Schweizer Aktien und CHF, Mai 2012

  • Wie bereits am Freitag angekündigt, ist die Situation nun eingetroffen! Hollande hat die Wahlen gewonnen und wir werden vermutlich heute stark sinkende Börsen sehen! Asien hat es bereits vorgemacht: -2.6%

    Ich befürchte heute den SMI so -2% um 17.30 Uhr!

    Meiner Meinung nach werden vor allem die Bankaktien mitgezogen!

    So, nun bin ich fertig mit meinem Uriella Geschwafel, in 40 Minuten sind wir schlauer!

  • sandrop74 hat am 07.05.2012 - 08:21 folgendes geschrieben:

    Hoi Zyndacate... wie siehst du es aus? Grosse Verluste nur heute oder langfristig?

    Hey sandrop74: Ich gehe mal davon aus, dass es heute ein übertriebener Kurssturz gibt, und dann morgen wieder eine technische (positive) Korrektur!

    Aber im grossen und ganzen sehe ich den SMI in nächster Zeit, sicherlich im Mai in einer Abwärtsphase! Die Börsenregel "Sell in May" macht sich bis jetzt dieses Jahr alle Ehre!!!

  • genau....ich bleib dabei, mache keine panik....wenns heute runtergeht, wirds auch bald wieder nach norden gehen....take it easy!


    ist natürlich für kurzfristige anleger nicht gleichbedeutend wie für längerfristige investments...

    An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven und das Geld haben, das minus 1 auszuhalten

  • Die Schweiz gilt vielen Investoren angesichts der Euro-Staatsschuldenkrise als Hort der Stabilität. Das macht sich auch an der Schweizer Börse in Zürich bemerkbar. Die im SPI-Leitindex notierten Aktien legten in den vergangenen drei Jahren im Mittel um fast 17 Prozent jährlich zu - deutlich mehr als der europäische Gesamtmarkt.

    Besonders krass wird der Performanceabstand, wenn man die Kursentwicklung über den gesamten Zeitraum zusammenfasst: Zwischen Anfang Mai 2009 und heute hat der SPI um 59,5 Prozent zugelegt, der MSCI Europe um 39,5 Prozent. Der Abstand ist indes einfach zu erklären: 2009 bekam man für 2 Euro noch 3 Schweizer Franken, inzwischen sind je Euro nur noch 1,20 Franken zu haben. Und es wäre wohl noch weniger, wenn die Schweizer Notenbank nicht interveniert und eine weitere Aufwertung ihrer Währung verhindert hätte.

    Für Euro-Anleger in der Schweiz ist das nicht unbedingt eine schlechte Nachricht. Zwar sind wegen des Eingriffs bis auf Weiteres keine Wechselkursgewinne mehr drin. Diese allerdings würden für die Unternehmen an der Börse auch irgendwann zum Problem werden. Denn der Export fällt naturgemäß schwer, wenn man in Regionen verkauft, deren Währungen immer mehr an Wert verlieren.

    Das müssen die größten Konzerne der Alpenrepublik nun nicht mehr fürchten. Und mit ihnen können sich auch die Manager der Länderfonds entspannen, deren Drei-Jahres-Performance das aktuelle Morningstar-Rating vergleicht. Die kommen nämlich nicht umhin, in ihren Portfolios den exportlastigen Schwergewichten an der Börse Spitzenplätze einzuräumen, denn ganz wenige Titel bestimmen in der Schweiz dort das Geschehen.

    Die Aktien des Lebensmittelriesen Nestlé sowie der Pharmakonzerne Novartis und Roche machen zusammengenommen fast die Hälfte der Marktkapitalisierung der gesamten Zürcher Börse aus, bestimmen mithin auch nahezu 50 Prozent der SPI-Indexentwicklung.

    In Fondsdepots ist die Aufnahme einzelner Titel auf zehn Prozent begrenzt, die Manager sind also gezwungen, sich bei der Titelwahl recht weit vom Index zu entfernen. Gelohnt hat sich das nicht: Kein einziger Fonds konnte den SPI deutlich schlagen - und wenn, dann nur um den Preis höherer Schwankungen.

    :cool::rose:

  • 2 Jahre und 2 Tage ist es her

    Stock Market Crash - Flash Crash May 6, 2010

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  • ponti2 hat am 07.05.2012 - 09:40 folgendes geschrieben:

    Quote

    Der Abstand ist indes einfach zu erklären: 2009 bekam man für 2 Euro noch 3 Schweizer Franken, inzwischen sind je Euro nur noch 1,20 Franken zu haben.

    Ich weiss nicht, wieso man immer wieder auf so einen Blödsinn kommt? Wenn ich hier in der Schweiz eine Aktie z.B. für 10 CHF kaufe und sie nach einen Jahr z.B. wieder für 12 CHF verkaufe, habe ich 20% verdient. 20% bleiben 20%. Dies hat jetzt wirklich nichts mit dem Euro zu tun!

    Dr. Friederich Adolphus von Muralt

    - "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

  • Jetzt wäre ich aber froh, wenn man denen endlich den Garaus machen könnte.


    Ich finde schon, man sollte sie schnellstens subtrahieren. Das hat ja sonst nie ein Ende.



    MÄRKTE EUROPA/Angst vor Linken in Griechenland - Aktien tiefrot


    Kategorie: Marktberichte | Marktberichte (Dow Jones) | Uhrzeit: 18:52



    FRANKFURT (Dow Jones) - Neue Sorgen um Griechenland haben den Europas Aktien kräftig in den roten Bereich gedrückt. Die Aussicht auf ein Linksbündnis in Griechenland sorgte für deutliche Abgaben bei den Finanzwerten. Zweifel an der Eurozone und Konjunkturängste drückten den Euro zeitweise unter 1,30 Dollar. Öl, Gold, Kupfer und die US-Aktienmärkte gingen gemeinsam auf Talfahrt.

    Nur deutsche Staatsanleihen waren wieder als Hort der Sicherheit gesucht und stiegen auf Allzeithoch. Der Euro-Stoxx-50 fiel um 2,1 Prozent auf 2.236 Punkte, der DAX um 1,9 Prozent auf 6.445 Punkte. Selbst gute Unternehmensdaten gingen in diesem Umfeld unter. Die EU plant nun einen Sondergipfel am 23. Mai, um über künftige "Wachstumstrategien" zu beraten.

    Griechische Links-Partei will sich nicht an Verträge halten

    Für Entsetzen am Markt sorgten Aussagen der linksradikalen Partei Syriza in Griechenland. Sie werde keine Sparanstrengungen unterstützen und die bisherigen Sparpläne für null und nichtig erklären, hieß es von dort. "Besonders diese Forderung nach einem Schuldenmemorandum macht dem Markt Angst", sagte ein Händler: "Damit wären sämtliche Anstrengungen der EU zur Eindämmung der Schuldenkrise dahin". Ein Austritt der Griechen aus der Eurozone rücke damit wieder auf die Agenda.

    Syriza ist aktuell mit der Regierungsbildung beauftragt. Der Parteiführer der Nea Dimokratia, die stärkste Partei bei den Wahlen wurde, hatte am Montag diesen Versuch erfolglos aufgegeben.

    Euro fällt - Athen bricht auf 20-Jahrestief

    Der Euro verlor über einen halben Cent zum Dollar, zum britischen Pfund fiel er auf ein Dreijahrestief. In Griechenland brachen die Bankentitel im Schnitt um 9,6 Prozent ein - Alpha Bank an der Spitze um 14 Prozent. Der Athener Leitindex ASE fiel um 3,6 Prozent und schloss auf dem tiefsten Stand seit 20 Jahren.

    Flucht in deutsche Renten

    Renten waren umgekehrt als vermeintlich sicherer Hafen gesucht. Der deutsche Bund-Futures sprang auf ein neues Allzeit-Hoch bei 142,64 Prozent. Umgekehrt fiel die Rendite 10-jähriger deutscher Bundesanleihen auf 1,54 Prozent und damit ein Rekordtief zurück. Bei den Anleihen Spaniens und Italiens zogen die Renditen an.

    Finanztitel kräftig im Minus

    Natürliche Verlierer der Angst um die Eurozone waren die Bankenwerte: Vor allem die Anteilsscheine französische Institute standen unter Druck. Societe Generale fielen um 4,8 Prozent, BNP Paribas um 3,8 Prozent. Der Sektor gab um 1,9 Prozent nach, der der Versicherer sogar um 2,2 Prozent. Deutsche Bankenwerte kamen etwas glimpflicher davon; hier fielen Deutsche Bank um 2,5 Prozent und Commerzbank um 3,4 Prozent.

    Von guten Geschäftszahlen profitierte nur die Aktie der britischen Großbank HSBC. Der Kurs gab nur um 1,1 Prozent auf 549 Pence nach. Nicht ganz so überzeugend fielen die Geschäftszahlen von Munich Re aus. Die Aktie fiel um 3,7 Prozent auf 103,85 Euro. Hier hatten die ausgezeichneten Zahlen von Swiss Re für höhere Erwartungen gesorgt. Swiss Re gaben nur 1,5 Prozent nach.

    Konjunktursorgen drücken Automobil- und Minenpapiere

    Die Konjunktursorgen drückten vor allem zyklische Aktien wie die der Automobilhersteller. Auch die Roh- und Grundstoffwerte gaben deutlich nach. Vor allem der Fall im Kupferpreis um bis zu 3 Prozent belastete. Automobilwerte wurden durch die Bank abverkauft, der Sektor fiel um 3,1 Prozent. Renault, Fiat und Peugeot-Citroen gaben über 4 Prozent nach. MAN und BMW fielen je 3,9 Prozent.

    Die Minenwerte gaben im Schnitt um 3,3 Prozent nach. Hauptverlierer war der Rohstoffhändler Glencore mit 4,5 Prozent Minus. Bei den Chemiewerten verloren BASF 2,6 Prozent, im Stahlbereich ThyssenKrupp 2,7 Prozent.

    Telekomwerte dank KPN im Plus

    Telekomtitel stellten europaweit die einzige Gewinnerbranche, nachdem America Movil (AM) seinen Anteil an der niederländische KPN aufstocken will. Der Sektor stieg um 0,9 Prozent. AM bietet 8 Euro je Aktie und damit eine Prämie von 23,5 Prozent auf den Vortagesschluss. Das Unternehmen des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim will den Anteil auf 28 Prozent nach zuvor 4,8 Prozent aufstocken. "Das zeigt, wie attraktiv niedrig die Bewertung der europäischen Telekommunikationsdienstleister mittlerweile ist", sagte ein Händler. KPN haussierten um über 17 Prozent. Auch Deutsche Telekom legten 0,6 Prozent zu, Telecom Italia um 1,1 Prozent und Telefonica um 0,3 Prozent.

    In London profitierten Thomas Cook von der Verlängerung der Kreditlinien. Die Aktien kletterten um 2,4 Prozent auf 21,50 Pfund. TUI Travel nutzten positive Geschäftszahlen dagegen nichts, die Aktien fielen um 3,2 Prozent.

    Europäische Schlussstände von Dienstag, den 8. Mai 2012:
    ===
    Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung
    stand absolut in % seit
    Jahresbeginn
    Europa Euro-Stoxx-50 2236,11 -46,98 -2,1% -3,5
    Stoxx-50 2350,90 -35,37 -1,5% -0,8
    Stoxx-600 250,58 -4,25 -1,7% 2,5
    Frankfurt XETRA-DAX 6444,74 -124,74 -1,9% 9,3
    London FTSE-100 5554,55 -100,51 -1,8% -0,2
    Paris CAC-40 3124,80 -89,42 -2,8% -1,1
    Amsterdam AEX 300,59 -4,15 -1,4% -3,8
    Athen ATHEX-20 231,83 -10,77 -4,4% -12,5
    Brüssel BEL-20 2170,61 -9,81 -0,5% 4,2
    Budapest BUX 17523,19 -246,53 -1,4% 3,2
    Helsinki OMXH-25 2010,37 -23,83 -1,2% 3,5
    Istanbul NAT30 70169,90 -95,21 -0,1% 13,7
    Kopenhagen OMXC-20 457,38 -2,16 -0,5% 17,3
    Lissabon PSI 20 5215,15 45,92 +0,9% -4,2
    Madrid IBEX-35 7063,20 -56,30 -0,8% -18,2
    Mailand FTSE-MIB 13936,70 -338,65 -2,4% -7,6
    Moskau RTS 1481,06 -7,58 -0,5% 7,2
    Oslo OBX 370,71 -11,02 -2,9% 3,7
    Prag PX 0,00 0,00 0% -100,0
    Stockholm OMXS-30 1018,54 -12,17 -1,2% 3,1
    Warschau WIG-20 2168,35 -49,05 -2,2% 1,1
    Wien ATX 2083,74 -27,42 -1,3% 10,2
    Zürich SMI 5977,80 -62,38 -1,0% 0,7


    DEVISEN zuletzt '+/- % Di, 8.25 Uhr Mo, 17.45 Uhr
    EUR/USD 1,3006 -0,12% 1,3022 1,3053
    EUR/JPY 103,7756 -0,34% 104,1308 104,2759
    EUR/CHF 1,2011 -0,01% 1,2012 1,2013
    USD/JPY 79,7980 -0,23% 79,9800 79,8785
    GBP/USD 1,6152 -0,14% 1,6175 1,6193
    ===
    DJG/mod/flf

    Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

  • ...

    Friederich hat am 08.05.2012 - 16:57 folgendes geschrieben:

    Quote
    Ich weiss nicht, wieso man immer wieder auf so einen Blödsinn kommt? Wenn ich hier in der Schweiz eine Aktie z.B. für 10 CHF kaufe und sie nach einen Jahr z.B. wieder für 12 CHF verkaufe, habe ich 20% verdient. 20% bleiben 20%. Dies hat jetzt wirklich nichts mit dem Euro zu tun!

    So betrachtet wärst Du wohl einer der glücklichsten Bürger Simbabwes gewesen: Mehrere Millionen Prozent Kursgewinn auf Aktien in wenigen Jahren! :rofl:

  • SMI unter 6'000

    Nun ist auch der Down Jones unter die wichtige Grenze von 13'000 Pkt. gefallen. So kann bzw. muss morgen nur noch der Nikkei unter 9'000 schliessen, dann hätten die drei wichtigen Indizien ihre magischen Grenzen unterschritten.

    Dr. Friederich Adolphus von Muralt

    - "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

  • Zyndicate hat am 07.05.2012 - 08:19 folgendes geschrieben:

    So, nun bin ich fertig mit meinem Uriella Geschwafel, in 40 Minuten sind wir schlauer!

    Versuch's doch mal mit Bier und Kaffee: Da wird man wenigstens zur Urinella...

  • geldsack hat am 08.05.2012 - 22:51 folgendes geschrieben:

    Zyndicate hat am 07.05.2012 - 08:19 folgendes geschrieben:




    So, nun bin ich fertig mit meinem Uriella Geschwafel, in 40 Minuten sind wir schlauer!


    Versuch's doch mal mit Bier und Kaffee: Da wird man wenigstens zur Urinella...


    Hab ich gestern Abend gemacht! Nur ohne Kaffe *drinks*

  • Zyndicate hat am 09.05.2012 - 08:41 folgendes geschrieben:

    Quote

    geldsack hat am 08.05.2012 - 22:51 folgendes geschrieben:



    Hab ich gestern Abend gemacht! Nur ohne Kaffe smiley

    und ich verkaufs dann als wunder augentropfen und werd millionär...

  • Die Waren fliessen nicht von A nach B bis die Preise gleich sind

    MarcusFabian hat am 08.05.2012 - 20:42 folgendes geschrieben:

    Quote

    Friederich hat am 08.05.2012 - 16:57 folgendes geschrieben:

    So betrachtet wärst Du wohl einer der glücklichsten Bürger Simbabwes gewesen: Mehrere Millionen Prozent Kursgewinn auf Aktien in wenigen Jahren! smiley

    So ein Nonsens. Friederich schreibt von einer Zeitspanne von einem Jahr ind der Schweiz. :wall:


    Bei uns ist die Teuerung nahe bei Null. Wenn man es genau betrachtet, gibt es ganz offesnsichtlich einige Unglückliche hier im Forum, die dem bfs in Sachen Teuerung schon Manipulation unterstellen müssen, nur weil sie ihre Rendite nicht glücklich macht oder sie ihren Anlageentscheid mit einer nicht existierenden Teuerung rechtfertigen müssen.

  • Ich habe praktisch alles verkauft... Ich werde abwarten und schauen was mit Griechenland passiert. Ich vermute, dass wir werden einen blutenden Mai erleben. Ich warte mal ab, und sobald die Stimmung wieder besser wird, werde ich wieder zugreifen.