Schweizer Aktien und CHF, Juli 2012

  • Sommerlochfüller ist von gestern


    Das verdanken wir den wieder zum Leben erweckten langweiligen, öden, zum Abwinken verleideten Theatertexten wie was folgt: Bitte auswendig lernen, damit man es nicht mehr schreiben muss. Wir wissen den Gaga seit.....................................................................................................................................


    Depotplünderer vrwenden und neuaktivieren Altes gerne zum xxxxsten Mal. Es ist einfach zum Demotivieren gedacht und macht wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn, schon lang Bekanntes konstant zu wiederholen wie eine indische Gebetsmühle.


    Von gestern und es ist von gestern:


    12:30:28
    23-07-2012 22:31 AKTIEN NEW YORK/Schluss: Verluste - Eurokrise und Konjunktursorgen



    NEW YORK (awp international) - Die jüngste Verschärfung der Eurokrise und Sorgen über die Entwicklung der chinesischen Konjunktur haben die US-Börsen am Montag belastet. Der Dow Jones Industrial dämmte seine anfänglichen Verluste im Handelsverlauf zwar etwas ein, stand beim Ertönen der Schlussglocke aber mit einem Abschlag von 0,79 Prozent auf 12.721,46 Punkte im Minus. Der marktbreite S&P 500-Index rutschte um 0,89 Prozent auf 1.350,52 Zähler ab. An der Technologiebörse ging es für den Nasdaq Composite Index um 1,20 Prozent auf 2.890,15 Punkte nach unten. Der Auswahlindex Nasdaq 100 rutschte um 1,07 Prozent auf 2.589,93 Punkte ab.



    EUROKRISE SORGT FÜR NERVOSITÄT



    Die Zuspitzung der europäischen Schuldenkrise mache die Anleger nervös, sagte ein US-Marktstratege. Zwar sei bekannt, dass die spanischen Regionen verschuldet seien, nun stelle sich aber die Frage über den Ernst ihrer Lage. Es sei unklar, ob die in der Eurozone errichteten Brandschutzmauern hoch genug seien. Zuvor hatte sich die Situation am europäischen Anleihenmarkt dramatisch zugespitzt: Die Renditen und Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen waren in vielen Laufzeiten auf Rekordstände gestiegen.



    Nach Medienberichten über die sich dem Ende zuneigende Geduld des Internationalen Währungsfonds (IWF) und Deutschlands gegenüber Griechenland mehrten sich zudem die Sorgen über einen Austritt des hoch verschuldeten Landes aus der Eurozone. Börsianer zufolge habe auch die Warnung eines Mitgliedes der chinesischen Zentralbank, wonach sich das Wachstum im Reich der Mitte weiter abschwächen könnte, Druck auf die Märkte ausgeübt.



    MCDONALDS VERFEHLT GEWINNERWARTUNGEN, BANKENWERTE UNEINHEITLICH



    Anders als es die schwachen Kursentwicklungen in Europa hätten vermuten lassen, gerieten Bankenaktien an der Wall Street nur teilweise unter stärkeren Druck. So verloren Citigroup überdurchschnittliche 2,05 Prozent und Goldman Sachs gaben um 1,06 Prozent nach. Bank of America stiegen hingegen um moderate 0,28 Prozent. Mit plus 1,59 Prozent schafften es JPMorgan sogar an die Dow-Spitze



    Mit Blick auf die laufende Berichtssaison waren die Titel von McDonald's mit minus 2,88 Prozent das Schlusslicht im Dow Jones. Die erfolgsverwöhnte Fastfood-Kette tritt auf der Stelle. Im zweiten Quartal hatte der Umsatz stagniert und der Gewinn je Aktie die Erwartungen verfehlt. Der US-Konzern führte als Gründe ungünstige Wechselkurse und die schwächelnde Weltwirtschaft an. Mit einem Plus von 2,40 Prozent konnten sich die Papiere von Halliburton dem negativen Markttrend entziehen. Der Gewinn des Ölfelddienstleisters war im zweiten Quartal weniger deutlich zurückgegangen als befürchtet.



    Zu den wenigen Gewinnern zählten auch Hasbro . Der Papiere verteuerten sich um fast vier Prozent, nachdem der Spielwarenhersteller die durchschnittliche Gewinnschätzung je Aktie der Analysten im abgelaufenen Jahresviertel übertroffen hatte. Noch deutlicher nach oben ging es für Nexen . Sie schnellten um mehr als 52 Prozent auf 25,90 Dollar in die Höhe. Der chinesische Öl- und Gaskonzern CNOOC will den kanadischen Konkurrenten übernehmen. Je Nexen-Aktie bieten die Chinesen 27,50 US-Dollar./mis/he




    Wie lange will die Politik- und Wirtschaftslenkung die Medien noch mit dem gleichen Mist füttern? Es kostes höchstens Zeitungsabos. Wie ich aus mehreren Quellen weiss, lesen Viele Leute die Nachrichten nicht mehr, es sei zum Ko... und verleidet. Schlechte Aufführungen!

    Emil

  • Markttechnik

    Die ganze Debatte um die Eurozone hat dem Markt weiter zugesetzt. Klar ist, er hat weiter Terrain preisgegeben. Das ist klar und unbestreitbar. Aber, und das ist die markttechnische Seite: Die schon gestern hier erwähnten positiven Divergenzen wurden ausgebaut. Solche Entwicklungen dürfen nicht als Freibrief für einen Kauf gesehen werden. Aber sie sagen doch aus, dass die Situation bei weiter sinkenden Kursen gegen unten rasch überzogen sein könnte. Was die Formationen betrifft, könnte sich in den kommenden ein bis zwei Tagen eine kleine fallende Wedge ausbilden. Im Zusammenhang mit dieser Struktur kann der SMI durchaus nochmals nachgeben. Dabei darf er bis gegen 6‘130 sinken, ohne dass Porzellan zerschlagen würde. Wird die Wedge tatsächlich so ausgebaut, wie es sich andeutet, kann also dem SMI über die kommenden zwei bis drei Tage durchaus noch eine kräftigere Erholung bevorstehen.

    [Blocked Image: http://www.fuw.ch/wp-content/uploads/2012/07/SMI_for_FuW-25.07-600x442.png]

    Besser reich und gesund als arm und krank!

  • Jetzt habe ich die restlichen Titel verkauft und die Gewinne mitgenommen! Ich sehe bis weit in den Herbst hinein sinkende Kurse. Der SMI wird bis 4'300 fallen. Griechenland, Spanien, Portugal und Italien werden dies schon richten. Zudem stehen die Wahlen in den USA an. Die Börsen sind überbewertet: Die Hausse seit August d.Vj. ist unbegründet. Die Situation hat sich eher verschlimmert, also hätte es runter gehen müssen.

    Dr. Friederich Adolphus von Muralt

    - "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

  • Friederich hat am 25.07.2012 - 09:31 folgendes geschrieben:

    Quote

    Der SMI wird bis 4'300 fallen.

    Dann muss man einfach einen Put kaufen, wenn man sich der Sache so sicher ist.


    Alles ist zur Zeit möglich. Als nächstes meldet sich die Troika.

  • geldsack hat am 25.07.2012 - 15:04 folgendes geschrieben:

    Quote

    Für den DOW wird eine um 0,9% höhere Eröffnung erwartet.


    So ein Mist! smiley


    Experten befürchten Sommer-Absturz an den Börsen


    Der 23. Juli könnte der Startschuss zum Auftakt eines Sommer-Crashs sein. Wie im letzten Jahr.


    Die jüngste Sommerrally hat damit ein Ende gefunden - mindestens vorläufig. http://www.cash.ch/news/im_fok…n_den_boersen-1196246-635



    Vorläufig .... immerhin sind seither schon mehr als 8 Stunden vergangen. :excuse:

  • Halbjahreszahlen: Hier locken schöne Kursgewinne

    Unternehmen mit guten Halbjahreszahlen werden von der Börse besonders honoriert. Wo sind die nächsten Überraschungen zu erwarten? cash nennt vier Kandidaten.

    Wer Aktien von Unternehmen hält, die gute Halbjahreszahlen abliefern, kann sich kurzfristig über sichere Gewinne freuen. Das zeigt sich auch am Mittwoch, als mit Lonza, EFG International und Liechtensteinischer Landesbank (LLB) gleich drei Unternehmen die Markterwartungen mit ihren Zahlen übertroffen haben. Die Titel legten ein Kursfeuerwerk von bis zu 30 Prozent hin.


    Die Gründe für diese scharfe Reaktion nach oben liegen auf der Hand. Einerseits haben die durch die Euro-Schuldenkrise ausgelösten Unsicherheiten an den Finanzmärkten gerade die Kurse von kleineren Unternehmen deutlich nach unten gedrückt, andererseits warten viele Anleger ungeduldig auf interessante Investment-Stories. Denn die Cash-Positionen der Anleger sind in den letzten Wochen wieder angestiegen.


    Da in den vergangenen zwei Monaten wegen den schlechter werdenden Konjunkturaussichten die Erwartungen bei zahlreichen Unternehmen nach unten korrigiert wurden, sind bis zum Ende der Halbjahreszahlen-Saison Ende September verschiedenenorts Überraschungen denkbar.


    cash hat deshalb die Schweizer Börse nach Aktien durchforstet, die bei guten Zahlen durchstarten könnten. Das Ergebnis: Vier heisse Kandidaten, die im August über das erste Halbjahr 2012 berichten und Chancen auf kurzfristige Gewinnchancen bergen.


    Vier Kandidaten auf kurzfristige Kursgewinne


    Den Auftakt macht am 17. August der Versicherer Zurich Insurance Group. Seit dem Jahreshoch im März sind die Kurse um 15 Prozent zurückgekommen, obwohl die US-Konkurrenz überzeugende Halbjahresbilanzen vorgelegt haben. So gelang es der mehrheitlich im Firmengeschäft tätige Travelers Companies, eine Prämienerhöhung von 9 Prozent bei ihren Kunden durchzubringen. Stark in diesem Geschäft tätig ist auch Zurich. Das US-Firmenkundengeschäft macht rund ein Drittel der gesamten Prämieneinnahmen aus. Ein über Erwarten ausfallendes Prämienwachstum in den USA könnte der Zurich-Aktie wieder Schub verleihen.


    Kandidat Nummer zwei ist das Industrieunternehmen Schweiter, das am 17. August die Halbjahresbilanz präsentiert. Die Aktie steht seit Februar unter Druck und ist von 570 gegen 450 Franken gesunken. Sowohl die Bewertung (KGV für 2012 von 12,1) wie auch die Dividendenrendite von fast 9 Prozent sind sehr attraktiv. Nach unten sollte der Titel gut abgesichert sein, weil obendrauf die Hälfte des aktuellen Aktienkurses durch Cash-Bestände unterlegt ist. Sollten die Zahlen gut ausfallen, werden sich die Aktien schnell wieder über der 500-Franken-Marke bewegen.


    Tief gesunkene Erwartungen bei Ascom


    Prädestiniert für einen Kurssprung sind auch die Aktien des Berner Technologiekonzerns Ascom. Zwar konnte sich die Aktie im Juli vom Drei-Jahre-Tief wieder lösen. Dennoch dümpeln sie auf tiefem Niveau. Ähnlich tief gesunken sind mittlerweile auch die Erwartungen an die Zahlen, so dass jede noch so kleine positive Überraschung kurstreibend wirken sollte. Die Ascom-Aktie bietet somit einigen Erholungsraum. Die Zahlen kommen am 22. August.


    Einen Tag später, am 23. August, folgt Kandidat Nummer vier: Gategroup. Der Airline-Caterer notiert gegenüber März 20 Prozent tiefer. Das liegt unter anderem daran, dass ein nachlassendes Passagierwachstum im Flugverkehr erwartet wird. Allerdings zeigten die jüngsten Verkehrsstatistiken stabile Wachstumstendenzen. Das könnte sich auch positiv auf die Halbjahreszahlen auswirken. http://www.cash.ch/news/topnew…e_kursgewinne-1197268-771



    Soviel zum Thema Experten befürchten Sommer-Absturz an den Börsen

  • geldsack hat am 25.07.2012 - 15:41 folgendes geschrieben:

    Quote

    Hm. Sommer-Absturz heisst doch eigentlich nur dass ....

    man in der Hitze zuviel getrunken hat *drinks* Lieber besoffen und lustig, als nüchtern und doof *drinks*



    Ich habe eigentlich erwartet, dass heute der SMI wegen Roche in die eine oder andere Richtung geht. ABB und Nestle sei Dank. Sogar die UBS hat sich erholt.



    Der SMI fällt. Von einem Hoch ins andere.

  • Jetzt ist eben was passiert. DAX von -1% auf +1.3%, pigbonds gefallen und zwar innert einer Stunde. Und die vielgepriesene Presse weiss natürlich wiedereinmal von nichts!


    Vielleicht werden sie sich nach 24 Stunden herablassen, es uns mitzuteilen. :help:

  • Das dürfte aufgrund von folgenden Aussagen gewesen sein:


    Draghi deutet EZB-Eingriffe am Anleihemarkt an

    26.07.2012 12:35

    LONDON/FRANKFURT (awp international) - Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat weitere Unterstützung für die Krisenstaaten der Eurozone signalisiert. "Die EZB wird alles Notwendige tun, um den Euro zu erhalten", sagte Draghi bei einer Rede in London am Donnerstag. Im Rahmen des geldpolitischen Mandats sei die Notenbank bereit, alles Nötige zu tun. "Und glauben Sie mir - es wird ausreichen." Darüber hinaus sagte Draghi, der Transmissionskanal für die Wirkung der Geldpolitik sei durch das hohe Zinsniveau bei den Staatsanleihen der Krisenländer gestört. Das ist eine Formulierung, mit der die EZB bereits früher Eingriffe am Anleihemarkt begründet hatte./hbr/bgf

    (Quelle: AWP)

  • Danke Cashflow! Deshalb ist wohl auch der Goldpreis angestiegen.


    (An Elias: Eigentlich unnötig zu sagen: Die Bibel kann nur Erklärungen über langfristige Phänomene liefern, die Presse hingegen ist nur für kurz- und mittelfristige Hinweise wirklich nützlich).



    Eigentlich hat dies alles Marc Faber schon so richtig vorausgesagt, ein Sommerrally! Warum haben wir ihm nicht geglaubt? Faber kauft fleissig spanische, italienische und französische Aktien, by the way. Er meint, dass europäische Aktien überverkauft sind:


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  • in_God_we_trust hat am 19.07.2012 - 14:22 folgendes geschrieben:

    Quote

    Jetzt geht der Aktienkursanstieg langsam in die exponentielle Phase über. Danach folgt zwangsläufig der Absturz.


    Das ist doch immer das Problem, dass niemand den Zeitpunkt und oft nicht den Trigger kennt, der etwas auslöst.


    Der Markt kann länger irrational sein als man Geld hat.

  • Elias hat am 26.07.2012 - 14:13 folgendes geschrieben:

    Quote

    in_God_we_trust hat am 19.07.2012 - 14:22 folgendes geschrieben:


    Das ist doch immer das Problem, dass niemand den Zeitpunkt und oft nicht den Trigger kennt, der etwas auslöst.

    Sehr richtig und gut gesagt, Prophet Elias!

    Niemand weiß, wann das Ende kommen wird. Keiner kennt den Tag oder die Stunde, auch nicht die Engel im Himmel, ja nicht einmal der Sohn Gottes. Allein der Vater kennt den Zeitpunkt.


    Matth. 24:36 :angel:

  • in_God_we_trust hat am 26.07.2012 - 15:03 folgendes geschrieben:

    Quote
    Allein der Vater kennt den Zeitpunkt.

    Logisch. Sind ja nur 7 Milliarden Termine, die er kennen muss. Pro Sekunde sterben im Schnitt 4 Menschen. Das persönliche Gespräch dauert dementsprechend lange. Und zwischendurch muss er noch den Gebeten lauschen. Und das 24 Stunden am Tag. Er hat ja nichts besseres zu tun. Darum hat er auch so furchtbar intelligente Wesen mit Hirn geschaffen, damit es ihm nicht langweilig wird.

  • Elias hat am 26.07.2012 - 15:20 folgendes geschrieben:

    Quote

    in_God_we_trust hat am 26.07.2012 - 15:03 folgendes geschrieben:

    Logisch. Sind ja nur 7 Milliarden Termine, die er kennen muss. Pro Sekunde sterben im Schnitt 4 Menschen. Das persönliche Gespräch dauert dementsprechend lange. Und zwischendurch muss er noch den Gebeten lauschen. Und das 24 Stunden am Tag. Er hat ja nichts besseres zu tun. Darum hat er auch so furchtbar intelligente Wesen mit Hirn geschaffen, damit es ihm nicht langweilig wird.

    Über diese letzten Dinge sollte man nicht streiten, sondern einfach im Einklang sein. In diesem Leben muss man mit Widersprüchen umgehen können, sonst ist man wohl verloren.


    Übrigens: Du überschätzt die Intelligenz Deiner Spezies wohl ein wenig, aber unterschätzt diejenige des lieben Gottes bei Weitem.


    Die grösste Weisheit des Menschen ist in den Augen Gottes bestenfalls grenzenlose Dummheit. Selbst über die Relativitätstheorie Einsteins könnte Er sich den Bauch vor lachen wohl kaum mehr halten.


    Die Intelligenz Gottes lässt sich vielleicht etwas ermessen, wenn ich Dir (und nur Dir, weil alle positive Literatur bei Dir offenbar nicht anschlägt) folgende Buchempfehlung gebe, z.B.:


    - "Das Lob der Torheit" von Erasmus von Rotterdam (dafür wurde er von der Kath. Kirche ans Kreuz genagelt)


    - "Philosophie dans le Boudoir" von Marquis de Sade (möglichst auf Französisch lesen)