• F. Bloch, "Schweiz am Wochenende"

  • Wirecard will Bezahlsystem Boon zu Smartphone-Konto ausbauen


    Der Zahlungsdienstleister Wirecard will sein mobiles Bezahlsystem Boon zu einem Smartphone-Konto ausbauen. "Künftig sollen die Kunden via Boon Überweisungen tätigen können, Kredite ausleihen und Versicherungen abschliessen?, sagte Vorstandschef Markus Braun dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Die Bezahllösung Boon ging der Zeitung zufolge im Jahr 2015 an den Start und hat heute 35 Millionen Kunden weltweit.


    03.10.2018 18:35


    Wirecard ist keine klassische Bank, besitzt aber eine Banklizenz. Die Marke Boon solle künftig durch immer mehr Mehrwertleistungen erweitert werden, sagte Braun. So spreche das Unternehmen bereits mit grossen Versicherern über Kooperationen. "Beispielsweise sollen die Kunden ein Luxus- oder Elektronikprodukt beim Kauf gleich versichern können".


    Nach dem Aufstieg in den Dax in der vergangenen Woche will Braun den Börsenwert des Unternehmens mehr als vervierfachen. "Wir haben sicherlich das Potenzial, den Börsenwert in den kommenden Jahren auf mehr als 100 Milliarden Euro zu bringen", sagt er voraus. Derzeit ist Wirecard an der Börse mit rund 23 Milliarden Euro bewertet und damit teurer als manch etablierter Finanztitel wie die Deutsche Bank oder die Deutsche Börse .


    Wesentlicher Treiber für die weitere Geschäftsentwicklung ist laut Braun der weltweite Trend weg vom Bargeld und hin zu mobilen und digitalen Bezahlsystemen. Aus diesem Grund könne Wirecard sein Geschäftsmodell sicher in Zukunft verzehn-, verzwanzig- oder auch verdreissigfachen. Die Gefahr eine jähen Absturzes sieht Braun trotz der sehr hohen Bewertung der Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 75 nicht. Die Diskussion über den teuren Kurs verfolge ihn schon, seitdem die Aktie bei drei Euro gestanden habe. Am Dienstag notierte sie bei knapp 190 Euro. "Wahrscheinlich wird auch noch bei 2000 Euro darüber debattiert werden?, vermutet er./he


    (AWP)

  • Wirecard will Umsatz auf über zehn Milliarden steigern


    Der Zahlungsabwickler Wirecard hat seine bisherigen Wachstumsziele bestätigt und zudem bis zum Jahr 2025 fortgeschrieben.


    09.10.2018 07:43


    Demnach sollen der Konzernumsatz auf mehr als zehn Milliarden Euro und das Betriebsergebnis (Ebitda) auf mehr als 3,3 Milliarden Euro zulegen, wie das jüngst in den Dax aufgestiegene Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Volumen der abgewickelten Transaktionen solle im Jahr 2025 auf mehr als 710 Milliarden Euro steigen. Wirecard bestätigte zugleich sein Ergebnisziel für das laufende Jahr und seine bisherige mittelfristige Prognose bis zum Jahr 2020.


    (Reuters)

  • Wirecard sieht schnelleres Wachstum im kommenden Jahr - Ergebnisprognose erhöht


    Der Zahlungsabwickler Wirecard rechnet dank des Online-Shoppingbooms im kommenden Jahr mit deutlich stärkerem Wachstum. "Wir erwarten sowohl für das vierte Quartal 2018 als auch für das kommende Geschäftsjahr 2019 eine starke Beschleunigung des Geschäfts", sagte Vorstandschef Markus Braun am Mittwoch in Aschheim bei München.


    14.11.2018 07:55


    Die Ergebnisprognose für das laufende Jahr schraubte der Dax -Konzern wie erwartet nach oben, nun hat Wirecard beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 550 und 570 Millionen Euro im Blick, nach zuvor 530 bis 560 Millionen. In der Spitze wäre das auch dank Zukäufen ein Wachstum von rund 38 Prozent. Analysten hatten bereits 565 Millionen Euro für dieses Jahr auf dem Zettel.


    Vorläufige Zahlen zum dritten Quartal hatte Wirecard bereits vorgelegt. Der Umsatz war um 34,8 Prozent auf 547,1 Millionen Euro gestiegen, das operative Ergebnis um 36,3 Prozent auf 150,1 Millionen Euro. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um gut die Hälfte auf 97 Millionen Euro./men/fba


    (AWP)

  • Wirecard wächst dank elektronischem Zahlungsverkehr weiter kräftig


    Der Zahlungsabwickler Wirecard hat im vergangenen Geschäftsjahr weiter vom Boom beim Onlineshopping und dem elektronischen Zahlungsverkehr profitiert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte nach vorläufigen Zahlen um 38 Prozent auf 568,3 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte.


    30.01.2019 08:12


    Der Umsatz wuchs um 40 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Analysten hatten im Mittel in etwa mit diesen Werten gerechnet. Für das laufende Jahr bestätigte das Management um Chef Markus Braun die Prognose, ein operatives Ergebnis von 740 bis 800 Millionen Euro erreichen zu wollen. Analysten rechnen derzeit mit knapp 760 Millionen Euro. Die detaillierten Ergebnisse legt Wirecard am 4. April vor./men/jha/


    (AWP)

  • Kauf-Chance ?

  • Aufpassen jetzt!

    Der Aktienkurs von Wirecard gerät gerade unter die Räder, da ein neuer Artikel von der Financial Times veröffentlicht wurde. Darin geht es erneut um Ungereimtheiten im Büro in Singapur. Bisher gibt es noch keine handfesten Ergebnisse, doch allein so ein Artikel bringt die Aktionäre bei Wirecard aus der Ruhe. Es ist auffällig, wie stark die Abgaben bei Gerüchten sind. Normalerweise sollten die Abgaben sich in Grenzen halten, es sein denn, das ist zu diesem Zeitpunkt unklar, an den Vorwürfen ist etwas dran. Noch wichtiger ist jedoch,, wie die Anleger mit dem Kurseinbruch umgehen werden.



    https://www.start-trading.de/2…wirecard-aufpassen-jetzt/

  • Oberstaatsanwalt: Keine Hinweise auf Kursmanipulation durch Wirecard-Chefs


    Nach einem mehrtägigen Aktienbeben beim Dax -Neuling Wirecard hat die Münchner Staatsanwaltschaft München keine Hinweise auf kriminelle Kursmanipulation durch die Konzernspitze. "Wir haben keinen ausreichenden Anfangsverdacht, um ein Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der Wirecard einzuleiten", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Hans Kornprobst am Donnerstag in München.


    07.02.2019 14:13


    Die Wirecard-Aktie war in der vergangenen Woche unter massiven Druck geraten, nachdem in der Londoner "Financial Times" (FT) zwei Berichte mit Vorwürfen angeblicher Bilanzierungsverstösse in Singapur erschienen waren. Wirecard bestreitet, dass ein Regelverstoss vorgelegen habe.


    Zeitweise hatte die Aktie des Bezahldienstleisters mehr als ein Drittel ihres Wertes verloren. Derart grosse Kursschwankungen sind bei Dax-Unternehmen sehr ungewöhnlich. Der Wirecard-Vorstand hatte sich selbst an die Staatsanwaltschaft gewandt. Auch die Finanzaufsicht Bafin prüft, ob es sich um eine gezielte Attacke von Spekulanten handelte. Beide Behörden sind nun im Austausch: "Wir stehen im engen Kontakt mit der Bafin", sagte Kornprobst./cho/DP/stk


    (AWP)

  • US-Sammelkläger nehmen Wirecard ins Visier


    Nach Kursturbulenzen und Berichten über mögliche Bilanzierungsverstösse droht dem Zahlungsdienstleister Wirecard rechtlicher Ärger in den USA.


    13.02.2019 06:59


    Die ersten Sammelklagen wegen angeblicher Verstösse gegen Wertpapiergesetze wurden bereits eingereicht, weitere könnten schnell folgen. Mehrere US-Kanzleien haben in den vergangenen Tagen Aufrufe gestartet, um von Kursverlusten betroffene Anleger als Mandanten zusammenzutrommeln. Das Dax-Unternehmen war bis zum Dienstagabend nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.


    Unter den Anwaltsfirmen, die Wirecard ins Visier nehmen, ist auch die bekannte US-Kanzlei Hagens Berman, die schon etlichen anderen Konzernen wie etwa Volkswagen im "Dieselgate"-Skandal zu schaffen machte. "Wir konzentrieren uns auf Verluste von Investoren, das Ausmass, in dem die Unternehmensführung an Luftbuchungen beteiligt gewesen sein könnte, und die Frage, ob Anleger womöglich in die Irre geführt wurden", teilte Hagens-Berman-Partner Reed Kathrein mit.


    Berichte der "Financial Times" (FT) über Vorwürfe wegen angeblicher Kontomanipulationen und Dokumentenfälschungen gegen einen Wirecard-Mitarbeiter in Singapur hatten die Aktie zuletzt wiederholt kräftig unter Druck gebracht. Das Unternehmen hat interne und externe Untersuchungen eingeräumt. Allerdings habe die "FT" nur einen frühen Stand veröffentlicht, es habe keine schlüssige Feststellung eines Fehlverhaltens gegeben. In Singapur untersuchen die Behörden den Fall, und auch die Staatsanwaltschaft München hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen der Kursturbulenzen eingeleitet.


    (AWP)

  • 50% Chance

    Warum wird über WDI hier nicht disskutiert? Wohl eines der interessantesten Themen/Aktien zurzeit.


    Der Wirecard CEO gibt den geprellten Kleinaktionären die einmalige Chance sich ihre Verluste zurückzuholen indem er heute Nachmittag per Tweet die baldige Auflösung und Beruhigung ankündigt. Der Kurs und das Volumen zieht an. Denke nach Börsenschluss oder am Wochenende kommen News. Hier winken bis zu 50% Gewinn! Also einsteigen und anschnallen.

  • Wirecard erhöht überraschend Gewinnprognose - Aktie zieht vorbörslich an


    Das rasante Wachstum beim Zahlungsabwickler Wirecard stimmt den Dax -Neuling für das Gesamtjahr beim Gewinn zuversichtlicher. Das wegen Bilanzierungsproblemen unter Druck stehende Management um Vorstandschef Markus Braun schraubt nach einem starken ersten Quartal die Erwartung an das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in diesem Jahr auf 760 bis 810 Millionen Euro hoch, wie das Unternehmen am Mittwoch in Aschheim bei München mitteilte.


    08.05.2019 07:58


    Vorher standen 740 bis 800 Millionen Euro im Plan. Analysten rechneten zuletzt mit rund 764 Millionen Euro operativem Gewinn pro Jahr, hatten aber zu diesem Zeitpunkt mehrheitlich noch keinen erhöhten Ausblick erwartet. Die Aktie legte vorbörslich auf der Handelsplattform Lang & Schwarz um knapp 3 Prozent zu.


    Im ersten Quartal kletterte der Umsatz von Wirecard im Jahresvergleich um knapp 35 Prozent auf 566,7 Millionen Euro, das operative Ergebnis sogar fast 41 Prozent auf 158 Millionen Euro. Das war jeweils etwas mehr als an der Börse erwartet. Wirecard profitiert vom ungebrochenen Trend hin zu elektronischen Zahlungen vor allem beim Onlineshopping. Das Transaktionsvolumen auf der eigenen Zahlungsplattform wuchs um gut 37 Prozent auf 36,7 Milliarden Euro - hiervon behält Wirecard einen gewissen Anteil an Gebühren ein. Unter dem Strich stieg der Nettogewinn um die Hälfte auf 106,3 Millionen Euro./men/mis


    (AWP)

  • Wirecard: Opfer oder Täter?


    Getrieben von Betrugsvorwürfen erlebte die Wirecard-Aktie seit Ende Januar eine Achterbahnfahrt. Doch zuletzt verlieh eine Reihe positiver Meldungen der Aktie neuen Schwung. Warum ein Einstieg trotzdem riskant bleibt.


    Aktualisiert um 15:52


    Henning Hölder


    Die letzte Hiobsbotschaft für Wirecard kam Ende März. Die englische "Financial Times" (FT) machte Betrugsvorwürfe gegen den Zahlungsdienstleister publik – mal wieder. Diesmal wies die Zeitung darauf hin, dass allein die Hälfte des Umsatzes sowie ein Grossteil des Gewinns von undurchsichtigen Partnerunternehmen stammten. Recherchen hätten ergeben, dass es sich bei vielen dieser Partner um dubiose Scheinfirmen handle.


    Der Kurs sackte innert eines Tages um rund 12 Prozent ab. Doch seitdem ist es ruhig an der Skandalfront. Im Gegenteil: Eine Reihe positiver Meldungen verlieh dem Aktienkurs des deutschen Zahlungsdienstleisters zuletzt neuen Schwung. Die publizierten Zahlen für das erste Quartal 2019 können sich sehen lassen: 35 Prozent mehr Umsatz und ein Wachstum des Transaktionsvolumens von 37 Prozent. Hinzu kommen zahlreiche neue Partnerschaften.


    Softbank neuer Ankeraktionär


    Für grosses Aufsehen sorgte Ende April der Einstieg des Softbank-Konzerns als neuer Ankeraktionär. Der renommierte Technologieinvestor aus Japan kündigte an, in einem ersten Schritt rund 900 Millionen Euro in eine Wandelschuldverschreibung des Konzerns zu investieren. Beide Unternehmen vereinbarten, im Bereich digitaler Paymentlösungen zusammenzuarbeiten. Die Erhöhung der Gewinnprognose Anfang Mai war dann die Kirsche auf der Torte. Neu geht Wirecard von einem Betriebsgewinn (Ebitda) zwischen 760 Millionen und 810 Millionen Euro für das Jahr 2019 aus.


    Die vielen Good News der letzten Wochen liessen die Betrugsvorwürfe in den Hintergrund geraten und der öffentliche Fokus richtete sich wieder auf das operative Geschäft des Zahlungsdienstleisters. Dadurch fand die Wirecard-Aktie seit Ende März wieder langsam in die Spur. Der Kurs stieg seitdem um rund 28 Prozent an und bewegt sich damit etwa auf dem Niveau vom Jahresbeginn.


    Achterbahnfahrt der Wirecard-Aktie


    Doch so ruhig wie heute stand es lange nicht mehr um Wirecard. Vor der Erholung erlebte der Titel - getrieben durch zahlreiche FT-Artikel - eine regelrechte Achterbahnfahrt (siehe Graphik). Ende Januar ging es los:


    Angestellte in Singapur, darunter auch ein Top-Kader, sollen Dokumente gefälscht und Scheintransaktionen über Partnerfirmen durchgeführt haben. Alles mit dem Ziel den erwirtschafteten Umsatz von Wirecard grösser aussehen zu lassen als er wirklich war. Mehrere Berichte der Zeitung während der ersten Februarwoche lösten ein regelrechtes Beben an der Börse aus. Der Wirecard-Titel verlor in einer Woche rund 43 Prozent an Wert.


    [Blocked Image: https://www.cash.ch/sites/default/files/public/uploads/cash/redaktion/bilder/wirecard_kursverlauf.jpg]Kursentwicklung der Wirecard-Aktie seit Jahresbeginn, Quelle: cash.ch


    Bis Ende März legte die FT in regelmässigen Abständen immer wieder nach. So soll 2018 etwa die Hälfte des Wirecard-Umsatzes von ausländischen Partnerfirmen erbracht worden sein. Und: Wirecard soll nicht nur Provisionserträge sondern auch die Erträge der Partnerfirmen als eigene Erträge ausgegeben haben.


    Das Erstaunliche: Der Zahlungsdienstleister schaffte es jedes Mal, mit vehementen Dementis eine Kurserholung zu erreichen. CEO Markus Braun klagte gegen die FT wegen Verleumdung und sogar die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellte sich auf die Seite von Wirecard. Die Bundesanstalt hatte zwischenzeitlich in einer beispiellosen Aktion Leerverkäufe der Wirecard-Aktien verboten. 2008, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, geschah dies das letzte und einzige Mal.


    Opfer oder Täter?


    Ist Wirecard nun Opfer von Shortsellern, von denen sich die renommierte "Financial Times" einspannen liess oder handelt es sich tatsächlich um den grössten Scam seit dem Enron-Skandal? Fakt ist, dass Wirecard ein vergleichsweise leichtes Opfer für Shortseller ist. Das komplexe Geschäftsmodell und der hohe Auslandsanteil des Geschäfts machen es vergleichsweise einfach, Falschmeldungen über das Unternehmen zu verbreiten. Nicht zuletzt trägt die wenig glamouröse Vergangenheit des Unternehmens (Geschäfte im Erotik- und Casinobusiness) zur allgemeinen Skepsis bei.


    Für diejenigen, die den Betrugsvorwürfen keinen Glauben schenken, ist Wirecard eine attraktive Einstiegsmöglichkeit. Die letzten Wochen zeigten, wie die Wirecard-Aktie frei von externen Störungen an den Börsen performen kann.


    Umsatz soll bis 2025 verfünffacht werden


    Und wenn es nach CEO Braun geht, steht man erst am Anfang. Bis 2025 soll Wirecard einen jährlichen Umsatz von zehn Milliarden Euro erwirtschaften (2018: 2,1 Milliarden Euro) und ein Ergebnis von über 3 Milliarden Euro liefern (2018: 568 Millionen Euro). Tatsächlich bewegt sich der Zahlungsabwickler in einem wachstumsversprechenden Markt, da sind sich die Analysten einig. Der Markt für Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr (E-Payment) birgt noch immer ein riesen Wachstumspotenzial.


    Fakt ist allerdings auch: Sollte an den Betrugsvorwürfen auch nur ansatzweise etwas dran sein, haben Wirecard und seine Aktionäre ein grosses Problem. Zudem sollten sich Anleger bewusst sein, dass kurz- bis mittelfristig jederzeit neue Vorwürfe - ob sie denn wahr sind oder nicht - zu neuen, massiven Kurzstürzen führen könnten. Stand heute ist der Wirecard-Titel eine Wette, mit der sich kurzfristig zwar hohe Gewinne realisieren lassen. Auf lange Sicht ist aber entscheidend, ob sich Wirecard endgültig von den Vorwürfen befreien kann. Ob und wann dies der Fall sein wird, ist heute kaum vorherzusagen.

  • Wirecard wickelt für Aldi Kreditkartenzahlungen ab


    Der Zahlungsdienstleister Wirecard arbeitet künftig mit dem Discounter Aldi bei bargeldloser Zahlung zusammen.


    19.07.2019 07:45


    Im Rahmen der Partnerschaft werde Wirecard die Abwicklung sämtlicher Zahlungen mit Kreditkarten und internationalen Debitkarten in allen Aldi-Nord- und Aldi-Süd-Filialen in Deutschland übernehmen, teilte der Dax-Konzern aus Aschheim bei München am Freitag mit. Zudem werde die Möglichkeit einer darüber hinaus gehenden Kooperation derzeit geprüft.


    (Reuters)