Schweizer Aktien und CHF, Juli 2012

  • in_God_we_trust hat am 31.07.2012 - 11:14 folgendes geschrieben:

    Wo ich bin, tobt das Leben. Dagegen sind Blocher und Mörgeli die Pausenfüller. Über die lacht man,



    Hier kommt ...

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    :music:

  • Wieder Blackout in Nordindien

    Im Norden Indiens und in der Hauptstadt Delhi ist am Dienstag den zweiten Tag in Folge der Strom ausgefallen. Millionen Personen seien davon betroffen, berichtete das Fernsehen.


    Am Montag waren mehr als 300 Millionen Inder wegen einer Störung im Stromnetz ohne Elektrizität. In der Hauptstadt Delhi und in sieben Bundesstaaten gingen die Lichter aus. Millionen Menschen mussten bei tropischer Hitze ohne Klimaanlagen auskommen und gelangten nicht zur Arbeit, weil Züge und U-Bahnen stehenblieben. Aus Regierungskreisen verlautete, die Ursachen des Stromausfalls seien wahrscheinlich Engpässe bei der Kohleversorgung der Kraftwerke sowie Probleme im Stromnetz.


    Energiemangel und marode Strassen und Eisenbahnstrecken behindern die Industrialisierung Indiens seit je. Zu Spitzenzeiten übersteigt die Stromnachfrage das Angebot deutlich. http://www.nzz.ch/aktuell/pano…-in-nordindien-1.17421091



    Das riecht doch nach Aufträgen für die ABB *good*

  • Wenn man jetzt mal so in diesem Forum zurückblättert, dann hat sich eigentlich praktisch nichts so verhalten wie vorausgesagt. Der Crash ist ausgeblieben, ABB ist nicht auf unter CHF 13.- und der SMI ist auf Jahreshöchststand. Ausgenommen ein paar wenige, die nicht nur schwarz gesehen haben und zuversichtlich blieben. Denen hat der Erfolg vermutlich recht gegeben.


    So viele schöne Theorien und fast alle falsch. :sad:

  • @ponti


    Du hast recht, zumindest was mich betrifft, sorry. Wenigstens habe ich noch die Chance meine Theorien inklusive Praxis zu verbessern.


    Trotzdem bleibe ich dabei: "... but remember to be back in September". Es bleibt uns noch ein bis zwei Monate Zeit. Inzwischen kann sich noch einiges bewegen.

  • TeeTasse83 hat am 30.07.2012 - 20:52 folgendes geschrieben:

    Quote

    Die Leutchen arbeiten fleissig und verkaufen fleissig an das Ausland. Gleichzeitig sparen sie.
    Damit die Leutchen auch CHF verdienen und sparen (die wollen ja nicht in USD bezahlt werden), erschafft die Nationalbank zusätzliche CHF. Im Gegenzug nimmt die Zentralbank die USD ein, welche durch den Export erwirtschaftet wurden und bildet damit Devisenreserven. Somit wird die Geldmenge, rein basierend auf dem Umstand dass das Land fleissig exportiert, ausgeweitet.

    Interessanter Weise erzählst Du dieselbe Geschichte wie ich. Nur aus einem anderen Blickwinkel.


    Aber fangen wir von vorne an:
    Jeder Franken, Dollar, Euro wird geboren, wenn jemand einen Kredit aufnimmt. In diesem Moment führt der Franken zwei Leben: Einerseits ist er das Vermögen des einen, andererseits die Schuld des anderen. Unser aktuelles Geldsystem ist ein Schuldgeld-System. Ich persönlich bedaure das, mir wäre es lieber, Geld würde durch Leistung und nicht durch Schulden erschaffen aber es ist nun mal so wie es ist, ich muss damit leben.
    Es ist also durchaus richtig, zu behaupten, dass Geldmenge=Vermögen=Schulden. Ansonsten google mal nach "Debitismus Paul C. Martin". Der hat das wunderschön erklärt.


    Deine Geschichte handelt von einem Land mit fleissigen und sparsamen Menschen, die mehr Güter exportieren als sie Importieren und dafür mehr bedruckte Zettel importieren. Beispiele Schweiz, Deutschland, Japan, China.


    Meine Geschichte behandelt die Gegenseite. Ein Land, dessen Bewohner mehr an Gütern importiert und dafür mehr Schuldzettel exportiert. Beispiele reichen vorn Griechenland bis USA.


    Du behauptest nun, dass die bedruckten Zettel (aka. Devisenreserven) im Prinzip eine Leistungsreserve sind. Wir könnten in Notzeiten mehr importieren als exportieren, denn wir haben ja diese Reserve. Klassisches Beispiel Japan während/nach der Fukushima-Katastrophe. Japan wurde da kurzfristig zur Importnation. Aber genau dafür sind Reserven ja auch da: "Spare in der Not ..."


    Theoretisch bin ich bis dahin mit Dir auch ganz einer Meinung.


    Betrachten wir nun aber die Gegenseite und konzentrieren uns auf das Verhältnis USA-China: Nach der offiziellen Logik müsste nun China, nachdem es 3 Billionen Dollar angehäuft hat, ein Jahr Ferien machen können und sich von den USA aushalten lassen. Denn schliesslich hat China jahrelang zu viel an die USA geliefert und um das auszugleichen müssten jetzt die USA ein paar Jahre lang zu viel an China liefern. Sprich: Die USA machen einen Handelsüberschuss, die Chinesen ein Handelsdefizit, bis dies wieder ausgeglichen ist.


    Die Frage, die ich in meinem Post vom 29.7. versucht habe zu beantworten, lautet: "Werden jene Länder, die Jahrelang ein Defizit erwirtschaftet haben, in der Lage sein, einen Überschuss zu erzeugen und somit die Schulden gegenüber ihren Gläubigern abzutragen?"
    Meine Antwort darauf lautet "Nein". Ich glaube auch, dass die Mehrheit hier einverstanden ist, wenn ich behaupte, dass die PIIGSUSA nicht so schnell von einem Handelsdefizit auf einen -Überschuss werden wechseln können.
    Entsprechend drehte sich die Diskussion ja auch um die Frage, wie diese Länder ihre Schulden verringern können und einer der Lösungsvorschläge - u.A. von iGwt - lautete: die Währung zu inflationieren, um die Schulden real - in Kaufkraft - zu verringern.


    So, nun wechseln wir wieder auf Deine Seite, auf die Sichtweise der fleissigen Gläubiger: Wie begeistert werden die sein, wenn sie jahrelang im guten Glauben Waren geliefert haben und nun feststellen, dass Zettel, die sie als "Gegenleistung" bekommen haben immer weniger kaufen können?


    Welche Auswirkungen wird es auf China haben, wenn sie 3 Billionen Dollar, auf die Schweiz, wenn wir 200 Mrd. Dollar, abschreiben müssen?


    Unter dem Strich ist das ein verdammt gutes Geschäft für jene Länder, die ein Handelsdefizit haben: Man bekommt Waren aus dem Ausland und liefert dafür bedruckte Zettel, deren Wert man bei Bedarf dann einfach vernichtet. Das macht aus Sicht des Schuldners natürlich Sinn. Aber der Gläubiger ist weniger begeistert.


    Deshalb finde ich Deinen Schlusssatz sehr bedenklich:

    Quote

    in der Schweiz interessiert uns das Ganze nicht so sehr.

    Wird es uns wirklich nicht interessieren, wenn diese sogenannten "Reserven" sich in Luft auflösen?


    Ich mag mich an diverse Diskussionen aus den Jahren 2003-05 erinnern. Das war die Zeit als ich begonnen habe, vor dem Platzen der US-Immobilienblase zu warnen. Die meistgehörte Antwort lautete: "Interessiert mich nicht, ich habe keine Immobilien in den USA".
    Hätte ich 2008 vor der Lehman-Pleite gewarnt (die ich natürlich genau so wenig gesehen habe wie sonst jemand) wäre die Antwort wohl analog gewesen: "Interessiert mich nicht. Ich bin bei der UBS nicht bei Lehman".


    Nun, kannst Du Dich an 2008 erinnern? Hatte die Subprime-Krise, der Fall von Lehman/Bear-Steans nicht dennoch ganz erhebliche Auswirkungen auf die Schweiz?


    Ist es also nicht plausibel, anzunehmen, dass ein Absturz des Dollars noch weitaus verherendere Auswirkungen auf die Schweiz hätte?

  • Elias hat am 31.07.2012 - 08:21 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ich kann die auch noch deine Postings zeigen, wo du geschrieben hast, dass SNB / Hildebrand pissblöde sind und das die Nationalbanken nie Gold verkaufen sollen. Also nie realisieren sollen.



    Stimmt. Hab' ich geschrieben. Dazu stehe ich auch heute noch.
    Zur Erinnerung: Die SNB hat Gold zum Durchschnittspreis von Fr. 16'747/kg verkauft.
    Beim aktuellen Goldpreis von Fr. 50'652/kg liegt der Verlust im Moment bei Fr. 48'991'940'000

  • MarcusFabian hat am 31.07.2012 - 18:54 folgendes geschrieben:

    Quote


    Jeder Franken, Dollar, Euro wird geboren, wenn jemand einen Kredit aufnimmt. In diesem Moment führt der Franken zwei Leben: Einerseits ist er das Vermögen des einen, andererseits die Schuld des anderen.

    Dieser erste Satz gefällt mir nicht. Wenn A 1000$ auf die Bank bringt und die Bank B diese 1000$ ausleiht, dann ist nichts geboren, sondern Geld wandert von A nach B, wie bei einem Kauf. Nichts wird geboren, denn bei A sterben 1000$ und bei B werden sie wiedergeboren. Fertig Schluss.

  • ponti2 hat am 31.07.2012 - 14:09 folgendes geschrieben:

    Quote

    Wenn man jetzt mal so in diesem Forum zurückblättert, dann hat sich eigentlich praktisch nichts so verhalten wie vorausgesagt.

    Doch!
    Insofern nämlich dass - zumindest meine Aussage - seit März lautet: "Wenn neue Geldspritzen angekündigt oder vermutet werden, steigen die Börsen, werden sie als eher unwahrscheinlich gesehen, sinken sie."
    Draghi hat die Hoffnung auf weitere Geldpritzen am 26.7. angeheizt und dem DAX bisher 400 Punkte damit beschert.


    Bei QE1 und QE2, also effektiven Geldpritzen und nicht nur der Hoffnung darauf, ist das noch besser dokumentiert.
    Unter dem Strich: Je $40 Mrd. bringen dem Dow 1% Anstieg.

    QE1
    [Blocked Image: http://img215.imageshack.us/img215/9530/snagprogram0531.png]



    QE2


    [Blocked Image: http://img259.imageshack.us/img259/7338/snagprogram0532.png]



    Woraus sich ganz grob die Schlussfolgerung ergibt:


    Würde QE3 mit einem Volumen von 1500 Mrd angekündigt, würde das dem Dow (und somit den abhängigen Börsen) etwa 37.5% Anstieg bringen.

  • in_God_we_trust hat am 31.07.2012 - 19:19 folgendes geschrieben:

    Quote

    Dieser erste Satz gefällt mir nicht. Wenn A 1000$ auf die Bank bringt und die Bank B diese 1000$ ausleiht, dann ist nichts geboren, sondern Geld wandert von A nach B, wie bei einem Kauf. Nichts wird geboren, denn bei A sterben 1000$ und bei B werden sie wiedergeboren. Fertig Schluss.

    Der Satz gefällt mir auch nicht. Aber so funktioniert unser Fractional Reserve Banking nun mal: Für $1000, die jemand auf die Bank bringt, können somit insgesamt bis $90'000 neu erschaffen werden. (USA hat 10% Mindestreserve).
    In der Schweiz liegt die Mindestreserve bei 2.5%.


    Ich finde es immer so witzig, wenn bei Betriebsführungen von Banken, die unbedarften Mitarbeiter immer erzählen, dass Kredite aus Sparkapital vergeben werden. Als ob die Summe aller Sparkapitalien auch nur annähernd ausreichen würde, um all die Firmenkredite und Hypotheken auch nur annähernd zu finanzieren ;)


    Konkret also: Angenommen, Du möchtest 800 Kredit, um eine Hütte für 1000 zu kaufen, wobei Du 200 EK hast und die Bank beschliesst, Dir diese 800 Hypothek zu gewähren.


    Was passiert: Du unterschreibst den Hypothekarvertrag. Die Bank geht damit zur SNB, hinterlegt diesen Vertrag als Pfand und bekommt Fr. 780 von der SNB als Kredit gutgeschieben (20 bzw. 2.5% muss sie selbst haben).
    Die Geldmenge erhöht sich somit in diesem Moment um 780.
    Die Bank hat keinerlei Risiko ausser der 20, die sie selbst beisteuern muss. Z.B. auch echtem Sparkapital.
    Schlussendlich ist das Geld rein aus einem Buchungssatz entstanden: Forderung an Verbindlichkeit.

  • Tja, wer an eine WR glaubt, sollte Schulden machen auf Teufel komm raus...


    Hm. Mal schauen. Eine halbe Million aufnehmen und dann beten.


    Hat ja beim Gletscher bisher auch geholfen...

  • @MF


    Danke, jetzt ist der 20er bei mir runtergefallen! Super, wie Du das immer so geduldig erklärst! Jetzt hab ich verstanden.


    Letztendlich ist es aber der NB Wurst, ob sie das gedruckte Geld verliert oder nicht. Sie will es eigentlich nicht mehr zurück haben, denn es ist sowieso in ihrem Mandat Geld zu verteilen; wie sie das macht, bleibt ihr überlassen.


    Ein anderes Mandat, das sie hat, ist für Geldstabilität zu sorgen, also keine Teuerung von mehr als 2% zuzulassen. Der SNB gelingt das ziemlich gut, sogar zu gut, für meinen Geschmack.

  • MarcusFabian hat am 31.07.2012 - 18:54 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ist es also nicht plausibel, anzunehmen, dass ein Absturz des Dollars noch weitaus verherendere Auswirkungen auf die Schweiz hätte?

    Das habe ich jetzt plötzlich auch total verstanden und ich finde, Du hast das ausgezeichnet beschrieben.


    Ja, Du hast völlig recht!

  • MarcusFabian hat am 31.07.2012 - 18:54 folgendes geschrieben:

    Quote


    Jeder Franken, Dollar, Euro wird geboren, wenn jemand einen Kredit aufnimmt. In diesem Moment führt der Franken zwei Leben: Einerseits ist er das Vermögen des einen, andererseits die Schuld des anderen. Unser aktuelles Geldsystem ist ein Schuldgeld-System. Ich persönlich bedaure das, mir wäre es lieber, Geld würde durch Leistung und nicht durch Schulden erschaffen aber es ist nun mal so wie es ist, ich muss damit leben.

    "Schuldgeld-System"...? Nur weil Geld im Kredit(kontrakt) "geboren" wird,ist es doch kein "Schuldgeld-System".Den Kredit gibt's nämlich nur gegen entsprechende Sicherheiten.


    http://www.snb.ch/de/ifor/finm…s/id/finmkt_repos_baskets


    Quote


    Es ist also durchaus richtig, zu behaupten, dass Geldmenge=Vermögen=Schulden. Ansonsten google mal nach "Debitismus Paul C. Martin". Der hat das wunderschön erklärt.

    bullish hat gut erklärt,dass du da wohl etwas Missverstanden hast.


    http://www.cash.ch/comment/450160#comment-450160




    weico

  • in_God_we_trust hat am 31.07.2012 - 20:53 folgendes geschrieben:

    Quote

    @MF


    Danke, jetzt ist der 20er bei mir runtergefallen! Super, wie Du das immer so geduldig erklärst! Jetzt hab ich verstanden.


    Letztendlich ist es aber der NB Wurst, ob sie das gedruckte Geld verliert oder nicht.

    ..da ist der 20er aber irgendwo stecken geblieben ...!


    Der SNB ist es keineswegs Wurst,ob sie Geld verliert.Sie muss ihre Verluste genauso mit Eigenkapital absichern wie jedes andere Unternehmen.


    Jordan hat es gut und ausführlich erklärt ,warum die SNB zwar ein kurzfristig-negatives Eigenkapital hinnehmen kann (Notenmonopol) aber langfristig und nachhaltig eben nicht :


    "Zum Wiederaufbau von Eigenkapital braucht es – nicht anders als bei privaten Unternehmen – Gewinne. Denn mit „Geld drucken" kann Eigenkapital, wie gesagt, nicht nachhaltig aufgestockt werden. Die Geldschöpfung erlaubt lediglich, den Zahlungsverpflichtungen vollständig nachzukommen."



    ..damit der 20er ganz runterfällt:


    http://www.snb.ch/de/mmr/speec…e/ref_20110928_tjn.de.pdf




    weico

  • weico hat am 01.08.2012 - 02:08 folgendes geschrieben:

    Quote
    "Schuldgeld-System"...? Nur weil Geld im Kredit(kontrakt) "geboren" wird,ist es doch kein "Schuldgeld-System".Den Kredit gibt's nämlich nur gegen entsprechende Sicherheiten.

    Dann nenne es von mir aus "Kreditgeld" oder sonst was. Was macht das für einen Unterschied?

  • weico hat am 01.08.2012 - 02:40 folgendes geschrieben:

    Quote

    Der SNB ist es keineswegs Wurst,ob sie Geld verliert.Sie muss ihre Verluste genauso mit Eigenkapital absichern wie jedes andere Unternehmen.


    Theoretisch ist das richtig. Aber da die SNB Geld in beliebiger Menge produzieren kann, ohne dafür gross was zu leisten, dürfte sich der allfällige Schmerz über den Verlust in Grenzen halten.


    :D

  • MarcusFabian hat am 01.08.2012 - 03:04 folgendes geschrieben:

    Quote

    weico hat am 01.08.2012 - 02:40 folgendes geschrieben:

    Theoretisch ist das richtig. Aber da die SNB Geld in beliebiger Menge produzieren kann, ohne dafür gross was zu leisten, dürfte sich der allfällige Schmerz über den Verlust in Grenzen halten.


    smiley

    ..solch Annahmen mögen ja für ZB-Theorie-Anfänger und Schuldgeldsystem-Gläubige durchaus zutreffen. :oops:


    Gerade für solche Leute ist darum die wunderbar-treffende Ausführung von Herrn Jordan ja so ausserordentlich lehrreich.Dann fällt vielleicht auch bei solchen Leuten einmal der 20er.... *drinks*




    weico

  • MarcusFabian hat am 31.07.2012 - 18:58 folgendes geschrieben:

    Quote

    Elias hat am 31.07.2012 - 08:21 folgendes geschrieben:


    Stimmt. Hab' ich geschrieben. Dazu stehe ich auch heute noch.
    Zur Erinnerung: Die SNB hat Gold zum Durchschnittspreis von Fr. 16'747/kg verkauft.
    Beim aktuellen Goldpreis von Fr. 50'652/kg liegt der Verlust im Moment bei Fr. 48'991'940'000

    Verlust :fool: In was? In Papierwährung? Seit wann interessiert dich das?


    Auch zu deinem Pseudo-Verlust habe ich schon mehrfach gepostet: Ein Verlust entsteht dadurch, dass man unter EP verkauft. Das ist hier nicht der Fall. die SNB hat mit Gewinn verkauft. Was du immer wieder als Verlust bezeichnet ist entgangener Gewinn. Das muss dir mit deiner Einstellung sowieso egal sein, da du nie Gold verkaufen würdest und nur zukaufen würdest. Kann man auch nachlesen.


    Den entgangenen Zinseszins vergisst du jeweils in deinen Berechnungen geflissentlich. Gegen einen Exponentialfunktion ist dein Pseudo-Verlust ein Furz in den Wind.


    Die SNB hatte den Auftrag, das Gold zu verkaufen. Ein Teil des Erlöses wird für die Kantone verwendet. Es ist fester Bestandteil deren Budgets.


    Dank dessen sind die Steuern so tief. Jahr für Jahr. Dank dessen ist die Schweiz so attraktiv und zieht Firmen an. Darum geht es uns gemessen an den Umständen so gut.


    Das lässt sich in Franken nicht aufwiegen.