SMI im Februar 2010

  • Re: Jodellady: Gut gebrüllt!

    Christina 007 wrote:

    Quote


    Positive Nachrichten, wie das neuste US-BIP von letzten Freitag wird einfach ausgeblendet.


    Na ja, mit dem BIP ist das auch so eine Sache. Denn die gesamte Gelddruckerei fliesst ins BIP und das überzeugt mich halt dann doch nichr so restlos.


    Ich geb' mal ein Beispiel:

    Wenn ich pro Jahr Fr. 100k verdiene und dann in einem schlechten Jahr nur 70k, dann geht es mir entsprechend schlechter. Mein Wert (meine Kreditwürdigkeit) sinkt also.


    Nun bekomme ich im übernächsten Jahre einen Kredit von 50k.

    Also habe ich - wie im schlechten Jahr zuvor - 70k selbst erarbeitet, 50k bekomme ich als Kredit, weise also ein Einkommen (ein BIP) von 120k aus und stehe jetzt besser da als jemals zuvor.

    Ist jetzt meine Kreditwürdigkeit also wieder besser?


    Versteht ihr, warum ich solche Zahlen weiter skeptisch betrachte?


    Aber rein von der Definition her hat Christiana natürlich recht und ich unrecht: Die Pumpenkohle der FED wird ganz hochoffiziell zum BIP hinzugerechnet. Auch wenn dieses Geld nicht erarbeitet wurde und keinerlei Produktivität darstellt.

  • SMI im Februar 2010

    Ramschpapierhaendler wrote:

    Quote
    Mir sind die Zusammenhänge, welche momentan zu steigendem $ führen und den $ auch weiterhin in beide Richtungen bewegen zu unklar, weshalb ich froh wäre, wenn du deine Einschätzung hierzu weiter ausführen könntest.


    Es muss nicht zwingend einen Grund geben. Genau so wie in einem Bullenmarkt ein Asset mal auf die GD200 absinken kann (und auch wird), kann ein Asset in einem Bärenmarkt auch gerne wieder die GD200 testen. Daran ist nichts aussergewöhnlich und somit lautet die Begründung einfach "Charttechnik".


    Was dem Dollar natürlich hilft ist der kleine Taucher beim Dow. Der hat die US-Aktien nun etwas billiger gemacht und entsprechend werden sie auch von Ausländern vermehrt gekauft. Die verkaufen dazu ihre Heimatwährung gegen Dollars.


    Wir beobachten ja schon seit gut 8 Jahren, dass sich Dollar und Dow jeweils diametral entgegengesetzt bewegen.


    Wir wissen auch - hab's im Eröffnungsthread erwähnt - dass die US-Regierung mit weiteren 1.9 Billionen in den Startlöchern steht, um den Spekulanten ein weiteres mal steigende Kurse zu bescheren, wenn es die Situation erfordern sollte.

  • SMI im Februar 2010

    Tiesto wrote:

    Quote
    ...nur so nebenbei: hätte Obama diesen Monat, --> Regulierungsmassnahmen im Bankensektor, die Aktienmärkte weltweit nicht tauchen lassen, hätte sich die "Voraussage" von MF nicht bewahrheit.


    Hätte, wäre, wenn ....


    Wäre meine Prognose falsch gewesen, hätte Dir das nicht gepasst.


    Ist sie richtig, passt Dir das auch nicht.


    Also: Mach's besser oder ..


    [Blocked Image: http://www.greensmilies.com/smile/smiley_emoticons_fresse.gif]

  • SMI im Februar 2010

    Hallo MF, wie immer danke für Deine ausführlichen Analysen. MF bezieht klar Stellung, macht konkrete Aussagen, ich finde das wesentlich besser als Wischiwaschi-Aussagen. Nachher ist man immer schlauer. Ich lese solche Inputs gerne und beziehe sie im meine eigenen Überlegungen ein.


    Momentan scheint mir der SMI recht anfällig, der weekly Chart sieht nicht gut aus, die Schwergewichte ROG, NOVN und NESN sehen auch nicht gerade positiv aus, insbesondere NESN scheint mir im weekly Chart überkauft, NOVN geht es nicht viel besser, Roche würde ich auch nicht kaufen. Der SPX ist im Weekly-chart auch negativ, es fehlen charttechnisch also auch positive Signale von aussen. Ich habe mich daher schon vor einigen Tagen mit Puts ausgestattet. Ich spekuliere momentan vor allem mittelfristig auf fallende Kurse. Hier ist mein Favorit momentan Nobel Biocare.


    Gute Trades für nächste Woche!

  • SMI im Februar 2010

    Also viele haben ein seltenes Wahrnehmungsvermögen, denn aus meiner Sicht ist die Börse bis Mitte Januar nicht gestiegen sondern weiterhin im Seitwärtstrend verharrt. Klar gab es neue Höchst zwischendurch, doch die waren 10-20 Punkte höher als vorher.


    Der SMI kann am ehesten für sich noch in Anspruch nehmen, das er seither weiterhin im Seitwärtstrend ist, denn alle anderen haben stärkere Korrekturen durch gemacht.

  • SMI im Februar 2010

    Die Krise ist wirklich nicht vorbei und bis anhin wurde nur Geld in den Markt gepumpt und die Schulden nur verschoben aber nicht aufgehoben, sondern nur vergrössert. Klar haben wir einen neuen Aufschwung dank günstigem Geld und der staatlichen Investitionsprogrammen. Aber eben die Probleme sind nicht kleiner geworden.


    Im Moment sind wir noch auf der Sonnenseite und trotz 10% offizieler Arbeitslosenquote wird weiterhin konsumiert. Kommt hinzu das der Motor in China weiterhin auf Hochtouren läuft und es eben noch einige Jahre gehen kann, bis sich die gleichen Probleme wie überall einstellen und eben die Immobilienblase dort zum Platzen kommt.


    Diese Jahr wird ein schwieriges Jahr und wir werden sehen, wenn dem Markt langsam Geld entzogen wird, ob die Wirtschaft wieder von selber weiter läuft.


    Eigentlich habe ich mit guten Börsen bis März spekuliert und danach eine warte Strategie zu fahren. Jetzt hat eben Obama und China mit ihren Aeusserungen schon vorher Unsicherheit in den Markt gebracht. Ob es sich um eine Korrektur handelt oder eine neue Baisse Phase handelt, ist noch nicht klar ersichtlich aber in solchen unsicheren Phasen empfiehlt es sich in Geduld zu üben und eine hohe Cash Position zu haben.

  • SMI im Februar 2010

    MarcusFabian wrote:


    @mf


    hey mf, wahnsinn, hast doch mal ins schwarze getroffen, trotzdem einfach mal auf dem boden bleiben (...auch was gerade diese smilies angeht!), denn da gab es auch mal andere zeiten was deine voraussagen angeht:




    Quote:

    Quote
    eröffnungs-thread märz '09:

    Ab Mai '09 wieder Richtung Süden und neue Jahrestiefs gegen Mitte Jahr.


    -> war wohl nix im mai '09...




    Quote:


    -> wo denn, sämtliche börsen sind im april '09 gestiegen...




    Quote:

    Quote
    eröffnungs-thread-mai '09:

    Saisonal gehört der Mai zu den schlechtesten Börsenmonaten. Wir alle kennen ja den Spruch "Sell in May". Dies, in Kombination mit den aktuellen überkauften Charts lässt den Schluss zu, dass es im Mai abwärts geht. Mindestens bis 4800, wenn die Bullen Glück haben. Wahrscheinlicher aber in Richtung 4200 beim SMI.

    Das wären entsprechend etwa 600 im S&P und 3300 im DAX.


    Nicht, dass diese Werte bereits im Mai erreicht werden müssen aber das ist so in etwa die Richtung.


    -> wo denn, sämtliche börsen sind im mai '09 gestiegen... und die richtung, stimmt überhaupt nicht...


    Quote:

    Quote
    eröffnungs-thread juni '09:

    Einen Mai-Crash gab es bisher noch nicht. Ich erwarte tiefere Kurse und evtl. sogar einen nominal endgültigen Boden mit neuen Tiefs im Verlauf des Sommers oder Herbsts.


    usw...


    -> nun, seit monaten sagst du das es wieder gegen süden gehen wird, nun hast du doch mal recht, nach 10 monaten... *wink*

  • SMI im Februar 2010

    Turbo wrote:

    Quote
    denn aus meiner Sicht ist die Börse bis Mitte Januar nicht gestiegen sondern weiterhin im Seitwärtstrend verharrt.


    Stimmt eigentlich. Im Januar gab's nicht mal eine kleine Rally. Da gabs Anfangs nur eine Seitwärtsbewegung und dann den kleinen Einbruch per Mitte Januar.


    Ob der allerdings - wie ich im Januar-Posting begründet habe - auf die Saisonalität zurückzuführen ist oder die schärfere Gangart, die Obama gegenüber den Banken einschlagen will - oder gar beides - sei mal dahingestellt.


    Es ist ja nicht so, dass ich eine Glaskugel hätte, die mir die Zukunft voraussagt. Meine Prognosen basieren schlussendlich nur auf einer Mischung von Charttechnik, Saisonalität und bekannten zukünftigen Ereignissen.


    Nichts von dem was ich einbeziehe könnte man nicht auch sonst im Internet finden. Saisonalitäten sind bekannt, ebenso Chartformationen und teilweise eben auch Ereignisse wie ein Zins-Entscheid der FED, das Auslaufen des TARP-Programmes etc.


    Der "Wert" meiner Postings besteht also lediglich darin, dass ich es dem Leser abnehme, diese Fakten zu recherchieren und in Zusammenhang zu setzen.


    Aber unvorhergesehene Ereignisse (z.B. ein Staatsbankrott der Ukraine oder ein militärischer Konflikt im Nahen Osten oder eine Streit der USA mit China) kann ich genau so wenig mit einbeziehen wie sonst jemand. Ich kann höchstens antizipieren, wie hoch die Wahrscheinlichkeit so eines Black Swan ist und was passieren würde, wenn er einträte.


    Schlussendlich sind aber meine Prognosen nichts weiter als ein ungefährer Leitfaden und eine Diskussionsbasis.

    Das heisst, ich erwarte nicht, dass jeder damit einverstanden ist. Aber wer es nicht ist, soll - im Sinne einer fruchtbaren Diskussion - bitteschön Gegenargumente bringen oder Fakten auflisten, die ich nicht berücksichtigt habe.


    Letzteres vermisse ich leider. Vor allem aus den Reihen meiner Kritiker.

  • SMI im Februar 2010

    phlipp wrote:

    Quote


    Quote:


    -> war wohl nix im mai '09...


    Stimmt. Was ich allerdings vermisse und auch immer vermisst habe wäre ein Posting von Dir oder einem anderen Bullen, im Sinn: "Ich erwarte weitere Kurssteigerungen bis (Monat) auf (Punkte) und zwar aus folgenden Gründen."


    Notabene war ich der einzige in diesem Forum, der per Anfang März mit einer Rally gerechnet und dies auch so formuliert hat.


    Aber es stimmt schon: Ich hätte nicht gedacht, dass die Rally den Mai überlebt. Andererseits war damals auch die Summe der QE Sponsorings noch nicht bekannt.


    Die Frage ist unter dem Strich, welche Lehren wir (ich) daraus ziehen. Und die Lehre lautet in diesem Fall: 8000 Mrd. haben dem Dow mindestens 10 Monate lang eine Rally beschert und ihm gute 50% eingebracht.


    Ergo würde ich mal mutmassen, dass - wenn dereinst die 1900 Mrd. eingesetzt werden - dass dem Dow etwa 12% auf 2-3 Monate bringt.

    So ganz grob.

    Aber eben, wenn dann Berny noch weitere 5000 Mrd. nachschiesst, gehts halt länger und höher. Oder irgend etwas anderes passiert?


    Wichtig ist unter dem Strich nur, dass man z.B. erkennt, dass die Staatskohle einen positiven Effekt auf die Aktienpreise hat, wenn sie eingesetzt wird (und entsprechend einen negativen auf den Dollar und positiven auf Rohstoffe).


    Das ist wichtig, im Hinterkopf zu behalten, denn in dem Moment, in dem die 1.9 B eingesetzt werden, können wir unbesehen long in Aktien/Rohstoffen und short im Dollar gehen.


    Der Ausstieg und das Ziel ist dann wieder ein ganz anderes Thema.


    ... aber was soll diese Diskussion überhaupt? Warum muss immer ich mich rechtfertigen, und mich für jeden Fehler entschuldigen?


    Reden wir lieber darüber, wie Du die Märkte in nächster Zeit siehst, wie hoch Deine Trefferquote ist und vor allem, warum Du dieses und jenes Asset in die eine oder andere Richtung tendieren siehst.


    Am besten Du stellst mal eine Liste Deiner Prognosen aus der Vergangenheit rein, und wir analysieren dann gemeinsam, wie gut die Voraussage und die Begründung jeweils war und lernen beide was daraus. Und wenn wir beide was lernen, dann lernt auch die Community etwas. und das ist wichtiger als alles andere.

  • SMI im Februar 2010

    phlipp Ich denke wir sollten uns alle hier im Tread darauf besinnen das es ja nicht darum geht ICH habe Recht oder Unrecht sondern das man seine Meinung Austauscht.


    Da ist keiner besser oder schlechter als der andere nur weil er eine andere Meinung hat, MF kann seine Meinung jedoch immer mit den Charts belegen bzw. Recherchiert gründlich.


    Und das ewige aber damals wurde das und das Geschrieben können wir uns wie gesagt Sparen.


    Back to Topic


    Nikkei hat Grün eröffnet und ist schon wieder im Roten Bereich meiner Meinung geht die Woche weiter wie sie begonnen hat.


    Wegen Öl müssen wir die Zahlen Abwarten wobei ich immer noch davon ausgehe das wir nochmals Kurse bis 65 USD sehen werden.


    LG Simon

  • SMI im Februar 2010

    Also ich bin jetzt nicht der Börsenprofi, aber ich tippe (ich weiss getippt wird beim lotto) mal drauf dass die Börse nur eine kleine Korrektur macht, und weiterhin aufwärts geht, da das Geld immernoch günstig ist, die grosse korrektur wird erst kommen wenn die Zinsen steigen. (Unvorhersehbare Ereignisse ausgeschlossen). Was soll sich denn jetzt geändert haben im vergleich zu den letzten Monaten?


    Und die Begründung dass die Wirtschaft jetzt doch nid so laufe und das eine Korrektur nötig mache, halte ich für unsinnig, da die Wirtschaft von April 09 an auch nicht wirklich lief und die börse trotzdem eine Rally machte. Also denke ich kann man sagen dass Börse und die Konjunktur nicht miteinander einhergehen.


    Wie kostolany sagte: Ein Hund (Börse) der mit seinem Herrchen (Konjunktur) spazieren geht. Der Hund eilt voraus und kommt dann wieder zum Herrchen zurück etc. etc.


    Das einzige problem jetzt sind doch die Imponderabilien (schreibt man das so?). Aber um diese abzuschätzen und zu bewerten, und erst die Reaktionen der Spieler auf diese Ereignisse zu erahnen, denn erst diese sind für uns wichtig, dafür fehlt mir die Erfahrung.

  • SMI im Februar 2010

    Nochwas zum Thema CDS:


    Sollte diese Blase wirklich einmal Platzen, dann wage ich zu bezweifeln, dass dies solch schwerwiegende Folgen haben wird.


    Nehmen wir an Bank 1 verkauft risiken weiter an Bank 2-9, diese machen aber genau das selbe und Bank 1 kauft von 2-9 risiken zurück etc. Also wenn wir von einem Globalen Vermögen von 100 000 Milliarden ausgehen, was ich irgendwo mal aufgeschnappt habe, kann es ja nicht sein, dass plötzlich schulden von 64 000 Milliarden fällig werden. Da sind schulden welche zig mal hin und her verkauft wurden und sich so aufgeblasen haben. Kann doch nich anders sein.


    Klar wird das folgen haben wenn diese Blase platzt, welche aber nicht um ein X-faches grösser sind als die jetzige Krise.


    Wäre es denn zur absicherung von solchen fällen nicht sinnvoll, in Papiere von lokalen Unternehmen zu investieren, da diese von so einer Krise sicherlich nicht so stark betroffen wären wie die Global Players?

  • SMI im Februar 2010

    Merlin2033 wrote:

    Quote
    Was soll sich denn jetzt geändert haben im vergleich zu den letzten Monaten?


    Eigentlich nur, dass die Stützungsprogramme so langsam auslaufen und sich jetzt zeigen muss, ob und was die gebracht haben.

  • SMI im Februar 2010

    Merlin2033 wrote:

    Quote
    kann es ja nicht sein, dass plötzlich schulden von 64 000 Milliarden fällig werden. Da sind schulden welche zig mal hin und her verkauft wurden und sich so aufgeblasen haben.


    Nicht zig mal (jeder will ja etwas verdienen) sondern im Schnitt etwa 3-5 mal.

    64000 Mrd. sind etwas mehr als das doppelte Welt-BIP bzw. das fünffache US-BIP. Also keine kleine Zahl.


    Auch wenn wir davon ausgehen, dass jeder CDS 5 mal weiterverkauft wird, werden wir keine Lawine von 64000/5=13000 Mrd. haben.

    Realistisch dürfte eine Summe von 2-5% fällig werden. Aber auch da sprechen wir noch von 1-3 Billionen und das ist entsprechend um einiges grösser als die Subprime-Krise, deren Schaden auf 800-1000 Mrd. geschätzt wurde.


    Hinzu kommt, dass die Banken wegen der Subprime Krise bereits grosse Abschreibungen vornehmen mussten und ihre Eigenkapitaldecke bis aufs Gerippe abgemagert ist. Wenn nun also ein erneuter Schlag die Banken trifft, der 2-4 mal grösser als das Subprime-Debakel ist, wird's für einige Institute kritisch.

  • SMI im Februar 2010

    Aber aber, die stützungsprogramme sollten die wirtschaft ind schwung bringen, was nicht zu verwechseln mit der Börse ist.


    Auch wenn die Wirtschaft nach diesen Programmen nicht anläuft, heisst das noch lange nicht dass deswegen die börse fallen muss!

  • SMI im Februar 2010

    Wer hat denn im letzten Jahr Aktien gekauft? Und mit welchem Geld?

    Es ware in erster Linie Banken, die 0% Kredit bei der FED aufgenommen und sich dafür Aktien gekauft haben.


    Da hast Du also durchaus recht: Wirtschaft und Börsenkurse haben im Moment absolut nichts miteinander zu tun.


    Die Wirtschaftsförderung wie Abwrackprämien bringen nur zeitlich etwas. Jeder, der sich für die Jahre 2009-2012 ein neues Auto kaufen wollte, hat es halt jetzt etwas früher, schon 2009, gekauft.

    Sobald die Abwrackprämien eingestellt werden, wird der Autoverkauf entsprechend wieder zurück gehen. Ich sehe da beim besten Willen keine nachhaltige Wirkung.

  • SMI im Februar 2010

    Merlin2033 wrote:

    Quote
    Aber aber, die stützungsprogramme sollten die wirtschaft ind schwung bringen, was nicht zu verwechseln mit der Börse ist.


    Ausser (hohe) Kosten nix gewesen! Verlorenes Geld, Probleme sind grösser als angenommen etc.

    Dr. Friederich Adolphus von Muralt

    - "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

  • SMI im Februar 2010

    Merlin2033 wrote:

    Quote
    A

    Wie kostolany sagte: Ein Hund (Börse) der mit seinem Herrchen (Konjunktur) spazieren geht. Der Hund eilt voraus und kommt dann wieder zum Herrchen zurück etc. etc.


    Dann hast Du noch nie einen verzogenen Hund gesehen. Der läuft überallhin wo er will und Herrchen läuft verzweifelt hinterher, ruft immer wieder "Kommst Du jetzt hier her..." und den Hund kümmert es keinen Sch....

    Dann rennt er einem anderen Hund hinterher, rauft sich mit ihm und erst wenn er ein Bedürfnis hat (Hunger, Schlafen) kommt er zu seinem "Futtergeber" zurück. - So in etwa benimmt sich unsere Börse: ein unerzogener Hund, der macht was er will und ein hilfloses Herrchen, dass nicht einmal merkt, wie er/sie/es in der Erziehung alles falsch gemacht hat ("Er ist doch so lieb"). :evil:


    Bei einem Hund würde man sagen: einschläfern und mit dem neuen in eine Hundeschule.... was macht man mit der Börse??? :twisted:

    "Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

  • SMI im Februar 2010

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    ............

    Hinzu kommt, dass die Banken wegen der Subprime Krise bereits grosse Abschreibungen vornehmen mussten und ihre Eigenkapitaldecke bis aufs Gerippe abgemagert ist.


    Bei welchen Banken ist die Eigenkapitaldecke kleiner geworden? ( USA,EU,Asien)

  • SMI im Februar 2010

    7 wrote:

    Quote
    Bei welchen Banken ist die Eigenkapitaldecke kleiner geworden? ( USA,EU,Asien)


    Bei welcher nicht?


    Aber hast Recht, ich hab mich da unklar ausgedrückt. Was ich meinte ist der Hebel im Verhältnis zum Eigenkapital.


    Früher hatten die Banken ihre Kreditgeschäfte mit 10% EK abgedeckt (also bei 1 Mio EK 10 Mio Kredite vergeben).

    Heutzutage mit CDS, Subprimes etc. wird mit dem 30- 50 oder 100-fachen EK gezockt. Das bringt entsprechende Gewinne (solange es gut geht) aber auch entsprechende Gefahren und notfalls muss der Steuerzahler einspringen um die Banker-Boni sicherzustellen.