• Ich habe auch keine Erklärung für den Kursrückgang. Die Pressemitteilung erachte ich als positiv. Die FUW schreibt: „Auch konservative Anleger können die Papiere wieder auf die Beobachtungsliste nehmen.“

    Ich bleibe investiert und halte Kurse von über CHF 30 für realistisch. Geduld braucht es allerdings mehr als ich erwartet habe.

  • Vergangene Woche teilt die Gesellschaft mit, dass der Vertrag mit ihrem Hauptaktionär zum Rückkauf eigener Aktien von beiden Vertragsparteien für nichtig erklärt wurde. Ich habe keine Idee was dahinterstecken soll und wie das zu beurteilen ist. Positiv oder negativ? Immerhin: Kursmässig ging es seit der Mitteilung nach oben. Meine prognostizierten CHF 30 sind allerdings weiterhin rund 25% entfernt.

  • LM Group bleibt wegen Betrugsskandals in den roten Zahlen

    Der Online-Reiseanbieter LM Group ("Lastminute") hat im vergangenen Geschäftsjahr wegen des mutmasslichen Betrugs mit Corona-Hilfszahlungen weiter Verlust gemacht. Ohne eine entsprechende Rückstellung wäre das Unternehmen nach dem Corona-bedingten Minus im Vorjahr aber wieder profitabel gewesen.


    13.04.2023 08:00


    Konkret musste die Gruppe 2022 einen Verlust von 15,1 Millionen Euro hinnehmen, wie sie am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr hatte das Minus noch bei 13,3 Millionen gelegen.


    Rückstellung lastet schwer

    Dabei hatte die Gruppe zur allfälligen Rückzahlung von mutmasslich zu Unrecht bezogenen Corona-Kurzarbeitsentschädigungen Rückstellungen von 34 Millionen Euro gebildet, die nun das Ergebnis belasteten. Ohne diesen negativen Effekt hätte den Angaben zufolge ein Plus von 17,2 Millionen Euro herausgeschaut.


    Die Rückzahlung erhaltener Kurzarbeitsgelder soll nun im laufenden Jahr erfolgen. Allerdings sei noch offen, was dabei die Bedingungen seien, heisst es.


    Bereits anfangs Februar hatte das Unternehmen gemeldet, dass sich der Umsatz 2022 auf 305 Millionen Euro verdoppelte und zum Vorkrisenniveau von 2019 damit nur noch 33 Millionen fehlten. In der Folge lag auch der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) mit 37,7 Millionen doppelt so hoch wie im Vorjahr.


    Erholung setzt sich fort

    Die LM Group profitierte dabei von der allgemeinen Erholung am europäischen Reisemarkt. Damit einher stiegen die Reisebuchungen der Gruppe gegenüber dem Vorjahr um 84 Prozent.

    Im laufenden Jahr setzte sich die Erholung bisher fort. Den Angaben zufolge stiegen die Buchungen im ersten Quartal um 20 Prozent und der Umsatz gar um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Konzern rechnet nun für das Startquartal mit einem Anstieg des bereinigten EBITDA von rund 30 Prozent. Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein deutliches Wachstum und peilt eine gute Profitabilität an.


    Die Online-Reisegruppe ist vor allem für die Reise- und Ferienangebote auf lastminute.com bekannt. Zur Gruppe gehören aber weitere Reise-Marken wie Volagratis, Rumbo, weg.de, Bravofly, Jetcost und Hotelscan.

    jl/rw

    (AWP)

  • 3. April 2023: „Vergangene Woche teilt die Gesellschaft mit, dass der Vertrag mit ihrem Hauptaktionär zum Rückkauf eigener Aktien von beiden Vertragsparteien für nichtig erklärt wurde. Ich habe keine Idee was dahinterstecken soll und wie das zu beurteilen ist. Positiv oder negativ? Immerhin: Kursmässig ging es seit der Mitteilung nach oben. Meine prognostizierten CHF 30 sind allerdings weiterhin rund 25% entfernt.“

    Endlich sind die CHF 30 erreicht. Etwas über 2 Monate seit meinem letzten Post hat es gedauert. Der dominierende Aktionär musste bekanntlich im Zuge der Unregelmässigkeiten mit Corona-Entschädigungen all seine Ämter abgeben. Was wird er mit seinen Aktien machen? Kommt es zu einer Übernahme durch einen Dritten mit einem betragsmässig gleichen Angebot für die Minderheitsaktionäre?

  • Nachdem TUI meldet, dass sie mit den Buchungen inzwischen sogar ÜBER Vor-Corona-Niveau liegen, dürfte das auch auf Lastminute zutreffen. Der Kurs müsste also theoretisch wieder seine alten Höchststände von Vorcorona anpeilen und diese liegen bekanntlich nahe bei CHF 50.

    Es besteht also weiterhin ziemlich viel Luft nach oben!

  • Nachdem die CHF 30 am 12. Juni überwunden waren, ist es anschliessend (erwartungsgemäss) zu Gewinnmitnahmen gekommen. Der HJB kommt am 3. August und der dürfte sehr gut ausfallen, nachdem TUI bereits von Umsätzen über Coronaniveau berichtet hat.

    Mit aktuellen Kursen im Bereich von CHF 28 besteht daher m.E. gerade eine gute Kaufgelegenheit.

  • Nicht ganz nachvollziehbar, dass der Kurs nach dem Anstieg über CHF 30, nun Mühe bekundet und sich nur um CHF 28 bewegt. Dabei stehen wir kurz vor der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen und die werden sehr gut ausfallen, schliesslich boomt die Reisebranche wie schon lange nicht mehr! Dürfte sich lohnen, sich vor den Zahlen noch ein paar Stücke zuzulegen ;)8)

  • Wir stehen kurz vor der Veröffentlichung des HJB und da kommen noch vorgängig diese guten News:


    Investors still see blue sky ahead for Europe travel stocks as boom abates
    European travel stocks stumbled into some profit-taking as earnings season kicked off and extreme weather hit in July, but many investors are betting…
    www.reuters.com


    aus den News:

    Andrea Scauri, fund manager at Lemanik, said airlines faced volatile fuel prices and staff industrial action, so he opted to play the recovery trough stocks like travel agent Lastminute

  • Gleichzeitig polarisiert TUI. Wird es in Q3 schon ein Break Even geben - oder erst nach Q4.

    Die Firma hat einen Track Record von Pleiten, Pech und Pannen.

    Shareholder Value war noch nie deren Stärke.


    Für lastminute kommen eigentlich nur Kleinaktionäre in Frage.

    Raus aus den Nebenwerten war ein Motto im ersten Halbjahr.

    Selbst bei guten Zahlen könnte das Interesse der Aktionäre wegbleiben.

    Wie hoch ist die Fremdkapitalquote?

    Expats erinnern sich: https://www.which.co.uk/news/a…te-in-the-uk-aCUoR2C1wlm7

  • Rekordumsatz!

    Ein paar wenige verhielten sich nach dem Motto "sell on good news". Der Spiess kehrt im Laufe des Tages und am Schluss könnte gar ein Plus resultieren :rolleyes: ?.....bin gespannt!

    Niemand ist auf den Umsatz scharf. Das was zählt ist der resultierende Reingewinn. Rekordumsatz hin oder her…

    COACH ME and I will learn. CHALLENGE ME and I will grow. BELIEVE IN ME and I will win.

  • Niemand ist auf den Umsatz scharf. Das was zählt ist der resultierende Reingewinn. Rekordumsatz hin oder her…

    So einfach ist es nicht, wie du das darstellst. Umsatzzunahmen sind in aller Regel besser als Umsatzrückgänge oder willst du allen Ernstes das Gegenteil behaupten? Der Rekordumsatz hätte auch einen deutlichen Gewinnanstieg ergeben, wenn da nicht einmalige Sonderumstände (Stornierungen wegen Unwetter/Grossbrände) geherrscht hätten. D.h. kann der hohe Umsatz gehalten oder gar weiter gesteigert werden, wird auch der Gewinn stark ansteigen, wenn die Sonderumstände wegfallen.

  • Ich bin in lastminute investiert. Stehen Zahlen an, bin ich optimistisch dass es endlich richtig aufwärts geht. Doch auch heute bin ich wieder enttäuscht worden. Sondereffekte belasten das Ergebnis. Ob da wirklich einmal nachhaltig Gewinn erwirtschaftet wird und der Kurs sich weit über CHF 30 festsetzen wird? Langsam verliere ich die Geduld und auch etwas an Zuversicht.

  • So einfach ist es nicht, wie du das darstellst. Umsatzzunahmen sind in aller Regel besser als Umsatzrückgänge oder willst du allen Ernstes das Gegenteil behaupten? Der Rekordumsatz hätte auch einen deutlichen Gewinnanstieg ergeben, wenn da nicht einmalige Sonderumstände (Stornierungen wegen Unwetter/Grossbrände) geherrscht hätten. D.h. kann der hohe Umsatz gehalten oder gar weiter gesteigert werden, wird auch der Gewinn stark ansteigen, wenn die Sonderumstände wegfallen.

    Kannst du so pauschal nicht sagen, wenn durch einen Umsatzrückgang die bessere Marge und dadurch mehr Gewinn am Schluss hängen bleibt, ist das durchaus besser.

    Heutzutage ist es einfach eine "billige" Ausrede der Manager, wenn sie auf Sonder-Effekte, einmalige Ereignisse, Rückstellungen etc. verweisen. Das Management ist nicht agil und träge.


    Bei lastminute steigerte sich zwar der Umsatz der aber eher auf die Inflation (Preiserhöhungen) zurück zu führen ist. Die Anzahl Buchungen wäre ein wichtiger Indikator ob lastminute wirklich Marktanteil gewinnt. Die Ausgaben haben sich aber im Verhältnis zur Umsatzsteigerung überproportional Verhalten, dadurch auch weniger Gewinn. Also wäre es an der Zeit zu analysieren warum man mehr Ausgaben hatte und wie kann man die minimieren, damit mehr Gewinn hängen bleibt. Die Reisebranche hat sich normalisiert und einen Vergleich mit "vor Corona" wäre nicht abwegig. Einen Blick in die Buchhaltung und Erfolgsrechnung würde nicht schaden.

    COACH ME and I will learn. CHALLENGE ME and I will grow. BELIEVE IN ME and I will win.