FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

  • Vorbote einer

    Zinssenkung in den USA;


    28.08.2007 - 20:40

    Federal Reserve diskutierte Poltikwechsel




    Washington (BorseGo.de) – Die US-Notenbank Federal Reserve hat auf ihrer letzten Notenbanksitzung am 7. August unter dem Eindruck der Turbulenzen an den Aktienmärkten ein Wechsel ihres geldpolitischen Kurses diskutiert. Die Mitglieder des Offenmarktauschusses stimmten nach dem Inhalt der Protokolle der letzten Sitzung in der Einschätzung überein, dass eine Ausweitung der Finanzkrise am Hypothekenmarkt auf die reale Wirtschaft nicht auszuschließen sei. Daher müsse auch ein Wechsel in der geldpolitischen Schwerpunktsetzung als eine Reaktion darauf diskutiert werden. Vorläufig stünde aber die Inflationsbekämpfung auf der Prioritätenliste der Notenbank nach wie vor ganz oben. Ein schwacher Dollar und schwache Produktivitätszahlen erhöhten die Inflationsgefahren.


    10 Tage später beurteilte der Ausschuss die Gefahren einer ernsthaften Wachstumsschwäche durch die Finanzkrise als „nennenswert“.



    (Quelle; © BörseGo GmbH 2007)

    So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.



    Frei nach I Ging

  • Fed im Brennpunkt -

    Der allgemeine markante Kurs-Rücksetzer von gestern an der US-Boerse ist ja doch wieder typisch, eine altes,


    bekanntes Fed-Protokoll, von Profi-Bashen einfach neu lanciert


    & die Bisonherde trampelt wild schnaubend los, macht ohne Unterschied einfach "alles nieder". Da halt ich mal schön still und bleibe cool, bis die "wilde Herde" vorüber ist, der Staub sich legt.


    Gestern Regen, Heute Sonnenschein . :roll: :idea: *wink* 8)

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  • Markt preist Zinssenkung schon ein

    Die Wahrscheinlichkeiten in der heutigen BO, gemessen an den Futures-Preisen:


    Zinsen werden am 18.09. um mind. 25 Punkte gesenkt: 89% (um 75 Punkte: 47%)


    Zinsen werden am 31.10. nochmals gesenkt: 52%


    Zinsen werden am 11.12. ein drittes Mal gesenkt: 41%




    Schaun'mer mal

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  • Neue Liquiditätsspritze

    0.08.2007 - 15:33

    Geldpolitik: Fed verpasst neue Liquiditätsspritze :idea:




    New York (BoerseGo.de) - Die US-Notenbank setzt ihre Politik der Marktentspannung fort. Soeben verpasste die Fed dem Markt eine neue Liquiditätsspritze. Dabei stellte sie den Banken 5 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 14 Tagen zur Verfügung. Dabei werden auch auslaufende Kredite der Notenbank ersetzt.



    (Quelle; © BörseGo GmbH 2007)

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  • US-Wirtschaft wächst 4 %

    US-BIP deutlich nach oben revidiert


    14:44 30.08.07


    Washington


    Das US-Handelsministerium legte in Washington seine zweite Schätzung zur Wirtschaftsentwicklung im zweiten Quartal 2007 vor und korrigierte seine vorläufige Angabe deutlich nach oben .


    Gegenüber dem Vorquartal wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach um 4,0 Prozent, während vorläufig lediglich ein Plus von 3,4 Prozent ausgewiesen worden war :roll: *wink* :idea: 8) .


    Volkswirte hatten für den Berichtszeitraum ein BIP-Wachstum von 4,1

    Prozent prognostiziert.


    Im ersten Quartal 2007 hatte die Wirtschaftsleistung der weltweit stärksten Volkswirtschaft noch um 0,6 Prozent zugelegt.(30.08.2007/ac/n/m)


    Quelle: aktiencheck.de




    Eine Leitzinssenkung wird damit wieder weniger wahrscheinlich,

    wenn es denn so bleibt. Es bleibt also spanndend :roll: :idea: *wink* 8)

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  • Fed-Chef Ben Bernanke äußert sich

    31.08.2007 - 16:11


    Geldpolitik: Fed-Chef Ben Bernanke äußert sich gewohnt philosophisch

    Jackson Hole, Wyoming (BoerseGo.de) - Wie erwartet äußert sich Fed-Chef Ben Bernanke soeben vor der Jahreskonferenz der US-Notenbank in dem Ferienort Jackson Hole im Bundesstaat Wyoming gewohnt philosophisch. Man werde die Entwicklung beobachten und wenn nötig eingreifen, heißt es.



    (Quelle; © BörseGo GmbH 2007()

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  • Bernanke und Bush stärken Zuversicht

    31.08.2007 - 18:33

    Dow & Co: Reden von Bernanke und Bush stärken Zuversicht

    New York (BoerseGo.de) - Die Reden von Bush und Bernanke kommen an der Wall Street anscheinend gut an. Zwar hatte keiner den Stein der Weisen aus dem Ärmel geschüttelt, die Äußerungen scheinen aber beruhigend zu wirken. Präsident Bush hatte erklärt, notleidenden Eigenheimbesitzern würde geholfen, es sei aber nicht Aufgabe der Regierung, Spekulanten aus der Patsche zu helfen. Zu den angekündigten Maßnahmen zählen Garantien, die säumigen Schuldnern eine Refinanzierung zu günstigeren Zinsen erlauben. Der Notenbankchef hatte wiederum versichert, man stünde bereit, um im Notfall einzuspringen. Das demonstriert die Fed bereits schon mit ihre täglichen Liquiditätsspritzen für das Bankensystem.


    Die Wall Street nimmt, nach einem kurzen Zögern, wieder Fahrt auf:

    Dow + 1,14% 13.389

    S&P 500 + 1,24% 1.475

    Nasdaq + 1,08% 2.592




    (Quelle; © BörseGo GmbH 2007)

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  • nächste Zinssenkung FED 0,25 % so gut wie sicher !

    Aktien NYSE/NASDAQ Ausblick: Schwach - US-Arbeitsmarktbericht belastet

    Freitag 7. September 2007, 15:19 Uhr


    NEW YORK


    Schlechter als erwartete US-Arbeitsmarktdaten für den August hätten kurz vor dem Börsenstart die Stimmung verdorben und die Futures unter Druck gesetzt, sagten Händler. In den USA ist die Zahl der Beschäftigten im August überraschend gesunken. Die Futures hätten sich nach einem ersten Schock aber stabilisiert, hieß es am Markt, nachdem die schwachen Daten nach Einschätzung von Börsianern die US-Notenbank zu einer Zinssenkung zwingen könnten.




    Quelle; dpa-afx

    So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.



    Frei nach I Ging

  • FED Zinssenkung 0,5 % ?

    Im Bereih des möglichen, nötigen.


    Die letzten Arbeitsmarktdaten in USA waren deraart verheerend schlecht, bleibt das so, sind sogar 0,5 % erforderlich;


    "Das war die letzte Bestätigung für die Fed, die Zinsen zu senken. Jetzt geht es nur noch um die Frage, ob die Notenbank die Zinsen um 25 oder 50 Basispunkte senken wird", sagte Orlando Green, Zinsstratege von Calyon in London. "Sollten die Aktienmärkte bis dahin noch unter stärkeren Abgabedruck geraten, ist auch eine Senkung um 50 Basispunkte nicht auszuschließen", schrieb Eugen Keller, Renten- und Währungsanalyst von Bankhaus Metzler.


    Quelle;


    http://de.biz.yahoo.com/080920…n-zinssenkung-herbei.html

    So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.



    Frei nach I Ging

  • Re: Geldspritzen der FED, EZB ect.

    Pegasus wrote:




    Es ist sicher richtig, dass Geldspritzen zum Instrumentarium einer Notenbank gehört. Das muss aber nicht zwingend bedeuten, dass es ungefährlich ist, mit der Liquidität zu spielen. In Tat und Wahrheit ist es nämlich eine Gratwanderung, die ihre guten und schlechte Seiten hat.


    Grundsätzlich hat eine Notenbank zwei Instrumentarien um auf die Wirtschaft Einfluss zu nehmen:


    1. Liquidität. Sie kann Geld drucken.

    Vorteil: Es ist mehr Geld im Umlauf, das investiert, verkonsumiert oder in Immobilien und Aktien angelegt werden kann. Folge: die Preise z.B. von Aktien steigen.

    Nachteil: Wenn die Liquidität stärker erhöht wird als das Wirtschaftswachstum beträgt, schlägt das zusätzliche freie Geld auf die Preise durch. In den letzten Jahren wuchs die Wirtschaft um vielleicht 3% während die Geldmenge jährlich um 12-15% erhöht wurde. Die Geldmenge ist also stärker gestiegen als die Summe der verfügbaren Waren und Dienstleistungen.

    Folge ist auch, dass die eigene Währung im Vergleich zu ausländischen Währungen und Rohstoffen an Wert verliert.


    2. Zinsen.

    Werden Zinsen gesenkt, sind Kredite günstiger und es ist einfacher, zu investieren oder ein Haus zu kaufen. Auch nimmt die Hemmschwelle ab, Autos oder Möbel zu leasen und Schulden auf Kreditkarten aufzubauen.


    In den letzten 7 Jahren (genauer seit November 2000) haben wir zwei Trends erlebt: Starker Anstieg der Geldmenge bei gleichzeitig sinkenden Zinsen. Wenn immer es einen Einbruch in den Börsen oder sonstige Probleme gab, wurden entsprechende Dollar-Milliarden in die Märkte gepumpt, um den Downtrend aufzufangen. Das hat bisher immer gewirkt und so ist es nicht erstaunlich, dass auch jetzt immer die Hand der FED gefordert wird, wenn sich ein Wölkchen am Himmel zeigt.


    Ist ja auch sooo einfach: Die Preise von Aktien oder Bonds sinken und als "Lösung" werden im Keller der FED mal kurz ein paar Mrd grüne Papierscheinchen bedruckt.


    Aber ist das wirklich eine Dauerlösung?


    Es ist ja nicht so, dass das neu gedruckte Geld von der FED direkt an die Bedürftigen verteilt wird. (Wenn es auch direkte Interventionen des PPT 'Plunge Protection Team' der FED gibt, direkt in den Future-Markt von Dow und SP500 zu pumpen.)

    Der grösste Teil des neu gedruckten Geldes wird über den Kreditmarkt eingespeist.

    Also: Das FED stellt den Banken dieses Geld zur Verfügung, diese "mieten" es für einen geringen Zinssatz und "vermieten" es weiter an Konsumenten und Unternehmungen in Form von Krediten, Hypotheken etc.


    Unter dem Strich bleibt also die Erkenntnis, dass diese Geldspritzen in Form von Krediten und somit Schulden enden und Schluden müssen irgendwann zurückgezahlt werden.


    1952 betrugen die Schulden der US-Konsumenten 4.5% des BSP.

    1970 waren es bereits 11% des BSP

    Heute liegen die Schulden bei 114% des BSP.


    Quelle:

    http://www.securitykag.at/pdfs/marketfacts/07.09.2007.pdf


    Das heisst also, dass die durchschnittliche amerikanische Familie mit mehr als einem Jahresgehalt verschuldet ist.


    Bei den Unternehmen, Gemeinden und dem Staat sieht die Tendenz ähnlich aus. Amerika finanziert derzeit seinen Lebensstandard über Schulden, die pro Monat um $50 Mrd aufgestockt werden. 80% des weltweiten Sparkapitals fliessen derzeit in die USA. Der durchschnittliche Chinese verdient pro Monat $210 und spart von seinem Einkommen 10%. Dieses Geld fliesst in Form von Krediten in die USA. Derzeit braucht's 37 chinesische Arbeiter, um einen Amerikaner zu finanzieren.


    Ob die Chinesen dieses Geld jemals wieder sehen werden? Nominal, sicherlich. Aber was werden die Dollars dann noch reell wert sein?


    Bei billigen und in unmengen verfügbaren Krediten kommt es in erster Linie darauf an, wo das Geld schlussendlich landet und was damit gemacht wird.


    * Wird das Geld verkonsumiert, kurbelt es zwar kurzfristig die Wirtschaft an, schafft aber kein nachhaltiges Wachstum.

    * Wird das Geld investiert und damit Produktivitätssteigerung erreicht und neue Jobs geschaffen, ist es ideal investiert.

    * Landet das Geld in den Aktienmärkten steigen zwar die Kurse und die Spekulanten sind happy aber auch hier wird nicht nachhaltiges geschaffen. KGV steigt halt entsprechend und die Rendite der Aktien sinkt.


    Der grosse Schwamm, der in den letzten Jahren in den USA die zusätzliche Liquidität aufsaugte, war der Immobilienmarkt. Im Schnitt stiegen Immobilien um 15% pro Jahr. Für manche Anleger ein Eldorado: Man kaufe ein Haus für $500'000 mit 100% Fremdfinanzierung. Die Hypothek kostet $6% (also $30'000). Nach einem Jahr ist das Haus $575'000 Wert. Gewinn also $45'000.

    Macht man das mit zwei Häusern, kann man bereits von der Immobilienspekulation leben.


    Fantasie? Nein, nicht ganz. Rund 30% der US-Immobilien sind zu 100% finanziert. Zum Höhepunkt der Immobilienblase (also um 2005) waren 40% der in Arizona gehandelten Häuser Zweit- oder Dritthäuser. Also reine Spekulationsobjekte die von ihren Eigentümern nicht bewohnt wurden.

    Die Folge ist ein enormes Überangebot and Immobilien, das die Nachfrage bei weitem übersteigt. Die logische Folge: Die Preise sinken.


    Und was passiert nun? Auf obiges Beispiel bezogen: Du hast nun ein Haus, das $500'000 kostete, für das Du $30'000 pro Jahr Hypothek zahlen musst und nun nur noch $475'000 Wert ist.


    Was tun? Wohl oder überl verkaufen und einen Verlust von $55'000

    realisieren, denn die Immopreise fallen weiter und die Hypothekarzinsen steigen.


    Das Dumme dabei ist, dass es immer schwieriger wird, Häuser zu verkaufen.


    Wir werden also in Zukunft vermehrt Zweit- und Dritthäuser auf dem Markt sehen und weiter sinkende Preise. Immobilienbesitzer, die ihr Haus zu 100% finanziert haben, werden von der Bank zur Amortisation genötigt, denn die Hypothek sollte den Wert des Hauses nicht übersteigen. Jene, die Aktien im Depot haben, werden diese wohl verkaufen, um das Haus halten zu können.


    Wenn Bernanke also von einem "gewissen Risiko" spricht, das die Hypothekenkrise auf die Wirtschaft haben könnte, dann ist das in einem Land, wo 70% der Wirtschaft vom privaten Konsumenten abhängig ist, die Untertreibung des Jahrzehnts! Aber wir wissen ja, dass der FED-Chef in allererster Linie eine psychologische Aufgabe hat. Er soll mit seinen Worten die Märkte beruhigen und verunsicherte Anleger beschwichtigen. Und vor allem natürlich das Ausland, das den ganzen Schlamassel finanziert.


    Was kann das FED also tun?


    Es kann die Zinsen senken und somit den Druck aus den Hypothekarzinsen nehmen. Das führt dann allerdings zu einer Schwächung des Dollars und vergrault ausländische Geldgeber. Konsequenz wird dann auch sein, dass mehr billige Dollars aufgewendet werden müssen, um Rohstoffe und Erdöl zu finanzieren. Sprich: Steigende Preise - zumindest in Dollar gerechnet.


    Weiterhin kann das FED noch mehr Geld ins Kreditsystem pumpen. Aber da die Amerikaner auf allen Ebenen bereits bis über beide Ohren verschuldet sind, ist es fraglich, ob dieses Geld noch aufgenommen werden wird. Im Idealfall beginnen nämlich die Amerikaner damit, den Gürtel enger zu schnallen und ihre Schulden abzubauen.


    Bei sinkenden Zinsen und fallendem Dollar werden die USA für internationales Geld immer unattraktiver. Was geschieht also, wenn die Welt nicht mehr bereit ist, den USA $50 Mrd pro Monat an zusätzlichen Krediten zu gewähren? Was, wenn Sie das Geld zwar leihen aber dafür höhere Zinsen verlangen um den Währungsverlust auszugleichen? (So geschehen im Spätsommer 1987).


    Theoretisch - und auch dies hat Bernanke bereits einmal angetönt - können die USA ihre eigenen Schulden mit frisch gedruckten Dollars zurückkaufen. Das hat das Deutsche Reich 1923 so gemacht. Konsequenz wäre aber eine extreme Abwertung des Dollars mit entsprechender Entreicherung aller Dollar-Gläubiger, ein absoluter Vertrauensverlust in den Dollar und Papierwährungen allgemein und wahrscheinlich eine internationale Finanzkrise.


    Also nochmals: Es hat bisher erstaunlich lange geklappt, dass das FED einfach jede Krise mit frisch gedrucktem, ungedeckten Geld aufgekauft hat. Aber das muss nicht immer so bleiben. Es mag eines sein, die Panik nach 9/11 mit Geld zuzuschütten, einen LTMC-Fonds zu decken oder den Nasdaq hochzukaufen. Der US-Immobilienmarkt ist aber so gross, dass sich - wenn dort die Blase mal platzt - auch das FED die Zähne auzbeissen würde.


    Wahrscheinlich wird das FED das auch gar nicht versuchen, denn schon vor zwei Jahren hat Alan Greenspan ausdrücklich festgehalten, dass das FED den Immo-Finanzierern Fanny Mae und Freddy Mac nicht aus der Patsche helfen würde. Warum auch? Das FED ist ein Konglomerat aus Privatbanken und keine Staatsbank!

  • Fed: Höheres Risiko für Wirtschaftswachstum

    Washington (BorseGo.de) – Die Marktturbulenzen, die durch die Hypothekenkrise hervorgerufen worden sind, haben die Risiken für ein intaktes Wirtschaftswachstum erhöht. Die sagte die Präsidentin der Federal Reserve in San Francisco, Janet Yellen. Sie ergänzte, dass sie erheblichen Abwärtsdruck sehe, wenn die Situation sich nicht signifikant verändere. Zwar könne sich die Situation an den Finanzmärkten sehr schnell verändern, doch wenn die Kreditmärkte weiter austrocknen, würde dies zu einer Verschlimmerung der Hypothekenkrise führen. Infolgedessen sei auch die robuste Nachfrage der Verbraucher gefährdet.




    10.09.2007 - 18:27


    (© BörseGo AG 2007)

    So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.



    Frei nach I Ging

  • FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

    MarcusFabian ... back in September? Long absence, wenn ich mich nicht taeusche. Good Dich hier wieder zu lesen (wenn Zeit und e-world connection vorhanden).


    bye

    Pers Meinung, e & o moeglich

  • Re: Fed: Höheres Risiko für Wirtschaftswachstum

    Pegasus wrote:

    Quote
    Washington (BorseGo.de) – Die Marktturbulenzen, die durch die Hypothekenkrise hervorgerufen worden sind, haben die Risiken für ein intaktes Wirtschaftswachstum erhöht. Die sagte die Präsidentin der Federal Reserve in San Francisco, Janet Yellen. Sie ergänzte, dass sie erheblichen Abwärtsdruck sehe, wenn die Situation sich nicht signifikant verändere. Zwar könne sich die Situation an den Finanzmärkten sehr schnell verändern, doch wenn die Kreditmärkte weiter austrocknen, würde dies zu einer Verschlimmerung der Hypothekenkrise führen. Infolgedessen sei auch die robuste Nachfrage der Verbraucher gefährdet.



    10.09.2007 - 18:27


    (© BörseGo AG 2007)


    Nur mal eine kleine Bemerkung: So eifrig wurde selten auf Panik gemacht auf den Septemberverfall hin. Wer wohl die meisten Puts gesetzt hat? Toll für die Cowboys, das gibt viele Döller für's Kässeli.-


    Gruss,

    Simona

  • FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

    Es liegt wohl nicht in ihrem persönlichen Interesse Marcus.

    Die Miesmacherarbeit besorgen schon andere.

    Erstaunlich ist lediglich, dass eine solche Aussage,

    wie man sie in obigem Artikel lesen kann, sogar von

    ihr gemacht wird, resp. dass man sich dort genötigt sieht,

    so zu reagieren.


    Aber eben, die Situation kann sich ja jederezit ändern...


    Gruss,

    Simona

  • FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

    Simona wrote:

    Quote
    Es liegt wohl nicht in ihrem persönlichen Interesse Marcus.

    Die Miesmacherarbeit besorgen schon andere.


    Nun ja, einerseits - da hast du recht - hat ein FED-Mitglied die Aufgabe die Märkte zu besänftigen und möglichst optimistische Stimmung zu verbreiten.

    Andererseits verliert es aber auch an Glaubwürdigkeit, wenn es den Kopf allzu tief in den Sand steckt und Schieflagen völlig ignoriert.


    Zugegeben, das Diplomatische Geschick eines Alan Greenspans, auf Probleme sehr diplomatisch, verklausuliert und durch die Blume hinzuweisen, geht der Frau Yellenallerdings ab ;)

  • Sie kommt

    immer näher, die FED-Zinssenkung in USA, logo :roll: :idea: *wink* 8) ;


    13.09.2007 - 15:47


    Geldpolitik: Fed pumpt laufend Geld in den Markt


    New York (BoerseGo.de) - Die US-Notenbank arbeitet weiter an der


    Beruhigung der Märkte. Möglicherweise wird damit eine Zinssenkung vorbereitet.


    Jedenfalls gab die Fed dem Bankensystem jetzt eine weitere Liquiditätsspritze.


    Diesmal sind es 11 Milliarden Dollar auf sieben Tage befristet.



    (Quelle; © BörseGo AG 2007)

    So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.



    Frei nach I Ging

  • FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

    Macht irgendwie keinen Sinn Geld in den Markt zu schmeissen und dann die Zinsen zu senken ?!

  • FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

    zonker wrote:

    Quote
    Macht irgendwie keinen Sinn Geld in den Markt zu schmeissen und dann die Zinsen zu senken ?!




    Doch, es macht auf den ersten Blick und kurzfristig in zweierlei Hinsicht Sinn:


    1. Wenn mehr Geld im Kreditsystem ist, können die Banken freigebiger Kredite verteilen. Das bedeutet, dass die Hypothekarzinsen und andere Schuldzinsen vorerst niedrig bleiben können. Das nimmt den Druck vom Konsumenten.


    2. Der Dollar wird geschwächt. Da die USA ihre Schulden in jener Währung haben, die sie selbst in beliebiger Menge drucken können, werden die Schulden parallel zum Dollar entwertet.




    Kehrseite der Medallie: Die Gläubiger im Nicht-Dollar-Raum werden dieses Spiel durchschauen und nicht mehr im gleichen Umfang und zu den gleichen Konditionen den USA Kredit gewähren wie in der Vergangenheit. Teilweise sind einige Gläubiger (z.B. Indien, Russland) bereits dazu übergegangen Dollar-Vermögen langsam abzubauen bzw. in Euro und Yen umzuschichten.


    Die FED muss also sehr vorsichtig agieren, um die Gläubiger nicht zu verunsichern. Panikartige Dollarverkäufe will schliesslich niemand.




    Hier übrigens ein Chart der Open Market Operations der FED


    http://www.bullandbearwise.com/FOMO.asp