• Dufry erfährt einen Wachstumsdämpfer - Aktie tiefer


    Der Reisedetailhändler Dufry weiss die Erwartungen an das dritte Quartal zwar zu erfüllen, krebst jedoch bei den Zielvorgaben zurück. Im vorbörslichen Handel gibt die Aktie die Kursavancen vom Freitag wieder preis.


    05.11.2018 08:13


    Von Lorenz Burkhalter


    Analysten hatten bei Dufry im Hinblick auf die Veröffentlichung der Drittquartalszahlen zwar mit einer Wachstumsverlangsamung gerechnet. Seit Montagmorgen steht nun aber fest, dass sich die Umsatzentwicklung um einiges deutlicher abgeschwächt hat. Organisch betrachtet war der Umsatz zwischen Anfang Juli und Ende September gar leicht rückläufig. Schuld war der Zerfall von Schwellenländ-Währungen wie dem argentinischen Peso oder dem brasilianischen Real. Dadurch schmälerte sich die Kaufkraft dortiger Konsumenten.


    Der Wachstumsdämpfer zwingt den Basler Reisedetailhandelskonzern nun zu einer Reduktion seiner diesjährigen Wachstumsvorgaben. Neu strebt das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum in Höhe von 2 bis 3 Prozent (zuvor 5 bis 7 Prozent) sowie eine operative Marge (EBITDA) zwischen 12 und 12,3 Prozent an. Zum Vergleich: Analysten gingen zuletzt von einem organischen Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent und einer operativen Marge von mindestens 12,3 Prozent aus.


    Angesichts der tiefer als erwartet ausgefallenen neuen Zielvorgaben rückt der ansonsten ordentliche Zahlenkranz für das dritte Quartal in den Hintergrund. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär verliert die Dufry-Aktie 3,8 Prozent auf 110 Franken.


    Gewinnerwartungen der Analysten dürften fallen


    Die UBS schreibt auf das dritte Quartal bezogen von einer "durchwachsenen" Geschäftsentwicklung, gewinnt dem Zahlenkranz aber auch ermutigende Aspekte ab. Damit spielt sie einerseits auf die Stabilisierung beim organischen Umsatzwachstum und andererseits die ermutigenden Aussagen zum diesjährigen Cash Flow an.


    Von den überarbeiteten Zielvorgaben schliesst die Grossbank auf zu hohe Gewinnerwartungen. Sie sieht letztere im mittleren einstelligen Prozentbereich fallen. Die Aktie von Dufry wird bei der UBS wie bis anhin mit "Neutral" und einem 12-Monats-Kursziel von 112 Franken eingestuft.

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry erhält Ladenflächen auf 15 Fähren


    Der Reisedetailhändler Dufry baut seine Präsenz auf dem Wasser weiter aus.


    21.11.2018 07:22


    So sei mit P&O Ferries ein langfristiger Vertrag für Ladenflächen über 3600 m2 auf 15 Fährschiffen unterzeichnet worden, teilte Dufry am Mittwoch mit. Der Betrieb der insgesamt 19 Läden soll zwischen April und Mai des kommenden Jahres aufgenommen werden.


    Die Fähren würden auf dem Ärmelkanal, der Nordsee sowie auf der Irischen See verkehren. Dufry werde die neuen Läden unter der Marke "World Duty Free" betrieben, so die Meldung. Der Vertrag stehe im Einklang mit der Strategie, die Geschäfte auf Kreuzfahrt- und Fährschiffen auszubauen. Angaben zu den finanziellen Details werden in der Meldung nicht gemacht.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry plant fünf Hudson-Geschäfte am Flughafen Zürich


    Dufry errichtet am Flughafen Zürich fünf weitere Hudson-Geschäfte. Ein entsprechender Vertrag zwischen Dufry und der Flughafen Zürich AG sei unterzeichnet worden.


    22.11.2018 07:27


    Dies hiess es in einem Dufry-Communiqué vom Donnerstag. Die Dufry-Tochter Hudson verkauft in ihren Reisekiosks eine breite Palette an Reiseutensilien sowie Produkten wie Bücher, Zeitschriften, Snacks, Getränke, Souvenirs und Elektronik.


    Von den neuen Geschäften in Zürich werden deren drei im Terminal A und deren zwei in den Terminals B und D domiziliert sein. Damit könnten die Reisenden künftig sowohl im Abflugbereich in der Schengenzone als auch im Non-Schengen-Bereich bei Hudson einkaufen. Der Vertrag für die Geschäfte habe vorerst eine Laufzeit von 5 Jahren und gelte ab dem 1. Januar 2019, hiess es in der Mitteilung.


    Dufry betreibt aktuell bereits zwei Hudson-Filialen am Flughafen Zürich, eine im Terminal E und eine andere im Ankunftsbereich 1.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry setzt Rückzug von brasilianischer Börse um


    Dufry hat die letzten Schritte für den Rückzug von der brasilianischen Börse eingeleitet. Dieser Rückzug war im vergangenen August angekündigt worden.


    29.11.2018 06:47


    Konkret sei am Mittwoch nach Beendigung der Brazilian-Depositary-Receipts-Programm (BDR) ein Antrag auf Löschung der Registrierung als ausländischer Emittent sowie auf ein Delisting bei den zuständigen Behörden gestellt worden, teilte Dufry am Mittwochabend mit.


    Im August war der Rückzug mit der geringen Liquidität der BDRs begründet worden. Ausserdem reduziere der Schritt die operative Komplexität. Der Handel mit Dufry-Wertpapieren soll künftig auf die Schweizer Börse SIX konzentriert werden.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry: Einstiger Grossaktionär kauft kräftig zu


    Vor zwei Jahren bei Kursen um 150 Franken ausgestiegen, kauft der Grossaktionär GIC bei Dufry nun wieder kräftig Aktien zu. Der Singapurer Staatsfonds und der Reisedetailhändler haben eine gemeinsame Vergangenheit.


    Aktualisiert um 09:15


    Von Lorenz Burkhalter


    Es ist wohl die Nachricht des Tages: Der Staatsfonds von Singapur, kurz GIC, baut seine Beteiligung am Reisedetailhandelskonzern Dufry kräftig aus. Neu kontrolliert der bedeutende Aktionär 5,05 (zuvor 3,5) Prozent der ausstehenden Aktien, wie am frühen Freitagmorgen einer Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX zu entnehmen ist.


    An der Schweizer Börse SIX reagieren die Anleger eher unterkühlt auf die Neuigkeiten. Nach einem frühen Rückschlag auf 89,06 Franken gewinnt die Dufry-Aktie zur Stunde gerademal 0,1 Prozent auf 90,16 Franken.


    Eine gemeinsame Vergangenheit


    Beobachter zeigen sich überrascht, hat die Beteiligungserhöhung doch Signalwirkung. Umso mehr, als dass die Aktie des Reisedetailhandelskonzerns aus Basel zuletzt kräftig unter die Räder geriet. Alleine seit anfangs Dezember errechnet sich ein sattes Minus von fast 15 Prozent. Das ist doppelt soviel wie der Swiss Performance Index (SPI) in dieser Zeit eingebüsst hat.


    GIC ist beileibe kein Unbekannter. Dufry und den Staatsfonds von Singapur haben eine gemeinsame Vergangenheit. Als Dufry im Jahr 2015 ein Angebot für den italienischen Rivalen World Duty Free abgab, half GIC gemeinsam mit zwei weiteren Staatsfonds, die milliardenschwere Übernahme zu stemmen. In der Spitze hielt GIC knapp 8 Prozent der Stimmen.

    Quote

    Cleverer Staatfonds von Singapur: Bei Kursen von 150 Franken oder mehr ausgestiegen, kauft #GIC nun wieder munter Aktien des Reisedetailhandelskonzerns #Dufry zu. $DUFN $DFRYF


    — cashInsider ( cashinsider) December 21, 2018

    Im April 2017 verkaufte der Grossaktionär sein Aktienpaket dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion an die übernahmehungrige HNA. Damals war von einem Verkaufspreis von 160 Franken oder mehr die Rede. Der letzten Offenlegungsmeldung zufolge ist der hochverschuldete chinesische Mischkonzern bis heute über ein kompliziertes Derivatkonstrukt mit 20,92 Prozent an Dufry beteiligt.


    Grosszügige Dividendenpolitik


    Erst im September dieses Jahres meldet sich GIC dann erstmals wieder als bedeutender Aktionär mit 3,12 Prozent der Stimmen zurück. Schon kurz danach stockte der Staatsfonds die Beteiligung etwas auf.


    Den Aktionären von Dufry dürfte das Jahr 2018 wohl nicht in guter Erinnerung bleiben. Satte 38 Prozent büsste die Aktie seit Januar ein. Zuletzt sorgte das Unternehmen mit einer Reduktion der diesjährigen Wachstumsprognosen für Gesprächsstoff, nachdem der Umsatz im dritten Quartal sogar leicht rückläufig war. An der Dividende von 3,75 Franken je Aktie hält Dufry allerdings weiterhin fest. Nach dem starken Kursrückgang der letzten Wochen ergibt das mittlerweile eine attraktiv hohe Rendite von mehr als 4 Prozent.

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry vereinfacht die Organisation und will zukaufen


    Der Reise-Detailhändler Dufry nimmt weitere Anpassungen in seiner Organisation vor und ernennt einen neuen Finanzchef. Zudem will die Gruppe kleinere und mittelgrosse Firmen zukaufen.


    18.01.2019 07:44


    Dufry vereinfacht den Aufbau, in dem die heutigen Bereiche Südeuropa und Afrika sowie Grossbritannien und Zentraleuropa neu in der Division Europa&Afrika zusammengelegt werden. Die Leitung des Geschäfts übernimmt Eugenio Andrades. Die restlichen Divisionen - es sind dies Osteuropa, Asien&Australien, Lateinamerika und Nordamerika - bleiben.


    Weiter will Dufry die solide Finanzlage des Unternehmens auch dazu nutzen, im laufenden Jahr kleinere und mittlere Unternehmen zuzukaufen. Es sollen dabei leicht integrierbare Firmen übernommen werden. Gleichzeitig werde man weiterhin Kapital über Dividendenzahlungen an die Aktionäre zurückführen, verspricht das Unternehmen.


    Einen gewichtigen Wechsel gibt es in der Geschäftsleitung. Der Finanzchef Andreas Schneiter wird auf Ende März zurücktreten. Er tue dies aus persönlichen Gründen. Seine Nachfolge tritt im April Yves Gerster an. Darüber hinaus werden neu alle Divisionsleiter in die Geschäftsleitung aufgenommen.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Gastspiel von HNA als Dufry-Grossaktionär ist beendet


    Das Gastspiel der chinesischen HNA Group als Grossaktionär beim Reisedetailhändler Dufry ist zu Ende.


    06.02.2019 07:35


    Laut einer Beteiligungsmeldung der Schweizer Börse SIX ist der Anteil durch den Verfall von Derivaten auf unter 3 Prozent von zuvor gemeldeten 20,92 Prozent gesunken.


    Der chinesische Mischkonzern HNA hatte die Beteiligung von über 20 Prozent an Dufry im Jahr 2017 aufgebaut, wobei der grösste Teil dieser Aktien von den Singapurer Staatsfonds GIC und Temasek erworben wurde.


    Die aggressive Akquisitionspolitik und eine hohe Schuldenlast führte jedoch zu einem Liquiditätsengpass bei HNA. Im Rahmen einer sogenannten Equity-Collar-Transaktion, die den Kauf einer Put-Option und den Verkauf einer Call-Option umfasst, wurden die Dufry-Titel in der Folge an eine Bank ausgeliehen und von dieser dann weiterverkauft.


    Nachdem diese Derivate nun offenbar ausgelaufen sind, zählt HNA auch offiziell nicht mehr zu den Grossaktionären bei Dufry. Gemäss den aktuellen Beteiligungsmeldungen ist eine Aktionärsgruppe um den Verwaltungsrat mit 17,85 Prozent der grösste Anteilseigner. Auch der Staatsfonds GIC baute sich 2018 wieder eine Position von über 5 Prozent auf.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry beim Reingewinn unter den Prognosen


    Der Reise-Detailhändler Dufry ist im Geschäftsjahr weiter gewachsen. Nach der deutlichen Abschwächung des organischen Wachstums im dritten Quartal nahm Dufry im Schlussquartal wieder etwas an Fahrt auf.


    14.03.2019 07:39


    Mit Blick auf 2019 rechnet Dufry trotz anhaltenden Gegenwinden in einigen Schlüsselmärkten mit einer positiven Entwicklung.


    Der Umsatz stieg 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent auf 8,68 Milliarden Franken, wie Dufry am Donnerstag mitteilte. Auf organischer Ebene resultierte ein Plus von 2,7 Prozent. Im ersten Halbjahr lag das organische Wachstum noch bei 5,5 Prozent. Aufgrund der schwächeren Entwicklung in Märkten wie Brasilien, Argentinien und Spanien resultierte dann im dritten Jahresviertel organisch ein Rückgang von 0,7 Prozent. Im Schlussquartal sah es mit +1,8 Prozent allerdings wieder etwas besser aus.


    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA legte um 3,3 Prozent auf 1'040 Millionen Franken zu. Die EBITDA-Marge lag mit 12,0 Prozent auf Vorjahresniveau. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 135,4 nach 110,9 Millionen im Vorjahr. Nach Minderheiten stieg der Gewinn um 26,4 Prozent auf 71,8 Franken.


    Nachdem der Reise-Detailhändler bereits im Vorjahr die Zahlung einer Dividende wieder aufgenommen hat, können sich die Aktionäre auch in diesem Jahr wieder auf eine Ausschüttung freuen. Der Generalversammlung werden 4,00 Franken je Aktie vorgeschlagen, nachdem es im Vorjahr 3,75 Franken waren.


    Mit den vorgelegten Zahlen hat Dufry die Erwartungen gemäss AWP-Konsens beim Umsatz leicht übertroffen, beim EBITDA dagegen leicht verfehlt, während der Reingewinn nach Minderheiten deutlich unter den Prognosen lag.


    Mit Blick nach vorne geht das Unternehmen weiter von Gegenwinden in einigen Märkten aus - insbesondere in Brasilien, Argentinien und zu einem geringeren Grad auch in Spanien. Der Beginn des Jahres 2019 deute aber auf eine graduelle Verbesserungen des organischen Wachstums über das Jahr hin.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry steckt tief in den roten Zahlen


    Erwartungsgemäss weist der Duty-Free-Konzern Dufry einen hohen Verlust aus. Im Lauf des Jahres sollen sich die Zahlen verbessern.


    14.05.2019 07:28


    Der Reise-Detailhändler Dufry hat im ersten Quartal 2019 beim Umsatz weiter zugelegt. Unter dem Strich resultierte erwartungsgemäss ein hoher Verlust, wobei bei den Gewinnzahlen der Vergleich mit dem Vorjahr durch den neuen Rechnungslegungsstandart IFRS 16 erschwert wird. Für das laufende Jahr zeigt sich Dufry zuversichtlich und rechnet mit einer Beschleunigung beim organischen Wachstum.


    Die Verkäufe stiegen um 3,4 Prozent auf 1,88 Milliarden Franken. Organisch entspreche dies einem Wachstum von 2,0 Prozent, teilte Dufry am Dienstag mit. Zudem wirkten sich die Währungen mit +1,4 Prozent positiv auf die Umsatzentwicklung aus.


    Der Bruttogewinn erhöhte sich um 4,2 Prozent auf 1,36 Milliarden, die entsprechende Marge verbesserte sich um 40 Basispunkte auf 60,3 Prozent. Mit den Zahlen hat Dufry die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und Bruttogewinn leicht übertroffen.


    Hoher Verlust


    Bei den Gewinnzahlen hatten die meisten Experten keine Prognosen gewagt, zumal der Vorjahresvergleich aufgrund der Umstellung zu IFRS 16 erschwert war. Die Umstellung betrifft das Unternehmen sehr stark, zumal unter dem neuen Standard der fixe Teil der Konzessionen kapitalisiert wird.


    Den bereinigten operativen Gewinn auf Stufe EBIT beziffert Dufry auf 46 Millionen, bei einer entsprechenden Marge von 2,4 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein Reinverlust im saisonal schwächsten Quartal von 109,5 Millionen nach einem Fehlbetrag von 47,5 Millionen in der Vorjahresperiode. Auf bereinigter Basis lag das Reinergebnis bei -8,8 Millionen.


    Besser vergleichbar mit dem Vorjahr ist dagegen die Entwicklung bei den Cashflows. So erreichte der operative Cashflow im ersten Quartal 159,3 Millionen nach 164,7 Millionen im Vorjahr. Der Equity-Free-Cash-Flow lag bei -123 Millionen nach -103 Millionen im Vorjahr.


    Ausblick zuversichtlich


    Bei den Regionen machten dem Unternehmen im wichtigen Markt Südamerika die Währungsturbulenzen in Argentinien und Brasilien schwer zu schaffen. Auf organischer Ebene schrumpfte die Region um 10,8 Prozent. Allerdings hätten sich die Geschäfte in Mexiko und in der Karibik gut entwickelt, heisst es weiter. Dank neuen Konzessionen stieg dagegen der Umsatz in der Region Asien-Pazifik und im Mittleren Osten um 17,3 Prozent an.


    In Nordamerika lag das organische Wachstum bei 5,3 Prozent, was Dufry hauptsächlich auf eine gute Entwicklung im "Duty-paid"-Geschäft zurückführt. In der Region Europa und Afrika lag das organische Wachstum bei 2,4 Prozent.


    Für das Gesamtjahr zeigt sich Dufry in der Mitteilung zuversichtlich. So habe sich im Monat April das organische Wachstum auf +2,4 Prozent beschleunigt. Konkrete Angaben zum Gesamtjahr werden in der Mitteilung nicht gemacht. Dagegen wurden die Mittelfristziele bestätigt. Demnach will Dufry jährlich organisch um 3 bis 4 Prozent wachsen und dabei einen Equity Free Cash Flow von 350 bis 400 Millionen Franken erzielen.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry übernimmt Mehrheit an Moskauer Flughafen-Detailhändler


    Dufry baut seine Präsenz in Russland weiter aus. Der Reisedetailhändler übernimmt 60 Prozent am russischen Unternehmen RegStaer Vnukovo.


    05.06.2019 07:28


    Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilte Dufry am Mittwoch mit. Angaben zum Preis wurden in der Meldung nicht gemacht.


    RegStaer Vnukovo betreibt am Moskauer Flughafen Vnukovo 30 Läden auf 6'800 Quadratmetern und erzielte den Angaben zufolge 2018 einen Umsatz von 58,8 Millionen Euro. Die Konzession laufe noch bis zum Jahr 2035, so das Communiqué. Dufry geht davon aus, die Transaktion im dritten Quartal abzuschliessen.


    Dufry ist in Russland bereits an den Moskauer Flughäfen Sheremetyevo und Domodedovo präsent, sowie in Sankt Petersburg, Sochi und Krasnodar.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry unterzeichnet Vertrag für sieben Läden am Flughafen Helsinki


    Der Reisedetailhändler Dufry hat mit dem Flughafenbetreiber Finavia einen Siebenjahresvertrag für den Betrieb von sieben neuen Luxus- und Detailhandels-Länden am Flughafen Helsinki unterzeichnet.


    01.07.2019 07:24


    Damit kämen für Dufry dort 700 m2 an neuer Landefläche sowohl im Schengen- als auch im Nicht-Schengen-Bereich hinzu, teilte Dufry am Montag mit.


    Der Vertrag stärke die eigene Position am Flughafen Helsinki, hiess es weiter. Insgesamt verfüge man dort nun über eine Ladenfläche von annähernd 4'000 m2. In drei der neuen Ladeneinheiten will Dufry die eigenen Shop-Konzepte etablieren. Zudem sollen neue Luxusmarken eingeführt werden, wie es weiter hiess. Dazu zählten die Marken Longchamp, Coach, Jimmy Choo und Chloe.


    Die Arbeiten zur Entwicklung der neuen Shops beginnen den Angaben zufolge in diesem Jahr und werden bis 2021 schrittweise fortgesetzt.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry eröffnet in Brasilien ersten Shop an der Grenze


    Dufry hat in Brasilien den ersten Laden an der Grenze des Landes eröffnet.


    23.08.2019 07:41


    Der Shop mit einer Verkäufsfläche von 850 m2 steht in der Stadt Uruguaiana an der Grenze zu Argentinien. Dort werde den Kunden ähnlich wie in den Dufry-Läden an den brasilianischen Flughäfen eine breite Auswahl an internationalen Markenprodukten angeboten, teilte das Unternehmen am Freitag mit.


    Zu den Marken, deren Produkte im Dufry-Shop zu kaufen sind, zählen den Angaben zufolge MAC, Victoria's Secret, Lindt, Johnnie Walker, Chivas, Absolut, Tanqueray, Lacoste oder Desigual. Duty-Free-Shops an Grenzen gebe es bereits in Südamerika und sie seien sehr beliebt, auch bei Brasilianern, hiess es weiter. Weitere solche Dufry-Läden seien in Planung.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry erweitert Angebot im brasilianischen Flughafen Florianópolis


    Dufry hat einen Vertrag zur Erweiterung seiner Verkaufsflächen im brasilianischen Flughafen Florianópolis unterzeichnet. Die Läden befinden sich im neuen Terminal des Flughafens, das im nächsten Monat seine Pforten öffnen wird. Zum finanziellen Umfang des Vertrags machte Dufry in einer Mitteilung von Donnerstag keine Angaben.


    12.09.2019 07:45


    Der Vertrag umfasst zwei Duty-free-Shops und einen Duty-paid-Shop mit einer Gesamtfläche von 650 Quadratmetern. Das neue Terminal ist gemäss Mitteilung vier Mal grösser als das existierende und werde jährliche Passagierkapazitäten auf 8 Millionen verdoppeln.


    Betreiber des Florianópolis International Airports ist die Zürich Flughafen AG.


    sig/jb


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry gewinnt vor Gericht

    Der Reisedetailhändler darf in Brasilien 40 bis 50 Mio. Fr. an Steuern zurückfordern. Der Entscheid eines Bundesgerichts ist rechtskräftig geworden.


    (AWP) Dufry (DUFN 81.74 2.07%) darf in Brasilien zu viel bezahlte Steuern aus früheren Jahren zurückfordern. Eine brasilianische Tochter des Reisedetailhändlers hat sich vor Gericht gegen die Steuerbehörde durchgesetzt.


    Der entsprechende Entscheid eines Bundesgerichts in Rio de Janeiro sei rechtskräftig geworden, teilte Dufry am Freitag mit. Derzeit würden die konkrete Höhe der Steuerrückforderung geprüft, ebenso wie Effekte, die diese teilweise oder ganz ausgleichen würden sowie der Zeitpunkt der Rückzahlung und die finanziellen Auswirkungen.


    Aktuell rechnet Dufry unter dem Strich mit einem positiven einmaligen Effekt von 40 bis 50 Mio. Fr. in der Rechnung für das Geschäftsjahr 2019. Allerdings dürfte es bis zur tatsächlichen Rückzahlung dauern, wie es im Communiqué hiess: Dufry müsse nun erst die Durchsetzung der Rückzahlung initiieren, was sich über Jahre hinziehen könnte.

  • Dufry und Tochter Hudson verlängern Duty-Free-Vertrag am Flughafen Toronto


    Der Reisedetailhändler Dufry und dessen Tochtergesellschaft Hudson werden auch in Zukunft am Pearson International Airport in Toronto Duty-Free-Läden betreiben. Der Flughafen hat mit Hudson und Dufry einen über acht Jahre laufenden Vertrag abgeschlossen. Die Laufzeit ist von Juni 2022 bis im Sommer 2030.


    23.12.2019 15:22


    Damit werde die langjährige, seit 35 Jahren laufende Partnerschaft mit den kanadischen Flughafenbehörden in Toronto verlängert, teilte Dufry am Montag mit. Der Vertrag beinhalte unter anderem auch Abmachungen zum gemeinsamen Ausbau und Modernisierung des Duty-Free-Geschäfts.


    Aktuell bewirtschaften Dufry und Hudson am Flughafen in Toronto, wo pro Jahr mehr als 50 Millionen Passagiere verkehren, eine Verkaufsfläche in der Grösse von über 50'000 Quadratmetern. Im Rahmen der geplanten Anpassungen werden laut Mitteilung neue Marken und Ladenkonzepte sowie digitale Technologien eingeführt.


    mk/uh


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Wdh Dufry-Aktien durch Asien-Sorgen belastet


    (3.Abschnitt geändert - Laden in Hongkong ist ein Duty-Free-Shop) - Die Aktien des Reisedetailhändlers Dufry fallen zum Wochenauftakt deutlich ins Minus. Am Markt wird das Auftreten einer neuartigen Lungenkrankheit in China als Grund ausgemacht, welche die Reiseaktivitäten am chinesischen Neujahrsfest beeinträchtigen könnte.


    20.01.2020 14:22


    Die Dufry-Aktien verlieren am Montag bis 14.20 Uhr um 5,4 Prozent auf 90,70 Franken. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen wurde dabei bereits überschritten. Der Gesamtmarkt SPI steht derweil um 0,2 Prozent im Plus.


    Nach Berichten zum Ausbruch eines SARS-ähnlichen Virus in China würden Befürchtungen über mögliche Beeinträchtigungen der Reisetätigkeiten während dem chinesischen Neujahrsfest in Asien laut, heisst es am Markt. Dufry verfügt in Asien zwar nur über eine vergleichsmässig geringe Präsenz, betreibt aber z.B. in Hongkong am neuen Bahnhof einen Duty-free-Shop.


    Andere Händler sprechen von charttechnisch motivierten Verkäufe, nachdem die Aktien zwischen 93 und 94 Franken unter eine wichtige Unterstützungszone gefallen seien.


    an/rw


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Dufry hat starkes Schlussquartal und Zukunftssorgen wegen Corona


    Der Reise-Detailhändler Dufry hat im Geschäftsjahrs 2019 den Umsatz gesteigert. Dabei blieb die Dynamik im Schlussquartal hoch. Die Erwartungen erfüllt das Unternehmen beim Umsatz jedoch nicht.


    12.03.2020 07:41


    Konkret stieg der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,9 Prozent auf 8,85 Milliarden Franken. Organisch resultierte ein Plus von 3,0 Prozent, wie Dufry am Donnerstag mitteilte. Im vierten Quartal 2019 lag das Plus bei 3,1 Prozent, nach einem organischen Wachstum von 4,1 Prozent im dritten Quartal und 2,3 Prozent im zweiten und 2,0 Prozent im ersten.


    Der Bruttogewinn stieg derweil um 2,4 Prozent auf 5,32 Milliarden. Die entsprechende Marge verbesserte sich um 40 Basispunkten auf 59,8 Prozent. Die übrigen Profitabilitätskennzahlen sind wegen der umgestellten Rechnungslegung auf IFRS 16 mit dem Vorjahr nur schwer vergleichbar. Der bereinigte operative Gewinn (EBIT) lag bei 767,7 Millionen Franken. Nach Minderheiten blieb allerdings eine Reinverlust von 26,5 Millionen Franken.


    Der frei verfügbare Geldfluss (Equity-Free-Cashflow) erreichte 383,3 Millionen nach 370,8 Millionen im Vorjahr. Laut Dufry ist diese Kennzahl nur minimal von der Umstellung auf IFRS 16 betroffen und von daher am besten mit dem Vorjahr vergleichbar.


    Die Erwartungen der Analysten wurden beim Umsatz und Bruttogewinn etwas verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 8,87 Milliarden und für den Bruttogewinn bei 5,33 Milliarden Franken. Das organische Wachstum entsprach mit +3,0 Prozent dagegen genau den Prognosen.


    Coronavirus trübt die Aussichten


    Wie ein Damoklesschwert schwebt derzeit das Coronavirus über dem Reisedetailhändler. Diverse Analysten haben ihre Prognosen für 2020 bereits deutlich zurückgenommen und an der Börse gab Dufry jüngst stark nach.


    Das Coronavirus habe sich zu Beginn des angelaufenen Geschäftsjahre 2020 auf die Geschäftstätigkeiten ausgewirkt, lässt sich denn auch Dufry-Chef Julián Díaz im Communiqué zitieren. Einerseits mit Blick auf die asiatischen Kunden, andererseits aber auch auf die Standorte, die direkt durch das Phänomen betroffen seien.


    So sei das organische Wachstum nach einer Beschleunigung im Februar um 7,3 Prozent zurückgekommen. Insbesondere die Region Asien-Pazifik und der Nahe Osten seien stark betroffen gewesen und hätten negative Wachstumsraten im zweistelligen Bereich aufgewiesen.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Guten Morgen


    Mich würde die Meinung der Forumteilnehmer zu Dufry interessieren. Ist ja der Wahnsinn, wie die absackt. Wenn man davon ausgeht, dass es sich bei Corona und den dazugehörenden Massnahmen um einen temporären Effekt handelt, scheint mir ein Einstieg hier sehr verlockend. Finanziell schaut es aktuell bei Dufry ja Stand heute nicht ganz so schlimm aus. Sogar die Dividende für das Jahr 2019 dürfte ausgeschüttet werden. (Mit aktuell sehr schönem Yield).


    Ich votiere für Risikofreudige für einen gestaffelten Einstieg.


    Wie seht ihr das?

  • Re

    ich würde damit rechnen, dass die "schöne" Dividende bald gestrichen wird, bespickt mit einer Gewinnwarnung

    NO INVESTMENT ADVICE. My comments do not offer any investment advice and you should not construe them as advice.

  • Ja, kann schon sein, dass die Dividende bald wegfällt. Wobei die Chance, dass in Q3 wieder normale Frequenz an den Flughäfen ist, scheint mir relativ gross. Und gemäss CEO ist ja Q4 das wichtigeste Quartal. Insofern stelle sich schon die Frage, ob hier nicht schon sehr viel Negatives eingepreist ist im aktuellen Kurs. Time ll tell :)