SMI im November 2011

  • SMI im November 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    ... Auch hiermit wäre alles gesagt :D

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    Du hättest es nicht besser erklären können als der Ofenberg, äh Oldenberg mit seiner BUMBEISEOSEBASE Strategie. Ich finde es eben schon sehr wichtig, dass man seriös mit solchen komplexen Thema umgeht. Minerva macht dass genau richtig, vielleicht hätte sie die Rüstungsindustrie noch erwähnen sollen. Und der Verbandskasten fehlt auch noch in ihrer Liste. :roll:

    THAT`S MY SECRET I`M ALWAYS BULLISH

  • SMI im November 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    Merlin2033 wrote:


    Es spielt doch keine Rolle, ob man 2% Zinsen zahlt bei 2% Teuerung oder 7% Zinsen bei 7% Teuerung.

    Für den Investor ist es in beiden Fällen 0% Realzins.


    Aber aus sicht des Staates sieht es ganz anders aus, und das ist doch das entscheidende. dem Staat kann der Investor ja wurst sein, ob der Real was verdient oder nicht. Aber der Staat kann sich durch die Inflation seiner Schulden entledigen.


    Bsp:


    Der Staat hat schulden von 100 gegenwert 100 kilo Gold. Wenn nun im nächsten Jahr eine Inflation von 2% ist, sind die schulden immernoch 100, aber die einnahmen steigen um 2% (vereinfacht gesagt, über steuern etc.) also kann man sich so über jahre doch der schulden entledigen, wenn man die Handelsbilanz mit 0 abschliessen würde!!! Und genau das ist doch das Problem dass alle Politiker um wieder gewählt zu werden 0% teuerung anstreben um dem Volk zu erzählen, dass ihr Vermögen nicht entwertet wird! Nur das Volk (oder die 99%) haben doch praktisch kein vermögen. :lol:

  • Re: SMI im November 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Aber davon abgesehen hege ich keine Zweifel, dass der Staat dereinst jegliches Vermögen kassieren wird, dessen er habhaft werden kann. Auch Aktien, Anleihen - was auch immer.


    Ein politischer Geniestreich dieses Jahr war auch die Einführung einer Sondersteuer (von 15-20%) auf Ausgaben in nicht CHF ( = EUR Untergrenze).


    Die Schweiz ist ja angeblich demokratisch, aber wenn die ganze Nation eine Sondersteuer von 15-20% (man beachte die immense Höhe) auf ihre Währungseffekte bezahlt, so geschieht dies aufgrund des Entscheides eines einziges Mannes ohne irgendwelche Einsprachemöglichkeit.


    Schon verrückt, oder? Genial hat das die Politik gemacht, weil das gar niemand begriffen hat.

  • Verfasst am: 15.11.2011 - 16:47

    Minerva wrote:


    Soviel dazu:


    Nomura verkauft massenhaft Anleihen aus Euro-Krisenstaaten (Kreise) 28.11.2011 12:05 TOKIO - Die japanische Grossbank Nomura hat laut Kreisen in den vergangenen Wochen massenhaft Staatsanleihen der Euro-Krisenländer verkauft. Das Engagement in Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien sei seit Anfang Oktober um 75 Prozent abgebaut worden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit den Vorgängen vertraute Person. Ende September standen noch Anlagen von 3,55 Milliarden US-Dollar (2,7 Mrd Euro) in den Büchern stehen. Allein in Italien habe Nomura seine Investitionen um 80 Prozent heruntergefahren. Die Anleihen standen grösstenteils zu Marktpreisen im Handelsbuch der Bank. Die Bank wollte das offiziell nicht kommentieren. Mit den Verkäufen stehen die Japaner nicht allein da. Auch die europäischen Grossbanken trennen sich von Anleihen der Krisenstaaten.




    Und sie dürften nicht die einzigen sein/gewesen sein.

    Ich habe das am 15.11.2011 hier geschrieben. Während andere(populistisch)der Meinung waren, "spekulative" Kräfte seien am Werk.

  • SMI im November 2011

    Merlin2033 wrote:

    Quote
    Wenn nun im nächsten Jahr eine Inflation von 2% ist, sind die schulden immernoch 100,


    Genau in diesem Satz liegt der Denkfehler:


    Inflation von 2% bedeutet in erster Linie Ausweitung der Geldmenge um 2% also um mindestens 2% höhere Schulden!


    Es ist richtig, dass der einzelne Schuldfranken weniger Kaufkraft hat.

    Aber es gibt nun mehr Schuldfranken!


    Der einzige Vorteil, den der Staat geniesst ist, dass er einen Zeitvorteil gegenüber dem Konsumenten hat. Wenn er nämlich heute Geld drucken lässt, kann er es heute noch zum alten Wert ausgeben. Die Teuerung setzt erst Zeitverzögert ein. Dann nämlich, wenn das Geld auch unten, beim Konsumenten angekommen ist. Und das braucht Zeit.


    Das war der Trick in Zimbabwe: Mugabe hat einfach Geld gedruckt, um die Löhne der Soldaten und Beamten zu bezahlen. Entsprechend schnell ist das Geld dann in Umlauf gekommen und hat zu Teuerung geführt.

  • SMI im November 2011

    ]Mit freundlichen Grüssen aus dem "Krisenland" USA



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    PS:Ja ich weiss ihr dachtet wohl das seien die "50 Millionen " Food Stamps Bezüger......




    Der Konsumwahnsinn bei den Amis ist noch sehr gut im Takt........




    Die totale Verblödung der Gesellschaft ist drüben auf jedenfalls schon auf dem Höhepunkt angelangt,eine Tragödie wie sich die Gesellschaft zurückentwickelt hat:)

    querschuesse.de

  • Zuversicht vor Finanzminister-Treffen am Dienstag

    Experten erklärten die positive Tendenz beim Euro mit steigender Zuversicht vor dem Treffen der Euro-Finanzminister am Dienstag in Brüssel. Auf dem Gipfel soll der Rettungsfonds EFSF endlich als Versicherer für die Anleihen bedrängter Euro-Staaten auf den Weg gebracht werden. Ausserdem berichteten am Wochenende verschiedene Medien über Pläne für einen neuen Stabilitätspakt im Währungsraum.

  • REKA CHECKS

    Hallo zusammen


    Mal eine Frage. Ich kaufe regelmässig REKA Checks.

    Was passiert bei einer Währungsreform? Behalten die den

    Wert oder wie ist das geregelt??? Sind die an den sfr gekoppelt???


    mf, hast du da eine Antwort?? :shock: *wink*


    DANKE!!!

  • SMI im November 2011

    Ich denke nicht, dass die Checks ihren Gegenwert behalten. Ein Unternehmen das REKA-Checks akzeptiert erhält dadrch nach kleinem Abzug eine Abgeltung in CHF.


    Fällt nun die Deckungswährung aus (also zB CHF) würde wohl kaum ein Unternehmen die REKA's noch akzeptieren da sie ja für den Verkauf der Dienstleistung schlussendlich auch wieder CHF sehen.


    Als Anlage sicherlicht eher ungeeignet.




    siehe auch http://www.reka.ch/de/rekageld…islauf/Pages/default.aspx


    ansonsten: info@reka.ch - Die Sekretärin wird sich sicher freuen über deine Frage :lol:

    Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

    (W. B )

  • Re: Verfasst am: 15.11.2011 - 16:47

    Minerva wrote:




    klar. und die UBS hat ihre 2 Milliarden verspekuliert als sie mit Panini-Bildern gehandelt hat.... :)

  • Re: REKA CHECKS

    chateauduhartmilon wrote:

    Quote
    Ich kaufe regelmässig REKA Checks.

    Was passiert bei einer Währungsreform?


    Ich meine, Metropolit hat recht:

    Ein Reka-Check ist ja nicht ein Gutschein für eine Reise Zürich-Genf oder für eine Übernachtung im Rössli Seldwyla sondern ein Gutschein auf Franken und Rabattversprechen.


    Entsprechend würden Reka-Checks in einer WR genau so wertvoll oder wertlos wie der Franken.

  • Hoffentlich bleibt Merkel standhaft...

    Ich halte es mit dem Börsenexplorer (Thomas Rausch):


    Zitat: Wer darauf setzt, dass Bundeskanzlerin Merkel jetzt einknickt, wettet auf eine Jahresendrallye. Wer an die Standhaftigkeit der eisernen Kanzlerin glaubt, zieht sich am besten sehr warm an.


    Da gibt's nichts hinzufügen!

  • SMI im November 2011

    Ausser deiner Einschätzung, fehlt nichts...

    Ich rechne mit einem Einknicken und hoffe auf die Rallye zum Jahresende.


    Heute war auf jeden Fall ein Tag der unter nice to have läuft, die Handelsvolumen lassen aber eher auf ein Strohfeuer denn auf eine fundamentale Korrektur schliessen, was meint ihr?

  • Re: Hoffentlich bleibt Merkel standhaft...

    marabu wrote:

    Quote
    Ich halte es mit dem Börsenexplorer (Thomas Rausch):

    Zitat: Wer darauf setzt, dass Bundeskanzlerin Merkel jetzt einknickt, wettet auf eine Jahresendrallye. Wer an die Standhaftigkeit der eisernen Kanzlerin glaubt, zieht sich am besten sehr warm an.


    Da gibt's nichts hinzufügen!


    Sich warm anziehen kann man später.

    Sorry aber in den nächsten Tagen geht es Aufwärts.

    Das hat ja damit nichts zu tun ob Merkel standhaft ist oder nicht.


    Und standhaft bezüglich was? Eurobonds?


    Momentan ist man an der Ausarbeitung anderer Massnahmen. Es muss nicht "ein Nachgeben" der Kanzlerin her um was im positiven Sinne zu bewegen.


    Für Phanatsie, Hoffnung und "Fakten" wird in den nächsten Tagen gesorgt werden. Dies dürfte die kurzfr.technische Erholung stützen.


    Das alles was geht und gesagt wird seitens der Akteure eine grosse Farce ist, muss ich hier nicht weiter erläutern.


    Das Fundament ist FAUL und "das System" wird in 1 bis max. 3 J. kollabieren.


    Meine Prognosen für die nächsten Jahre habe ich in den ersten postings kund getan.


    Also, vorerst: Jahresendrally angesagt.

  • SMI im November 2011

    chicken84 wrote:

    Quote
    Ausser deiner Einschätzung, fehlt nichts... Ich rechne mit einem Einknicken und hoffe auf die Rallye zum Jahresende.


    Heute war auf jeden Fall ein Tag der unter nice to have läuft, die Handelsvolumen lassen aber eher auf ein Strohfeuer denn auf eine fundamentale Korrektur schliessen, was meint ihr?


    Muss man immer seinen persönlichen Kommentar hinzufügen, selbst wenn man nichts sagen kann ausser dem, was andere schon vorher prognostizierten?


    Nun gut: Die Situation ist wirklich tricky, denn dass man in eine Rezession fährt, ist wohl unbestritten. Und ebenso sicher ist, das Chopper-Ben die Zinsen noch 1'000 Jahre auf 0% belässt und weiter Geld druckt.


    Aber den Anlegern fehlt eine Alternative mit Masse. Gut für die USA, und damit impliziert China, der Werkbank unserer westlichen Welt.


    Merkels Weg scheint mir richtig; kurz- und mittelfristig sehr schmerzhaft, aber notwendig. Sonst machen die Dolce-Far'-Niente am Mittelmeer keinen nur ansatzweisen Versuch (real, und nicht bloss geplappert), notwendige Strukturreformen anzugehen. Nur so könnte der Euro zu einer echten Ergänzung zum Dollar werden.


    Ich denke, wenn dies möglich wäre (aber ich glaube nicht daran), dann könnte nach einem Einbruch in 18 bis 24 Monaten eine Hausse beginnen.


    Aber der Druck der Strasse und noch stärker die Macht der Bürokraten in den bequemen Staatssesseln werden dies zu verhindern wissen.


    Mafia rules, und die Schattenwirtschaft floriert weiter wie gehabt.

  • SMI im November 2011

    marabu wrote:


    Stimme dir zu. Bravo, Lage gut druchschaut. Nun gilt profit aus den Erkentnissen zu ziehen.

  • OECD fordert stärkere Feuerkraft für die EZB

    Was zu den geforderten starken Signalen gehört, machte OECD-Chef-Volkswirt Pier Carlo Padoan auf einer Pressekonferenz am Sitz der Organisation in Paris klar: Neben einer Aufstockung des Europäischen Rettungsfonds EFSF "um ein Vielfaches dessen, was wir bisher gelesen haben", müsse auch die Europäische Zentralbank (EZB) "stärkere Feuerkraft" erhalten.


    Der Zentralbank komme in der Euro-Krise eine Schlüsselstellung zu: "Die EZB hat die Mittel für glaubwürdige Massnahmen", sie könne eine Ansteckung noch verhindern, sagte er mit Blick auf die hochnervösen Kapitalmärkte. Offen fordert die OECD, die EZB solle ihre Macht auch voll ausschöpfen, obwohl dafür eine Änderung ihres gesetzlichen Rahmens unausweichlich wäre.


    "Es ist nötig", betonte Padoan und meinte mit Blick auf den vertraglichen festgelegten engen Rahmen der EZB, der das bisher eigentlich verbietet: "Verträge müssen angepasst werden". Auch in Deutschland werde ja bereits darüber diskutiert. In einer Erklärung seiner Organisation heisst es zudem mit Blick auf die EZB: "Solche energischen Politikmassnahmen (...) können dem Wachstum des Euroraums und der Weltwirtschaft grossen Auftrieb geben."


    Ein starkes Signal für die Märkte verlangt die OECD auch von der Politik, etwa durch eine weitere Stärkung des Bankensektors. Mit Blick auf den Euro-Rettungsfonds EFSF setzt Padoan nach: "Beim EFSF müssen sowohl die Funktionsweise wie auch die Zahlen (des Finanzvolumens) geklärt werden, die bisher umhergeistern."


    Und er legt den Finger in die Wunde: Die Glaubwürdigkeit sei in der Krise abhandengekommen. Selbst die eher verhaltene jüngste OECD-Prognose fürs kommende Jahr - sie sieht ein schwaches Anfahren der Weltwirtschaft nach einer kurzfristigen "milden" Rezession zum Jahresauftakt vor - umgäben zahlreiche Unsicherheitsfaktoren.

  • Deine BLACK FRIDAY PHOTOS = DANKE !

    orangebox


    "]]Mit freundlichen Grüssen aus dem "Krisenland" USA


    DANKE FÜR DIE EINDRÜCKLICHEN BILDER AUS DEN USA.


    Bemerkung dazu: ist auch nur "SOS = same old story" in den USA = immer der Freitag nach Thanksgiving. Funktioniert auch in Rezession bishser.


    Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende Black Friday als Start in ein traditionelles Familienwochenende und Beginn der Weihnachtseinkaufssaison. Da die meisten Amerikaner an diesem Tag Urlaub haben, werden gigantische Umsätze in den Geschäften gemacht. Viele Läden und Handelsketten öffnen schon in den frühen Morgenstunden – üblicherweise um fünf Uhr – und viele Menschen warten nachts in langen Schlangen vor den Geschäften, um Schnäppchen (sog. doorbusters) zu ergattern. Ist bei uns auch so, wenn IKEA eine SCHNÄPPCHEN-FILIALEN-AKTION in Europa oder der Schweiz macht etwa genau so. Campen ist eben modern.

    Happy shopping on your credit card.


    :lol: