SMI im Oktober 2011

  • Re: 50% haircut oder der Furz in die Küche

    k3000 wrote:

    Quote
    Warum der 50% haircut in Wirklichkeit nur ein haircut von etwas mehr als 20% ist, hat die UBS bereits gestern richtig errechnet... obwohl's die UBS ja sonst nicht so mir den Zahlen hat.

    http://ftalphaville.ft.com/blo…rcuts-vs-greek-debt-cuts/


    Ja die Meinungen gehen auseinander: Einige befragte Griechen auf der Strasse waren der Ansicht, dass auch ihre persönlichen Kreditschulden (Fernseher, Auto usw.) um 50% gekürzt werden..... *wink*

  • Re: 50% haircut oder der Furz in die Küche

    CrashGuru wrote:

    Quote

    k3000 wrote:


    Ja die Meinungen gehen auseinander: Einige befragte Griechen auf der Strasse waren der Ansicht, dass auch ihre persönlichen Kreditschulden (Fernseher, Auto usw.) um 50% gekürzt werden..... *wink*


    Typisch Griechen, falls diese Szenario eintreffen sollte wandere ich ebenfalls nach Griechenland aus und lebe auf Pump, bezahlen kann es ja der dumme Deutscher im Norden oben :evil:

    querschuesse.de

  • Re: Währungsreform

    melchior wrote:

    Quote

    Chrigu wrote:


    Meiner Meinung nach, könnte sich die Schweiz nicht entziehen.

    Wenn das System kollabiert, hocken wir mitten drin mit unseren zwei Grossbanken.




    Dr.B. meint


    es gibt die möglichkeit einer währungsumstellung, d.h. 1000.-- chf hat einen neuen wert von 10.-- chf (also in diesem fall 100 : 1, erfolgt meistens nach einer längereren phase von 2stelligen zinsen)


    nächste möglichkeit ist abspaltung einer region und zwecks identifiuzierung wird eine neue währung gedruckt.


    eine andere ist, dass die währung abgeschafft wird(siehe ehemalige DDR, wobei es einen (politisch und wirtschaftlich brisant) umtausch von 1:1 gab.

    in diesem fall denke ich, dass man die DDR-währung hätte auch über jahre noch behalten können - hier waren historische hintergedanken.




    eine andere ist, dass eine fremde währung z.b. $, die heimatliche währung teilweise ablöst (in ecuador glaube ich sind es $ noten aber die münzen haben einen landescharacter() -eigentlich interessant!


    oder eine vollständige übernahme einer fremdwährung z.b. $ (ist dies eingentlich ohne weiteres möglich oder werden spezielle verträge unterschrieben), weil der eigentümer der noten ein anderes land ist)

    (umtausch alter $ noten in neue $ noten, transport, rechte und pflichten usw.)




    vielleicht hat es noch andere?? mir kommen keine mehr im sinn.

    +++


    aber auf die obige frage einzugehen, bin ich überzeugt, dass die konsequenzen und abwicklungen extrem sind.


    als die lehman brothers bachabgingen, hat es noch geheissen, es werden 10 jahre mindestens benötigt um alle verflechtungen ordnungsgemäss abzuwickeln.


    falls Euro kollabiert, wird es ein tsunami geben(und zwar verschiedene arten von tsunamis und dies vielleicht alle gleichzeitig). $ bleibt last resort (wie praktisch für die amis - die gründe wieso warum könnten wie ein anderes mal diskutieren)


    falls $ kollabiert, werden alle währungen derart in mitelidenschaft gezogen, dass es am besten wäre eine weltwährung zu drucken (ist dies vielleicht ein hauptziel??), wenn die chinesen ihre reminbis frei lassen, wäre danach ein idealer zeitpunkt für eine weltwährung.


    schönen tag


    Dr.B.

    Die, die sich dumm stellen, sind gefährlicher als die, die dumm sind.

    (Sohn vom Fennek)

  • Re: 50% haircut oder der Furz in die Küche

    orangebox wrote:

    Quote

    CrashGuru wrote:


    Typisch Griechen, falls diese Szenario eintreffen sollte wandere ich ebenfalls nach Griechenland aus und lebe auf Pump, bezahlen kann es ja der dumme Deutscher im Norden oben :evil:


    Willst du nicht. Als grieche lachst du in den naechsten 30 jahren nicht mehr.


    For ze germans, tut es mir mega leid.

    Bewundere die immer fuer ihre arbeit und einstellung der gegenueber... Wird meist belohnt, aber so ist die belastung extrem.


    SMI im oktober... :?:


    November wird SPANNEND!!

    Handelnder Holländer

  • SMI im Oktober 2011

    Währungsreform:


    Mal ganz ehrlich:

    Ich nehme mal an das der Grossteil der User hier der "99%" und weniger der "1%" der Elite angehören deren Vermögen sich bis zu max. 50'000 Fr bewegen.


    Diese 99% besitzen jeweils zu Einzelnen ein Vermögen das kaum die Rede wert ist,ob eine Währungsreform kommt oder nicht kann euch so gut wie Schnuppe sein den grossartig betroffen werdet ihr davon sowieso nicht sein, wer nichts hat muss sich auch um nichts irgendwelche Gedanken machen.


    Diejenigen die zittern und sich Gedanken machen müssen sind Menschen mit einem beachtlichen Vermögen deren Hauptziel daraus besteht dieses Geld nicht zu veringern und keine Verluste einzufahren.


    Wiviele davon sich hier tummeln kann ich nicht abschätzen denke mal max. eine Handvoll Leute vielleicht noch der Ramsch und Marcus Fabian inklusive die sich ihr Vermögen durch Gold absichern wollen falls eine Reform in die Tat umgesetzt wird.


    Den Habenichts und dem Schuldner kann diese ganze Krise salopp gesagt "am Arsch" vorbeigehen, der Schuldern hatte sich bisher (Griechen und Südstaaten) wenigstens ein tolles Leben auf Kredite finanzieren lassen, der Sparer dagegen steht mit offener Hose da.

    querschuesse.de

  • SMI im Oktober 2011

    naja@orangebox


    Du redest hier von cash was bei mir annähernd zutrifft. Nur wäre ja auch Deine/unsere Pensionskasse, die 3a-Säulen usw, betroffen.


    Mehr und mehr bin ich der Überzeugung, dass falls sich sowas ankündet, kauf ich mir eine neue Karre und vom Rest ein wenig Bluechips-Aktien und fahre den Cash-Anteil soweit runter, dass ich meine Steuern noch bezahlen kann.


    Bis dahin lass ichs mir gut gehen mit Urlaub und Hobbys.


    Eine zuverlässige Strategie gibt es doch im Moment sowieso nicht...weiss ja niemand wohin das ganze Spiel führen soll.


    Ich bin einer derer, die gewillt wären zu investieren. Wobei mir am wohlsten wäre, ich könnte eine Firma kennenlernen und in ihren Erfolg investieren...so wie früher mal. Heute ist doch alles mehr oder weniger nur noch Spekulation...


    Gruss


    Chrigu

    Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

  • SMI im Oktober 2011

    orangebox wrote:

    Quote


    Diese 99% besitzen jeweils zu Einzelnen ein Vermögen das kaum die Rede wert ist,ob eine Währungsreform kommt oder nicht kann euch so gut wie Schnuppe sein den grossartig betroffen werdet ihr davon sowieso nicht sein, wer nichts hat muss sich auch um nichts irgendwelche Gedanken machen.


    Genau! Die ganzen in den letzten Jahren gedruckten Billionen sind ja nicht in die Tasche des kleinen Mannes gewandert sondern zu Banken und anderen Finanzinstituten. Entsprechend werden die auch den grössten Abschreiber haben, wenn dieses Geld wieder eingezogen wird.


    Eine WR würde insofern härter als alle vorangegangenen, als die Leitwährung und somit alle Papierwährungen gleichzeitig davon betroffen würde. Es gibt entsprechend die Vermutung, dass nach einer globalen WR eine neue globale Währung eingeführt würde.


    Nachteil einer WR: Geldvermögen gehen verloren. Insbesondere Zwangsersparnisse in Pensionskassen und Versicherungen.

    Vorteil einer WR: Wenn die Schulden weg sind, sind auch die Zinsen weg und alle Güter würden im Schnitt um 40% billiger.

    Wenn ich bei gleichem Lohn 40% weniger ausgeben muss, kann ich entsprechend schneller sparen als bisher. Jetzt kann jeder für sich ausrechnen, wie lange er braucht, um das durch die WR verlorene Sparvermögen wieder anzusparen.

    Wer jung und arm ist, profitiert also von einer WR. Wer alt und reich ist, verliert.

  • Ich glaube nicht an eine Weltwährung

    Nachdem Griechenland die Probleme eines zu vielfältigen Währungsraum offenlegt,versucht kaum jemand einen Weltwährungsraum zu verwirklichen.


    Die realen Probleme für junge Menschen sind doch Parlamente,die a l italiana Pensionskassenreformen bis ins Jahr 2026 strecken wollen.

  • Re: Währungsreform

    Chrigu wrote:

    Quote


    Was wäre wenn die NB den CHF wieder vom € entkoppeln würde? Würde sich die CH ihren starken Franken dadurch erhalten oder ist so ein Schritt gar nicht mehr möglich?


    Dazu muss man erst beachten, was überhaupt dazu geführt hat, dass der Franken an den Euro gekoppelt wurde:

    Es war das zu schnelle Absinken des Euro gegenüber dem harten Franken. Entsprechend verteuern sich unsere Produkte, die wir hier produzieren und in den Euro (oder Dollar-) Raum verkaufen. Die Exportindustrie und die Tourismusbranche verlieren an Konkurrenzfähigkeit.


    Besonders tragisch ist es in der Maschinenindustrie wo zwischen Auftragserteilung und Preis-Fixing in Euro und der effektiven Auslieferung vielleicht 6 Monate vergehen. Verliert in dieser Zeit der Euro 20%, ist entsprechend eine 20%-Marge weg. Verliert der Euro mehr, macht die Schweizer Firma real einen Verlust.


    Aber um auf Deine Kernfrage zu kommen: Ja, die SNB könnte den Franken vom Euro wieder entkoppeln und den Franken somit zur alten Stärke zurückführen.


    Davon würde die Importindustrie profitieren, weil wir ja entsprechend weniger Franken für Importe zahlen müssten.


    Entsprechend müssten wir einen Mechanismus erfinden, der dafür sorgt, dass der Profit der Importeure den Exporteuren und der Tourismusbranche zugute kommt, um dort Konkursen und Arbeitsplatzverlusten vorzubeugen.


    In allen Fällen müssen wir uns aber bewusst sein, dass der Euro-Raum - insbesondere Deutschland - der wichtigste Abnehmer für unsere Exporte ist. Kommt es in Europa also zu einer Rezession, wird uns die ebenfalls eins-zu-eins treffen. Wenn auch leicht zeitverzögert.

  • Re: Ich glaube nicht an eine Weltwährung

    Brunngass wrote:

    Quote
    Nachdem Griechenland die Probleme eines zu vielfältigen Währungsraum offenlegt,versucht kaum jemand einen Weltwährungsraum zu verwirklichen.


    Du meinst: "Wenn eine Gemeinschaftswährung mit 17 europäischen Ländern schon nicht klappt, wird sie mit 156 Ländern erst recht nicht klappen!" ?


    Doch, könnte klappen: Vor 100 Jahren hatten alle Länder Goldstandard und somit gab es ja eigentlich schon mal eine globale Währung, die auch sehr lange funktioniert hat.


    Das Problem im Euro ist, dass die PIIGS den Wechsel von einer weichen und hoch inflationären Papierwährung (Lira, Drachme, Pesete, Escudo) in eine harte und niedrig inflationäre Währung (Euro) mental nicht begriffen haben. Sie haben sich über die niedrigen Zinsen gefreut und auf Teufel-komm-raus Kredite aufgenommen. Das war der erste Fehler.


    Der zweite Fehler ist, dass sie diese Kredite überhaupt erst bekommen haben.


    Eine globale Währung mit gedecktem Geld ist also durchaus möglich. Die Kreditmenge wäre dann halt begrenzt und somit würden Kredite nur noch an die besten Schuldner vergeben und wenn realistische Aussicht besteht, dass die Schulden bedient werden können. Aber so sollte es ja eigentlich auch sein.

  • Re: Ich glaube nicht an eine Weltwährung

    Elias wrote:

    Quote
    Dazu hätten schon damals die Goldvorräte nicht gereicht.


    Das ist eine reine Preisfrage. Also das Vehältnis von Geldmenge zu Goldmenge und Deckungsgrad.


    Beispiel: Die Welt will 1000 Globos drucken, besitzt 20 Unzen Gold und will einen Deckungsgrad von 40%.


    ==> 1000 Globos / 20 * 0.4 = 20 das wäre dann der Goldpreis in Globos


    Bei 100% Deckung entsprechend 1000 / 20 = 50 Globos/oz.

  • kleine Wirtschaftskunde

    Wer vor 18 Monaten 1158.40 Euro in Aktien der Commerzbank investiert hat:

    - muss sich 18 Monate über fallende Kurse ärgern und

    - hat heute noch stolze 215.28 Euro übrig.


    Wer vor 18 Monaten 1158.40 Euro in Krombacher Bier investiert hat:

    - war ständig heiter

    - hatte viel Spass

    - hat ein Stück Regenwald gerettet

    - und hat heute noch Pfandflaschen im Wert von 223.30 Euro

  • Re: kleine Wirtschaftskunde

    Ramschpapierhaendler wrote:


    Deine Rechnung ist absolut falsch,wer steckt heutzutage noch sein Kapital in Aktien mit einer Laufzeit von einem oder mehreren Jahren? Ich kenne niemanden.DIESE Zeiten sind vorbei das ist wohl wahr aber die unglaubliche Volatilität am Aktienmarkt seid der Lehman Brothers Pleite ermöglicht einem unfassbare Gewinn wie natürlich auch Verlustchancen.


    Ich habe in wenigen Tagen mit UBS Nokia und Co mehr rausgeholt als mit Gold in nun bald 3 Jahren.




    Der momentane Aktienmarkt ist doch sind wir mal ehrlich ein Traum eines jeden Traders und dazu noch mit offizieller Unterstützung des Staates oder des dummen Steuernzahlers,was will man(n) mehr


    :!: :!: :!:




    Eines habe ich durch diese sogenannte Krise gelernt:


    Die Bank ist IMMER der Gewinner.Und das schönste wir als Kleinanleger bekommen noch gratis die Chance über bei diesem Spiel mitzuspielen.



    Wer auf eine Währungreform bez. abartige Inflation ausgeht setzt auf Gold aber für reichhaltige Gewinnmaximierung ist Gold ein mieses Investement.




    Der Mix machts aus: Bargeld,Aktien und a bissle Gold für den Fall der Fälle.




    Aber wie gesagt den 99% kann das alles sowieso egal sein *wink*




    Übrigens habe ne Rendite in wenigen Tagen von mehr als 12 % mit UBSN "erwirtschaftet" siehe Thread "was habe ich gekauft/verkauft.


    Heute Abend stosse ich diese ab.




    Kurz und bündig traden

    :lol:

    querschuesse.de

  • SMI im Oktober 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    orangebox wrote:


    Genau! Die ganzen in den letzten Jahren gedruckten Billionen sind ja nicht in die Tasche des kleinen Mannes gewandert sondern zu Banken und anderen Finanzinstituten. Entsprechend werden die auch den grössten Abschreiber haben, wenn dieses Geld wieder eingezogen wird.


    Ich glaube nicht mehr an den totalen Bankencrash,wir wissen ja nun seid langem diese sind SYSTEMrelevant koste es was es wolle, die Politik ist eng mit der Bankenelite verbunden.


    Du hast Recht MF,die Verteilung der Geldern ist unfair es sollte nicht sein das die oberen 10'000 den Grossteil des Vermögens in der Hand halten ,rein menschlich ist es alles andere als sozial, aber hey......was wir jetzt erleben ist eine noch gravierende Vermögensverschiebung von unten nach oben, dies wird in Europa ein Dauerzustand darstellen trotz dieser Veränderung wird es keine Revolten oder sowas geben,schau nur mal nach unten Indien und all die anderen Ländern oder nach Links Kasastan ist extrem Reich an Bodenschätzen , die Bevölkerung ist veramt aber die Elite ist unglaublich wohlhabend.Trotzdem geht niemand auf die Barrikanden.


    Glaub mir durch Umbauten für diese exklusive Gesellschaft kenne ich diese Gesellschaftsform mehr als nur zu gut!




    Europas Mittelstand wird verarmen wie die der US auch,es wird zu einem Dauerzustand.

    querschuesse.de

  • Re: kleine Wirtschaftskunde

    orangebox wrote:

    Quote


    Ich habe in wenigen Tagen mit UBS Nokia und Co mehr rausgeholt als mit Gold in nun bald 3 Jahren.


    Gold ist in Franken in den letzten 3 Jahren um 66% gestiegen (von 30000 auf 50000).


    Nicht jeder Anleger ist so fähig wie Du und holt so eine Rendite in wenigen Tagen heraus.


    Für einen Anleger, der weniger hoch pokert und auf Werterhalt setzt, war Gold bisher nicht das dümmste Investment.