SMI im Februar 2011

  • SMI im Februar 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    in_God_we_trust wrote:


    Wobei 20-jährige Phasen zwar in der Zivilisationsgeschichte nur ein Tintenklecks in den Geschichtsbüchern, in einem Menschenleben hingegend durchaus gravierend sind.



    Für mich zählen nur die 7 fetten und die 7 mageren Jahre! Eben sind wir vielleicht in den 7 mageren Jahren. Besonders diejenigen, die in den fetten Jahren nicht vorgesorgt haben. Den andern geht es relativ bestens.


    Was ich aus eigener Erfahrung weiss: die letzten 20 Jahre waren weltweit eine Success Story in Sachen Wachstum und Wohlstandsvermehrung, nicht bloss in China!

  • SMI im Februar 2011

    Friederich wrote:

    Quote
    Geht dem SMI die Puste aus? Im CASH-Tagesbericht wird dann wohl stehen: "...Gewinnmitnahmen!" :lol:


    Jetzt ist nicht mehr die Zeit von Gewinnmitnahmen (das hätte man letzte Woche tun sollen), sondern von Zukäufen. Nächste Woche könnte noch etwas ruppig werden, aber dann geht's wohl ab wie eine Rakete! Der Frühling kommt!

  • SMI im Februar 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote


    Für mich zählen nur die 7 fetten und die 7 mageren Jahre! Eben sind wir vielleicht in den 7 mageren Jahren.


    1. Dauern an den Börsen die Fetten Jahre rund 20 Jahre, die magen Jahre um 12-16 Jahre.




    in_God_we_trust wrote:

    Quote


    Besonders diejenigen, die in den fetten Jahren nicht vorgesorgt haben. Den andern geht es relativ bestens.


    2. "Vorsorgen" in den mageren Jahren (jetzt) bedeutet: Raus aus Aktien und rein in Rohstoffe und Edelmetalle.

    Und genau das hat sich ja seit 2000 ausgezahlt!

  • SMI im Februar 2011

    MarcusFabian wrote:


    Ja, aber die 12 Jahre sind fast um. Dh Du wartest noch einen Taucher ab, dann würdest Du voll in Aktien wechseln?

  • SMI im Februar 2011

    Bullish wrote:

    Quote

    MarcusFabian wrote:


    Ja, aber die 12 Jahre sind fast um. Dh Du wartest noch einen Taucher ab, dann würdest Du voll in Aktien wechseln?


    He? Kapier ich jetzt net,die mageren 12 Jahre sind rum?


    Waren ja Börsentechnisch und Renditemässig die Besten Zeiten aller Zeiten :shock:

  • SMI im Februar 2011

    orangebox wrote:

    Quote

    Bullish wrote:


    He? Kapier ich jetzt net,die mageren 12 Jahre sind rum?


    Waren ja Börsentechnisch und Renditemässig die Besten Zeiten aller Zeiten :shock:


    April 1999 stand DJ bei über 11000. USD bei über 1.50. Jetzt steht der DJ bei 12000 und der USD bei 0.95.

    Der DJ hat in USD stagniert, in CHF verloren und in Gold gemessen war es eine Katastrophe.

    Ja, die mageren Jahre sind bald um. Die Frage ist nur, ob es nochmals so richtig runter geht.


    Die fetten (Aktien)jahre waren 1982-2000, also ca die von @MF beschriebenen 20 Jahre.


    Weil wir nun schon wieder 2 fette Jahre (2009-2011) hatten, wären die mageren Jahre mit 1999-2009 etwas knapp ausgefallen, viel besser würde passen, wenn irgendwann 2012-2014 entweder ein weiterer Crash oder eine Stagnation eintreten würde.

  • SMI im Februar 2011

    Den ganz grossen Taucher erwarte ich 2015. Das würde genau in die 14er (7 fette + 7 magere Jahre) Reihe von

    2001

    1987

    1973

    1959

    1945

    1931

    1917

    passen! Das waren alles Crash Jahre. (Das ist nicht mein Plan, sondern höchstens der Plan einer höheren Instanz :) ).


    ----------------


    Ab Mai 2011 kommt bestimmt nochmals die Double Dip Frage (2009/2011 à la 1929/1931) auf's Tapet. Dann könnte der SMI dieses Jahr nochmals auf 6000 fallen, falls falscher Alarm. Bei wirklichem Double Dip, fällt er sogar unter 5000.


    Andererseits entwickelte sich die Börse

    2009 analog 2003

    2010 analog 2004

    2011 analog 2005? Wenn ja, dann habe wir eine durchwegs ansteigende SMI Linie in diesem Jahr!


    ------------------


    Dies alles auf Basis von Franken und Rappen. Natürlich kann man auch mit Gold vergleichen, dann kommt man vielleicht auf andere Schlüsse. Wenn "ich" 1850 ein Goldvreneli für 20 Franken gekauft hätte, wäre es heute etwa 500 Franken wert. Aber Aktien haben sich in dieser Zeit mehr als ver25facht. Der DJ z.B. hat sich seit 1900 etwa ver150facht! Wenn "ich" ab 1850 die 20 Franken intelligent in Aktien angelegt hätte, wäre ich heute vielleicht Trillionär!? :lol: Aber man sieht schon, die Bäume wachsen eben nicht in den Himmel.

  • SMI im Februar 2011

    Hier einige Meinungen:


    Charles Nenner vom 04.01.2011

    Für 2011 sagt Nenner folgendes voraus: Die Deflationstendenzen in den USA halten an, die Konjunktur werde sich für ein paar Monate aber aufhellen, die Volatilität an den Aktienmärkten bleibe hoch, Gold und Silber werden neue Höchstpreise erzielen und der Dollar wird gegen den Yen und den Euro etwas aufholen


    2013 folgt die Wende im Zyklus, und dies bedeutet laut Brenner nichts Gutes. Er sieht den Dow Jones bis 5000 Punkte absacken.


    Professor Robert Shiller, vom 30.1.2011 / am WEF in Davos / Cash

    Wie sehen Sie die US-Boerse im Jahr 2011?

    Da habe ich keinen klaren Outlook. Wir sind in einen Bullenmarkt. Der kann weitergehen und eine Blase produzieren. Die Aktien sind aber teuer geworden. Das sagen mir meine eigenen Berechunungen fuer Kurs-Gewinn-Verhältnisse auf meiner Website. Die Zahl ist derzeit 23, im historischen Schnitt haben wir 15. Super-hoch ist die derzeitige Zahl nicht, denn im Jahr 2000 hatten wir eine Nummer von 46. Daher würde ich eher vorsichtig sein mit Aktien, ich würde aber auch nicht short gehen.


    Auch die Rohstoffmaerkte haussieren. Entstehen da Blasen?

    Das könnte so herauskommen. Rohstoffe steigen wegen der Wirtschaftserholung. Aber auch deshalb, weil die Wahrnehmung unter Investoren steigt, dass Rohstoffe eine echte Anlage darstellen. Das ist legitim. Aber auch Rohstoffe sind teuer geworden.


    Russel Naiper(Nov. 2010)

    Nach der guten Ausgangslage für Aktien Ende 2010 und 2011, werden die Börsen zw. 2012 und 2014 abstürzen und einen neuen Tiefpunkt erreichen.Erst dann ist die Baisse, die im Frühjahr 2000 begonnen hat, vorbei. Wir durchleben eine Strukturkrise im westlichen Finanzsystem.


    Der S&P-500-Index kann in dieser Zeit auf 400 (17.11.10 ca. 1200) sinken.

    10-j. US-Staatsanleihen rentieren z.Zt. (Nov.2010) rund 2,8%, die Gewinnrendite f. Aktien auf 7%. Eine gewaltig Bondbaisse steht uns bevor. Die Märkte für westl. Staatsanleihen werden dabei zerstört. Die Art wie sich westliche Nationen, auch Japan finanzieren können wird sich grundsätzlich verändern. Sie werden massiv höhere Zinsen bezahlen. Schwellenländer werten ihre Währungen auf.


    Irgendwann im Jahr 2014, wenn die Märkte abgestürzt sind, wird niemand mehr etwas von Aktien wissen wollen. Dann muss man kaufen. Das wird die Kaufgelegenheit sein, die sich jeder Generation nur ein Mal bietet.


    Kondratief-Zyklus

    9.11.2010

    Derzeit (2010/11) befinden wir uns in der Winterdepression. Dies Phase wird in ein bis zwei Jahren (2011/12) zu Ende gehen. Für Anleger am attraktivsten ist dann der Anfang des nächsten Aufschwungs. Der russische Ökonomen Nikolai Kondratieff verglich den langfristigen Konjunkturverlauf mit den Jahreszeiten der Natur: Auf die Frühlingserholung folgt der Sommerboom, die Herbstrezession und die Winterdepression. Ein vollständiger Zyklus dauert rund 60 Jahre.

    Die Aktienmärkte verzeichnen dabei die beste Performance in der Frühlingserholung und der Herbstrezession. «Derzeit befinden wir uns am Ende des Zyklus, in der Winterdepression»!(2010/11)

    Der Tiefpunkt werde aber in ein bis zwei Jahren (2011/12) durchschritten sein. Danach sei mit einer zehn- bis fünfzehnjährigen Hausse auf den Aktienmärkten zu rechnen sein (2012-2022/27.


    Favoriten seien: Industrie- und Energiebranche! Nanotechnologie, Halbleiter, Chemie und Neue Energien.


    --------------------------------


    Zusammenfassend könnte nun aufgrund dieser Aussagen

    gesagt werden, dass der ganze Zauber im Jahr 2014, also in ca. 3 Jahren, vorbei ist. Und dann sollte man in Aktien einsteigen. Die aktuell gute Stimmung an den Aktienmärkten könnte sich ab Mitte 2012/Mitte 2013 rot verfärben. Aber das ist natürlich im Moment reine Spekulation.


    Die Börsenentwicklung kann auch weiterhin aufgrund von unvorhersebaren Ereignissen, welche wir ja hier alle auch schon aufgezählt haben, beeinflusst werden.


    Ich denke aber, dass es bis 2012/2013 genügend faule Äpfel (Staaten, Städte, Gemeinden) an den Finanzmärkten hat. D.h. heisst es hat sie ja schon zur Genüge, aber sie sind noch nicht faul genug, bzw. man benennent sie noch nicht so. Faul genug wären sie ja schon, aber im hofft man die Patienten noch mit einer Operation zu retten. Was aber kaum gelingen wird, weil die "Zahler" wohl bald mal den Geldhahnen abdrehen. Spätestens dann, wenn die EU die Spesen für die Sexpartys von Silvio B. übernehmen muss.


    Zusammengefasst:


    2011 Wird noch gut sein für Aktien!


    2012/2013

    Die Wolken werden dunkler bis schwarz


    2014

    Höhepunkt der Krise. Aktien sind am Boden und es kommt die Zeit für einen Einkaufsbummel an den Börsenmärkten
    marcus, wie siehst Du das?




    Karat

  • SMI im Februar 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote
    Wenn "ich" 1850 ein Goldvreneli für 20 Franken gekauft hätte, wäre es heute etwa 500 Franken wert. Aber Aktien haben sich in dieser Zeit mehr als ver25facht. Der DJ z.B. hat sich seit 1900 etwa ver150facht!


    Wenn Du Aktienpreise mit dem Goldpreis vergleichst, kannst Du Dir den Umweg über eine Währung sparen und direkt fragen, "wieviele Goldunzen muss ich für den Dow Jones bezahlen".

    Das sieht dann so aus:


    [Blocked Image: http://home.earthlink.net/~intelligentbear/dj-au-ratio-lt.gif]


    Die Rechnung in Papiergeld ist ohnehin zweifelhaft, denn bis 1971 war ja der Dollar noch durch Gold gedeckt. Der Franken sogar bis 2000.


    Auf dem Chart sieht man sehr schön die 20jährigen Zyklen, die ich erwähnt habe.

    1981 kostete der Dow z.B. nur eine Unze Gold und stieg bis zum Jahr 2000 auf 43.7oz. Seither ist er wieder auf dem Weg nach unten und liegt aktuell bei (12130 / 1410 = ) 8.6oz.

    Ich gehe davon aus, dass der Abwärtstrend mindestens bis zur unteren violetten Trendlinie gehen wird und die liegt bei 4.7.

    Somit kann sich jeder selber ausrechnen, ob sich der Dow noch knapp halbieren oder der Goldpreis fast verdoppeln wird oder irgend etwas dazwischen.

    Ich tippe grob auf $10000 für den Dow bei $2200 Goldpreis, denn der Dow wird nicht gross sinken, solange laufend Dollars nachgedruckt werden. Lediglich das Papier in dem er bewertet wird, verliert weiter an Wert.


    Man kann es deshalb drehen und wenden wie man will: Wer um 2000 aus Aktion aus- und in Gold ein-gestiegen ist, hat alles richtig gemacht.


    Notabene: Inflationsbereinigt ist der Dow in den letzten 100 Jahren im Schnitt um 1.57% pro Jahr gestiegen.

    Es ist also - und auch das geht aus dem Chart hervor - wichtig zu wissen, ob man in einem Bärenmarkt oder einem Bullenmarkt für Aktien ist. Derzeit ist es noch ein Bärenmarkt. Kaufen und liegen lassen ist im Moment deshalb eine falsche Strategie.

  • SMI im Februar 2011

    Karat1 wrote:

    Quote


    2014

    Höhepunkt der Krise. Aktien sind am Boden und es kommt die Zeit für einen Einkaufsbummel an den Börsenmärkten marcus, wie siehst Du das?


    Ich sehe es genau so. Obschon ich eher gegen Ende 2012/2013 mit dem Tiefpunkt rechne.


    Wir müssen uns allerdings bewusst sein, was der Weg in Richtung Tiefpunkt bedeutet!


    Wir wissen, dass - in Papiergeld gerechnet - die Aktienmärkte seit 2000 nie eine "richtige" Korrektur hatten. Dow und SMI stehen dank neugedrucktem Geld nominal immer noch in etwa auf demselben Niveau wie 2000 bzw. 2007 und die Bereinigungen, die die Winterzeit normaler Weise kennzeichnen (Auflösung von Schulden, massive Konkurse, Deflation) haben noch gar nicht stattgefunden!

    Sie wurden bisher einfach durch Pumpenkohle auf die lange Bank geschoben. 2001 durch Greenspan, der die notwendige Rezession durch niedrige Zinsen bekämpfte und so die Immobilien-Bubble schuf und ab 2008 durch seinen Nachfolger Ben Bernanke, der nun die geplatzte Immo-Blase durch eine Staatsschulden- und Rohstoffblase ersetzt hat.

    Aber jede Blase muss dereinst platzen.


    Um das in Zahlen auszudrücken:

    Die Dot-Com-Blase konnte noch alleine mit Mitteln der FED im Wert von rund $750 Mrd. aufgefangen werden.

    Bei der IMMO-Blase jetzt sind es bereits geschätzte $13'600 Mrd. Eine Summe also, die die FED mit einer Bilanzsumme von $1000 Mrd. (mittlerweile das doppelte) nicht stemmen kann. Deshalb wird diese Summe auf Kosten der nächsten Generationen als Staatsschuld aufgenommen.

    Wenn diese Blase platzt, wird sie alles vorangegangene in den Schatten stellen und diesmal wird es niemanden geben, der den bailouter bailouten kann!


    Der Weg zum Tiefpunkt wird also extrem hässlich werden! Es würde mich nicht erstaunen, wenn Aktien um 50% oder auch 80% sinken würden.


    Es wäre auch falsch zu sagen: "Nun gut, ziehen wir Gelddruckerei, QE, TARP etc. noch weiter bis 2014 durch und steigen dann auf hohem Niveau in den nächsten nachhaltigen Aufschwung ein."


    Das funktioniert nicht, denn wie gesagt kann es erst einen nachhaltigen Aufschwung geben, wenn zuvor die Schulden vernichtet worden sind. Auf welche Art und Weise das geschehen wird, haben wir an anderer Stelle bereits ausführlich diskutiert. Im Endeffekt dürfte es auf eine Währungsreform und somit eine kontrollierte Vernichtung von Schulden und Vermögen hinauslaufen. Einem Reset, der für alle schmerzlich ist und dann beginnt das Spiel wieder von vorne.


    ----------


    Für jene, die diese Diskussionen nicht mitgekriegt haben z.B. weil sie weniger als 2 Jahre hier im Forum mitlesen, empfehle ich, das PDF in meiner Signatur mal an einem verregneten Wochenende (so wie jetzt) anzuschauen.

    Es sind zwar über 200 Seiten aber - keine Angst - das wichtigste steht auf den ersten 10 Seiten.

  • PF im Cash!

    @ marcus f.


    Es wäre doch super, man könnte oder dürfte nun auf Cash ein PF führen, welches auf die nächsten 3 bis 4 Jahre ausgerichtet wäre.


    Die pro forma Anlagen müssten möglichst genau auf den komkommenden "Kondratieff-Winter" und die darauf folgende Aktienhausse ausgerichtet sein. Klar, das Depot müsste auf Cash also mind. mal 4 Jahre geführt werden. Wenn aber das langfristige Anlageziel klar ist, bedarf es auch nicht soooooo viele Änderungen im Depot. Es sind ja nicht tägliche Anpassungen nötig und ja auch nicht sinnvoll.


    Wenn Du das nicht machen willst würde ich das übernehmen. Allerdings nur wenn Du die entsprechenden Anlagen vorschlagen würdest. Diese könnten dann vor dem fiktiven Kauf auch noch im Forum diskutiert werden. Damit alle was davon haben.


    Was meinst Du. Ein PF wäre doch mehr, als immer nur trockene Theorie?


    Was meinen andere hier im Forum?


    Karat

  • Re: PF im Cash!

    Karat1 wrote:

    Quote


    Was meinst Du. Ein PF wäre doch mehr, als immer nur trockene Theorie?


    Nun, ich weiss nicht, ob es so ein PF erlaubt, Gold und Silber zu kaufen. Vermutlich eher nicht.


    Ansonsten investiere von Deinem PF mal 50% in Silber, 20% in Gold und je 10% in Newmont Mining, Hecla und - damit wir auch was zu lachen haben - DRDGold.


    Dann werfen wir eine Schlaftablette ein und schichten in ein paar Jahren um.

  • Ölpreis und Libyen im Fokus....von..

    Wie versprochen die Zahlen der weltweiten Ölproduktion. Quelle EIA (US Energy Information Agency) Stand 2009

    Lybien ist auf Platz Nr. 18 / Zahlen jeweils Produktion Barrels pro Tag :

    1 Russland: 9,9342

    2 Saudi Arabien: 9,7603 (10,250,000 in 2007 = passt Produktion jeweils an)

    3 USA: 9,1414 (8,457,000 in 2007)

    4 Iran: 4,1775 (4,033,000 in 2007)

    5 China: 3,9966 (3,725,000 in 2007)

    6 Canada: 3,2947 (3,425,000 in 2007 = Platz 7)

    7 Mexico: 3,0018 (3,501,000 in 2007 = Platz 6)

    8 Vereinigte Arabische Emirate: 2,7959

    (2,948,000 in 2007)

    9 Brasilien: 2,57710 2,277,000 in 2007 = Platz 14)

    10 Kuwait: 2,49611 (2,613,000 in 2007 = Platz 11)

    11 Venezuela: 2,47112(2,667,000 in 2007 = Platz 10)

    12 Irak: 2,40013 (2,094,000 in 2007 = Platz 16)

    13 Norwegen: 2,35014 (2,565,000 in 2007 = Platz 12)

    14 Nigeria: 2,352,000

    15 Algerien: 2,173,000

    17 Angola: 1,910,000

    18 Libyen: 1,845,000

    19 England/UK: 1,690,000

    20 Kasachstan: 1,445,000


    Die Zahlen sprechen für sich selbst. Have a nice weekend.

  • Re: Ölpreis und Libyen im Fokus....von..

    camel corner wrote:


    Sind natürlich in Tausend Barrels pro Tag, sorry.

  • Re: PF im Cash!

    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Nun, ich weiss nicht, ob es so ein PF erlaubt, Gold und Silber zu kaufen. Vermutlich eher nicht.


    Habe die Frage gleich noch an mein Posting an den Admin angehängt....... mal sehen *wink*

  • SMI im Februar 2011

    25.02.2011


    Ja, viele Anleger sind es nicht mehr gewohnt, dass es mitten im Aufwärtstrend auch einmal deutliche Korrekturen geben kann, die nicht vorhersehbar sind. Auslöser war der Bürgerkrieg in Libyen, einem der wichtigsten Öllieferanten vor allem für Europa. Dazu kommt der schwache Dollar mit einem 15-Wochen-Tief gegenüber dem Euro. Auch dies ist ein Baisse-Signal wie die steigenden Zinsen und Rohstoffpreise.


    Aber trotzdem ist das sehr wahrscheinlich noch nicht der Beginn einer Baisse! Dazu sind die Auftriebs-kräfte noch viel zu stark, wie auch der erneut gestiegene IFO-Geschäftsklima-Index (111,2 Punkte im Februar) zeigt. Und die Mehrheit der von uns beobachteten 700 Aktien liegt sogar kurzfristig noch im Aufwärtstrend, denn 37 Aktien melden zum Wochenende ein neues 9-Monats-Hoch, hingegen nur 26 ein 9-Monats-Tief.


    Freilich sieht der Rückschlag bei einigen Aktienindizes wie dem DAX recht heftig aus. Das kommt eben vor, wenn plötzlich zu viele Anleger oder Vermögensverwalter Angst um ihre Kursgewinne der letzten zwei Jahre bekommen und sich fragen, was denn passieren wird, wenn auch in Saudi-Arabien ein Aufstand losbricht. Dann leiden gerade „unsere“ Werte, die besonders gut gelaufen sind, unter hohen vorübergehenden Zwischenkorrekturen. Aber wer vor lauter Angst jetzt komplett aussteigt, ist dann eben nicht mehr dabei. Fundamental haben die Aktienkurse noch genügend Spielraum nach oben.Am Freitagnachmittag kam dann auch schon wieder eine erste kräftige Erholung. Wer z.B. kurz zuvor noch die VW-Aktie verkauft hatte, musste dann einem versäumten Kursgewinn von 6% nachtrauern.

    Uwe Lang vom 25.2.2011


    ___________________________________________________




    Immer wieder interessant, wie U.L. die "Lage" kurz und bündig zusammenfassen kann. Seine noch mehrheitlich optimistische Meinung kann ich allerdings nicht mehr vorbehaltslos teilen. Aber ich bin ja auch der Vorsichtige. Was mir allerdings in den meisten Fällen auch zum Verhängnis wird. Man, bzw. ich, steige oft zu spät ein, dafür aber zu früh aus. Was zeigt, dass Angst kein guter Berater ist. Entweder ist man überzeugt es geht rauf oder runter und handelt entsprechend oder lässt es sein. Den steigenden oder fallenden Kurs hinterher zu hecheln ist viel zu oft falsch.


    Karat