SMI im November 2010

  • SMI im November 2010

    Hier wird wieder vom Untergang geschwaffelt und gleichzeitig kommen starke Konjunktudaten und die niedrigste Arbeitslosezahlen raus aus den USA seid 2008

    :?

    querschuesse.de

  • SMI im November 2010

    weico wrote:

    Quote


    Dies ist höchstens ein Widerspruch, wenn man der neoklassischen Quantitätstheorie "anhängt".


    Das hast Du jetzt schön formuliert.

    Leider hast Du nichts gesagt :roll:


    Also nochmals: Wenn ich zwei Länder habe und der Gulden des einen 1:2 an den Tales des zweiten gebunden ist, dann steigen Weltmarktpreise z.B. in Land A von 1 auf 1.20 und in Land B entsprechend von 2 auf 2.40. Das ist soweit mal Logik und hat nichts mit neoklassischer blabla zu tun.

    Soweit mal einverstanden?


    Würden die Preise desselben Produktes in einem Land fallen, im anderen steigen, käme sofort Arbitrage ins Spiel: Man würde die Ware im billigen Land kaufen und im teuren verkaufen bis das wieder ausgeglichen ist.

  • SMI im November 2010

    chateauduhartmilon wrote:

    Quote
    Was würde wohl Kostolany sagen?

    Okay, ich glaube im letzten gelesenen Buch war er sehr bullisch für die nächsten 10-20 Jahre, das war so 1998-99


    Das ist falsch!

    Ein Freund von mir kannte Kostolany noch persönlich.

    Er hat etwa 1995 mit Börselen begonnen und hat Kosto damals gefragt, welche Aktien er kaufen solle. Die Anwort von Kosto lautete: "Das ist eigentlich ganz egal. Nur eines musst Du mir versprechen: Dass Du im Jahr 2000 alle Aktien verkaufst."

  • SMI im November 2010

    Ben wrote:

    Quote


    Ewig werden die Amis dieses Spielchen nicht treiben koennen, denn ihr pseudo AAA wird sie vermutlich in ihrem derzeitigen Schuldenzustand irgendwann einholen und sehr heftig zuschlagen und treffen. :twisted:


    Du meinst das Spielchem mit den Ratings? Warum nicht? Lehman hatte auch ein AAA einen Tag vor dem Konkurs.

    Die einzige Konsequenz ist lediglich, dass kein Schwein auch nur noch einen Pfifferling auf die Ratings gibt.

  • SMI im November 2010

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Also nochmals: Wenn ich zwei Länder habe und der Gulden des einen 1:2 an den Tales des zweiten gebunden ist, dann steigen Weltmarktpreise z.B. in Land A von 1 auf 1.20 und in Land B entsprechend von 2 auf 2.40. Das ist soweit mal Logik und hat nichts mit neoklassischer blabla zu tun.


    Wenn der US-Baumwollproduzent ,dank gestiegenen Preises,also z.B 20% mehr für sein Ausgangsprodukt Baumwolle bekommt,dann bekommt der chinesische Textilproduzent ebenfalls automatisch 20 % für sein Produkt mehr weil die Währungen gekoppelt sind... :?:


    Sieht etwa so "deine Logik" des Marktes aus ... :roll:



    weico

  • SMI im November 2010

    Der chinesische Textilproduzent hat zwei Möglichkeiten: Er kann die +20% Rohstoffkosten auf seine T-Shirts schlagen, die sich dann vielleicht um 10% verteuern, was der amerikanische Konsument entsprechend bezahlt.


    Aber halten wir es einfach, bleiben wir bei Lebensmittelpreisen: Der Artikel, den Du verlinkt hast, sprach davon, dass die Chinesen unter steigenden Lebensmittelpreisen leiden. Das muss logischer Weise auch für die AMis gelten (wenn wir mal voraussetzen, dass Lebensmittel im Wesentlichen ohne grosse Weiterverarbeitung gegessen werden).

  • SMI im November 2010

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Das muss logischer Weise auch für die AMis gelten (wenn wir mal voraussetzen, dass Lebensmittel im Wesentlichen ohne grosse Weiterverarbeitung gegessen werden).


    Was soll daran "logisch" sein..?


    Nach solcher "Logik" müssten dann im eigenen Land ja ebenfalls überall die gleichen Preise herrschen..


    Was aber "sagt" z.B nur schon der chinesische Markt:


    http://www.stats.gov.cn/englis…a/t20100310_402625984.htm




    P.S...nur schon die unterschiedliche Gewichtung des amerikanischen und chinesenischen CPI lässt schlicht keinen gegenseitigen Vergleich über die Teuerung (z.B. der Lebensmittel) zu.




    Ein Preisanstieg von z.B. Blumenkohl "trifft" einen Ami eben ganz anders als einen Chinesen.Ob mit einem Index wie CPI gemessen oder gemessen (prozentual) am Einkommen oder sonstwas usw.



    weico

  • SMI im November 2010

    Das ist natürlich richtig. Der Ami verdient etwa 10-20 mal mehr als ein Chinese, ergo spielt es für ihn auch weniger eine Rolle wenn die Preise steigen.

    Eine Deflation erkenne ich aber dennoch nicht.

  • SMI im November 2010

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    orangebox wrote:


    Hä :idea: :idea: :idea: :roll: :roll: :roll:


    Mein Fehler ,mein Fehler, falsch ausgedrückt :Ich meinte damit nicht die ArneitsloseQUOTE sondern ArbeitsloseANTRÄGE und diese sind die Niedrigsten seid 2008 :oops: :oops:

    querschuesse.de

  • SMI im November 2010

    orangebox wrote:

    Quote
    Ich meinte damit nicht die ArneitsloseQUOTE sondern ArbeitsloseANTRÄGE und diese sind die Niedrigsten seid 2008


    Sowas war vor anderthalb Jahren eine gute Nachricht. Da feierte man die Abnahme einer Zuwachsrate (egal ob Arbeitslosigkeit, foreclosures oder Haushaltsdefizit) als realen Rückgang. Mittlerweile weiss jeder, dass schon nächste Woche die Kurve wieder in die andere Richtung zeigen kann. Zudem interessiert die Arbeitslosen keinen mehr. Das ist heutzutage, in Zeiten des "new normal", eine offizielle Erkenntnis, dass sich da nicht mehr viel bewegen wird.


    Wir sind bereits im Qualifying für Staatsbankrotte, wen kümmern da noch Arbeitslose? Nach der Euro-Hinrunde sind wir gespannt, wer Favorit in der US-Rückrunde wird, bzw. welcher Bundesstaat als erster von Washington offiziell gebailoutet werden muss.

  • Und Portugal?

    Mir scheint, dass zum Jahresende ohne Rücksicht auf irgendwas, die Kurse einfach rauf geprügelt werden wollen. Ich erinnere mich, wie die Krise "Griechenland" zu einem beinahe Crash geführt hat. Irland zu einem "Crashlein" und ergo, wird Portugal natürlich zu einem Hipe führen, und Spanien zu einer Hysterie!


    Oder liege ich da völlig daneben?


    Spass beiseite, was sich da zusammenbraut ist wohl kaum ein Grund für steigende Märkte. Ich kann nur ahnen, dass dies zu gegebener Stunde zu einer Flucht aus Aktien führen wird, eigentlich hätte längst sollen.


    Es heisst doch immer so schön, die Börse agiert bereits 4 - 6 Monate früher als der Markt reagiert. Diesmal scheint es ja fast umgekehrt zu sein.


    Kopf schüttel über diese Entwicklung! Kann mir das einer vernünftig erklären?

  • Re: Und Portugal?

    Klöntaler wrote:

    Quote
    Es heisst doch immer so schön, die Börse agiert bereits 4 - 6 Monate früher als der Markt reagiert. Diesmal scheint es ja fast umgekehrt zu sein.

    Kopf schüttel über diese Entwicklung! Kann mir das einer vernünftig erklären?

    Genau das ist das Problem - mit Vernunft hat das nix mehr zu tun!

    "Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

  • Re: Und Portugal?

    Klöntaler wrote:

    Quote
    Kann mir das einer vernünftig erklären?


    Da wird eben der eine oder andere daran verdienen und deshalb werden die Kurse manipuliert durch schlechte/gute Nachrichten.

    Dr. Friederich Adolphus von Muralt

    - "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

  • SMI

    Der SMI ist ein verkackter Susiindex... Seht euch mal an wie der Stand des SMI Heute wäre, wenn Nestle nicht gewesen wäre. Als ob die Schweiz aus Schoggiriegel und Babyfoodhersteller bestehen würde. Mir ist klar, dass der SMI vom starken Franken belastet wird, jedoch sollte man umgewichtungen vornehmen und mal ein paar inovativere Firmen in den SMI stecken. Vergleiche ich den DAX mit dem SMI, dann sehen die Unterehmungen im SMI ziemlich alt aus. Wir haben keinen einzigen Technologietitel im Index, was für die Zukunft wahrscheinlich der aussichtsreichste Sektor ist (ausser ABB). Sorry, aber ich habe zum letzten Mal auf den SMI spekuliert... Fange mal an mich mit den DAX Titeln zu beschäftigen ;)... Gruss und viel Glück beim Investieren Leute...

  • Die Börse ist kein Wunschkonzert!

    Eigentlich sollte ja bekannt sein, dass die Börse kein Wunschkonzert ist. Wenn jemand kurzfristig spekulieren will, muss er versuchen das nachzubilden was die Börse will und macht. An der Börse werden nicht die Wünsche der Anleger berücksichtigt. Wäre ja schön. Würde mir auch gefallen.


    Der Markt hat immer recht, heisst es doch so schön, hält man sich daran fährt man gut. Das Problem ist aber einfach, dass wir nicht wissen was die Börse macht und durch was sie nun gerade beeinflusst wird und des dann rauf oder runter geht.


    Wenn hier so gejammert wird, kann ich nur sagen, passt euch der Börse an, die Börse wird sich nicht an euch anpassen.


    Karat

  • Re: SMI

    thetrap wrote:

    Quote
    Der SMI ist ein verkackter Susiindex...


    Waere mal interessant, den SMI in Euro zu zeigen ... und dann den Index ueber den Dax zu halten. Waeren dann die Unterschiede so gross?

    Es gibt noch Schlimmeres.

  • SMI

    Klar Karat1 das die Börse kein Wunschkonzert ist und das man sich ihr anpassen muss. Ich finde nur, ein Index sollte die reale Witschaft eines Teilgebietes (SMI = Schweiz) möglichst realistisch nachbilden. Und wenn ich wie Heute wieder sehe, dass Nestel von 40 Punkten, 30 beiträgt ist dies nicht ansatzweise eine Wiederspieglung der realen Wirtschaft.

  • Re: SMI

    thetrap wrote:

    Quote
    Klar Karat1 das die Börse kein Wunschkonzert ist und das man sich ihr anpassen muss. Ich finde nur, ein Index sollte die reale Witschaft eines Teilgebietes (SMI = Schweiz) möglichst realistisch nachbilden. Und wenn ich wie Heute wieder sehe, dass Nestel von 40 Punkten, 30 beiträgt ist dies nicht ansatzweise eine Wiederspieglung der realen Wirtschaft.


    Dann nimm doch den SPI! Der SMI umfasst halt nur die 20 Schwergewichte. Ich denke die Amis haben an ihrem DOW nicht immer Freude. Der S&P 500 ist hier auch viel breiter abgestützt. Ich will hier aber nicht SPI und S&P 500 vergleichen!!

    Geiz ist des Anlegers Feind.