• also bitte schön, sei auch ein wenig sachlich, lieber Rub...

    Rub al-Khali hat am 23.03.2021 13:36 geschrieben:

    Rub al-Khali

    - Ja, Zyesami muss sich noch beweisen resp. wir warten noch auf die Daten aus den klinischen Studien.
    - Und ja, mir geht es auch zu wenig schnell.

    Ob Du nun zu den Gläubigen oder Nichtgläubigen von RLF/.. gehörst lasse ich im Raum stehen. Doch erwarte ich von Dir und Vergleichbaren zumindest, dass von Roche gemeldete "Erfolgsergebnisse" in den Kontext der PR gestellt werden, vorliegend sogar in jenen von Roche selbst.
    Zuweilen habe ich hier das Gefühl, alles was die BP schreibt, ist zwangsläufrig super....


    Ich behaupte jetzt nicht, dass dieses Roche-Medi (Coktail) gut oder schlecht ist, doch was schreiben sie tatsächlich?
    Ich wiederhole partiell:


    Eine Medikamenten-Kombination ist laut neuen Studiendaten, Link öffnet in einem neuen Fenster des Schweizer Pharmakonzerns Roche gegen das Coronavirus wirksam. Ein Antikörper-Cocktail aus Casirivimab und Imdevimab habe Krankenhaus-Einweisungen und Todesfälle um rund 70 Prozent reduziert, teilte Roche mit. Die Medikamente wurden infizierten, aber nicht hospitalisierten Patienten verabreicht.

    Textabschnitt 1
    Ein Antikörper-Cocktail aus Casirivimab und Imdevimab habe Krankenhaus-Einweisungen und Todesfälle um rund 70 Prozent reduziert
    ...habe Krankenhgauseinweisungen und Todesfälle um rund 70% reduziert.................OK, Binaco will das einmal glauben


    Textabschnitt 2
    Die Medikamente wurden infizierten, aber nicht hospitalisierten Patienten verabreicht.....Nein, kann Binaco nicht verstehe?
    Was soll das genau? Konnten Sie die Einweisungen und Todesfälle um 70% reduzieren, obschon keine Einweisungen stattfanden (was dann aber 100% wären)!?


    Einen guten Schrifsteller zeichnet aus, dass er aus Scheisse auch einen spannenden Roman schreiben kann.

    Ich kann nur interpretieren, was ich lese.
    Und Du?


    Edit:
    Bevor Du nun meine stat. Erfahrung angreifst;
    Ja, mir ist klar, dass man diese 100/70 auch anders auslegen kann.

    - 100% ausserhalb Spital getestet, wovon
    - 30% später eingeliefert werden mussten.

    Im Umkehrschluss hierzu mein Fazit:
    - es handelte sich ausserhalb somit um infizierte Personen, weil nicht eingewiesen leicht oder supperleicht infiziert
    - Eventuell, wie übrigens bei der absolut grossen Mehrzahl aller (weltweit) infizierten Personen, wäre noch nicht einmal eine Behandlung erforderlich gewesen (wie bei mir vor ca. 2 Monaten)
    - und dennoch musste aus dieser Prüfgruppe 30% eingeliefert werden!?


    Na ich weiss nicht so recht......wie wirksam ist dieses gute Roche-Medi nun?

  • oblomov hat am 23.03.2021 15:38 geschrieben:

    Quote

    Binaco hat am 23.03.2021 15:26 geschrieben:

    Ich meine mich zu erinnern, dass solche Antikörper-Coctails nur in einem kurzen Zeitfenster (3 Tage oder so) nach der Infektion wirkungsvoll verabreicht werden können, d.h. Zyesami könnten diese nicht ersetzen. Nach 3 Tagen ist man noch nicht auf der Intensivstation. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

    oblomov


    Ja, dieser 3-Tage-Wert habe ich auch irgend einmal aufgeschnappt.


    Meine Zeilen schrieb ich aber nicht deswegen.
    Ich glaube, Zyesam wird eine positive Wirkung nachgewiesen werden können, besser als allen anderen, bis heute bekannten Medis. Auch wenn wir die Zahlenwerte noch nicht kennen so bin ich mir sicher, dass Zyesami besser als SOC sein wird (war zumindest nach 28 Tagen so, wenn anscheinend damals noch nicht ganz stt. signifikant), dies auch noch bei bereits bekannter Verkürzung Spitalaufenthalt von 10 Tagen.


    Was ich auch noch daraus ableite (ICH), Zyesami zeigt seine Wirkung bei der wirklich härtesten Kontrollgruppe, den Schwerstkranken auf dem (sorry) Sterbebett.


    Daraus leite ich ab:
    RLF-100 in inhalativer Form, auf analoger Wirkung aufbauend, wir für Patienten in frühem Stadium eine enorme Wirkung haben.


    Klar, einige Hausaufgaben sind noch zu machen resp. in Arbeit, aber;
    Sollte sich dies bestätigen, dann würde mich dann mal interessieren, wie ein direkter Vergleich mit dem Roche-Gepansche aussieht, bei welchem trotz Behandlung 30% der leichten Fälle dennoch eingeliefert werden müssen.

    Sollte meine Interpretation dieser Zahlenwerte Roche falsch sein, dann sorry, ich ziehe nur Rückschlüsse, welche diese Roche-PR hergibt.
    Ich lasse mich gerne berichtigen, doch warten wir doch einfach einmal ab.

  • Binaco hat am 23.03.2021 15:44 geschrieben:

    ich? ich hab einfach eine Meldung gepostet um die Allgemeinheit hier zu informieren, dass es wieder mal ein Ergebnis von einem Marktmitstreiter gibt, da ich interpretiert habe, es könnte von Interesse sein. Entschuldigt, wenn das unangebracht war. Ich bin über die Gepflogenheiten in diesem Forum nciht mehr so up-to-date.


    Wieso von Interesse? nun ja, weniger Hospitalisierung = weniger potentielle Klienten für Relief. weniger Todesfälle = weniger Grund für EUA. Covid-window-of-opportunity für Relief schliesst sich immer mehr.


    Wie du das interpretierst ist deine Sache und darüber will ich mich nciht äussern. danach gefragt hab ich bestimmt nicht. nur danach was Relief so macht.

  • Frettchen... nicht ganz meine Artgenossen, aber fast. Triggert mich trotzdem :P

    Molnupiravir, ursprünglich für die Grippetherapie entwickelt, aber nicht zur Zulassung gebracht. Recycling ist aber ja heute en vogue :)


    gertrud, wie schätzt du die Gafahr ein, dass bisherige mAb's je mehr sich das Virus verändert an Wirkung verlieren? Gerade Elly Lilly hatte ja letzte Woche bekannt gegeben, dass man bereits weniger Bestellungen verzeichnet, weil man befürchtet, dass die Mutaten dem Wirkstoff die rote Karte zeigen.

  • el Huron hat am 23.03.2021 18:55 geschrieben:

    Quote

    gertrud, wie schätzt du die Gafahr ein, dass bisherige mAb's je mehr sich das Virus verändert an Wirkung verlieren? Gerade Elly Lilly hatte ja letzte Woche bekannt gegeben, dass man bereits weniger Bestellungen verzeichnet, weil man befürchtet, dass die Mutaten dem Wirkstoff die rote Karte zeigen.

    Deshalb werden die Monoklonalen Antikörper ja gerne als Cocktail verabreicht. Aber idealerweise lässt man es ja gar nicht soweit kommen, dass MAb iV überhaupt zum Einsatz kommen.
    Ich stelle mir die ideale Corona Prävention und Behandlung der Zukunft etwas trivial ausgedrückt so vor:


    1. Prävention: Impfung, nötigenfalls wie die Grippeimpfung periodisch aufgefrischt und Mutanten angepasst


    2. Schnelltest, und wenn Positiv


    3. Therapie: Oral als Tablette über 1-2 Wochen, mit einem Kombinationspräparat mit einem Proteasehemmer und einem Nucleosidanalog. Das entspricht einer zweifachen Attacke: Einerseits auf den Vermehrungsmechanismus des Virus, aber auch auf das Erbgut (RNA) des Virus selber.


    Bei Punkt 1 und 2 sind wir ja schon sehr weit, bei 3 ist man dran und sollte bis Mitte Jahr wissen, ob das erfolgversprechend ist.
    Ich finde es absolut faszinierend, was die Wissenschaft in den letzten 12 Monaten für Fortschritte beim Verstehen und Therapieren gemacht hat. Und bin entsprechend zuversichtlich.

  • Molnupiravir

    Eigentlich warten und hoffen wir ja immer noch alle, dass NeuroRX mit einer positiven Meldung in den nächsten Tagen alles klar macht. Dann gibt's auch wieder was zu diskutieren.


    Was die direkte Konkurrenz zu Zyesami angeht ist die Roche Meldung nicht gross relevant.
    Da wäre mein Fokus in den nächsten Wochen eher auf Molnupiravir, von Merck entwickelt. Hier müssten bald mal Zwischenresultate von der laufenen klinischen Studie kommen. Und wenn sich da eine gute antivirale Wirkung bestätigt, wäre das ein echter Durchbruch.
    (Covid-19 infiszierte Frettchen konnten nach 24 Std schon mit anderen rumknutschen, ohne das Virus zu übertragen, wenn mit Molnupiravir behandelt. Aber wer will schon mit einem Frettchen knutschen . . .)

  • Brix hat am 17.03.2021 12:50 geschrieben:

    Quote

    dale.kern hat am 17.03.2021 12:10 geschrieben:


    Im übrigen empfehle ich den Pushern hier dringend den Kindergartenmodus zu verlassen. In den meisten US Diskussionsforen kann man sich als "barish" oder "bullish" bezeichnen. Dort hat keiner damit ein Problem. Der Leser kann bei Pro's und Contra's selber entscheiden, welche Argumente für ihn in Frage kommen. Im Vergleich dazu ist das hier ist ein komplett trauriger Kindergarten.


    Ich habe beim Stand von 0.60 von dieser Aktie abgeraten (nicht vorher). Seither hat die Aktie 50% verloren. Das sind meine Fakten, wo sind deine Fakten Kollege ?

    Denke, Mr. Brix hat wieder zugekauft, da er so positiv schreibt.


    Eigentlich wieder am Boden angekommen, warten auf News, bis es wieder abgeht, oder was meint Ihr, ohne zu pushen, aber wie man längerfristig hinschaut, ist der Boden etwa bei 0.2500.


    Ja, das war schon gut, bei 0.60 auszusteigen, denn höher ist nicht drinnen, also momentan, kein übergewichtiges durchbrechen. Aber nun, News sind ausstehend, viele berichten positives im Forum, und Relief ist gewachsen mit den ZuInvestments, oder bin ich da falsch?


    Danke für Eure haltung an diesem Tiefpunkt der Sache.

  • @Beobachter

    Der Boden könnte bald erreicht sein ich sehe ihn bei 0.25 aber das ist reine Spekulation. Der Investor der 10 Milionen hier reingesteckt hat, hat etwa zu diesem Preis seine Aktien bekommen.


    Ob dieser Investor mehr weiss? Keine Ahnung..


    Hätte JJ damals nicht mitten während des Tageshandels widersprüchliche unverständliche abgeänderte PR's rausgehauen wären wir jetzt nicht bei diesem tiefen Kurs, denke wir hätten uns im Rahmen 0.40-0.50 gehalten.


    Für die einen ist das negativ da sie viel Buchgeld verloren haben.. Für andere ist das wiederum eine Kaufgelegenheit wenn sie der Sache vertrauen.


    Wie sagt man so schön man kann nur 100% verlieren gegen oben ist offen.. Dies ist aber leichter gesagt wenn mann nicht schon brutal im Minus ist.


    Ich habe momentan noch 80k Shares .. Falls es steigt habe ich nochmals einen schönen Gewinn und falls es sinkt ist der Verlust vertretbar. Ich hoffe die meisten hier haben ihr Risiko angepasst.

  • Entschleunigung

    Ich hatte mich auch wieder eingekauft, in der Erwartung, dass endlich die Resultate der 60 Tage Studie kommen. Gestern habe ich mit Verlust verkauft. Mir wird nach und nach halt Bange, dass die Studie keine so tollen Wirkungen zeigt, wie das hier allgemein erwartet wird. Wenn es besser als von mir erwartet sein sollte, wird es immer noch Zustiegsmöglichkeiten geben. Die Rakete, das war einmal. Die Zukunft wird gemächlicher angegangen. Andere haben halt auch gute Pfeile im Köcher.

    Wenn Zeit wirklich Geld ist, warum sitzen wir dann nicht einfach solange hier, bis wir reich sind?

  • gertrud hat am 23.03.2021 22:53 geschrieben:

    Da bin ich völlig mit dir einverstanden. Man könnte glatt von einer normalen "Grippe-Behandlung" sprechen => Prävention, Früherkennung und mit Pillen die Symptome bekämpfen Für mich daher unverständlich warum man erst sehr spät Therapeutika in den Fokus nimmt. Mittlerweile ist ja erwiesen, dass in den ersten Tagen die Virenlast am höchsten ist.


    RLF sehe ich nach wie vor gut positioniert, das Mittelchen wirkt, 10 Tage früher aus dem Spital mit einem P-Wert von 0.006! Problem, die Studie könnte etwas knapp bemesen sein.

  • Long Covid

    Hallo Zusammen


    Mich beunruhigen ehrlich gesagt eher die Langzeitfolgen von Covid. Anscheinend betrifft dies ja jede Vierte Person, egal ob die Person einen milden oder schweren Verlauf der Krankheit hatte.


    Mich würde darum interessieren, ob die Behandlung mit RLF-100 / Zyesami einen Einfluss auf Long Covid haben könnte. Hat bei den mit Zyesami behandelten Patienten auch jede vierte Person mit Spätfolgen zu kämpfen? Wenn man hier eine Verbesserung feststellen könnte, dann hätte Zyesami ja schon noch ein gewisses Potenzial.


    Kann das jemand einschätzen? Ich bin leider nicht aus dem Gesundheitsbereich.


    Gruss Lebis

  • Langzeitfolgen

    Ich vermute bei rechtzeitiger Behandlung mit Avidaptil werden auch Langzeitschäden vermindert, weil ja das andocken des Virus an die Alveolarzellen in der Lunge verhindert wird, womit das Virus gar nicht aktiv werden kann.


    Auf jeden Fall würde eine vorbeugende Verabreichung mit dem Inhaler die Langzeitschäden verhindern.


    Ob das auch bei schon bestehender Ansteckung funktioniert müsste durch Studien herausgefunden werden.

  • «compassionate use»


    Aus 20min


    Luzerner Hausärztin setzt erstmals in der Schweiz Opaganib ein


    Die Hausärztin Andrea Ludwig hat in Luzern zum ersten Mal in der Schweiz das Arzneimittel Opaganib gegen Covid-19 verabreicht. Laut der Luzerner Zeitung behandelte sie mehrere Patientinnen damit als Ergänzung zur herkömmlichen Therapie. «Das Resultat mit Opaganib als Zusatztherapie ist spektakulär», sagt Ludwig gegenüber der Zeitung.


    Bei zwei erfolgreich behandelten Patienten sei ein Coronatest schon nach drei Tagen negativ gewesen. Normalerweise sind Coronaviren bis zu drei Monate nach der Genesung noch nachweisbar.


    Wirksamkeit nicht belegt


    Opaganib ist eigentlich ein Krebsmedikament, das antiviral und entzündungshemmend wirkt. Es wird als Pille oral eingenommen. Das Arzneimittel soll die Replikation der Viren verhindern.


    Offiziell ist es in der Schweiz nicht zugelassen. Unter der Bezeichnung «compassionate use» dürfen nicht-zugelassene Arzneimittel aber eingesetzt werden, wenn es sich um besonders schwere Krankheitsfälle handelt, bei welchen zugelassene Medikamente nicht zufriedenstellend wirken.



    Mich interessiert mehr könnte Zyesami (Rlf100) nicht auch unter «compassionate use» verabreicht werden?