• Ölpreise legen nach Kursrutsch leicht zu


    Die Ölpreise haben sich am Freitag im frühen Handel etwas von ihren Vortagsverlusten erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 100,90 US-Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg in ähnlichem Ausmass auf 96,37 Dollar.


    08.04.2022 08:06


    Die Ölpreise haben zuletzt einen grossen Teil ihrer Aufschläge seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs abgegeben. Sie liegen aber immer noch deutlich höher als zu Jahresbeginn. Schon im Vorfeld der Invasion Russlands waren die Erdölpreise spürbar gestiegen. Russland ist einer der weltgrössten Erdölförderer.


    Zum jetzigen Preisrückgang tragen einige Faktoren bei. Zum einen haben grosse Verbrauchsländer, vereinigt in der Internationalen Energieagentur (IEA), bereits zweimal Teile ihrer strategischen Ölreserven freigegeben, um dem Preisanstieg etwas entgegenzusetzen. Zum anderen scheint das rigorose Vorgehen Chinas gegen regionale Corona-Ausbrüche zunehmend zum wirtschaftlichen Problem zu werden. Darüber hinaus nehmen an den Märkten die Befürchtungen zu, dass die erwartete Straffung der US-Geldpolitik erhebliche konjunkturelle Bremsspuren mit sich bringt./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise geben deutlich nach


    Die Ölpreise sind am Montag mit deutlichen Abschlägen in die Handelswoche gegangen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 100,41 US-Dollar. Das waren 2,37 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 2,38 Dollar auf 95,88 Dollar.


    11.04.2022 07:59


    Belastet werden die Erdölpreise derzeit vor allem durch die konjunkturelle Lage in China. Dort sorgen seit einiger Zeit scharfe Corona-Beschränkungen für wirtschaftliche Bremsspuren. Hintergrund ist die rigorose Null-Covid-Strategie der politischen Führung. Zuletzt hatten vor allem umfangreiche Ausgangsbeschränkungen in der Finanzmetropole Shanghai für Aufsehen gesorgt. China ist einer der grössten Ölverbraucher der Welt.


    Das Niveau der Rohölpreise ist ungeachtet dessen weiter hoch. Zwar haben die Preise ihre teils starken Aufschläge seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine wieder abgegeben. Das Niveau ist aber immer noch deutlich höher als zu Jahresbeginn. Schon im Vorfeld des russischen Angriffs hatten die Ölpreise zugelegt. Russland ist einer der weltgrössten Erdölförderer./bgf/mis


    (AWP)

  • Ölpreise steigen wieder


    Die Ölpreise haben am Dienstagmorgen einen Teil ihrer deutlichen Abschläge vom Vortag wettgemacht. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 100,17 US-Dollar. Das waren 1,69 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,80 Dollar auf 96,09 Dollar.


    12.04.2022 07:56


    Etwas Auftrieb erhielten die Ölpreise durch leichte Lockerungen der ansonsten scharfen Corona-Gegenmassnahmen in der chinesischen Finanzmetropole Shanghai. Seit Tagen gehen die dortigen Behörden gegen einen Corona-Ausbruch mit rigorosen Ausgangssperren vor. Das lastet auf der wirtschaftlichen Aktivität Chinas und damit auf der Erdölnachfrage. Die Volksrepublik ist eines der grössten Ölnachfrageländer der Welt.


    Auf der Angebotsseite wiegt der russische Krieg gegen die Ukraine weiter schwer, da Russland einer der global grössten Rohölförderer ist. Wenngleich die Ölpreise ihre starken Aufschläge seit Beginn des Krieges überwiegend abgegeben haben, liegen die Preise immer noch deutlich höher als zu Jahresbeginn. Allein das Risiko einer russischen Invasion hatte die Erdölpreise deutlich steigen lassen./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise steigen etwas weiter


    Die Ölpreise haben am Mittwoch auf erhöhtem Niveau etwas weiter zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 105,13 US-Dollar. Das waren 49 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 30 Cent auf 100,91 Dollar.


    13.04.2022 07:58


    Am Dienstag hatten die Ölpreise stark angezogen. Auftrieb erhielten sie vor allem durch Lockerungen der ansonsten scharfen Corona-Massnahmen in der chinesischen Finanzmetropole Shanghai. Die Volksrepublik ist eines der grössten Ölnachfrageländer der Welt.


    Neben der Aussicht auf eine wieder stärkere Nachfrage nach Rohöl stützte angesichts des Ukraine-Kriegs auch die Sorge über eine Verknappung des Angebotes die Preise. Russlands Präsident Wladimir Putin zeigte sich kurz vor der erwarteten Grossoffensive in der Ostukraine siegessicher. Ein Embargo russischen Rohöls ist laut dem EU-Aussenbeauftragten Josep Borrel noch nicht vom Tisch./la/jha/


    (AWP)

  • USA: Rohölvorräte steigen überraschend deutlich


    Die US-Lagerbestände an Rohöl sind in der vergangenen Woche überraschend deutlich gestiegen. Die Vorräte legten im Vergleich zur Vorwoche um 9,4 Millionen Barrel (159 Liter) auf 421,8 Millionen Barrel zu, wie das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg um 1,0 Millionen Barrel gerechnet.


    13.04.2022 17:01


    Die Benzinbestände fielen hingegen um 3,7 Millionen auf 233,1 Millionen Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Heizöl, Diesel) gaben um 2,9 auf 111,4 Millionen Barrel nach. Die US-Ölproduktion verharrte bei 11,8 Millionen Barrel pro Tag.


    /jsl/bgf/he


    (AWP)

  • Ölpreise geben wieder nach


    Die Ölpreise haben am Donnerstag nach zwei Gewinntagen in Folge nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 108,05 US-Dollar. Das waren 73 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,13 Dollar auf 103,12 Dollar.


    14.04.2022 08:08


    Zuletzt hatte die Aussicht auf eine steigende Nachfrage nach Rohöl die Kurse angetrieben, nachdem die ansonsten scharfen Corona-Massnahmen in der chinesischen Finanzmetropole Shanghai gelockert worden waren. China als zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt zählt zu den bedeutendsten Erdöl-Verbrauchern. Zudem dürfte die Notenbank des Landes weitere Massnahmen ergreifen, um die schwächelnde Wirtschaft zu stützen.


    Allerdings sprechen derzeit auch Argumente für ein steigendes Öl-Angebot, wodurch die Ölpreise sinken dürften. So sind die US-Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche überraschend deutlich gestiegen, wie am Mittwoch bekannt wurde. Zudem haben die Mitgliedsstaaten der Internationalen Energieagentur nationale Ölreserven freigegeben, um die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs abzumildern./la/stk


    (AWP)

  • Ölpreise weiten anfängliche Verluste aus


    Die Ölpreise haben am Donnerstag anfängliche Verluste ausgeweitet. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 107,37 US-Dollar. Das waren 1,37 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,21 Dollar auf 103,04 Dollar.


    14.04.2022 12:44


    An den beiden Vortagen hatten die Ölpreise noch deutlich zugelegt. Sie waren jeweils wieder über 100 Dollar je Barrel gestiegen. Am Donnerstag setzt eine Gegenbewegung ein. Die Sorge vor einer Angebotsknappheit am Ölmarkt ist zuletzt gesunken. So hatte die Internationale Energieagentur (IEA) am Vortag ihre Nachfrageprognose auch wegen der harten chinesischen Corona-Massnahmen gesenkt. Sie geht nicht mehr von einer Unterversorgung mit Rohöl aus.


    Die Entspannung erfolgt laut Commerzbank-Experte Carsten Fritsch, obwohl das Ölkartell Opec+ weiter deutlich hinter der angekündigten Angebotsausweitung zurückbleibe. Neben Angola und Nigeria sei auch Russland dafür verantwortlich. Der Trend einer rückläufigen russischen Ölproduktion dürfte sich laut Fritsch in den kommenden Monaten fortsetzen.


    Allerdings spricht einiges für ein steigendes Öl-Angebot. So sind die US-Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche überraschend deutlich gestiegen. Zudem haben die Mitgliedsstaaten der IEA nationale Ölreserven freigegeben, um die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs abzumildern./jsl/la/jha/


    (AWP)

  • Iran setzt erneut ausländischen Öltanker wegen Gasölschmuggels fest


    Die Marineeinheiten der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben am Sonntag im Persischen Golf erneut einen ausländischen Öltanker wegen Gasölschmuggels festgesetzt. Der Tanker habe über 200 000 Liter Gasöl illegal transportiert, erklärte die IRGC in der südiranischen Provinz Buschehr. Die acht ausländischen Besatzungsmitglieder seien vorläufig festgenommen worden, fügte die IRGC laut Nachrichtenagentur Fars hinzu. Unter welcher Flagge der Öltanker fuhr, war zunächst unklar.


    24.04.2022 13:47


    Weitere Angaben zu dem Vorfall sollen später bekanntgegeben werden. Schon vor zwei Wochen hatte die IRGC-Marine in der Nachbarprovinz Hormusgan einen ausländischer Öltanker wegen Gasölschmuggels festgesetzt und die elf ausländischen Besatzungsmitglieder festgenommen. Was aus dem Tanker und der Crew in der Zwischenzeit geworden ist, wurde bislang noch nicht berichtet./str/fmb/DP/zb


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  • Ölpreise deutlich gefallen - Chinas harte Corona-Politik belastet Nachfrage


    Die Ölpreise sind am Montag deutlich unter Druck geraten. Am Markt war von anhaltenden Nachfragesorgen die Rede. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Mittag 102,00 US-Dollar. Das waren 4,66 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 4,52 Dollar auf 97,55 Dollar.


    25.04.2022 12:37


    Am Rohölmarkt dominieren zunehmend Sorgen über eine schwächere Ölnachfrage. Hintergrund sind die strengen Corona-Massnahmen der chinesischen Regierung, die das Wirtschaftswachstum in- und ausserhalb Chinas belasten. Die Wirtschaftsmetropole Shanghai geht bereits in die vierte Woche eines harten Lockdowns. Jetzt wurden auch die Bewohner Pekings zu Massentests aufgefordert.


    "Die Bremsspuren dieser Massnahmen auf die Ölnachfrage werden immer sichtbarer", kommentierte Carsten Fritsch, Devisenexperte bei der Commerzbank. Die Nachfrage nach Benzin, Diesel und Flugkraftstoffen in China könnte im April laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg um 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. Auch gebe es weniger Angebotsausfälle, schreibt Fritsch. So scheine sich die Lage in Libyen zu normalisieren.


    Gestützt werden die Ölpreise dagegen durch den Krieg Russlands in der Ukraine, der zu zeitweise schweren Verwerfungen am Ölmarkt geführt hat. Wegen des Kriegs und scharfer Sanktionen westlicher Länder fällt derzeit ein erheblicher Teil des russischen Erdölangebots faktisch aus. "Viel stärker dürften die Ölpreise allerdings nicht unter Druck geraten", schreibt daher Fritsch. "Denn die russische Ölproduktion fällt weiterhin und bei niedrigeren Ölpreisen könnte die Bereitschaft der Europäischen Union, ein Ölembargo gegen Russland zu verhängen, grösser werden."/jsl/la/jha/


    (AWP)

  • Ölpreise legen wieder zu


    Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel nach einer schwachen Tendenz an den Vortagen wieder gestiegen. Die Verluste der vergangenen Tage wurden aber nicht aufgeholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 103,73 US-Dollar. Das waren 1,41 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,07 Dollar auf 99,61 Dollar.


    26.04.2022 08:02


    Zuletzt hatten vor allem Nachfragesorgen die Erdölpreise belastet, wenn auch auf hohem Niveau. Es geht vor allem um die strikte Corona-Politik Chinas, das mit strengen Massnahmen auf regionale Virus-Ausbrüche reagiert. Nachdem in den vergangenen Wochen die Metropole Shanghai betroffen war, werden jüngst Massentests in der Hauptstadt Peking durchgeführt. Es besteht die Sorge, dass auch dort scharfe Corona-Massnahmen folgen.


    China ist einer der grössten Ölverbraucher der Welt. Der straffe Corona-Kurs der politischen Führung sorgt für Befürchtungen, dass die Konjunktur der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt stärker in Mitleidenschaft gezogen wird. Über den Aussenhandel wären auch viele andere grosse Volkswirtschaften betroffen, nicht zuletzt Deutschland. Unterdessen sorgt der Ukraine-Krieg und das deutlich verminderte Angebot aus Russland weiterhin für Unterstützung am Ölmarkt./bgf/mis


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  • Ölpreise geben nach


    Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel von hohem Niveau aus gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseeölsorte Brent 103,91 US-Dollar. Das waren 1,41 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,30 Dollar auf 100,72 Dollar.


    28.04.2022 07:58


    Am Ölmarkt wirken seit einiger Zeit gegensätzliche Kräfte. Auf der einen Seite sorgen der Ukraine-Krieg und scharfe Sanktionen des Westens für ein knappes Angebot an Rohöl. Auf der anderen Seite bestehen Nachfragesorgen wegen der strikten Corona-Politik Chinas, wo regionale Virus-Ausbrüche mit drastischen Ausgangssperren bekämpft werden. Während Russland einer der grössten Erdölanbieter ist, gehört China zu den grössten Nachfrageländern./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise legen weiter zu


    Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel weiter gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseeölsorte Brent 108,53 US-Dollar. Das waren 94 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 71 Cent auf 106,07 Dollar. Bereits am Donnerstag hatten die Ölpreise nach einem Pressebericht zugelegt.


    29.04.2022 07:36


    Demnach hat Deutschland seinen Widerstand gegen ein Verbot für Rohölimporte aus Russland aufgegeben. Deutschland sei nun bereit, kein russisches Öl mehr zu kaufen und mache damit den Weg für ein EU-Importverbot frei, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Regierungsvertreter. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte ein Ölembargo gegen Russland in dieser Woche bereits als "handhabbar" bezeichnet./bgf/zb


    (AWP)

  • Ölpreise legen weiter zu - 'EU-Ölembargo gegen Russland rückt näher'


    Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen und haben damit an die Preisaufschläge vom Vortag angeknüpft.


    29.04.2022 13:15


    Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseeölsorte Brent 109,33 US-Dollar. Das waren 1,74 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,14 Cent auf 106,50 Dollar. Bereits am Donnerstag hatten die Ölpreise nach einem Pressebericht zugelegt.


    Demnach hat Deutschland seinen Widerstand gegen ein Verbot für Rohölimporte aus Russland aufgegeben. Deutschland sei nun bereit, kein russisches Öl mehr zu kaufen und mache damit den Weg für ein EU-Importverbot frei, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Regierungsvertreter. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte ein Ölembargo gegen Russland in dieser Woche bereits als "handhabbar" bezeichnet.


    "Ein Ölembargo der EU gegen Russland rückt näher", kommentierte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank die jüngste Entwicklung. Seiner Einschätzung nach komme der deutsche Sinneswandel nicht überraschend, nachdem Wirtschaftsminister Habeck zuvor mitgeteilt hatte, dass Deutschland nur noch zwölf Prozent seiner Ölimporte aus Russland beziehe.


    (AWP)

  • Ölpreise starten mit Abschlägen in die Woche


    Die Ölpreise sind am Montag mit Abschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Belastung kam vom steigenden US-Dollar, der Erdöl für Anleger ausserhalb des Dollarraums verteuerte und auf deren Nachfrage lastete. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 106,02 Dollar. Das waren 1,12 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,02 Dollar auf 103,67 Dollar.


    02.05.2022 07:55


    Seit einiger Zeit schwanken die Erdölpreise um die Marke von 100 Dollar. Während der Brent-Preis meist klar über der Marke liegt, bewegt sich der WTI-Preis auf etwas niedrigerem Niveau. Im Vergleich zum Jahresanfang sind die Preise deutlich um gut 35 Prozent gestiegen, was vor allem am Ukraine-Krieg liegt. Schon im Vorfeld der russischen Invasion waren die Rohölpreise deutlich gestiegen.


    Für tendenziellen Auftrieb sorgt das knappe Angebot, das insbesondere auf scharfe Sanktionen vornehmlich westlicher Länder gegen Russland zurückgeht. Tendenzielle Belastung übt dagegen die Corona-Politik Chinas aus, die mit strengen Eindämmungsmassnahmen konjunkturelle Belastung hervorruft und eine geringere Rohölnachfrage bewirkt./bgf/stk


    (AWP)

  • Ölpreise geben deutlich nach


    Die Ölpreise sind am Dienstag bis zum Mittag spürbar unter Druck geraten. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 106,22 US-Dollar. Das waren 1,36 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,33 Dollar auf 103,84 Dollar.


    03.05.2022 13:07


    Seit einigen Tagen schwanken die Rohölpreise teils deutlich und tun sich schwer, eine klare Richtung einzuschlagen. Marktbeobachter verweisen als Begründung auf gegenläufige Kräfte, die die Preise in Schach halten. So herrscht auf der Angebotsseite Knappheit vor, da Russland seit seinem Angriff auf die Ukraine scharfen Sanktionen unterliegt und deshalb Probleme hat, Abnehmer für sein Erdöl zu finden. Das spricht für hohe und eher steigende Ölpreise.


    Auf der Nachfrageseite bestehen jedoch Sorgen, dass die rigorose Corona-Politik Chinas die dortige Rohöl- und Benzinnachfrage abwürgen könnte. Dies stellt eine herbe Belastung für den Ölmarkt dar. China ist als zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt auch eines der grössten Ölverbrauchsländer. Die Volksrepublik verfolgt eine scharfe Corona-Bekämpfung mit strikten Ausgangssperren. Auch Wirtschaftsmetropolen mit vielen Millionen Einwohnern sind betroffen.


    In der Europäischen Union (EU) zeichnet sich unterdessen immer deutlicher ein Ölembargo gegen Russland ab. Unklarheit herrscht allerdings über die genauen Konditionen, wann ein Embargo also in Kraft treten könnte und ob es Ausnahmen für einzelne EU-Länder geben soll. Ungarn droht weiterhin mit einem Veto, was eine Einigung zusätzlich erschwert./bgf/jsl/mis


    (AWP)

  • Ölpreise steigen deutlich - EU steuert auf Öl-Embargo zu


    Die Ölpreise sind am Mittwoch deutlich gestiegen. Am Markt wurde die Entwicklung mit dem sich abzeichnenden EU-Embargo auf russische Öllieferungen begründet. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 108,87 US-Dollar. Das waren 3,90 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 3,87 Dollar auf 106,28 Dollar.


    04.05.2022 13:03


    Auftrieb erhielten die Ölpreise durch die Aussicht auf ein EU-Embargo für russisches Rohöl. Nach einem Vorschlag der EU-Kommission sind jedoch generelle Übergangsfristen und Ausnahmen für zwei Länder vorgesehen. Darüber hinaus müssen dem Plan alle EU-Länder zustimmen, was ungewiss ist. Die mittelfristige Preisreaktion an den Erdölmärkten dürfte laut Experten vor allem davon abhängen, ob Russland sein Erdöl anderweitig absetzen kann und ob weltweit ausreichende Kapazitäten vorhanden sind, um ausfallendes russisches Öl zu ersetzen.


    Commerzbank-Experte Carsten Fritsch verweist in einem Kommentar auf Daten der Internationalen Energieagentur IEA, wonach die EU-Länder Ende 2021 pro Tag 3,5 Millionen Barrel Rohöl und Ölprodukte aus Russland eingeführt haben. Diese Menge müsse jetzt anderweitig am Markt gefunden werden, was das Angebot verknappen dürfte. Das spreche für höhere Preise. Russland wiederum müsse sich nach anderen Abnehmern umschauen.


    Im Tagesverlauf dürfte am Ölmarkt zunehmend die Geldpolitik der US-Notenbank Fed in den Blick rücken. Es wird erwartet, dass die Fed am Abend ihre im März begonnene Zinswende mit einer grossen Anhebung um 0,5 Prozentpunkte fortsetzt. Es wäre die deutlichste Zinsstraffung seit mehr als zwei Jahrzehnten. Hintergrund der raschen geldpolitischen Straffung in der grössten Volkswirtschaft der Welt ist die ausgeprägte Inflation, die gegenwärtig auf dem höchsten Stand seit gut 40 Jahren liegt. Ein Grund dafür sind hohe Energiepreise./bgf/mis


    (AWP)

  • Ölallianz Opec+: Trotz

    Ölallianz Opec+: Trotz Sanktionen kein Anzeichen für Strategiewechsel


    Die Ölproduktionsländer der Gruppierung Opec+ beraten am Donnerstag vor dem Hintergrund des angekündigten EU-Embargos auf russisches Öl über ihre künftige Förderpolitik. Vor der Online-Sitzung der Allianz gab es keine Anzeichen, dass die bisherige Strategie der vorsichtigen monatlichen Produktionsausweitungen aufgegeben wird, um russische Ausfälle auszugleichen. Laut Analysten ist vorgesehen, die tägliche Fördermenge der Opec+ im Juni erneut um 432 000 Barrel (1 Barrel 159 Liter) zu erhöhen.


    05.05.2022 06:36


    Im Rahmen der Opec+ kooperiert die von Saudi-Arabien dominierte Organisation erdölexportierender Länder (Opec) mit einer von Russland angeführten Gruppe von Partnerländern. Opec-Generalsekretär Mohammad Sanusi Barkindo liess am Mittwoch keine Zweifel, dass seine Organisation trotz der russischen Invasion in die Ukraine hinter der Allianz steht. Die Zusammenarbeit, wie sie in der Opec+ gepflegt werde, "sichert die ungestörte, stabile und sichere Energieversorgung für die ganze Welt", sagte er in Wien.


    Laut dem am Mittwoch präsentierten Vorschlag der EU-Kommission soll die Einfuhr von russischem Rohöl innerhalb von sechs Monaten auslaufen, der Import von Erdölprodukten innerhalb von acht Monaten./al/DP/ngu


    (AWP)

  • Ölpreise legen vor Opec-Sitzung weiter zu


    Die Ölpreise haben vor der Sitzung des Ölverbunds Opec+ ihre deutlichen Aufschläge vom Vortag leicht ausgeweitet. Am Donnerstagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 110,69 US-Dollar. Das waren 55 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 35 Cent auf 108,16 Dollar.


    05.05.2022 07:39


    Am Vortag hatten die Ölpreise deutlich zugelegt. Auslöser war die Aussicht auf ein EU-Embargo auf russisches Rohöl. Die EU-Kommission schlägt vor, den Bezug russischen Erdöls als Sanktion wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine innerhalb eines halben Jahres auslaufen zu lassen. Die EU-Länder müssen dem Vorschlag aber noch einstimmig zustimmen, was noch nicht sicher ist.


    In diesem Umfeld berät die Opec+ über ihre Förderstrategie. Es wird erwartet, dass der von Saudi-Arabien und Russland angeführte Verbund seinen Kurs moderater Produktionssteigerungen fortsetzt. Bislang sind trotz des Ukraine-Kriegs keine grösseren Konflikte innerhalb der Opec+ festzustellen./bgf/jha/


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  • Keine EU-Einigung zu russischem Öl-Embargo - Gespräche nächste Woche


    Die EU-Länder haben nach tagelangen Verhandlungen noch keine Einigung über ein Öl-Embargo gegen Russland erzielt. Es werde noch an Garantien für die Versorgungssicherheit bestimmter Länder gearbeitet, die in Bezug auf die Öl-Versorgung durch Pipelines aus Russland in einer besonderen Situation seien, teilten die französische Ratspräsidentschaft und die EU-Kommission am Sonntag mit. In den vergangenen Tagen habe man intensiv über Kompromissvorschläge diskutiert und wichtige Fortschritte erzielt. Gespräche auf allen Ebenen würden Anfang der Woche fortgeführt, um das Sanktionspaket so schnell wie möglich anzunehmen, hiess es.


    08.05.2022 16:44


    Die EU-Kommission hatte zuvor vorgeschlagen, Ungarn, der Slowakei und Tschechien noch mehr Zeit einzuräumen, um den Lieferstopp vollständig umzusetzen. Mehreren Ländern ging der Vorschlag allerdings nicht weit genug. Sie forderten weitere Zugeständnisse - mehr Zeit, aber auch finanzielle Unterstützung. Unter anderem Bulgarien will ebenfalls eine Ausnahmeregelung. Aus diplomatischen Kreisen hiess es, dass weiter an technischen Lösungen für die betroffenen Länder gefeilt werde. Damit das Sanktionspaket umgesetzt werden kann, müssen alle Länder zustimmen.


    Ungarn, Tschechien und die Slowakei sind stark von russischem Öl abhängig, das komplett über die Pipeline "Druschba" (Freundschaft) geliefert wird. Tschechien deckte 2021 nach Angaben der nationalen Statistikbehörde rund die Hälfte seines Ölverbrauchs aus russischen Quellen. In Ungarn kommen der Regierung zufolge 65 Prozent aus Russland. Für die Slowakei ist Russland nach Angaben der nationalen Betreibergesellschaft Transpetrol die einzige Ölquelle. Der EU-Kommission zufolge machen die Lieferungen an diese Länder aber nur einen sehr kleinen Anteil der gesamten EU-Importe russischen Öls aus./dub/DP/men


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  • Ölpreise starten stabil in die Woche


    Die Ölpreise sind am Montag stabil in die neue Woche gegangen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 112,60 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um acht Cent auf 109,85 Dollar.


    09.05.2022 07:57


    Die Rohölpreise bewegen sich seit längerem auf hohem Niveau. Getrieben werden sie durch die anhaltend hohe Unsicherheit wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine. Russland ist einer der weltgrössten Erdölförderer und ist von vielen, vornehmlich westlichen Staaten mit scharfen Sanktionen belegt worden. Am Wochenende erklärten die G7-Länder, zu denen auch Deutschland gehört, über kurz oder lang kein russisches Erdöl mehr beziehen zu wollen. In der EU wird derzeit an einem entsprechenden Verbot gearbeitet, das jedoch in einzelnen Ländern auf Widerstand trifft.


    Belastung kommt am Ölmarkt aus China, da die Volksrepublik nach wie vor besonders strikt gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vorgeht. Wochenlange Ausgangssperren in Millionen-Metropolen sorgen für eine erhebliche Belastung der Binnenkonjunktur. China ist die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt und einer der grössten Ölnachfrager./bgf/stk


    (AWP)