Obseva (OBSN)

  • jiroen hat am 24.08.2022 18:04 geschrieben:

    Quote

    Efeu73 hat am 22.08.2022 13:44 geschrieben:

    Obseva hat sich von Linzagolix verabschiedet. Linzagolix bei Obseva wird nie mehr ein Thema sein.

    Ja das wäre natürlich schön! Das würde heissen sie hätten Linzagolix verkauft und mit dem Medi mal schnell die Hauskasse gefüllt. So ein Medi spühlt schnell mal 100Mio in die Haushaltskasse. Dem ist aber nicht so, noch nicht. In Europa ist aktuell Markteinführung, in Japan läuft PIII ....

  • RE: Jiroen

    jiroen hat am 24.08.2022 18:04 geschrieben:

    Quote

    Efeu73 hat am 22.08.2022 13:44 geschrieben:

    Obseva hat sich von Linzagolix verabschiedet. Linzagolix bei Obseva wird nie mehr ein Thema sein.

    @ Jiroen


    Kannst du mir bitte helfen ob ich den aktuellen Sachverhalt mit Linzagolix richtig interpretiere? Danke für dein Expertise schon im Voraus.


    FDA hat in August 2022 bei Linzagolix Mängel in den Unterlagen des Projekts für Uterusmyome festgestellt, wie damals Obseva selber, als sie die PRIMROSE 3 Bone Mineral Density Follow-Up Study gestartet haben?


    Das genaue FDA Problem ist zwar unklar, aber der Schritt der FDA stellt eine Entscheidung bis zum Pdufa-Termin im September 2022 in Frage. Wie wir seit Anfang 2021 bereits wissen, Linzagolix verursacht einen größeren Verlust an Knochenmineraldichte auf Basis von Quervergleichen als Oriahnn von Abbvie und Myfembree von Myovant/Pfizer.


    Wie ich damals verstanden habe, dass war genau das Ziel mit Primrose 3 Follop-up Study, und genau dieses "Handikap" hat damals zu einer verzögerten Zulassung in EU geführt. Obseva musste nachträglich Daten nachreichen, bevor Linzagolix in EU endlich zugelassen worden ist.


    In der Zwischenzeit wurde Linzagolix basierend auf dieselben Daten schon auch in UK zugelassen.


    Kann es sein, dass auch FDA diese Daten mit Vorbehalt am Ende trotzdem akzeptieren würde und am 13. September 2022 (Pdufa) doch zu einer "bedingten" Marktzulassung kommen wird?


    http://www.obseva.com/pressrelease-detail/?pr=4237


    http://www.obseva.com/pressrelease-detail/?pr=4275

    NO INVESTMENT ADVICE. My comments do not offer any investment advice and you should not construe them as advice.

  • In consideration of the cost

    "In consideration of the cost of ongoing development and the competitive impact of a potential delay in approval of linzagolix for uterine fibroids by the FDA, ObsEva has decided to terminate the license agreement with Kissei for linzagolix. Termination of the linzagolix license agreement will cause ObsEva’s licensing agreement with Theramex for linzagolix to be assigned to Kissei."


    https://www.obseva.com/pressrelease-detail/?pr=5112


    Obseva hat die Rechte an Linzagolix an Kissei zurückgegeben, die das Produkt ursprünglich entwickelt hatten. Obseva hat keine Rechte mehr an Linzagolix, weder in den USA noch in Europa trotz der Zulassung.

  • Plan Eigenkapitalerhöhung

    Die Frist 29.8.22 von Nasdaq ist gestern abgelaufen. Wann muss Obseva den Plan zur Eigenkapitalerhöhung spätestens kommunizieren? Heute nach 22.00 Uhr oder erst später?


    "Nasdaq has determined to shorten the response time for the Company to submit its plan pursuant to its discretionary authority set forth in Listing Rule 5101. The Company has until August 29, 2022 to submit a plan to regain compliance, and the Company intends to submit a plan by such date."


    www.obseva.com/pressrelease-detail/?pr=5141

    NO INVESTMENT ADVICE. My comments do not offer any investment advice and you should not construe them as advice.

  • Obseva liefert Update zu Umstrukturierung - plant 70 Prozent Personalabbau


    Das angeschlagene Biotechunternehmen Obseva hat vom Verwaltungsrat grünes Licht für den geplanten Abbau von 70 Prozent seiner Mitarbeitenden erhalten.


    13.09.2022 08:04


    Auch Katja Buhrer, Chief Strategy Officer, werde im Zuge dieses Abbaus gehen, teilte die Gesellschaft am Dienstag mit. Die Kündigungen dürften voraussichtlich im vierten Quartal 2022 im Wesentlichen abgeschlossen sein. Die Einsparungen beziffert Obseva auf etwa 7,6 Millionen US-Dollar auf Jahresbasis.


    Die verbleibenden Mitarbeiter würden die bestehenden Lizenzvereinbarungen des Unternehmens unterstützen, so die Mitteilung weiter. Dazu zählen die globale Lizenzvereinbarung mit Organon International für die Entwicklung und Vermarktung von Ebopiprant und die Unterlizenzvereinbarung mit Hangzhou Yuyuan BioScience Technology für die Entwicklung und Vermarktung von Nolasiban in der Volksrepublik China.


    Gleichzeitig habe Obseva mehrere Verträge im Zusammenhang mit der laufenden Entwicklung von Linzagolix an Kissei Pharmaceutical abgetreten. Das Unternehmen gehe davon aus, dass der Übergang des Linzagolix-Programms bis Ende Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein werde.


    Nachlassstundung beantragt


    Auch zur beantragten Nachlassstundung liefert das Biotechunternehmen weitere Informationen. Diese wurde beim zuständigen Gericht in Genf bereits beantragt. Das Gericht habe Obseva nun eine Frist bis zum 23. September 2022 gesetzt, um eine geprüfte Bilanz zum 30. Juni 2022 vorzulegen. Nach Erhalt der geprüften Bilanz erwarte das Unternehmen, dass das Gericht einen Termin für die erste Anhörung festlege.


    Falls das Moratorium gewährt werde, würde Obseva in der Schweiz einen vorübergehenden Schutz vor Zwangsvollstreckungs- und Konkursverfahren geniessen. Dies gebe dem Unternehmen die Möglichkeit, unter der Aufsicht eines oder mehrerer gerichtlich bestellter Verwalter weitere Restrukturierungsmassnahmen durchzuführen.


    Zudem habe Obseva auf das Schreiben der US-Börse Nasdaq reagiert, die das zu geringe Eigenkapital für eine weitere Kotierung bemängelt hatte. Obseva habe Ende August seinen Plan zur Wiedererfüllung der Anforderungen vorgelegt.


    (AWP)

  • Obseva kann Überschuldungslage dank Lizenzverkauf von Ebopiprant lösen


    Das angeschlagene Biotechunternehmen Obseva verkauft alle Rechte an seinem Pipeline-Kandidaten Ebopiprant an das US-Unternehmen Xoma Corporation. Damit fliesst Obseva eine Einmalzahlung von 15 Millionen US-Dollar zu.


    Der Verkaufserlös dürfte die derzeitige Überschuldung des Unternehmens beseitigen und es Obseva ermöglichen, das bereits angekündigte Moratorium vor Schweizer Gerichten zurückzuziehen sowie die Anforderungen an das Mindesteigenkapital für eine weitere Notierung an der Nasdaq Stock Market wieder zu erfüllen.

    Neben der Vorauszahlung stehen Obseva den Angaben zufolge noch zukünftige Meilensteinzahlungen von bis zu 98 Millionen Dollar zu.

    Die Transaktion markiere den erfolgreichen Abschluss eines Restrukturierungsprozesses, bei dem Obseva durch die Abtretung von Verträgen wesentliche Einsparungen erzielte, die Organisationsstruktur gestrafft und die Schulden umstrukturiert habe, wird CEO Brian O'Callaghan in der Mitteilung zitiert.

    "Mit dem Erhalt der Abschlagszahlung erwarten wir, dass wir über mehr als ein Jahr Liquidität und eine verbesserte strategische Position verfügen, und wir beabsichtigen, die Ressourcen des Unternehmens auf Nolasiban zu konzentrieren", so der Manager weiter. Nolasiban wird zur Verbesserung der klinischen Schwangerschafts- und Lebendgeburtenraten bei Frauen entwickelt, die sich einer In-vitro-Fertilisation unterziehen.


    (AWP)

  • Obseva erneut mit Minus im dritten Quartal - Verlust eingegrenzt

    Das Biotechunternehmen Obseva hat im dritten Quartal 2022 nach einem Gewinn in der Vorjahresperiode wieder rote Zahlen geschrieben.


    01.12.2022 23:11


    Allerdings konnte das Unternehmen den Verlust gegenüber dem zweiten Quartal eingrenzen. Den Nettoverlust für das Quartal beziffert Obseva in der am späten Donnerstagabend veröffentlichten Mitteilung auf 12,1 Millionen US-Dollar. Im zweiten Quartal war der Verlust mit 32,8 Millionen jedoch noch deutlich höher gewesen. Im dritten Quartal des Vorjahres hatte es jedoch noch einen Gewinn von 800'000 Dollar gegeben.

    Seit Jahresbeginn summierte sich der Gesamtverlust auf 65,7 Millionen Dollar. Damit liegt er deutlich höher als noch im Vorjahr, als nach neun Monaten ein Loch von 38,3 Millionen in der Kasse klaffte.

    Da das Unternehmen kein Mittel auf dem Markt hat, sind die liquiden Mittel allerdings wichtiger als die Kennzahlen der Erfolgsrechnung, da sie Aufschluss darüber geben, wie lange das Unternehmen noch finanziert ist. Die flüssigen Mittel per Ende September 2022 lagen der Mitteilung zufolge bei 9,7 Millionen Dollar.

    Nach dem 30. September habe das Unternehmen allerdings noch 15 Millionen Dollar von Xoma erhalten im Zusammenhang mit dem Verkauf seiner Rechte am Mittel Ebopiprant. Somit seien per Ende November nach Begleichung aller derzeit fälligen Verbindlichkeiten ungefähr 16 Millionen Dollar an flüssigen Mitteln sowie beschränkt verfügbaren Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten vorhanden, schätzt das Unternehmen.

    Das Genfer Unternehmen kämpft ums Überleben, seit die US-Zulassungsbehörde FDA Ende Juli den Zulassungsantrag für den wichtigsten Forschungskandidaten (Linzagolix zur Behandlung von Uterusmyomen) zurückgewiesen hat. Obseva hat darauf eine Massenentlassung eingeleitet und um Nachlassstundung ersucht.

    (AWP)

  • Obseva will Aktienkapital um bis zu 20 Millionen Aktien erhöhen

    Das Biotechunternehmen Obseva erhöht das ausgegebene Aktienkapital. Der Verwaltungsrat habe der Ausgabe von bis zu 20 Millionen neue Aktien zugestimmt. Gezeichnet werden die Aktien vollständig von der 100-prozentigen Tochter Obseva USA.


    09.12.2022 07:49


    Der Ausgabepreis liege bei 1/13 Franken je Aktie, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Kotierung soll am oder um den 12. Dezember an der SIX Swiss Exchange erfolgen.

    Mit der Transaktion sollen der angeschlagenen Gruppe zusätzliche eigene Aktien zur Verfügung gestellt werden, die künftig zur Mittelbeschaffung sowie für die Eigenkapitalpläne des Unternehmen verwendet werden könnten.

    Das Genfer Unternehmen kämpft ums Überleben, seit die US-Zulassungsbehörde FDA Ende Juli den Zulassungsantrag für den wichtigsten Forschungskandidaten (Linzagolix zur Behandlung von Uterusmyomen) zurückgewiesen hat. Obseva hat darauf eine Massenentlassung eingeleitet und um Nachlassstundung ersucht.

    dm/ys

    (AWP)

  • Obseva erfüllt Mindestanforderungen für Nasdaq-Listing wieder


    Das Biotechunternehmen Obseva erfüllt nach eigenen Angaben wieder die Mindestanforderungen für ein Listing an der US-Börse Nasdaq. Seit dem Verkauf aller Rechte an dem Pipeline-Kandidaten Ebopiprant an die XOMA Corporation liege das Eigenkapital mit 11,4 Millionen Dollar wieder über den von der Nasdaq mindestens geforderten 10 Millionen, teilte Obseva am Mittwoch mit.


    14.12.2022 08:03


    Obseva hatte eine Vorauszahlung 15 Millionen Dollar in die Kassen gespült. Zudem stehen dem Unternehmen im Rahmen einer Lizenzvereinbarung mit Organon noch mögliche Meilensteinzahlungen von bis zu 98 Millionen US-Dollar bei Erreichen bestimmter Entwicklungs- und Zulassungsmeilensteine zu.

    Die Nasdaq werde weiterhin überwachen, ob das Unternehmen die Eigenkapitalanforderungen erfülle, hiess es in der Mitteilung weiter.

    Darüber hinaus hat Obseva den Angaben zufolge am 9. Dezember 2022 beim Schweizer Gericht einen Antrag auf Rücknahme des angekündigten Moratoriums gestellt, da die Überschuldung des Unternehmens durch die Erlöse aus der Transaktion beseitigt worden ist.

    Ende Juli war das Unternehmen in Turbulenzen geraten, nachdem die US-Zulassungsbehörde FDA auf den Zulassungsantrag für Linzagolix zur Behandlung von Uterusmyomen mit einem Antwortschreiben reagiert hatte. Darin informierte die Behörde Obseva über Mängel im Zulassungsantrag. In der Folge hat Obseva eine umfangreiche Restrukturierung eingeleitet, eine Massentlassung inklusive.


    (AWP)