Swiss Steel

  • wo

    BlackJack hat am 05.03.2021 09:33 geschrieben:

    Quote

    Wie tief könnte der Kurs nächste Woche während der Kapitalerhöhung sinken? So wie ich gelesen habe, können neue Aktien zu 0.21, 0.23 und auch 0.25 gekauft werden... *scratch_one-s_head*

    wo hast du was von.21 gelesen?


    Ich habe die 0.25 in erinnerung plus die 0.23 unter spez.Konditionen für Ankeraktionär BigPoint.



  • Hier, die 0.21 sowie 0.23 scheint wohl nur für BigPoint zu sein und nicht für die Öffentlichkeit... Gut möglich, dass der Tiefskurs mit 0.25 wohl nun schon erreicht ist?

  • Merci!


    Kurshöhe rund um KE: Das ist wie immer Fischen im Trüben. Wir konnten aber letztes Jahr beobachten, dass es (Anderenorts) anschliessend an die KE nochmals ein Kursfinden gegen Süden gab.


    Dann ist der grosse Verfall am Fr.19.3. Auch nicht zu vergessen. Mal gucken wo der Kurs am 18.3 steht?



    Ich beobachte das ganze aus Distanz. Denk nicht dass ich da einsteigen werde. Wenn nur als Trade.




    Die Meldung heute (Interne Untersuchung) bzw. der gewählte Zeitpunkt und der Kursverlust waren auf jeden Fall obskur. Ich werde den Verdacht der Kosmetik nicht los. Der Kurs soll rasch Richtung 0.25 wo er heute steht. >Big Point als indirketer Medienbeauftragter?


    Grüsse Andrea

  • Swiss Steel nimmt mit Kapitalerhöhung 247 Millionen Franken ein


    Swiss Steel hat mit der Kapitalerhöhung einen Bruttoerlös von 247 Millionen Franken erzielt.


    16.03.2021 08:00


    Alle rund 1,03 Milliarden neue Aktien seien platziert worden, wie der finanziell angeschlagene Stahlhersteller am Dienstag mitteilt. Der Angebotspreis wurde bei 0,24 Franken je neue Aktie festgelegt.


    Der Swiss-Steel-Hauptaktionär BigPoint Holding hat wie zuvor zugesichert alle seine Bezugsrechte ausgeübt. Zusammen mit den im Internationalen Angebot zugeteilten Aktien werde die Beteiligungsgesellschaft von AMAG-Besitzer Martin Haefner nach Abschluss des Angebots voraussichtlich rund 51,3 Prozent am Stahlhersteller halten.


    Der Nettoerlös belaufe sich auf 241 Millionen Franken. Die Mittel will Swiss Steel zur Stärkung des Eigenkapitals verwenden und zur Rückzahlung bestimmter Beträge der Kreditfazilitäten.


    Mit der Emission der neuen Aktien im Nennwert von 0,15 Franken steigt das Aktienkapital des Unternehmens auf 458,8 Millionen von 304,2 Millionen Franken. Erster Handelstag der neuen Aktien an der SIX ist voraussichtlich der 23. März.


    Bereits am Vorabend wurde das Ergebnis des Bezugsrechtsangebots bekanntgegeben. Dabei haben die bestehenden Aktionären 87,9 Prozent der Bezugsrechte ausgeübt. Die Aktionäre hatten Bezugsrechte in einem Verhältnis von 63 neuen Aktien für je 124 gehaltene zugeteilt bekommen.


    (AWP)

  • Andrea2020 hat am 08.03.2021 16:55 geschrieben:

    Quote

    Kurshöhe rund um KE: Das ist wie immer Fischen im Trüben. Wir konnten aber letztes Jahr beobachten, dass es (Anderenorts) anschliessend an die KE nochmals ein Kursfinden gegen Süden gab.

    Mal gucken wie morgen der Handel mit den neuen Aktien von statten geht.


    Swiss Steel: Kepler Cheuvreux ist für REDUCE bis 0.15 (0.10) Fr.


    Find ich jetzt wieder sehr erheiternd die Einschätzung. von Kepler.


    PS: MA200 läuft speziellerweise ca. auf der 0.21 *angel* (aka Backstop Nivau)



    Ich würde mal davon ausgehen, dass es mittelfristig genug Interessen gibt, dass der Kurs nicht auf das Niveau von Keppler kommt.


    Andere Meinungen?

  • Swiss Steel: Neuer CEO Frank Koch beginnt bereits Anfang Juli 2021


    Der Führungswechsel beim Stahlhersteller Swiss Steel geht etwas rascher über die Bühne als ursprünglich gedacht. Frank Koch wird seinen Posten als CEO bereits am 1. Juli 2021 antreten, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der aktuelle CEO, Clemens Iller, wird die Gruppe per Ende Juni verlassen.


    23.03.2021 18:35


    Im Dezember hatte Swiss Steel Koch als kommenden Konzernchef vorgestellt. Damals hiess es, er werde seine neue Aufgabe spätestens im Januar 2022 antreten. Mit dem bisherigen Arbeitgeber sei nun eine Einigung für einen früheren Eintritt gefunden worden, heisst es nun.


    Koch hat während der letzten drei Jahre als CEO den deutschen Stahlproduzenten GMH Group (Georgsmarienhütte) geführt und restrukturiert, nachdem er dort bereits ab 2008 als CSO/Logistics und COO Mitglied der Konzernleitung verantwortlich gewesen war.


    cf/jb


    (AWP)

  • Jens Alder kehrt bei Swiss Steel an die Spitze zurück


    Beim Stahlhersteller Swiss Steel kommt es im Vorfeld der Generalversammlung zu personellen Änderungen im Verwaltungsrat.


    06.04.2021 08:03


    So habe sich VR-Präsident Heinrich Christen nach Gesprächen mit dem Hauptaktionär entschieden, mit sofortiger Wirkung vom Präsidium und als Mitglied des Verwaltungsrates zurückzutreten, teilte Swiss Steel am Dienstag mit. Ad interim wird Jörg Walther das Präsidium übernehmen.


    An der kommenden Generalversammlung vom 27. April soll dann Jens Alder in den Verwaltungsrat gewählt werden und das Präsidium übernehmen. Er stelle sich erneut für das Amt zur Verfügung, heisst es. Alder hatte das Präsidium bereits in den Jahren 2019/20 inne, ehe er im Dezember 2020 den Stab an Heinrich Christen übergeben hatte.


    (AWP)

  • Swiss Steel mit deutlicher Ergebnisverbesserung im ersten Quartal


    Der Stahlhersteller Swiss Steel hat nach ersten Eckdaten zum ersten Quartal eine deutliche Ergebnissteigerung erreicht. Sowohl das Verkaufsvolumen als auch der Auftragseingang stiegen deutlich an.


    28.04.2021 07:53


    Dies führte zu schwarzen Zahlen nach einem Verlust im Vorjahr. So stieg der Absatz um rund 12 Prozent auf 510 Kilotonnen und der Auftragsbestand kletterte um deutliche 59 Prozent auf 684 Kilotonnen, wie Swiss Steel am Mittwoch mitteilte. Beim bereinigten EBITDA sei mit einer Verbesserung auf rund 44 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 6 Millionen im Vorjahr zu rechnen.


    Unter dem Strich gelang mit einem Gruppenergebnis von +5 Millionen Euro der Sprung in die schwarzen Zahlen. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen einen Verlust von 41 Millionen geschrieben. Detaillierte Ergebnisse sowie einen Ausblick auf das laufende Jahr will das Unternehmen wie geplant am 5. Mai geben.


    (AWP)

  • Andrea2020 hat am 22.03.2021 16:18 geschrieben:

    Ich find der Martin junior AMAG macht das ganz gut. Vekselberg mit der KE ausgedribbelt und nun mit Volldampf auf die 0.44 zu.


    Mathematiker leben länger.

  • rating swiss steel

    Was habe ich da flüstern hören?


    Ein angesehenes Bankhaus soll nächste Woche ein Rating rausgeben:


    Swiss Steel buy mit Kursziel 0.58!


    Das ist so ziemlich quer zum Rating, welches die UBS prognostiziert.

  • Peter Spuhler steigt bei Swiss Steel ein - Haefner verkauft 10 Prozent


    Beim Stahlhersteller Swiss Steel kommt es zu einer Änderung in der Aktionärsstruktur. Die BigPoint Holding AG von Grossaktionär Martin Haefner trennt sich von 306 Millionen Aktien und veräussert diese an die PCS Holding AG von Stadler Rail-Patron Peter Spuhler. Dies entspreche rund 10 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte von Swiss Steel, heisst es in einem Communiqué am Freitag.


    21.05.2021 07:55


    dm/kw


    (AWP)

  • Finma weist Beschwerde von Liwet gegen UEK-Verfügung zu Swiss Steel ab


    Im Streit um die Kapitalerhöhung von Swiss Steel (ehemals Schmolz+Bickenbach) holt sich der Stahlhersteller einen weiteren Etappensieg. Der Übernahme- und Staatshaftungsausschuss der Finma habe die Beschwerde von Liwet gegen eine Verfügung der Übernahekommission abgewiesen, teilte die Finma am Donnerstag mit.


    20.05.2021 18:30


    Die Liwet Holding um den russischen Milliardär Viktor Vekselberg hatte mit einer Reihe von rechtlichen Schritten versucht durchzusetzen, dass die BigPoint Holding von Martin Haefner doch noch ein allgemeines Pflichtangebot an alle Swiss-Steel-Aktionäre unterbreiten muss.


    Ein entsprechendes Gesuch wurde seinerzeit von der Übernahmekommission (UEK) abgelehnt, womit die von Swiss Steel geplante Kapitalerhöhung voranschreiten konnte. Gegen diese Verfügung der UEK hatte Liwet eine Beschwerde bei der Finma erhoben, welche nun ihrerseits abgewiesen wurde.


    Liwet kann diesen Entscheid nun noch beim Bundesverwaltungsgericht anfechten.


    cf/mk


    (AWP)

  • Andrea2020 hat am 22.03.2021 16:18 geschrieben:

    Nun gegen unten absichern war doch ein guter move die letzten Tage....! Dass sich Schmolz mal so gut machen würde! Swiss steel das tönt halt besser.


    Bien fait Martin!

  • Swiss Steel-Grossaktionär verzichtet auf Rekurs gegen Finma-Entscheid


    Zeichen der Entspannung: Die Grossaktionärin Liwet um den russischen Milliardär Viktor Vekselberg will auf einen Rekurs gegen einen Entscheid der Finanzmarktaufsicht Finma verzichten.


    25.05.2021 19:56


    Grund dafür sei der Einstieg des Thurgauer Unternehmers Peter Spuhler, gab Liwet am Dienstagabend in einem Communiqué bekannt. Spuhler hatte vergangene Woche über seine Beteiligungsgesellschaft PCS Holding 10 Prozent der Swiss Steel-Aktien von Hauptaktionär Bigpoint des Amag-Besitzers Martin Haefner gekauft. Die Liwet Holding begrüsse den Erwerb von 10 Prozent der Swiss Steel-Aktien durch Peter Spuhler, erklärte die Gesellschaft.


    Damit sei Spuhlers PCS zum Ankeraktionär von Swiss Steel geworden, während der Anteil der Bigpoint Holding von Martin Haefner von 51,4 auf 41,4 Prozent zurückgegangen sei. Die Liwet Holding und Complexprom halten ihrerseits zusammen 25,9 Prozent an Swiss Steel. Liwet hatte ursprünglich ein allgemeines Pflichtangebot von Bigpoint für alle Aktionäre verlangt.


    "Aufgrund dieser erfreulichen Entwicklung wird, ohne irgendwelche Absprachen, auf den Weiterzug des Verfahrens an das Bundesverwaltungsgericht verzichtet", auch wenn man von der Rechtmässigkeit der Beschwerde bei der Finma überzeugt sei, erklärte Liwet.


    Liwet: Ungünstige Machtballung beendet


    "In der Sache ist die ungünstige Machtballung beendet, und zudem erfährt Swiss Steel eine klare strategische Aufwertung mit der Einbindung eines Industriellen mit dem Renommée eines Peter Spuhlers. Liwet wird deshalb keine weiteren rechtlichen Schritte in dieser Angelegenheit unternehmen und freut sich auf die konstruktive Zusammenarbeit mit allen Aktionären der Swiss Steel", erklärte die Gesellschaft um Vekselberg.


    "Wir sind überzeugt, dass die Veränderungen der Aktionärsstruktur in der vergangenen Woche zum Vorteil sowohl der Aktionäre als auch der Mitarbeitenden, ja aller Stakeholder der Swiss Steel Gruppe sind. Statt einem dominierenden Hauptaktionär, der mehr als die Hälfte der Anteile hielt, sind wir jetzt einen entscheidenden Schritt vorangekommen, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Gross- und Kleinaktionären zu erreichen", hiess es weiter. Liwet sei erfreut über diese neueste Entwicklung und werde zur Sicherung der Zukunft von Swiss Steel und der Arbeitsplätze beitragen, äusserte sich Liwet-Verantwortlicher Alexey Moskov.


    Aufstieg Haefners führt zu Knatsch


    Vergangene Woche war bekannt geworden, dass Haefner 306 Millionen Aktien an Spuhlers PCS verkauft hat. Damit sank seine Beteiligung wieder unter die Marke von 50 Prozent, die er in den vergangenen zwei Jahren mit Kapitalerhöhungen und der Übernahme der Anteile der Gründerfamilie überschritten hatte. Zuvor hatte Haefners Bigpoint rund 10 Prozent an Swiss Steel besessen.


    Der Aufstieg Haefners zum Mehrheitsaktionär führte zur Auseinandersetzung mit Liwet. Vergangenen Donnerstag wurde bekannt, dass die Finma die Beschwerde von Liwet gegen eine Verfügung der Übernahmekommission (UEK) abgewiesen hatte. Liwet hatte mit einer Reihe von rechtlichen Schritten versucht durchzusetzen, dass Bigpoint doch noch ein allgemeines Pflichtangebot an alle Swiss-Steel-Aktionäre unterbreiten muss.


    Ein entsprechendes Gesuch wurde seinerzeit von der Übernahmekommission abgelehnt, womit die von Swiss Steel geplante Kapitalerhöhung voranschreiten konnte. Gegen diese Verfügung der UEK hatte Liwet eine Beschwerde bei der Finma erhoben, welche ihrerseits abgewiesen wurde.


    (AWP)

  • Andrea2020 hat am 05.05.2021 17:59 geschrieben:

    Quote

    Ich find der Martin junior AMAG macht das ganz gut. Vekselberg mit der KE ausgedribbelt und nun mit Volldampf auf die 0.44 zu.


    Mathematiker leben länger.

    Nun nicht mal 25 Tage später sind die 0.44 schon erreicht bzw überschritten. Die sind insofern interessant, da das der Preis war den Martin junior den ehem. Besitzerfamilien zahlte.....*angel*


    Zeit für eine Pause - so wies heute steil den Berg raufging. +13%!

  • Halbtax und GA

    Freunde des Geldes


    Welch freudige Nachrichten flimmern über meinen Bildschirm. Bald könnte die bummel Panoramafahrt als Schnellzug Fahrt aufnehmen.
    Die Vorzüge vom charismatischen, gut vernetztem Peter S. sind an dieser Stelle nicht weiter auszuführen.
    Frischer Durchzug im VR führt zu neuen Destinationen und für einige zur Endstation.
    Mir gefällt die neue Aktionärsstruktur sogut, dass ich mir ein Ticket gelöst habe.


    Bitte alle einsteigen, die Türen schliessen.


    Gruss Jordan

  • Auftragslage

    Hallo zusammen. Gelegentlich komme ich im privaten Bereich in Kontakt mit Büezer der Firma Swiss Steel. Kürzlich durfte ich dabei erfahren, was die Fachwelt angeblich ja auch schon weiss. Und zwar, dass die Kessel bei der Swiss Steel wieder auf Hochtouren laufen. Aus meinem Gespräch erhielt ich die Info, dass man sehr viel Arbeit habe, Stellen aufstocken musste und die Stimmung allgemein sehr positiv sei. Das ist zwar die Aussage eines normalen Büezer. Aber genau die sehen doch, ob die Karre läuft oder nicht!

  • Wie erwartet..

    Swiss Steel erholt sich stärker als erwartet vom Horrorjahr 2020


    (Zusammenfassung) - Der Stahlhersteller Swiss Steel hat sich im zweiten Quartal stärker als erwartet vom Absturz des vergangenen Jahres wegen der Coronakrise erholt. Damit ist der Konzern nach zwei Jahren in den roten Zahlen wieder in der Gewinnzone gelandet. Zudem legt er die Ziele für 2021 höher.


    11.08.2021 13:18


    Im Vorjahr hatte das Unternehmen einen riesigen Verlust von fast 160 Millionen Euro erlitten, weil Autofabriken sowie Maschinen- und Anlagenbauer wegen der Pandemie ihre Werke stillgelegt oder stark heruntergefahren hatten, wodurch die Nachfrage nach Stahl einbrach.


    Dies brachte den Konzern, der schon unter der 2019 begonnen Krise in der Stahlindustrie gelitten hatte, endgültig in Schieflage. 2020 wurde für Swiss Steel zum Horrorjahr: Ähnlich gross waren die Verluste nur im Jahr 2009, als der Konzern in der Finanzkrise abstürzte. In der Folge musste Swiss Steel in den letzten Monaten das Kapital erhöhen und sich Bankkredite sichern, um zu überleben. Zudem wurden Restrukturierungen durchgeführt.


    Dies hat sich ausgezahlt: Nun geht es mit dem Konzern steiler aufwärts als erwartet. Der Markt hat sich in allen wichtigen Kundensegmenten Automobil, Maschinen- und Anlagenbau sowie Energie erholt. Swiss Steel konnte 72 Prozent mehr Stahl verkaufen und die Preise erhöhen.


    Der Umsatz schoss um 79 Prozent auf 839,1 Millionen Euro nach oben. Die europäische und amerikanische Autoindustrie hätten ihre Produktion gegenüber dem schwachen Vorjahresquartal verdoppelt, erklärte der neue Konzernchef Frank Koch in einer Telefonkonferenz.


    Vor-Krisenniveau übertroffen


    Das bereinigte Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) landete mit 65,4 Millionen Euro wieder deutlich in der Gewinnzone nach einem Minus von 45,8 Millionen Euro im Vorjahr. Unter dem Strich erzielte der Stahlkocher einen Gewinn von 30,4 Millionen Euro nach einem riesigen Fehlbetrag von 159,1 Millionen Euro vor einem Jahr.


    Mit den Zahlen hat Swiss Steel auf allen Ebenen sogar das Vor-Corona-Jahr 2019 übertroffen und ist nicht mehr weit von 2018 entfernt, als die Stahlkrise noch nicht ausgebrochen war.


    Die Ergebnisverbesserung wurde neben der Markterholung auch mit Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmassnahmen erreicht. Der Restrukturierung fielen auch 292 Arbeitsplätze zum Opfer. Insgesamt hat Swiss Steel noch 9'847 Beschäftigte. Es gebe nur noch vereinzelt Kurzarbeit, hiess es. Bei der Umsetzung des Transformationsprogramms habe Swiss Steel die Sparziele bisher übertroffen, sagte Koch.


    Der Stellenabbau gehe allerdings weiter, auch wenn für 2021 keine grösseren Einschnitte mehr geplant seien. Man könne das Ausmass des Stellenabbaus noch nicht beziffern, sagte Finanzchef Markus Böning. Die Streichungen würden in kleineren Schritten erfolgen.


    EBITDA von 150 bis 180 Mio erwartet


    Für das laufende Jahr steckt Swiss Steel die Ziele nun höher: Neu hält der Konzern ein bereinigtes EBITDA zwischen 150 bis 180 Millionen Euro für erreichbar. Bislang hatte er über 100 Millionen erwartet. Grund sei die anhaltende Erholung nach Corona in den Hauptabnehmerbranchen Automobil, Maschinen- und Anlagenbau sowie Energie, erklärte Konzernchef Koch.


    Damit würde Swiss Steel unter dem Strich mindestens die Gewinnschwelle erreichen oder einen leicht positiven Jahresüberschuss.


    Derzeit kämpft das Unternehmen mit den Folgen der Hochwasserkatastrophe von Mitte Juli in Deutschland. Das Werk in Hagen sei überflutet worden. Die Höhe der Schäden könne man noch nicht beziffern. Diese seien allerdings versichert.


    jb/rw/tv


    (AWP)

  • Swiss Steel schlägt an ausserordentlicher GV drei neue Verwaltungsräte vor


    Das Stahlunternehmen Swiss Steel will seinen Verwaltungsrat erweitern. Dazu lädt das Unternehmen zu einer ausserordentlichen Generalversammlung am 6. Oktober ein. An dieser werden der ehemalige Swisscom-Finanzchef Mario Rossi sowie Ralf Göttel und Emese Weissenbacher zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen.


    14.09.2021 08:00


    Zudem will Swiss Steel die in den Statuten festgelegte Zahl der Mitglieder des Aufsichtsgremiums leicht erhöhen. Neu sollen es fünf bis zehn Verwaltungsräte statt bisher fünf bis neun sein, wie der in Luzern ansässige Konzern am Dienstag mitteilte.


    Die drei neuen Mitglieder brächten Erfahrung in den Bereichen internationale Führung in einem industriellen Umfeld, Automobilzulieferung, Prozessoptimierung, Effizienzsteigerung, strategische Neuausrichtung sowie Finanzen und Rechnungswesen mit, hiess es weiter.


    Rossi war von 2013 bis Februar diesen Jahres Finanzchef der Swisscom. Derzeit präsidiert er den Verwaltungsrat der Cablex AG und ist Verwaltungsrat beim Flugzeugbauer Pilatus sowie Mitglied der Sanktionskommission der Schweizer Börse.


    Göttel führt derzeit die weltweit in der Auto- und Stahlindustrie tätige Benteler International AG mit Sitz in Salzburg als CEO. Weissenbacher ist seit 2015 Finanzchefin beim deutschen Filtrationsunternehmen Mann + Hummel International.


    Die ausserordentliche GV wird gestützt auf die Covid-19-Verordnung ohne die Anwesenheit der Aktionäre stattfinden. Diese können ihre Stimmrechte ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter ausüben, wie es weiter hiess.


    tt/ys


    (AWP)