Valiant

  • Valiant plant Vorstoss in den Kanton Zürich


    Die Valiant Holding will in den kommenden Jahren weiter expandieren und schweizweit 14 neue Filialen eröffnen.


    10.09.2019 07:50


    Nachdem sie in den letzten Jahren ihre Präsenz vor allem in der Romandie sowie in der Ostschweiz ausgebaut hatte, will sie nun auch in den Kanton Zürich vorstossen. Die hohen Investitionen könnten allerdings den Gewinn belasten.


    Valiant werde ihre Expansion beschleunigen und "vom Genfersee bis an den Bodensee mit einem kompletten Finanzangebot" präsent sein, wird Verwaltungsratspräsident Jürg Bucher in einer Mitteilung vom Dienstag zur neuen Strategie 2020 bis 2024 zitiert. Die Bank will dabei 170 neue Vollzeitstellen schaffen, darunter 140 in der Kundenberatung. In den nächsten fünf Jahren sollen 50 Millionen Franken in die Strategie investiert werden.


    Insgesamt sieht die Strategie die Eröffnung von 14 neuen Geschäftsstellen vor, sieben davon sind im Wirtschaftsraum Zürich geplant. Weitere Standorte sind ausserdem in der Nordwestschweiz, in der Romandie und in der Ostschweiz vorgesehen. Zudem sollen bestehende Standorte personell verstärkt werden. Auch Übernahmen anderer Banken schliesst Valiant nicht aus - zuletzt habe dies 2017 mit der Triba Partner Bank "gut funktioniert".


    Die umfangreichen Investitionen in das Wachstum und in die Digitalisierung der Bank wie auch die derzeitigen rekordtiefen Zinsen könnten allerdings auch die Entwicklung des Gewinns kurzfristig belasten, räumt die Bank ein. "Langfristig sind wir zuversichtlich, das Konzernergebnis wesentlich zu steigern. Wir säen jetzt und ernten später", gibt sich VR-Präsident Bucher in der Mitteilung überzeugt.


    Den Aktionären stellt Valiant eine Erhöhung der Dividende in Aussicht: Für das Jahr 2019 erwägt die Bank eine Erhöhung der Dividende um 60 Rappen auf 5,00 Franken pro Aktien. Zudem will Valiant über die Emission einer "Tier-1-Anleihe" neues Kapital aufnehmen, um das beschleunigte Wachstum zu finanzieren. Das Ziel für die Eigenkapitalquote bleibt denn auch unverändert: Diese solle künftig "in jedem Fall" zwischen 15 und 17 Prozent betragen.


    (AWP)

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  • Die Valiant-Gruppe kann mit der Zinsmarge punkten


    Die Valiant Bank hat im Geschäftsjahr 2019 einen leicht höheren Gewinn erzielt. Investitionskosten sorgen aber für einen tieferen Betriebsertrag.


    13.02.2020 08:00


    Der Konzerngewinn erhöhte sich um 0,6 Prozent auf 121,1 Millionen Franken, wie das Finanzinstitut am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt (AWP-Konsens) hingegen mit einem rückläufigen Ergebnis gerechnet.


    Die Aktionäre sollen nun eine Dividende von 5,00 Franken nach 4,40 Franken im Vorjahr erhalten. Das Unternehmen hatte eine Ausschüttung in dieser Höhe im letzten Herbst angekündigt.


    Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis lag mit 142,9 Millionen Franken hingegen um 5,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dies war eine Folge der gestiegenen Kosten (+3,6 Prozent auf 234,2 Millionen). Für den Anstieg seien vor allem die Investitionen in die Strategie der Valiant verantwortlich, hiess es dazu. Die Cost-Income-Ratio stieg auf 57 nach 55,9 Prozent.


    «Um jeden Basispunkt gekämpft»


    Zulegen konnte die Bank im wichtigen Zinsengeschäft, wo der Brutto-Erfolg um 2,4 Prozent auf 314,7 Millionen Franken zunahm. Hauptgrund für diese Entwicklung war gemäss Valiant der tiefere Zinsaufwand. So hätten die Zinskosten mit 54,6 Millionen Franken um 21 Prozent deutlich abgenommen. CEO Ewald Burgener zeigt sich in der Mitteilung erfreut über eine Zinsmarge von 1,1 Prozent: "Wir haben um jeden Basispunkt gekämpft, was angesichts der sehr tiefen Zinsen schwierig war."


    Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft war der Erfolg mit 63,3 Millionen Franken um 1,7 Prozent höher als im Jahr zuvor. Im Handelsgeschäft resultierte ein Anstieg des Erfolgs um 5,0 Prozent auf 11,8 Millionen.


    Expansionsstrategie mit hohen Kosten


    Durch die Expansionsstrategie habe sich das Wachstum deutlich beschleunigt, hiess es weiter. Das Hypothekenvolumen nahm um 3,8 Prozent auf 23,3 Milliarden zu. Die Kundengelder stiegen um 4,9 Prozent und erreichten 19,2 Milliarden.


    Letzten September hat Valiant ihre Strategie bis 2024 kommuniziert, die unter anderem eine Expansion in den Kanton Zürich vorsieht. Deren Umsetzung sei bereits im Gange. In elf Ortschaften - davon sieben im Kanton Zürich - will die Bank eine neue Geschäftsstelle eröffnen.


    Ebenfalls im Rahmen der neuen Strategie beteiligte sich Valiant vergangenes Jahr am digitalen Immobilienmakler AgentSelly. Nun teilt sie mit, ihre Anteile von ursprünglich 38 auf 50 Prozent zu erhöhen.


    Wechsel im Verwaltungsrat


    Valiant gab zudem bekannt, dass der ehemalige CEO Markus Gygax wie vorangekündigt als neuer Präsident des Verwaltungsrats vorgeschlagen ist. Gygax ist seit einem Jahr im Verwaltungsrat. Den freiwerdenden Sitz will Valiant mit Ronald Frank Trächsel besetzen, dem derzeitigen Finanzchef der BKW Energie AG.


    Für das laufende Geschäftsjahr gibt sich Valiant verhalten zuversichtlich. Die Bank geht von einem Konzerngewinn im Rahmen des Vorjahres aus und will bei den Ausleihungen voraussichtlich ein Wachstum von 3 bis 4 Prozent erreichen.


    (AWP)

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  • Valiant bekräftigt Dividendenvorschlag und hält GV ohne Teilnehmer ab


    Valiant bekräftigt den bisherigen Dividendenvorschlag für 2019 und schlägt der Generalversammlung vom 13. Mai eine Ausschüttung von 5,00 Franken pro Aktie vor.


    08.04.2020 08:14


    Die Gruppe verfüge über eine starke Kapitalbasis und sei gesund. Zudem übertreffe Valiant die Anforderungen der Finma betreffend Leverage Ratio deutlich - auch ohne die wegen der Corona-Krise gewährten Erleichterungen, teilte die Bankengruppe am Mittwoch mit.


    Die Generalversammlung am 13. Mai findet gestützt auf die entsprechende Verordnung des Bundesrates unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Aktionäre können ihre Stimme via unabhängige Stimmrechtsvertretung abgeben.


    (AWP)

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  • Valiant Bank mit tieferem Gewinn im ersten Quartal


    Die Valiant Bank ist im ersten Quartal 2020 weiter gewachsen. Allerdings lag der Gewinn wegen des Wegfalls von ausserordentlichen Erträgen unter dem Vorjahreswert.


    07.05.2020 08:03


    Allerdings lag der Gewinn wegen des Wegfalls von ausserordentlichen Erträgen unter dem Vorjahreswert. Trotz der Coronakrise erwartet das Institut für 2020 eine stabile Geschäftsentwicklung.


    Der Reingewinn ging in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 um 7,4 Prozent auf 26,2 Millionen Franken zurück, wie Valiant am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr hatte die Bank allerdings noch einen ausserordentlichen Ertrag aus Liegenschaftenverkäufen verbucht. Der Geschäftserfolg als Mass für das betriebliche Ergebnis blieb mit 31,5 Millionen Franken (+0,1 Prozent) stabil.


    Zinsgeschäft verbessert


    Zulegen konnte die Bank in ihrem wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, wo der Bruttoerfolg um 4,5 Prozent auf 80,2 Millionen Franken anstieg. Allerdings sei das Zinsergebnis von höheren Wertberichtigungen wegen der Coronakrise von 3,6 Millionen beeinträchtigt worden. Die Zinsmarge sei mit 1,05 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau, betont Valiant.


    Stark entwickelte sich im ersten Quartal der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft, der um 9,8 Prozent auf 16,0 Millionen Franken zulegte. Das Handelsergebnis fiel dagegen unter dem Vorjahr aus (-14,5 Prozent auf 2,7 Millionen).


    Die Kosten legten derweil aufgrund der Expansionsstrategie von Valiant um 3,8 Prozent auf 59,4 Millionen Franken zu. Der Personalbestand erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 28 auf 926 Vollzeitstellen.


    Wachstum im Hypothekargeschäft


    Die Kundenausleihungen legten in den ersten drei Monaten des neuen Jahres gegenüber Ende 2019 um 1,5 Prozent auf 25,2 Milliarden Franken zu. Im Kerngeschäft, dem Hypothekargeschäft, resultierte dabei ein Anstieg um 0,7 Prozent. Die Kundengelder lagen Ende März bei 19,5 Milliarden Franken (+1,4 Prozent)


    Mit den Resultaten ist Valiant unter den Erwartungen der Analysten geblieben. Diese hatten laut AWP-Konsens im Schnitt einen Geschäftserfolg von 34,0 Millionen und einen Konzerngewinn von 27,1 Millionen erwartet.


    Gesamtjahr


    Für das Gesamtjahr 2020 gibt sich Valiant angesichts der Coronakrise zurückhaltend: Die Bank erwarte weiterhin eine stabile Geschäftsentwicklung. Allerdings könne sie die Entwicklung der Kreditausfallrisiken derzeit nicht abschliessend beurteilen.


    Insgesamt sei Valiant aber "gut gerüstet, die aktuelle Herausforderung zu meistern", gibt sich das Institut überzeugt. So verfüge sie über ein "qualitativ hochstehendes Kreditportefeuille" und eine solide Kapitalbasis. Zudem habe Valiant erste Massnahmen umgesetzt, um die Kosten in diesem Jahr zu senken.


    (AWP)

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  • Valiant Bank ernennt neuen Leiter Vermögensberatung Luzern Land und Aargau Süd


    Die Regionalbankengruppe Valiant hat Oliver Schumacher zum neuen Leiter der Vermögensberatung für die Region Luzern Land/Aargau Süd ernannt. Zudem stösst Karin Schnyder zum Team Vermögensberatungskunden in derselben Region.


    04.01.2021 09:00


    Die beiden hätten ihre Stelle zum Jahresbeginn angetreten, wie Valiant am Montag mitteilte. Sowohl Schumacher als auch Schnyder waren zuletzt bei der Neuen Aargauer Bank tätig. Im Zuge ihrer Strategie 2020 bis 2024 baut Valiant das Anlage- und Vorsorgegeschäft aus und will insgesamt 40 zusätzliche Spezialisten anstellen. Zudem eröffnet die Bank im Rahmen der Strategie auch mehrere Bankfilialen.


    tv/pre


    (AWP)

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  • Anleihe: Valiant nimmt Covered Bonds über 270 Mio Fr. bis 2026 auf Die Valiant Bank (mit Garantie der Valiant Hypotheken AG) nimmt unter gemeinsamer Federführung der Basler Kantonalbank und Commerzbank sowie in Eigenregie eine Anleihe zu folgenden Konditionen auf: 13.01.2021 12:15 Betrag: 270 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit) Zinssatz: 0% Emissionspreis: 101,781% Laufzeit: 5 Jahre, bis 20.01.2026 Liberierung: 20.01.2021 Yield to Mat.: -0,352% Swap Spread: +18 BP Valor: 50'607'138(7) Rating: Aaa (Moody's) Kotierung: SIX Swiss Exchange, ab 19.01.2021 ra/pre (AWP)

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  • Die Mittelland-Bankengruppe Valiant steigert den Gewinn leicht


    Die Valiant Holding hat im Geschäftsjahr 2020 einen leicht höheren Gewinn erzielt. Da Hypothekengeschäft brummt weiter: Deutlich zugelegt hat das Institut erneut bei den Kundenausleihungen.


    11.02.2021 07:56


    Unter dem Strich verdiente die Regionalbanken-Gruppe 121,9 Millionen Franken und damit 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 5,00 Franken je Aktie erhalten, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden damit übertroffen.


    Der Betriebsertrag wurde um 1,9 Prozent auf 413,1 Millionen gesteigert. Zulegen konnte sie dabei im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, dessen Brutto-Erfolg um 5 Prozent stieg. Hauptgrund für diese Entwicklung war den Angaben zufolge der tiefere Zinsaufwand.


    Auch das Handelsgeschäft steigerte den Erfolg (+11,8 Prozent), während das Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft einen rückläufigen Erfolg (-0,9 Prozent) verzeichnete.


    Kosten gestiegen


    Aufgrund der von der Bank verfolgten Wachstumsstrategie nahm 2020 auch der Betriebsaufwand um 3,2 Prozent auf 241,6 Millionen Franken zu, wobei sich sowohl der Personal- als auch der Sachaufwand erhöhten. Der Personalbestand etwa stieg in der Berichtsperiode um 2,2 Prozent auf 937 Vollzeitstellen.


    Insgesamt resultierte somit ein Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis von 147,0 Millionen Franken, 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr.


    Bei den Kundenausleihungen erzielte Valiant ein Wachstum von 4,3 Prozent und erreichte Ende 2020 ein Volumen von 25,9 Milliarden Franken. Davon entfielen 24,2 Milliarden auf Hypothekarforderungen (+3,8 Prozent). Covid-19-Kredite haben zu einem Wachstum von 1,2 Prozent geführt. Die Kundengelder wiederum nahmen um 9,6 Prozent auf 21,0 Milliarden zu.


    Für das laufende Geschäftsjahr gibt sich Valiant verhalten zuversichtlich und geht von einer stabilen Geschäftsentwicklung und einem Konzerngewinn im Rahmen des Vorjahres aus.


    Gewinn 2021 auf Vorjahresniveau erwartet


    Im laufenden Jahr will die Bank weitere Geschäftsstellen eröffnen. Für die geplanten Filialen in Bülach, Frauenfeld, Wohlen und Wädenswil seien bereits Standorte gefunden, heisst es weiter. Deren Einweihungen seien für Ende 2021 oder im 2022 vorgesehen. Im Rahmen ihrer Expansionsstrategie will Valiant bekanntlich bis 2024 insgesamt 14 zusätzliche Geschäftsstellen eröffnen und 170 Vollzeitstellen schaffen, davon 140 in der Kundenberatung.


    Die Bank gab ausserdem bekannt, dass Franziska von Weissenfluh sich an der kommenden Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat stellt. Nachfolger soll Roger Harlacher werden, der von 2015 bis im Juni 2020 als CEO und seither als Verwaltungsrat von Zweifel Pomy-Chips tätig ist.


    (AWP)

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  • Valiant-Finanzchef Hanspeter Kaspar verlässt das Unternehmen


    Bei der Regionalbankengruppe Valiant kommt es in der Geschäftsleitung zu einem Abgang: Finanzchef Hanspeter Kaspar wird die Valiant verlassen. Kaspar gehe aus persönlichen Gründen, um sich beruflich neu zu orientieren, schreibt die Valiant am Dienstag in einer Mitteilung.


    26.10.2021 08:00


    Hanspeter Kaspar stiess im Oktober 2019 als Leiter Finanzen & Infrastruktur zur Valiant. Während seiner Zeit als Finanzchef habe er die Expansionsstrategie der Gruppe begleitet und gute finanzielle Resultate präsentieren können. Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird sein Stellvertreter Serge Laville die Finanzen der Gruppe ad-interim verantworten. Die Suche nach einem Nachfolger werde umgehend an die Hand genommen, heisst es weiter.


    mk/rw


    (AWP)

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  • Valiant lanciert Sparprogramm und schliesst Filialen in Stammgebiet


    Die Bank Valiant will ihre Rentabilität verbessern und lanciert ein Sparprogramm. Dabei will sie 23 Filialen in ihrem Stammgebiet schliessen, während sie gleichzeitig die Expansion in neue Gebiete der Schweiz weiterführt. Neben dem geplanten Personalaufbau aufgrund der geografischen Expansion kommt es zum Abbau von 50 Vollzeitstellen. Den Gewinn hat Valiant im vergangenen Jahr leicht verbessert.


    17.02.2022 07:54


    Das Programm zur Erhöhung der Rentabilität soll bis Ende 2023 abgeschlossen werden, wie die Bank am Donnerstag gleichzeitig mit der Vorlage der Jahreszahlen mitteilte. Erste Kosteneinsparungen sollen bereits 2022 anfallen, ab 2024 rechnet die Bank dann mit einer jährlichen Einsparungen von 12 bis 15 Millionen Franken.


    Expansionsregionen nicht betroffen


    Im Valiant-Stammgebiet werden laut den Angaben 23 Filialen geschlossen, die geografisch nahe beieinanderliegen. Nicht betroffen seien die "Expansionsregionen" Ostschweiz und Zürich sowie die Expansions-Standorte in der Westschweiz. Für die Umsetzung des Sparprogramms hat Valiant Rückstellungen in der Höhe von 12,9 Millionen Franken gebildet. Die Rendite auf dem Eigenkapital soll sich dank den Massnahmen um rund 0,5 Prozentpunkte verbessern.


    Am Ziel des Aufbaus von 170 Vollzeitstellen im Rahmen der geografischen Expansion "vom Genfersee bis an den Bodensee" wird festgehalten. Unter dem Strich nehme die Zahl der Vollzeitstellen wegen des Sparprogramms aber weniger zu als erwartet. Den Abbau der 50 Vollzeitstellen wegen der Optimierung des Geschäftsstellennetzes und weiteren Massnahmen zur Effizienzsteigerung will Valiant über die natürliche Fluktuation durchführen.


    Mit der geografischen Expansion kommt die Bank gar rascher voran als erwartet. Nach der Inbetriebnahme von fünf neuen Geschäftsstellen 2021 folgen im laufenden Jahr Eröffnungen in Wädenswil, Pully, Meilen, Winterthur und Uster. Im Rahmen ihrer Strategie 2020 bis 2024 will Valiant weitere 14 neue Geschäftsstellen eröffnen.


    Rückläufiges operatives Ergebnis


    Wegen Rückstellungen für das Kostensparprogramm bildete sich 2021 auch der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis um 2,1 Prozent auf 144,0 Millionen Franken zurück. Unter dem Strich resultiert dennoch ein leichter Anstieg der Konzerngewinns um 1,0 Prozent auf 123,1 Millionen Franken. Die Aktionäre sollen nun eine unveränderte Dividende von 5,00 Franken je Aktie erhalten.


    Im vergangenen Jahr konnte die Bank zudem in allen wichtigen Geschäftsbereichen zulegen. Der Geschäftsertrag stieg entsprechend um 4,2 Prozent auf 430,6 Millionen Franken. Verbessern konnte Valiant nicht zuletzt das Ergebnis im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft (Netto-Erfolg 3,6% auf 327,4 Mio). Sie konnte dabei erneut von einem tieferen Zinsaufwand profitieren.


    Erfreulich entwickelte sich auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+9,7% auf 68,7 Mio). Hier profitierte Valiant vor allem von einem starken Wertschriften- und Anlagegeschäft, bei dem die Depotvolumen dank Neugeldern über 500 Millionen deutlich anstiegen. Auch im Handelsgeschäft verdiente Valiant mehr (+22,1% auf 16,1 Mio)


    Starkes Hypothekenwachstum


    Die Kundenausleihungen wurden im vergangenen Jahr um 5,3 Prozent auf 27,2 Milliarden Franken per Ende 2021 gesteigert. Besonders schnell war Valiant dabei im Hypothekarmarkt unterwegs, wo die Bank die Hypothekarforderungen um 6,2 Prozent steigerte.


    Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Valiant insgesamt eine "stabile Geschäftsentwicklung". Der Konzerngewinn soll leicht über jenem des Vorjahres zu liegen kommen.


    tp/uh


    (AWP)

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  • Valiant verdient in ersten neun Monaten mehr

    Valiant blickt auf ein gutes drittes Quartal zurück und hat den Gewinn in den ersten neun Monaten 2022 gesteigert.


    08.11.2022 07:55


    Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung für die ersten neun Monate lag mit 112,0 Millionen Franken um 3,0 Prozent über dem Vorjahr, wie Valiant am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein um 4,4 Prozent höherer Konzerngewinn von 92,5 Millionen Franken.

    Der wichtigste Ertragspfeiler, das Zinsengeschäft, zeigte sich in einem bewegten Marktumfeld sehr stabil. Der Nettoerfolg stieg um 1,1 Prozent auf 249,3 Millionen Franken. In den ersten drei Quartalen 2022 bildete Valiant ausfallrisikobedingte Wertberichtigungen in der Höhe von 9,7 Millionen nach 8,3 Millionen im Vorjahr.

    Zulegen konnte Valiant auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+13,8%) und im Handelsgeschäft (+26,7%). Der übrige ordentliche Erfolg erhöhte sich um 3,4 Prozent. Der gesamte Geschäftsertrag lag mit 329,9 Millionen Franken um 4,1 Prozent über dem Vorjahr.

    Die Kosten stiegen in den ersten neun Monaten im Zuge der Expansion um 6,1 Prozent auf 202,5 Millionen Franken an.

    Insgesamt erhöhten sich die Ausleihungen der Bank in der Berichtsperiode um 3,8 Prozent auf 28,3 Milliarden Franken. Davon entfielen 26,8 Milliarden auf Hypothekarforderungen.

    In der Expansionsstrategie kommt Valiant wie geplant voran: Im August öffnete in Winterthur die vierte und Ende Oktober in Meilen die fünfte Geschäftsstelle im Kanton Zürich. Ende November soll die Filiale in Uster eröffnen.

    Auch mit dem Programm zur Erhöhung der Rentabilität sei man gut unterwegs, heisst es weiter. Bis Ende September seien bereits 17 der geplanten 23 Geschäftsstellen geschlossen worden. Über alle Bereiche würden Spar- und Optimierungsmassnahmen umgesetzt, um die geplante Kostensenkung ab 2024 von jährlich 12 bis 15 Millionen Franken zu erreichen.

    Für den Rest des Jahres stützt sich die Bank auf ihre "starke Liquiditäts- und Kapitalbasis und das stabile Geschäftsmodell". Es wird ein Gewinn für 2022 leicht über dem Vorjahr erwartet.

    (AWP)

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