SMI im Februar 2010

  • Im Januar hatte ich prognostiziert:


    Quote:

    Quote
    Meine Prognose lautet: Steigende Kurse bis maximal Mitte Januar. Danach Seitwärtsbewegung bis Ende März und dann Taucher.


    Genau so ist es auch gekommen und von daher sehe ich auch keinen Grund, irgend etwas an meiner im Januar geposteten Prognose für die nächsten Monate zu ändern.


    [Blocked Image: http://img194.imageshack.us/img194/6770/smi.png]


    Ich erwarte, dass sich der SMI so in der Gegend zwischen 6200 und 6500 bewegen wird.


    Auch sonst erwarte ich keine grossen Sprünge an den Märkten. Der Dollar dürfte mit 1.05 nun wieder ein Short-Kandidat sein, Gold wird sich im Gegenzug ein bisschen erholen aber auch hier erwarte ich keine grossen Sprünge.


    Das liegt wohl auch daran, dass für Februar keine besonderen Ereignisse geplant sind. Die Quantitative-Easing Massnahmen laufen noch bis März. Neue Geldspritzen wird es im Februar nicht geben aber TARP-Gelder werden auch nicht zurückgezogen. Die FED wird die Zinsen auf dem aktuellen niedrigen Niveau belassen und somit kann sich im Februar ein ganz langweiliges roundig-top an den Märkten ausbilden.


    Auch aus dem Debattier-Club WEF erwarte ich keine nennenswerten Impulse - geschweige denn Entscheidungen, die die Märkte beeinflussen könnten.


    Fazit: Alles, was geplant ist, deutet auf einen langweiligen Börsenmonat hin. Bewegung kann es also höchstens durch ungeplante Ereignisse geben. Davon gibt es aber eine ganze Menge.


    Beginnen wir mit dem sich anbahnenden Konflikt USA China. Die Amis schliessen einen grossen Rüstungsdeal mit Taiwan ab und die Chinesen sind entsprechend "absobloodylutely not amused". Da die Chinesen immer noch ein wichtiger Geldgeber für amerikanische Schulden sind, kann ich mir gut vorstellen, dass sie die USA bestrafen, indem sie keine neuen Schulden aufkaufen bzw. sogar alte Schulden - t-Bonds - verkaufen und somit die finanziellen Möglichkeiten der USA weiter einschränken.


    Weiterhin hat der US-Kongress (wenn auch murrend) zugestimmt, die US-Schulden um weitere 1900 Milliarden Dollar auszuweiten. Ich rechne nicht damit, dass dieses Geld sofort - also im Februar - eingesetzt wird. Aber Obama hat dieses Geld in der Hinterhand und kann und wird es verwenden, sollten die Märkte unerwartet abschmieren. Das sollten wir im Hinterkopf behalten, denn diese 1900 Mrd. werden eines Tages in die Märkte gepumpt und entsprechend den Aktien/Oblis neuen Auftrieb verschaffen. Wenn auch nicht im Februar.


    Was also wird - meiner Einschätzung nach - passieren?


    Wir wissen, dass die Aktienpreise seit Februar 2009 nicht durch Zahlen der Unternehmungen oder durch Erwartungen oder durch Gewinnaussichten gesteuert werden sondern fast ausschliesslich durch die Pumpenkohle (offiziell USA: 8000 Mrd., weltweit 13600 Mrd.) der FED. Die Zentralbanken rund um den Globus pumpen enorme Geldmittel in die Banken, die damit nichts besseres anzufangen wissen, als Aktien und Staatsanleihen zu kaufen, was deren Preise in die Höhe treibt bzw. stabilisiert.

    Nun ist eine Bank natürlich nur so lange bereit, Aktien zu kaufen, als auch deren Wert steigt und diesen Punkt haben wir wie erwartet Mitte Januar erreicht. Wenn die Aktien wieder sinken, werden sich die Banken von ihren Positionen trennen und das Geld in andere Assets investieren (wenn überhaupt.)

    Glücklicher Weise - für die Big-Boys - sind die Kleinanleger im Moment mega-long im S&P. Sprich: Die Comms (Banken, Hedge-Fonds) und Large-Traders (Pensionskassen, Versicherungen) verkaufen ihre Aktien an die Kleinanleger.


    Wenn sie es richtig angehen, die Kurse einigermassen stabil halten und durch entsprechend positive Analystenkommentare, Medien-Berichte etc. die Kleinanleger bei der Stange halten können, werden sie sich marktschonend und zu aktuell hohen Preisen von ihren Aktien trennen können. Somit hat der Kleinanleger noch Gelegenheit, einen Monat lang Aktien zu hohen Preisen zu kaufen, bevor dann im März die Kurse endgültig einbrechen.

    Natürlich kann es auch jederzeit passieren, dass der eine oder andere Big-Boy die Nervern verliert, zu schnell zu viele Aktien verkaufen will und dann bricht der Preis früher ein als geplant.


    Ich will mich nicht all zu weit auf die "Äste rauslassen", aber ich würde fast wetten, dass wir in den nächsten Tagen sinngemäss folgende Analysen zu lesen bekommen:

    "Aktien sind in einem Bullenmarkt und jeder Einbruch ist ein Geschenk des Himmels und sollte als Nachkaufgelegenheit betrachtet werden."


    Besonders skrupellose Banken mögen sogar den bullshit vom "Senken des Einstandspreises bei einem Einbruch" bringen.


    Wie dem auch sei: Wir haben seit Mitte Januar eine klassische Schafsweide ( http://www.charttec.de/html/ta_dreieckige_schafsweide.php ) und somit noch gut einen Monat Zeit, die Schafe auf die Weide zu locken, bevor die Löwen und Wölfe die Falle zuschnappen lassen.


    Interessant wird es - wie schon im Januar-Thread erwähnt - im März, wenn die geplanten Quantitative-Easing Programme wie TARP offiziell auslaufen.

    Meine Prognose hierzu: Die Regierungen werden diese Unterstützungsmassnahmen tatsächlich auslaufen lassen, wenn sie auch - wie die USA mit den erwähnten 1900 Mrd. - bereits die Hilfsgelder in der Hinterhand halten. Sie werden also die Massnahmen einstellen und schauen, was passiert. Wenn die Wirtschaft und die Märkte entsprechend im März unangenehm einbrechen, weil sich nun herausstellt, dass der vermeintliche Aufschwung nur auf Pumpenkohle des Staates basierte und die Eigendynamik der Wirtschaft immer noch gleich Null ist, kann man entsprechend die Rettungsgelder aus dem Hut zaubern und die Märkte ein weiteres mal auffangen.

    Natürlich dürfte die darauf folgende Hausse nicht mehr so stark sein wie jene seit März 2009, denn 1900 Mrd sind ja bedeutend weniger als die insgesamt 13600 Mrd., die die Hausse ab März 2009 finanziert haben.

    Natürlich geht die neue QE-Runde dann wiederum Hand in Hand mit einem Abwärtstrend im Dollar, der ja mit zunehmender Verschuldung und Geldmengenausweitung der USA logischer Weise an Wert verliert.


    Fazit: Februar seitwärts bis abwärts; März Absturz und dann auffangen der Märkte durch Einsatz neuer Pumpenkohle.

    Vielleicht wird es dann auch noch weitere Unterstützungsgelder geben und die Tiefs vom März 2009 können noch gehalten werden. Dann feiern wir halt noch eine zweite Bärenmarktrally bis auch dieses Geld aufgebraucht ist und die Märkte im Herbst 2010 erneut in die Grütze gehen.


    Aber das besprechen wir dann im Sommer, wenn wir mehr Informationen haben.


    Happy Trades

    Marcus

  • Re: SMI im Februar 2010

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Interessant wird es - wie schon im Januar-Thread erwähnt - im März, wenn die geplanten Quantitative-Easing Programme wie TARP offiziell auslaufen.


    Schöner link hierzu:


    Green Shoot wrote:

    Quote
    Der US-Generalinspektor für die Bankenrettung, Neil Barofsky, warnt vor einem neuen Systemversagen

    Selbst wenn das 700-Milliarden-Dollar-Rettungspaket mit dem Namen Troubled Asset Relief Program (Tarp) das Finanzsystem vor dem Zusammenbruch gerettet habe, sei die Gefahr einer neuerlichen und noch grösseren Krise nicht gebannt. «Ohne eine umfassende Reform fahren wir immer noch auf einer kurvenreichen Gebirgsstrasse, diesmal aber mit einem schnelleren Auto», erklärte Barofsky.


    http://www.nzz.ch/nachrichten/…tungspaket_1.4719238.html


    MFG

    Sprössling

  • SMI im Februar 2010

    Im Moment scheint die Politik die Börse zu beherrschen und nicht die Unternehmungs- und Wirtschaftsnachrichten. Was Obama mit seinen Aeusserung erreicht hat, ist eine grosse Unsicherheit zu schaffen. Primär wie auch hier im Forum ist die Frust über die Bankerlöhne immens und ich habe das Gefühl, das Ziel der Massnahmen ist die Löhne der Banker zu kürzen und nicht die Probleme wirklich zu lösen.


    Wie Barofsky im Artikel der NZZ schreibt wird billiges Geld unweigerlich zu einer neuen Immobilienblase führen und da die Probleme vom Immobilienmarkt kommen, muss man sie auch dort angehen, denn mit der Zinspolitik kann man die Blasenbildung im Immobilienmarkt nicht verhindern. Ich habe schon mehrmals erwähnt, das dies mit einer einfachen Steuerregelung zu lösen wäre und so auch die Bankerlöhne fallen würden.


    Börsentechnisch sind nun mal Unsicherheiten Gift für die Börsen und das neue China USA Geplänkel ist auch nicht gerade förderlich. Daher müssen wir wohl mit weiterhin sehr volatilen Börsen leben, wobei aus meiner Sicht bei Erholungen primär Gewinnmitnahmen angezeigt sind, als Positionserhöhungen in Schwächephasen.


    CASH IS KING

    Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

  • SMI im Februar 2010

    @MF vielen Dank für diene Fundierte Analyse des gesammt Marktes immer wieder schön wie doch die Prognosen (meistens) zutreffen wie gesagt von einer Korrektur gehe ich ebenfalls aus im März und das nicht zu wenig.


    Was wäre eigentlich nötig um die Märkte Stabil zu halten, immer neues Geld reinpumpen bringt nichts bzw. nur kuzfristig was.


    Ich sehe aber aus Politischer Sicht keine andere Chance als sich komplett rauszuhalten und der Markt Reguliert sich dan selbst.

    Das immer neue Gelder in den Markt reingepumpt werden verschlimmert die Lage eher mehr als das sie längerfristig was bringt.....


    LG Simon

  • SMI im Februar 2010

    Ziemlich schwarz, wie du das siehst, macht einem fast Angst :)


    Interessant finde ich, dass viele zyklische Werte (ABB, UBS, CSGN etc) bereits viel Terrain eingebüsst haben, währenddessen die defensiven Titel (Roche, Novartis, Nestle) den SMI stützen können.

    Der SMI wäre real gesehen nämlich viel tiefer als der jetzige Stand, wären die 3 Schwergewichte nicht wirklich so schwer gewichtet :).


    Ob es wirklich noch zu grösseren Verlusten kommen wird, glaube ich weniger.

    Besonders, da jetzt wieder die negativen Schlagzeilen ins Extreme überschwappen. Man sucht jeden Grund, alles negativ zu sehen.

    Man denke, dass man u.a. die Wiederwahl von Bernanke als Grund für die Korrektur sah -> er wird gewählt und nichts passiert. Der Markt wollte jetzt einfach UNBEDINGT korrigieren, und tat er auch.

    Viel Negatives ist bereits eingepreist (u.a. Griechenland, Chinas restriktivere Politik [bei immerhin über 8% BIP-Wachstum {Wachs-dumm?}]), kann es wirklich noch massiv schlechter kommen?

    Die EU wird jedenfalls nächste Woche Unterstützungsmassnahmen für Griechenland treffen, womit ein Unsicherheitsfaktor sich vermindern könnte.


    Man erinnere sich, dass im 2010 die staatlichen Konjunkturstützen erst richtig zu wirken beginnen sollten (das nun auf einmal niemand mehr erwähnt, da man ja nur noch alles Negative ins Rampenlicht rücken will).


    Bin jedenfalls massiv investiert, ich hoffe nicht an eine grössere Korrektur ;)

  • Jodellady: Gut gebrüllt!

    Muss Dich in Deinem Statement vollkommen

    unterstützen, das Negativgesülze der Presse artet

    zur Zeit wieder aus. Cash ist aktuell auf der

    News-Seite ein richtiges Vorbild. Oft werden hier

    unbekannte Finanzheinis zitiert, die zwar ins selbe

    Horn blasen, aber absolut bedeutungslos sind.


    Positive Nachrichten, wie das neuste US-BIP von letzten Freitag wird einfach ausgeblendet.




    US-Wirtschaft wächst wieder kräftig


    Die US-Wirtschaft in den USA erholt sich wieder: Im vierten Quartal ist sie so stark gewachsen wie seit gut sechs Jahren nicht mehr. Experten jedoch warnen vor verfrühter Euphorie - sie sehen die staatlichen Konjunkturprogramme als wesentlichen Grund für die positive Entwicklung.


    Washington/New York - Die US-Wirtschaft erholt sich schneller als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im vierten Quartal mit 5,7 Prozent so kräftig wie seit gut sechs Jahren nicht mehr. Das teilte das Handelsministerium am Freitag nach ersten Berechnungen mit.


    Das Plus ist mehr als doppelt so groß wie im dritten Quartal, in dem die Wirtschaft um 2,2 Prozent gewachsen ist. Ein stärkeres Wachstum hatte es zuletzt im Sommer 2003 gegeben. Volkswirte hatten mit einem Wachstum um 4,5 Prozent gerechnet.


    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,674851,00.html


    Wenn alle im Pessimismus schwelgen, war noch immer

    der richtige Zeitpunkt für den Einstieg.

    Diese Woche werden wieder ein paar Big Boys Zahlen

    bringen, denen ich einiges zutraue!

  • SMI im Februar 2010

    The-Saint wrote:

    Quote


    Ich sehe aber aus Politischer Sicht keine andere Chance als sich komplett rauszuhalten und der Markt Reguliert sich dan selbst.


    Die Politik gibt den Rahmen für den Markt vor. Nicht andersrum. Darum muss sich die Politik einbringen.


    Das Problem ist eher, dass Politiker und Marktteilnehmer sich eher bekämpfen (Schuld zuweisen) als miteinander Lösungen zu erarbeiten.


    Mitteinander, und die persönlichen Egos zurückschrauben. Dann würde es normaler auf dieser Welt.


    PS: aus Börsensicht ist mir dies alles ziemlich egal. Hauptsache der Markt bleibt volatil.

    (ein Trader lebt nun mal davon)

  • SMI im Februar 2010

    omega wrote:

    Quote


    Die Politik gibt den Rahmen für den Markt vor. Nicht andersrum. Darum muss sich die Politik einbringen.


    Das Problem ist eher, dass Politiker und Marktteilnehmer sich eher bekämpfen (Schuld zuweisen) als miteinander Lösungen zu erarbeiten.


    Mitteinander, und die persönlichen Egos zurückschrauben. Dann würde es normaler auf dieser Welt.


    Das liegt halt daran, dass die politische Seite einen möglichst hohen Wähleranteil erringen will. Darum nimmt der Populismus leider auch immer deutlicher zu.

    Da soll einer mal wieder sagen, Banker seien gierig? Die Politiker sind auch Macht-, Medien- und Stimmengierig. Dafür verkaufen sie sogar ihre Seele!!


    Aber dass dies dem normalen "Blickleser-Fussvolk" nicht auffällt, finde ich sehr schade. Gerade die Boulevardpresse soll mal die Situation etwas sachlicher darstellen, denn die nötigen Leser/Macht hätten sie ja, um eine Normalität in der Bevölkerung herzustellen.

  • SMI im Februar 2010

    Einige bärische Argumente:

    1.) An diesem Wochenende sind weitere 6 US Banken pleite gegangen.

    http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html




    2.) Kreditausfälle bei gewerblichen US-Immobilien steigen. Sobald die FED den Hahn zudreht und aufhört diesen Markt künstlich zu stützen, wird sich das ganze direkt auf die Banken niederschlagen.

    Kurz: neue Abschreibungswelle steht in der Pipeline, nur diesmal um einiges grösser als Subprime.


    Mehr dazu in diesem Zeitungsartikel:

    http://www.wiwo.de/finanzen/wi…banken-gefaehrden-419897/


    Bullische Argumente:

    Auf der bullischen Seite gibts die mehrheitlich guten Quartalsergebnisse zu melden.


    Meine Sicht:

    Turbo wrote:

    Quote

    CASH IS KING


    Das sehe ich auch so!

    Updays sollten als Ausstiegsmöglichkeit genutzt werden. Markttendenz fallend.


    MFG

    Sprössling

    Die Gerüchteküche brodelt. Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortverbieger richtig gewürfelt haben.

  • SMI im Februar 2010

    @ MF:

    Vielen Dank für die wie immer äusserst interessante Analyse. Ein sehr wichtiger, wenn (mangels News) nicht entscheidender Faktor scheint mir der $ zu sein. Du hast zwar deine Erwartung dazu abgegeben. Mir sind die Zusammenhänge, welche momentan zu steigendem $ führen und den $ auch weiterhin in beide Richtungen bewegen zu unklar, weshalb ich froh wäre, wenn du deine Einschätzung hierzu weiter ausführen könntest.

  • SMI im Februar 2010

    Ramschpapierhaendler wrote:

    Quote
    @ MF:

    Vielen Dank für die wie immer äusserst interessante Analyse. Ein sehr wichtiger, wenn (mangels News) nicht entscheidender Faktor scheint mir der $ zu sein. Du hast zwar deine Erwartung dazu abgegeben. Mir sind die Zusammenhänge, welche momentan zu steigendem $ führen und den $ auch weiterhin in beide Richtungen bewegen zu unklar, weshalb ich froh wäre, wenn du deine Einschätzung hierzu weiter ausführen könntest.


    So wie ich das verstehe, wird zurzeit

    - einerseits werden der Unsicherheit der Dollar als "Safe Haven" bevorzugt

    - andererseits wirken die besser als erwarteten BIP-Zahlen stützend, das für eine eventuell baldige Zinserhöhung sprechen würde --> bessere Rendite auf den Dollar.

  • SMI im Februar 2010

    ...nur so nebenbei: hätte Obama diesen Monat, --> Regulierungsmassnahmen im Bankensektor, die Aktienmärkte weltweit nicht tauchen lassen, hätte sich die "Voraussage" von MF nicht bewahrheit. Darum lässt mir diese Aussagen (habs gewusst, die Aktien tauchen im Januar) zur Börsenentwicklung völlig kalt, und kann nicht verstehen, weshalb soviele explizit auf MF hören. Eins muss man ihm aber lassen: die Einträge sind fundiert und professionel geschrieben!


    @MF

    Nichts persönliches gegen Dich - nur eine allgemeine Betrachtung.

    LG, Tiesto

  • SMI im Februar 2010

    Tiesto wrote:

    Quote
    ...nur so nebenbei: hätte Obama diesen Monat, --> Regulierungsmassnahmen im Bankensektor, die Aktienmärkte weltweit nicht tauchen lassen, hätte sich die "Voraussage" von MF nicht bewahrheit. Darum lässt mir diese Aussagen (habs gewusst, die Aktien tauchen im Januar) zur Börsenentwicklung völlig kalt, und kann nicht verstehen, weshalb soviele explizit auf MF hören. Eins muss man ihm aber lassen: die Einträge sind fundiert und professionel geschrieben!

    @MF

    Nichts persönliches gegen Dich - nur eine allgemeine Betrachtung.

    LG, Tiesto


    naja, kritik ist sicher verständlich... nur das bürschchen hat ja wie du sicher auf schon festgestellt hast, das zeugs zum denken, was ich wiederum behaupte, die wenigsten hier drinn zu besitzen.. auch das soll keine beleidigung sein, nur eine feststellung..


    könnte zum beispiel sein, das sich die aussage von mf behauptet, gerade deswegen, dass er vorausdenkend sowas einkalkuliert hat.


    er spricht ja andauernd von solchen sachen, von denen ich nichts verstehe und noch nie gehört habe. aber er hat oft mals recht damit..


    also müssen wir mf doch erst einmal fragen wie er auf die aussage gekommen ist, wenn wir fair bleiben wollen..


    zudem, wenn ich mich recht erinnere hat er vor kurzem noch gesagt, im januar eher noch seitwerz, und im februar beginnen zu sinken.. irgend sowas..

  • SMI im Februar 2010

    Naja ihr beiden geht aber davon aus das alles nur wegen Osama (ups Obama) in Schieflage geraten ist.


    Ich gehe davon aus das egal was Obama gesagt hätte das selbe passiert wäre evtl. nicht gerade so extrem es hätte dan eher eine Seitwärtsbewegung gegeben und währe erst im März zur grossen Korrektur gekommen.


    Somit hatte MF meiner Meinung nach schon recht, er Sprach davon ab der 3 Januar Woche eine Seitwärtsbewegung bis Ende Februar und gegen mitte März der Einbruch.

    Das es zwischenzeitlich immer wieder auf und ab geht das bezweifelt hier keiner.


    Und das Obama den Markt also den Banken Sektor Regulieren wollte das war ja schon länger bekannt, er hats nur zu einem äusserst unglücklichen Zeitpunkt bekannt gegeben und die breite Masse wahr Verunsichert.


    Ob nun gute oder schlechte News Spielt meiner Meinung nur eine untergeordnete Rolle warum? Der Markt hat sich wegen den Konjunkturpaketen erholt und wegen dem Geld.

    Dieses wird ab März verstummen zumindest für eine kurze dauer bis die Politiker Merken das weiter Schritte von nöten sind und noch mehr Geld in den Markt gepumpt wird und die Kurse wieder steigen.

  • Re: SMI im Februar 2010

    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Fazit: Alles, was geplant ist, deutet auf einen langweiligen Börsenmonat hin. Bewegung kann es also höchstens durch ungeplante Ereignisse geben.


    ...ist dem etwa nicht immer so... *wink* 8)


    Politische Börsen haben kurze Beine. Ich glaube viel eher, dass die Unternehmenszahlen wieder in den Fokus rücken werden - oder gerückt werden. Diese dürften auch weiterhin nicht allzu schlecht ausfallen, was eine Erholung an den Märkten zur Folge haben dürfte. Entscheidend werden die US-Arbeitszahlen. Sollten diese nicht negativ überraschen, bin ich bis April weiterhin leicht positiv/optimistisch gestimmt. Würde auch der Historie recht geben, welche besagt, dass Bullenmärkte fast ausschliesslich länger als ein Jahr andauern. Natürlich kann man diesen "Bullenmarkt" auch nur als Rally bezeichnen *wink* . Ansichtssache. Definitionssache.


    Somit bleibt mein Fazit: aktuelle Korrektur ja (ist auch gesund, Trend bleibt erhalten), grosser Einbruch NEIN. Aktuelle Korrektur dürfte meiner Meinung nach höchstens noch 5% verlieren. Grössere Korrektur, (SMI 5300/5500) erst gegen Sommer zu erwarten. 2010 China flop - Japan top...

    run rabbit, run...

  • SMI im Februar 2010

    Tiesto wrote:

    Quote
    ...nur so nebenbei: hätte Obama diesen Monat, --> Regulierungsmassnahmen im Bankensektor, die Aktienmärkte weltweit nicht tauchen lassen, hätte sich die "Voraussage" von MF nicht bewahrheit. Darum lässt mir diese Aussagen (habs gewusst, die Aktien tauchen im Januar) zur Börsenentwicklung völlig kalt, und kann nicht verstehen, weshalb soviele explizit auf MF hören.


    ...hätte Obama nicht diesen Monat... JA, hätte er NICHT, hätten die Börsen eben auf etwas anderes reagiert. So ist das nun mal. Ein Ereignis wird nun mal je nach Börsenstimmung mal so mal so gewertet. Hört sich doof an, ist aber so.


    Ist auch eine Erfahrungssache, dass Börsenüberflieger zu Jahresende eben meist nochmals anziehen, die Verlierer nochmals verlieren, dass zu Jahresbeginn Geld in die Märkte gepumt wird - und dann mitte Januar, wenn die Kleine aufgesprungen sind - teils wieder abgezogen wird, und dies irgendwie Begründet werden muss... diesmal war es halt wieder "der Schwarze", welcher als Grund hinhalten musste...

    run rabbit, run...

  • SMI im Februar 2010

    Jodellady wrote:

    Quote


    Viel Negatives ist bereits eingepreist (u.a. Griechenland, Chinas restriktivere Politik [bei immerhin über 8% BIP-Wachstum {Wachs-dumm?}]), kann es wirklich noch massiv schlechter kommen?




    Also eingepreist ist in erster Linie: "Das schlimmste ist überstanden, Staat und Zentralbanken haben die Wirtschaft gerettet, es geht wieder aufwärts, die Rezession ist bald vorbei und Aktien werden nie wieder soooo günstig sein wie jetzt."


    Da gibt es also noch ziemlich viel Endtäuschungspotenzial.