Stadler Rail

  • Medienmitteilung

    Stadler mietet in Altenrhein zusätzliche Produktionsflächen

    Stadler benötigt aufgrund des hohen Auftragsvolumens zusätzliche Produktionskapazitäten in der Schweiz und verlängert deshalb den Mietvertrag für die bisherigen Werkhallen in Altenrhein. Zusätzlich zum neuen Standort in St. Margrethen behält Stadler in Altenrhein 32 000 Quadratmeter reine Produktionsfläche für den Kastenbau von Doppelstocktriebzügen.


    Im April dieses Jahres konnte Stadler am neuen Standort in St. Margrethen den vollen Betrieb aufnehmen. 1400 Mitarbeitende entwickeln und produzieren auf einer Arealfläche von 67 000 Quadratmetern, davon 32 000 Quadratmeter Büro- und Werksfläche, vorwiegend Doppelstocktriebzüge für die Schweiz und das Ausland. Der Verbleib der Kastendetailfertigung mit ein paar Dutzend Mitarbeitenden im früheren Werk in Altenrhein war von Beginn an vorgesehen. Nun hat sich Stadler wegen des wachsenden Auftragsvolumens entschieden, weitere Produktionsflächen in Altenrhein zu mieten und mit circa 320 Mitarbeitenden zu betreiben. Hierzu konnten die Mietverträge am bisherigen Standort von Stadler im Areal «Werkplatz Altenrhein» um zehn Jahre verlängert werden. Eigentümerin des Areals in Altenrhein ist der Immobilienfonds Swisscanto Real Estate Fund Swiss Commercial.

    Bereits 2017 hatte Stadler entschieden, in den Werkplatz Schweiz zu investieren und in St. Margrethen ein optimal auf seine Bedürfnisse ausgerichtetes neues Werk zu bauen. Ziel war die Optimierung der Produktionsbedingungen für das Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge. Inzwischen ist der Bau abgeschlossen und sowohl die Büro- als auch die Produktionsräume sind in Betrieb.

    Auf rund 28 000 Quadratmetern sind die Produktions- und Lagerflächen optimal aufeinander abgestimmt. Mit mehreren Laufkränen können die Wagenkästen effizient versetzt werden, zusätzlich verfügt der Standort über einen Gleisanschluss zum Bahnhof St. Margrethen. Das Werk erfüllt damit die hohen Anforderungen, die Stadler an ein Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge stellt.

    Neben Flächen für Produktion und Lagerung investierte Stadler in Büros für 450 Mitarbeitende. Sie leisten die Entwicklungsarbeit für die Züge des Standortes St. Margrethen und unterstützen Stadler unternehmensweit in den Bereichen Berechnung und Zulassung. Die 22 000 Quadratmeter grosse Dachfläche des Gebäudes wurde begrünt und mit 6000 Quadratmetern Solarpanels bestückt. Die von der Genossenschaft Solar St. Gallen betriebene Anlage soll einen Viertel des Stromverbrauchs des Standortes in St. Margrethen decken. Die Dachbegrünung trägt zur Einsparung von Energiekosten bei und schafft Lebensraum für Pflanzen und Tiere.


    *good*

    ...have fun, it's not all about the money *preved*

  • Was ist bloss mit der Stadler-Rail-Aktie los?

    Bei den Aktien von Stadler Rail ist der Wurm drin. Der cash Insider geht auf die Suche nach den Gründen für den zermürbenden Kurszerfall. Und: Eine Kaufempfehlung für den Börsenüberflieger Lonza stösst auf taube Ohren.


    Stadler Rail ist eine Erfolgsgeschichte, die in der Schweiz ihresgleichen sucht. Dementsprechend gross war das Interesse, als das Unternehmen im April letzten Jahres den Gang an die Börse wagte. Zu 38 Franken das Stück ausgegeben, gingen die Aktien des Herstellers von Zugkompositionen gleich am ersten Tag bei etwas mehr als 43 Franken aus dem Handel. Im Februar dieses Jahres wurden dann sogar Kurse von 50 Franken und mehr bezahlt – während die Papiere anderer zeitnah an die Schweizer Börse gebrachten Unternehmen schon damals deutlich unter dem Ausgabepreis notierten.


    Seit wenigen Wochen präsentiert sich den zuvor erfolgsverwöhnten Aktionären allerdings ein ungewohntes Bild: Der Aktienkurs bröckelt munter vor sich hin und ist nun ebenfalls unter den seinerzeitigen Ausgabepreis gefallen. Hinter vorgehaltener Hand ist von ersten Verleiderverkäufen zu hören, was mich nicht überrascht.


    Für gewöhnlich setzte Firmenpatron Peter Spuhler bei Kursen unter 38 Franken stets ein Zeichen und griff bei den Papieren seines "Steckenpferds" beherzt zu. Die letzten solchen Käufe liegen nun aber bereits Monate zurück.


    Unter uns gesagt: Eigentlich müsste Stadler Rail in Zeiten des Kampfs gegen die Klimaerwärmung nicht nur den Nerv der Zeit, sondern auch den der Anleger treffen. Hinzu kommt, dass der Hersteller von Zugkompositionen über randvolle Auftragsbücher – wir sprechen hier von mehr als 16 Milliarden Franken – verfügt.


    [Blocked Image: https://www.cash.ch/sites/default/files/public/uploads/cash/redaktion/grafiken/200730_srail_s_ipo.jpg]


    Kursentwicklung der Aktien von Stadler Rail seit dem Börsengang vom April 2019 (Quelle: www.cash.ch)


    Im Kontakt mit Händlern, Analysten und grossen Institutionellen spüre ich jedoch gewisse Ängste. Dass der öffentliche Verkehr unter den Folgen der Covid-19-Pandemie ächzt, ist nicht neu. Gut möglich deshalb, dass es in der ersten Jahreshälfte zu Auftragsstornierungen oder zumindest zu –verzögerungen kam. Bei einem Auftragsbestand von mehr als 16 Milliarden Franken lasse ich mir da keine grauen Haare spriessen. Doch auch um die Zahlungsmoral der Kunden dürfte es womöglich schon besser gestellt gewesen sein.


    Antworten versprechen in diesem Zusammenhang wohl erst die Halbjahreszahlen von Ende August – sofern das Unternehmen aus dem thurgauischen Bussnang nicht erneut die Flucht nach vorn ergreift und sich schon vorher zu Wort meldet.

  • Einladung zur Medien- und Analysteninformation zum Halbjahresabschluss 2020

    Bussnang, 18. August 2020

    (English version of invitation available for download below.)

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Stadler wird am Dienstag, 25. August 2020, seine Geschäftsergebnisse für das erste Halbjahr 2020 bekanntgeben. Die zugehörige Medienmitteilung sowie den Halbjahresbericht 2020 finden Sie am 25. August ab 7.00 Uhr morgens auf unserer Website.

    An diesem Tag laden wir Sie zur Medien- und Analysteninformation ein. Peter Spuhler, Exekutiver Verwaltungsratspräsident und Group CEO a. i., und Raphael Widmer, Group CFO, werden die Geschäftsergebnisse des ersten Halbjahres im Rahmen einer Telefonkonferenz präsentieren. Die Präsentation wird vorab auf unserer Website zur Verfügung gestellt. Im Anschluss an die Präsentation stehen Peter Spuhler und Raphael Widmer für Fragen zur Verfügung. Die Telefonkonferenz wird auf Deutsch und Englisch übertragen.

    Datum: Dienstag, 25. August 2020

    Uhrzeit: 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr

    Die Einwahldaten erhalten Sie nach erfolgter Registrierung. Bitte melden Sie sich hier für die Übertragung in deutscher Sprache an oder hier für die Übertragung in englischer Sprache.

    Bei Rückfragen stehen wir Ihnen unter medien@stadlerrail.com sowie unter ir@stadlerrail.comgerne zur Verfügung.

    Wir freuen uns, Sie am 25. August informieren zu dürfen.

    Freundliche Grüsse

    Marina Winder
    Generalsekretärin und Leiterin Kommunikation & PR

    ...have fun, it's not all about the money *preved*

  • In den letzten Tagen hatten die zuvor schwachen Aktien von Stadler Rail wieder etwas Auftrieb. Allerdings sollten sich die Aktionäre nicht zu früh freuen. Denn am kommenden Dienstag wartet der Schienenfahrzeughersteller aus dem thurgauischen Bussnang mit dem Zahlenkranz für die erste Jahreshälfte auf. Dann zeigt sich, ob Firmenpatron Peter Spuhler das Ruder bereits herumreissen konnte oder ob weiterhin Geduld gefragt ist.


    Dass einige Analysten in den letzten Tagen bei ihren Schätzungen noch einmal den Rotstift ansetzten, lässt eine gewisse Skepsis erahnen. Doch die Anpassungen haben auch ihre gute Seite: Die Hochsprunglatte hängt im Hinblick auf nächste Woche nun etwas tiefer als zuvor.


    Keine 48 Stunden nach der Veröffentlichung des Halbjahresergebnisses läuft die Sperrfrist auf dem 4,5-Prozent-Paket der RAG Stiftung aus. Zur Erinnerung: Ende Mai trennte sich der Grossaktionär von 5,5 Millionen Aktien zum Stückpreis von 38,10 Franken. Und obwohl der Kurs zuletzt unter den seinerzeitigen Ausgabepreis aus dem Börsengang von 38 Franken gefallen ist, werden den Deutschen in den Handelsräumen hiesiger Banken Ausstiegsabsichten nachgesagt.


    Das wiederum könnte den Aktien von Stadler Railkurzfristig noch einmal zusetzen. Ich für meinen Teil bin jetzt schon neugierig, ob Firmenpatron Peter Spuhler bei dieser Gelegenheit erneut zugreift. Es wäre ja schliesslich nicht das erste Mal.



    ...da bin ich auch gespannt. Ich gehe von einem Up aus. *good*

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  • 1. HJ 2020

    Bussnang, 25. August 2020

    Stadler geht trotz Corona-Krise gestärkt ins zweite Halbjahr

    • Umsatz mit 0.9 Mrd. CHF um 16 Prozent unter dem Vorjahr
    • Ebit von 5.0 Mio. CHF gegenüber 46.9 Mio. CHF in der Vorjahresperiode
    • Branchenbedingte Saisonalität mit traditionell tieferem Umsatz, Ebit, Gewinn und Cashflow in der ersten Jahreshälfte durch Corona zusätzlich verstärkt
    • Verzögerungen in den Zulassungs- und Abnahmeprozessen aufgrund von Reisebeschränkungen und Unterbrüchen in den Lieferketten
    • Starke Ausdünnung der Fahrpläne mit negativen Auswirkungen auf Umsatz und Ebit im Segment Service & Components
    • Auftragseingang mit 3.1 Mrd. CHF, davon 1.2 Mrd. CHF im Segment Service & Components, insgesamt um 35 Prozent über dem ersten Halbjahr 2019
    • Auftragsbestand erreicht ein neues Rekordhoch von 16.8 Mrd. CHF, davon 4.1 Mrd. CHF im Segment Service & Components
    • Deutlich stärkeres zweites Halbjahr erwartet

    Trotz Corona gut unterwegs. Keine Aufträge storniert! ...Auftragsbestand über 16 Milliarden!



    *good*

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  • Ausblick 2. HJ / 2022 / 2023

    Ausblick: Deutlich stärkeres zweites Halbjahr erwartet

    Stadler erwartet in der zweiten Jahreshälfte eine starke Erhöhung des Umsatzes und der Profitabilität gegenüber dem ersten Halbjahr 2020. Stadler geht davon aus, dass aufgrund eingeleiteter Sofortmassnahmen die durch die Corona-Krise ausgelösten Verzögerungen in den Zulassungs- und Abnahmeprozessen in der zweiten Jahreshälfte teilweise kompensiert werden können. Deshalb erwartet Stadler für das Jahr 2020, unter der Annahme, dass sich die Corona-bedingten Einflüsse auf die Lieferketten, Zulassungen und Fahrzeugabnahmen stabilisieren sowie unter stabilen Wechselkursen, eine leicht negative Umsatzentwicklung gegenüber 2019 sowie eine Ebit-Marge von über 5 Prozent. Die Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von circa 60 Prozent des Nettoergebnisses sowie die mittelfristigen Finanzziele einer Ebit-Marge von 8 bis 9Prozent ab dem Jahr 2023 werden weiterhin bestätigt.

    ...der letzte Teil überzeugt! Steigerung EBIT Marge in naher Zukunft.


    *good*

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  • Auftragseingang

    Stadler Rail kann Trams ins ostdeutsche Jena liefern


    Der Ostschweizer Zugbauer Stadler Rail wird 24 Strassenbahnen des Typs Tramlink nach Jena in Thüringen liefern und hat eine Option für die Lieferung von bis zu 19 weiteren Trams erhalten.


    Zudem enthält der Rahmenvertrag die Wartung sowie die Ersatzteilversorgung der Fahrzeuge über einen Zeitraum von 24 Jahren mit einer optionalen Verlängerung um weitere acht Jahre, wie Stadleram Mittwoch in einem Communiqué bekanntgab.


    Das Gesamtvolumen des Auftrags beträgt ohne Optionen rund 92 Millionen Euro. Die ersten Trams sollen ab 2023 den Passagierbetrieb aufnehmen.



    ...damit währen nun anstatt 16.1 neu 16.2 Milliaren in der Auftragspipline. *wink*



    *good*

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  • Kursziele anhand Zahlen 1. Hj 2020

    Französische Oddo geht auf BUY (Neutral) bis 47 (43) Fr. Erfreuliche Entwicklung im Servicegeschäft. Citigroup bleibt bei BUY bis 49 (47) Fr., erhöht die Gewinnschätzungen um bis zu 9 Prozent.

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  • Stadler Rail präsentieren neue Züge des Typs "Flirt"


    [Blocked Image: https://images.finanzen.ch/ima…/s/stadler-rail001-gr.jpg]


    Der Thurgauer Bahnbauer Stadler Rail hat den ersten von 58 neuen Züge für die Berner Bahngesellschaft BLS fertiggestellt.


    In Erlen TG wurde der neue Zug des Typs "Flirt" am Mittwoch erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.


    Die neuen Züge werden für die BLS unter dem Namen "Mika" fahren. Damit ersetze die Bahngesellschaft drei ältere Fahrzeugtypen und stelle den Ausbau des Angebots auf ihrem Streckennetz sicher, teilten beiden Unternehmen am Mittwoch mit.


    Die Züge sollen ab 2021 schrittweise den Betrieb aufnehmen - die ersten auf der Linie Bern - Neuchâtel - La-Chaux-de-Fonds. Dabei komme erstmals das von Stadler entwickelte ETCS-Zugsicherungssystem "Guardia" auf Schweizer Schienen zum Einsatz. Das System zeige dem Lokführer Position, Geschwindigkeit und weitere Daten an und übermittle diese gleichzeitig an die Zentrale.


    Zudem verfügten die Züge über niederflurige und grosszügige Einstiegsbereiche mit Stehplatzzonen, grosse Fenster, Ablageflächen, Steckdosen in der 1. und 2. Klasse und "guten" Handyempfang, wie es im Communiqué weiter heisst. Die RegioExpress-Züge seien ausserdem mit einer Verpflegungszone ausgestattet.


    Die gesamten Beschaffungskosten für die 58 Züge betragen 650 Millionen Franken, wie ein Sprecher von Stadler Rail frühere Angaben gegenüber AWP bestätigte. Der Deal ging bereits über die Bühne.


    Bussnang/Bern/Erlen (awp)

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  • Neuer Divisionsleiter Service bei Stadler

    Jürg Gygax, Divisionsleiter Service und Mitglied der Konzernleitung von Stadler, gibt zum 31. März 2021nach mehr als drei Jahrzehnten in Spitzenpositionen in der Schweizer Industrie auf eigenen Wunsch die operativen Verantwortung ab, bleibt Stadler aber in einer beratenden Funktion erhalten. Er führte die Division Service, für die er seit 2013 verantwortlich ist, zu signifikantem Wachstum. Daniel Baer übernimmt seine Nachfolge, Baers Stellvertreter wird Benjamin Niederhauser.


    Jürg Gygax stiess Anfang 2005 als Mitglied der Konzernleitung zu Stadler. 2013 übernahm er den Aufbau des globalen Service-Geschäfts, welches heute 1300 Mitarbeitende in 19 Ländern umfasst. Nach über 15 Jahren bei Stadler hat sich Jürg Gygax nun entschlossen, seine Position per Ende März 2021 zu verlassen, sich aus der operativen Verantwortung zurückzuziehen und in den Ruhestand zu treten. Um den Generationenwechsel zu begleiten, wird er Stadler anschliessend noch einige Zeit in einer beratenden Funktion zur Verfügung stehen.

    Jahrzehntelang prägend im Management von Schweizer Industrie-Unternehmen
    Vor seiner Zeit bei Stadler war Jürg Gygax als CEO und Verwaltungsratspräsident des Kreuzlinger Herstellers von Spezialfahrzeugen MOWAG und als CEO der Saurer Sticksysteme AG in Arbon tätig. Zuvor hatte er verschiedene Funktionen bei der Rieter AG inne. Gygax besitzt einen Abschluss als Diplom-Techniker HTL, zudem absolvierte er das Executive Management Program der University of Michigan, Ann Arbor, USA und den Diplomlehrgang Unternehmensführung am SKU, Zürich.

    Erfahrener Nachfolger: Daniel Baer
    Daniel Baer stiess 2004 erstmals zu Stadler und tritt per 31. März 2021 die Nachfolge von Jürg Gygax als Divisionsleiter Service und Mitglied der Konzernleitung an. Derzeit ist er Mitglied der Geschäftsleitung der Stadler Service AG. Zuvor hatte er verschiedene Fach- und Führungspositionen in der Division Service inne. Ausserdem war er in früheren Positionen auch bei ABB und Huber+Suhner tätig. Daniel Baer besitzt einen Master-Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und einen Abschluss als Diplom-Techniker der ABB-Technikerschule. Er schloss zudem eine Berufslehre als Elektromechaniker ab. Die Stellvertretung von Daniel Baer wird Benjamin Niederhauser übernehmen, der aktuelle Leiter der Service-Region Mitte bei Stadler.

    Jahrzehntelange Zusammenarbeit und Blick nach vorne
    Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident und Group CEO a. i. von Stadler, sagt: «Im Namen des Verwaltungsrats und der Konzernleitung von Stadler danke ich Jürg Gygax für seinen grossen Einsatz und all seine Verdienste. Ich kenne ihn als führungsstarke, engagierte und unternehmerisch denkende Persönlichkeit, mit der ich über lange Zeit Seite an Seite eng zusammengearbeitet habe. Für den neuen Lebensabschnitt wünsche ich Jürg Gygax und seiner Familie von Herzen alles Gute, viel Glück und Gesundheit. Daniel Baer und Benjamin Niederhauser gratuliere ich zu ihren neuen Positionen und wünsche ihnen viel Erfolg bei ihren neuen Aufgaben. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.»

    Starkes Wachstum im Service – Stadler als Lösungsanbieter
    Stadler ist dank seines umfassenden Service-Angebots ein Lösungsanbieter für Transport auf der Schiene. Kunden können von Stadler nicht nur Züge und Lokomotiven beziehen, sondern auch an über 45 Standorten in 19 Ländern Wartungen, Instandhaltungen (Full Service), Modernisierungen und Revisionen durchführen lassen. Die dafür zuständige Division Service, für die Jürg Gygax noch bis März verantwortlich ist, wächst stark. Die Flotte, welche Stadler im Service betreut, ist für jährlich eine Laufleistung von über 220 Millionen Kilometern ausgelegt.

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  • Stadler liefert neue Strassenbahnen nach Mailand

    Stadler und Azienda Transporti Milanesi S.p.A. (ATM) haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 80 Strassenbahnen vom Typ TRAMLINK für die Stadt Mailand unterzeichnet. Das Auftragsvolumen für den Rahmenvertrag beläuft sich auf 172.6 Millionen Euro. In einem ersten Abruf bestellt ATM 30 Fahrzeuge. Stadler liefert damit zum ersten Mal Strassenbahnen nach Italien.


    Nach der Bestätigung der Gültigkeit der Auftragsvergabe vom Juli 2019 haben Stadler und Azienda Trasporti Milanesi S.p.A. (ATM) den Rahmenvertrag über die Herstellung und Lieferung von bis zu 80 Strassenbahnen vom Typ TRAMLINK unterzeichnet. Der Rahmenvertrag hat eine Laufzeit von 6 Jahren und ein Auftragsvolumen von 172.6 Millionen Euro. Gleichzeitig bestellte ATM in einem ersten Abruf 30 Fahrzeuge.

    Die 80 Zweirichtungsfahrzeuge vom Typ TRAMLINK sind für den Einsatz im Stadt- und Überlandverkehr vorgesehen. Neben der Erweiterung des Transportangebots ersetzt ATM damit schrittweise älteres Rollmaterial. Die moderne Fahrdynamik und ein hohes Mass an Sicherheit und Komfort tragen zur Verbesserung des Reiseerlebnisses für die Fahrgäste bei.

    Die dreiteiligen, jeweils 25 Meter langen TRAMLINK bestehen aus Edelstahl. Die drei innovativen Drehgestelle verbessern die Laufruhe der Strassenbahn in den für Mailand typischen Kurven mit sehr kleinem Radius. Damit reduziert sich die Lärmbelastung für Passagiere und Anwohner deutlich.

    Drei niederflurige Türen pro Seite ermöglichen einen schnellen Passagierfluss. Dies bestätigen Studien der Polytechnischen Universität Mailand. Davon profitieren besonders Personen mit eingeschränkter Mobilität, die sich dank des breiten Innenkorridors problemlos im TRAMLINK bewegen können.

    Ein besonderes Augenmerk gilt der Sicherheit für Fahrgäste, Fahrer und Fussgänger. Der TRAMLINK ist mit einer Antikollisionsvorrichtung ausgestattet, die bei möglichen Kollisionen mit Fussgängern, Autos oder ähnlichen Hindernissen eingreifen kann. Im Fahrzeuginneren ist die Sicherheit durch Kameras gewährleistet. Dank der ergonomisch gestalteten Führerkabinen erhöht sich zudem die Sicht des Fahrers.

    Íñigo Parra, Geschäftsführer von Stadler Valencia, sagt: «Wir sind sehr stolz darauf, dass eine Weltstadt wie Mailand, mit einem starken Engagement für eine grüne und nachhaltige Mobilität, sich für unsere innovative Strassenbahn entschieden hat. Im TRAMLINK ist Stadlers langjährige Erfahrung im Bereich Fahrzeuge für Personenförderung eingeflossen. Ich bin überzeugt, dass unsere Strassenbahn die Herausforderungen im mailändischen Stadtverkehr erfolgreich meistern wird – einschliesslich der Olympischen Winterspiele im 2026.»

    ATM wurde 1931 gegründet und ist ein Unternehmen im Besitz der Stadt Mailand, das den öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadt der Lombardei (U-Bahn, Strassenbahnen, Autobusse und Oberleitungsbusse) und in 95 umliegenden Gemeinden verwaltet, wobei ein Gebiet mit 2.5 Millionen Einwohnern bedient wird. Der Mailänder Strassenbahndienst verfügt derzeit über 20 städtische Linien, die ein Netz von 180 Kilometern Länge bedienen.

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  • Der schwere Klotz Belarus

    Stadler nimmt heute mal wieder einen Anlauf Richtung 40.-, doch mir scheint, solange die Lage in Belarus so unruhig ist und die Werksarbeit dort gefährdet sein könnte, dass eine nachhaltige Erholung auf sich warten lässt. Schade, die Bücher sind ja mehr als voll.

  • Medienmitteilung

    Stadler liefert den Bestseller FLIRT erstmals auf die Iberische Halbinsel

    Die staatliche Eisenbahngesellschaft Comboios de Portugal (CP) und Stadler haben den Vertrag für Produktion und Lieferung von 22 Regionalzügen des Typs FLIRT unterzeichnet. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 158 Millionen Euro. Damit kommt der FLIRT von Stadler erstmals auf der Iberischen Halbinsel für Fahrgäste zum Einsatz.


    Die portugiesische Staatsbahn Comboios de Portugal (CP) und Stadler haben heute den Vertrag für die Lieferung von total 22 Zügen zur Erneuerung der Regionalzugflotte von CP unterschrieben. Der Vertrag umfasst die Herstellung und Lieferung von zehn elektrischen Triebzügen (EMU) und zwölf bimodalen Triebzügen (BMU) des Typs FLIRT. Im Gesamtwert des Auftrags von 158 Millionen Euro sind neben der Fahrzeuglieferung auch Instandhaltungsleistungen für mindestens vier Jahre und Schulungen enthalten.

    Erstmals baut Stadler den FLIRT für den Fahrgastverkehr auf der iberischen Spurweite von 1668 Millimetern. Die zwölf bimodalen FLIRT (BMU) verfügen über einen zusätzlichen Wagenkasten als Antriebsmodul, der das dieselelektrische Traktionssystem beinhaltet. Damit ist ein Fahrbetrieb auch auf nicht elektrifizierten Strecken möglich. Der modulare Aufbau vereinfacht je nach Bedarf des Bahnbetreibers eine zukünftige Umrüstung vom bimodalen auf einen rein elektrischen Antrieb oder den Austausch der Dieselgeneratoren durch Batterien. Zudem sind 95 Prozent der verbauten Materialen wiederverwendbar.

    «Wir sind stolz, dass unsere FLIRT für die Erneuerung der Regionalzugflotte ausgewählt wurden. Ich bin überzeugt, dass die portugiesischen Fahrgäste die innovativen und modernen FLIRT schätzen werden – wie es unter anderem bereits Millionen von Menschen in der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden tun. Der portugiesische Markt ist für Stadler von grosser Bedeutung. Wir freuen uns, bei der Modernisierung der portugiesischen Bahnindustrie mitzuhelfen», sagt Ansgar Brockmeyer, Vertriebsleiter von Stadler.

    Mehr über die Fahrzeuge

    Die 22 FLIRT sind 63.2 (EMU) oder 74.4 (BMU) Meter lang. Sie bestehen aus drei Aluminium-Wagenkasten und bieten 375 Passagieren Platz, davon 214 auf Sitzplätzen. Je nach verwendeter Stromquelle erreichen die Triebzüge eine Höchstgeschwindigkeit von 160 oder 140 Kilometer pro Stunde. Stadler hat ein besonderes Augenmerk auf die Zugänglichkeit der Fahrzeuge gelegt, um allen Fahrgästen, auch solchen mit eingeschränkter Mobilität, ungehinderten Zugang von Bahnsteigen unterschiedlicher Höhe zu ermöglichen. Weiter verfügen die Züge über reservierte Bereiche für Rollstühle sowie für Fahrräder oder Kinderwagen.

    Zur Erhöhung des Fahrgastkomforts können an Bord Verkaufsautomaten eingebaut werden. Die FLIRT verfügen zudem über ein WLAN-Netz, über welches die Fahrgäste sowohl auf die Inhalte des Bahnbetreibers als auch auf Multimedia-Inhalte zugreifen können. Ein innovatives Fahrgastinformationssystem rundet das Reiseerlebnis in den neuen FLIRT ab.

    Über 1900 verkaufte FLIRT

    Der FLIRT ist der Bestseller von Stadler und bei Kunden auf der ganzen Welt immens beliebt. Bis heute hat Stadler über 1900 FLIRT in 21 Länder verkauft. Aktuell sind drei weitere bimodale FLIRT-Aufträge in Europa in Arbeit, zwei davon in Grossbritannien – Greater Anglia und Keolis Wales & Borders – und eines in Italien im Valle d'Aosta. Bimodale FLIRT, der FLIRT H2 und der FLIRT Akku positionieren Stadler als führenden Hersteller umweltfreundlicher Züge mit alternativen Antrieben.

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  • Ab heute Generalstreik in Belarus

    Tichanowskaya, im August zur Präsidentin gewählt, aber in die Emigration gezwungen, hat zu einem Generalstreik ab heute aufgerufen. Auch die Eisenbahnmitarbeiter schliessen sich voraussichtlich an. Für den Nachmittag sind grosse Demonstrationen und Strassenblockaden geplant. Diese Aktionen können sich nicht nicht auf das Stadler-Werk auswirken. Ich würde daher bei dieser Aktie noch einmal eine erhebliche Bewegung nach unten erwarten.

  • Stadler-Mitarbeiter in Minsk schliessen sich Generalstreik an

    Soeben wurde bekannt - vermeldet die belarussische Online-Zeitung 'Nasha niva' - dass sich die Stadler Mitarbeiter in Minsk dem Generalstreik anschliessen.

  • Stadler Rail gibt deutscher Tochter neuen Namen


    Der Zugbauer Stadler Rail startet das Jahr 2021 mit einem neuen Firmennamen in Deutschland. Zudem wird der Standort Berlin ausgebaut.


    11.01.2021 07:20


    Die in Berlin ansässige Stadler Pankow hat ihren Handelsnamen in Stadler Deutschland umbenannt, wie das Thurgauer Unternehmen am Montag mitteilte. Mit der Umbenennung werde der Entwicklung der Gesellschaft Rechnung getragen, indem der Fokus auf den deutschen Markt auch im Namen geführt werde, heisst es als Begründung.


    Stadler Pankow wurde im Jahr 2000 als Joint Venture der Stadlerrail und der Adtranz gegründet und im Folgejahr mit rund 200 Mitarbeitenden zu 100 Prozent durch Stadler übernommen.


    In den Berliner Standort investiert Stadler derzeit bis zu 70 Millionen Euro. Bis im Sommer 2021 würden eine Produktions- und Inbetriebsetzungshalle sowie Büro- und Sozialraumflächen entstehen, heisst es weiter. Zusätzlich werde in Brandenburg sowie Schleswig-Holstein expandiert. Dort sollen weitere Flächen für Service- und Inbetriebsetzungstätigkeiten entstehen.


    sig/cf


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!