Medartis

  • Findet ihr die neue Beteiligungsmeldung von 06.06.2020 bei einem Streubesitz von 32.85 % nicht interessant?


    Endeavour Medtech meldet Anteil von 5,16%

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  • Medartis rutscht im Halbjahr in die roten Zahlen


    Der Umsatz des Medizinaltechnikers Medartis ist im ersten Halbjahr 2020 wegen der Corona-Pandemie gesunken.


    18.08.2020 07:56


    Unter dem Strich rutschten die Basler gar in die roten Zahlen. Eine Prognose für das zweite Semester gibt es nicht.


    Konkret sank der Umsatz im ersten Semester 2020 gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent auf 57,0 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte. In Lokalwährungen betrug der Rückgang nur 7 Prozent. Doch sei die Periode von einer Aufwertung des Schweizer Frankens geprägt gewesen.


    Das Betriebsgewinn (EBITDA) brach um 40 Prozent ein auf noch 5,2 Millionen. Die entsprechende Marge sank um 4 Prozentpunkte auf noch 9 Prozent. Unter dem Strich wies Medartis einen Verlust von 5,8 Millionen Franken aus, nach einem Gewinn von 0,7 Millionen im ersten Semester 2019.


    Starker Rückgang im April und Mai


    Den stärksten Rückgang habe man aufgrund der Corona-Pandemie in den Monaten April und Mai registriert, schrieb die Gesellschaft. In diesen Monaten durften in die meisten Ländern keine elektiven Eingriffe durchgeführt werden.


    Die Trauma-Fälle seien aufgrund der Mobilitätsbeschränkungen ebenfalls rückläufig gewesen, teilte das Unternehmen weiter mit. Im Juni hätten die meisten Schlüsselmärkte aber bereits wieder ein Wachstum in Lokalwährungen gegenüber Vorjahr verzeichnet.


    Auf die Krise habe man frühzeitig mit Massnahmen auf der Kostenseite reagiert und Sparmassnahmen eingeleitet. Dazu hätten auch Kurzarbeit, die Nichtbesetzung von Stellen sowie ein Lohn- und Bonusverzicht des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung gehört.


    Insgesamt nahm der Betriebsaufwand dank dieser Massnahmen im ersten Halbjahr 2020 um 6 Prozent auf 484 Millionen Franken ab, wie Medartis schrieb. Der Personalbestand sei seit Ende 2019 aber trotzdem "moderat" um 12 auf 621 Stellen gewachsen.


    Kein Ausblick für 2020


    Für das Gesamtjahr 2020 verzichtet das Management weiterhin auf einen Ausblick. Erst im April hatte es seine Guidance gekippt. Als Grund nannte das Unternehmen damals die Verschiebung vieler zeitlich unkritischer Operationen im Traumabereich.


    Nun heisst es in dem Communiqué, dass man zwar die kommunizierten mittelfristige Prioritäten wie eine stärkere Ausrichtung des Vertriebs auf regionale Bedürfnisse weiter verfolgen wolle. Doch könne man wegen der weiter bestehenden Corona-Unsicherheiten erneut keine Prognose für den Rest des Jahres abgeben.


    Die Mittelfristziele mit einem jährlichen Umsatzwachstum von über 15 Prozent in Lokalwährungen und einer schrittweisen Steigerung der bereinigten EBITDA-Marge wurden aber erneut bestätigt.


    Schliesslich gab das Unternehmen in dem Communiqué auch eine Neuernennung im Management bekannt. Per 1. November 2020 ernennt der Verwaltungsrat Manuel Schaer zum Chief Technology Officer und Mitglied der Geschäftsleitung. Er folgt auf Thomas Tribelhorn.


    (AWP)

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  • Medartis übernimmt 25% an KeriMedical zum Preis von 10 Mio Fr.


    Das Medizinaltechnikunternehmen Medartis hat einen Anteil von 25 Prozent an der Genfer KeriMedical zum Pries von 10 Millionen Franken erworben. Medartis wird Einsitz im Verwaltungsrat des auf Implantate für die Hand- und Handgelenkchirurgie spezialisierten Unternehmens nehmen, heisst es in einer Mitteilung von Dienstag.


    01.12.2020 07:54


    Mit der strategischen Beteiligung mache Medartis einen weiteren Schritt hin zu einem Komplettanbieter in seinem wichtigsten Segment, Hand und Handgelenk, so die Gesellschaft weiter.


    Ein bedeutender Anteil des von Medartis investierten Kapitals wird für den Zugang und die Entwicklung des US-Marktes für das KeriMedical Portfolio verwendet werden. Dieses umfasst die Touch-Prothese, das bekannteste Produkt von KeriMedical, welches zur Behandlung der Arthrose des Daumensattelgelenks eingesetzt wird.


    Im Rahmen der Vereinbarung erhält Medartis exklusive Vertriebsrechte in ausgewählten Märkten, unter anderem in den USA, Deutschland, Österreich, Grossbritannien und Australien, um die internationale Expansion des KeriMedical Portfolios voranzutreiben.


    Ausserdem haben Medartis und KeriMedical eine Partnerschaft bei der Produktentwicklung im Bereich der Endoprothetik in kleinen Gelenken und der Weichteilfixierung in den oberen Extremitäten vereinbart. Darüber hinaus bietet die Partnerschaft künftig auch Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der unteren Extremitäten.


    KeriMedical wurde den Angaben zufolge 2016 von Bernard Prandi und Dougal Bendjaballah gegründet. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Genf, beschäftigt rund 70 Mitarbeitende und ist in zwanzig Märkten in Europa tätig


    sig/hr


    (AWP)

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  • Medartis schreibt rote Zahlen - Wachstum im zweiten Halbjahr


    Das Medizinaltechnikunternehmen Medartis hat im Geschäftsjahr 2020 wegen der Corona-Pandemie weniger umgesetzt als 2019. Unter dem Strich resultiert ein Verlust.


    10.03.2021 07:56


    Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen aber wieder zuversichtlicher und gibt wieder eine Umsatzprognose ab. Der Umsatz nahm im Berichtszeitraum um 4 Prozent auf 124,7 Millionen Franken ab, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. In Lokalwährung nahmen die Verkäufe aber um ein Prozent zu, womit den Angaben zufolge das Marktwachstum übertroffen wurde.


    Dabei gelang es der Gesellschaft, die im ersten Halbjahr von der Corona-Pandemie in Mittleidenschaft gezogen worden war, im zweiten Semester wieder zum Wachstum zurückzukehren. In der zweiten Jahreshälfte resultierte den Angaben zufolge ein Umsatzwachstum von 9 Prozent in Lokalwährungen.


    Rückläufig war auch das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA, das auf 19,7 Millionen Franken sank, nach 20,3 Millionen im Vorjahr. Die entsprechende Marge konnte aber bei 16 Prozent gehalten werden. Unter dem Strich resultierte dennoch ein Reinverlust von 0,9 Millionen verglichen mit einem Gewinn von 2,1 Millionen Franken im Vorjahr.


    Umsatzwachstum von 15 Prozent angestrebt


    Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen verhalten zuversichtlich. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2021 sei eine positive Umsatzentwicklung im Rahmen der Erwartungen verzeichnet worden, heisst es weiter. Für das Gesamtjahr strebe Medartis ein Umsatzwachstum von mindestens 15 Prozent in Lokalwährungen und stabile EBITDA-Margen an.


    Ausserdem gab das Unternehmen bekannt, dass sich Thomas Straumann entschieden hat, die Leitung des Verwaltungsrats nach 23 Jahren als Präsident abzugeben. Der Verwaltungsrat schlägt deshalb der Generalversammlung vom 23. April 2021 Marco Gadola, Mitglied des Verwaltungsrates seit 2020, zur Wahl als Präsident des Verwaltungsrates vor.


    (AWP)

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  • Medartis verdreifacht Betriebsgewinn


    Medartis ist im ersten Halbjahr 2021 organisch stark gewachsen und hat es nach einem Verlust in der Vorjahresperiode wieder deutlich in die Gewinnzone zurückgeschafft.


    17.08.2021 07:43


    Der Umsatz stieg im ersten Semester gegenüber dem Vorjahr um 29,1 Prozent auf 73,6 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Wachstum 29,2 Prozent.


    Das Betriebsgewinn (EBITDA) stieg in der Folge um fast das Dreifache auf 14,1 Millionen. Die entsprechende Marge stieg um 10 Prozentpunkte auf 19,2 Prozent. Auf Stufe EBITDA erzielte Medartis nach einem knappen Verlust im Vorjahr nun einen Betriebsgewinn von 6,3 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 7,1 Millionen Franken nach einem Verlust von 5,8 Millionen im ersten Semester 2020.


    Mehr Operationen


    Geholfen hat Medartis laut CEO Christoph Brönnimann unter anderem eine verstärkte Kundenakquise, Produkteinführungen aber auch ein Anstieg der chirurgischen Eingriffe. Gewachsen sind alle Regionen deutlich, am stärksten aber die USA.


    Dort wurde gegenüber dem Vorjahr um Wechselkurseffekte bereinigt fast 50 Prozent mehr Umsatz generiert. Weil es in den USA mehr Geschäfts- und Freizeitaktivitäten gab, führte das zu einer Zunahme von Unfällen und Sportverletzungen, was wiederum günstig ist für Medartis.


    Das Wachstum im US-amerikanischen Markt ist eine der Prioritäten des Unternehmens. Um weitere Marktanteile zu gewinnen, habe das lokale Management seine Wachstumspläne durch die Rekrutierung zusätzlicher Aussendienstmitarbeiter beschleunigt. Neben dem wachsenden Vertriebsnetz hätten aber auch die Neuaufteilung der Verkaufsgebiete und die Anpassung des Vergütungssystems zur erfreulichen Geschäftsentwicklung beigetragen, heisst es. Zudem habe Medartis begonnen, mehr Ausbildung und Schulung anzubieten.


    Ausblick erhöht


    Für das Gesamtjahr 2021 hat Medartis dank der günstigen Entwicklung seine Guidance angehoben. Neu erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von mindestens 20 Prozent in Lokalwährungen. Weiterhin erwartet Medartis zudem eine stabile EBITDA-Marge. Diese hatte letztes Jahr bei 16 Prozent gelegen.


    Der Medartis-Verwaltungsrat hat für die Nachfolge von zwei ihrer an der nächsten Generalversammlung vom April 2022 ausscheidenden Verwaltungsräte neue Verwaltungsratsmitglieder vorgeschlagen. Es sind Nadia Trolli Schmidt, die bei der Wirtschaftskanzlei Vischer tätig ist, sowie den Medizintechnik-Experte Ciro Roemer.


    Im April ziehen sich die beiden bisherigen Verwaltungsräte Jürg Greuter und Roland Hess aus dem Gremium zurück.


    (AWP)

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  • Medartis erzielt starkes Wachstum und stärkt US-Geschäft mit Übernahme


    Der Medizinaltechniker Medartis ist im Geschäftsjahr 2021 dank einer anhaltend hohen Nachfrage in allen Regionen stark gewachsen. Unter dem Strich ist denn auch die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen.


    07.03.2022 07:29


    Beim Umsatz erzielte das Unternehmen 2021 ein Plus von gut einem Viertel auf annähernd 160 Millionen Franken, wie Medartis am Montag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Wachstum knapp ein Viertel.


    Auf Gewinnseite hat die Gruppe den EBITDA im vergangenen Jahr auf 27,4 Millionen (+44,3 Prozent) erhöht. Die entsprechende Marge stieg um 2,3 Prozentpunkte auf 17,2 Prozent. Den Betriebsgewinn hat Medartis vervielfacht auf 11,1 Millionen (Vorjahr: 3,1 Mio). Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 6,9 Millionen Franken nach einem Verlust von 0,9 Millionen im 2020.


    Das gute Abschneiden verdanke man vor allem einem sich weiter verbessernden Geschäftsklima - und dies obschon es in vielen Ländern immer noch Einschränkungen durch die Pandemie gab. Die Region EMEA bleibe nach wie vor die grösste. Mit der erfolgreichen Kommerzialisierung des KeriMedical-Portfolios habe das Unternehmen seine Hand- und Handgelenkgeschäft in Deutschland, Österreich und Grossbritannien weiter gestärkt, heisst es in der Mitteilung weiter.


    US-Markt wird gestärkt


    Auf dem wichtigen US-Markt habe die Gruppe den Vertrieb gestärkt und in Schulungs- und Ausbildungskapazitäten investiert. Die nun angekündigte Übernahme von Nextremity Solutions passe strategisch hervorragend. Das US-Unternehmen ist laut Mitteilung auf orthopädische Lösungen für die Behandlung von Knochenbrüchen und -deformitäten spezialisiert. "Externen Marktforschungsergebnissen zufolge gehört der 5 Milliarden-US-Dollar grosse US-amerikanische Extremitätenmarkt zu den am schnellsten wachsenden Bereichen in der Orthopädie, was auf neue Behandlungskonzepte und demografische Trends zurückzuführen ist", heisst es in der Mitteilung weiter. Gerade das Wachstum auf dem US-Markt zählt zu den ausgewiesenen Prioritäten des Unternehmens.


    Die ersten Produkte von Nextremity Solutions mit signifikantem Umsatzpotenzial sollen Anfang 2023 auf den Markt kommen und werden daher keinen wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung des Unternehmens für 2022 haben. Der Gesamtkaufpreis werde sich auf bis zu 70 Millionen US-Dollar belaufen. Neben einer anfänglichen Barzahlung von 40 Millionen bei Abschluss sehe der Kaufvertrag Meilenstein- und erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu 30 Millionen vor, die vom Erfolg der Produkteinführung abhängen. Die Transaktion werde voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 abgeschlossen sein.


    Für das bereits laufende Geschäftsjahr 2022 stellt Medartis ein organisches Umsatzwachstum von 20 Prozent in Aussicht. Allerdings sei der Zeitpunkt einer vollständigen Erholung von der Pandemie in einigen Regionen noch immer ungewiss. Dennoch gehe man davon aus, dass sich das wirtschaftliche Umfeld weiter verbessere und die meisten Volkswirtschaften in den kommenden Monaten zu normaleren Geschäftsbedingungen zurückkehren werden. Die zugrundeliegende EBITDA-Marge dürfte sich 2022 um etwa 1 Prozentpunkt verbessern.


    (AWP)

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  • Medartis lanciert Wandelanleihe über 125 bis 150 Millionen Franken


    Das Orthopädieunternehmen Medartis lanciert eine Wandelanleihe über 125 bis 150 Millionen Franken mit Fälligkeit im Jahr 2028. Die Platzierung soll die finanzielle Flexibilität des Unternehmens nach der Übernahme des US-Unternehmens Nextremity Solutions erhöhen, teilte die Basler Firma am Donnerstagabend mit.


    07.04.2022 18:40


    Die vorrangige, unbesicherte Wandelanleihe sei in Medartis-Namenaktien aus bedingtem Kapital wandelbar, hiess es im Communiqué weiter. Sie habe eine Laufzeit von sechs Jahren und sei mit einer Put-Option nach fünf Jahren für die Anleihegläubiger und einer Soft-Call-Option nach fünf Jahren für die Emittentin ausgestattet.


    Die Wandelanleihe werde ausserdem voraussichtlich mit einem halbjährlich zahlbaren Coupon von 1,00 bis 1,25 Prozent pro Jahr verzinst. Der Preis der Anleihe werde voraussichtlich am Freitag vor Handelsbeginn festgelegt, und die Abrechnung werde voraussichtlich am oder um den 13. April 2022 (T+3) erfolgen.


    Das Papier werde jedoch nicht zum Handel oder zur Kotierung an der SIX Swiss Exchange oder an einem anderen Handelsplatz in der Schweiz zugelassen sein. Die Aktien von Medartis sind an der SIX kotiert.


    kw/cg


    (AWP)

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  • Medartis 2022 rutscht unter dem Strich in die roten Zahlen

    Das Medizinaltechnik-Unternehmen Medartis hat 2022 beim Umsatz klar zugelegt. Wegen einer Übernahme in den USA und einer Schliessung in China rutschte das Unternehmen unter dem Strich jedoch in die Verlustzone.


    14.03.2023 06:53


    Konkret wuchs der Umsatz von Medartis im vergangenen Geschäftsjahr um 17,8 Prozent auf 182,8 Millionen Franken, wie Medartis am Dienstag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Wachstum 14,6 Prozent. Medartis selbst hatte ein Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen "im hohen Zehnerprozentbereich" angestrebt.


    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA sank im vergangenen Jahr jedoch auf 16,2 von 27,4 Millionen. Verantwortlich hierfür war primär die Übernahme der US-Firma Nextremity Solutions. Diese führte zu einmaligen Transaktions- und Integrationskosten. Ausserdem fielen zusätzliche Kosten an, weil Medartis das Geschäft in China veräusserte.


    Der Zukauf von Nextremity ist für Medartis indes sehr bedeutsam. Er soll es ermöglichen, den Marktanteil im wichtigen US-amerikanischen Markt deutlich zu steigern. Das Basler Unternehmen bezahlte dafür einen Kaufpreis von 70 Millionen US-Dollar.


    Marge tiefer

    Aber auch ohne solche One-off-Effekte war der EBITDA rückläufig und die entsprechende Marge nahm auf 12,8 von 17,2 Prozent ab. Angekündigt war lediglich ein Rückgang von 1 bis 2 Prozentpunkten.


    Unter dem Strich rutsche Medartis in der Folge sogar in die roten Zahlen. Es steht ein Verlust von 5,8 Millionen zu Buche, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 6,8 Millionen erzielt worden war. Die erzielten Werte liegen somit unter den Erwartungen der Analysten.


    Mit Blick nach vorne möchte Medartis 2023 nun ein organisches Wachstum von 15 bis 18 Prozent erzielen und die EBITDA-Marge auf 13 bis 15 Prozent steigern. Man gehe von einer anhaltenden Erholung bei den Wahleingriffen aus, hiess es im Communiqué.


    Um das Geschäft weiter zu stärken, erhöht Medartis ausserdem die Beteiligung an dem Unternehmen Kerimedical von ursprünglich 25 Prozent auf knapp 30 Prozent. Man habe kürzlich mit den privaten Gründern eine Vereinbarung über den Erwerb einer zusätzlichen Beteiligung von 18 Prozent zu einem Kaufpreis von rund 18 Millionen unterzeichnet.


    Im Oktober schuf Medartis schliesslich noch die neue Führungsposition des Chief Operating Officer (COO) und besetzte sie mit dem 47-jährigen Mario Della Casa.

    dm/rw/kw

    (AWP)

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