Sonova (Phonak)

  • Sonova (Phonak)

    Es war nicht irgend ein VR der eine Woche vor der Gewinnwarnung Aktien für 37.5 Mio. verkauft hat, es war Andy Rihs selber. Dies wird ganz sicher Konsequenzen haben (seit 1988 gibt's ein Gesetz dazu, seit 2008 wurde es verschärft und gilt bspw. explizit auch für Gewinnwarnungen). Die Probleme sind nicht erst danach aufgetaucht: Jeder Experte und auch Company-Insider sind sich einig, dass die Probleme schon lange bekannt waren.


    Die Frage ist, was sind die Konsequenzen sein werden. In den USA wurden Leute für ein gleiches Vergehen mit 6 Jahren Gefängnis bestraft, in Deutschland blieb es bei Geldbussen und Berufsverboten.

  • Sonova (Phonak)

    Monday wrote:

    Quote
    Es war nicht irgend ein VR der eine Woche vor der Gewinnwarnung Aktien für 37.5 Mio. verkauft hat, es war Andy Rihs selber. Dies wird ganz sicher Konsequenzen haben (seit 1988 gibt's ein Gesetz dazu, seit 2008 wurde es verschärft und gilt bspw. explizit auch für Gewinnwarnungen). Die Probleme sind nicht erst danach aufgetaucht: Jeder Experte und auch Company-Insider sind sich einig, dass die Probleme schon lange bekannt waren.

    Die Frage ist, was sind die Konsequenzen sein werden. In den USA wurden Leute für ein gleiches Vergehen mit 6 Jahren Gefängnis bestraft, in Deutschland blieb es bei Geldbussen und Berufsverboten.


    Nun ich glaube da wird gar nichts passieren ! :!:

    Ich denke mal da war alles in der Grauzone des

    möglichen. Warscheinlich decken sich die Herren ja

    bereits wieder ein.

    Ich werde bestimmt einsteigen sobald es wieder

    richtung Norden geht.


    Gruss

    Yello

    You Gotta Say Yes To Another Excess

  • Sonova (Phonak)

    Am 6. April wird Sonova-Verwaltungsratspräsident Andy Rihs an einer Podiumsdiskussion teilnehmen: "Sind Entrepreneurs die besseren Manager?" ist das Thema. Rihs hat sich als Entrepreneur einen aussergewöhnlichen Ruf aufgebaut, als Manager hat er ihn mit einer einzigen Handlung verspielt.


    Denn der Verkauf eines Sonova-Aktienpakets durch Rihs im Wert von 37,5 Millionen Franken wenige Tage vor einer massiven Gewinnwarnung, hat Fondsmanager, Analysten, Broker und Anleger "fassungslos" gemacht, wie es ein Investor gegenüber cash ausdrückt. Aber nicht nur Sonova-Präsident Rihs hat das Vertrauen verspielt, auch das Sonova-Management mit CEO Valentin Chapero und CFO Oliver Walker.


    Ein Sonova-Insider sagt zu cash: "Das ganze Management hat Aktien verkauft." Die Schweizer Börse SIX Swiss Exchange listet zwischen dem 1. und 10. März ingesamt 30 Verkaufsaktionen von Aktien und Optionen im Wert von weiteren 5 Millionen Franken auf. Am 16. März kam die Gewinnwarnung.


    cash hat mit einer der Firma nahestehenden Person sowie mit drei institutionellen Sonova-Aktionären gesprochen, sie halten bedeutende Anteile am Hörgerätehersteller. Alle vier wollen annonym bleiben, da die Angelegenheit heikel ist. Mit Ihrer Meinung halten sie aber im Gespräch mit cash nicht zurück.


    Corporate Governance ein "Pfusch"


    Es stellen sich zwei Fragen, von denen die erste von Sonova mit einem klaren "Nein" beantwortet wird: Haben Management und Verwaltungsrat vor den Aktienverkäufen bereits von den schlecht laufenden Geschäften im Februar gewusst? Die zweite Frage nach dem Funktionieren des Reporting–Systems und der Corporate Governance ist noch offen. Sonova sagt, die schlechten Zahlen seien erst Mitte März sichtbar geworden.


    Investoren glauben das nicht. "Es riecht nach Manipulation", sagt ein weiterer Sonova-Aktionär. Ein dritter vermutet: "Sie müssen es gewusst haben. Und wenn nicht: Dann ist es ein Pfusch, dass der Umsatzeinbruch nicht früher bemerkt wurde." In der Finanzgemeinde wird davon ausgegangen, dass der Fall strafrechtliche Konsequenzen haben könnte.


    Insiderhandel kann ins Gefängnis führen


    Die Schweizer Börse sagt nicht, ob sie eine Voruntersuchung eingeleitet hat. Wenn sie es tut, kann es immerhin zu einer Strafuntersuchung kommen. Das Ausnützen vertraulicher Informationen wie eine Gewinnwarnung ist seit 2008 im entsprechenden Strafgesetz-Artikel enthalten und kann Gefängnisstrafen zur Folge haben.


    Der Vertrauensverlust in Sonova ist bei jedem Telefonat mit Investoren greifbarer. An der Börse wird die Aktie weiter abgestossen: Seit dem Kurssturz von 22 Prozent am vergangenen Mittwoch hat die Aktie weitere 8 Prozent verloren. Es ist nicht allein die Enttäuschung, dass Sonova nach jahrelangem zuverlässigen Liefern von guten Zahlen nun einen Einbruch erleidet.


    Steht Rihs als Präsident zur Diskussion?


    Es ist auch das Management, das, während es noch Anfang März die Guidance bestätigt, eigene Aktien verkauft hatte. Gemäss Sonova waren die Verkaufsorder schon lange eingegeben gewesen – bevor Kenntnis über den veränderten Geschäftsverlauf vorhanden gewesen sei. Dass Sonova keine Blackout Periode veranlasst habe, spreche ebenfalls für eine schlechte Corporate Governance, sagt ein Fondsmanager.


    "Die haben im Erfolg die Bodenhaftung verloren", sagt der Sonova-Insider zu cash. In Meetings und Sitzungen werde in der Stäfner Zentrale des Hörgeräteherstellers nun fieberhaft nach einem Weg gesucht, den Schaden wieder gutzumachen. Es werde die Einsetzung einer unabhängigen Kommission zur Untersuchung der Vorfälle diskutiert, heiss es. Und es würden auch personelle Konsequenzen diskutiert und Rihs stünde als Verwaltungsrats-Präsident zur Diskussion. Bei Sonova war diesbezüglich keine Stellungnahme erhältlich.

  • Sonova (Phonak)

    Im Zentrum der Untersuchung stehen die Aktienverkäufe des Sonova-Managements und des Verwaltungsrats-Präsidenten Andy Rihs. Ein cash bekannter Investor hat sich persönlich beim Bereich Surveillance & Enforcment bei der SIX Swiss Exchange erkundigt, ob der Fall Sonova auch dort die Aufmerksamkeit erregt hat. "Die Börse nimmt den Fall sehr ernst und hat eine Untersuchung eingeleitet", sagt der Fondsmanager.


    Ihn und zahlreiche weitere Anleger haben die Gewinnwarnung des Hörgeräteherstellers von voriger Woche und insbesondere die Aktienverkäufe des Sonova-Managements und Verwaltungsrats in den Tagen zuvor tief verärgert. Kein Wunder: Sonova-Anleger wurden vom Ausmass der Gewinnwarnung völlig überrascht, ihr Investment verlor innert eines Tages knapp ein Viertel des Werts, während die Sonova-Manager ihre Gewinne zuvor ins Trockene gebracht haben.


    SIX Swiss Exchange kommentiert nicht (mehr)


    Es würde überraschen, wenn die SIX Swiss Exchange den Fall nicht untersuchte. Bestätigen tut sie es aber nicht. "Wir kommentieren dies nicht", sagt Sprecher Stephan Meier zu cash - ohne Begründung. Aus Sicht von Marktteilnehmern muss diese Haltung erstaunen. Für sie wäre es aus Vertrauensgründen wichtig zu wissen, dass die Marktüberwachung die Vorgänge um Sonova überhaupt wahrnimmt und wie sie sie einschätzt. Immerhin kommt es nicht alle Tage vor, dass ein Aktienkurs innert wenigen Tagen über ein Viertel seines Werts verliert.


    Eigenartig ist: Als die Börse im Fall des Schraubenkonzerns Bossard im vergangenen Juli eine Untersuchung wegen möglicher Verletzung gegen die Insiderstrafnorm eingeleitet hatte, war dies noch kommuniziert worden.


    Zeitnahe Verkäufe und Gewinnwarnung


    Eigenartig ist zudem: Auf der Internetseite der SIX waren am Mittwoch zeitweise sämtliche Meldungen über Managementtransaktionen bei Sonova entfernt worden. Bei "Anzahl gefundener Meldungen" erschien eine "0". Laut SIX handelte es sich um ein "Problem bei der Datenbank". Stichproben bei Managementtransaktionsmeldungen anderer Unternehmen zeigten, dass das Problem aber offenbar eng auf Sonova begrenzt gewesen war.


    Eine Untersuchung der Börse im Fall Sonova muss folgenden Sachverhalt klären: Vom 1. bis zum 10. März hat das ganze Sonova-Management Aktien und Optionen im Wert von rund 5 Millionen Franken verkauft, Verwaltungsratspräsident Andy Rihs verkaufte Aktien im Wert von 37,5 Millionen. Am 16. März überraschte Sonova den Markt mit einer massiven Gewinnwarnung.


    Noch Anfang des Monats hatte das Management die Jahresziele bestätigt. Markteilnehmer haben ihre Meinungen gemacht: Für die einen ist offensichtlich, dass Management und Verwaltungsrat schon früher über den schlechten Geschäftsgang orientiert gewesen sind. Für andere ist es unerklärlich, dass das Reporting-System und interne Abläufe bei Sonova so schlecht funktionieren, dass deutliche Veränderungen im Geschäftsgang und offensichtliche Auswirkungen auf die Prognosen so spät bemerkt werden, und dass bereits georderte Aktienverkäufe nicht gestoppt werden konnten.


    Auch Ad-hoc-Publizitätsregel verletzt?


    Die Börse muss möglicherweise auch untersuchen, ob Sonova nicht gegen die Ad-hoc-Publizitätsregel verstossen hat. Diese besagt, dass kursrelevante Tatsachen dem Markt mitzuteilen sind, sobald das betreffende börsenkotierte Unternehmen davon Kenntnis hat. Bei Vorsatz kann eine Verletzung mit bis zu 10 Millionen Franken sanktioniert werden.


    Bislang hat sich die Schweizer Börse aber nicht mit besonderer Schärfe bei ihren Sanktionen ausgezeichnet. So hatte die im Januar gegen die UBS verhängte Busse von 100'000 Franken eher symbolischen Charakter, nachdem die Bank im Sommer 2007 zu spät über einen anfallenden Verlust informiert hatte.


    Insidergesetz bislang zu zahnlos


    Und auch die Schweizer Insidergesetzgebung galt bis vor kurzem noch als lasch. Verfahren gab es in der Vergangenheit immer wieder, doch wurden die meisten ergebnislos eingestellt – wegen der schwierigen Beweislage, wie die gesetzgebende Behörde, das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD), jeweils sagte.


    Eine Revision der Insiderstrafnorm ist nach einer vergangenen September abgeschlossenen Vernehmlassung noch beim EFD in Abklärung. Die Vorlage soll die Reputation des Schweizer Finanzplatzes in dieser Frage stärken, indem das Gesetz internationalen Normen angepasst wird und eine straffere Strafverfolgung erlaubt. Zudem soll die Eidgenössiche Finanzmarktaufsicht (Finma) die Möglichkeit bekommen, Verstösse von Marktteilnehmern zu ahnden.

  • Sonova (Phonak)

    Die Verkäufe von Aktien und Optionen durch das Sonova-Management und Verwaltungsratspräsident Andy Rihs wenige Tage vor der Gewinnwarnung werden nun vom Hörgerätehersteller selber untersucht. Wie Investor-Relations-Chef Holger Schimanke auf Anfrage von cash bestätigte, ist wegen der Vorgänge eine interne Untersuchung eingeleitet worden.


    "Sie wurde von Management und Verwaltungsrat in Auftrag gegeben", sagt Schimanke. Die Gewinnwarnung vom 16. März, zwei Wochen nachdem das Sonova-Management gegenüber Analysten die Jahreziele noch bestätigt hatte, liess den Aktienkurs um über 22 Prozent einbrechen.


    Handelte sich der jahrelange Börsenliebling nicht schon mit dieser fragwürdigen Kommunikation ein erhebliches Imageproblem ein, so haben die kollektiven Aktien- und Optionenverkäufe des gesamten Sonova-Managements sowie von Präsident Andy Rihs den Geruch einer kriminellen Aktion.


    Untersuchung soll "unabhängig" sein


    Rihs hat ein Paket im Wert von 37,5 Millionen Franken eine Woche vor der Gewinnwarnung verkauft. Das Management hat vom 1. bis zum 10. März Aktien und Optionen im Wert von rund 5 Millionen Franken verkauft.


    Zahlreiche Privatanleger und institutionelle Investoren, mit denen cash gesprochen hat, sind überzeugt, dass bei Sonova manipuliert wurde. Andere, die den Insider-Verdacht beiseite lassen, sind angesichts so schlecht funktionierender Reporting-Systeme und Corporate Governance fassungslos. Forderungen nach personellen Konsequenzen im Management und im VR-Präsidium sind laut geworden. Das ist bei Sonova aber offiziell kein Thema.


    Bei der internen Untersuchung trägt Sonova weiteren möglichen Interessenkonflikten insofern Rechnung, als dass sie "unabhängig" durchgeführt wird. "Es wurden dafür externe Leute eingesetzt", sagt Schimanke. Wer diese Leute sind, sagt er nicht. Die Frage nach der Unabhängigkeit dieser Untersuchung muss aber gestellt werden, denn Auftraggeber und Untersuchungsgestand sind in diesem Fall identisch: Management und Verwaltungsrat.


    Staatsanwaltschaft prüft Anfangsverdacht


    Die interne Aufarbeitung könnte ohnehin schon bald obsolet werden. Denn die Zürcher Staatsanwaltschaft prüft nun auch eine Strafuntersuchung, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg schreibt. Die Medienberichte über den möglichen Insiderhandel seien bei der Staatsanwaltschaft auch beobachtet worden. "Es wird zurzeit geprüft, ob ein Anfangsverdacht gegeben ist, um ein Strafverfahren einzuleiten", sagt Corinne Bouvard, Sprecherin der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft.


    Untersucht werden die Transaktionen und Zeitpunkt der Gewinnwarnung auch von der Börse SIX Swiss Exchange – auch wenn sie dies nicht bestätigen will. Ihre Zurückhaltung in der Kommunikation erklärt die Börse mit dem Umstand, dass sie bei Insidervergehen keine Sanktionen sprechen kann, im Gegensatz zu Fällen, die Verletzungen anderer Börsenregeln wie der Ad-hoc-Publizität betreffen.

  • Sonova (Phonak)

    Die Namenaktien von Sonova können am Montag die in der ersten Handelsstunde erzielten Kursfortschritte nicht halten. Die vorbörslich bekannt gewordene Rückstufung von «Buy» auf «Neutral» durch Goldman Sachs schlägt erstaunlich geringe Wellen. Nach einer Abwärtsrevision ihrer Gewinnschätzungen für die Jahre 2010/11 bis 2014/15 um durchschnittlich 16 bis 21 Prozent errechnet die zuständige Analystin neu ein 12-Monats-Kursziel von 95 (155) Franken.


    Goldman Sachs geht bis spätestens diesen November von einer Wiedereinführung des Hörimplantats HiRes 90K aus. Dies decke sich mit den jüngst vom Unternehmen gemachten Aussagen. Komme es allerdings zu einer weiteren Verzögerung von sechs Monaten, eröffne sich auf das Geschäftsjahr 2011/12 bezogen ein Abwärtsrevisionsbedarf im Umfang von weiteren 20 Prozent.


    Alleine schon deshalb muss bei Sonova die durch wenig nachhaltige Deckungskäufe ausgelöste Kurserholung der vergangenen Tage mit Vorsicht genossen werden.

  • es würde mich nicht wundern,

    wenn eines tages die SIX ihre tore an der neue börse schliessen müsste alleine schon deswegen weil in diesem konstrukt alles andere als erfolgreich ist .... diese firma ist so seriös wie man es von vielen banken kennt .... *wink*

    Führungsqualitäten besitzt, wer es versteht, Prinzipien an bestehenden Umstände anzupassen.

  • Sonova (Phonak)

    Im Vorfeld der Gewinnwarnung vom 16. März 2011 hätten es die Verantwortlichen von Sonova versäumt, innerhalb des Unternehmens rechtzeitig ein Handelsverbot für Börsentransaktionen mit eigenen Aktien und Optionen zu erlassen. Als Folge dieses Versäumnisses kam es zu Transaktionen, die damals nicht hätten stattfinden dürfen, wie es am Mittwoch in einer Mitteilung heisst.


    Ausserdem hat Sonova die Gewinnwarnung zu spät veröffentlicht. Zu diesem Schluss kommt die Untersuchung einer Anwaltskanzlei, welche der Verwaltungsrat von Sonova in Auftrag gegeben hatte.


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    Als Folge der Untersuchung reichten CEO Valentin Chapero und CFO Oliver Walker den Rücktritt ein. Andy Rihs auf das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. Rihs hat gemäß einer internen Untersuchung nichts von einer Gewinnwarnung gewusst, als er 300'000 Aktien verkauft habe.


    Alexander Zschokke neuer CEO


    Sonova-Geschäftsleitungsmitglieder und Verwaltungsräte hatten ab 28. Februar Wertpapiere im Volumen von rund 47 Millionen Franken verkauft. Der größte Verkauf belief sich auf 37,5 Millionen Franken. Er fand am 8. März statt und ging auf das Konto eines Verwaltungsratsmitglieds, mutmasslich Andy Rihs.


    Sonova-Marketingchef Alexander Zschokke wird neuer interimistischer CEO. Zschokke gehört der Konzernleitung seit 2006 an. Interimistischer Finanzchef wird Paul Thompson, der diese Funktion bereits 2002 bis 2004 ausübte.


    Anstelle von Andy Rihs wählte der Verwaltungsrat Robert Spoerry zu seinem Präsidenten. Rihs bleibe jedoch Mitglied des Sonova-Verwaltungsrates.

  • Sonova (Phonak)

    Zyndicate wrote:

    Quote
    Bei CHF 85.00 steige ich ein!!! 8)


    Und? - Hat's geklappt *wink*


    NZZ Online wrote:

    Quote
    Rihs habe dem Aktienkäufer zudem angeboten, die Wertpapiere zum Verkaufspreis zurückzunehmen.


    Wenn er das jetzt allen anbieten würde.... wäre der Kurs sehr schnell wieder oben :twisted:


    Was anderes:

    SIX Presseschau wrote:

    Quote
    SONOVA: Der US-Hörgeräte-Hersteller William Demant hat im Gegensatz zu seinem Schweizer Konkurrenten offenbar keine Schwierigkeiten in den USA. "Wir haben dort keine Probleme. 2010 konnten wir in den USA sogar Marktanteile gewinnen", sagte Konzernchef Neils Jacobsen der "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe 26.3.). Der Verkauf des High-End-Hörgerätes Agil laufe ausserdem auf vollen Touren, und auch der anstehende Regulierung der Branche durch die US-Gesundheitsbehörde FDA sieht er - anders als Sonova - sehr gelassen entgegen (FuW p. 1/14)


    Wenn das eine Unternehmen eine Gewinnwarnung ausspricht und das andere keine Probleme, sondern - im Gegenteil - einen hohen Absatz im oberen Preis (und Gewinn?) Segment sieht, dann liegt doch einer von beiden falsch oder?

    "Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

  • Sonova (Phonak)

    Malina wrote:

    Quote
    Ich wollte bei SOON eigentlich bei CHF 84.-- einsteigen, aber der Fall kann hier wohl in der laufenden Woche noch bis unter CHF 80.-- gehen.


    Ich denke, bis Ende nächste Woche könnten Kurse um CHF 82.-- oder eben gar unter CHF 80.-- Realität werden.

    Also "ich denke" ist falsch, wir werden CHF 82.-- sehr bald erreichen!

  • Sonova (Phonak)

    Popeye wrote:


    Nein noch nicht, ist ja seit meinem Posting nicht wieder auf CHF 85.00 gefallen aber heute wird es bestimmt noch klappen, hoffe ich!!!!

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Sonova (Phonak)

    Nzz Online wrote:

    Quote
    Hauptgespräch an der Börse ist heute die Rücktrittswelle beim Hörsystem-Hersteller Sonova, deren Aktien 6,6% verlieren. CEO Valentin Chapero und CFO Oliver Walker haben ihren Rücktritt eingereicht, Andy Rihs verzichtet auf das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. Die Rücktritte erfolgen in Reaktion auf eine Untersuchung wegen möglicher Insider-Geschäfte im Vorfeld der Gewinnwarnung von Mitte März. Die Gewinnwarnung sei ausserdem zu spät erfolgt, stellte die beauftragte Anwaltskanzlei fest. Analysten bezeichnen die Rücktritte als wichtigen Schritt, um das Vertrauen der Anleger wieder zu erlangen.


    Momentan sehe ich weniger Vertrauen, als vielmehr eine deftige Ohrfeige. Ob diese Rücktritte nicht viel mehr ein Versuch ist die schlimmsten persönlichen Folgen etwas zu mildern? Nach dem Motto nach mir die Sintflut und an der GV möchten sie sich sicher auch nicht den Anlegern stellen wollen.

    Auf jeden Fall denke ich, dass das eine sehr interessante GV dieses Jahr wird :twisted:

    Und die Analysten werden ihre Einschätzung eher nach unten denn nach oben korrigieren!

    "Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

  • Sonova (Phonak)

    Wir sind auf Kurs betreffend der CHF 85.-- oder tiefer! Auch die Vergangheit wird hier bewertet! Ich hoffe sehr, dass die Betrüger zu einer bedingten Gefänisstrafe verurteilt werden, aber Delikte an der Börse werden leider fast nie richtig bewertet, da dassGericht in solche Fällen gerne beide Augen zudrückt!


    Solange die Angeklagten nicht verurteilt, sind sie unschuldig. In diesem eindeutigen Insiderfall stimmt diese Aussage nicht, denn dieser Betrug am bestehenden Aktionär ist offensichtlich! :evil:

  • Sonova (Phonak)

    FunkyF wrote:


    :P Dumm gelaufen, das Ding.

    Da können einem die Aktionäre leid tun. Der Rihs mit Gefolge würde besser den Wohnort wechseln. Dorthin wo die Ballermans noch eine Chance haben.

    Kriminell oder nur blöd oder beides? Aber kann man so naiv und blöd sein als VRP? Offenbar schon. Es scheint Schule zu machen, dass man nachher einfach nichts gewusst hat? Für viel Geld nicht informiert. Megaobergeil. 8)


    Vielleicht kann man traden mit dem Sonovakrimi? Oder besser warten, bis man hier wieder sauber ist?

    Wer ist eigentlich dieser Robert Spoerry? Der Name kommt mir so bekannt vor.

    Emil