• Ölpreise geben weiter nach


    Die Ölpreise haben am Dienstagmorgen ihre Abschläge vom Vortag ausgeweitet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 105,24 US-Dollar. Das waren 70 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 66 Cent auf 102,43 Dollar.


    10.05.2022 08:01


    Zu Wochenbeginn hatten die Erdölpreise deutlich nachgegeben. Marktteilnehmer verwiesen auf Schwierigkeiten innerhalb der Europäischen Union, sich auf ein Embargo russischen Rohöls zu einigen. Widerstand kommt vor allem aus Ungarn, das aufgrund seiner hohen Abhängigkeit von Ölimporten aus Russland erheblichen wirtschaftlichen Schaden befürchtet. Nach einem Besuch bei Ministerpräsident Viktor Orban sprach EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen von Fortschritten.


    Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat die Ölpreise nach oben getrieben und ist eines der beiden Hauptthemen am Markt. Das zweite grosse Thema ist die strikte Corona-Politik Chinas. Seit Wochen versucht die politische Führung, die Verbreitung des Virus mit strengen Ausgangssperren zu verhindern. Die Wirtschaft des Landes leidet unter dem Vorgehen, das auch in Millionenmetropolen wie Shanghai die Abriegelung weiter Teile vorsieht. Die Energienachfrage der Volksrepublik wird dadurch erheblich in Mitleidenschaft gezogen, was auf den Erdölpreisen lastet./bgf/ eas


    (AWP)

  • Ölpreise geben wieder nach


    Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel gefallen und haben damit einen Teil ihrer Vortagsgewinne abgegeben. Im längeren Vergleich liegen sie aber weiter auf hohem Niveau. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 105,99 US-Dollar. Das waren 1,52 Dollar weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,59 Dollar auf 104,12 Dollar.


    12.05.2022 07:41


    Marktteilnehmer erklärten die Preisabschläge zum einen mit dem festeren US-Dollar, der Rohöl für Interessenten ausserhalb des Dollarraums verteuert und damit deren Nachfrage dämpft. Zum anderen wurde auf neue Corona-Infektionen in der chinesischen Metropole Shanghai verwiesen, was einer baldigen Lockerung der strengen Virus-Beschränkungen einen Schlag versetzt hat. Die scharfe Corona-Politik der chinesischen Führung belastet das Wirtschaftswachstum und damit die Erdölnachfrage der Volksrepublik./bgf/eas


    (AWP)

  • Ölpreise legen weiter zu


    Die Ölpreise haben am Freitag ihre Aufschläge der Vortage ausgebaut. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 109,31 US-Dollar. Das waren 1,86 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,56 Dollar auf 107,69 Dollar.


    13.05.2022 07:52


    Der Ölmarkt befindet sich seit einiger Zeit in einem Spannungsverhältnis zwischen gegenläufigen Kräften. Für steigende Erdölpreise sprechen bereits seit einigen Wochen die Angebotsbedingungen. Das Verhältnis zwischen dem Westen und Russland hat sich wegen des Ukraine-Kriegs deutlich verschlechtert. Als Folge von Sanktionen findet das russische Rohöl in westlichen Ländern kaum noch Abnehmer.


    Belastet werden die Rohölpreise dagegen durch die trüben konjunkturellen Aussichten. Ein grosses Thema ist derzeit die strikte Corona-Politik Chinas, die eine herbe Belastung für die Konjunktur der global zweitgrössten Volkswirtschaft darstellt. Aufgrund der hohen Bedeutung Chinas für den Welthandel ergeben sich auch Risiken für die globale Wirtschaftsentwicklung./bgf/eas


    (AWP)

  • Ölpreise starten mit Abschlägen in die Woche


    Die Ölpreise sind am Montag mit spürbaren Abschlägen in die neue Woche gestartet. Am Markt wurden vor allem schwache Wirtschaftsdaten aus China als Grund genannt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 109,58 US-Dollar. Das waren 1,97 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,65 Dollar auf 108,84 Dollar.


    16.05.2022 08:06


    Konjunkturdaten aus China fielen schwach aus und belasteten die Stimmung am Erdölmarkt. Schon seit einiger Zeit ruft die strikte Corona-Politik der Volksrepublik Sorgen hervor, die Wirtschaftstätigkeit des Landes könnte erheblich unter den scharfen Ausgangssperren leiden. Dies scheint sich mehr und mehr zu bewahrheiten: Neue Produktionsdaten aus der Industrie und Umsatzzahlen vom Einzelhandel enttäuschten deutlich.


    Als Hoffnungsschimmer wurde am Markt auf die etwas weniger angespannte Infektionslage in Shanghai verwiesen. Damit steigt die Hoffnung, dass die Wirtschaftsmetropole bald nicht mehr so stark von den Corona-Beschränkungen belastet wird. China ist die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt und einer der grössten Energieverbraucher./bgf/eas


    (AWP)

  • Baerbock rechnet in nächsten Tagen mit EU-Einigung auf Öl-Embargo


    Im Streit über die Pläne für ein europäisches Öl-Embargo gegen Russland gibt es Hoffnung auf eine Einigung. "In den nächsten Tagen werden wir zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen - da bin ich sehr zuversichtlich", sagte die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock am Montag am Rande eines EU-Aussenministertreffens in Brüssel.


    16.05.2022 16:12


    "In diesen Zeiten stehen wir als Europäerinnen und Europäer trotz aller Unterschiede so eng zusammen, wie ich es bisher noch nie erlebt habe." Über die von der EU-Kommission präsentierten Pläne für ein Einfuhrverbot für russisches Öl gibt es mittlerweile seit fast zwei Wochen Streit in der EU, weil Ungarn nicht gewillt ist, das Projekt zu unterstützen. Das Land begründet dies mit seiner grossen Abhängigkeit von russischen Öl-Lieferungen und den hohen Kosten für eine Umstellung auf andere Lieferanten. Zustimmen will Ungarn einem Embargo nur dann, wenn es von der EU milliardenschwere Beihilfen oder weitreichende Ausnahmeregelungen bekommt.


    Baerbock sagte am Montag zu den Vorbehalten, es sei wichtig, dass alle EU-Staaten den Ausstieg aus der Energieabhängigkeit von Russland stemmen und auch durchhalten könnten. Sie machte dabei auch deutlich, dass sie ein Öl-Embargo ganz ohne Ungarn und andere kritische Länder für eine sehr schlechte Idee hält. "Es ist wichtig, dass alle Länder den Weg des Ausstiegs gemeinsam gehen können", sagte die Grünen-Politikerin. Man dürfe sich "keinen Millimeter" spalten lassen.


    Litauens Aussenminister Gabrielius Landsbergis übte hingegen scharfe Kritik am Kurs Ungarns. "Die ganze Union wird von einem Mitgliedstaat in Geiselhaft gehalten", kritisierte er.


    Die Verhandlungen der EU-Staaten über ein Öl-Embargo sollten eigentlich bereits vor mehr als einer Woche abgeschlossen werden. Der ursprüngliche Vorschlag der EU-Kommission sah vor, wegen des Ukraine-Kriegs den Import von russischem Rohöl in sechs Monaten und den von Ölprodukten in acht Monaten zu beenden. Ungarn und die Slowakei sollten 20 Monate Zeit bekommen.


    Nachbesserungsangebote konnten die ungarische Regierung bislang nicht dazu bewegen, ihre Ablehnung aufzugeben. So wurde vorgeschlagen, dass Ungarn und die Slowakei bis Ende 2024 Zeit für die Umstellung bekommen sollten und Tschechien bis Juni 2024.


    Hoffnung ist nun, dass für Mittwoch geplante Vorschläge der EU-Kommission zur Förderung der Energiewende die Blockade lösen könnten. Es wird erwartet, dass sie auch Fördermöglichkeiten zugunsten von Ländern vorsehen, die wie Ungarn extrem von russischen Energielieferungen abhängig sind.


    Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen steht wegen der Blockade ebenso wie Ungarn unter Druck, weil sie ihre Pläne für das Öl-Embargo öffentlich machte, obwohl Ungarn schon im Vorfeld gesagt hatte, dass es erst in einigen Jahren in der Lage sein wird, auf russisches Öl zu verzichten.


    Österreichs Aussenminister Alexander Schallenberg sagte am Montag, er sei dafür, "dass man so etwas intern durchdiskutiert und dann an die Öffentlichkeit tritt, wenn man eine Einigung hat". Angesichts der konfrontativen Situation mit Russland müsse man danach trachten, ein Bild der Geschlossenheit abzugeben.


    Grundsätzlich äusserte sich Schallenberg wie Baerbock optimistisch, dass es "in den nächsten Tagen" einige Einigung auf das sechste Sanktionspaket geben könnte. Es sieht neben dem Öl-Embargo auch vor, die grösste russische Bank, die Sberbank, aus dem Finanzkommunikationsnetzwerk Swift auszuschliessen. Zudem sollen unter anderem Russlands staatlicher Fernseh-Nachrichtensender Russia 24 (Rossija 24) sowie die ebenfalls staatlichen Sender RTR Planeta und TV Centre in der EU verboten werden./aha/DP/stw


    (AWP)

  • Ölpreise geben leicht nach


    Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel leicht nachgegeben. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Am Morgen kostete kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 113,83 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 53 Cent auf 113,67 Dollar.


    17.05.2022 07:54


    Für etwas Hoffnung sorgte am Ölmarkt die Aussicht auf weniger Corona-Beschränkungen in China. In der Wirtschaftsmetropole Shanghai wurden den dritten Tag in Folge keine Neuinfektionen gemeldet, was als Bedingung für eine Milderung der scharfen Virus-Massnahmen gilt. Seit Wochen geht die politische Führung mit strengen Ausgangssperren gegen die Verbreitung des Virus vor, was für die Wirtschaft eine schwere Belastung darstellt. China ist einer der grössten Ölverbraucher der Welt.


    Nach wie vor befinden sich die Ölpreise auf sehr hohem Niveau. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat an den Rohstoffmärkten zu hoher Verunsicherung und einem deutlich geringeren Angebot an Rohöl geführt. Hintergrund sind zahlreiche Sanktionen vornehmlich westlicher Länder gegen Russland, das eines der grössten Ölförderländer der Welt ist./bgf/eas


    (AWP)

  • Ölpreise erholen sich etwas


    Die Ölpreise haben sich am Donnerstag etwas von ihren deutlichen Verlusten am Vortag erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 110,06 US-Dollar. Das waren 95 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 28 Cent auf 109,87 Dollar.


    19.05.2022 08:14


    Nachdem die trübe Finanzmarktstimmung die Ölpreise am Mittwoch deutlich belastet hatte, stabilisierten sie sich am Donnerstag. Für etwas bessere Stimmung sorgte die weniger angespannte Corona-Situation in der chinesischen Metropole Shanghai, wobei die Lage in anderen grösseren Städten kritisch bleibt. Breit angelegte Lockerungen der meist sehr strengen Ausgangssperren, die die Wirtschaft stark belasten, sind aktuell meist nicht absehbar.


    Die Rohölpreise bewegen sich schon seit längerem in einer Spanne von etwa 15 Dollar, halten sich aber meistens über der Marke von 100 Dollar. Dass sie nicht stärker fallen, hängt vor allem an dem weltweit knappen Angebot, nachdem vornehmlich westliche Länder scharfe Sanktionen gegen Russland wegen des Kriegs in der Ukraine ergriffen haben. Ein Erdöl-Embargo seitens der Europäischen Union lässt wegen Widerstands einiger Länder jedoch weiter auf sich warten./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise geben nach


    Die Ölpreise sind am Freitag gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 111,57 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,36 Dollar auf 110,85 Dollar. Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung, nachdem die Ölpreise am Donnerstagabend mit einer allgemeinen Aufhellung der Stimmung an den Finanzmärkten noch deutlich gestiegen waren.


    20.05.2022 07:52


    Im Verlauf der Woche sind die Ölpreise deutlich geschwankt. Zeitweise hat eine trübe Stimmung an den Finanzmärkten die Notierungen für Rohöl kräftig nach unten gedrückt. Generell stützt aber ein weltweit knappes Angebot die Nachfrage nach Rohöl und sorgte für Preissprünge am Ölmarkt. Hier spielen vor allem die harten Sanktionen der westlichen Industriestaaten gegen Russland wegen des Kriegs in der Ukraine eine Rolle.


    Auch wenn ein Embargo von russischem Erdöl seitens der Europäischen Union wegen des Widerstands einiger Mitgliedsländer der EU weiter auf sich warten lässt, hat sich Brent-Öl aus der Nordsee seit Beginn des Jahres um mehr als 40 Prozent verteuert./jkr/eas


    (AWP)

  • Ölpreise starten mit leichten Aufschlägen


    Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Aufschlägen in die Woche gestartet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 113,43 US-Dollar. Das waren 88 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 69 Cent auf 110,97 Dollar.


    23.05.2022 07:58


    Etwas Auftrieb erhielten die Rohölpreise durch den schwächeren US-Dollar, der Erdöl für Interessenten ausserhalb des Dollarraums rechnerisch vergünstigt und damit deren Nachfrage belebt. Nach wie vor bewegen sich die Ölpreise auf hohem Niveau. Ein wichtiger Grund ist der Krieg Russlands in der Ukraine, der das Angebot an russischem Öl insbesondere in der westlichen Welt stark vermindert hat.


    Schwierig bleibt die Corona-Lage in China. In der Wirtschaftsmetropole Shanghai scheint die Situation aktuell zwar stabil zu sein. In der Hauptstadt Peking werden aber nach wie vor viele Infektionen gemeldet. Die strenge Corona-Politik Chinas lastet seit längerem auf der Wirtschaft und der Ölnachfrage der Volksrepublik./bgf/stk


    (AWP)

  • Deutscher Wirtschaftsminister: Öl-Embargo gegen Russland in 'greifbarer Nähe'


    Der deutsche Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht ein Öl-Embargo gegen Russland nach eigenen Worten "in greifbarer Nähe". Es gebe nur noch wenige Staaten, die Probleme anmeldeten - vor allem Ungarn, sagte der Vizekanzler am Montag im ZDF-"Heute Journal". Man könne hier Rücksicht nehmen. Dann müsse aber auch in Ungarn "was passieren". Habeck fügte hinzu: "Also ich denke, innerhalb von wenigen Tagen werden wir da auch den Durchbruch erzielen."


    23.05.2022 21:42


    Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine den Import von russischem Rohöl in sechs Monaten zu beenden. Als Kompromiss schlägt die Kommission vor, Ungarn mehr Zeit einzuräumen. Der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban geht der Vorschlag nicht weit genug./sey/DP/he


    (AWP)

  • Ölpreise geben leicht nach


    Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 112,58 US-Dollar. Das waren 84 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 80 Cent auf 109,94 Dollar.


    24.05.2022 08:05


    Etwas belastet wurden die Erdölpreise durch die trübere Stimmung an den Finanzmärkten und den höheren Dollar-Wechselkurs. Da Rohöl überwiegend in der US-Währung gehandelt wird, lastet ein stärkerer Dollar meist auf der Nachfrage, da er den Rohstoff für Interessenten ausserhalb des Dollarraums rechnerisch verteuert. Ansonsten hielten sich die Impulse am Morgen in Grenzen.


    Unterstützung erhalten die Ölpreise seit längerem durch das deutlich verminderte Ölangebot aus Russland - eine Folge scharfer Sanktionen des Westens gegen Russland wegen des Kriegs gegen die Ukraine. Tendenziell belastend wirken dagegen Nachfragesorgen, vor allem wegen der wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs und der strengen Corona-Politik Chinas, die sich negativ auf die Konjunktur der Volksrepublik und den Welthandel auswirkt./bgf/jha/


    (AWP)

  • Ölpreise legen zu


    Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 114,89 US-Dollar. Das waren 1,33 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,30 Dollar auf 111,07 Dollar.


    25.05.2022 07:52


    Auftrieb erhielten die Rohölpreise durch neue Lagerdaten aus den USA. Nach Angaben des Branchenverbands American Petroleum Institute (API) sind die landesweiten Bestände an Benzin und Diesel in der vergangenen Woche gefallen. Am Ölmarkt sorgte dies vor der bald beginnenden Sommerreisesaison für steigende Notierungen. Am Nachmittag gibt die US-Regierung ihre wöchentlichen Vorratszahlen bekannt.


    Die Ölpreise bewegen sich seit einiger Zeit auf hohem Niveau von meist mehr als 100 Dollar. Angetrieben werden sie von einem deutlich verminderten Angebot aus Russland infolge scharfer westlicher Sanktionen wegen des Ukraine-Kriegs. Belastung geht von der strengen Corona-Politik Chinas aus, die die Wirtschaft des Landes und den Welthandel ausbremst./bgf/jha/


    (AWP)

  • EU-Kommission schlägt Kompromiss zu Öl-Embargo gegen Russland vor


    Im Streit über die Pläne für ein europäisches Öl-Embargo gegen Russland hat die EU-Kommission Kreisen zufolge einen neuen Kompromissvorschlag präsentiert. Der Entwurf sieht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vor, zunächst nur die Einfuhr von per Schiff transportiertem Öl auslaufen zu lassen. Über die riesige Druschba-Pipeline transportiertes Öl würde demnach bis auf Weiteres von dem Embargo ausgenommen werden.


    29.05.2022 16:17


    Damit könnte Russland einen Teil seiner Geschäfte mit Unternehmen in der EU fortführen. Nach EU-Angaben floss zuletzt rund ein Drittel der Gesamtliefermengen durch die Druschba-Pipeline. Diese versorgt Raffinerien in Ungarn, der Slowakei und Tschechien sowie in Polen und Deutschland.


    Ob der am Wochenende präsentierte Kompromissvorschlag Aussichten auf Erfolg hat, war zunächst unklar. Am späten Sonntagnachmittag wollten die ständigen Vertreter der EU-Staaten in Brüssel zu ersten Beratungen zusammenkommen.


    An diesem Montag und Dienstag dürfte der Kompromissvorschlag auch Thema bei einem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in der belgischen Hauptstadt sein. Bei diesem soll es um die weitere Unterstützung der EU für die Ukraine, aber auch um die Bemühungen gehen, unabhängig von russischen Energieträgern wie Gas und Öl zu werden.


    Auf die Entwicklungen in Deutschland dürften die derzeitigen EU-Verhandlungen allerdings kaum Auswirkungen haben. Derzeit fliesst zwar noch viel russisches Öl über die Druschba-Pipeline nach Ostdeutschland, die Bundesregierung strebt allerdings unabhängig von dem geplanten EU-Ölembargo eine drastische Reduzierung der Einfuhren an. Bereits bis Mitte des Jahres sollen so die russischen Ölimporte nach Deutschland halbiert sein, zum Jahresende strebt man an, nahezu unabhängig zu sein.


    Über die Pläne für ein Einfuhrverbot für russisches Öl gibt es in der EU bereits seit Wochen Streit, weil Ungarn bislang nicht gewillt war, das Projekt zu unterstützen. Das Land begründet dies mit seiner grossen Abhängigkeit von russischen Öl-Lieferungen und den hohen Kosten für eine Umstellung auf andere Lieferanten. Zustimmen will Ungarn einem Embargo nur dann, wenn es von der EU milliardenschwere Beihilfen oder weitreichende Sonderregeln bekommt.


    Der ursprüngliche Vorschlag der EU-Kommission sah vor, wegen des Ukraine-Kriegs den Import von russischem Rohöl in sechs Monaten und den von Ölprodukten in acht Monaten zu beenden. Ungarn und die Slowakei sollten 20 Monate Zeit bekommen. Nachbesserungsangebote konnten die ungarische Regierung bislang nicht überzeugen.


    Der jüngste Kompromissvorschlag sieht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auch kein Transportverbot für Öl mehr vor. Zudem dürfte demnach auch die Versicherung von Transporten weiter möglich sein. Griechenland, Zypern und Malta hatten argumentiert, dass entsprechende Regelungen die Existenz von Reedereien bedrohten./aha/DP/he


    (AWP)

  • Ölpreise steigen zu Wochenbeginn


    Die Ölpreise sind am Montag mit Gewinnen in die neue Woche gestartet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 119,88 US-Dollar. Das waren 45 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 84 Cent auf 115,90 Dollar. Beide Sorten notieren auf dem Niveau von Anfang März.


    30.05.2022 08:01


    Auftrieb erhielten die Rohölpreise unter anderem durch Nachrichten aus China, die auf eine steigende Nachfrage aus der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt hindeuteten. So wurde in der Wirtschaftsmetropole Shanghai allen Betrieben erlaubt, die Produktion ab Juni wieder aufzunehmen. Zudem hiess es von offizieller Seite, dass der Ausbruch des Coronavirus in Peking unter Kontrolle sei.


    Darüber hinaus hat die EU-Kommission Kreisen zufolge im Streit über die Pläne für ein europäisches Öl-Embargo gegen Russland einen Kompromissvorschlag präsentiert. Der Entwurf sieht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vor, zunächst nur die Einfuhr von per Schiff transportiertem Öl auslaufen zu lassen. Über die Druschba-Pipeline transportiertes Öl würde bis auf Weiteres von dem Embargo ausgenommen werden. Sollte der Kompromissvorschlag angenommen werden, dürfte sich das Angebot an Rohöl auf dem Weltmarkt erst einmal verknappen. Auch diese Aussicht stützt die Preise./la/jha/


    (AWP)

  • Streit um Öl-Embargo dauert an - Bundeskanzler Scholz hält Einigung für möglich


    (Ausführliche Fassung) - Im Streit über ein Öl-Embargo gegen Russland hat sich beim EU-Sondergipfel ein Kompromiss abgezeichnet. Demnach könnten Öl-Lieferungen aus Russland über Pipelines weiterhin erlaubt bleiben, die Einfuhr von per Schiff transportiertem Öl würde auslaufen. "Alles, was ich höre, klingt danach, als ob es einen Konsens geben könnte", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Montag in Brüssel. Auch EU-Ratspräsident Charles Michel zeigte sich optimistisch, dass nach wochenlangem Streit ein Deal gelingt.


    30.05.2022 18:31


    Weniger zuversichtlich äusserte sich dagegen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Es sei wichtig, dass ein Embargo niemanden in der EU unfair belaste, sagte sie vor dem zweitägigen Gipfel. "Und genau diese Frage haben wir noch nicht gelöst." Die Wahrscheinlichkeit, dass es einen Kompromiss beim Gipfel gebe, sei nicht sehr hoch, sagte sie. EU-Ratschef Michel betonte dagegen, es habe Fortschritte gegeben. Auch der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell äusserte sich optimistisch.


    In dem Entwurf für die Gipfelerklärung vom Montagmorgen hiess es: "Der Europäische Rat ist sich einig, dass das sechste Paket mit Sanktionen gegen Russland Erdöl sowie Erdölerzeugnisse, die aus Russland in die Mitgliedstaaten geliefert werden, abdecken wird - mit einer vorübergehenden Ausnahme für Erdöl, das per Pipeline geliefert wird." Ob der Text von den Staats- und Regierungschefs so angenommen wird, war jedoch unklar.


    Als denkbar galt, dass beim Gipfel eine politische Grundsatzvereinbarung getroffen wird, Details dann aber erst später ausgehandelt werden. Der formelle Sanktionsbeschluss muss ohnehin im schriftlichen Verfahren oder von einem Ministerrat getroffen werden.


    Die EU-Kommission hatte am Wochenende versucht, die Blockade des Embargos mit einem neuen Kompromissvorschlag zu lösen. Demnach soll vorerst nur die Einfuhr von per Schiff transportiertem Öl auslaufen. Das bislang die Embargo-Pläne blockierende Ungarn könnte sich demnach weiter über die riesige Druschba-Pipeline mit Öl aus Russland versorgen.


    Über die Pipeline Druschba (deutsch: Freundschaft) wird bis heute Öl aus Russland in Raffinerien in Ungarn, der Slowakei und in Tschechien sowie in Polen und Ostdeutschland geliefert. Deutschland und Polen haben allerdings bereits klargestellt, dass sie unabhängig von einem Embargo bis Ende dieses Jahres unabhängig von russischen Öllieferungen werden wollen. Vorher sollte das Öl-Embargo ohnehin nicht vollständig in Kraft sein.


    Ungarns Regierungschef Viktor Orban bezeichnete den Vorschlag am Montag als einen guten Ansatz - stellte zugleich jedoch erneut Forderungen. Es brauche Garantien für den Fall, dass etwa wegen eines Unfalls kein Pipeline-Öl mehr in das mitteleuropäische Land geliefert werden könne, sagte der rechtsnationale Politiker. Dann müsse Ungarn das Recht haben, russisches Öl etwa über den Seeweg zu beziehen. Ausserdem hatte Ungarn zuletzt Finanzzusagen für den mittelfristigen Umbau seiner Öl-Infrastruktur gefordert.


    Die Kosten für die notwendige Umstellung von Raffinerieanlagen auf nicht-russisches Öl bezifferte die Regierung in Budapest zuletzt auf bis zu 550 Millionen Euro. Zudem müssen den Angaben zufolge 200 Millionen Euro investiert werden, um das Land künftig über eine an der Adriaküste beginnende Pipeline zu versorgen.


    Orban hielt der EU-Kommission am Montag vor, die Schuld an der verfahrenen Lage zu tragen. Diese habe "unverantwortlich" gehandelt, indem sie Energie-Sanktionen vorgeschlagen habe, die zuvor nicht vernünftig mit den EU-Staaten verhandelt worden seien. Die ungarische Position sei sehr einfach: Zunächst brauche es Lösungen mit Blick auf die ungarische Energie-Versorgungssicherheit, dann könne es Sanktionen geben. Bislang gebe es diese Lösungen aber nicht.


    Bundeskanzler Scholz sagte zu Ungarns Haltung: "Es ist wichtig, dass wir hier einig handeln. Das einige Handeln besteht darin, dass alle verstehen, dass das nur funktioniert, wenn jeder sich als Teil einer Gemeinschaft begreift."


    Der ursprüngliche Vorschlag der EU-Kommission sah vor, wegen des Ukraine-Kriegs den Import von russischem Rohöl in sechs Monaten und den von Ölprodukten in acht Monaten komplett zu beenden. Lediglich Ungarn und die Slowakei sollten 20 Monate Zeit bekommen.


    Seit Beginn der russischen Invasion in die Ukraine hat die EU fünf umfangreiche Sanktionspakete gegen Russland verhängt und sich unter anderem auf ein Embargo gegen russische Kohle geeinigt. Die EU-Staaten versuchen derzeit, sich mit Milliardeninvestitionen möglichst schnell unabhängig von russischen Energieträgern zu machen.


    Thema bei dem zweitägigen EU-Gipfel sollten auch mögliche Massnahmen gegen die sehr hohen Energiepreise, die weitere Unterstützung für die Ukraine sowie die Zusammenarbeit der EU im Bereich der Sicherheit und Verteidigung sein. Zur aktuellen Lage in der Ukraine sollte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj per Video zugeschaltet werden./wim/DP/men


    (AWP)

  • Ölpreise klettern auf höchstsen Stand seit zwei Monaten


    Die Ölpreise haben am Dienstag deutlich zugelegt und sind auf den höchsten Stand seit gut zwei Monaten gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 123,32 US-Dollar. Das waren 1,65 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 3,47 Dollar auf 118,54 Dollar.


    31.05.2022 08:08


    Die Aussicht auf ein vermindertes Angebot aus Russland infolge neuer Sanktionen der Europäischen Union wegen des Ukraine-Kriegs treibt die Ölpreise. Die EU-Staaten haben sich im Streit um das geplante Öl-Embargo gegen Russland auf einen Kompromiss verständigt. Auf Drängen Ungarns sollen vorerst nur russische Öl-Lieferungen über den Seeweg unterbunden werden. Per Pipeline erfolgende Transporte werden zunächst weiter möglich sein.


    Börsianer verwiesen als Antrieb für die Ölpreise insbesondere auf die Aussage von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, wonach die Öl-Importe der Europäischen Union aus Russland trotz der Ausnahme für Pipeline-Lieferungen bis Ende des Jahres um rund 90 Prozent reduziert werden. Hintergrund dieser Zahl ist, dass Deutschland und Polen bereits deutlich gemacht haben, dass sie nicht von der Ausnahme für Pipeline-Öl profitieren wollen./la/jha/


    (AWP)

  • Ölpreise nach Schub am Vortag kaum bewegt


    Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nach den starken Kursgewinnen vom Vortag kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 115,63 US-Dollar. Das waren 3 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 14 Cent auf 114,81 Dollar zu. Die Ölpreise hatten nach den Öl-Sanktionen der Europäischen Union (EU) am Vortag Höchststände seit Anfang März erreicht.


    01.06.2022 08:21


    Grund für den jüngsten Ölpreisschub war die Aussicht auf ein vermindertes Angebot aus Russland infolge neuer Sanktionen der Europäischen Union (EU) angesichts des Krieges in der Ukraine. Die EU-Staaten hatten sich nach wochenlangem Ringen auf einen Boykott von bestimmten Öllieferungen aus Russland verständigt.


    In den Blick rückt nun das Verhalten der Mitglieder des Ölkartells Opec+, zu dem neben den Opec-Staaten unter anderem auch Russland gehört. Laut dem "Wall Street Journal" wird erwogen, das Ölförderabkommen mit Russland auszusetzen. Denn die Sanktionen des Westens würden die Fähigkeiten des Landes untergraben, mehr Rohöl zu fördern, um die Produktionsziele des Verbundes zu erfüllen. Ein Ausschluss Russlands könnte bedeuten, dass Saudi-Arabien früher als geplant mehr Öl fördert, schrieben die Analysten der kanadischen Bank RBC./la/jha/


    (AWP)

  • Ölpreise geben vor Opec-Treffen deutlich nach


    Die Ölpreise sind am Donnerstag vor einem mit Spannung erwarteten Treffen des Ölverbunds Opec+ unter Druck geraten. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 114,46 US-Dollar. Das waren 1,83 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,96 Dollar auf 113,30 Dollar.


    02.06.2022 08:19


    Vor einem regulären Treffen der Opec+ sorgten zwei Presseberichte für viel Spekulation. Das Wirtschaftsblatt "Financial Times" berichtete, der Ölgigant Saudi-Arabien habe westlichen Ländern signalisiert, seine Produktion auszuweiten, sollte die russische Förderung deutlich sinken. Zuvor hatte das "Wall Street Journal" über eine Debatte berichtet, Russland von den Förderzielen der Opec+ wegen der scharfen Sanktionen des Westens zeitweise auszunehmen.


    Grundsätzlich wird vor dem Treffen damit gerechnet, dass der Ölverbund seine Förderung abermals moderat ausweitet. Allerdings gibt es Spekulationen, dass grosse Förderer wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Produktion schon jetzt deutlicher ausweiten könnten. Auch dies wird in dem Artikel der "Financial Times" zur Sprache gebracht./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise legen moderat zu


    Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel moderat gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 120,15 US-Dollar. Das waren 64 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 65 Cent auf 119,15 Dollar.


    07.06.2022 07:47


    Marktteilnehmer erklärten die Preisaufschläge vor allem mit Lockerungen in der Corona-Politik Chinas. In den grossen Metropolen Peking und Schanghai werden die sehr strengen Gegenmassnahmen aufgrund rückläufiger Infektionen Zug um Zug gelockert. Dies sorgt nicht nur für Entspannung im Welthandel, der stark vom Export Chinas abhängig ist. Auch der Energieverbrauch der Volksrepublik dürfte steigen, was den Erdölpreisen zugute kommt./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise legen weiter zu


    Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gestiegen. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 121,58 US-Dollar. Das waren 1,01 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,20 Dollar auf 120,61 Dollar.


    08.06.2022 12:19


    In den vergangenen Tagen sind die Erdölpreise Zug um Zug gestiegen. Aktuell liegen sie in der Nähe dreimonatiger Höchststände. Seit Jahresbeginn sind die Preise um mehr als 50 Prozent geklettert. Hauptgründe sind die Invasion Russlands in der Ukraine und scharfe Sanktionen vornehmlich westlicher Länder. Russland ist einer der grössten Rohölförderer der Welt, hat sanktionsbedingt aber Probleme, Abnehmer für sein Öl zu finden.


    Unterstützung erhält der Ölmarkt derzeit auch von der weniger angespannten Corona-Lage in grossen chinesischen Metropolen. Die rigorose Corona-Politik Chinas, die dem Virus mit scharfen Ausgangssperren begegnet, ist eine hohe Belastung für die chinesische Wirtschaft und den Welthandel. Die Erdölnachfrage leidet ebenfalls darunter.


    Commerzbank-Experte Carsten Fritsch verweist zudem auf die Nachricht, dass in der norwegischen Öl- und Gasindustrie ein Streik drohen könnte. Zwar wären von dem Streik nur zwei Prozent der norwegischen Öl- und Gasproduktion betroffen, wobei die Gasproduktion mit Rücksicht auf die derzeitige Versorgungslage vom Streik zunächst ausgenommen werden solle. Norwegen sei aber der wichtigste europäische Öl- und Gasproduzent ausserhalb Russlands./bgf/la/stk


    (AWP)