• Genau, @ursinho007. Wie bei Cosmo Pharmaceuticals dieses Jahr.

    Ist nur dem COPN Kurs nicht gut bekommen, die Aufnahme von Dividenden Zahlungen.


    Wäre bei Basilea nicht anders.

    Nichts ist wie es scheint, wenn man nur mit einem Auge sieht

  • ABER eine Aktie die Dividende zahlt ist nicht mehr "totes" Kapital, es wirft eine Rendite ab. Das ist ein qualitativ grosser Unterschied! Damit ist das Halten der Position doch ziemlich viel angenehmer.

  • Der Aufwand für Forschung und Entwicklung ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen, auch aufgrund hoher gesetzlicher Anforderungen an die Sicherheit. Bis zur Markteinführung eines neuen Medikamentes dauert es mittlerweile im Durchschnitt 12 Jahre. Die Kosten belaufen sich auf rund 2.6 Milliarden Franken. Rund zwei Drittel dieser Kosten fallen bereits vor den klinischen Studien an. Von 10‘000 Substanzen, die in den Labors untersucht und geprüft werden, schaffen es nur gerade zehn in die klinischen Versuche. Davon wiederum übersteht nur eine einzige Substanz alle Tests und kommt schliesslich als Medikament auf den Markt. Durch die lange Entwicklungszeit wird die nutzbare Zeit für die Pharmafirmen immer kürzer, um ihre hohen Entwicklungskosten unter Patentschutz refinanzieren zu können.


    Quelle (https://www.interpharma.ch/the…er-weg-eines-medikaments/)


    Konzenrngewinn: 31 Mio oder wieviel? Liquide Mittel um die 110 Mio?


    Der Weg scheint frei für eine üppige Dividende im Sinne der Aktionäre. Damit kann das langfristige Wachstum gesichert werden. 😉



  • Nun, dann muss man Basilea gratulieren, wenn die Bedingungen fast aussichtslos sind, ein Medi auf den Markt zu bringen. Basilea hat es sogar mit 2 Medis geschafft und arbeitet seit diesem Jahr profitabel. Chapeau!!!

    Zudem ist Basilea im Antibiotikumgeschäft, wo sehr grosse Probleme wegen den Resitenzen bestehen, tätig. Neue Antibiotikas finden daher reissenden Absatz! Gefahr von Konkurrenz relativ bescheiden, da viele es verschlafen haben, hier genug in die Forschung zu investieren. Diesen Fehler wird vielleicht ein BP durch den Kauf von Basilea korrigieren ;)

  • Auch bestehende Medikamente haben in der Regel eine Lebensdauer. Ob mit 2 Medis ein Überleben gesichert ist wage ich stark zu bezweifeln. Ich kenne das nicht im Detail, aber da gibt es auch Patente, die bekanntermassen irgendwann auch ablaufen. Auch wenn neue Märkte erschlossen werden, ist auch das Wachstum nicht unbeschränkt. Deshalb braucht es neue Medikamente und dafür ganz viel Geld und Zeit. Auch wird mehr Geld in dir Antibiotika Forschung gesetzt :


    Während sich Antibiotikaresistenzen weltweit ausbreiten, gibt es weiterhin kaum neue Antibiotika auf dem Markt. Sowohl die EU als auch Deutschland wollen nun Vergütungsanreize setzen, damit die großen Pharmafirmen wieder mehr in die Produktion von Antibiotika investieren.


    Da von Dividenden und Käufen zu träumen, erachte ich nicht als objektiv. Aber kann man machen.

  • Sehe hier viel Potential und logischerweise werden sie sich nicht nur auf diese 2 Medikamente verlassen können. Genau so wenig, wie alle anderen BT's. Sie haben ja mit der Abstossung bereits eine Fokussierung eingeleitet - evtl. genau auf Antibiotika und dergleichen.

    Langfristig, nicht kurzsichtig

  • Sehe hier viel Potential und logischerweise werden sie sich nicht nur auf diese 2 Medikamente verlassen können. Genau so wenig, wie alle anderen BT's. Sie haben ja mit der Abstossung bereits eine Fokussierung eingeleitet - evtl. genau auf Antibiotika und dergleichen.

    und da sind wir wieder beim thema zeit & geld (Schnitt: 12 Jahre / 2.6 Mrd), was ja gerne ignoriert wird. Würde man von der Hälfte ausgehen, dann fehlen noch 1.2 Mrd!🤫 Aber durch klugen Zwischenhandel lässt sich bei diesen Schnäppchenpreisen gutes Geld verdienen. Ich bin raus aus Basilea und raus aus diesem Forum 🎁

    Edited once, last by puravida ().

  • Das ist jetzt ein bisschen unlogisch;

    Entweder sind das Schnäppchenpreise oder es fehlen Basilea 1.2 Mrd. und dann sind das eben keine Schnäppchenpreise.


    Bei Basilea wartet alles auf Neuigkeiten zum noch für 2023 angekündigten "Pipelinedeal".
    Erst dann kann man die mittelfristigen Aussichten von Basilea beurteilen.

    2023 läuft langsam ab.

    Nichts ist wie es scheint, wenn man nur mit einem Auge sieht

  • Das ist jetzt ein bisschen unlogisch;

    Entweder sind das Schnäppchenpreise oder es fehlen Basilea 1.2 Mrd. und dann sind das eben keine Schnäppchenpreise.


    Bei Basilea wartet alles auf Neuigkeiten zum noch für 2023 angekündigten "Pipelinedeal".
    Erst dann kann man die mittelfristigen Aussichten von Basilea beurteilen.

    2023 läuft langsam ab.

    Für mich sind es natürlich keine ‘Schäppchenpreise’ mit der Begründung der fehlenden Pipeline, aber auch die Visibility fehlt mir!

  • Ich bin total entspannt. Warum? Weil Basilea IMMER Wort gehalten hat, noch mehr, die Umsatzzahlen, Erreichen des break even immer höher bzw. früher als prognostiziert!

  • Würde mich nicht überraschen, wenn die Aktie wieder nicht reagiert auf so tolle News. Ist ja schon fast Standard bei Basilea. Als möchte jemand nicht, dass es nach oben geht. Wenn News kommen - wie die vorletzten - geht es aber mit Sicherheit runter, obwohl es reine Spekulation war und unbegründet. Na ja, wir sind eben in einem Bärenmarkt, da ist dies wohl normal ..

    Langfristig, nicht kurzsichtig

  • Da bin ich jetzt gespannt, aber der Fluch "Kursrückgang bei guten News" wurde inzwischen schon einmal gebrochen. Basilea ist einfach zu gut unterwegs, da sind die Leerverkäufer vorsichtiger geworden.

    Wichtig scheint mir auch noch, dass im Artikel der Zulassungsantrag in den USA nochmals erwähnt wurde. Diese Zulassung ist zu 99.99% sicher, da ja Ceftobiprol schon in 80 Länder zugelassen ist und mit grossem Erfolg auch verkauft wird!

    Hier noch der Artikel etwas ausführlicher:


    Basilea gibt die Veröffentlichung von Phase-3-Daten zu Ceftobiprol bei der Behandlung von Staphylococcus-aureus-Bakteriämie im New England Journal of Medicine bekannt
    Allschwil, 28. September 2023 Basilea Pharmaceutica AG, Allschwil (SIX: BSLN), ein biopharmazeutisches Unternehmen mit bereits vermarkteten Produkten...
    www.globenewswire.com

  • Ich glaube den grössten Teil der Monstergeduld haben wir hinter uns. Basilea agiert geschickt und konnte sich so gut aus dem Onkologieabenteur befreien. Sicher wird die Pipeline jetzt mit grosser Sorgfalt geführt. Man muss nicht mehr so grosse Risiken eingehen, kann es langsamer angehen, da der Zeitdruck mit den 2 florierenden Medis stark gemildert ist.