• Ölpreise geben weiter nach

    Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Vortagesverluste ausgeweitet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 84,81 US-Dollar. Das waren 77 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur März-Lieferung fiel um 78 Cent auf 78,28 Dollar.


    15.02.2023 07:40


    Belastet wurden die Erdölpreise zuletzt durch einen Medienbericht, wonach die US-Regierung mehr Rohöl aus ihrer strategischen Reserve veräussern will. Der Schritt gilt als Reaktion auf eine Produktionskürzung seitens Russland. Preisdruck übt zudem die Aussicht auf weitere Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed aus. Am Dienstag waren Inflationsdaten höher ausgefallen als erwartet.

    Hinzu kamen neue Vorratsdaten aus den USA. Das American Petroleum Institute (API) meldete am Dienstagabend einen deutlichen Aufbau der nationalen Rohölbestände. Am Mittwochnachmittag veröffentlicht die Regierung ihre wöchentlichen Daten, die am Ölmarkt stets genau beobachtet werden./bgf/mis

    (AWP)

  • Ölpreise legen leicht zu

    Die Ölpreise haben am Donnerstagmorgen einen kleinen Teil ihrer Vortagsabschläge aufgeholt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 80,74 US-Dollar. Das waren 14 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 17 Cent auf 74,12 Dollar.


    23.02.2023 07:49


    Die Erdölpreise haben sich zuletzt eher schwach entwickelt. Dahinter steht vor allem die Erwartung, dass grössere Notenbanken - allen voran die US-Notenbank Fed - ihren Kampf gegen die hohe Inflation noch eine Weile fortführen werden. Die absehbar höheren Zinsen bremsen das Wirtschaftswachstum und damit auch die Nachfrage nach Rohöl.


    Am Nachmittag wird die US-Regierung ihre wöchentlichen Lagerdaten veröffentlichen. Die Zahlen kommen feiertagsbedingt einen Tag später als normal. Am Mittwochabend hatte der Verband American Petroleum Institute (API) einen deutlichen Anstieg der landesweiten Bestände um fast zehn Millionen Barrel mitgeteilt./bgf/stk

    (AWP)

  • Ölpreise legen weiter zu

    Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel ihre Aufschläge vom Vortag ausgebaut. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 82,85 US-Dollar. Das waren 64 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 57 Cent auf 75,6 Dollar.


    24.02.2023 07:51


    Mit den jüngsten Gewinnen haben die Erdölpreise ihre Verluste von der ersten Wochenhälfte etwas verringert. Unter dem Strich bleibt aber noch ein Wochenverlust. Für Belastung hatte zuletzt vor allem der stärkere Dollar gesorgt, da er das in der US-Währung gehandelte Rohöl für Interessenten aus anderen Währungsgebieten rechnerisch verteuert. Die Nachfrage von dort geht daher tendenziell zurück.


    Hintergrund der Dollar-Stärke ist vor allem die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed ihre Leitzinsen stärker anheben könnte als bisher erwartet. Denn die hohe Inflation geht in den USA wie auch andernorts nur langsam zurück. Zudem hat sich die Konjunktur in vielen grösseren Volkswirtschaften besser geschlagen als angesichts der wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs befürchtet worden war./bgf/jha/

    (AWP)

  • Ölpreise starten mit leichten Abschlägen in die Woche

    Die Ölpreise haben zu Beginn der Woche nachgegeben. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 82,65 US-Dollar. Das waren 51 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 49 Cent auf 75,83 Dollar.


    27.02.2023 07:54


    Am Ölmarkt dominieren weiterhin zwei grosse Themen, die die Ölpreise nach oben und unten hin in Schach halten. Für Zuversicht wirkt auf der einen Seite die Aussicht auf eine grössere Rohölnachfrage aus China. Ausschlaggebend ist die Abkehr der Volksrepublik von der einst besonders strengen Corona-Politik.


    Auf der anderen Seite bestehen jedoch Bedenken, dass die Notenbanken - allen voran die US-Zentralbank Fed - den Kampf gegen die hohe Inflation übertreiben könnten. Die kräftigen Zinsanhebungen der Währungshüter dämpfen die wirtschaftliche Aktivität und damit auch die Energienachfrage./bgf/stk

    (AWP)

  • Ölpreise legen leicht zu

    Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 82,68 US-Dollar. Das waren 23 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 31 Cent auf 75,99 Dollar.


    28.02.2023 07:50


    Die Ölpreise bewegen sich seit einiger Zeit in einer relativ engen Handelsspanne. In den vergangenen Monaten betrug diese Spanne etwa zehn Dollar. Zuletzt wurden die Preise tendenziell durch mehrere Faktoren belastet, darunter der festere US-Dollar und die hohen Rohöllagerbestände in den USA. Diese liegen aktuell auf dem höchsten Niveau seit Mai 2021.


    Für Unterstützung sorgt dagegen die Hoffnung auf eine baldige Belebung der chinesischen Konjunktur, nachdem sich die Volksrepublik schon vor einiger Zeit von ihrer strikten Corona-Politik verabschiedet hat. Hinzu kommt, dass sich viele Volkswirtschaften in Europa wirtschaftlich besser schlagen als vor nicht allzu langer Zeit noch befürchtet worden war./bgf/tih

    (AWP)