SMI im September 2011

  • SMI im September 2011

    Wozu wird der den hier gebraucht? Der ist so nützlich wie ein Kaugummi an der Schuhsohle.


    :roll: :roll: :roll:


    Ich mag mich noch gut errinnern im 2007. Die ganzen Banker wie sie gespottet haben und von mit ihrem möchtegern Wissen geprahlt haben...ebenfalls mit mächtig vielen Fachausdrücken und möglichst kompliziert. Vorgerechnet wieiel Gewinn sie dem Unternehmen und der ganzen Volkswirtschaft bescheren würden. :lol: :lol: :lol: Leider kam danach ans Tageslicht das sie absolut null ahnung hatten mit was sie gespielt haben.

    „Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“


    Konrad Adenauer

  • SMI im September 2011

    Johnny P wrote:

    Quote
    Wozu wird der den hier gebraucht? Der ist so nützlich wie ein Kaugummi an der Schuhsohle.


    1.Wenn aller gleicher Meinung wären, dann gibt es nichts mehr zu sagen.

    2.Er treibt MF zur Hochform an. Viele Aspekte kommen ja erst zur Sprache, wenn jemand hinterfragt. Und darin ist k3000 spitze. Kann ja jeder selber entscheiden, welche Argumente ihm mehr einleuchten.

    3.Er kann gut schreiben.....ist natürlich Geschmacksache.

  • SMI im September 2011

    Niemand hat etwas gegen Meinungsvielfalt...aber pure Arroganz mit Substanzlosem gefasel...das braucht niemand. Wobei solange der Hamster rumschwirrt das Forum eh nicht mehr ernst zu nehmen ist.

    „Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“


    Konrad Adenauer

  • SMI im September 2011

    Johnny P wrote:

    Quote
    Niemand hat etwas gegen Meinungsvielfalt...aber pure Arroganz mit Substanzlosem gefasel...das braucht niemand. Wobei solange der Hamster rumschwirrt das Forum eh nicht mehr ernst zu nehmen ist.


    Du willst wohl gleich alle loswerden? :lol:

    Stella und K3000 leisten hier einiges, ob es passt oder nicht, aber sie tun das gratis. Wir sind alle aus Fleisch und Blut und Macken. Die einen haben mehr vom einen, die anderen mehr vom anderen.

    Wäre es nicht langweilig wenn alle so klug und vernünftig wären, wie wir zwei? :lol:

  • SMI im September 2011

    Johnny P wrote:

    Quote
    Wobei solange der Hamster rumschwirrt das Forum eh nicht mehr ernst zu nehmen ist.




    Ernst nehmen...


    ...geiler Witz.. :lol: :lol:




    weico

  • SMI im September 2011

    k3000 wrote:

    Quote


    Weiter sind die Renditen stark davon vom vintage year abhängig. Bei identischer Struktur unterscheiden sich zB das Jahr 2000 und 2008 massgebend.


    Sorry, aber ich verstehe es immer noch nicht. Dass IO Strips Zinsabhängig sind ist mir schon per Definition klar.

    Aber: Egal, ob man mehrere Hypotheken mischt, daraus Bonds generiert oder nicht, Bei den Bonds principal und coupons trennt oder nicht ...

    Ganz unten in der Kette ist irgend einer, der 6% für eine Hypothek bezahlt. Von mir aus lass es auch eine Mischung von verschiedensten Hypotheken und einem Durchschnitt von 8% sein. Wer auch immer schlussendlich diese Hypotheken finanziert und entsprechende Renditen kassiert, kann doch niemals mehr als 8% verdienen!? Wahrscheinlich eher weniger, weil ja auf den ganzen Zwischenstufen zw. Hausbesitzer und dem Investor eine oder mehrere Banken sind, die auch noch kassieren.


    Deshalb nochmals: Wie will man aus einer Bruttorendite von 8% netto 20% rausholen?

  • SMI im September 2011

    cHäRäR wrote:

    Quote


    Dies kann vorallem durch eine höhere versteuerung der hohen Einkommen geschehen. Gibt es sonst noch möglichkeiten?


    Ja, gibt es, siehe Geldsysteme-Thread.


    Man könnte negative Zinsen einführen. Damit wären leistungslose Zinseinkommen nicht mehr möglich. Die grossen unproduktiven Vermögen würden langsam schmelzen.

    In der Natur ist es ja ähnlich: Der Weizen, den der Bauer erntet verliert ja auch an Wert. Der Bauer ist gezwungen, den Weizen zu verkaufen, weil er anderenfalls verfault.

    Bei Geld ist das nicht der Fall: Geld verfällt im Gegensatz zu Weizen nicht, ist insofern also besser als Weizen und streng genommen beginnt hier genau der Sündenfall.

  • SMI im September 2011

    bernanke auf cnbc


    ***US/BERNANKE: SIND VORBEREITET ZUM EINSATZ DER INSTRUMENTE FALLS NOTWENDIG 19:48

    ***US/BERNANKE: HABEN REIHE VON INSTRUMENTEN ZUR STIMULIERUNG DER WIRTSCHAFT 19:48




    hat er vor einigen tagen auch schon gesagt...

  • SMI im September 2011

    melchior wrote:

    Quote


    2.Er treibt MF zur Hochform an. Viele Aspekte kommen ja erst zur Sprache, wenn jemand hinterfragt.


    Das ist richtig. Von 1997-2003 war ein User namens Syracus hier im Forum die treibende Kraft. Er wusste sehr viel, konnte aber seine Meinung nicht verständlich erklären und hat auch immer mit Fachbegriffen und Abkürzungen um sich geworfen.

    Ich habe mir damals die Mühe genommen, seine Abkürzungen und Fachbegriffe nachzuschlagen, zu verstehen was er meinte und habe dann im wesentlichen seine 5-Zeilen Postings auf vielleicht 1 Seite in verständliche Sprache übersetzt und hier wieder gepostet.


    In bezug auf K3000 bedeutet das: Es geht in erster Linie darum, dass ich verstehe, was er eigentlich sagen will. Und wenn ich es verstanden habe, wiederhole ich es hier nochmals. Aber in einfachen Worten, die jeder versteht.

  • SMI im September 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote


    In der Natur ist es ja ähnlich: Der Weizen, den der Bauer erntet verliert ja auch an Wert. Der Bauer ist gezwungen, den Weizen zu verkaufen, weil er anderenfalls verfault.


    ..in unterentwickelten Agrarstaaten .


    In "unseren Breitengraden",ist eine Dauerlagerung von Weizen absolut problemlos möglich.




    weico

  • SMI im September 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Sorry, aber ich verstehe es immer noch nicht. Dass IO Strips Zinsabhängig sind ist mir schon per Definition klar.


    Deshalb nochmals: Wie will man aus einer Bruttorendite von 8% netto 20% rausholen?




    Das ist aber gar nicht so klar. Es gibt nämlich auch rate-neutral, IIO's (also inverse) oder floating rate IO's.


    Ich hab dir doch gesagt, die sollst es aus einer fixed income Perspektive betrachten.

    Oder kann für dich eine Obligation, welche mit einem Coupon von 8% herausgegeben wird, auf Lebzeiten maximal 8% Rendite erzielen, komme was wolle?

    Falls nein, dann hast du deine Antworten.

  • SMI im September 2011

    k3000 wrote:

    Quote


    Oder kann für dich eine Obligation, welche mit einem Coupon von 8% herausgegeben wird, auf Lebzeiten maximal 8% Rendite erzielen, komme was wolle?


    Ja, genau so sehe ich das. Wo ist mein Überlegungsfehler?

  • SMI im September 2011

    k3000 wrote:

    Quote

    Das erste Thema war, dass du keinen besseren Inflationsschutz für den Schweizer Normalobünzlihobbyinvestor kennst als Gold über 50 Jahre. Einfach, liquid, überall zu haben (Aber eben nur auf Papier - inkl. ZKB, checkt aber niemand). Da hab ich gesagt doch das gibt's, nämlich die Schweizer Immobilie.


    Geschätzter K30000


    Entgegen deiner Annahme ist eine Schweizer Immobilie kein 100%iger Inflationsschutz. Ich kenne das Business sehr, sehr gut. Normalobünzlihobbyinvestoren, um es in deinen Worten zu beschreiben, ignorieren folgende Fakten:


    1

    Die durchschnittliche direkte Rendite ist jährlich 4% bis 5%. Dazu kommt die indirekte Rendite, die sich durch Wertänderungen der Immobilie ergibt. Bei Einfamilienhäusern hat sich diese über die letzten 25 Jahre jährlich auf 1,7% bei einfachen Objekten und 2% auf 2,3% bei gehobenen Objekten belaufen.

    Quelle: HEV

    Die direkte Rendite ist bei einem Mietshaus der Cashflow, der durch die Zahlungen der Mieter reinkommt. Die direkte Rendite errechnet sich hier aus den Opportunitätskosten, genauer dem Vergleich zur Miete, die der Besitzer für die Miete eines vergleichbaren Objekts bezahlen müsste, sowie aus den Eigenleistungen und Unterhaltungskosten zum Erhalt der Liegenschaft. Jederzeit kann ein Brand, Wasserrohrbruch usw. weitere Kosten verursachen.


    2

    Angesichts der expansiven Geldpolitik interessiert die Frage (deine Annahme), ob diese als Inflationsabsicherung taugt. Inflationsschutz ist keinesfalls automatisch gegeben. So entwertet sich der Wert von Immobilien durch ihre Alterung. Das kann zwar durch bauliche Massnahmen korrigiert werden, doch die sind nicht gratis zu haben.


    Den besten Inflationsschutz bietet daher ein Immobilienbesitz mit einem möglichst grossen Landanteil, da unbebautes Bauland keine Entwertung durch Alterung erfährt. Wegen der grossen Bedeutung der Wertänderungsrendite hängt der Inflationsschutz aber ebenfalls stark vom Standort der Immobilie ab.


    3

    Immobilienbesitzer spüren die Inflation auf der Ausgabenseite weniger als Mieter, weil sie keine Mieten zahlen.


    Bezieht man in die Renditebetrachtungen schliesslich noch steuerliche Überlegungen ein – den Eigenmietwert (Eigenwohnheim) und die abzugsfähigen Hypothekarkosten – lässt sich die Rendite je nach Fremdkapitalanteil beim Kauf einer Immobilie leicht anpassen.

    Bedenke auch die Liegenschaftsgewinnsteuer und Notarkosten bei Verkauf/Kauf einer Lg.

    Angesichts der unterschiedlichen kantonalen Regelungen lassen sich hier keine für die ganze Schweiz gültigen Aussagen machen.


    Und noch was...


    Ich verstehe nicht, wieso du den Goldkauf als Boulevard-Presse transportierten Akt eines geistigen Tiefflugs beschreibst?


    Vermögen heisst nicht nur Cash und Bachsteine besitzen, sondern auch mit EM den Wert absichern.


    Deine Diffamierungen gehören zu einer präkonventionellen Ebene der instrumentell-relativistischen Orientierung und deshalb sei dir verziehen. Meinungkundtun ist kein Anspruch auf Macht und Rechthaben ...

    Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu. - Danny Kaye

  • SMI im September 2011

    Stella wrote:


    Hat Trichet heute etwas von einer Erholung im Europaraum erzählt? *wink*

    Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

  • SMI im September 2011

    cassiopeia75 wrote:

    Quote


    Vermögen heisst nicht nur Cash und Bachsteine besitzen, sondern auch mit EM den Wert absichern.


    Bravo für diesen Beitrag, da erklärt jemand was, der scheinbar von der Sache was versteht und zwar so, dass man was lernt dabei, weil es verständlich geschrieben wurde.


    Das sind interessante Aspekte und sie liegen auf der Hand.

    So sieht die Realität aus, wenn man nicht nur am compi sitzt und Knöpchen druckt und Geld vermehrt.

    So sieht auch die Realität aus, die letztendlich hinter noch so raffinierten Konstrukten, steckt, die in immos anlegen. Das sollte doch jeder bedenken, der so was in Erwägung zieht......ts.......20%.......

  • SMI im September 2011

    cassiopeia75 wrote:

    Quote


    Ich verstehe nicht, wieso du den Goldkauf als Boulevard-Presse transportierten Akt eines geistigen Tiefflugs beschreibst?


    Es gibt zwei entscheidende Überlegungen, die darüber entscheiden, ob jemand Gold gegenüber positiv oder negativ eingestellt ist.


    1. Die Frage: Ist Gold eine Währung oder ein Industriemetall?

    Gold ist beides. Von den Käufen her: 11% werden als Industriemetall gekauft, 87% als Währung (= als Absicherung der Kaufkraft), von 2% wissen wir es nicht.

    Wer Gold nur als Industriemetall versteht, kann nicht nachvollziehen, warum der Grossteil der Käufer Gold als Absicherung sieht, warum Zentralbanken Gold als Reserve lagern oder warum Inder, Chinesen und Araber für 70% der jährlichen Goldkäufe verantwortlich zeichnen.


    2. Der Fixpunkt: Wir betrachten unsere Währung als Fixpunkt und alles andere als Variable. Wir betrachten den Goldpreis in Franken und sagen: "Gold ist gestiegen".

    Wer es schafft, gedanklich den Fixpunkt umzudrehen und Gold als eine stabile weil nicht-inflationierbare Währung zu betrachten, sieht auf einmal: "Der Franken ist gefallen."

    Also: Gold als Fixpunkt und Papiergeld als Variable.

    Wer diesen Gedankenflip schafft und sich mit der Zeit auch angewöhnt, Öl, SMI, andere Währungen etc. als Variablen vom Fixpunkt Gold aus zu betrachten, versteht auf einmal, dass sich alle Währungen abschwächen und warum sie sich abschwächen.

    Und er wird dann auch nicht mehr die Frage stellen: "Wie weit kann Gold (in Währung x) noch steigen?" sondern vielmehr: "Wie weit kann Währung x noch fallen?"


    Dabei haben es professionelle Banker besonders schwer, diesen Gedanken-Swap zu machen, denn sie wurden seit 40 Jahren darauf getrimmt, Gold als böse Konkurrenz zu Papier zu verdammen.

  • SMI im September 2011

    TeeTasse83 wrote:

    Quote


    Ist klar was du meinst


    Erklär's mir mal, denn mir ist es noch nicht klar. Vielleicht kannst Du es so in einfache Worte kleiden, dass auch ich es verstehe.

  • SMI im September 2011

    @MF

    Endet es in Staatspleiten, WF oder Entwertung und Kollaps, Krieg oder wie?

    Es gibt so viele logisch resultierende Konsequenzen.

    Wir beobachten die Entwicklung des konstanten Goldwert und variablen Restwert.

    Aber was kommt auf uns, die Welt und die CH zu? Verstehen wir die Entwicklung und den Ausgang wirklich?

    Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu. - Danny Kaye

  • SMI im September 2011

    cassiopeia75 wrote:

    Quote


    Endet es in Staatspleiten, WF oder Entwertung und Kollaps, Krieg oder wie?


    Wir wissen es nicht und deshalb streiten wir seit etwa 2 Jahren über dieses Thema.

    Wir können nur von der Vergangenheit auf die Zukunft schliessen. Dabei wissen wir höchstens, dass sich die Vergangenheit zwar nicht wiederholt, wohl aber reimt.




    Endet es in Staatspleiten?

    Insofern nein, als alle Staaten ja so viel Geld in eigener Währung drucken können wie sie wollen (EU-Staaten mal ausgenommen).

    Staatspleiten ja für Länder, die in einer Fremdwährung verschuldet sind.

    Staatspleite nein für Länder, die in der Währung verschuldet sind, die sie selbst beliebig drucken können. z.B. USA




    Währungsreform?

    Wir wissen aus der Geschichte, dass 100% aller bisherigen Papierwährungen irgendwann auf Null gefallen sind also das Vertrauen komplett verloren haben und ersetzt wurden.

    Die Chance, dass es diesmal besser läuft ist also nahe bei Null. Vor allem, weil wir exakt dieselben Muster sehen, die schon vor anderen Währungsreformen als "Lösung" durchgespielt wurden. Ganz klassisch: Staatsschulden mit der Druckerpresse bekämpfen und somit weiter aufbauen.


    Kollaps?

    Kollaps der Währung sicher. Siehe Währungsreform.

    Ich unterstelle mal, Du meinst Kollaps der Wirtschaft?

    Nein, die Wirtschaft wird nicht kollabieren. Sie wird vor einer Währungsreform leiden und während der etwa 2 Wochen Umstellung. Aber die Kartoffeln des Bauern wachsen weiter. Der Bäcker bäckt weiter sein Brot und der Mechaniker flickt weiterhin Autos.

    Wenn Du mal 15 Min. Zeit hast, zieh Dir diese beiden Videos rein:


    http://www.youtube.com/watch?v…PbdQ&index=2&feature=plpp

    und

    http://www.youtube.com/watch?v…aORKRZSrFIyxlPbdQ&lf=plpp




    Krieg? Die Währungsreformen in Deutschland, Jugoslavien und Russland waren zwar mit Krieg bzw. Revolutionen verbunden aber ich meine, in einer Demokratie kommen wir auch ohne aus, weil wir als Volk doch ziemlich schnell und effizient Druck gegen oben ausüben können.

    Wir sehen das am Beispiel der Frankenabwertung: Druck von unten und die SNB gehorcht zeitverzögert.