• Ölpreise geben leicht nach


    Die Ölpreise haben am Dienstagmorgen einen kleinen Teil ihrer deutlichen Aufschläge vom Vortag abgegeben. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 104,46 US-Dollar. Das waren 63 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 21 Cent auf 96,80 Dollar.


    30.08.2022 07:56


    Zum Wochenstart hatten die Erdölpreise kräftig zugelegt. Auslöser waren Sorgen über das ohnehin knappe Angebot. Politische Unruhen in den ölreichen Ländern Irak und Libyen beunruhigen die Märkte. Hinzu kommen Äusserungen aus dem besonders ölreichen Land Saudi-Arabien, die auf eine künftig geringere Förderung durch den Ölverbund Opec+ hindeuten könnten.


    Begrenzt werden die Preisaufschläge jedoch durch die Nachfrageseite. Dort herrscht die Sorge vor, dass die erwartete deutliche Abkühlung der globalen Konjunktur den Bedarf an Rohöl, Benzin und Diesel spürbar verringern könnte. Ungeachtet dessen bewegen sich die Ölpreise immer noch auf hohem Niveau, was vor allem auf den Ukraine-Krieg und scharfe Sanktionen westlicher Länder gegen Russland zurückgeht./bgf/mis


    (AWP)

  • Ölpreise geben erneut deutlich nach


    Die Ölpreise haben am Mittwoch an ihre Vortagsverluste angeknüpft. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 95,52 US-Dollar. Das waren 3,79 Dollar weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 2,99 Dollar auf 88,61 Dollar.


    31.08.2022 12:45


    Konjunktursorgen lastete auch auf an den Ölpreisen. Die Erwartung weiter deutlich steigender Leitzinsen in wichtigen Volkswirtschaften dämpft die Wachstumsaussichten. Im August stiegen die Verbraucherpreise zum Vorjahresmonat um 9,1 Prozent. Das ist die höchste Rate seit der Einführung des Euro als Buchgeld. Mittlerweile wird in der Eurozone im September eine Leitzinserhöhung um 0,75 Prozentpunkte nicht mehr ausgeschlossen.


    Nach deutlichen Aufschlägen zum Wochenstart waren die Erdölpreise am Dienstag kräftig gefallen. Analysten verweisen schon seit längerem auf teils hohe Preisschwankungen im Tagesverlauf. Ausschlaggebend ist die anhaltende Unsicherheit wegen einer Vielzahl an Risikofaktoren. Dazu zählen neben dem Ukraine-Krieg vor allem aktuelle politische Unruhen in den ölreichen Ländern Irak und Libyen.


    Die Nachfrage ist unterdessen gekennzeichnet durch Konjunkturängste. Angesichts zahlreicher Belastungsfaktoren, darunter die global hohe Inflation, gelten die Wirtschaftsaussichten für weite Teile der Welt als schlecht. Besonders betroffen ist Europa angesichts seiner hohen Abhängigkeit von russischem Erdgas und stark verminderten Gaslieferungen seitens Russland./jsl/bgf/mis


    (AWP)

  • USA-Rohölvorräte sinken stärker als erwartet Die US-Lagerbestände an Rohöl sind in der vergangenen Woche stärker als erwartet gefallen. Die Vorräte sanken im Vergleich zur Vorwoche um 3,3 Millionen Barrel (159 Liter) auf 418,3 Millionen Barrel, wie das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem Rückgang um 1,0 Millionen Barrel gerechnet. 31.08.2022 17:10 Die Benzinbestände sanken um 1,2 Millionen Barrel auf 214,5 Millionen Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Heizöl, Diesel) kletterten um 0,1 Millionen auf 111,7 Millionen Barrel nach oben. Die US-Ölproduktion stieg um 0,1 Millionen Barrel auf 12,1 Millionen Barrel pro Tag. Die Daten im Überblick: Aktuell Vorwoche Rohöllagerbestände 418,3 421,7 Benzinlagerbestände 214,5 215,6 Destillatebestände 111,7 111,6 (in Mio Barrel) Hinweis: Abweichungen wegen Rundungen möglich. /jsl/nas (AWP)

  • Ölpreise geben weiter nach


    Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Verluste der vergangenen Tage ausgeweitet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 95,13 US-Dollar. Das waren 51 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 47 Cent auf 89,08 Dollar.


    01.09.2022 07:57


    Die Erdölpreise wurden in den vergangenen Tagen durch einige Faktoren belastet. Dazu zählt der anhaltend starke Dollar, der Rohöl für Interessenten ausserhalb des Dollar-Raums wechselkursbedingt verteuert und damit auf der Nachfrage lastet. Hinzu kommen Konjunktursorgen aufgrund zahlreicher wirtschaftlicher Störfaktoren, darunter die vielerorts sehr hohe Inflation. Dies trägt auch zur Meidung von Risiken an den Finanzmärkten bei, was die Stimmung am Ölmarkt zusätzlich belastet.


    Unterstützung erhalten die Rohölpreise dagegen von der seit einiger Zeit knappen Angebotslage. Zudem haben mehrere Mitgliedstaaten des Ölverbunds Opec+ signalisiert, ihr Angebot einzuschränken, sollten die Erdölpreise weiter zurückgehen. Entsprechende Äusserungen kamen unter anderem aus Saudi-Arabien, einem der grössten Ölproduzenten der Welt./bgf/jha/


    (AWP)

  • Ölpreise steigen wieder


    Die Ölpreise sind am Freitag nach mehreren Tagen mit Abschlägen wieder gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 94,20 US-Dollar. Das waren 1,84 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,71 Dollar auf 88,32 Dollar.


    02.09.2022 07:51


    In den vergangenen Tagen waren die Erdölpreise deutlich unter Druck geraten. Ausschlaggebend waren mehrere Faktoren, darunter Sorgen über die globale Wirtschaftsentwicklung und der andauernde Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation. Hinzu kam der starke Dollar, der das in der US-Währung gehandelte Rohöl für viele Interessenten wechselkursbedingt verteuerte und auf der Nachfrage lastete.


    Zunehmend rückt die Angebotspolitik des Ölverbunds Opec+ in den Mittelpunkt. Die rund 20 Staaten wollen an diesem Montag über ihre Förderpolitik beraten. Saudi-Arabien, eines der tonangebenden Mitglieder, hatte unlängst die Möglichkeit einer geringeren Förderung zur Sprache gebracht. Hintergrund sind die zuletzt im Trend gefallenen Erdölpreise, wenngleich das Preisniveau aufgrund des Ukraine-Kriegs weiter hoch ist./bgf/jha/


    (AWP)

  • Ölpreise uneinheitlich nach Opec-Kürzung


    Die Ölpreise haben am Dienstag nach einer leichten Förderkürzung grosser Anbieter uneinheitlich tendiert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 95,02 US-Dollar. Das waren 72 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg hingegen um 1,77 Dollar auf 88,64 Dollar.


    06.09.2022 07:50


    Am Montag hatte der Ölverbund Opec+ für Oktober eine leichte Kürzung seiner Förderung beschlossen. Hintergrund ist, dass die Erdölpreise in den vergangenen Wochen deutlich gefallen sind - wenngleich von hohem Niveau aus. Auslöser der Preisrückgänge sind trübe Konjunkturaussichten, gepaart mit deutlichen Zinsanhebungen vieler Notenbanken als Mittel gegen die hohe Inflation.


    Eine beständige Belastung für die Rohölnachfrage stellt auch der strikte Corona-Kurs Chinas dar. Immer wieder riegeln die chinesischen Behörden ganze Millionenstädte ab, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Das belastet die wirtschaftliche Entwicklung und damit auch die Nachfrage nach Rohöl, Benzin und Diesel./bgf/zb


    (AWP)

  • Ölpreise geraten deutlich unter Druck - WTI auf dem tiefsten Stand seit Januar


    Die Ölpreise haben am Mittwoch angesichts wachsender Konjunktursorgen deutlich nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent sank auf 89,38 US-Dollar. Das waren 3,46 Dollar weniger als am Vortag. Mit 88,92 Dollar fiel der Brent-Preis erstmals seit Februar zeitweise unter die Marke von 89 Dollar. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) gab um 3,74 Dollar auf 83,17 Dollar nach. Hier wurde mit 82,76 Dollar sogar der niedrigste Stand seit Januar erreicht. Beide Ölpreise notieren damit unter Niveaus, die sie vor Kriegsbeginn in der Ukraine am 24. Februar hatten.


    07.09.2022 17:54


    Derzeit lasten vor allem die weltweit trüben Konjunkturaussichten auf den Ölpreisen. Dies dämpft die Nachfrage nach Rohöl. Die Leitzinserhöhungen wichtiger Notenbanken belasten die wirtschaftliche Entwicklung zusätzlich. Hinzu kommt die harte Corona-Politik Chinas, die weiterhin die Lieferketten stört und die Nachfrage aus China dämpft. Der starke Wechselkurs des Dollar belastet die Nachfrage nach Rohöl in anderen Währungsräumen, da Rohöl in der US-Devise gehandelt wird.


    Der Ölverbund Opec+ hat auf die fallenden Preise bereits reagiert. In dieser Woche drosselten die rund 20 Förderländer ihre Produktion, wenn auch nur leicht. Analysten interpretierten den Schritt als Bekenntnis zu weiteren Kürzungen, falls diese erforderlich werden sollten. Der Schritt hat die Märkte offenbar nicht dauerhaft überzeugt./jsl/jha/


    (AWP)

  • Ölpreise erholen sich etwas nach Verlustserie


    Die Ölpreise haben sich am Donnerstag etwas von ihren deutlichen Abschlägen in der laufenden Woche erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 88,69 US-Dollar. Das waren 69 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 68 Cent auf 82,62 Dollar.


    08.09.2022 07:47


    Am Mittwoch waren die Erdölpreise auf mehrmonatige Tiefstände gefallen. Ein Fass Brent kostete so wenig wie zuletzt im Februar, für ein Barrel WTI musste so wenig gezahlt werden wie seit Januar nicht. Hintergrund der Entwicklung sind zunehmende Konjunkturängste, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg, den strikten Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation und die scharfe Corona-Politik Chinas. Im längeren Vergleich bewegen sich die Rohölpreise jedoch auf hohem Niveau./bgf/mis


    (AWP)

  • Ölpreise geben weiter nach


    Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nur kurzzeitig von ihren deutlichen Abschlägen in der laufenden Woche erholen können. Gegen Mittag gaben die Notierungen weiter nach. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 87,82 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 29 Cent auf 81,67 Dollar.


    08.09.2022 12:42


    Aktuell bewegen sich die Erdölpreise in der Nähe mehrmonatiger Tiefstände. Während ein Fass Brent in etwa so wenig wie zuletzt im Februar kostet, wird für ein Barrel WTI so wenig gezahlt wie seit Januar nicht mehr. Hintergrund der Entwicklung sind zunehmende Konjunkturängste, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg, den strikten Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation und die scharfe Corona-Politik Chinas. Im längeren Vergleich bewegen sich die Rohölpreise jedoch auf hohem Niveau.


    Am Nachmittag richtet sich die Aufmerksamkeit am Ölmarkt auch auf neue Lagerdaten aus den USA. Das Energieministerium veröffentlicht wöchentliche Zahlen wegen eines Feiertags zu Wochenbeginn einen Tag später als üblich. Zuletzt hatte der Erdölverband American Petroleum Institute (API) einen Aufbau der Rohölvorräte um 3,6 Millionen Barrel ermittelt. Die Vorräte geben Auskunft über das Verhältnis von Angebot und Nachfrage und werden an den Märkten daher stark beachtet./bgf/jcf/jha/


    (AWP)

  • Ölpreise starten mit Abschlägen in die Woche


    Die Ölpreise sind am Montag mit Abschlägen in die neue Woche gestartet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 91,46 US-Dollar. Das waren 1,38 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,49 Dollar auf 85,30 Dollar.


    12.09.2022 07:52


    Mit den Verlusten setzen die Ölpreise ihren Sinkflug der vergangenen Wochen fort. Konjunkturängste, steigende Leitzinsen und die strikte Corona-Politik Chinas haben zuletzt Nachfragesorgen ausgelöst und die Ölpreise belastet. Die Preisrückgänge erfolgen allerdings von hohem Niveau aus, da das Angebot weiterhin als knapp gilt. Dies ist vor allem eine Folge des Ukraine-Kriegs und der scharfen westlichen Sanktionen gegen Russland./bgf/mis


    (AWP)

  • Ölpreise geben leicht nach


    Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 93,77 US-Dollar. Das waren 23 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 14 Cent auf 87,64 Dollar.


    13.09.2022 07:39


    Trotz der leichten Abschläge haben sich die Erdölpreise in den vergangenen Tagen etwas von ihren deutlichen Verlusten in den Wochen zuvor erholt. Vergangene Woche waren die Preise auf mehrmonatige Tiefstände gefallen, weil globale Konjunktursorgen auf der Rohölnachfrage lasten. Die jetzige Erholung geht mit einem schwächeren US-Dollar einher, der Öl für Interessenten aus anderen Währungsräumen rechnerisch vergünstigt und damit die Nachfrage stützt.


    Im Tagesverlauf richten sich die Blicke auf Inflationsdaten aus den USA. Es wird durchaus mit einem abermaligen Rückgang der sehr hohen Inflationsrate gerechnet. Dies würde zumindest etwas Druck von der US-Zentralbank nehmen, die sich mit starken Zinsanhebungen gegen die ausufernde Teuerung stemmt. Der straffe Kurs lastet auch auf der Nachfrage nach Energie und spricht damit für tendenziell fallende Ölnotierungen./bgf/mis


    (AWP)

  • Ölpreise legen zu


    Die Ölpreise haben am Dienstag zugelegt. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 95,01 US-Dollar. Das waren 1,01 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,01 Dollar auf 88,79 Dollar.


    13.09.2022 12:59


    Damit erholen sich die Ölpreise weiter von ihren Verlusten in der Vorwoche. "Auftrieb gibt die allgemein wieder bessere Stimmung an den Finanzmärkten und der schwächere US-Dollar", kommentierten die Experten der Commerzbank. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Käufer aus anderen Währungsräumen günstiger. Hinzu komme, dass sich neben Frankreich, Grossbritannien und Deutschland auch US-Aussenminister Blinken bezüglich einer baldigen Wiederaufnahme des Atomabkommens mit dem Iran skeptisch gezeigt habe, so Fritsch. Eine Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran würde das Ölangebot vergrössern.


    Im Tagesverlauf richten sich die Blicke auf Inflationsdaten aus den USA. Es wird durchaus mit einem abermaligen Rückgang der sehr hohen Inflationsrate gerechnet. Dies könnte zumindest etwas Druck von der US-Zentralbank nehmen, die sich mit starken Zinsanhebungen gegen die ausufernde Teuerung stemmt. Der straffe Kurs lastet auch auf der Nachfrage nach Energie und spricht damit für tendenziell fallende Ölnotierungen./jsl/jcf/mis


    (AWP)

  • Ölpreise geben leicht nach


    Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel leicht nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 93,88 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um sieben Cent auf 88,41 Dollar.


    15.09.2022 07:44


    Nach wie vor notieren die Erdölpreise auf hohem Niveau, in den vergangenen Wochen haben sie allerdings deutlich nachgegeben. Die erwartete Abschwächung der globalen Konjunktur und die vielerorts stark steigenden Zinsen dämpfen die Aussichten für die Nachfrage nach Rohöl, Benzin und Diesel.


    Am Mittwoch gab sich die Internationale Energieagentur (IEA) entsprechend skeptisch, vor allem mit Blick auf die Nachfrage aus China. Dort sorgt seit längerem die strenge Corona-Politik der politischen Führung für erhebliche Konjunkturbelastung. In der Grossstadt Chengdu sollen jedoch jüngst ergriffene Restriktionen gelockert werden./bgf/mis


    (AWP)

  • Ölpreise legen nach Teilmobilmachung Russlands deutlich zu

    Die Ölpreise sind am Mittwoch nach der Ankündigung einer Teilmobilmachung in Russland deutlich gestiegen. Der Markt befürchtet durch die Massnahme eine weitere Eskalation im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 92,76 Dollar und damit 2,14 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 2,12 auf 86,06 Dollar.


    21.09.2022 12:24

    Am Morgen reagierten die Ölpreise mit einem sprunghaften Anstieg auf jüngste Aussagen des russischen Präsidenten. Knapp sieben Monate nach Beginn des Krieges gegen die Ukraine hat Wladimir Putin eine Teilmobilmachung der russischen Streitkräfte angeordnet.

    Zuvor hatten die Ölpreise seit einiger Zeit wegen der Erwartung einer schwachen Konjunktur in vielen grossen Volkswirtschaften unter Druck gestanden. Im Kampf gegen die hohe Inflation haben viele Notenbanken die Leitzinsen deutlich erhöht, was die wirtschaftliche Entwicklung bremst.

    Im weiteren Handelsverlauf dürfte sich das Interesse der Anleger verstärkt auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed richten, die am Abend erwartet wird. Am Markt wird fest mit einer weiteren deutlichen Zinserhöhung gerechnet./jkr/bgf/stk

    (AWP)

  • Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel leicht zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 90,19 Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 32 Cent auf 83,26 Dollar.

    22.09.202207:59

    Die Preisentwicklung am Ölmarkt ist nach wie vor schwankungsanfällig. Für tendenziell steigende Preise sorgen die zunehmenden Spannungen zwischen dem Westen und Russland infolge des Ukraine-Kriegs. Da Russland einer der grössten Ölförderer der Welt ist, ziehen die Spannungen Risikoaufschläge am Erdölmarkt nach sich.

    Auf der anderen Seite werden die Rohölpreise durch Konjunktursorgen und die straffe Geldpolitik vieler Zentralbanken belastet. Am Mittwochabend hob die US-Notenbank Federal Reserve ihre Leitzinsen zum dritten Mal in Folge kräftig um 0,75 Prozentpunkte an. Die höheren Zinsen lasten auf der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit auch auf dem Bedarf an Öl, Benzin und Diesel./bgf/stk

    (AWP)

  • US-Rohölvorräte fallen überraschend

    Die US-Lagerbestände an Rohöl sind in der vergangenen Woche überraschend gefallen. Die Vorräte sanken im Vergleich zur Vorwoche um 0,2 Millionen Barrel (159 Liter) auf 430,6 Millionen Barrel, wie das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem Anstieg um 2,0 Millionen Barrel gerechnet.

    28.09.2022 17:43

    Die Benzinbestände fielen um 2,4 Millionen auf 212,2 Millionen Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Heizöl, Diesel) gaben um 2,9 Millionen auf 114,4 Millionen Barrel nach.

    Die US-Ölproduktion fiel um 0,1 Millionen auf 12,0 Millionen Barrel pro Tag.

    Die Daten im Überblick:

    Code
                                  Aktuell         Vorwoche
    
    Rohöllagerbestände       430,6           427,2
    Benzinlagerbestände     212,2            214,8
    Destillatebestände        114,4            111,8

    (in Mio Barrel)

    Hinweis: Abweichungen wegen Rundungen möglich.

    /jsl/vrb/he

    (AWP)

  • Ölpreise geben leicht nach

    Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 87,89 US-Dollar. Das waren 60 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 27 Cent auf 80,96 Dollar. Die Preise rangieren damit etwas über ihren tiefsten Ständen seit Januar, die in dieser Woche erreicht wurden.


    30.09.2022 07:56


    Am Rohölmarkt ist die Stimmung nach wie vor schlecht. Für Belastung sorgen vor allem die trüben Konjunkturaussichten, die eine schwache Nachfrage nach Erdöl erwarten lassen. Der Ukraine-Krieg, anhaltende Probleme im Welthandel und die vielerorts steigenden Zinsen dämpfen das Wachstum. Konjunkturdaten aus China bestätigten am Freitag die Entwicklung, sie fielen unter dem Strich schwach aus.

    Zunehmend rückt die Sitzung des Ölverbunds Opec+ in den Mittelpunkt. Die rund 20 Förderländer wollen Mitte kommender Woche über ihre Produktion beratschlagen. Experten halten es für gut möglich, dass die von Saudi-Arabien und Russland angeführten Staaten zur Stützung der Preise eine Förderkürzung beschliessen./bgf/zb

    (AWP)

  • Ölpreise ziehen an - Verbund Opec+ erwägt harsche Förderkürzung (Kreise)

    Die Ölpreise haben im frühen Handel am Montag zugelegt. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 87,26 US-Dollar. Das waren 2,12 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 2,04 auf 81,53 Dollar. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Delegierte berichtet hat, erwägt der Förderverbund Opec+ eine Förderkürzung um mehr als 1 Million Barrel am Tag.


    03.10.2022 07:06


    Für diesen Mittwoch ist ein Treffen der erdölexportierenden Länder in Wien geplant. Die Gruppe könnte mit einer harschen Förderkürzung einem drohenden Nachfrageabschwung wegen der Abkühlung der Weltwirtschaft begegnen. Rund um die Welt heben Notenbanken ihre Leitzinsen an, um damit einer historisch hohen Inflation entgegenzuwirken. Das könnte das Wachstum der Weltwirtschaft deutlich ausbremsen und damit auch den Ölverbrauch. Eine Kürzung um eine Million Barrel am Tag wäre die grösste Kappung seit Beginn der Corona-Pandemie./men/ngu

    (AWP)

  • Ölpreise halten Aufschläge vom Vortag

    Die Ölpreise haben am Dienstagmorgen ihre kräftigen Aufschläge vom Vortag halten können. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 89,28 US-Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 24 Cent auf 83,87 Dollar.


    04.10.2022 07:42


    Zu Wochenbeginn waren die Erdölpreise deutlich um mehr als fünf Prozent gestiegen. Auslöser waren Meldungen über eine bevorstehende Förderkürzung des Ölverbunds Opec+. Die Organisation aus gut 20 Ländern trifft sich an diesem Mittwoch in Wien, um über ihre Produktionspolitik zu beraten. Hintergrund der Kürzungsdebatte sind die in den vergangenen Monaten aufgrund von Rezessionssorgen deutlich gefallenen Rohölpreise, denen mit einem verringerten Angebot begegnet werden soll.

    Allerdings weisen Analysten darauf hin, dass der von Saudi-Arabien und Russland angeführte Ölverbund seit längerem Probleme hat, seine vereinbarte Fördermenge einzuhalten. Im Umkehrschluss könnte eine auf dem Papier vereinbarte Produktionskürzung in der Realität geringer ausfallen, wird argumentiert. Erst kürzlich hatte die Opec+ ihre vereinbarte Förderung wieder auf Vor-Corona-Niveau angehoben, nachdem sie in der Pandemie nachfragebedingt stark reduziert wurde./bgf/men

    (AWP)

  • Ölpreise können Aufschläge halten

    Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre deutlichen Aufschläge vom Vortag halten können. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 93,43 US-Dollar. Das waren sechs Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls geringfügig auf 87,81 Dollar.


    06.10.2022 08:05


    In den vergangenen Tagen haben sich die Ölpreise etwas von ihrer schwachen Tendenz in den Wochen zuvor erholt. Dazu trug eine deutliche Förderkürzung des Ölverbunds Opec+ bei. Wie die rund 20 Länder am Mittwoch bekanntgaben, soll die Tagesproduktion ab November um zwei Millionen Barrel verringert werden. Unter dem Strich werde die Kürzung allerdings nur etwa halb so hoch ausfallen, da mehrere Opec-Länder seit längerem weniger als die vereinbarte Förderung produzierten, wie der Energieminister Saudi-Arabiens erklärte./bgf/men

    (AWP)