Huber+Suhner

  • Huber+Suhner regiert auf starken Franken

    Huber+Suhner hat aufgrund des starken Schweizer Frankens weitere Massnahmen angekündigt. Die Wochenarbeitszeit wird erhöht, die Löhne der Kadermitglieder gesenkt.

    Mit Zustimmung der Arbeitnehmervertretung wird die Wochenarbeitszeit per 1. März für voraussichtlich 12 Monate auf 43 von 40 Stunden erhöht. Parallel dazu wird auch die Zahl der temporären Mitarbeitenden reduziert. Zudem werden die Zielsaläre für die Konzernleitung um 10 Prozent sowie für die anderen Kadermitglieder um 5 Prozent gekürzt, und der Verwaltungsrat verzichtet auf 10 Prozent seiner Vergütung.


    Die geplante Arbeitszeitverlängerung erfolge gemäss Gesamtarbeitsvertrag von Swissmem, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Über das Massnahmepaket sei in einer Vereinbarung mit der Arbeitnehmervertretung entschieden worden.


    Das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen hatte zuvor bereits mit einem Personalstopp, einer Lohn-Nullrunde für 2015 in der Schweiz sowie verschiedenen Sparmassnahmen auf die Frankenaufwertung reagiert. Man arbeite intensiv an kurz- und mittelfristigen weiteren Massnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit in der Schweiz wieder herzustellen, schreibt Huber+Suhner weiter.


    (AWP)

  • Huber+Suhner steigert Reingewinn 2014 82% auf 59,2 Mio CHF - Dividende 1,40 CHF

    10.03.2015 08:01

    Herisau (awp) - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2014 sowohl den Betriebsgewinn als auch das Nettoergebnis deutlich gesteigert. Das Betriebsgewinn auf Stufe EBIT stieg um 34% auf 69,0 Mio CHF. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 9,2% nach 7,2% im Vorjahr. Der Reingewinn wuchs um 82% auf 59,2 Mio, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

    Die Dividende soll auf 1,40 CHF steigen, nachdem im Vorjahr 0,80 CHF ausbezahlt wurden. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 46% vom Nettoergebnis. Das Unternehmen strebt ein Zielband bei der Quote von 40 bis 50% an.


    Mit dem Ergebnis hat Huber+Suhner die Erwartungen der Analysten beim EBIT erreicht, beim Reingewinn jedoch übertroffen. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 69,4 Mio CHF und für den Reingewinn bei 54,9 Mio.


    Bereits im Januar hatte Huber+Suhner den Umsatz bekanntgegeben. Er stieg um 4% auf 748,5 Mio CHF. Organisch, das heisst in Lokalwährung und ohne den Einfluss des Kupferpreises und mit neutralisiertem Portfolioeffekt, lag das Plus bei 4,9%. Der Auftragseingang erhöhte sich dazu überproportional um 12% auf 768,1 Mio.


    Das Management erwartet für das laufende Jahr organisch einen Umsatz etwa auf Vorjahresniveau. Die Annahme bezieht sich auf einen Umsatz vor Währungs-, Kupfer und Portfolioeinflüssen. Zudem wird mit einer EBIT-Marge vor allfälligen Einmalkosten von 6,0 bis 7,5% gerechnet, womit das mittelfristige Zielband des Unternehmens von 6 bis 9% erreicht würde.


    yr/rt


    (AWP)

  • Huber+Suhner mit strukturellen Anpassungen wegen Frankenstärke - Personalabbau

    12.05.2015 08:15

    Herisau (awp) - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner sieht sich wegen der Frankenstärke zu weiteren Massnahmen gezwungen. Nach den im Februar kommunizierten Sofortmassnahmen wurde nun ein strukturelles Massnahmenpaket für das Geschäftsjahr 2015 beschlossen, welches auch einen Personalabbau umfasst. Damit stelle man sich auf die neue Währungssituation ein, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

    Das Paket beinhaltet unter anderem die Verlagerung bestimmter Logistik- und Dienstleistungsfunktion nach Polen, die Verlagerung des Raumfahrt-Kompetenzzentrums in die USA sowie das beschleunigte Hochfahren der bereits bestehenden Kabelherstellung in China. Zudem soll in der Schweiz gezielt in Prozessverbesserungen investiert werden, so etwa in den Ausbau des Logistikzentrums in Pfäffikon und in die Optimierung des Kunststoffspritzgusses in Herisau.


    Damit verbunden ist auch ein Personalabbau, welcher "so weit als möglich" durch die Reduktion von temporären Mitarbeitenden aufgefangen werden soll. Gleichwohl kommt es im laufenden Jahr zu rund 25 vorzeitigen Pensionierungen sowie rund 25 Kündigungen in Herisau und Pfäffikon. Der bestehende Sozialplan soll mit "grosszügigen freiwilligen Leistungen" ergänzt und die Massnahmen im Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen sorgfältig umgesetzt werden.


    cf/gab


    (AWP)

  • Huber+Suhner liefert Kabel für SBB-Züge von Bombardier - Volumen 26 Mio EUR

    16.06.2015 08:01

    Herisau (awp) - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner hat einen wichtigen Auftrag im Bahnmarkt erhalten. Das Unternehmen liefert die Verkabelung der insgesamt 59 TWINDEXX Swiss Express-Doppelstockzüge für die SBB. Bombardier und Huber+Suhner hätten einen Fünfjahresvertrag über ein Projektvolumen von rund 26 Mio EUR für die Serienproduktion unterzeichnet, heisst es in einer Medienmitteilung am Dienstag.

    Dies sei eines der der grössten Projekte im Bahnbereich für Huber+Suhner, heisst es weiter. Die ersten Auslieferungen sollen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2015 erfolgen. Darüber hinaus besteht die Option für die Verkabelung von weiteren Zügen. Um besonders schnell und flexibel liefern zu können will das Unternehmen zusätzliche Produktionskapazitäten in Polen schaffen.


    Huber+Suhner wurde mit der Lieferung der Zugdachantennen, der Produktion und teilweise auch mit der Installation der Wagenkasten- und Unterflurverkabelung der neuen InterCity- und InterRegio-Züge beauftragt. Für diese komplexen Systeme werden rund 8'000 Kilometer Kabel installiert.


    yr/ys


    (AWP)

  • Krokodil hat am 17.06.2015 - 09:07 folgendes geschrieben:

    Quote

    Huber + Suhner, Herisau, hat einen schönen Auftrag zur Verkabelung der SBB Züge von Bombardier über 26 Mio. Euro
    an Land gezogen.
    Ich bin etwas erstaunt, dass die Aktie überhaupt nicht reagiert.


    Mit fast 3-monatiger Verspätung findet nun sogar Vontobel, dass H + S ein Kauf sein könnte. Kursziel 51 Franken.
    Querdenker Kroki ist der Zeit halt manchmal etwas voraus.

  • Huber+Suhner mit rückläufigem Umsatz nach 9 Monaten - Unverändertes Margenziel

    27.10.2015 08:00

    Herisau (awp) - Huber+Suhner hat in den ersten neun Monaten 2015 weniger verkauft. Der Netto-Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 5% auf 534,5 Mio CHF. Und der Auftragseingang lag mit 531,1 Mio CHF um 13% unter dem Vorjahresniveau, wie das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen am Dienstag mitteilte.

    Im dritten Quartal habe sich das Geschäftsvolumen "stabil auf dem Niveau des ersten Halbjahres" bewegt, heisst es in der Mitteilung. Der starke Schweizer Franken sowie eine schwache Entwicklung des Transportmarkts seien die wichtigsten Faktoren gewesen, die auf Umsatz und Auftragseingang drückten.


    Weiterhin sehr positiv entwickelt habe sich der Geschäftsbereich Fiberoptik und insbesondere auch die im Vorjahr akquirierte Firma Cube Optics. Der Umsatz legte hier um 14% zu, der Auftragseingang blieb allerdings um 2% unter dem Vorjahr. Im Bereich Hochfrequenz gab es dagegen klare Rückgänge beim Umsatz (-10%) wie beim Auftragseingang (-20)%, und auch beim Bereich Niederfrequenz waren sowohl Umsatz (-17%) wie auch Auftragseingang (-19%) rückläufig.


    Mit den Neunmonats-Zahlen bleibt Huber+Suhner etwas unter den Erwartungen der Analysten. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 539,5 Mio CHF und für den Auftragseingang bei 541,1 Mio.


    Für das Gesamtjahr 2015 wird das Zielband für die EBIT-Marge von 6 bis 7,5% bestätigt. Aus heutiger Sicht rechne das Unternehmen für 2015 mit einem Umsatz von "gut 700 Mio CHF". Die EBIT-Marge dürfte sich im zweiten Halbjahr verbessern.


    tp/uh


    (AWP)

  • Huber+Suhner: Zurück zur 40-Stunden-Woche Der Industriekonzern Huber+Suhner kehrt im März zur 40-Stunden-Woche zurück. Man habe mit den Arbeitnehmervertretungen (ANV) in Pfäffikon und Herisau vereinbart, die aufgrund der Währungskrise eingeführten Arbeitszeiterhöhungen aufzuheben, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Die im Februar 2015 eingeführten Sofortmassnahmen hätten dem Unternehmen "massgeblich geholfen, die wirtschaftlichen Folgen der extremen Aufwertung des Schweizer Frankens zu mildern". Die Massnahmen in der Schweiz umfassten einen Personalstopp, die Erhöhung der Arbeitszeit auf 43 Stunden pro Woche, die befristete Reduktion der Verwaltungsrats- und Konzernleitungsvergütungen um 10% und der Kader-Ziellöhne um 5%. Die im Mai eingeleiteten strukturellen Massnahmen würden nun sukzessive ihre Wirkung entfalten und würden die wegfallenden Einsparungen der Sofortmassnahmen im Geschäftsjahr 2016 kompensieren, heisst es dazu. (AWP)

  • Bei Huber+Suhner schrumpfen die Einnahmen Die Appenzeller Industriegruppe Huber+Suhner verzeichnet einen rückläufigen Umsatz. Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Hube1+Suhner hat im Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzminus von 6 Prozent auf 706 Mio Franken verzeichnet. Organisch, das heisst in Lokalwährung und ohne den Einfluss des Kupferpreises und mit neutralisiertem Portfolioeffekt, lag das Minus bei 2 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Auftragseingang fiel derweil um 9 Prozent auf 703 Mio Franken zurück. Damit wurden die Erwartungen der Analysten knapp erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 707,2 Mio und für den Auftragseingang bei 704 Mio. Nach dem Frankenschock und dank zügig eingeleiteten Massnahmen habe sich die Geschäftssituation im Laufe des Jahres stabilisiert, heisst es. Deshalb starte man aus einer "soliden Position" heraus ins Geschäftsjahr 2016. Erst kurz vor Weihnachten hatte das Unternehmen die Aufhebung der verlängerten Arbeitszeit in der Schweiz per Ende Februar angekündigt. Die im Februar 2015 eingeführten Sofortmassnahmen hätten dem Unternehmen "massgeblich geholfen, die wirtschaftlichen Folgen der extremen Aufwertung des Schweizer Frankens zu mildern", hiess es damals zur Begründung. Umsatz nach Zielmärkten Nach Zielmärkten betrachtet legte der Kommunikationsmarkt im vergangenen Jahr leicht zu, insbesondere dank einem deutlichen Umsatzwachstum in Indien und Südostasien. Zudem sei die im Oktober 2014 akquirierte Cube Optics sehr dynamisch gewachsen. Unter den Erwartungen habe sich China entwickelt, was sich nicht nur auf den Kommunikations- sondern vor allem auch auf den Transportmarkt ausgewirkt habe. In Europa seien einerseits neue Bahnaufträge gewonnen worden, andererseits seien verschiedene Grossprojekte ausgelaufen. Insgesamt war das Geschäftsvolumen im Transportmarkt im Jahr 2015 leicht rückläufig, ebenso im Industriemarkt. Für letzteren wird dies mit den Währungseffekten, dem Solar-Basiseffekt sowie mit der schwachen Na Frankenrage in der Mess- und Prüftechnik begründet. Die bisherigen Angaben zur erwarteten EBIT-Marge im Gesamtjahr 2015 werden bestätigt. Diese soll demnach innerhalb einer Bandbreite von 6 bis 7,5 Prozent ausfallen. Der definitive Jahresabschluss wird am 8. März 2016 veröffentlicht. (AWP)

  • Die Panik an den Börsen hat sich auf diesen Kabelfabrikanten und stabilen Industriewert überhaupt nicht ausgewirkt. Die Aktie notiert äusserst stabil bei 43 Franken. Vielleicht ein Vorbote positiver Zahlen von Anfang März?

  • Hallo Krokodil,

    für mich aber auch ein Hinweis,das diverse Deiner andern Lieblinge das grössere Erholungspotential haben.


    Nach em Räge schient ds' Sunne. Nur haben alle die Hose so voll,dass sie statt ein dickes Portemone immer noch den Regenschirm aufgespannt haben.

  • Huber+Suhner bekommt einen neuen CEO Der Verwaltungsrat des Industrieunternehmens Huber+Suhner hat frühzeitig einen neuen CEO ernannt. Zudem wurden Veränderungen bei der Ausschüttungspolitik beschlossen. Der Leiter des Geschäftsbereichs Fiberoptik, Urs Ryffel, wird zum neuen CEO ernannt. Er wird die neue Stelle Anfang April 2017 antreten und dannzumal Urs Kaufmann ersetzen. Dieser wird wie bereits bekanntgegeben per Generalversammlung 2017 die operative Leitung von Huber+Suhner abgeben und in den Verwaltungsrat wechseln, wo er das Präsidium übernehmen soll. Der derzeitige Verwaltungsratspräsident Beat Kälin wird zu diesem Zeitpunkt sein Amt abgeben, jedoch weiterhin als Verwaltungsratsmitglied zur Verfügung stehen. Neu werde eine Dividende von mindestens 1,00 CHF pro Aktie angestrebt, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. Dies auch dann, wenn die maximale Ausschüttungsquote von 50% weniger als 1,00 CHF pro Aktie ergibt. Aufgrund der "starken" finanziellen Basis könne man diese Ausschüttungspolitik aus eigenen Mitteln finanzieren, heisst es. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 hat Huber+Suhner bislang noch keine Gewinnzahlen und keinen Dividendenvorschlag an die Aktionäre kommuniziert. Am 8. März sollen die Bücher geöffnet werden. (AWP)

  • Starker Franken bremst Huber+Suhner Der starke Franken hinterlässt Spuren: Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2015 einen Rückgang des EBIT um einen Viertel verzeichnet. Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2015 einen Rückgang des EBIT um gut 24% auf 52,3 Mio CHF verzeichnet. Die entsprechende Marge reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 180 Basispunkte auf 7,4%. Der Währungs- und Kupferpreis-Einfluss auf Stufe EBIT lag bei -14%. Der Reingewinn hat sich auf 24,7 Mio mehr als halbiert. Die Dividende soll entsprechend auf 1,00 CHF je Aktie gekürzt werden, nach 1,40 CHF im Vorjahr, entsprechend einer Ausschüttungsquote von 79%. Das Unternehmen strebt ein Zielband dieser Quote von 40 bis 50% an. Mit dem Ergebnis hat Huber+Suhner die Erwartungen der Analysten mit dem EBIT leicht übertroffen, mit dem Reingewinn aber nicht ganz erreicht. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 49,4 Mio CHF und für den Reingewinn bei 25,4 Mio. Geprägt vom starken Franken Das Geschäftsjahr sei stark geprägt gewesen von der Aufwertung des Frankens: Die Währungseinflüsse hätten den Konzerngewinn markant geschmälert, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Die Massnahmen zur Abfederung der negativen Währungseffekte würden aber Wirkung zeigen. Erst kurz vor Weihnachten hatte das Unternehmen die Aufhebung der verlängerten Arbeitszeit in der Schweiz per Ende Februar angekündigt. Die im Februar 2015 eingeführten Sofortmassnahmen hätten dem Unternehmen "massgeblich geholfen, die wirtschaftlichen Folgen der extremen Aufwertung des Schweizer Frankens zu mildern", hiess es damals zur Begründung. Bereits im Januar hatte Huber+Suhner den Umsatz bekanntgegeben. Er fiel um 5,6% auf 706 Mio CHF zurück. Organisch, das heisst in Lokalwährung und ohne den Einfluss des Kupferpreises und mit neutralisiertem Portfolioeffekt, lag das Minus bei 2%. Der Auftragseingang sank derweil um 8,5% auf 703 Mio. Gemäss dem Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 sieht sich das Unternehmen gut positioniert. Man sei trotz des anspruchsvollen Geschäftsjahres 2015 aus einer soliden Position ins neue Jahr gestartet. Die aktuelle Situation auf den Weltmärkten zeige zwar ein gemischtes Bild, man sei aber zuversichtlich, 2016 auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Die Zuversicht erstreckt sich auch auf die Prognose hinsichtlich der EBIT-Marge: Diese soll in die obere Hälfte des mittelfristigen Zielbandes von 6 bis 9% zu liegen kommen. (AWP)

  • Krokodil hat am 10.02.2016 - 09:19 folgendes geschrieben:

    Quote

    Die Panik an den Börsen hat sich auf diesen Kabelfabrikanten und stabilen Industriewert überhaupt nicht ausgewirkt. Die Aktie notiert äusserst stabil bei 43 Franken. Vielleicht ein Vorbote positiver Zahlen von Anfang März?

    Endlich wieder mal ein Schuss ins Schwarze! Stolze 50 Franken notiert die Aktie nun. Wer hatte diesen Langweiler ausser mir auf dem Radar? - Nobody!

  • Huber+Suhner schliesst Übernahme des US-Unternehmens Polatis ab 09.06.2016 07:55 Pfäffikon (awp) - Die in der Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner hat die vor knapp zwei Wochen bekanntgegebene Übernahme des im Bereich Glasfasernetzwerke tätigen Unternehmens Polatis abgeschlossen. Alle rechtlichen Schritte zum Abschluss der Transaktion seien umgesetzt und seit dem 8. Juni sei Polatis rechtlich ein Teil von Huber+Suhner, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. Das US-Unternehmen Polatis erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 13 Mio USD und beschäftigt an drei Standorten in den USA, Grossbritannien und Polen 110 Mitarbeitende. Polatis ist ein Anbieter von sogenannten optischen Switches für die Signalübertragung in Glasfasernetzwerken. Diese weisen eine viel höhere Leistung auf als konventionelle elektrisch/optische Switches. Die Technologie ermöglicht es, bestehende Kapazitäten in Rechenzentren besser zu nutzen und erlaubt ein effizienteres Datenmanagement in grossen Telekommunikationsnetzwerken. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Finanzierung erfolgt vollumfänglich aus eigenen Mitteln von Huber+Suhner. Das Unternehmen will nun weiter in Polatis investieren und rechnet mit einem Durchbruch im Rechenzentrenmarkt sowie mit einem positiven finanziellen Beitrag in den kommenden zwei bis drei Jahren. cf/ra (AWP)

  • Huber+Suhner rechnet mit «markant» höherem Konzerngewinn Der Geschäftsgang von Huber+Suhner war im ersten Halbjahr 2016 laut Fimenangaben sehr erfreulich. Aus heutiger Sicht erwartet das in der Verbindungstechnik tätige Unternehmen für die Periode von Januar bis Juni eine Umsatzsteigerung gegenüber Vorjahr um über 5%. "Äusserst positiv" habe sich auch die Ertragskraft entwickelt, so Huber+Suhner am Dienstag. So rechne man mit einem "markant" höheren Konzerngewinn im ersten Halbjahr und gehe davon aus, dass die EBIT-Marge das mittelfristige Zielband von 6-9% leicht übertreffen wird. Die detaillierten Ergebnisse und der Ausblick auf das Gesamtjahr 2016 werden am 30. August 2016 präsentiert. (AWP)

  • Huber+Suhner teilt Fiberoptik in zwei Bereiche auf 07.07.2016 08:02 Herisau/Pfäffikon (awp) - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner nimmt Änderungen in der Organisation vor. Nach einem starken Wachstum in den vergangenen Jahren sowie zuletzt zwei Akquisitionen wird das Segment Fiberoptik in zwei Geschäftsbereiche aufgeteilt, wie Huber+Suhner am Donnerstag mitteilt. Der Bereich FO Mobile Com & Industry werde sich in Zukunft auf Lösungen für die Kundensegmente Mobilfunk (Fiber-to-the-Antenna), Netzwerkausrüster und Industrie fokussieren, der Bereich FO Wireline & Data Center auf Anwendungen in den Märkten Core Netz, FTTH und Rechenzentren. Beide Bereiche sollen auch in Zukunft zusammen das Segment Fiberoptik bilden. Die Neuorganisation erfolgt im Zusammenhang mit dem anstehenden Wechsel an der operativen Spitze des Unternehmens. Bekanntlich wird der aktuelle Leiter von Fiberoptik im April 2017 den langjährigen CEO Urs Kaufmann an der Spitze der Gruppe ablösen. Für die Leitung der beiden Fiberoptik-Bereiche wurden interne Lösungen gefunden. Fritz Landolt wird den Bereich FO Mobile Com & Industry (FO MCI) leiten und Martin Strasser den Bereich FO Wireline & Data Center (FO WDC). Die beiden neuen Geschäftsbereichsleiter werden ihre Aufgabe per 1. Oktober 2016 antreten und per 1. Januar 2017 in die Konzernleitung befördert. cf/ra (AWP)

  • Huber+Suhner wird wichigster Kabellieferant für Bombardier Huber+Suhner wird zum bevorzugten Kabellieferanten der kanadischen Bombardier Transportation. Die beiden Unternehmen haben dazu ein fünfjähriges Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Der Grossteil von Bombardiers Kabelaufträgen für die weltweite Produktion soll künftig an Huber+Suhner vergeben werden. Der Vertrag bedeute einen weiteren Meilenstein in der engen Zusammenarbeit der beiden Unternehmen und sichere Huber+Suhner die führende Marktstellung in den kommenden fünf Jahren, schreibt die Gesellschaft am Donnerstag in einer Medienmitteilung. Das Partnerschaftsabkommen gehe über ein reines Lieferantenabkommen hinaus. Mit dem Vertrag würden die beiden Unternehmen die künftige strategische Zusammenarbeit besiegeln, schreibt Huber+Suhner weiter. (AWP)