• Ölpreise setzen Talfahrt fort - Brent-Öl auf tiefstem Stand seit März


    Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gesunken. Nachdem sich die Notierungen am Vortag stabil gehalten haben, knüpften sie damit wieder an die jüngste Talfahrt an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 97,66 US-Dollar und damit 1,91 Dollar weniger als am Vortag. Zeitweise wurde Brent-Öl für 97,15 Dollar gehandelt und war damit so günstig wie seit März nicht mehr.


    14.07.2022 12:45


    Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 2,42 Dollar auf 93,88 Dollar. Damit kosten die beiden Ölsorten deutlich weniger als noch Mitte Juni, als ein Fass der Sorte Brent noch mit rund 125 Dollar gehandelt wurde.


    Als Ursache für die Talfahrt der Ölpreise wird am Markt auf die Sorge wegen schnell steigender Leitzinsen verwiesen, die als Belastung für die weitere konjunkturelle Entwicklung gesehen werden. Zahlreiche Notenbanken hatten zuletzt mit deutlichen Zinserhöhungen auf die hohe Inflation reagiert.


    In den USA war die Teuerung im Juni unerwartet stark gestiegen und erreichte mit einer Rate von 9,1 Prozent den höchsten Stand seit gut 40 Jahren. Mehrere US-Notenbanker äusserten sich im Nachgang sorgenvoll. Der regionale Fed-Chef von Atlanta, Raphael Bostic, schloss eine Zinsanhebung um einen ganzen Prozentpunkt für die nächste Fed-Zinssitzung Ende Juli nicht aus./jkr/bgf/jha/


    (AWP)

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  • Saudi-Arabien verdoppelt Öl-Importe aus Russland zur Stromgewinnung


    Der weltgrösste Öl-Exporteur Saudi-Arabien hat seine Importe von Öl zur Stromgewinnung aus Russland im zweiten Quartal mehr als verdoppelt.


    15.07.2022 06:15


    Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Refinitiv-Daten meldete, erreichten von April bis Juni 647'000 Tonnen Öl das Königreich über russische und estländische Häfen. Dies entspricht 48'000 Barrel (159 Liter) pro Tag (bpd). Im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug die Menge 320'000 Tonnen. Saudi-Arabien verwendet das importierte Öl zur Stromerzeugung und kann dann eigenes Rohöl exportieren. Besonders viel Strom wird in den heissen Sommermonaten zur Kühlung benötigt.


    Russland verkauft sein Öl angesichts der internationalen Sanktionen auf dem Weltmarkt mit deutlichen Preisnachlässen. Zwar weigern sich viele Staaten vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges, russisches Öl zu kaufen. Andere wie China und Indien sowie zahlreiche Länder in Afrika und Nahost haben dagegen ihre Importe erhöht.


    In den kommenden Tagen wird US-Präsident Joe Biden in Saudi-Arabien erwartet, einem traditionellen Verbündeten. Er steht innenpolitisch unter Druck, das Königreich zu einer Erhöhung der Öl-Exporte zu bewegen angesichts der vergleichsweise hohen Benzinpreise in den USA. Dort finden im November Kongresswahlen statt.


    (Reuters)

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  • Ölpreise steigen - Brent wieder bei 100 Dollar


    Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen und haben sich nach starken Verlusten im Verlauf der Handelswoche stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 100,00 US-Dollar. Das waren 90 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 54 Cent auf 96,32 Dollar.


    15.07.2022 07:50


    Am Vortag hatten die Ölpreise noch zeitweise erheblich unter Druck gestanden. Der Preis für Rohöl aus der Nordsee war bis auf 94,50 Dollar gefallen. Das ist der tiefste Stand seit Februar. Am Donnerstagnachmittag setzte dann eine Erholung am Ölmarkt ein, und die Notierung für Brent-Öl konnte sich kurz vor dem Wochenende bei 100 Dollar stabilisieren.


    Schwache Konjunkturdaten aus China haben die Ölpreise am Morgen nicht belastet. In der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt hat die Konjunktur deutlich an Fahrt verloren. Wegen strenger Corona-Massnahmen ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal nur noch um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. Es ist das schwächste Quartalswachstum seit Beginn der Corona-Pandemie, nachdem Chinas Wirtschaft zu Beginn des Jahres noch um 4,8 Prozent gewachsen war./jkr/jha/


    (AWP)

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  • Ölpreise starten mit Aufschlägen in die Woche


    Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Aufschlägen in die neue Woche gegangen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 101,80 US-Dollar. Das waren 64 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 31 Cent auf 97,90 Dollar.


    18.07.2022 07:49


    Die Stimmung am Ölmarkt bleibt trotz der leichten Preisaufschläge angeschlagen. In den vergangenen Wochen sind die Erdölpreise überwiegend gefallen. Auslöser sind Befürchtungen, dass die globale Wirtschaft in eine Rezession abgleiten könnte. Dies würde auch die Nachfrage nach Rohöl, Benzin und Diesel bremsen.


    Ungeachtet dessen bewegen sich die Ölpreise weiter auf hohem Niveau. Verglichen mit dem Jahresanfang liegen die Preise etwa 35 Prozent höher. Hauptgrund ist der Krieg Russlands gegen die Ukraine und Sanktionen gegen Russland seitens vornehmlich westlicher Länder. Das Angebot russischen Erdöls ist infolgedessen vor allem in der westlichen Hemisphäre stark gefallen./bgf/zb


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  • Ölpreise geben leicht nach


    Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 105,82 US-Dollar. Das waren 45 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 30 Cent auf 102,30 Dollar.


    19.07.2022 07:46


    Die leichten Preisabschläge folgen auf kräftige Aufschläge am Montag, als die Erdölpreise von der überwiegend guten Börsenstimmung und einem etwas schwächeren US-Dollar profitierten. Generell bleibt die Lage am Rohölmarkt schwankungsanfällig, da sich der Markt zwischen grossen Nachfrage- und Angebotsrisiken bewegt.


    Auf der Nachfrageseite herrschen seit einiger Zeit Rezessionssorgen vor, was die Preise dämpft. Auf der Angebotsseite dominiert die Furcht vor anhaltenden Engpässen infolge des Ukraine-Kriegs. Das Preisniveau am Ölmarkt ist deshalb nach wie vor hoch. Seit Jahresanfang haben die Ölpreise nach aktuellem Stand etwa 40 Prozent zugelegt./bgf/mis


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  • Ölpreise geben am Morgen nach


    Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 106,01 US-Dollar. Das waren 91 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel etwas deutlicher um 1,96 Dollar auf 102,26 Dollar.


    21.07.2022 07:51


    Druck erzeugten am Rohölmarkt zuletzt Lagerdaten aus den USA. Am Mittwochnachmittag hatte das Energieministerium von einem deutlichen wöchentlichen Aufbau der Benzinvorräte berichtet. Die Zahlen sprechen für einen etwas schwächeren Benzinverbrauch in den USA, was eine Folge der gestiegenen Benzinpreise sein könnte.


    Grundsätzlich sind die Erdölpreise in den vergangenen Wochen durch die Aussicht auf wirtschaftlichen Gegenwind und eine vielerorts straffere Geldpolitik belastet worden. Sie bewegen sich aber immer noch auf hohem Niveau. Seit Jahresbeginn haben sie wegen des Ukraine-Kriegs und Sanktionen westlicher Staaten gegen Russland um etwa 35 Prozent zugelegt./bgf/stk


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  • Ölpreise legen am Morgen zu


    Die Ölpreise sind am Freitagmorgen gestiegen. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 105 US-Dollar. Das waren 1,14 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 90 Cent auf 97,25 Dollar. Starke Impulse gab es zunächst nicht.


    22.07.2022 07:35


    Die Erdölpreise bewegen sich nach wie vor auf hohem Niveau, tun sich derzeit aber schwer mit der Richtungssuche. Deutlichen Preisanstiegen folgen häufig und relativ rasch kräftige Gegenbewegungen - und umgekehrt. Entsprechend gross sind mitunter die Preisschwankungen am Markt.


    Unter dem Strich haben die Rohölpreise in diesem Jahr aber deutlich zugelegt. Seit Jahresbeginn steht ein Zuwachs von etwa 35 Prozent zu Buche. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine und Sanktionen des Westens gegen Russland. Das Land ist einer der grössten Ölförderer der Welt./bgf/mis


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  • Ölpreise drehen in die Verlustzone


    Die Ölpreise haben am Freitag anfängliche Gewinne nicht halten können und sind bis zum Mittag in die Verlustzone gedreht. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 102,44 US-Dollar. Das waren 1,44 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,60 auf 94,75 Dollar.


    22.07.2022 13:16


    Belastung kam durch den steigenden US-Dollar zustande. Wechselkurseffekte spielen an den Rohstoffmärkten eine grosse Rolle, da sie Auswirkungen auf die Nachfrage haben. Steigt der Dollar, steigt auch der rechnerische Preis für Interessenten aus anderen Währungsräumen. Das dämpft häufig die Nachfrage und lässt die Erdölpreise fallen.


    Die Rohölpreise bewegen sich allerdings nach wie vor auf hohem Niveau, auch wenn sie sich seit einiger Zeit schwertun mit der Richtungssuche. Deutlichen Preisanstiegen folgen oft relativ rasche Gegenbewegungen - und umgekehrt. Entsprechend gross sind zum Teil die Preisschwankungen am Markt.


    Unter dem Strich haben die Rohölpreise in diesem Jahr deutlich zugelegt. Seit Jahresbeginn steht ein Zuwachs von etwa 35 Prozent zu Buche. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine und Sanktionen des Westens gegen Russland. Das Land ist einer der grössten Ölförderer der Welt./bgf/la/men


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  • Ölpreise starten mit Verlusten in die Woche


    Die Ölpreise sind mit Verlusten in die neue Woche gegangen. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 102,22 US-Dollar. Das waren 98 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,09 Dollar auf 93,61 Dollar.


    25.07.2022 07:48


    Belastet wurden die Erdölpreise von einer etwas trüberen Finanzmarktstimmung in Asien. Seit Wochen bewegt sich der Ölmarkt zwischen Konjunktursorgen, die für eine schwächere Nachfrage sprechen, und einem knappen Angebot. Letzteres ist vor allem Folge des Angriffskriegs Russland gegen die Ukraine und scharfer Sanktionen überwiegend westlicher Länder.


    Die grosse Ungewissheit, ob letztlich Nachfrageschwäche oder Angebotsknappheit überwiegen wird, äussert sich seit Wochen in kräftigen täglichen Preisschwankungen. Ungeachtet dessen bewegen sich die Erdölpreise weiter auf hohem Niveau. Seit Jahresbeginn haben sie nach aktuellem Stand gut 30 Prozent zugelegt./bgf/mis


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  • Ölpreise legen weiter zu


    Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 106,67 US-Dollar. Das waren 1,52 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,42 Dollar auf 98,12 Dollar.


    26.07.2022 07:55


    Schon am Vortag hatten die Erdölpreise zugelegt. Ein Grund war die Verunsicherung wegen der Ankündigung aus Russland, die Erdgaslieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 von Mittwoch an erneut zu reduzieren. Erdgas kann zum Teil durch Erdöl ersetzt werden, weshalb die Verunsicherung auch auf den Ölmarkt übergriff. Vor allem Europa ist stark von russischen Gaslieferungen abhängig.


    Die Rohölpreise befinden sich schon seit längerem auf hohem Niveau. Hauptgrund ist der Krieg Russlands gegen die Ukraine, der die Ölpreise stark angetrieben hat. Aktuell liegen die Preise etwa 35 Prozent höher als zu Jahresbeginn. Russland ist einer der grössten Erdölproduzenten der Welt./bgf/jha/


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  • Ölpreise legen weiter zu


    Die Ölpreise haben am Donnerstagmorgen ihre Aufschläge vom Vortag ausgebaut. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 107,20 US-Dollar. Das waren 58 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 92 Cent auf 98,18 Dollar.


    28.07.2022 07:59


    Am Vorabend hatten die Erdölpreise von einem deutlich schwächeren US-Dollar profitiert, der die Nachfrage nach Rohöl wechselkursbedingt steigen liess. Auslöser waren Bemerkungen von US-Notenbankchef Jerome Powell. Zwar hob die Federal Reserve ihren Leitzins erneut stark an und deutete auf weitere Zinsanhebungen hin. Allerdings machte Powell den künftigen Kurs von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig.


    Einen Schub erzeugten auch neue Lagerdaten aus den USA. Nach Zahlen des US-Energieministeriums sind die landesweiten Erdölbestände in der vergangenen Woche so deutlich gefallen wie seit zwei Monaten nicht mehr. Fallende Bestände sorgen meist für steigende Ölpreise, weil sie für ein knapperes Angebot oder eine stärkere Nachfrage stehen können./bgf/zb


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  • Ölpreise bewegen sich kaum


    Die Ölpreise haben sich am Freitag im frühen Handel kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 106,99 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg dagegen um 29 Cent auf 96,71 Dollar.


    29.07.2022 07:31


    Nach wie vor befinden sich die Ölpreise auf hohem Niveau. Wichtigste Gründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine und Sanktionen überwiegend westlicher Länder gegen den grossen Ölförderer Russland. Das knappere Angebot ist auch der entscheidende Grund, warum der europäische Ölpreis seit einiger Zeit deutlich über dem US-Preis liegt. Die Vereinigten Staaten sind im Gegensatz zu Europa ein bedeutender Ölproduzent.


    Ein Gegengewicht stellt am Ölmarkt die Furcht vor einer deutlichen wirtschaftlichen Abschwächung dar. Wie am Donnerstag bekannt wurde, sind die USA bereits in eine technische Rezession mit zwei Quartalen schrumpfender Wirtschaftsleistung gefallen. In Europa sind die konjunkturellen Bremsspuren ebenfalls deutlich sichtbar, was auf der Nachfrage nach Erdöl, Benzin und Diesel lastet./bgf/zb


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  • Ölpreise legen deutlich zu


    Die Ölpreise haben am Freitag erneut deutlich zugelegt. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 109,24 US-Dollar. Das waren 2,10 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,88 Dollar auf 98,30 Dollar.


    29.07.2022 12:52


    Die Ölpreise profitierten von der positiven Stimmung an den Aktienmärkten. Vor allem starke Unternehmensdaten sorgen für eine gute Stimmung. Zudem ist die Wirtschaft der Eurozone im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Eine bessere Wirtschaftsentwicklung stützt die Nachfrage nach Rohöl. Zuletzt hatten wachsende Rezessionssorgen die Ölpreise immer wieder belastet. So war die US-Wirtschaft im zweiten Quartal zum zweiten Mal geschrumpft.


    Die Preisdifferenz zwischen Brent und WTI liegt unterdessen bei über zehn Dollar. "Der Ölmarkt in Europa ist deutlich angespannter als in den USA", kommentierte Carsten Fritsch, Rohstoffexperte bei der Commerzbank. "Dies dürfte daran liegen, dass Europa bis zum Jahresende die bisherigen Ölimporte aus Russland weitgehend ersetzen muss." Die USA seien hingen von ausländischen Anbietern weitgehend unabhängig./jsl/bgf/jha/


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  • Ölpreise geben weiter nach


    Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel weiter nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 99,20 US-Dollar. Das waren 83 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur September-Lieferung fiel um 61 Cent auf 93,28 Dollar.


    02.08.2022 07:47


    Die Stimmung an den Finanzmärkten war am Dienstagmorgen angespannt. Die Investoren blicken nach Taiwan, wo die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, im Rahmen ihrer Asienreise Station machen könnte. China hat den USA in diesem Fall mit Konsequenzen gedroht. Riskantere Anlagen, zu denen Rohstoffe wie Erdöl zählen, reagierten überwiegend mit Verlusten.


    Zunehmend in den Blick rückt auch das Treffen des Rohölverbunds Opec+ am Mittwoch. Die Ölfördernationen, unter ihnen Saudi-Arabien und Russland, wollen über ihre Produktion ab September entscheiden. Mit Spannung wird erwartet, wie der Verbund auf Forderungen der USA reagieren wird, die Produktion angesichts hoher Preise auszuweiten. US-Präsident Joe Biden hatte das Anliegen während eines Besuchs in Saudi-Arabien vorgebracht./bgf/zb


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  • Ölpreise vor Opec-Treffen stabil


    Die Ölpreise haben sich am Mittwoch vor einem Treffen des Förderverbunds Opec+ kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 100,50 US-Dollar. Das waren vier Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur September-Lieferung fiel ebenfalls geringfügig um sechs Cent auf 94,36 Dollar.


    03.08.2022 08:03


    Gespannt warten die Marktteilnehmer auf eine Zusammenkunft des Produzentenverbunds Opec+. Der von Saudi-Arabien und Russland angeführte Zusammenschluss entscheidet über seine kurzfristige Förderung für September. Nachdem die in der Corona-Pandemie ergriffenen Förderkürzungen formal wieder zurückgenommen sind, erwarten Fachleute allenfalls eine moderate Anhebung der Produktion. Schon seit einiger Zeit produzieren die Opec-Länder jedoch deutlich weniger, als sie untereinander vereinbart haben.


    Die Opec+ sieht sich mit erheblichen Ungewissheiten konfrontiert. Fraglich ist vor allem, wie stark sich die erwartete Abschwächung der Weltwirtschaft auf die Nachfrage nach Erdöl, Benzin und Diesel auswirkt. "Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Position Russlands", sagt Commerzbank-Experte Carsten Fritsch. Auch Saudi-Arabien kommt eine entscheidende Rolle zu, da US-Präsident Joe Biden dort unlängst eine Ausweitung der Produktion ins Spiel gebracht hat, um die hohen Ölpreise zu drücken./bgf/mis


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  • Ölpreise legen leicht zu


    Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 97,07 US-Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur September-Lieferung legte um 43 Cent auf 91,09 Dollar zu.


    04.08.2022 07:51


    Unterstützung erhielten die Erdölpreise zuletzt durch die Entscheidung des Ölverbunds Opec+ vom Vortag, die Produktion ab September nur leicht auszuweiten. Der Beschluss wurde am Markt auch deshalb mit besonderem Interesse aufgenommen, weil US-Präsident Joe Biden den Ölriesen Saudi-Arabien zu einer Steigerung der Produktion aufgefordert hatte. Saudi-Arabien gilt zusammen mit Russland als stärkste Stimme der Opec+.


    Im Trend geht es mit den Ölpreisen aber nach unten, wenn auch von hohem Niveau aus. In den vergangenen Wochen lasten vor allem trübe Konjunkturaussichten auf den Preisen, da mit einer schwachen Konjunktur meist eine fallende Nachfrage nach Erdöl, Benzin und Diesel einhergeht. Dennoch liegen die Rohölpreise immer noch deutlich höher als zu Jahresbeginn./bgf/jha/


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  • Ölpreise erholen sich leicht


    Die Ölpreise haben sich am Freitagmorgen etwas von ihren zuletzt deutlichen Abschlägen erholt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 94,53 US-Dollar. Das waren 41 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur September-Lieferung stieg um 51 Cent auf 89,05 Dollar.


    05.08.2022 07:50


    In dieser Woche sind die Ölpreise deutlich gefallen und haben mehrmonatige Tiefstände markiert. Gegenüber dem Jahresbeginn liegen die Preise zwar immer noch klar höher. Von ihren Höchstständen, die sie zu Beginn des Ukraine-Kriegs markiert haben, sind sie aber weit entfernt. Wesentlicher Grund sind Rezessionssorgen, die unter anderem auf die straffere Geldpolitik vieler Zentralbanken zurückgehen.


    Von Entwarnung kann am Ölmarkt aber keine Rede sein. Das Angebot gilt weiterhin als knapp, nicht zuletzt aufgrund der scharfen Sanktionen überwiegend westlicher Länder gegen den grossen Ölproduzenten Russland. In dieser Woche hat sich der mächtige Ölverbund Opec+ zwar zu einer leichten Anhebung seiner Förderung ab September entschlossen. Zugleich warnten die Förderländer aber vor geringen freien Kapazitäten./bgf/jha/


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  • Ölpreise leicht gestiegen - knapp über 6-Monatstief


    Die Ölpreise haben am Montag etwas zugelegt und sich etwas von den sechsmonatigen Tiefstständen vom Freitag erholt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 95,26 US-Dollar. Das waren 34 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur September-Lieferung stieg um 28 Cent auf 89,29 Dollar.


    08.08.2022 07:50


    Damit haben sich die Notierungen am Ölmarkt zu Beginn der Woche nur knapp über den tiefsten Ständen seit Februar gehalten, die am Freitag erreicht wurden. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern stützten jüngste Importdaten aus China die Ölpreise. Daten vom Wochenende zeigten, dass sich die chinesischen Einfuhren an Rohöl im Juli wieder erholt haben. Zuvor hatte Chinas Führung die Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelockert, was die Wirtschaft des Landes stärker in Schwung brachte.


    Im weiteren Verlauf dürfte sich der Fokus am Ölmarkt verstärkt auf neue Prognosen zur Nachfrage nach Rohöl richten. Am Donnerstag werden Berichte der Internationalen Energieagentur (IEA) und des Ölkartells Opec erwartet./jkr/men


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  • Ölpreise legen weiter zu


    Die Ölpreise haben am Montag ihre deutlichen Aufschläge von vergangener Woche ausgebaut. Am Morgen kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 101,82 US-Dollar. Das waren 83 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,09 Dollar auf 94,15 Dollar.


    29.08.2022 07:55


    Auftrieb erhalten die Erdölpreise seit einigen Tagen von der Aussicht auf ein geringeres Angebot. Vergangene Woche hatte es entsprechende Signale vom Ölriesen Saudi-Arabien und von anderen Mitgliedern des Rohölverbunds Opec+ gegeben. Analysten deuteten die Bemerkungen als Reaktion auf zuvor deutlich gefallene Ölpreise. Die Förderländer sind demnach darum bemüht, ihre Einnahmen über ein gewisses Preisniveau abzusichern.


    Der Aussicht auf weniger Rohöl steht jedoch eine absehbar schwächere Erdölnachfrage gegenüber. Insbesondere in Europa steigen die Risiken einer wirtschaftlichen Talfahrt, ausgelöst durch die Furcht vor einer Erdgaskrise. Hintergrund sind die hohe Abhängigkeit Europas von russischem Erdgas und deutlich verminderte Lieferungen seitens Russland. Konjunktursorgen löst zudem der Kampf vieler Notenbanken gegen die hohe Inflation aus./bgf/mis


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  • OECD und IEA: Förderung fossiler Energieträger stark gestiegen


    Aufgrund der steigenden Energiepreise haben sich nach Angaben der Industriestaatenorganisation OECD und der Energieagentur IEA in vielen Ländern die Subventionen für fossile Energieträger fast verdoppelt. Die Gesamtförderung für die Gewinnung und den Verbrauch von Kohle, Öl und Erdgas in insgesamt 51 Ländern hätten sich im Jahr 2021 auf insgesamt 697,2 Milliarden US-Dollar erhöht - 2020 seien es noch 362,4 Milliarden gewesen, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung der OECD und der IEA am Montag. Das "bremst so die Fortschritte bei den internationalen Klimazielen", kritisieren die Institutionen.


    29.08.2022 15:14


    "Subventionen für fossile Energieträger versperren den Weg in eine nachhaltigere Zukunft - in Zeiten hoher und volatiler Energiepreise ist es für die Regierungen jedoch noch schwieriger, sie abzubauen", so IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol.


    Der normale Verbraucher leide allerdings trotzdem. Zwar habe Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine zu einem starken Anstieg der Energiepreise geführt. "Deutlich höhere Subventionen für fossile Energieträger schaffen jedoch Anreize zur Energieverschwendung, ohne zwangsläufig bei den einkommensschwachen Haushalten anzukommen", sagte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann.


    Die OECD und IEA fordern seit langem den Abbau ineffizienter Subventionen für fossile Energieträger. "Deutlich mehr Investitionen in saubere Energietechnologie und -infrastruktur sind die einzige dauerhafte Lösung für die derzeitige weltweite Energiekrise", fügte IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol hinzu. Nur das würde Kunden auch vor hohen Energiekosten schützen, hiess es weiter./höz/DP/zb


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