Schweizer Aktien und CHF, März 2013

  • Elias hat am 17.03.2013 - 15:02 folgendes geschrieben:

    Quote

    Bringe Beispiele, wo sie mit damit ihre Eigenrentabilität verbessern. Mir ist auch nicht bekannt, dass die Banken ihre Aufgabe darin sehen, zur Gesundung der Wirtschaft beizutragen.




    Und weil die Eigenrentabilität so verdammt gut ist, bauen sie alles um. Da macht man immer so: Wenn ein Laden gut läuft, krempelt man ihn um, läuft der Laden schlecht, lässt man es so, wie es ist. smiley


    Wenn die FED die Geldmenge erhöht, indem sie den Banken, Fonds etc. die Bonds über pari abkauft, investieren diese beispielsweise das geschenkte Geld in andere Anlageklassen, als Absicherung zum Dollar. Rohstoffpreise steigen, obschon die Nachfrage rückläufig ist (Schmobi gerät in Schieflage). Das viele Neugeld erzeugt einen Anlagenotstand, weil die Unternehmen hoch bewertet sind, trotz schlechtem Ausblick. Im Bondmarkt kommt es zur Blasenbildung, weil die Aktienrendite bei einem hohen Risikoaufschlag zu niedrig ist. Makroökonomisch funktioniert der freie Markt zur Ankurblung der Wirtschaft in meiner Betrachtung nicht oder zumindest nicht nachhaltig, somit ist die Eigenrentabilität langfristig in diesem Fall schlecht. Es entsteht ein Marktversagen in vielen Fällen.

  • So liebe Leute, das ist jetzt der kleine Einbruch, von dem ich gesprochen habe. Kam ein bisschen spät und ist vermutlich ziemlich schwach. Aber jetzt kann man ziemlich gefahrlos nochmals kaufen, denn bis Anfangs Mai wird es danach nur eine Richtung geben: nach oben. Es liegen durchaus nochmals 5 - 10% drin.


    Jedoch muss jeder selber wissen, ob sich das wenn auch kleine Risiko für sich selber noch lohnt, wenn man bis anhin schon stattliche Gewinne einfahren kann oder konnte.

  • in_God_we_trust hat am 18.03.2013 - 10:21 folgendes geschrieben:

    So liebe Leute, das ist jetzt der kleine Einbruch, von dem ich gesprochen habe. Kam ein bisschen spät und ist vermutlich ziemlich schwach. Aber jetzt kann man ziemlich gefahrlos nochmals kaufen, denn bis Anfangs Mai wird es danach nur eine Richtung geben: nach oben. Es liegen durchaus nochmals 5 - 10% drin.

    Jedoch muss jeder selber wissen, ob sich das wenn auch kleine Risiko für sich selber noch lohnt, wenn man bis anhin schon stattliche Gewinne einfahren kann oder konnte.

    Aber iGwt: Dieser Einbruch ist einzig und alleine auf Zypern zurückzuführen! Das ist keine technische Reaktion und auch nicht voraussehbar!

    Das kann sicherlich nicht ein Einbruch sein, von welchem du immer geredet hast!!! (sonst hättest du ja Wahrsager-Talente)!!!

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Einbruch ist Einbruch. Die Gründe, die Du jeweils in der Zeitung liest, sind sehr oft nicht die wahren Gründe. Seid nicht zu Mediengläubig (lieber Gottgläubig, by the way!).


    Das Zypernproblemchen wird in zwei/drei Tagen der Vergangenheit anheim fallen und ward nie wieder gesehen. Nein, das ist nicht der Grund des jetzigen Einbruchs, sondern nur ein Vorwand.


    Lasst Euch nicht für dumm verkaufen!

  • Zyndicate hat am 18.03.2013 - 11:00 folgendes geschrieben:

    Quote

    Das kann sicherlich nicht ein Einbruch sein, von welchem du immer geredet hast!!! (sonst hättest du ja Wahrsager-Talente)!!!

    Nein, dazu brauchts keine Wahrsagerei und Zauberei, was Aberglauben und deshalb zu verdammen ist.


    Du brauchst nur die Charts der vergangenen 100 Jahre anzuschauen. Im März gibt's immer einen kleineren oder grösseren Einbruch und danach geht's weiter aufwärts bis ca. im Mai. Das ist Jahr für Jahr dasselbe. So wie Jahr für Jahr Ende März und April der Frühling spriesst und die Anleger optimistisch sind und kaufen, was das Herz begehrt, auch Aktien! Dazu braucht's nicht einmal einen akademischen Titel, um das zu erkennen und zu nutzen.


    Deshalb hat oft der (scheinbar) dümmste Bauer die grössten Kartoffeln.

  • Möglich, dass es die nächsten Tage weiter runter geht. Jetzt schon von einem Einbruch zu reden ist jedoch etwas verfrüht, meinst du nicht?


    Im SMI bewegen wir uns in den Regionen vom letzten Dienstag / Mittwoch.

    Geiz ist des Anlegers Feind.

  • maka hat am 18.03.2013 - 12:51 folgendes geschrieben:

    Quote

    Möglich, dass es die nächsten Tage weiter runter geht. Jetzt schon von einem Einbruch zu reden ist jedoch etwas verfrüht, meinst du nicht?


    Im SMI bewegen wir uns in den Regionen vom letzten Dienstag / Mittwoch.


    Ja richtig. Aber während eines Abwärtstrends wirken schlechte Nachrichten verstärkend abwärts. Bei einem Aufwärtstrend wirken sie sich nur schwächend auf den Aufwärtstrend aus, d.h. es muss nicht einmal zu einem Einbruch kommen. Und gegenwärtig ist der Aufwärtstrend sehr stark.


    ich denke wir überspringen die SMI 8000 noch spielend bis Mai. Nachher die Sintflut! :)

  • Bankgeheimnis: Grosse Mehrheit der Schweizer für Schutz des Bankgeheimnisses

    18.03.2013 12:57

    Zürich (awp/sda) - Das Bankkundengeheimnis ist weiterhin für die grosse Mehrheit der Schweizer ein Anliegen. Laut der neusten Umfrage der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) sind 86% der Befragten der Meinung, dass die finanziellen Daten von Bankkunden gegenüber Dritten zu schützen sind.

    http://www.cash.ch/news/alle/c…kgeheimnisses-3042216-448

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Buy when the others are fearful, sell when the others are greedy!


    Bis Mai kann man in kein fallendes Messer greifen!


    The trend is your friend (till May)!

  • in_God_we_trust hat am 28.02.2013 - 21:06 folgendes geschrieben:

    Quote

    Denn der Frühling wird Frühlingsgefühle erwecken, auch bei den Börsenteilnehmern, und die Börsen wieder anziehen!


    Deshalb, lasst Euch nicht verführen (an der Börse natürlich, ob Ihr Euch privat verführen lässt, geht mich nichts an ;) )!

    Eigentlich können wir uns auch an der Börse verführen lassen, einfach nur bis Anfangs Mai. Dann müssen wir uns definitiv beherrschen und (fast?) alle Aktien verkaufen!

  • in_God_we_trust hat am 18.03.2013 - 12:16 folgendes geschrieben:

    Quote

    Das Zypernproblemchen wird in zwei/drei Tagen der Vergangenheit anheim fallen

    Das wissen wir noch nicht. Zypern hat heute Feiertag. Gut möglich, dass die Menschen dort ab morgen in gröberem Stil ihre Konten plündern.


    Spanien hat morgen Feiertag und viele machen die Brücke.


    Wir können schlicht noch nicht wissen, wie die Sparer in den PIIGS-Staaten mit dem Raubzug in Zypern umgehen. Also abwarten und keine voreiligen Schlüsse ziehen.


    Zwischen Nichts und Bankrun ist alles möglich.

  • MarcusFabian hat am 18.03.2013 - 15:49 folgendes geschrieben:

    in_God_we_trust hat am 18.03.2013 - 12:16 folgendes geschrieben:

    Das Zypernproblemchen wird in zwei/drei Tagen der Vergangenheit anheim fallen

    Das wissen wir noch nicht. Zypern hat heute Feiertag. Gut möglich, dass die Menschen dort ab morgen in gröberem Stil ihre Konten plündern.

    Spanien hat morgen Feiertag und viele machen die Brücke.

    Wir können schlicht noch nicht wissen, wie die Sparer in den PIIGS-Staaten mit dem Raubzug in Zypern umgehen. Also abwarten und keine voreiligen Schlüsse ziehen.

    Zwischen Nichts und Bankrun ist alles möglich.

    «Viele versuchen morgen, ihr Geld abzuheben»

    von Andreas Bättig - Die Schweizer Krankenschwester Gabi Philippou lebt seit 14 Jahren mit ihrer Familie in Zypern. Noch sei die Lage ruhig, sagt sie. Das könnte sich aber schon morgen ändern, wenn die Banken wieder öffnen.

    http://www.20min.ch/ausland/ne…-Geld-abzuheben--14332020

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • in_God_we_trust hat am 18.03.2013 - 16:50 folgendes geschrieben:

    Quote

    Sie werden eine Lösung finden!

    Es gibt keine Lösung mehr, denn die Krise hat sich verselbständigt!


    Es stellt sich nur die Frage welches Land wird den ersten Schritt machen ..... Irland->-?->?->->->


    Traurig aber Wahr *sorry2*

    Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

  • martinidrink hat am 18.03.2013 - 17:57 folgendes geschrieben:

    Aber nicht jetzt, im May eher. Niemand will die Party jetzt stören!

  • sime hat am 18.03.2013 - 08:09 folgendes geschrieben:

    Quote
    Wenn die FED die Geldmenge erhöht, indem sie den Banken, Fonds etc. die Bonds über pari abkauft, investieren diese beispielsweise das geschenkte Geld in andere Anlageklassen, als Absicherung zum Dollar.

    Schon wieder vergessen? Die Banken haben sich noch zusätzlich von den Nationalbanken Geld geliehen, weil sie sich untereinander nicht mehr getraut haben und sich gegenseit kein Geld gegeben haben. Die standen mit dem Rücken zur Wand. Eben noch musste Monte Paschi gerettet werden.

  • Elias hat am 18.03.2013 - 21:27 folgendes geschrieben:

    Quote

    Schon wieder vergessen? Die Banken haben sich noch zusätzlich von den Nationalbanken Geld geliehen, weil sie sich untereinander nicht mehr getraut haben und sich gegenseit kein Geld gegeben haben. Die standen mit dem Rücken zur Wand. Eben noch musste Monte Paschi gerettet werden.


    Nein, nicht vergessen. Du hast nach Beispielen verlangt. Natürlich sind die Banken masslos fremdfinanziert, weshalb auch die CS ihre Eigenkapitalquote gemäss Finma erhöhen muss. Um Schulden abbauen zu können, muss man aber auch Erträge generieren, was bei diesen Zinssätzen schwer ist. Die sichersten und profitabelsten Erträge für Grossanleger sind paradoxerweise Staatsanleihen überschuldeter Staaten. Im Falle Zypern sieht man auch wieder den totalen und umfassenden Bankensozialismus.


    Die Frage der Eigenrentabilität als sinnvolles Instrument zur Erholung der Wirtschaft kann man auch so formulieren:


    Wie kommt man zu der Annahme, dass nachdem man einen konkursiten Sektor mittels Verstaatlichung der Schulden nach Marxschen Vorbild gerettet hat, demselbigen Sektor nahezu unbegrenzte Mittel zur Verfügung stellt und glaubt diese kommen der gesamten Wirtschaft zu Gute? Zuerst propagiert man freie Marktwirtschaft, diese wird durch fehlende Regulation an die Wand gefahren, dann rettet man sie mit sozialistischen Massnahmen und fordert im gleichen Atemzug wieder das masslose Streben nach Profit, indem man ihnen das Geld in den Rachen stosst.


    Was passiert in Frankreich, wo die Sozialisten regieren? Die MWST werden erhöht, das Rentenalter wird teilweise herabgesetzt und gleichzeitig lockert man das Arbeitsgesetz und den Kündigungsschutz.


    In Deutschland erleben wir mit Agenda 2010 eine Vereinigung zwischen Arbeislosengeld und Sozialhilfe, einem liberalen Arbeitsgesetz mit Leiharbeit und Werksverträgen die Aushebelung jeglicher arbeitnehmerischer Sicherheit und ruft den totalen Wettbewerb im Arbeitsmarkt aus. Die Löhne reichen häufig nicht aus, um ohne Zweitjob durchzukommen.


    In Griechenland wird der Staatsapparat abgebaut und teilprivatisiert. Viele Menschen verlieren ihre Arbeit und die Nachfrage geht zurück.


    Das sind doch alles Beispiele, die zeigen, dass man die Kaufkraft und Nachfrage in Zeiten des geldpolitischen Stimulus zur Tilgung der Privatschulden versucht einzudämmen, damit die Inflation nicht überbordet. Wie MF richtig sagt, diejenigen, welche im Geld schwimmen, nehmen keine Kredite und diejenigen die Geld bräuchten, bekommen keine Kredite. Bleibt also nur der Staat, welcher als Schuldner für das Neugeld in Frage kommt. Je mehr sich der Staat verschuldet, desto grösser werden die Zinserträge für die Banken und so können sich Geldhäuser refinanzieren. Wie kann so eine Wirtschaft dann wachsen, wenn das die Idee der Eigenrentabilität ist, den Staat immer stärker zu belasten?

  • sime hat am 18.03.2013 - 23:01 folgendes geschrieben:

    Quote
    Wie kann so eine Wirtschaft dann wachsen, wenn das die Idee der Eigenrentabilität ist, den Staat immer stärker zu belasten?

    Gute Frage. Die Antwort darauf: Die Wirtschaft kann durchaus wachsen. Allerdings wird sie niemals mehr so schnell wachsen wie die Schulden/Zinsen steigen und daraus ergibt sich logischer Weise, dass jeglicher Produktivitäts-Zuwachs, jegliches Wirtschafswachstum in die Zahlung von Zinsen fliesst und nicht in den Wohlstand jender, die dieses Wachstum mit ihrer Hände Arbeit erzeugen.


    Siehe hierzu: http://www.cash.ch/comment/519147#comment-519147


    (Ein Posting von vor drei Tagen, das in diesem Forum leider kaum zur Kenntnis genommen wurde).