DocMorris (DOCM) ex Zur Rose Hoffnung auf gute Entwicklung

  • Das der Verlust 2023 noch höher sein soll, stammt aus einer Analysteneinschätzung der letzten Wochen. Leider finde ich diesen Bericht nun nicht mehr online.


    Es ist korrekt, dass man seitens VR für 2023 keine Prognose abgegeben hat. Wie will man auch bei so einer unsicheren Lage bezüglich Einführung vom E-Rezept in Deutschland.


    Klar ist die hohen zusätzlichen Marketingausgaben die man bisher bezüglich Einführung vom E-Rezept ausgegeben hat waren grösstenteils für nix. Ebenfalls kostet nun seit mehreren Monaten bereite Infrastruktur täglich zusätzlich Geld und im Zusammenhang mit dem so scho no negativen EBIT von Zur Rose entsprechend laufend Liquidität. ...Da zeigt sich bei Shop Apotheke anderes Bild!


    Klar ist man muss seitens Zur Rose aufhören sich nur auf Wachstum zu konzentrieren. Es muss nun nachhaltig eine anständige prozentuale EBIT Marge resultieren.


    Die zuvor hier im Forum prognostizierte Erwartung für 2023 / 2024 erachte ich als ambitionierte Zielvorgabe seitens aller Investoren. Sollte es so kommen, dann sehen wir bald wieder andere Kurse.


    We will see

    ...have fun, it's not all about the money *preved*

  • Marktinsider hat am 29.06.2022 15:10 geschrieben:

    Quote
    Analysten gehen davon aus, dass Zur Rose 2023 einen Verlust in Höhe von -11.318 CHF je Aktie ausweisen dürften. Naja, das sind keine rosigen Aussichten. Rose ist halt nut ein online shop, der ein paar Medis verkauft.

    Das habe ich auch gelesen vor einigen Wochen aber finde den Artikel nicht mehr. Bitte diese Analystenstudie hier posten danke.

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  • Top 10 leerverkaufte Schweizer Aktien

    1. Zur Rose: 28.8 %
    2. Basilea: 16.1 %
    3. Meyer Burger Tech: 15.3 %
    4. Idorsia: 14.9 %
    5. Logitech: 11.1 %
    6. Landis+Gyr: 10.0 %
    7. Santhera: 9.3 %
    8. Stadler Rail: 9.1 %
    9. Dufry: 6.9 %
    10. Molecular Partners: 6.8 %
    Quelle: S&P Global Market Intelligence

    na wenn sich die Shorties da mal nicht die Finger verbrennen ;)

  • Update 1

    Berlin -


    Die Gesellschafter der Gematik haben gestern beschlossen, dass die E-Rezept-Testphase wie geplant im August endet. Alle Qualitätskriterien seien erfüllt. Für die nächste Stufe der Einführung in Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe wurden drei Erfolgskriterien beschlossen.

    1. Von der Gesamtzahl aller Verordnungen verschreibungspflichtiger Arzneimittel in beiden Gebieten müssen 25 Prozent als E-Rezepte ausgestellt werden. Gemeint sind damit 25 Prozent der E-Rezepte im Verhältnis zur Gesamtanzahl der dispensierten Verordnungen verschreibungspflichtiger Arzneimittel zulasten der GKV bezogen auf Arzneimittel in der jeweiligen KV-Region je Sektor (ärztlich/zahnärztlich), die zur Abrechnung eingereicht wurden. Die Erhebung erfolgt laut Gematik bezogen auf den Zeitraum des letzten Abrechnungslaufs.
    2. Es muss gewährleistet sein, dass die Patient:innen dort über das E-Rezept informiert wurden.
    3. Die Quote von Patient:innen, die aufgrund von Fehlern beim E-Rezept zur Praxis zurückkehren mussten, um sich ein Muster 16 Formular als Ersatz geben zu lassen, muss ferner unter drei Prozent liegen.

    Sobald die Erfolgskriterien in den beiden Regionen erreicht wurden, schließt sich die nächste Stufe in noch zu benennenden sechs Regionen an. In Phase 3 sollen dann die restlichen Bundesländer folgen. Dem Vernehmen nach geht man bei der Gematik aber nicht davon aus, dass in den ersten beiden Testregionen die Ziele binnen zwei Monaten erreicht werden.


    Da alle definierten Qualitätskriterien der Testphase laut Gematik erreicht wurden, wird Ende dieses Monats abgeschlossen. Damit kann der stufenweise deutschlandweite Rollout am 1. September beginnen. Darauf haben sich die Gesellschafter gestern ebenfalls verständigt. Die Apotheken sollen wie geplant dann bundesweit in der Lage sein, elektronische Rezepte anzunehmen.

  • Zürich (awp) - Barclays senkt das Rating für Zur Rose in einer Branchenstudie auf "Equal Weight" von "Overweight" und reduziert das Kursziel auf 68 von 166 Franken. Er senke seine Umsatzschätzungen für 2023 und 2024 um 10 bzw. 14 Prozent, schreibt Analyst Otto Sieber. Damit berücksichtige er eine langsamer als erwartete Zunahme elektronischer Rezeptverschreibungen sowie die kurz- bis mittelfristigen negativen Auswirkungen der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte als Mittel zur Einlösung elektronischer Verschreibungen. Angesichts der angespannten Lage an den Kreditmärkten sei seines Erachtens in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung in angemessener Höhe erforderlich.


    Da fehlen mir die Worte - Kurszielreduktion um 59 % :)

  • Adios 60.-

    Die 60.- sind wohl bald Geschichte. Ob sich die Leerverkäufer vor den Quartalszahlen am 18.8 noch eindecken werden? Man darf gespannt sein..

  • Management


    Wenn man in einer solchen Situation über Monate seitens Management einfach nichts kommuniziert ist definitiv etwas nicht ok und man hat scheinbar keine andere Wahl als das einfach so hinzunehmen.


    Man hat sich hier seitens GL völlig verschätzt und falsche Versprechungen gemacht bezüglich Einführung vom E-Rezept und das kostet jetzt täglich viel Geld. Weil die gesamte Unternehmensgruppe allgemein keinen positiven Cash Flow erarbeitet wird entsprechend Liquidität verbrannt.

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  • Touchdown1 hat am 09.08.2022 12:16 geschrieben:

    Quote


    Wenn man in einer solchen Situation über Monate seitens Management einfach nichts kommuniziert ist definitiv etwas nicht ok und man hat scheinbar keine andere Wahl als das einfach so hinzunehmen.


    Man hat sich hier seitens GL völlig verschätzt und falsche Versprechungen gemacht bezüglich Einführung vom E-Rezept und das kostet jetzt täglich viel Geld. Weil die gesamte Unternehmensgruppe allgemein keinen positiven Cash Flow erarbeitet wird entsprechend Liquidität verbrannt.

    Oder die Übernahmeofferte von Amazon ist eingetroffen und sie dürfen nicht kommunizieren, wer weiss das schon, alles Spekulationen.

  • Glaube nicht, dass wir hier Hoffnung auf Übernahme durch einen grossen Player haben sollten... das Management sollte eher anlässlich der Zahlen am 18.8. einen Ausblick zur Refinanzierung machen. Seit der GV haben sie kein Update gemacht, weshalb seitens Analysten und Shorties Gedankenspiele gemacht werden. Falls ROSE es alleine nicht hinkriegt, würde ich als z.B. Amazon noch warten - teurer wirds ja nicht...

  • Braucht nur mehr als einen Bieter, dann wird's bei der Leerverkaufsquote sehr lustig. So etwa wie damals bei Volkswagen...

  • alpensegler hat am 09.08.2022 13:47 geschrieben:

    Quote

    Braucht nur mehr als einen Bieter, dann wird's bei der Leerverkaufsquote sehr lustig. So etwa wie damals bei Volkswagen...

    VW arbeitet seit Jahren "hoch" profitabel. Zur Rose verbrennt seit Jahren leider nur Geld / Liquidität. Amazon ist in diversen Ländern in Europa mittlerweile so erschreckend gut aufgestellt, dass die Zur Rose Gruppe für die kaum interessant ist.


    Zur Rose muss sich endlich auf eine anständige EBIT Marge konzentrieren. Dann sehe ich hier schnell die Chance für eine langfristige Trendwende.

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  • short squezze

    Touchdown1 hat am 10.08.2022 09:20 geschrieben:

    Quote

    alpensegler hat am 09.08.2022 13:47 geschrieben:

    VW arbeitet seit Jahren "hoch" profitabel. Zur Rose verbrennt seit Jahren leider nur Geld / Liquidität. Amazon ist in diversen Ländern in Europa mittlerweile so erschreckend gut aufgestellt, dass die Zur Rose Gruppe für die kaum interessant ist.


    Zur Rose muss sich endlich auf eine anständige EBIT Marge konzentrieren. Dann sehe ich hier schnell die Chance für eine langfristige Trendwende.

    er meint mit der Geschichte den Shorzsquezze von VOW damals. Dieser kann bei jeder Aktie theretisch passieren und hat nix mit dem Geschäftsverlauf zu tun. Bei ROSE aber aktuell kein realistisches Szenario, da der Streubesitz viel zu heterogen ist. Bei VOW war das Problem dass es mehr Shorts gab als freiverfügbare Aktien. Da ist hier noch ein langer Weg. Aber was einen kleinen Squezze produzieren könnte, wäre gute Zahlen und/oder vorallem ein Absage an eine Kapitalerhöhung. Ob das kommt kann von uns wohl niemand erraten... :)


    Schauen wir mal, Kurzfristig gilt es die 60 zu halten.... ATH vor 1.5 Jahren bei 514.

  • Betreffend Kapitalerhöhung - hier eine vereinfachte Cashflowrechnung:


    Liquide Mittel per 31.12.2021: CHF 277 Mio.
    - EBITDA: - CHF 95 Mio. (nehmen wir mal das "schlechtere" Ende der angesagten Bandbreite)
    - DA: Interessiert Cashflow nicht
    - I: - CHF 40 Mio. (war 2021 bei - CHF 33 Mio. => gestiegene Zinsen usw. / Vorsichtig mit - CHF 40 Mio.)
    - T: - CHF 1 Mio. (war 2021 bei CHF 949'000)
    = Netto noch ca. CHF 140 Mio. Cash per Jahresende


    Jetzt kann man da noch den Geldfluss aus Investitionstätigkeiten anschauen. Dieser betrug 2021 - CHF 67 Mio., jedoch waren dort Investitionen in immaterielle Anlagevermögen von CHF 48 Mio. vorhanden, welche aus meiner Sicht im 2022 so nicht mehr anfallen sollten. Wenn man die restlichen Investitionen wie z. B. Sachanlagen, usw. von 2021 im 2022 ebenfalls abzieht (- CHF 20 Mio.), sollten wir nach betrieblicher Tätigkeit und den Investitionentätigkeiten bei Netto rund CHF 120 Mio. Cash sein. Sofern die Fremdkapitalien nicht unfassbar abgebaut werden mussten, ist also noch Liquidität vorhanden und eine KE auf diesem Niveau nicht zwingend nötig. Theoretisch könnte man auch mit der bewilligten Erhöhung von 20 % aus dem bedingten Aktienkapital nochmals ein Loch stopfen... dies reicht aber nicht wirklich weit.


    Fazit aus meiner Sicht: Aktien-Kapitalerhöhung (Vorsicht: nicht bedingte Aktienkapitalerhöhung) im 2022 nicht nötig, jedoch garantiert im 2023 kommend, sofern das E-Rezept final gelauncht wird und sie ins Marketing reinbuttern wollen (was sie ja schon letztes Jahr zu früh gemacht haben).


    Alle Angaben ohne Gewähr - habe nur kurz den Jahresabschluss 2021 und die Unternehmensziele 2022 herangezogen


    Betreffend Short-Squeeze


    Bei ca. 30 % leerverkauften Aktien (entspricht ja +/- 3 Mio. Aktien) und täglichen Handelsumsätzen von irgend 100k Aktien kann es aus meiner Sicht durchaus zu einem Squeeze kommen, unabhängig wie das Aktionariat aufgestellt wird. Entscheidend ist nur, ob die Shortseller gleichzeitig zur Tür raus wollen. Wenn wallstreetbets auf ROSE aufmerksam wird, dann wäre es einfach noch 100 x heftiger...

  • GloomBoomDoom hat am 10.08.2022 14:59 geschrieben:

    Quote

    Wenn wallstreetbets auf ROSE aufmerksam wird, dann wäre es einfach noch 100 x heftiger...

    Ja, Mann. Das wär's.
    Die Sorgen von ZurRose lassen sich allerdings nicht mit einem ShortSqueeze lösen. Und auch wenn vielleicht erst 2023, die Finanzierungsfrage ist nicht vom Tisch.


    Ich denke, es ist gar nicht mal die KE ob und wann und wieviel, sondern einfach die Ungewissheit.
    Deshalb wird es wichtig sein, ob es dem Herrn Oberhänsli gelingt, nächste Woche mit einer glaubwürdigen 12 Monatssicht etwas Ruhe in das Ganze zu bringen.


    Positiv: Wir lernen alle wieder was.
    Auch das Management bei ZurRose wie schon das bei (der alten) Aryzta und bei AMS: Es ist zwar lustig, mit dem Geld anderer Leute bunte Sachen zusammenzukaufen und erstaunlicherweise, je toller man sich aufführt, desto mehr Geld gibt es.
    Aber irgendwann ist immer fertig lustig. Und dann gibt es kein Geld mehr, selbst wenn es Sinn machen würde. Und jeder staunt über die hohen, immateriellen Werte, die berichtigt werden müssen.
    Deshalb, Herr Oberhänsli, etwas Demut am 18. August und auch vom Sparen reden.


    Auch Positiv: Die vielen bewilligten Aktien können nicht so ohne weiteres unter Ausschluss des Bezugsrechts verramscht werden.


    Ungut für den Herrn Oberhänsli: Die Institutionellen, bei denen er vor 9 Monaten 180Mio bei 290 platziert hat, sitzen ihm sicher im Nacken.
    Deshalb wieder Positiv: Da diese Institutionellen auch keine Verwässerung zu 50 CHF wollen können, bieten sie vielleicht Hand zu einer ausserbörslichen Finanzierung, zum Beispiel Zeichnungszusage einer Wandelanleihe mit einem relativ hohen Strike, so etwa bei CHF105. Das brächte Geld, bei einer mässigen Verwässerung.
    Und wenn die Instis zu zersplittert sind um das allein zu stemmen, finden sie einen aktivistischen PE Investor, der die Finanzierung mitmacht und dem Herrn Oberhänsli fortan auch in den Nacken schnauft.
    So könnte das gehen. Wichtig ist, wie und was das Management nächste Woche kommuniziert.

    Nichts ist wie es scheint, wenn man nur mit einem Auge sieht

  • gertrud hat am 10.08.2022 19:57 geschrieben:

    Quote

    gertrud hat am 10.08.2022 19:57 geschrieben:




    Auch das Management bei ZurRose wie schon das bei (der alten) Aryzta und bei AMS: Es ist zwar lustig, mit dem Geld anderer Leute bunte Sachen zusammenzukaufen und erstaunlicherweise, je toller man sich aufführt, desto mehr Geld gibt es.
    Aber irgendwann ist immer fertig lustig. Und dann gibt es kein Geld mehr, selbst wenn es Sinn machen würde. Und jeder staunt über die hohen, immateriellen Werte, die berichtigt werden müssen.
    Deshalb, Herr Oberhänsli, etwas Demut am 18. August und auch vom Sparen reden.

    So ist es. Herr Oberhänsli und die ganze Zur Rose Gruppe muss sich jetzt auf einen positiven EBIT konzentrieren und realistische Prognosen abgeben und diese zukünftig einhalten!


    Jeder der die KE bei AMS / Aryzta / MB mitverfolgt hat oder da mitinvestiertet war weiss das wenn das Vertrauen mal weg ist es sehr surreale Bewertungen geben kann an der Börse.


    Da wurden an der Börse zeitweise nicht mal mehr die vorhandenen Barmittelbestände kapitalisiert!


    Die haben sich echt verrannt wegen dem E-Rezept leider!


    Ich bin gespannt auf das was bald mal kommuniziert wird.

    ...have fun, it's not all about the money *preved*

  • Spannung steigt

    Nächsten Donnerstag werden wir hier wohl mehr wissen. Ob sich die Leerverkäufer vor dem 18.8 eindecken werden? Der Schuss kann in beide Richtungen gehen.

  • Sieht nicht nach Eindeckung aus.... die Aktie wird einfach jeden Tag runtergedrückt. Selbst kleinste Gegenbewegungen intraday werden sofort abverkauft.


    Das sind schon heftige Kurse. Marktkapitalisierung bei noch rund CHF 660 Mio. - Seit der Ankündigung der Kapitalerhöhung vom 06.04.2022 haben wir ca. 58 % verloren. Selbst übelste Badnews Morgen müssten irgendwann ja in den Kurs reingeprügelt sein.