• Ölpreise ziehen weiter an


    Die Ölpreise haben am Donnerstag weiter zugelegt und bleiben damit in der Nähe ihrer dreimonatigen Höchststände. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 124,08 Dollar und damit einen halben Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 0,33 Dollar auf 122,44 Dollar.


    09.06.2022 08:00


    Die Ölpreise sind in den vergangenen Tagen und Wochen wieder peu à peu gestiegen, nachdem sie bis Mitte April einen Teil der kräftigen Gewinne infolge des russischen Kriegs in der Ukraine wieder abgegeben hatten. Seitdem summiert sich das Plus wieder auf rund 25 Prozent.


    Seit Jahresbeginn sind die Preise um mehr als die Hälfte nach oben geklettert. Hauptgründe sind die Invasion Russlands in der Ukraine und scharfe Sanktionen vornehmlich westlicher Länder. Russland ist einer der grössten Förderer von Rohöl weltweit, hat sanktionsbedingt aber Probleme, Abnehmer für sein Öl zu finden./zb/nas


    (AWP)

  • Ölpreise geben leicht nach


    Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel leicht nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 122,36 US-Dollar. Das waren 71 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 65 Cent auf 120,86 Dollar.


    10.06.2022 07:58


    Entscheidend für die Entwicklung der Rohölpreise ist derzeit die Corona-Lage in China. Gibt es von dort positive Nachrichten, sorgt das am Ölmarkt für Aufschwung - und umgekehrt. Hintergrund ist die strenge Corona-Politik der chinesischen Führung, die gegen das Virus mit strengen Ausgangssperren vorgeht, die die Konjunktur belasten und den Energieverbrauch dämpfen. Zuletzt hat sich die Lage in der Metropole Schanghai wieder eingetrübt.


    Ungeachtet dessen bewegen sich die Erdölpreise auf hohem Niveau. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat für ein äusserst knappes Ölangebot gesorgt, da russische Anbieter aufgrund strenger Sanktionen des Westens Probleme haben, Abnehmer für ihr Erdöl zu finden. Das Ölkartell Opec+, dem Russland angehört, tut sich aus verschiedenen Gründen seit längerem schwer, seine selbstgesetzten Produktionsziele zu erfüllen./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise starten mit Abschlägen in die Woche


    Die Ölpreise sind am Montag mit Abschlägen in die neue Woche gestartet. Händler nannten den starken US-Dollar und die trübe Corona-Lage in China als Grund. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 120,26 US-Dollar. Das waren 1,75 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,82 Dollar auf 118,85 Dollar.


    13.06.2022 07:54


    Zu Wochenbeginn lastete der aufwertende Dollar auf den Erdölpreisen, da eine starke US-Währung Rohöl für Interessenten ausserhalb des Dollarraums verteuert und auf deren Nachfrage lastet. Der Rohstoff wird überwiegend in Dollar gehandelt. Der Greenback profitiert von der Aussicht auf deutliche Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed, die damit auf die hohe Inflation im Land reagiert.


    In China hat sich die Corona-Lage unterdessen wieder eingetrübt. Die Metropolen Peking und Shanghai meldeten steigende Virus-Fälle. Die Entwicklung der Pandemie in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt ist für den Erdölmarkt von hoher Bedeutung, weil die Volksrepublik einer der grössten Ölverbraucher der Welt ist./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise bewegen sich kaum


    Die Ölpreise haben sich am Dienstagmorgen zunächst kaum von der Stelle bewegt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 122,23 US-Dollar. Das waren vier Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ebenfalls geringfügig auf 120,90 Dollar.


    14.06.2022 07:46


    Die Erdölpreise halten sich damit auf hohem Niveau. Seit Jahresbeginn haben sie um rund 55 Prozent zugelegt. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie scharfe Sanktionen des Westens gegen Russland. Das Angebot an Rohöl ist daher knapp, die Nachfrage hingegen robust.


    Ein Gegengewicht stellt seit einiger Zeit die angespannte Corona-Lage in China dar. Sie führt zu neuen Verspannungen im Welthandel und einer schwächeren Energienachfrage in der Volksrepublik. Letzteres lastet auf den Ölpreisen./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise geben nach - IEA warnt vor knappem Angebot


    Die Ölpreise sind am Mittwoch bis zum Mittag gefallen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 119,68 US-Dollar. Das waren 1,49 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,65 Dollar auf 117,28 Dollar.


    15.06.2022 12:34


    Für Belastung am Markt sorgte die Erwartung einer strafferen US-Geldpolitik. Am Mittwochabend dürfte die Federal Reserve ihren Kampf gegen die hohe Inflation mit einer deutlichen Zinsanhebung fortsetzen. Analysten erwarten eine Straffung um 0,5 Prozentpunkte, die Finanzmärkte setzen auf einen grösseren Schritt um 0,75 Punkte. Höhere Zinsen bremsen die Wirtschaft und damit den Ölverbrauch.


    Die Internationale Energieagentur IEA warnte unterdessen vor einem nicht ausreichenden Ölangebot im kommenden Jahr. Die westlichen Sanktionen gegenüber Russland sorgen schon seit einiger Zeit für ein knappes Angebot. In diesem Jahr geht die IEA jedoch davon aus, dass sich auch die Nachfrage abschwächt, was den Ölmarkt ins Gleichgewicht bringe.


    Schon seit längerem wird die Erdölnachfrage durch die strikte Corona-Politik Chinas belastet. Am Mittwoch sorgten Konjunkturdaten aus der Volksrepublik aber für etwas Zuversicht. Produktionsdaten aus der Industrie und Umsatzzahlen aus dem Einzelhandel fielen etwas besser aus als erwartet. Auch die Investitionsneigung der Unternehmen überraschte leicht positiv. China ist einer der grössten Ölverbraucher der Welt./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise geben leicht nach


    Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 118,92 US-Dollar. Das waren 89 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 91 Cent auf 116,68 Dollar.


    17.06.2022 08:09


    Die Erdölpreise sind in den vergangenen Tagen durch die schlechte Stimmung an den Aktienbörsen belastet worden. Dort löst der Inflationskampf vieler Zentralbanken zunehmend Rezessionsängste aus. Eine wirtschaftliche Talfahrt würde sich auch in einem abnehmenden Rohölverbrauch bemerkbar machen. Entsprechend empfindlich reagieren die Teilnehmer am Ölmarkt auf die vielerorts steigenden Leitzinsen.


    Trotz der jüngsten Verluste liegen die Ölpreise auf hohem Niveau. Seit Jahresbeginn haben sie unter teils hohen Schwankungen um etwa 60 Prozent zugelegt. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Sanktionen überwiegend westlicher Staaten. Russland gehört zu den grössten Erdölproduzenten der Welt./bgf/jha/


    (AWP)

  • Ölpreise bewegen sich zum Wochenstart kaum


    Die Ölpreise haben sich zu Beginn der Woche zunächst kaum von der Stelle bewegt. Starke Impulse blieben am Montagmorgen zunächst aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel 113,07 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ebenfalls geringfügig auf 109,42 Dollar.


    20.06.2022 07:49


    Die Erdölpreise befinden sich wegen des Ukraine-Kriegs seit Wochen auf hohem Niveau. Zuletzt sind sie aber in der Tendenz gefallen. Hauptgrund sind Konjunkturängste, ausgelöst durch weltweit steigende Zinsen. Der Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation bringt Rezessionssorgen mit sich. Sollte sich die Weltwirtschaft tatsächlich stark abkühlen, dürfte auch der Verbrauch an Rohöl, Benzin und Diesel deutlich zurückgehen. Derartige Szenarien lasten auf den Ölpreisen./bgf/men


    (AWP)

  • Chinas Öl-Importe aus Russland steigen im Mai deutlich


    China hat im Mai deutlich mehr Öl aus Russland eingekauft. Die Öl-Importe aus dem Nachbarland stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent auf rund 8,4 Millionen Tonnen, wie aus am Montag von der Pekinger Zollverwaltung veröffentlichten Daten hervorging. Die Einfuhren Russlands stiegen auch im Vergleich zum April, als China noch 6,6 Millionen Tonnen bezogen hatte. Russland ist damit erstmals seit mehr als eineinhalb Jahren an Saudi-Arabien als Chinas wichtigstem Öl-Lieferanten vorbeigezogen. Saudi-Arabien hatte im Mai 7,8 Millionen Tonnen nach China geliefert. Die Staaten der Europäischen Union hatten vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine vor wenigen Wochen weitreichende Einschränkungen bei der Einfuhr von Öl aus Russland beschlossen./jpt/DP/stk


    20.06.2022 13:46


    (AWP)

  • USA verhandeln laut Finanzministerin über Ölpreis-Obergrenze


    Die USA verhandeln nach Angaben von US-Finanzministerin Janet Yellen derzeit mit befreundeten Staaten über eine Preisobergrenze für Erdöl. Damit sollen Russlands Einnahmen aus dem Ölexport beschränkt werden.


    21.06.2022 06:48


    Washington sei in Gesprächen mit "Partnern und Verbündeten weltweit" darüber, wie sie "Russlands Energie-Einnahmen weiter beschränken" und "negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft verhindern" könnten, sagte Yellen am Montag (Ortszeit) bei einem Besuch in Kanada. Dänemark gab indes aus Sorge um seine Gasvorräte eine Frühwarnung heraus.


    US-Finanzministerin Yellen nannte "Preisobergrenzen" oder eine "Preisausnahme" als mögliche Optionen. Beide hätten ihr zufolge mehrere Auswirkungen: Sie würden westliche Sanktionen auf russische Energieträger "verstärken", den Preis für russisches Öl nach unten drücken und somit die Einnahmen für die russische Regierung senken - während sie es gleichzeitig ermöglichten, dass mehr Öl auf den internationalen Markt gelange.


    Hilfe für einkommensschwache Länder


    Eine Preisobergrenze würde laut Yellen zudem "Nebeneffekte auf einkommensschwache Länder und Entwicklungsländer" verhindern, die derzeit mit den hohen Preisen für Nahrungsmittel und Energie zu kämpfen hätten.


    Yellen gab die Verhandlungen bei einem Besuch bei ihrer kanadischen Amtskollegin und Vize-Regierungschefin Chrystia Freeland bekannt. Bei dem Treffen ging es unter anderem um Strategien im Umgang mit den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, der hohen Inflation und Problemen bei globalen Lieferketten.


    Die Regierung in Dänemark rief derweil aus Sorge um die Gasversorgung die Frühwarnstufe im Gas-Notfallplan aus. "Die Situation ist ernst, sie wurde durch gedrosselte Lieferungen weiter verschärft", erklärte der Leiter der dänischen Energie-Agentur Martin Hansen am Montag in einer Mitteilung. Derzeit seien die dänischen Gasspeicher zu 75 Prozent gefüllt, es sei zuletzt weiteres Gas hinzugefügt worden. Ende Mai hatte Gazprom den Lieferstopp an das dänische Unternehmen Orsted bekanntgegeben.


    In dem Gas-Notfallplan - der auf einer EU-Verordnung von 2017 beruht - folgen die Alarmstufe und die Notfallstufe. Der Plan ermöglicht die gegenseitige Unterstützung der EU-Staaten bei Gaslieferungen, kann aber auch die Rationierung von Gas begründen.


    (AWP)

  • Ölpreise legen zu


    Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 115,26 US-Dollar. Das waren 1,13 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,96 Dollar auf 111,52 Dollar.


    21.06.2022 07:55


    Für etwas Zuversicht am Ölmarkt hatten zuletzt Bemerkungen von US-Präsident Joe Biden gesorgt, der eine Rezession in den USA für nicht unabwendbar hält. Konjunktursorgen löst vor allem der entschlossene Kampf der US-Notenbank Fed gegen die hohe Inflation aus, den sie mit deutlichen Zinsanhebungen führt. Sollte die US-Konjunktur dadurch stark gebremst werden, hätte dies auch Auswirkungen auf den Verbrauch von Rohöl, Benzin und Diesel.


    Ungeachtet dessen befinden sich die Ölpreise weiterhin auf hohem Niveau. Seit Jahresbeginn sind die Preise um knapp 50 Prozent gestiegen. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Reaktion des Westens in Form scharfer Sanktionen. Russland ist einer der grössten Ölproduzenten der Welt./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise fallen auf einmonatige Tiefstände


    Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel deutlich nachgegeben und sind auf die tiefsten Stände seit rund einem Monat gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 110,75 US-Dollar. Das waren 3,90 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ähnlich stark um 4,08 Dollar auf 105,44 Dollar.


    22.06.2022 07:55


    Am Markt wurde die zunehmende Rezessionsangst als Grund für die Preisabschläge bei Rohöl genannt. Ein Auslöser ist der entschlossene Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation. Im Fokus steht die US-Notenbank Fed, die ihre Geldpolitik zuletzt mit einer ungewöhnlich deutlichen Zinsanhebung um 0,75 Punkte gestrafft hat. Zur Wochenmitte absolviert Fed-Chef Jerome Powell seinen regelmässigen Auftritt vor dem US-Senat.


    Trotz der jüngsten Abschläge bewegen sich die Ölpreise auf hohem Niveau. Aktuell liegen die Ölpreise gut 40 Prozent höher als zu Jahresbeginn. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine und scharfe Sanktionen überwiegend westlicher Länder. Russland ist einer der weltgrössten Öllieferanten./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise geben erneut nach


    Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel erneut gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 110,14 US-Dollar. Das waren 1,60 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,79 Dollar auf 104,40 Dollar. Die Preise rangieren in der Nähe ihrer tiefsten Stände seit gut einem Monat.


    23.06.2022 07:57


    Belastet werden die Erdölpreise zunehmend durch die Furcht vor einer wirtschaftlichen Talfahrt. Hintergrund sind die Folgen des Ukraine-Kriegs und der Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation. Die teils deutlichen Zinsanhebungen können zwar die Teuerung dämpfen, sie lasten aber auch auf der Konjunktur. Immer häufiger sind an den Finanzmärkten Warnungen vor einer aufziehenden Rezession zu hören.


    Die Preisabschläge am Ölmarkt finden jedoch auf hohem Niveau statt. Seit Jahresbeginn sind die Ölpreise um rund 40 Prozent gestiegen. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine und scharfe Sanktionen vieler überwiegend westlicher Länder. Russland ist einer der grössten Ölproduzenten der Welt./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise starten stabil in die Woche


    Die Ölpreise sind am Montag nahezu unverändert in die neue Woche gegangen. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 111,63 US-Dollar und damit in etwa so viel wie zum Wochenausklang. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg geringfügig auf 108,47 Dollar.


    04.07.2022 07:52


    Am Rohölmarkt haben zuletzt negative Faktoren dominiert. Für Belastung sorgt vor allem die Furcht vor einer deutlichen Abkühlung der Weltwirtschaft. Die Erdölpreise sind deshalb in den vergangenen Wochen tendenziell gefallen - allerdings von hohem Niveau aus. Seit Jahresbeginn sind die Preise um rund 40 Prozent gestiegen. Grund ist vor allem der Krieg Russlands gegen die Ukraine.


    Ein weiterer Belastungsfaktor ist das strikte Vorgehen der politischen Führung gegen die Corona-Welle in China. In grossen Metropolen wie Shanghai oder Peking scheinen die jüngsten Ausbrüche unter Kontrolle gebracht zu sein. Jedoch melden die Behörden aus ländlicheren Regionen steigende Infektionszahlen. China ist einer der grössten Ölverbraucher der Welt./bgf/stk


    (AWP)

  • 380 Dollar bei Strafmassnahmen Russlan

    US-Bank sieht Ölpreis von 380 Dollar bei Strafmassnahmen Russlands


    06:30


    Sollten die Sanktionen der USA und Europas Russland dazu veranlassen, seine Rohölförderung als Vergeltungsmassnahme zu drosseln, droht nach Ansicht von JPMorgan ein Ölpreisanstieg auf 380 Dollar pro Barrel. Die US-Bank gibt zu bedenken, dass es sich Russland wegen seiner soliden Haushaltslage durchaus leisten könnte, die tägliche Rohölproduktion um 5 Millionen Barrel zu kürzen, ohne die Wirtschaft übermässig zu schädigen.


    Für einen Grossteil der übrigen Welt könnten die Folgen jedoch katastrophal sein. Eine Kürzung des täglichen Ölangebots um 3 Millionen Barrel würde den Rohölpreis in London auf 190 Dollar treiben, prognostiziert die US-Bank in einer Analyse. Ihr schlimmstes angenommenes Szenario liegt bei einer Drosselung um 5 Millionen Barrel, die einen stratosphärischen Ölpreis von 380 Dollar bewirken würde.

    Quote

    Krieg - JPMorgan sieht Ölpreis von 380 Dollar bei Strafmassnahmen Russlands https://t.co/rwa7Mse6bm pic.twitter.com/c9crBzvV7P


    — cash (@cashch) July 4, 2022

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  • Ölpreise legen zu


    Die Ölpreise haben am Dienstag zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 113,74 US-Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,98 Dollar auf 110,47 Dollar. Der Vergleich beim WTI-Preis bezieht sich auf den Freitag, da am Montag wegen eines Feiertags in den USA kein Settlement stattfand.


    05.07.2022 07:50


    Die zuletzt dominierenden Rezessionssorgen sind an den vergangenen Tagen etwas in den Hintergrund getreten. Die Hoffnung, dass China seine strikte Corona-Politik lockere, stütze den Markt etwas, sagten Händler. Das weitere Vorgehen der Chinesen sei aber schwer vorhersehbar. China ist der grösste Rohölimporteur der Welt.


    Zuletzt haben jedoch Sorgen um die Entwicklung der Weltkonjunktur die Ölpreise belastet. Die hohe Inflation und die Zinserhöhungen wichtiger Notenbank dürften die wirtschaftliche Entwicklung dämpfen und so auch die Nachfrage nach Rohöl. Die Erdölpreise sind deshalb in den vergangenen Wochen tendenziell gefallen - allerdings von hohem Niveau aus. Seit Jahresbeginn sind die Preise um rund 40 Prozent gestiegen. Grund ist vor allem der Krieg Russlands gegen die Ukraine./jsl/stk


    (AWP)

  • Ölpreise geben zum Wochenstart leicht nach


    Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Abschlägen in die neue Woche gegangen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 106,37 US-Dollar. Das waren 65 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 99 Cent auf 103,80 Dollar.


    11.07.2022 07:46


    Leichte Belastung kam aus China, wo die Corona-Infektionen in Metropolen wie Shanghai am Wochenende wieder anstiegen. Die Volksrepublik geht gegen die Verbreitung des Virus mit scharfen Massnahmen vor, die eine herbe Belastung für die Konjunktur darstellen. China ist als zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt einer der grössten Ölverbraucher.


    Auch in den vergangenen Wochen haben die Ölpreise nachgegeben. Grund sind Befürchtungen, die Weltwirtschaft könnte in die Rezession fallen. Allerdings befinden sich die Erdölpreise immer noch auf hohem Niveau. Ausschlaggebend ist vor allem der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die damit verbundene Knappheit an russischem Erdöl. Verglichen mit Jahresbeginn liegen sie etwa 35 Prozent höher./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise geben weiter deutlich nach


    Die Ölpreise sind am Dienstag deutlich gesunken und haben damit an den schwachen Wochenauftakt angeknüpft. Eine allgemein trübe Stimmung an den Finanzmärkten und wachsende Konjunktursorgen hätten auch die Notierungen am Ölmarkt mit nach unten gezogen, hiess es aus dem Handel. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 105,29 US-Dollar. Das waren 1,81 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,90 Dollar auf 102,19 Dollar.


    12.07.2022 07:47


    "Neue Corona-Sorgen in China sorgen wieder für mehr Risikoaversion", heisst es in einem Marktkommentar der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Ausserdem hat die Furcht vor einer Energiekrise in Europa die Aussichten für die konjunkturelle Entwicklung belastet. Eine Energiekrise kann nach Einschätzung von Experten eine tiefe Rezession nach sich ziehen. Dies verstärkte am Markt die Spekulation auf eine geringere Nachfrage nach Rohöl auf dem Weltmarkt.


    Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) könnte sich die Engpässe im Energiesektor noch verschärfen. "Das Schlimmste haben wir vielleicht noch nicht gesehen", sagte IEA-Direktor Fatih Birol am Dienstag in einer Rede in Sydney. Für Europa werde die Sicherheit der Öl- und Gasversorgung weiterhin eine Herausforderung sein./jkr/stk


    (AWP)

  • Ölpreise wegen Konjunktursorgen weiter auf Talfahrt


    Die Ölpreise sind am Dienstag deutlich gesunken und haben damit an den schwachen Wochenauftakt angeknüpft. Eine allgemein trübe Stimmung an den Finanzmärkten und wachsende Konjunktursorgen hätten auch die Notierungen am Ölmarkt belastet, hiess es aus dem Handel. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 104,70 US-Dollar. Das waren 2,40 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 2,69 Dollar auf 101,40 Dollar.


    12.07.2022 12:46


    Die Furcht vor einer Energiekrise in Europa belastet die Aussichten für die konjunkturelle Entwicklung. Nach Einschätzung von Experten könnten fehlende Gaslieferungen eine tiefe Rezession nach sich ziehen. Dies verstärkte am Markt die Spekulation auf eine geringere Nachfrage nach Rohöl.


    Wegen routinemässiger Wartungsarbeiten hat Russland die Gaslieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 am Montag gestoppt und damit das Zittern um die Zukunft der Energieversorgung in Europa weiter angefacht. Es gibt die Befürchtung, dass längerfristig kein Gas mehr durch die Leitung nach Deutschland strömen könnte.


    Die Internationale Energieagentur (IEA) sieht die europäischen Staaten in den kommenden Monaten vor einer ernsten Herausforderung bei der Öl- und Gasversorgung. "Dieser Winter wird in Europa sehr, sehr schwierig werden", warnte IEA-Direktor Fatih Birol am Dienstag auf einem Energieforum in Sydney. Die Energieversorgung sei eine grosse Sorge. "Das kann ernste Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben", sagte der Chef des Interessenverbands westlicher Industriestaaten./jkr/bgf/


    (AWP)

  • Ölpreise setzen Talfahrt nicht weiter fort


    Die Ölpreise haben sich am Mittwoch kaum verändert und damit die Talfahrt vom Vortag nicht fortgesetzt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 99,59 US-Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) verharrte auf 95,84 Dollar.


    13.07.2022 07:46


    Am Vortag war der Preis für Rohöl aus der Nordsee noch um etwa sechs Dollar eingebrochen. Sowohl der Preis für US-Öl als auch für Brent-Öl waren unter die Marke von 100 Dollar gerutscht. Als Ursache gilt die Sorge vor einem Konjunktureinbruch wegen der drohenden Energiekrise in Europa und harter Corona-Massnahmen in China. Zum Wochenstart hatte Russland wegen routinemässigen Wartungsarbeiten die Gaslieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 gestoppt und damit das Zittern um die Zukunft der Energieversorgung in Europa weiter angefacht.


    Marktbeobachter wollen einen weiteren Rückgang der Ölpreise nicht ausschliessen. Derzeit werde der Ölmarkt von Konjunktursorgen getrieben, sagte Rohstoffexperte Warren Patterson von der ING Bank. Daher seien kurzfristig weitere Preisrückgänge wahrscheinlich./jkr/jha/


    (AWP)

  • Ölpreise legen leicht zu


    Die Ölpreise sind am Donnerstag mit geringen Ausschlägen in den Handel gestartet und stabilisieren sich damit nach den deutlichen Verlusten am Dienstag weiter. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel 100,05 US-Dollar und damit 0,48 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 28 Cent auf 96,58 Dollar. Damit kosten die beiden Ölsorten deutlich weniger als noch Mitte Juni, also ein Fass der Sorte Brent noch rund 125 Dollar gekostet hatte.


    14.07.2022 07:38


    Alleine am Dienstag hatten die Ölpreise noch bis zu acht Prozent nachgegeben. Ausschlaggebend war die Furcht vor einem Konjunktureinbruch infolge einer drohenden Energiekrise in Europa./zb/stk


    (AWP)