Schweizer Aktien und CHF, September 2012

  • chakistein31 hat am 12.09.2012 - 22:23 folgendes geschrieben:

    Quote

    Guten Abend zusammen, lese eure Beitraege sehr gerne, fue mich sehr informativ, komme einfach noch zuwenig draus. Bin aber drann, moechte gerne lernen von euch. mein Algemeinwissen auffrischen. ... Ich weiss fuer euch toent dass dumm, diese Fragen, leider bin ich halt nicht so voll durchstudiert wie ihr. Hatte die moeglichkeit leider nicht zum studieren. Vielen Dank an jene die mir evtl. eine ANtwort geben koennen. Gruss und noch einen schoenen Abend an alle.

    Guten Morgen


    Das ist die richtige Einstellung "komme einfach noch zuwenig draus"! Wer von uns allen könnte das nicht auch sagen? Sogar Jim Rogers sagt immer wieder, er sei ein schlechter Händler, trotzdem verdient er offenbar viel Geld. Ja und, lernen wollen, das ist das Wichtigste! Für mich tönen Deine Fragen überhaupt nicht dumm, im Gegenteil und danke Gott, dass Du nicht voll durchstudiert bist! Wozu diese durchstudierten Lackaffen fähig sind, wird uns täglich neu vor Augen geführt. Und den Spruch kennst Du vielleicht, dass die (scheinbar) dümmsten Bauern oft die grössten Kartoffeln ziehen. Was an der Börse zählt, ist nur die Grösse und Menge der Kartoffeln, die man ziehen kann!


    Niemand weiss, ob morgen die Aktien steigen oder fallen werden! Trotzdem gibt es massenhaft Clowns, die behaupten in zwei Jahren würde der Index bei 8167.97 stehen, oder so. Erstes Gebot lautet also wohl: glaube keinem (und sei er noch so eine Koryphäe), der irgendetwas behauptet, das auch nur 2 Stunden in der Zukunft liegt! Aber anhören kann man natürlich jeden, aber nicht der Behauptungen wegen, sondern wegen den Informationen und Begründungen.

  • chakistein31 hat am 12.09.2012 - 22:23 folgendes geschrieben:

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    Was denkt ihr, was erwartet ihr morgen von dem Fed-Entscheid. was ich auch nicht begreifen kann, je nachdem wie entschieden wird, wieso fallen oder steigen die Aktien dann. Nur weil einfach mehr Geld im Umlauf ist.

    Vorsicht, im Herbst können die Aktien jederzeit in ein Loch fallen! Das ist aber nicht weiter tragisch, sondern eine gute Kaufgelegenheit. Ziemlich sicher werden die Aktien bis nächsten Mai aber wieder über dem heutigen Niveau stehen.


    Die Weltwirtschaft wächst momentan nur noch mit 2.5%, vor ein paar Jahren wuchs sie noch um 5%. Da die Aktien die Zukunft immer etwas vorwegnehmen, könnten sie jetzt wohl auch deshalb steigen, denn sie erwarten in ein paar Jahren wieder ein Wachstum von 5%. Und wenn Geld gedruckt wird, gibt das zusätzlichen Schub, weil den Leuten das Geld in die Hand gegeben wird, womit sie die von den Unternehmen hergestellten Waren kaufen können.

  • Die Schweden machen das richtig, Steuern runter => Wirtschaft rauf:




    The Swedish government says the corporate tax rate will be lowered to 22% from 26.3% in its 2013 budget proposal.

  • Bedeutet das, dass sie unter 23'000 $ Jahreseinkommen Sozialunterstützung erhalten, wenn sie eine vierköpfige Familie sind und sich bei der Behörde melden?

    Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

  • Cambodia hat am 13.09.2012 - 14:15 folgendes geschrieben:

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    Bedeutet das, dass sie unter 23'000 $ Jahreseinkommen Sozialunterstützung erhalten, wenn sie eine vierköpfige Familie sind und sich bei der Behörde melden?

    Ich vermute schon. In den USA gibt es auch negative Steuern. Anstatt steuern zu bezahlen bekommen Personen mit zu tiefem Einkommen vom Staat etwas zurück.

  • http://www.handelszeitung.ch/k…00000000000-euro-schulden


    Wir müssen aufpassen, dass wir Staatsschulden nicht zu stark verteufeln!


    Machen wir einmal folgende Rechnung:


    Die Schweiz hat gesamte Staatsschulden (inkl. Kantone und Gemeinden) von etwa 40% des BIP oder rund 200 Milliarden. Pro Einwohner macht das 200 Mrd : 8 Millionen = CHF 25'000.-!


    Demgegenüber hat der schweizer Staat auch Assets, z.B. alle 70'000 km Strassen und 1'600 km Autobahnen, den Gotthardtunnel (50 km) und viel Land und landschaftliche Schönheiten.


    Nehmen wir nur einmal die Autobahnen. Pro Kopf gehören uns 160'000'000 cm : 8'000'000 = 20 cm Autobahn. 1 Autobahnkilometer kostet heute 250 Millionen Franken.


    Daraus folgt, dass die 20 cm Autobahn, die jedem von uns gehören, einen Wert von ca. 250'000'000 Fr : 100'000 cm mal 20 cm = CHF 50'000.- haben!


    Also stehen total jedem Schweizer 25'000 Schulden einem Guthaben von allerallermindestens 50'000 (nur Autobahnen gerechnet!!!) gegenüber!!!


    In anderen Ländern (z.B. auch Italien) sieht es trotz höheren Schulden etwa ähnlich aus, aber wohl nicht ganz so komfortabel wie in der Schweiz.


    Wenn man ein Haus besitzt, das konservativ geschätzt 1 Million wert ist und man eine Hypothek von 500'000 darauf hat, sagt auch niemand, dass man überschuldet sei!


    Quellen:
    http://www.bfs.admin.ch/bfs/po…nk/key/infrastruktur.html
    http://www.tagesanzeiger.ch/sc…stet-haben/story/15773610

  • in_God_we_trust hat am 13.09.2012 - 14:41 folgendes geschrieben:

    Quote

    Demgegenüber hat der schweizer Staat auch Assets, z.B. alle 70'000 km Strassen und 1'600 km Autobahnen, den Gotthardtunnel (50 km) und viel Land und landschaftliche Schönheiten.


    Das Problem dabei ist, dass man nicht einen Autobahn-Kilometer oder die Aussicht auf den Eiger als "Asset" für die Besicherung eines Kredites verwenden kann.
    Theoretisch würde es mit den Autobahnen sogar klappen: Man könnte die A1 an eine private Investorengruppe verkaufen. Die würden dann allerdings sehr schnell MAUT-Häuschen aufstellen und Wegzoll verlangen.


    Staatsschulden können durchaus ein Problem sein. Die USA beispielsweise müssen 21% der Steuereinnahmen alleine für die Zinszahlungen auf Staatsschulden ausgeben. Tendenz steigend. Stell Dir nur mal vor, die USA wären schuldenfrei: Der Staat könnte mehr Leistung erbringen (z.B. Strassen, Wassernetz, Stromnetz verbessern) oder die Steuern senken. Beides würde zu mehr Lebensqualität und wirtschaftlichem Aufschwung führen.


    So richtig kritisch (Stichwort: Griechenland) wird es, wenn das Wirtschaftswachstum nicht mehr ausreicht, um alleine die Zinsen zu bedienen. Dann arbeiten die Menschen zwar mehr und immer effizienter und dennoch sinkt der Wohlstand.


    So gesehen sind Schulden (allgemein, nicht nur Staatsschulden) ein Klotz am Bein eines Landes, da sie Kaufkraft absorbieren, die anderenfalls in den Wohlstand fliessen könnten.

  • MarcusFabian hat am 13.09.2012 - 15:37 folgendes geschrieben:

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    in_God_we_trust hat am 13.09.2012 - 14:41 folgendes geschrieben:


    Theoretisch würde es mit den Autobahnen sogar klappen: Man könnte die A1 an eine private Investorengruppe verkaufen. Die würden dann allerdings sehr schnell MAUT-Häuschen aufstellen und Wegzoll verlangen.

    Das könnte man weit weniger spektakulär handhaben. Der Staat würde für die Benützung der privatisierten Strassen durch seine Bürger den Privaten einfach eine Gebühr bezahlen, die er z.B. von den Benzinzolleinnahmen bestreitet. Keine Mauthäuschen nötig.

  • MarcusFabian hat am 13.09.2012 - 15:37 folgendes geschrieben:

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    in_God_we_trust hat am 13.09.2012 - 14:41 folgendes geschrieben:


    Staatsschulden können durchaus ein Problem sein. Die USA beispielsweise müssen 21% der Steuereinnahmen alleine für die Zinszahlungen auf Staatsschulden ausgeben. Tendenz steigend. Stell Dir nur mal vor, die USA wären schuldenfrei: Der Staat könnte mehr Leistung erbringen (z.B. Strassen, Wassernetz, Stromnetz verbessern) oder die Steuern senken. Beides würde zu mehr Lebensqualität und wirtschaftlichem Aufschwung führen.

    Ich behaupte gar nicht, dass Staatsschulden kein Problem sein können.


    Wenn jemand auf seinem Häuschen nur 30% Hypotheken hat, die Zinsen aber nicht bezahlen kann, da er zu wenig Einnahmen generiert, dann hat dieser Jemand ein Problem! Beim Staat sind diese Einnahmen abhängig vom BIP, das gebe ich zu.


    Aber im Normalfall ist es kein Problem. Jeder von uns braucht ein Dach über dem Kopf. Dafür muss jeder Haushalt bis zu 30% einkalkulieren, ob wir wollen oder nicht. Es wird ja nicht jeder zum Clochard geboren!


    Der Staat ist da besser dran. Er braucht keine Miete für das Land zu bezahlen. Er hat viel mehr Freiheiten als ein Familienvater. Aber er muss genau so nüchtern kalkulieren und darf sich auch nicht übernehmen.


    Am Besten wäre allerdings, der Staat würde sich zur Maus entwickeln und alles privatisieren, auch Soziales, Schule, Polizei und Justiz. Er sollte sich nur auf die politischen Prozesse (Parlament, Volksbefragungen), die Armee und die Oberaufsicht beschränken! Das Beamtenheer könnte (ohne Armee) auf je 7 Leutchen pro Gemeinde/Kanton/Bund reduziert werden. D.h. jede Gemeinde hätte ein gewähltes Miliz-Parlament und 7 exekutive Gemeinderäte, jeder Kanton ein gewähltes Parlament und 7 exekutive Kantonsräte und der Bund wie gehabt in Bern Parlament und Bundesrat. Die 7 Räte hätten direkt mit der Privatwirtschaft zu tun und es wäre ihnen verboten auf Staatskosten irgendwelche Vollzugsbeamte anzustellen. Alles müsste privatwirtschaftlich vollzogen werden.

  • So jetzt ist es dann so weit! Seid Ihr alle auf den Plätzen? :smile:


    To be or not to be - QE or not QE!

  • in_God_we_trust hat am 13.09.2012 - 16:23 folgendes geschrieben:

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    Wenn jemand auf seinem Häuschen nur 30% Hypotheken hat, die Zinsen aber nicht bezahlen kann, da er zu wenig Einnahmen generiert, dann hat dieser Jemand ein Problem! Beim Staat sind diese Einnahmen abhängig vom BIP, das gebe ich zu.

    Du bist mir da immer zu spezifisch auf Einzelfälle bezogen. Betrachte es einfach mal globaler:
    Der Schweizer Staat hat 40% (BSP) Schulden. Die gesamte Schuldenlast der Schweizer (Private, Unternehmen, Staat) beträgt 300% BSP.
    Das ist ein ähnlicher Level, wie ihn auch Italien hat. Dort machen prozentual die Staatsschulden mehr aus, bei uns hat die Schulden halt jemand anders. Private? Unternehmen?


    Quote
    Am Besten wäre allerdings, der Staat würde sich zur Maus entwickeln und alles privatisieren, auch Soziales, Schule, Polizei und Justiz.

    Da gehst Du mir jetzt zu weit. Eine private Polizei und Justiz würde ich keinesfalls begrüssen.
    Aus unternehmerischer Sicht würde das z.B. bedeuten, dass die Polizei gewinnbringend sein müsste. Das würde dazu führen, dass die Polizisten dann nur noch Parkbussen verteilen und Radarkontrollen durchführen und keine Drogenhändler oder Einbrecher mehr jagen. Ersteres bringt nämlich Kohle, letzteres nicht.
    Auch fände ich es falsch Netzwerke wie Strom, Wasser zu privatisieren. Wir würden dann Zustände bekommen wie in den USA, wo die Leitungen nicht mehr gewartet werden und es keine Backups gibt. Sprich: Ausfall eines Umspannwerkes legt ganze Staaten (Kantone) lahm.

  • QE3 ist da!



    WASHINGTON (MarketWatch) -- By an 11-to-1 vote, the Federal Reserve on Thursday decided to launch a new program of open-ended bond purchases -- so-called QE3 -- saying it will buy $40 billion of agency mortgage-backed securities each month, starting Friday. It's also keeping in place so-called Operation Twist, which consists of swapping short-dated securities for longer-term securities, as well as reinvesting the proceeds of maturing securities, so the central bank will be adding $85 billion of long-term securities each month through the end of the year. The Fed also extended its pledge to keep interest rates exceptionally low -- Fed funds rates are currently targeted at a rate between 0% and 0.25% -- from late 2014 to "at least through mid-2015." The Fed said it's acting "to support a stronger economic recovery" and expects the new program to put downward pressure on longer-term interest rates, support mortgage markets and help make financial conditions more accommodative. Richmond Fed President Jeffrey Lacker, the only dissent, opposed both the asset purchases and the description of the time period will remain exceptionally low.

  • okay schön und gut, für mich stellt sich einfach die Frage, wie weit kann die Rally beim DOW noch gehen?


    war dieses QE3 nicht schon grossteils eingepreist? logisch, der aktienmarkt wird erst mal befeuert, aber könnte es nicht auch sein, dass das nur noch ein kursstrohfeuerwerk auslöst?



    bin gespannt auf deine wie immer kompetente einschätzung.. :cool:

  • US-Notenbank legt unbegrenztes Kaufprogramm für Hypothekenpapiere auf

    13.09.2012 18:52
    WASHINGTON (awp international) - Die amerikanische Notenbank Fed will der US-Konjunktur mit zusätzlichen Wertpapierkäufen auf die Sprünge helfen. Dazu sollen hypothekenbesicherte Wertpapiere (Mortgage Backed Securites, MBS) im Wert von 40 Milliarden US-Dollar je Monat erworben werden, wie die Fed am Donnerstagabend in Washington mitteilte. Einen konkreten Endzeitpunkt nennt die Fed nicht, sie verknüpft die Käufe aber mit der Lage auf dem Arbeitsmarkt: Solange sich dessen Zustand nicht substanziell bessere, werde sie mit den Käufen fortfahren. Zudem würden in diesem Fall auch andere Arten von Wertpapieren gekauft und möglicherweise weitere Massnahmen ergriffen.



    hier ist ja jetzt die rede von mbs und nicht von anleihen?

  • MarcusFabian hat am 13.09.2012 - 18:31 folgendes geschrieben:

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    Der Schweizer Staat hat 40% (BSP) Schulden. Die gesamte Schuldenlast der Schweizer (Private, Unternehmen, Staat) beträgt 300% BSP.
    Das ist ein ähnlicher Level, wie ihn auch Italien hat. Dort machen prozentual die Staatsschulden mehr aus, bei uns hat die Schulden halt jemand anders. Private? Unternehmen?

    Du darfst nicht Kraut und Rüben durcheinander mischen. Der Staat und die Staatsschulden sind ein Ding, Unternehmen und Unternehmensschulden ein anderes und Private und Privatschulden (wohl meist Hypotheken) wieder etwas anderes. Bei allen gilt dasselbe wie ich es beim Staat oben erläutert habe. Wenn die Schulden nur ein Bruchteil der Assets ausmachen und die Zinsen durch gesunde Einnahmen gedeckt sind, gibt es überhaupt keine Probleme.

  • MarcusFabian hat am 13.09.2012 - 18:31 folgendes geschrieben:

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    in_God_we_trust hat am 13.09.2012 - 16:23 folgendes geschrieben:

    Da gehst Du mir jetzt zu weit. Eine private Polizei und Justiz würde ich keinesfalls begrüssen.
    Aus unternehmerischer Sicht würde das z.B. bedeuten, dass die Polizei gewinnbringend sein müsste. Das würde dazu führen, dass die Polizisten dann nur noch Parkbussen verteilen und Radarkontrollen durchführen und keine Drogenhändler oder Einbrecher mehr jagen. Ersteres bringt nämlich Kohle, letzteres nicht.
    Auch fände ich es falsch Netzwerke wie Strom, Wasser zu privatisieren. Wir würden dann Zustände bekommen wie in den USA, wo die Leitungen nicht mehr gewartet werden und es keine Backups gibt. Sprich: Ausfall eines Umspannwerkes legt ganze Staaten (Kantone) lahm.

    Gut das ist etwas futuristisch, ich gebe es zu. Vielleicht bin ich der Zeit einfach ein bisschen voraus. Ich gehe einfach davon aus, dass Private dank Wettbewerb viel effizienter und auch Ideenfreundlicher arbeiten als Staatsangestellte, die nur auf ihr Beamtengehalt und ihre überhöhte Pension schielen. Der Staat kann ja z.B. für jeden gefassten Einbrecher oder Dealer dem privaten Polizeiunternehmer eine Prämie bezahlen, die er wiederum durch Steuergelder finanziert.


    Du weisst doch noch, wie es mit dem Telefon war, bevor der Telekom-Markt auch für Private geöffnet wurde? Jede Familie hatte ein schwarzes Drehwählscheibentelefon in der Stube und das war's. Und wie sieht der Telecommarkt heute aus? Handy, Fax, E-mail, Facebook, you name it!

  • "The share markets go ballistic" würde Marc Faber sagen.


    Never fight the FED! Don't forget, to be back in September!



    Uebrigens:


    USD Monthly Budget Statement (AUG) -190 Milliarden, schlimmer als befürchtet (170 Mrd)!



    The federal budget deficit for the first 11 months of the fiscal year totals $1.164 trillion, down slightly from the $1.234 trillion shortfall seen a year earlier, but marking the fourth consecutive year the gap topped $1 trillion.

  • cashflow hat am 13.09.2012 - 18:56 folgendes geschrieben:

    Im Aktienmarkt wurde sicherlich schon viel eingepreist. Und mit 1 Billion pro Jahr ist das QE3 nicht so hoch wie ich gerechnet hätte.


    Entsprechend glaube ich zwar, dass die Aktienmärkte noch steigen werden aber nicht gar so heftig, wie es ein 1.5 oder 2-Billionen schub getan hätte. Der S&P steht ja genau an der Oberkante des aufsteigenden Trendkanals, also um 1460. Ein Ausbruch über 1465 dürfte einen Kaufschub auslösen.
    Gut möglich ist aber auch, dass der Markt mehr QE3 erwartet hat und die Kurse bei 1465 abbprallen. Darauf hin wäre im S&P (und natürlich allen abhängigen Märkten) mit einem Rückgang um ca. 7% zu rechnen per Mitte Oktober.