• Ob die CHF 60.00 hält?


    Gestern wurde diese Marke unterschritten, aber trotz der miesen allgemeinen Stimmung zurückerobert. Heute wurde sie zeitweise deutlich hinter sich gelassen. Daraus könnte man schliessen, dass der Talboden erreicht ist. Dreht der Markt in den nächsten Tagen wieder ins Negative, dürfte ein weiterer Test anstehen. Ich denke aber, dass es nun nicht mehr wesentlich nach unten geht. Der Hauptteil des Absturzes dürfte hinter uns liegen. Die Spekulation von Supermario noch unter CHF 50.00 kaufen zu können, halte ich für eher unwahrscheinlich.

  • Chinesen

    Ist doch klar was die Chinesen machen,sie holen die Woche in der die Börse geschlossen gewesen ist auf.Also kommt drauf an wie der Rest der Welt am Freitag die Woche beendet,mit dickem minus oder nicht.

  • Gerard

    2brix hat am 09.02.2016 - 19:20 folgendes geschrieben:

    Quote

    Gerard hat am 09.02.2016 - 09:37 folgendes geschrieben:

    Danke euch beiden [Blocked Image: http://www.cash.ch/sites/all/modules/contrib/smiley/packs/kolobok/give_rose.gif]

    Ich gebe es offen zu, ich bin kein Spezialist von Optionen, aber diese Option würde ich nie kaufen! Weshalb? Nun machen wir die Berechnung:


    Ab wann bin ich im Gewinnbereich?


    Strike 105.-- plus Callkosten (100x5Rappen) von Fr.5.-- gibt Fr.110.--. Also erst ab Fr.111.-- bin ich im Gewinnbereich! Sagen wir, die Aktie bewegt sich Ende 2017 bei Fr.112.--, dann hat der Wert deines Calls einen Wert von 7 Rappen. Du machst somit einen Gewinn von 40%! Die Aktie ist aber von Fr.60.-- auf Fr.112.-- gestiegen, welches somit eine Gewinnsteigerung von 86% bedeutet.


    Also, die Aktie macht zum Beispiel einen geringeren Gewinnsprung von 80%, du machst aber trotzdem einen Verlust wenn du die Fr.111.-- nicht erreichst! Bedeutet, du zahlst der Bank eine Prämie von 83%, damit du diese Wette eingehen kannst!


    Kein Wunder, machen 9 von 10 Callkäufer Verlust, wenn sie vom Gewinn so einen hohen Preis bezahlen. Da lohnt es sich, jetzt bei Fr.60.-- direkt einzusteigen, so wie ich es gemacht habe.


    Gut, es ist nicht alles schlecht was Calloptionen betrifft, deshalb hier noch die zweite Berechnung:


    Ich habe 200 Basileaaktien für Fr.60.-- gekauft, macht 12'000.-- (ohne Gebühren)


    ich benötige also 20'000 Calloptionen, damit ich 200 Aktien erwerben kann. Pro Call kostet es mich 5 Rappen, somit Fr.1000.--


    Und jetzt kommt meine wichtige Berechnung! Der Callkäufer verliert maximal seinen Einsatz, somit die Fr.1000.--! Damit ich nicht mehr als Fr.1000.-- verliere, darf die Basileaaktie nicht tiefer als Fr.55.-- fallen, sonst ist mein Verlust höher als beim Callkauf!


    Und jetzt kommt eben die Wahrscheinlichkeitsrechnung! 9 von 10 Callkäufer verlieren, weil sie eine Prämie zahlen von 83 %! Gut sie verlieren "nur" Fr.1000.--, aber sie verlieren. Als Aktienbesitzer verliere ich zwar maximal meinen Einsatz aber ich kann frei entscheiden, wann ich verkaufe! Und wenn ich bei Fr.110.-- verkaufe, bin ich 83% im Gewinn!


    Ich weiss, aufgrund meiner Berechnung verliert man schnell den Überblick, aber wer gibt 83 %vom Gewinn ab, wenn du so eine schlechte Wette machst!


    Sorry Gerard, deine Aussage über Basilea mögen stimmen, aber dieser Call würde ich nie kaufen! Auch das Argument, dass man den Call nur kurzfristig behalten soll, lass ich auch nicht gelten, weil die Differenz Kauf-/Verkaufkurs sagenhafte 20% ausmacht! Verkaufe ich die Option eine Minute später, habe ich 20% Verlust eingefahren.


    Aber wie gesagt, die Bank gewinnt immer, so oder so. Und wer im Bankenteich schwimmen will, dann soll er es halt machen! Oder ist sich einfach sicher, dass der Wert der Basiliea Aktie um die Fr.150.-- betragen wird!


    Gruss

  • SwissDots kann man z.B. zu 9 Stutz (+übliche Gebühren) handeln. Sprich 9 Stutz kaufen, 9 Stutz verkaufen. Menge egal. Einsatz egal. Spread meist 1 Rappen oder weniger. Courtagen für Kauf Aktien sind somit bedeutend höher... mind. 29 Stutz + Courtagen für kaufen und dann nochmals für Verkaufen (in der CH billigstes Pauschalangebot das ich kenne). Bei SwissDots alles in allem ca. 21-22 Stutz Courtagen für kaufen und verkaufen. Genau weiss ich es auch nicht mehr da es mir auf die paar Rappen nicht ankommt.


    Bei den üblichen Warrants an der Scoach sind die Gebühren meist gleich wie bei Aktienkäufe/-verkäufe... nur: da das eingesetzte Kapital i.d.R. bedeutend kleiner ausfällt als bei Aktienkauf sind die Courtagen auch kleiner als beim Aktienkauf (man kauft ja die Warrants mit einem Hebel).


    Spread 20% > so ein Papier kann durchaus brutal lukrativ sein auch wenn Spread so hoch ist. Ich selber würde es nicht kaufen. Ich würde das Papier schon alleine aus dem Grund nicht kaufen, weil viel viel zu weit vom Strike entfernt! Über 40% out of the money das es schmerzt. Die Aktie müsste rund 70% erstmals rauf um mal nahe Streik zu sein. Wenn, dann würde ich ein Warrant mit Strike um die 60 kaufen. So 65 wäre wohl mein "Wunschstrike" aktuell. Da ich noch damit rechnen muss dass wir allenfalls auch noch auf die 50 gehen könnten würde ich aber wohl fürs erste eines nehmen zw. 60-62.


    Diese Papiere (Strike um die 60) habe mit sehr grossen Wahrscheinlichkeit nicht so ein Spread. Dafür sind die Papiere "teuerer" (pro Warrant) und somit erhält man für das gleiche Geld weniger Warrants... nur: beim obigen ist die Laufzeit noch fast 2 Jahre. Das heisst der Hebel dürfte beschiessen sein und der Zeitwert nicht so schnell steigen... und bis man einen inneren Wert hat (Aktie über 105) dürfte es dauern wenn überhaupt. Daher ist der Hebel dort auch ziemlich mies.


    Wenn man aber ein Papier nimmt mit Strike nahe 60 und Laufzeit max. 1 Jahre ist man besser dran. Nach 1 Jahr kann man ja wieder ein Papier nehmen mit Strike nahe dem dann aktuellen Kurs und wieder 1 Jahr Laufzeit. Man wird mit 99% besser wegkommen!


    Basilea ist auch eine Aktie, welches meiner Meinung nach sehr eignet für Kauf erst über Optionen / Warrants und wenn die Lage "klarer" ist auf die Aktie zu setzen um längerfrisitg drin zu bleiben. Eben weil die Sache hier noch nicht so klar erschein gemäss Chart (auch unter 50 sehe ich Chancen... auch wenn ich nicht damit rechne), man bei Aktienkauf sehr viel Kapital binden muss gegenüber Variante Aktien und Cash zur Zeit King ist weil es wo man schaut einige Chancen auf uns zukommen könnten. Chancen die man wohl so schnell nicht mehr bekommen könnte. Also muss man Bares auf dem Depot möglichst hoch halten und das geht durch Käufe von Derivaten (nicht zu viel! Kapitalschutz) statt Aktien am Besten.


    Wenn Sachlage im Chart sich ändert gehe ich gerne wieder in die Aktie.


    PS: Ich war hier ja auch schon drin und dachte... dieses mal schafft er es. Leider wurde ich enttäuscht und musste raus. Auch so kommuniziert hier. Folgerichtiger Zug gewesen. Heute wäre ich bald 50% im Minus und hätte einiges an Kapital gebunden was "scheisse" ist. Deshalb ist etwas flexibilität auch wichtig. Denn der Markt macht nicht was wir als "logisch" erachten... und dieser Punkt spricht eben je nach Situation auch für Flexibilität... nahe Ausbruchszone z.B. kaufe ich sicher nicht Aktien sondern wenn schon dann Warrants. Die Gefahr recht tief zu fallen bei Ausbruchszone ist nämlich einfach viel zu gross.


    PS2: Mein vorerst letzter Beitrag. Ich finde Anzahl Beiträge > 911 gerade so passend zur aktuellen Situation an der Börse. Diese soll mal so stehen bleiben.

  • think

    Lieber Ghost, ich kann deine Rechnereien auch gut vollziehen, sie stimmen. Jetzt muss jemand wissen warum er einen Call handelt, um dies geht es eben.


    Die meisten kaufen Calls um ihn dann viel teurer wieder zu verkaufen. Wie du es richtig sagst, fallen die meisten dann auf die Schnauze. Wenn ich ein Call kaufe, ist es um die Aktie zu übernehmen am Verfalldatum zu einem tieferen Preis als die Aktie dann ist. Ob die Rechnung dann aufgeht auf Zeit weiss ich nicht. Was mir dran liegt, ist , dass ich wenig flüssige Mittel investiere in dieser harzigen Börsenzeit um ein Maximum Liquidität zu erhalten. Buchverluste akzeptiere ich natürlich während dieser Zeit, wenn möglich am wenigsten und dann akzeptiere ich auch ein Totalverlust bei Ausübung Ende 2017. der wird aber kleiner sein als wenn ich heute die Aktie gekauft hätte.


    Natürlich gilt bei mir auch das Vertrauen an einer Firma, wo ich investieren will (mit Recht oder Unrecht, dies liegt in den Sternen). Die Debatte ob jetzt Basilea gut ist oder nicht möchte ich da nicht eröffnen.


    Nun zu meiner Rechnung:


    Ich besitze Calls zum Kauf von 2000 Aktien Ende 2017 zu 105.- Bezahlt habe ich sie damals 10 Rappen, also ein Invest von 20'000.-. Bei Totalverlust Ende 2017 (Aktie unter dem Ausübungspreis) also 20'000.-


    Die Aktie lag beim Kauf von meinen Calls bei ca. 90.-. Hätte ich 2000 Aktien gekauft a 90.- wäre dies ein Invest von 180'000.- gewesen, heutiger Wert noch 120'000.- (Verlust 60'000.-)


    Bei diesem Börsenumfeld kam die Basilea massiv unter Druck, soll nicht heissen dass die Firma jetzt weniger wert ist als vorher, die Börse sieht es momentan einfach anders. Ich habe vollstes Vertrauen an die Firma und sollte es dennoch Ende 2017 schief liegen, habe ich dann 20'000.- verloren statt 60'000.- und ich besitze immer noch 160'000.- auf meinem Konto, dass ich frei investieren kann, weil ich eben liquid bin für andere Investitionen, an der Börse oder anderswo.


    Sollte der Kurs in ca. 2 Jahren dort sein wo du ihn interpretierst (150) da geht meine Rechnung auf, mit kleinem Invest.


    Ich weiss nicht ob du meine Philosophie teilst, jedoch ist momentan mein Prinzip ein Maximum an Liquidität. Beim aktuellen Kurs von Basilea habe ich jetzt wieder angefangen Aktien zu kaufen, bei diesen Preisen! Wie gesagt, auch wenn es noch rütteln kann, dann wird eben nachgekauft. Und Basilea ist längst nicht mein grösstest Invest, so dumm bin ich auch nicht, dafür habe ich in Biotech auch schon viel zu viel mitgemacht seit 25 Jahren.



    Gruss Gerard

  • an Brunngass

    Das Geilste der Sonntagspresse?


    zum Artikel von flims:


    Nicht heute, sondern vor mehr als 4 Jahren wurde besagter Artikel publiziert, nämlich Januar 2012.



    Die Manipulation der Bilder find ich recht interessant: Francois Bloch wird mit Roger Schawinski ersetzt.


    Die Manipulation der Bilder ist allenfalls korrupt, ob Bloch oder Schawinski deswegen korrupt sind


    bleibt offen.


    Oder muss man die Collagen der Medienwoche als Witz/unerlaubte Bilder-Manipulation betrachten?



    Auch heute äussert sich Bloch in der Schweiz am Sonntag sehr negativ zu Basilea

  • Zur Firma Basilea nun eigentlich:


    Neo1975 schrieb, wenn ich es richtig verstanden habe, Antibiotika bringt nichts rein, soweit so gut, in Krebsstudien sollen sie nicht investieren, sehr teuer und alle sind dabei, soweit so gut.


    Nun Basilea ist eine Firma die sich aktuell zu einer Pharmafirma mutiert mit Vertrieb und besseren Margen. Dies braucht halt Zeit. Sollen sie jetzt Kartoffeln pflanzen oder Fahrräder verkaufen oder sonst was?????


    Effektive Zahlen: Pfitzer vertreibt das Konkurrenzprodukt Voriconazole. Ich habe die Umsatzzahlen gesehen von 2013: 900 Mio US $.


    Isavuconazole von Basilea ist besser mit noch weniger Nebenwirkungen (darum ist Astellas vielleicht auch da eingestiegen für den US Markt.)


    Für das Geschriebene verweise ich auf Aussagen vom CEO R. Scott.

  • @ François Bloch heute


    Nachgelesen bei der SIX unter bedeutende Aktionäre: Ausser Basilea selbst


    CI - Investments Inc. 5.07%


    Black Creek Inv. Managment Inc 5.3%


    Franklin Resources Inc. 9.24%


    Credit Suisse Funds AG 4.09%


    UBS Fund Management (Switzerland) AG 3.05%


    Dieses Jahr hat keiner dieser Aktionäre eine Schwelle unterschritten.


    Blsck Rock ist nicht bei den bedeutenden Aktionären aufgelistet.



    Alles ablesbar bei der SIX

  • cash Insider 15.02.2016 12:30


    Auch am Schweizer Aktienmarkt hat der Ausverkauf in den letzten zwei Wochen «Opfer» gefordert. Der cash Insider fühlt den Kursverlierern auf den Puls.


    Es war schon immer die Gier nach dem schnellen Geld, die die Finanzmärkte ins Verderben gestürzt hat. Hochfrequenz- und Computerhandel, Derivate, fremdfinanzierte Aktienkäufe - sie alle tragen dazu bei, dass die Börsen immer verletzlicher werden.

    .......In einer deutlich komfortableren Situation befindet sich da schon Basilea. Die Gewinnschwelle wird der in Basel beheimatete Antibiotikahersteller wohl frühestens im nächsten Jahr erreichen. Für die Transformation zum voll integrierten Pharmaunternehmen können die Verantwortlichen jedoch auf gut 400 Millionen Franken in bar zurückgreifen.

    Mit Cresemba (Pilzinfektionen), Toctino (Handekzeme) und Ceftobiprole (Antibiotikum) hat Basilea drei Medikamente in unterschiedlichen Ländern auf dem Markt. Weitere Zulassungsanträge laufen.

    Der Grund für den Kursrückgang um 21 Prozent ist bei Basilea denn auch weniger bei firmenspezifischen Gründen als vielmehr bei den schwachen Vorgaben amerikanischer Biotechnologieaktien zu suchen.

    Zu "Opfern" im eigentlichen Sinne werden kleine Publikumsgesellschaften erst dann, wenn es um die Existenz geht. Bei einigen der genannten Unternehmen ist die Situation ernst, aber noch lange nicht aussichtslos. Bleibt für die Mitarbeiter, die Aktionäre und alle übrigen Anspruchsgruppen zu hoffen, dass sich die Lage an der Börse und bei den Banken möglichst rasch entspannt und sich der Zugang zu frischem Eigen- oder Fremdkapital wieder öffnet.

  • Gerard hat am 14.02.2016 - 14:51 folgendes geschrieben:

    Absolut richtig! Ich weiss nicht, wieso sich dieser Bloch erlauben kann, solche Unwahrheiten zu verbreiten. Schon letzte Woche:


    "Investmentgiganten wie Blackrock, Credit Suisse, State Street und UBS sind in den letzten Tagen als signifikante Verkäufer aufgetreten."


    Soso und wo bleiben die Beteiligungsmeldungen? Einfach nur Hühnerkacke, was der erzählt.

  • Glaubt mir, der hat sehr gute Verbindungen in die`` Hedgefonds-Welt``. Der Francois Bloch versucht die Aktie für diese Gesellschaften, welche short sind, runter zu reden. Dafür erhält er Geld (Kickback) ! Das ist so was von offensichtlich.

  • Tatsächlich könnte die CHF 60.00 die untere Grenze gebildet haben. Schaut man den Chart an befinden wir uns bereits jenseits der Talsohle, d.h. die ganze Formation ist noch in Takt, aber wohl erst bestätigt bei Kursen um CHF 75.00.

  • flims hat am 16.02.2016 - 08:32 folgendes geschrieben:

    Quote

    Glaubt mir, der hat sehr gute Verbindungen in die`` Hedgefonds-Welt``. Der Francois Bloch versucht die Aktie für diese Gesellschaften, welche short sind, runter zu reden. Dafür erhält er Geld (Kickback) ! Das ist so was von offensichtlich.

    Nun du bist einer der dies verstanden hast. Und momentan behält er recht. Wer aber fundamental drin ist, sieht dies anders, Machenschaften an der Börse interessieren mich nicht. Also kurzfristig ist Er ein Hedger, in allem wo er prophezeit, er ist einfach brutal kurzfristig und ihm ist egal was jemand mittel bis langfristig sieht.


    Am 29. Februar werden die Zahlen und besonders der Jahresbericht interessant sein.

  • Ist es schon fast pervers, was dieser Bloch über Basilea schreibt und dies noch mit einer billigen Karikatur zu unterstreichen versucht. Das ist alles andere als seriös. Mit der Karikatur hat er sich selbst deklassiert. Erfahrene Investoren wissen, dass seriöse Analysten nicht Karikaturen benutzen! Nur unerfahrene Kleinanleger können auf so einen Marktschreier hereinfallen!