Schweizer Aktien und CHF, Juli 2013

  • Beginnt das Fed-«Tapering» bereits im Oktober?

    Ein Ökonom einer britischen Grossbank rechnet damit, dass die Federal Reserve bei ihrem Oktober-Treffen wahrscheinlich eine Reduzierung ihrer konjunkturfördernden Maßnahmen beschliessen wird.


    Das geht aus einer an Kunden verschickten Notiz der Royal Bank of Scotland (RBS) hervor. Die jüngsten Daten würden den Schluss nahelegen, dass die Fed eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage sehen werde und sich die Inflation über die kommenden Monate hinweg wieder in Richtung zwei Prozent bewege, schrieb RBS-Ökonom Tom Porcelli.


    Bemerkungen von Fed-Chef Ben S. Bernanke suggerierten den Angaben zufolge, dass er sich mit den jüngsten Ausverkäufen nicht unwohl fühle. Grundsätzlich werde die Fed den Leitzins wohl noch längere Zeit niedrig halten.


    Bernanke hatte im Juni erklärt, die US-Notenbank werde unter Umständen noch in diesem Jahr damit beginnen, das Volumen ihrer Anleihen-Aufkäufe zu reduzieren. Ein Programm-Abschluss könne bis Mitte des Jahres 2014 erfolgen. Voraussetzung sei jedoch, dass sich die weltgrößte Volkswirtschaft in dem von der Fed erwarteten Ausmaß erhole.


    Die Äußerungen brachten viele Märkte ins Taumeln - von Währungen über Bonds und Aktien bis hin zu Rohstoffen.


    http://www.cash.ch/news/top_ne…ts_im_oktober-3095366-771

  • onenightinbangkok hat am 21.07.2013 - 12:22 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ja, ja - viel lesen, aber bitte nicht nur "Selektives" wahrnehmen...... Die Welt und sein Finanz-/Währungssystem gehen nicht unter auch wenn`s immer solche geben wird, die sich das wünschen - aus welchen Gründen auch immer!

    Ich lese sogar manchmal etwas aus der linksextremen Ecke, z.B. der NZZ am Sonntag! Nein, man muss flexibel bleiben, auf alle Fälle. Es ist gut, dass Du was anderes postest als ich. So wie es nicht gut käme, wenn die Schweiz nur von der SP oder nur von der SVP regiert würde; Von beiden zusammen aber ist fast optimal!

  • NeueWoche neues Glück


    Nächste Woche kommen sehr viele Halbjahreabschluesse und sie werden sicher einen Einfluss haben, generell gehe ich von einen Positiven aus. Nächste Woche sollte im SMI die 8000 endgültig fallen.


    Sulzer, Roche , Syngenta, CS und andere sollten gute Zahlen bringen bei einigen bin ich mit Optionen dabei, aber meine spezielle Empfehlung für nächste Woche ist Rieter (RIEUC für Spekulanten).



    Hier noch ein 'heisser' Tipp


    Galenica: US-Gesundheitsbehörde entscheidet am 30. Juli zu Injectafer-Zulassung

    NameLetzterVeränderung
    GALENICA N 623.00

    - (-)

    Bern (awp) - Der US-Partner des Pharma- und Apothekenkonzerns Galenica - Luitpold Pharmaceuticals - hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Bestätigung erhalten, dass der neue Registrierungsantrag (New Drug Application, NDA) für das intravenös zu verabreichende Eisenpräparat Injectafer akzeptiert worden ist. Als PDUFA-Datum (Prescription Drug User Fee Act) sei der 30. Juli 2013 festgelegt worden, teilt Galenica am Montag mit.

    Luitpold Pharmaceuticals wurde den Angaben zufolge im Juli 2012 von der FDA in Kenntnis gesetzt, dass die Behörde die Zulassung von Injectafer, das in den USA unter dem Markennamen Ferinject auf den Markt kommen soll, zurückhält. Als Grund dafür wurden damals von der FDA festgestellte Mängel im Produktionswerk von Luitpold in Shirley genannt.

    Ich gehe davon aus das sie diesmal die Genehmigung erhalten und erwarte einen Kurssprung über 700

    Die FDA wies indes darauf hin, dass ihr Entscheid, die Zulassung vorerst zurückzuhalten, nicht mit dem NDA-Antrag für Injectafer an sich im Zusammenhang stehe. Für das Registrierungsgesuch wurden keine weiteren klinischen Daten oder zusätzliche Analysen angefordert. Gemäss Standardverfahren der FDA nach Erhalt eines vollständigen Antwortschreibens habe das Unternehmen den Zulassungsantrag erneut eingereicht.

    Ferinject war 2007 vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic und von der britischen Arzneimittelbehörde Medicines & Healthcare Products Regulatory Agency (MHRA) zur Registrierung zugelassen worden. Ferinject ist den Angaben zufolge gegenwärtig in 45 Ländern weltweit registriert.

    Ich erwarte einen positiven Entscheid und einen Kurssprung über 700.

    Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

  • Schweizer CFO so optimistisch wie lange nicht mehr

    Die Finanzchefs von Schweizer Unternehmen sind so zuversichtlich für die Wirtschaftsentwicklung wie lange nicht mehr.


    Gemäss einer Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte rechnen 56 Prozent von ihnen mit einem Wachstum der Schweizer Wirtschaft in den kommenden zwölf Monaten. Nur 5 Prozent rechnen mit einem Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP).


    Zieht man die pessimistischen von den optimistischen Einschätzungen ab, kommt man auf 51 Prozent. Die Differenz liegt damit so hoch wie seit Anfang 2011 nicht mehr. Gründe für den Optimismus sind das verbesserte Investitionsklima und der tiefere Inflationsdruck.


    Zudem rechnen die Finanzchefs mit einer Entspannung beim Wechselkurs: Für die nächsten zwölf Monate gehen sie im Durchschnitt von einem Euro-Kurs von 1,25 Franken aus - komfortabel über dem von der Schweizerischen Nationalbank SNB festgelegten Mindestkurs von 1,20 Franken.


    "Die Schweizer Finanzchefs fassen langsam wieder Vertrauen in die Märkte", kommentierte Michael Grampp, Chefökonom von Deloitte in der Schweiz, das Ergebnis laut einer Medienmitteilung vom Sonntag. Die Risikobereitschaft nehme zu, was ein gutes Zeichen für eine nachhaltige Erholung der Wirtschaft sei.


    Die grössten Gefahren sehen die Finanzchefs nach wie vor im Ausland: Die Hälfte von ihnen gibt einen möglichen Rückgang der Auslandsnachfrage als wesentliches Risiko für ihr Unternehmen an. Auch hier sind die Befragten aber optimistischer geworden: Vor einem Jahr hatte der Anteil noch bei 65 Prozent gelegen.


    Deloitte führt in jedem Quartal eine Umfrage unter Schweizer Finanzchefs durch. Bei der jüngsten Ausgabe wurden die Antworten von 120 Befragten ausgewertet. 30 Prozent von ihnen repräsentieren börsenkotierte Unternehmen.


    http://www.cash.ch/news/top_ne…ge_nicht_mehr-3096478-771

  • Turbo hat am 21.07.2013 - 17:00 folgendes geschrieben:

    Quote

    Nächste Woche kommen sehr viele Halbjahreabschluesse und sie werden sicher einen Einfluss haben, generell gehe ich von einen Positiven aus.

    Deinen Optimismus möchte ich haben ;)


    [Blocked Image: http://www.zerohedge.com/sites…%20Surprises%20GS%202.jpg]


    Quelle: Zerohedge


    Wir sollten uns wieder mal in Bern ein paar Caipirinhas in den Kopf schütten. So wie damals. Ruf mal an, wenn Du wieder in der Schweiz bist ;)

  • Hochfrequenzhändler verurteilt

    In Grossbritannien ist erstmals ein Hochfrequenzhändler wegen Manipulation des Rohwarenmarktes zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden. Strafen drohen ihm nun auch in den USA.

    Im Falle von Coscia geht es um den Ölmarkt. Nach Einschätzung der FCA sorgte der Händler 2011 mithilfe eines bestimmten Algorithmus dafür, dass ein falscher Eindruck von Angebot und Nachfrage für verschiedene Futures entstand. So habe er mithilfe eines Brokers aus den USA heraus an der in Grossbritannien angesiedelten Börse ICE Futures Europa Tausende falsche Orders placiert. Allein binnen sechs Wochen strich Coscia dabei einen Gewinn von 279 920 $ ein. Strafen drohen ihm nun laut der FCA auch in den USA.


    http://www.nzz.ch/finanzen/ueb…ler-verurteilt-1.18121126

  • Elias hat am 22.07.2013 - 18:36 folgendes geschrieben:

    Quote

    In Grossbritannien ist erstmals ein Hochfrequenzhändler wegen Manipulation des Rohwarenmarktes zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden.

    Endlich mal eine gute Nachricht! *good*


    Es hat vermutlich kaum jemand mitgekriegt aber Anfang Juni gab es einen kleinen Skandal hinter den Kulissen, weil einige Banken sich darüber beschwert haben, dass die Daten zum US-Einkaufsmanagerindex von einem Datenlieferanten an einige seiner Kunden zu früh übermittelt worden seien und diese Kunden somit einen Vorteil gegenüber allen anderen gehabt hätten.

    An sich eine durchaus plausible Reklamation!

    Und jetzt die Gretchenfrage: Wie viel früher wurden die Daten übermittelt? Antwort: 15 Millisekunden!


    Ich meine: An der Einschätzung eines Unternehmens ändert sich vielleicht in einer Woche oder in einem Monat etwas. Vielleicht auch innert Stunden, wenn z.B. ein Pharma-Konzern die Lizenz für einen neuen Wirkstoff kriegt/nicht kriegt. Aber hey, Millisekunden!

  • MarcusFabian hat am 22.07.2013 - 18:09 folgendes geschrieben

    Quote

    Deinen Optimismus möchte ich haben smiley



    Wir sollten uns wieder mal in Bern ein paar Caipirinhas in den Kopf schütten. So wie damals. Ruf mal an, wenn Du wieder in der Schweiz bist smiley


    Na ja als Optimist lebt sichs besser *wink*



    Habe vor im September ein Treffen zu organisieren in Olten wie beim letzten Mal, habe aber in der Zwischenzeit Caipis gegen Mekhong Wisky getauscht. *drinks* auch die zwei beinigen :rofl:

    Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

  • DAX/SMI -0.01%, Oel +0.01%!


    Da scheine ich heute nicht viel verpasst zu haben.


    Aber hallo! Gold +3%! Was ist da abgefahren? Vielleicht Nachholbedarf gegenüber Oel und Silber?

  • in_God_we_trust hat am 22.07.2013 - 21:05 folgendes geschrieben:

    Quote

    DAX/SMI -0.01%, Oel +0.01%!


    Da scheine ich heute nicht viel verpasst zu haben.


    Aber hallo! Gold +3%! Was ist da abgefahren? Vielleicht Nachholbedarf gegenüber Oel und Silber?

    Guckst Du hier:


    http://rbth.asia/business/2013…yuan_with_gold_47997.html


    (Die Meldung erschien in Russland am 17. Juli, logisch brauchts ein paar Tage bis das Gerücht in China die Investoren erreicht)


    http://www.silverdoctors.com/s…ge-in-q1-2014/#more-29591

  • Mir macht der Irak sorgen. Wenn dort bis zu 1000 Häftlinge aus Gefängnissen befreit werden können, dann hat die Regierung definitiv ein Problem. Rutscht der Irak in einen Bürgerkrieg ab? Dann stehen schon Syrien und Irak in Flammen, wer ist dann der Nächste? Aegypten ist auch ein Wackelkandidat. Pakistan ebenfalls, von Afghanistan ganz zu schweigen. Und wie steht's mit Lybien, Tunesien? Der Islam ist oder hat offensichtlich ein Problem. Vielleicht steigt der Oelpreis momentan auch deshalb.

  • Zahlenregen am Donnerstag 25.07.

  • Welche Erkenntnis! :biggrin::cool:

    Der Mann scheint ein aufmerksamer megasupercooler Beobachter zu sein. Eigentlich muss man sich ja nur an die jeweiligen Börsennachrichten sowie die Fed-Äusserungen um die jeweiligen Daten herum erinnern. Man kann immer was draus machen. (im April war noch Quartalsverfall und im Juni Halbjahresabfall. Theater, Theater, Theater.....:P:crazy:

    Emil

  • MarcusFabian hat am 23.07.2013 - 15:55 folgendes geschrieben:

    Quote

    Interessante Theorie von Ronald Gehrt:


    Jeweils von Verfalldatum zu Verfalldatum (rote Kreise) pushen die Big-Boys die Märkte entweder in die eine oder andere Richtung.


    [Blocked Image: http://www.rottmeyer.de/wp-content/uploads/2013/07/rg-1.gif]

    Sehr guter Artikel, danke! Also nach der Saisonalität (Sell in May und buy in September) muss man auf die Verfallstermine achten. Ich habe auch schon rein nach Bauchgefühl festgestellt, dass die Kurse oft kurz nach Mitte Monat drehen. Nun haben wir es schwarz auf weiss!

  • Signale für anhaltende US-Kursrally bis Jahresende

    Vergleiche mit historischen Entwicklungen bei US-Aktien in den vergangenen 23 Jahren legen nahe, dass sich die Börsen-Rally noch mindestens bis zum Jahresende fortsetzen wird.


    Die breiteste Rally amerikanischer Aktien seit mindestens 1990 hat zu Kursgewinnen quer durchs Band geführt, von den kleinsten Unternehmen angefangen bis hin zu den größten Banken. Der Anstieg des Standard & Poor’s 500 Index auf ein neues Rekordhoch in der vergangenen Woche fiel zusammen mit Hochständen beim Russell 2000 Index für kleinere Unternehmen, dem Dow Jones Transportation Index für Transportwerte, dem S&P 500 Financials Index für Finanzdienstleister und einem Index für Zykliker von Morgan Stanley.


    Immer, wenn diese Börsenbarometer in den vergangenen 23 Jahren Rekordwerte erreichten, ging es für den S&P-Index im Schnitt weitere sechs Monate aufwärts, zeigen Bloomberg-Berechnungen.


    “Wir haben es hier mit recht großen Stück von Amerika zu tun”, sagt John Manley, Chef-Aktienstratege bei Wells Fargo Funds Management in New York. “Was wir daraus absehen können, ist, dass sich die Wirtschaft etwas verbessert, der Markt aber noch nicht überstrapaziert ist und auch die Geldpolitik der Fed ist immer noch locker. Was könnte man daran nicht mögen?”


    Ähnlich positiv interpretiert auch Doug Ramsey, als Chief Investment Officer für die Kapitalanlagen bei Leuthold in Minneapolis verantwortlich, die Indikatoren. Die Kursgewinne bei den Kleinunternehmen, Banken, Transportkonzernen und konjunktursensiblen Unternehmen sprechen seiner Einschätzung nach dafür, dass die Rally noch nicht zu Ende ist. Die Gesellschaft hatte Investoren im März 2009 geraten, Aktien zu kaufen.


    Einklang der Marktbewegung respektieren


    “Wir müssen den Einklang der Marktbewegung respektieren”, erklärte Ramsey in einem Telefoninterview am 16. Juli. “Solange wir nicht mehr Zerrissenheit sehen, spricht alles dafür, dass wir noch höhere Stände sehen werden.”


    Die Rally des S&P 500 von Januar bis Juni ließ den Index so stark steigen wie seit dem ersten Halbjahr 1998 nicht mehr. In diesem Jahr haben 460 Indexmitglieder zugelegt, so viele wie zuletzt 1990. Mehr als 90 Prozent der Indexmitglieder wurden in der vergangenen Woche oberhalb ihres rollierenden 200-Tages- Durchschnitts gehandelt, zeigen Bloomberg-Daten. In den vergangenen 23 Jahren waren es lediglich 62 Prozent.


    “Das ist sehr typisch, fast schon prototypisch, für eine klassische Erholung im Anfangsstadium”, sagt Rich Weiss, leitender Vermögensverwalter bei American Century Investment, im Telefoninterview. Das habe er schon vor 30 Jahren beim Studium so gelernt und auch heutzutage habe sich nichts geändert. “Das sind die klassischen Sektoren und Indikatoren, die für einen solchen Zyklus im Anfangsstadium sprechen.”


    "Rally am Aktienmarkt wird sich weiter verbessern"


    Der Russell 2000 Index für Unternehmen mit einem durchschnittlichen Marktwert von 901 Mio. Dollar erreichte diesen Monat einen Rekord und hat seit März 2009 um 206 Prozent zugelegt. Die Bankaktien im S&P-Index haben in diesem Jahr 27 Prozent gewonnen und sind auf den höchsten Stand seit 2008 gestiegen. Der Morgan Stanley Cyclical Index für Zykliker von Whirlpool Corp. bis Hewlett-Packard erreichte am 19. Juli einen Rekord.


    Während der vier größten “Bullenmärkte” im vergangenen Vierteljahrhundert haben Höchststände dieser Indizes in fast 90 Prozent der Fälle einen späteren Hochstand des S&P 500 nach sich gezogen, zeigen Bloomberg-Daten. Selbst nachdem die anderen Indizes mit ihrem Abstieg begannen, legte der S&P-Index im Schnitt noch weitere 7 Prozent zu.


    “Das alles fügt sich zu einem Bild zusammen”, sagt Phil Orlando, Chef-Aktienstratege bei Federated Investors in New York, im Telefoninterview. “Der Markt blickt nach vorne über zwei bis drei Quartale hinaus, und diese Indikatoren sagen uns, dass sich die Rally am Aktienmarkt weiter verbessert.”


    http://www.cash.ch/news/top_ne…is_jahresende-3099458-771