 120 meist kleinere und mittlere Institute in die Knie.


    KOSTEN VON RUND 100 MILLIARDEN DOLLAR 2009-2013 BEFÜRCHTET


    Dadurch rutschte die FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) erstmals in ihrer Geschichte selbst in die roten Zahlen. Zwar fand die Organisation in den allermeisten Fällen bisher andere Banken als Käufer der gescheiterten Häuser, sie blieb aber oftmals dennoch auf Ausfällen sitzen. Die FDIC sichert in den USA je Konto Einlagen bis zu 250.000 Dollar ab.


    Experten rechnen mit vielen weiteren Zusammenbrüchen unter den noch fast 8200 versicherten Banken. Zur Jahresmitte standen mehr als 400 von ihnen als gefährdete Institute auf der "roten Liste" der FDIC. Für die Jahre 2009 bis 2013 befürchtet die FDIC durch die Pleitewelle Kosten von rund 100 Milliarden Dollar. fd/DP/he (Quelle: AWP)

    Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

  • Langfristiger Ausblick auf die Märkte

    Quote:

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    lso ich sehe das umgekehrt: Für mich sind diejenigen Schmarotzer, die auf Kosten der anderen leben. Also mehr ausgeben als sie selbst erarbeiten.

    Das muss sich nicht zwingend auf Staaten beziehen. Ein Beispiel im eigenen Land sind arbeitsfaule, die sich auf Kosten der Allgemeinheit durchfüttern lassen.


    Wenn ich jetzt also mit meinen Milionen Investitionen Geld verdiene, dann ist das auch arbeiten? ^^


    Ich möchte mich bei MF für die informativen Texte herzlich bedanken. Einige Fragen sind für mich immer noch nicht restlos geklährt.


    Gold. Ich habe aus diversen Gründen immer auf den Kauf von Gold verzichtet, da es zu meinen Prinzipien gehört, gegen den Strom zu schwimmen. Disbezüglich bin ich noch nicht sicher, ob ich jetzt noch auf Gold wechseln sollte, oder lieber direkt in Obligationen investiere.


    Wie sieht es mit Silber und Platin aus? Eignen sich die ähnlich wie Gold?


    Mich beschäftigt das Öl. Bisher konnten die Amis das öl ohne Probleme mit ihrer Währung bezahlen, weshalb im Amiland auch alle mindestens einen Panzer fahren mussten.

    Wenn nun auf Euro gewechselt wird steckt Amerika in der Klemme. Was könnten aber die Auswirkungen sein, wenn das Öl einfach so zu knapp wird? Ich vermute jetzt einmal, dass alles mögliche passieren könnte.

    Für der, der warten kann, kommt alles mit der Zeit

  • Langfristiger Ausblick auf die Märkte

    Mephist0pheles wrote:

    Quote


    Gold. Ich habe aus diversen Gründen immer auf den Kauf von Gold verzichtet, da es zu meinen Prinzipien gehört, gegen den Strom zu schwimmen. Disbezüglich bin ich noch nicht sicher, ob ich jetzt noch auf Gold wechseln sollte, oder lieber direkt in Obligationen investiere.


    Aktienmärkte und Rohstoffmärkte bewegen sich gegenläufig in 20 Jahres Zyklen.

    Gold hatte einen Bärenmarkt 1981 - 2001 und ist seither in einem Bullenmarkt, der bis 2012-2018 laufen dürfte.


    Weiterhin läuft ein Gold-Bullenmarkt in drei Phasen.

    In Phase 1 ist niemand im Markt und nur wenige insider investieren in die langsam steigenden Kurse.

    In Phase 2 wird Gold von wenigen (derzeit 2-3%) der Anleger und einigen spezialisierten Fonds entdeckt, ist aber noch nicht salonfähig.

    In Phase 3 (an deren Beginn wir stehen) wird Gold langsam populär: Zentralbanken, die bisher netto Verkäufer von Gold waren, werden zu Käufern. Institutionelle Anleger (Big-Money), die bisher noch nichts mit Gold zu tun hatten, steigen in Gold und -Minen ein.

    Schlussendlich entdecken auch die Kleinanleger Gold und jeder will was haben.


    Gestern wurde man als Goldbesitzer noch belächelt.

    Heute gibts schon teilweise anerkennende Worte im Sinn "Ja, ganz so falsch war das wohl nicht, dass Du Gold gekauft hast."

    Morgen wird man als Dummkopf dastehen, wenn man als einziger kein Gold hat.


    In der kommenden dritten Phase werden wie gesagt die Zentralbanken und Institutionellen einsteigen und den Preis weiter nach oben treiben. Am Schluss kommen dann die Kleinanleger und treiben den Preis nochmals senkrecht nach oben und in eine Blase.

    Dann wird es Zeit sein, langsam auszusteigen bevor die Blase platzt.




    Mephist0pheles wrote:

    Quote


    Wie sieht es mit Silber und Platin aus? Eignen sich die ähnlich wie Gold?


    Mit Platin kenne ich mich nicht aus. Silber hingegen ist gegenüber Gold klar unterbewertet. Normaler Weise kostet Silber etwa 1/17 von Gold. Dazu müsste Silber bei etwa $60/oz stehen, sich im Preis also rund verdreifachen.

    Hinzu kommt, dass Silber heute rarer ist als Gold. Silber hat also weit mehr Anstiegspotential als Gold.

    Nachteil von Silber: Es wird MWSt fällig und das Transport/Lagergewicht bei gleichem Wert ist ungleich höher.


    Mephist0pheles wrote:

    Quote


    Wenn nun auf Euro gewechselt wird steckt Amerika in der Klemme.


    Seite 2 in diesem Thread:

    http://www.cash.ch/node/1604#comment-231494




    Mephist0pheles wrote:

    Quote


    Was könnten aber die Auswirkungen sein, wenn das Öl einfach so zu knapp wird? Ich vermute jetzt einmal, dass alles mögliche passieren könnte.


    Öl wird nicht knapp. Es erneuert sich, da es - entgegen der landläufigen Meinung - kein fossiler Brennstoff ist.

    Nichts desto trotz gibt es genügend Alternativenergien, um unseren Energiebedarf zu decken.

    Alleine Gezeitenkraftwerke könnten 30-40% unseres Bedarfes decken.

    Geothermie sogar das 4000-fache des Weltbedarfes.


    Wir leben aber in einer Welt, in der Knappheit=Profit bedeutet. Wenn man den Menschen klar machen kann, dass Öl knapp ist, kann man den Preis rechtfertigen.

    In der Kimberly Mine z.B. werden Diamanten verbrannt, um das Diamantenangebot niedrig und den Preis hoch zu halten.

  • Langfristiger Ausblick auf die Märkte

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Öl wird nicht knapp. Es erneuert sich, da es - entgegen der landläufigen Meinung - kein fossiler Brennstoff ist.


    Könntest du das bei Gelegenheit ein bisschen genauer ausführen? :)

  • Markets Will Trade Flat For Decades

    Here's How to Profit From It

    Tuesday, December 1, 2009


    By the year 2019, your retirement will be worth exactly the same amount as it's worth today -- at best...


    Nearly 73 million Americans (or just under 50% of our working population) have a 401(k). But the average 401(k) has a balance of $45,519, and 46% of all 401(k) accounts have less than $10,000. Hardly enough for retirement. The result? You'll see a reduced standard of living at retirement.


    Sorry to tell you, but the next 10 or 20 years will be a period of long-term consolidation for the stock market -- meaning, it will ultimately trade sideways and end up in the same place it started. If you're like most retirement account holders, you're account is largely tied to the general stock market, and you're still in shock, trying to digest what recently happened and what the future holds.


    You're not alone. We are right in the middle of a "transitional period" for the economy and virtually all financial markets, so investors are experiencing the highest level of confusion we have seen in generations. Don't think we will recover and just move on as usual -- just forget about that!


    Banks are rehabilitating their balance sheets (by not doing any significant lending), and the sector is in the process of de-leveraging. As a result, you're going to see lower growth, lower investment and nominal GDP. There are solutions to this nightmare of a problem, but unfortunately, only some of you will have the understanding you'll need to adapt to the new economy, and the new market opportunities.


    Take a good, hard look at the chart below. It's a chart of the Dow Jones Industrial Average from 1965 (when it was at 874) through 1981 (when it was at 875). So, you could have held a portfolio of stocks that mimicked the Dow for 16 years, and you would have made 1 point. That’s a long time to wait for a point!


    [Blocked Image: http://img80.imageshack.us/img80/4746/1130200916years.jpg]


    It's almost a certainty that the stock market, for the next 16 years, will look similar to the the chart above (from 1965-'81). That's FINE, and could be a very profitable market to play in, as long as you aren't considering the "buy and hope" strategy that worked for the last quarter-century.


    In 1970, Jim Rogers and George Soros founded the "Quantum Fund." During the following 10 years, the portfolio gained 4,200% while the S&P 500 advanced about 47%. It's all about trading in the right asset classes and a basic understanding of technical analysis. There are simple and easy-to-understand strategies that you can use to know when to be bullish on a market as it's advancing, and even profit when it's declining.


    We have never had a period of time where the government prints lots of cash (as it has just done), that wasn't followed by inflation. The U.S. is likely going to end up seeing runaway inflation.

    So, even though most people will end up with the same amount of money in absolute terms, the fact is that the money might be able to buy you half as much stuff! Look at the chart below that dates back to 1901. It's clear that long periods of economic expansions are followed by long periods of consolidation (trading sideways).


    What's more interesting is that, if you compare the booms (green) to the consolidation periods that followed (red), you can see that, after very long-term stock market advances, the market generally takes about twice as long to consolidate! You can even look at the boom and consolidation period within the 1929-'54 "consolidation period" (if you want to call it that), and you can see that the huge gain from 1933-'37 (yellow) took nearly three times as long to consolidate (blue).


    [Blocked Image: http://img527.imageshack.us/img527/3462/11302009100yearsv.jpg]


    Even if the recent expansion, from the early 1980s to the recent 2007 top, takes HALF as much time to consolidate (as opposed to the historic 1.7 to 2.88 of the time), we wouldn't revisit the 2007 high until 2019.Some of those reading this article can't envision a market that doesn't advance over the long term. Who can blame you? Many of you weren't watching the market prior to 1981.


    But the 24-year trend occurred because of corporate profits that were largely a function of cheaper and cheaper financing, and higher and higher leverage, combined with increasingly complex financial innovation and loose regulation. This enormous bull market was also launched after a transition to low inflation and declining interest rates, beginning in the late '70s.


    [Blocked Image: http://img80.imageshack.us/img80/8574/11302009picture5.png]


    Here's what you have to do. Now that we are IN THE MIDDLE OF the "worst crisis since The Great Depression," you are going to have to do something that investors haven't had to do in 40 years. ...

    You're going to have to shift your mindset away from the way you've been trained to view the stock market over the last 25 years (for some, including me, that's as long as you can remember investing), and adapt to the new stock market -- one similar to the market from 1966-'83, or perhaps a better parallel would be the 1937-'38 period.


    After a three-year stock market massacre (from late 1929 to late 1932), we had a massive 4.5-year rebound. The market would rally off of vast government expenditures and monetary kayos. It was an artificial recovery (similar to what we are seeing today). The economy went downhill again beginning in 1937-'38 (followed by a brief rally and another four-year sell-off) because we didn't encourage private enterprise. And the reason I think this time frame is a better comparison is because now we are seeing the same thing:


    We have interest rates at nearly zero (and a strong fight by global governments to keep that intact for as long as possible), and massive economic stimulus by the government into the economy. (So, the gains are artificial, and Uncle Sam will eventually stop the massive "stimulus" that's causing the "stabilizing economic mirage.")


    As a side note, notice the three colorful squiggly lines in the chart. They represent the market's price-to-earnings (P/E) ratio (the multiple to earnings that the stock market is priced at) at 10 (green: historically undervalued), 15 (blue: historically fair value) and 20 (red: historically overvalued).

    When high growth is expected, the market trades at higher P/E ratios. When lower growth is expected, the market trades at lower P/E ratios.

    So notice how, after 1938 -- the period in which the government propped up the economy (just like today) -- investors weren't willing to pay high multiples-to-earnings, with the exception of an 18-month period.


    [Blocked Image: http://img222.imageshack.us/img222/5056/113020091925to1956h.jpg]


    Sure, we have fiscal stimulus working in our favor, now. And we see early signs of a rebuilding cycle in play as well. But there is no motivation for the last key ingredient needed for stock market strength: private demand, whether it be consumption, exports or investment. Now that the "expansion" phase had ended, it appears we will transition through a new period -- a revised version of globalization, re-regulation and de-leveraging -- and that's not the right environment for the economic airplane to take off.


    Even when the current economy is seeing GDP growth quarter-over-quarter, the big picture is the United States becoming totally addicted to the current policy framework. What you'll see, just like the late '30s - early '40s, is massive reliance on the government, followed by fiscal policy tightening to fight the inevitable inflation, and a country where private enterprise has been completely discouraged.


    To put it simply, here's an analogy: The economy doesn't REALLY pick up again until the kid, who always had mommy and daddy paying his way, decides he is uncomfortable enough to get up and start a business of his own.


    Being forced to have your retirement account pegged to one of the major stock market indices such as the S&P 500 or Dow-30 is a thing of the past! This isn't the old days where your financial hands are tied! There are plenty of other asset classes that will give us explosive opportunities, and if the stock market is your place of comfort, or if your plan is restricted to the stock market, that's perfectly all right, too. You can make huge profits by TRADING the stock market instead of the "buy and hold" strategy that worked for the last few decades.


    Before the roaring '90s, the stock market was a place that seemingly was meant for wealthy Tycoons only. We won't go back to that way of thinking, simply because of the access to information and education that you now have at your fingertips.

    Look again at the chart from 1965-'81. What do you see?


    [Blocked Image: http://img525.imageshack.us/img525/5954/1130200916years12.jpg]


    I see nine opportunities:

    - 4 major long-term downtrends (red arrows) -- profitable for bearish positions.

    - 4 major long-term up trends (green arrows).

    - And perhaps the best part: one zig-zagging sideways trend -- a premium-collector's dream (think options!).


    Most individual investors will look at their retirement accounts and regular accounts in the next 10-20 years, and the value won't be much different from today's value. You, on the other hand, can make "Quantum returns" in the same time frame, if you know how to view and trade the market. (Remember, Jim Rogers and George Soros made 4,200% from 1970-'80 when the market gained 47%.)


    How did they do that? The secret to making "Quantum returns" is to stop believing in "the market." If someone asked you what "the market" is doing, you'd probably tell them about an index of 30 stocks known as "the Dow Jones Industrial Average." Most investors, who are unsophisticated, believe they are at the mercy of this basket of securities. GET THAT OUT OF YOUR HEAD RIGHT NOW.


    You can free yourself financially if you understand two things:

    1. Understand that financial markets are broken down into many different categories.

    You can trade stocks, bonds, currencies, etc. If you find, at the time, that equities (stocks) are where the strength is, the first thing you would do is find out which of the global markets are the strongest (U.S., China, Brazil, etc.).

    Then you should find out if the strength is in large-cap stocks, mid-cap stocks or small-cap stocks.

    If it's in large-cap stocks, is the strength in large-cap value or large-cap growth? If it's large-cap growth, is it in financials, energy, technology, etc? If the strength is in large-cap growth tech, would that be in software, semiconductors, computers, Internet, etc.?

    Zooming back out, you have to view the financial market as a place that offers you many choices. You don't have to be in stocks. For instance: When we experience runaway inflation, you'll make huge Quantum returns in commodities.


    2. Understand how to identify where the strength or weakness is found.

    Whether the strength is in stocks, commodities, bonds or currencies, you can use basic technical analysis to spot the trend. And the trends you'll find will usually stay intact for a significant period of time.

    You don't have to find strength in a group to make money -- you can make just as much money by identifying weakness.


    Once you understand how to view the market (one that offers you many choices on where to put your money), you'll know how to work that angle. You can chose to invest in funds that are more likely to show the most relative strength. And when the market starts reversing lower, you can move out of that fund and into a money market account (which is similar to cash) until strength returns.


    Make "Quantum returns" and don't sit there with your retirement at the mercy of a couple of indexes that are known as "the market." Those indices are nothing more than a distraction that are being used to manipulate market psychology like shaking shiny keys to distract a kitten. Don't fall for it. Don't let them play you. Start studying and play the markets. (TrendRider)

    Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

  • Langfristiger Ausblick auf die Märkte

    Coole Schlagzeile auf CNBC:


    Obama to Send More Troops; Seeks Afghanistan Exit


    Erinnert mich schwer an die ganze Verschuldungsdiskussion, in der Washington ohne ein einziges Zucken des offiziellen Zweifels der Welt beibringen will, dass man Schulden mit Schulden tilgen kann.

  • Ludwig von Mises

    Stehen wir womöglich vor einer „Katastrophenhausse“, wie das der österreichische Ökonom Ludwig von Mises schon vor fast 100 Jahren beschrieben hat? Dann wäre der aktuelle Aufschwung nichts weiter als eine rauschende Party vor dem letzten, alles verschlingenden und ultimativen Kollaps, bei dem, auch das darf gesagt werden, die meisten Menschen alles verlieren werden...


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    Von Mises sagte, dass in der Endphase einer Schuldenwirtschaft ein Schuldenkollaps nur noch durch staatliche Eingriffe und massive Subventionen hinausgezögert werden kann. Beides sehen wir gerade. Zusammen mit aufkommenden Inflationsängsten führe das schließlich zu einem letzten unglaublichen Boom – dem der endgültige Kollaps folgt. Die Hauptursachen für eine solche Katastrophe sind nach Mises eine ausufernde Verschuldung und ein ungedecktes Papiergeldsystem.


    Vereinfacht gesagt wird eine "Katastrophenhausse" durch Unmengen an neu geschaffenem Geld der Zentralbanken befeuert. Diesen Punkt können wir derzeit ganz ohne Zweifel bestaunen.


    In einem zweiten Schritt wird dieses aus heißer Luft geschaffene Geld immer weniger wert. Auch das ist naheliegend. Und jetzt kommt ein wichtiger Punkt: Aus Furcht vor massiver Geldentwertung flüchten die Anleger in Sachwerte, in Aktien etwa, in Immobilien und ganz besonders ins Gold. Dies wiederum lässt die Preise steigen – so lange, bis auch diese letzte Blase platzt.


    Doch die Menschen flüchten nicht nur in Sachwerte, die an der Börse gehandelt werden. Hören Sie sich einmal in Ihrem Bekanntenkreis um: Handwerker etwa sind ausgebucht wie selten zuvor. In Baumärkten brummt das Geschäft – während andere Industriezweige kurzarbeiten oder in die Pleite rutschen.


    Werden wir also gerade Zeugen, wie vor unseren Augen die größte Finanzblase aller Zeiten aufgepumpt wird?


    http://www.godmode-trader.de/n…ollaps,a2033041,b567.html

    Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.