• Und die Frage wird sein, ob Basilea bei guten News nach unten tendiert, oder ob das Tal der Tränen endlich durchschritten werden kann??


    (awp) - Das Biopharmaunternehmen Basilea erhält Meilensteinzahlungen seines Lizenzpartners Pfizer in der Höhe von 26,25 Millionen US-Dollar. Pfizer habe sowohl in Europa als auch in der Region Asien-Pazifik und China das Antimykotikum Cresemba so gut verkauft, dass bestimmte Schwellenwerte erreicht wurden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.


    Laut Vereinbarung zwischen dem Lizenzpartner Pfizer, welcher Cresemba in den genannten Regionen vermarktet, hat Basilea Anspruch auf Meilensteinzahlungen, wenn die kumulierten Umsätze von Pfizer mit Cresemba in Europa - mit Ausnahme der nordischen Länder - beziehungsweise in China und sechzehn Ländern im asiatisch-pazifischen Raum bestimmte Schwellenwerte überschreiten.


    Im Rahmen der Vereinbarung habe Basilea zudem weiterhin Anspruch auf Meilensteinzahlungen in Höhe von bis zu 515 Millionen Franken sowie auf umsatzbezogene Lizenzgebühren im Mittzehner-Prozentbereich.


    Cresemba ist laut den Angaben in 73 Ländern zugelassen und wird derzeit in 67 Ländern vermarktet. 2022 beliefen sich die weltweiten "In-Market"-Umsätze des Medikaments auf 373 Millionen US-Dollar, was einem Wachstum von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

  • Damit es alle verstehen, DCA heisst:

    Dollar Cost Averaging ist eine Strategie bei der Anlagepositionen aufgebaut werden, indem in regelmäßigen Abständen gleiche Geldbeträge angelegt werden. Dies geschieht unabhängig vom Kurs des Assets oder dem Geschehen an den Finanzmärkten. Im Deutschen wird Dollar Cost Averaging auch Durchschnittskosteneffekt genannt.

    Wenn Basilea Wort hält (Break-Even bis Ende 2023) und daran zweifle ich nicht, weil sie die Vorgaben immer übertrafen, wird irgendwann in den nächsten Monaten eine kräftige Kurserholung einsetzen und zwar nachhaltig.

  • Damit es alle verstehen, DCA heisst:

    Dollar Cost Averaging ist eine Strategie bei der Anlagepositionen aufgebaut werden, indem in regelmäßigen Abständen gleiche Geldbeträge angelegt werden. Dies geschieht unabhängig vom Kurs des Assets oder dem Geschehen an den Finanzmärkten. Im Deutschen wird Dollar Cost Averaging auch Durchschnittskosteneffekt genannt.

    Wenn Basilea Wort hält (Break-Even bis Ende 2023) und daran zweifle ich nicht, weil sie die Vorgaben immer übertrafen, wird irgendwann in den nächsten Monaten eine kräftige Kurserholung einsetzen und zwar nachhaltig.

    das erreichen des break evens wird kein grosser gamechanger sein und vielleicht schon eingepreist, aber sicherlich keine grossen ausbrüche. seit jahren prognostizieren schmelzpunk und du ursinho schon steigende kurse und preisen fallende kurse als ideale einsteigekurse an.


    lassen wir die fakten sprechen: YTD -8%, während die märkte wieder mal gut laufen. aber kauft weiter, während an der börse wieder geld verdient wird.

  • Ich bin seit 2 Jahren bei Basilea dabei. Und da ich nicht viel negatives sehe oder mir bekannt ist, gehe ich auch von steigenden Kursen aus in Zukunft. Das ganze sieht für mich solide aus und es gibt ja auch Analysten, welche meine Ansicht bestätigen.

    Ich bleibe dabei, DCA ist hier Gold wert.

  • Sicher ist der Break Even nicht voll eingespeist!.....denn bis er verkündet wird, bleibt es Spekulation, obwohl er sehr wahrscheinlich ist. Ein nachhaltiger Kursanstieg dürfte deshalb bei Bekanntgabe so sicher wie das Amen in der Kirche sein.

  • Sicher ist der Break Even nicht voll eingespeist!.....denn bis er verkündet wird, bleibt es Spekulation, obwohl er sehr wahrscheinlich ist. Ein nachhaltiger Kursanstieg dürfte deshalb bei Bekanntgabe so sicher wie das Amen in der Kirche sein.

    was genau ändert ein break even, sofern es keine spürbaren hohen cashflows generiert, die in dieser branche benötigt werden? vielleicht mögt ihr recht behalten, dass es nicht vollends eingepreist ist. aber sprünge weit über 50, dazu wird mehr benötigt, als ein break even. ich lass mich aber gerne vom gegenteil überzeugen. und wie gesagt, -8% ytd, da haben viele aktien und indices weitaus besser performt, aber das wollt ihr ja auch nicht einsehen und klammert euch an den letzten strohhalm break even oder übernahme. eine übernahme in diesem hochzinsumfeld wage ich nachwievor zu bezweifeln.

  • Ein Break Even bedeutet, dass das Unternehmen sich selbst finanziert, also unabhängig ist. Bei Start ups und insbesondere bei Biotech-Buden ist doch immer das leidige Thema nebst der Ungewissheit, ob die Substanzen in der Pipeline es überhaupt zur Marktreife schaffen, ob sie sich weiter finanzieren können und laufen eben solange der Break Even nicht erreicht ist immer weiter in den Schuldensumpf. Deshalb ist der Break Even ein markanter Meilenstein eines Start ups.

  • Ein Break Even bedeutet, dass das Unternehmen sich selbst finanziert, also unabhängig ist. Bei Start ups und insbesondere bei Biotech-Buden ist doch immer das leidige Thema nebst der Ungewissheit, ob die Substanzen in der Pipeline es überhaupt zur Marktreife schaffen, ob sie sich weiter finanzieren können und laufen eben solange der Break Even nicht erreicht ist immer weiter in den Schuldensumpf. Deshalb ist der Break Even ein markanter Meilenstein eines Start ups.

    break even bedeutet nicht zwingend, dass der ‘schuldensumpf’ vorüber ist, lediglich das die einnahmen die ausgaben übersteigen. mit 10 mio gewinn können keine neuen medikamente geforscht werden. ein break even ist sicherlich ein schönes zeichen, aber nur, wenn dann auch genug kapital freigesetzt wird, die neue möglichkeiten eröffnen, meines erachtens nach könnte UBER hierfür ein gutes beispiel darstellen.


    die andere frage ist das potential, die börse handelt schliesslich die zukunft. und hier verweise ich auf die erläuterung von gertrud (glaube ich), wie die erfolgswahrscheinlichkeiten für neue medikamente sind respektive die kosten. und die bestehenden medikamente sind irgendwann in den erträgen vermutlich auch limitiert und die welt dreht sich weiter. auch andere biotechs können neue lösungen. und ein biotech kann nicht 50 jahre überleben ohne innovation.


    es gibt eben gründe, weshalb der kurs heute nicht bei 60 liegt und der derzeitige kurs nicht zwingend einstandskurse sind, erst recht nicht bei einem erwarteten break even. nochmals betonen möchte ich, dass aussagen in diese richtung stossend sind. wenn der markt dies erwartet, dann ist es auch schon zu einem guten teil eingepreist.

  • Ja klar können die Schulden in Zukunft wieder anwachsen. Der Break Even ist nur eine Momentaufnahme, ABER das gilt für ALLE. Selbst eine Nestlé kann theoretisch in irgendeiner Zukunft in den Schuldensumpf geraten. Wer hätte z.B. je gedacht, dass die Swissair Konkurs gehen könnte oder ABB am Konkurs vorbeischrammt?

    Jedenfalls wäre es ein Meilenstein in der Geschichte von Basilea und würde bestimmt zu höheren Kursen führen. Auch die Medis sind gut gefragt und haben Zukunft, bekanntlich ist die Resistenzbildung ein gewaltigens Problem und wer hier Lösungen wie Basilea bieten kann, bleibt im Geschäft!

  • Basilea gibt Einreichung eines Zulassungsantrags bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration für Antibiotikum Ceftobiprol bekannt

    • Antrag auf Marktzulassung für die Behandlung von Staphylococcus-aureus-Bakteriämie (SAB), akuten bakteriellen Haut- und Weichteilinfektionen (ABSSSI) und ambulant erworbenen bakteriellen Lungenentzündungen (CABP)
    • Zulassungsantrag hat Anspruch auf «Priority Review»

    Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

    Allschwil, 04. August 2023


    Positive Mitteilungen wirken bei Basilea leider meist kurssenkend *blush*