• Stimmung Biotechs

    Vor noch nicht allzulanger Zeit bewirkten Meldungen über den Start von Studienphasen schöne Kurssprünge. Man ist da realistischer geworden.


    Im Hinblick auf den 20. August dürfen wir aber optimistisch sein, da kommen die guten Zahlen. Darauf reagiert der Markt immer noch, zu recht natürlich!

  • Startschuss

    zur KE! Haben (fast) keine Wahl. Natürlich ist die Hoffnung für die Erkrankten immer wichtig und überwiegt die Geldsorgen. Aber für die Firma ist das ein erhöhtes Risiko.


    Der Markt hat Recht.

  • zu bezweifeln

    Per 31.12.2018 verfügte Basilea über CHF 223 Mio. flüssige Mittel. Der Konzernverlust betrug CHF 31 Mio.


    Ob unter diesen Umständen eine KE bevorsteht, darf bezweifelt werden. Es ist ja gut möglich, dass die Kosten für die Entwicklung und Forschung 2019 erhöht sind, aber auch die Einnahmen dürften ansehnlich steigen.

  • Finanzielle Mitttel

    Ende 2018 wies Basilea noch 223 Mio. finanzielle Mittel aus. Der Rückgang gegenüber Vorjahr ist aber schon beachtlich mit -87 Mio.


    Für Gesamt 2019 erwartet Basilea aber noch einen Netto-Cash-Bedarf von 55-65 Mio. In den Kassen bleiben Ende 2019 also noch 158 Mio., falls sie 65 Mio. verbraten. Die Anleihe läuft Ende 2022 aus. Akut ist die Situation also (noch) nicht. Wenn der jährliche Netto-Cash-Bedarf von knapp 60 Mio. konstant bleiben würde, reicht der Cash noch bis 2022, wo dann auch die Anleihe fällig wird.


    Ich geh davon aus, dass Basilea einen entsprechenden Plan dafür hat. Vielleicht ist ein Teil davon über eine KE, aber ich bezweifle, dass sie auf Allzeit-Tief (?) eine KE durchführen werden. Insbesondere ist eines ihrer gemessenen Jahresziele im Vergütungsbericht die Outperformance des SPI. Da muss die Aktie dieses Jahr doch noch etwas Boden gut machen, wenn das Management dieses Ziel noch erreichen will :)


    Ich bin gespannt auf die Halbjahres-Zahlen.

  • Link hat am 13.08.2019 12:01 geschrieben:

    Quote

    Basilea ist für Aktionäre eine Geld- und Wertvernichtingsmaschine. Mehr nicht. Diese Aktie ist viel mehr im Minus als im Plus.

    Dass die Aktie mehr im Minus als im Plus ist, ist doch normal bei einem Abwärtstrend? Dein Kommentar ist jetzt nicht besonders hilfreich...


    Oder ist dein Aussagegehalt, dass der Trend die nächsten 2 Jahre genau so weiter geht? Und warum denkst du das? Weil der Trend aktuell noch abwärts zeigt?

  • alles offen

    Ist die zweite Studie mit Ceftobiprol erfolgreich, dürfte der Aktienkurs dreistellig werden. Floppt hingegen das Medikament, ist gar ein weiterer Rückgang denkbar. Keiner weiss es. Lediglich der positive Erfolg der ersten Studie dieses Basismittels lässt mich doch hoffen.

  • alles zu

    Zuerst einmal den Tageschart zum Einstimmen:


    [Blocked Image: https://www.swissquote.ch/sqi_ws/IntradayChartServlet?isin=CH0009980894&currency=CHF&exchangeId=-9&w=620&h=440&frequence=live&c1=bsln]


    Wie ist denn das nur möglich?


    "Tolle" News, total unterbewertete Aktie, "Dampfkochtopf" vor dem Expoldieren, Shorties kriegen die Hose voll...


    Alles falsch: Wenn es bsln nicht gelingt, an so einem Tag mit News zu steigen, zumal der Hauptmarkt gedreht hat, dann ist da wirklich Sand im Getriebe. Und der Umsatz war heute sogar wieder leicht überdurchschnittlich. Tagesperformance: -2,96%!


    Und dass mir keiner kommt mit der Aussage, der Markt verstehe nicht...


    Doch, doch! Das wird noch bitterer für die Investierten!

  • unseriös

    Von einem einzigen Tageschart eine Aussage über eine Aktie zu machen ist etwas das gleiche, wie an einem sommerlichen Hitzetag die Anzahl Skifahrer aufzunehmen und auf den Winter umzurechnen. Nicht brauchbar.

  • @kirschbaum

    Sehe das auch so. Heute sieht es ja mind. bis jetzt schon wieder anders aus. Diese Schwankungen sind für Daytrader interessant, sagen aber über das Unternehmen kaum etwas. Interessant heute, wie ganz zu Beginn ein Drückerversuch erfolgte, der dann aber stark gekontert wurde. Alles aber bei eher bescheidenen Volumen. Wir stehen vor dem HJB und da wird es so Versuche noch öfters geben. Wenn sie nicht erfolgreich sind, wie heute bei Eröffnung, lässt das darauf schliessen, dass der Markt von guten Zahlen ausgeht.


    Auf jeden Fall spannend die nächsten Tage.

  • wenigstens etwas Begründung

    Ach link, der Kurs war heute auch schon 3.7% im Plus.


    Deine Beiträge sind ziemlich nutzlos, da jegliche Begründung fehlt. Da lob ich mir domtom, der ist zwar auch sehr negativ gegenüber Basilea eingestellt, bemüht sich aber um eine Begründung, ob sie fundiert ist, sei mal dahin gestellt. Aber so kann wenigstens Diskussion entstehen.

  • ursinho007, bezüglich Basilea bist Du komplett verblendet und uneinsichtig. Mir selber ist die Firma eigentlich sympathisch und ich finde sie nach eigener Einschätzung unterbewertet, aber ich würde zum jetzigen Zeitpunkt trotzdem niemals einsteigen. Warum? Die Aktie ist in einem üblen Downtrend und der Markt verschmäht sie komplett. Gewinne, wie diejenigen von letzter Woche, sind schon nach kurzer Zeit wieder verpufft und der Abwärtsgang setzt sich ohne Unterlass fort. Ich war selber mal Besitzer von Basilea Aktien, das ist mittlerweile etwa 5 Jahre her und der Kurs damals noch über CHF 100. Seither geht es nur noch konstant nach unten und das obwohl die meisten Börsen auf Redkordhochs gestiegen sind. Wenn nun einmal eine stärkere Korrektur folgt, wird auch Basilea davon betroffen sein und es geht noch tiefer. Es ist zwar schade um das Unternehmen, aber mit Wetten gegen den Markttrend gewinnt man selten, man kann es noch so sehr wollen. Deine Posts hinterlassen letztendlich den Eindruck, dass Du vor allem dir selber gut zuredest, um ein weiteres Engagement in dieser Aktie zu rechtfertigen.

  • nirvana

    Das hat mit gut zu reden nichts zu tun. Ich bin einfach überzeugt, dass Basilea eine der wenigen Biotechs an der Schweizer Börse ist, die langfristig Erfolg haben wird. Von heute aus sollte man einen Zeithorizont von 3 bis 5 Jahren einplanen. Aber auch zum Traden eignet sich die Aktie. Man muss hier mit mehreren Positionen fahren.

  • Sie haben nochmals gewonnen

    Die Leerverkäufer haben ein weiteres Mal gewonnen. Dabei kam ihnen das allgemein schlechte Börsenklima zu Hilfe. Aber wie heisst es so schön "der Krug geht zum Brunnen bis er bricht".


    Wenn Basilea auf gutem Weg ist und davon dürfen wir aufgrund der vergangenen News ausgehen, wird die Korrektur dieser Unterbewertung kommen.

  • Basilea verringert das Minus in der Rechnung spürbar


    Das Biopharmaunternehmen Basilea hat das erste Halbjahr mit einem Umsatzplus und einem geringeren Verlust abgeschlossen.


    20.08.2019 07:58


    Für das laufende Jahr geht das Unternehmen von weiter steigenden Einnahmen durch die Vermarktungspartner aus. Den Gesamtumsatz für die ersten sechs Monate 2019 beziffert Basilea auf 63,2 Millionen Franken, ein Plus von 5,5 Prozent. Wie das Unternehmen in seiner Mitteilung vom Dienstag schreibt, wuchsen insbesondere die Umsätze der beiden vermarkteten Medikamente Cresemba und Zevtera um 91 Prozent auf 53 Millionen Franken.


    Vor allem die Umsätze mit dem Antimykotikum Cresemba wuchsen laut Basilea "beeindruckend." Damit habe man den Wegfall des Umsatzbeitrags mit dem Präparat Toctino vollständig kompensiert.


    Gleichzeitig sei es Basilea trotz selektiven Investitionen in Forschung und Entwicklung gelungen, die Kosten zu stabilisieren. Der F&E-Aufwand wird auf 50,8 Millionen Franken beziffert, das sind 8 Millionen weniger als im ersten Semester 2018.


    Der Kapitalabfluss aus operativer Geschäftstätigkeit sank in der Folge um 25 Prozent auf 45,4 Millionen Franken. Die liquiden Mittel von Basilea beliefen sich zur Jahresmitte noch auf 177,9 Millionen Franken, nach 223,0 Millionen per Ende 2018.


    Verlust deutlich reduziert


    Somit ergibt sich ein Betriebsverlust von 13,2 Millionen nach einem Minus von 20,4 Millionen im Vorjahr. Und unter dem Strich präsentiert Basilea für das erste Halbjahr 2019 einen Verlust von 15,4 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte das Minus noch bei 22,5 Millionen gelegen.


    "Sowohl in operativer als auch in finanzieller Hinsicht haben wir im ersten Halbjahr 2019 bedeutende Fortschritte erzielt", lässt sich daher Konzernchef David Veitch in der Mitteilung zitieren.


    Für das Gesamtjahr stellt Basilea nun einen Umsatz in den Grössenordnung von 128 bis 133 Millionen Franken in Aussicht. Dazu sollen Cresemba und Zevtera 105 bis 110 Millionen beitragen.


    Unter der Annahme von stabilen Kosten rechnet Basilea für das Jahr 2019 mit einem Betriebsverlust von 22 bis 27 Millionen Franken. Der Kapitalabfluss aus operativer Geschäftstätigkeit wird auf 60 bis 65 Millionen Franken veranschlagt.


    (AWP)

  • Die Zahlen sind sicherlich gut, aber auch genau wie erwartet (zumindest von Basilea selber). Auch der weitere Jahresausblick entspricht weitgehend den Anfangs Jahr kommunizierten Erwartungen. Sogesehen, scheinen sie ihr Budget im Griff zu haben, was doch positiv zu werten ist.


    Für mich keine Überraschung in den Zahlen. Ob das reicht, um die Leerverkäufer abzuschütteln, wird sich zeigen. Ich hoffe es.