Flugchaos über Europa

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    Der isländische Vulkan stösst weiter riesige Mengen Asche in die Luft aus. Über die mögliche Dauer dieser Probleme sagte die Sprecherin der isländischen Luftfahrtbehörde ISAVIA, Hjördis Gudmundsdóttir, in Reykjavik: «Das wissen nur die Wettergötter. Es kann ein paar Tage dauern, aber auch ein paar Jahre.»



    Wie wird die Wirtschaft und der SMI davon betroffen sein, sollte dieses Chaos länger andauern?

  • Flugchaos über Europa

    @7

    Ich hätte dringend nach Berlin sollen und dadurch einen wichtigen Termin verpasst! Sollte dies länger (Monate) dauern, werden einige Branchen Probleme haben, vor allem sollte sich die Aschenvolke weiter gen Süden ausbreiten und sich der Ausstoss noch verstärken.

  • Flugchaos über Europa

    Meveric wrote:

    Quote
    Also ich sehe das eher von der positiven Seite.

    Im Moment können keine Bänker und Manager herumfliegen und weiteres Chaos anrichten. *wink*



    Ja und keine Schnäppchenjäger mit billigen

    Stadteflügen über London,Paris oder Berlin herfallen.

  • Flugchaos über Europa

    entscheidend sehe ich die Vermutung, dass der "wirkliche" Ausbruch noch gar nicht stattgefunden hat.

    Aktuell ist es eher eine Touristenattraktion, mit der es sich Geld verdienen lässt.

    Geht da aber wirklich etwas hoch, könnten wir auch über Jahre Probleme erhalten.

    Zumindest sehen wir, dass unsere Wirtschaft nicht nur von Bankern abhängt, sondern auch höhere Kräfte ein Wort mitreden könnten.

    Tja, ein wirkliches Wissen vorab gibt es eben nicht.

    Fast wie an der Börse :D

  • Flugchaos über Europa

    Solche Phänomene sollten öfters vorkommen.

    Ab und zu noch ein Ausfall des Handy/Internetanschlusses und wir würden vielleicht merken wie weit wir es gebracht haben mit der "Mobilität"...Den jüngeren könnten wir "alte Säcke" von der Zeit erzählen als man noch Brief schrieb und das noch auf Papier und von Hand.... *wink*

    Was soll's :UND PLÖTZLICH HAT MAN ZEIT :lol:


    Gruss Pantaleo

  • Flugchaos über Europa

    ZÜRICH – Europa stürzt ins Vulkan-Chaos. Flughäfen sind dicht, Passagiere gestrandet, Waren bleiben liegen. Experten befürchten Milliardenschäden für die Volkswirtschaft.


    200 Millionen Dollar. So hoch sind die Kosten der Aschewolke über Europa allein für den Flugverkehr. Und zwar täglich. Dies laut einer «ersten vorsichtigen Schätzung» des Weltluftfahrt-Verbandes IATA. Neben den Einnahmeverlusten kämen weitere Kosten hinzu, etwa für die Änderung der Flugrouten oder die Betreuung festsitzender Maschinen und Passagiere.


    «Die Kosten werden enorm, gehen sicher in die hunderten von Millionen Dollar», ist sich auch der US-Satellitenmeteorologe Gregg Gallina sicher. «Vor allem, wenn es noch weitere Eruptionen gibt, diese sich über Monate hinziehen.»


    Der Experte zieht ein Beispiel heran: 1989 brach in Alaska der Vulkan Mount Redoubt aus. Eine KLM-Maschine stürzte deshalb fast ab, Tausende von Flügen mussten annulliert werden. Bis im April 1990 gab der Mount Redoubt keine Ruhe. Die volkswirtschaftlichen Kosten: Rund 160 Millionen Dollar.


    Und: Der Ausbruch des isländischen Vulkans ist um einiges stärker.


    Verspätete und annullierte Flüge, aufgeschobene und nicht getätigte Geschäfte sowie Produktionsausfälle läppern sich exponentiell zusammen. Und es ist schon der zweite Tag, an dem das Chaos im europäischen Flugverkehr regiert.




    Verlierer stehen schon fest ...


    Betroffen ist in erster Linie die Flugindustrie. Zur Zeit könnten Verluste noch durch die Einsparung von Benzin und Personalkosten ausgeglichen werden, sagt Analyst Robert Mann gegenüber ABC news.


    Sollten die Fluggesellschaften ihren Betreib jedoch für längere Zeit nicht mehr aufnehmen können, wird es kritisch: Es kommt zu deftigen Umsatzeinbussen bei mehr oder weniger gleichbleibenden Fixkosten.


    Der wirtschaftliche Schaden werde sich vermutlich durch die gesamte Industrie ziehen, sagte ein Händler der «Financial Times Deutschland» (FTD).


    Die Fluggesellschaften sind die grossen Verlierer, aber auch andere grosse Unternehmen sind betroffen. Deren Mitarbeiter sind irgendwo stecken geblieben, Sitzungen fallen aus, Verträge können nicht unterschrieben und Projekte nicht weitergeführt werden. Noch seien die Märkte nicht aufgeregt, so die FTD. Aber das könnte sich ändern, wenn der Vulkan weiter Asche ausspucke und den Flugverkehr noch länger behindere.




    ... Gewinner auch


    Betroffen sind natürlich auch Reiseveranstalter. Zigtausende ihrer Gäste können derzeit nicht fliegen. Die meisten Reiseveranstalter bieten spesenfreie Umbuchungen an, Doch Anspruch auf eine kostenlose Stornierung von Pauschalreisen gibt es nicht. «Gäste, die lediglich ihren Flug über den Reiseveranstalter gebucht haben, sollten sich direkt an die Airlines wenden», so Peter Brun von «Kuoni» gegenüber Blick.ch.


    Immerhin: Einen grossen Gewinner gibt es jedoch schon jetzt. Die europäischen Bodentransportunternehmen. Allerdings stossen die bereits heute an die Grenzen ihrer Kapazität. Das Zugunternehmen «Eurostar», das die Strecke zwischen Grossbritannien- Frankreich bedient, ächzt schon unter einem riesigen Ansturm. «Wir bitten Sie, nur zur Station zu kommen, wenn sie eine Reservierung haben», ist auf der Homepage zu lesen.


    Bei Rückversicherer Swiss will man derzeit noch keine Prognosen über allfällige wirtschaftliche Schäden machen. In diesem speziellen Fall aber geht der Rückversicherer davon aus, dass «die Schadensforderungen an uns klein sein werden», wie eine Sprecherin gegenüber Blick.ch sagte.

  • Flugchaos über Europa

    Naja hoffentlich am Dienstag ist es wieder ruhig, denn dann gehts ab in den ähhhhhhm Karibik, ist ja nicht Süden, der Sonne hinterher.... :D

    equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

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    PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

  • Flugchaos über Europa

    8) Hab Schiss vorm bermuda Dreieck :mrgreen:

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  • Flugchaos über Europa

    Nicht mal die Vulkanologen haben genaue Prognosen.


    Rechnet mal durch (mindestens ca. 200 Millionen/Euro pro Tag) wenn es auch nur einige Tage ohne Flugbewegungen weiter geht.


    Airlines und Luftfrachtunternehmen mit Schwerpunkt Europa sollte man spätestens dann shorten.


    PS: 1821 war dieser Vulkan bekanntlich über ein Jahr aktiv, mit so einem BlackSwan-Szenario wird es richtig heiter.

  • Flugchaos über Europa

    Vielleicht sollten sie endlich mal den Kachelmann aus dem Bau holen...


    Mit dem shorten wäre ich vorsichtig. Ich warte ab und gehe nach überstandener Kriese lieber long. Dies auch nur bei starken Airlines wie z.B. Lufthansa.