Minarett Initiative

  • Minarett Initiative

    Elias wrote:

    Quote
    In den grossen Städten, wo es Moscheen gibt,wurde die Abstimmung abgelehnt, wohl auch darum, weil man mit der Situation vertraut ist und keine Probleme damit hat.


    ..oder einfach weil dort (noch) eine links-grüne (Integrations)Politik vorherrscht,ein Grossteil der "Schweizer mit Migrationshintergrund" lebt und man die islamische Kundschaft (Genf) nicht "vergraulen" wollte.. :lol:


    Noch ein wenig Satire:

    http://www.weltwoche.ch/ausgab…el-ueli-und-das-volk.html




    weico

  • Minarett Initiative

    weico wrote:

    Quote


    Super. Grosses Kompliment an Andreas Thiel.


    Jetzt fehlen nur noch die passenden Karrikaturen zur Minarett Initiative ...

    Wie bitte, keine Karrikaturen? ...

    "Allah auf dem Minarett" oder so ähnlich ...

    möchte sich denn keiner der Minarett-Befürworter als Karrikaturist versuchen? ...

    das ist aber sowas von schade ...

    wieso nicht? ...

    aha ...


    Hier noch ein Zitat. Nur für die Minarett-Befürworter. Die Minarett-Gegner machen das ja bereits.

    "Allah appelliert im Koran ständig an die Gläubigen, doch nachzudenken, zu reflektieren, den Verstand zu gebrauchen." (Murad Wilfried Hofmann)

    Jeder der glaubt, dass die Börse nur noch steigen kann, ist entweder verrückt oder ein Bulle.

  • Minarett Initiative

    Ramschpapierhaendler wrote:

    Quote
    Nach dieser Definition wären ja alle irgendwie intolerant solange sie nicht alle gleicher Meinung sind. Es ist aber wichtig, dass andere Meinungen in einer Diskussion möglich sind und respektiert werden.


    Genau. Es gibt hier jede Menge Leute, welche die Begriffe Demokratie, Gerechtigkeit und Toleranz nicht richtig unterscheiden können. Das eine hat wenig mit dem anderen zu tun.


    Nicht jeder, der gerecht ist, denkt auch demokratisch, und umgekehrt auch nicht. Eine Ungerechtigkeit wird nicht dadurch gerecht, dass sie von der Mehrheit unterstützt wird.


    Aktuelles Beispiel: Die Schweiz hat sich auf demokratische Art und Weise gegen Toleranz und gegen Gerechtigkeit entschieden. In einer direkten Demokratie muss das so akzeptiert werden.


    Das zeigt aber auch, dass die direkte Demokratie seine Schwächen hat. In vielen Ländern wäre eine direkte Demokratie gar nicht möglich, weil die sonst zuerst alle Steuern abschaffen würden, etc.


    In der Schweiz sind wir ein ganzes Stück weiter. Trotzdem kennt sich nicht jeder Schweizer auf jedem Gebiet aus.


    Es gibt manchmal Abstimmungen, bei denen ich weiss, dass ich selber nicht kompetent genug bin, zu entscheiden, was besser ist. Entweder lege ich dann einen leeren Zettel rein oder vertraue der Meinung der Spezialisten.


    In Gesprächen zu dieser Initiative habe ich festgestellt, dass viele Leute Ja gestimmt haben, die keine Ahnung hatten, worum es geht und nicht mal wussten, dass damit die Verfassung geändert wird.


    Gruss

    fritz

  • Angstmacher»-Kampagnen der SVP

    weico wrote:

    Quote


    Etwas mehr Satire von Jon Stewart


    http://www.20min.ch/news/dossi…-Minarett-Verbot-11141490


    Quote:

    Quote
    US-Satiriker lästert über Minarett-Verbot

    Jon Stewart ist Amerikas schärfster TV-Satiriker. Letzte Woche nahm er das Minarett-Verbot aufs Korn – und liess die Schweiz nicht gut aussehen


    .... nun bekam auch die Schweiz ihr Fett weg. In der Sendung vom 3. Dezember kommentierte Stewart das Ja zur Minarettverbots-Initiative. «Wie kann ein Land, dass für seine Neutralität bekannt ist, eine derart aggressive Entscheidung treffen?» fragte sich Stewart und liess als Antwort einige «Angstmacher»-Kampagnen der SVP Revue passieren. Auch Adolf Hitler und die Ricola-Werbung kamen zum Zug, und schliesslich musste sich Peter Maurer, Leiter der Schweizer UNO-Mission in New York, einem Lackmus-Test in Sachen Neutralität unterziehen.

  • Minarett Initiative

    fritz wrote:

    Quote


    Nicht jeder, der gerecht ist, denkt auch demokratisch, und umgekehrt auch nicht. Eine Ungerechtigkeit wird nicht dadurch gerecht, dass sie von der Mehrheit unterstützt wird.


    Aktuelles Beispiel: Die Schweiz hat sich auf demokratische Art und Weise gegen Toleranz und gegen Gerechtigkeit entschieden. In einer direkten Demokratie muss das so akzeptiert werden.


    Deine Grundaussage unterstütze ich, doch die Frage ist: Wer entscheidet, was Gerecht ist? DU?

    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



    Mache was Du willst, aber mach es richtig!

  • Minarett Initiative

    wildhund wrote:

    Quote
    Wer entscheidet, was Gerecht ist? DU?


    Ein Indikator dafür:

    Ist ein Resultat/Vetrag für alle davon betroffenen Parteien gerecht, sind alle zufrieden und es gibt keine Diskussionen.

    Bei einem Kompromiss sind alle Parteien gleich unzufrieden.


    Philosophisch:

    Quote:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gerechtigkeit

  • Minarett Initiative

    Wenn ich das so verstehe, dann ist das Minarett-Verbot gerecht:

    Irgendwie sind ja trotzdem alle Parteien unzufrieden = gerecht!

    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



    Mache was Du willst, aber mach es richtig!

  • Minarett Initiative

    wildhund wrote:

    Quote


    Deine Grundaussage unterstütze ich, doch die Frage ist: Wer entscheidet, was Gerecht ist? DU?


    Gerecht ist, wenn für alle vergleichbaren Personen die gleichen Massstäbe gelten.


    Wenn du grüne Socken tragen darfst, dann will ich blaue tragen dürfen. Wenn die einen eckige Türmchen bauen dürfen, dann sollen die anderen auch runde Türmchen bauen dürfen.


    Gruss

    fritz

  • Minarett Initiative

    Ich misch mich jetzt auch mal in diese Debatte:

    Meiner Meinung nach sollte man man eine neue Initiative gestartet werden: Jedes Gebäude mit einem religiösen Symbol bedarf eine Abstimmung in der Gemeinde. Egal welche Religion. 50% der Bevölkerung müssen dem Bau zustimmen. Das wäre gerecht. Und das üerrumpelt keine kleinen Landgemeinden. Ich glaube in der heutigen Zeit sind Kompromisslösungen etwas abhanden gekommen. Immer muss es polarisierend sein das nervt mich ganz gewaltig.


    Es ist einfach Sau dämlich wenn man Minarette generell erlaubt, genau gleich dämlich ist es sie generell zu verbieten. Ich verstehe aber den Volksentscheid. Es gibt anscheinend mehr Gemeinden die das Minarett nicht möchten, also solle es da auch keine geben.


    Und was noch viel dümmer ist, ist die direkte Demokratie zu beschneiden oder zu bevormunden. Das Volk entscheidet und dieser Entscheid muss akzeptiert werden. Da gibt es nichts zu rütteln. Bietet dem Volk einen bessern Vorschlag und es wird sich wieder entscheiden. Offensichtlich ist das Volk nicht dafür dass Minarette einfach so gebaut werden dürfen.

  • Minarett Initiative

    wildhund wrote:

    Quote
    Wenn ich das so verstehe, dann ist das Minarett-Verbot gerecht:

    Irgendwie sind ja trotzdem alle Parteien unzufrieden = gerecht!


    nein, hast du nicht verstanden.


    Elias wrote:

    Quote
    Bei einem Kompromiss sind alle Parteien gleich unzufrieden.



    Einige freuen sich in zweites Loch ins Gesäss und sind voller Häme.


    vae victis!

  • Minarett Initiative

    Eben und wenn ich keinen Turm in Garten bauen darf, dann sollen auch die anderen keinen Turm bauen dürfen. Du hast recht, ist absolut gerecht.

    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



    Mache was Du willst, aber mach es richtig!

  • Minarett Initiative

    wildhund wrote:

    Quote
    Eben und wenn ich keinen Turm in Garten bauen darf, dann sollen auch die anderen keinen Turm bauen dürfen. Du hast recht, ist absolut gerecht.


    Du darfst aber (nach Verfassung), solange der Turm kein Minarett ist. Wo der Unterschied ist, das soll dir der Schlüer erzählen.


    Gruss

    fritz

  • Minarett Initiative

    Ehrlich gesagt, ich finde es mega amusant, wie sich so viele? oder wenige? über das Thema aufregen können, als sei diese Entscheid fast der Untergang der Welt.


    Ich gehe mal davon aus, dass jeder schon mal Entscheide akzeptieren musste, mit denen er nicht einverstanden war. Ich aber davon aus, dass dann die meisten beim Chef nicht auf Ungerechtigkeit geklagt haben.


    Grundsätzlich ist es doch so, wenn die Mehrheit etwas für gut befindet, sollte es doch gut sein. Zumal unsere Nachbarsvölker bei einer Umfrage dies ebenfalls noch für gut befindet, sind wir ja sogar europafähig, obwohl ich einem EU-Beitritt sehr kritsch gegenüber stehen würde.

    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



    Mache was Du willst, aber mach es richtig!

  • Muslime in der Schweiz !

    wildhund & fritz,


    - Rechtsgleichheit ?


    Wir sind hier Gastgeber in einem (noch) christlich geprägten Abendlande, wenn ein Gast freiwillig hierher zieht, hat er sich als solcher zu verhalten, nämlich die einheimische Kultur zu respektieren.


    Der islamische Wahlhabismus trennt die Menschen aber in Gläubige und Ungläubige. Auch hier in der Schweiz wird in Moscheen das teils gepredigt.


    - danach seid Ihr Wildhund & fritz "Ungläubige". Verliebt sich ein Sohn von Euch in eine Muslimin, kann er sie nicht heiraten, es sei den er konvertiert als MUSLIM.


    - man sollte wissen, wofür man sich einsetzt, hier eine INFO;




    FÜRBITTEN FÜR KÄMPFENDE BRÜDER


    "Für den Geist in den Moscheen interessierte sich auch das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Die Bundesbeamten beauftragten vor einiger Zeit Schweizer Religionsforscher mit einer Studie, in der die Einstellungen der hiesigen Imame erforscht werden sollten. Ausserdem sollten das Rekrutierungspotential und mögliche Schweizer Ableger der Muslimbruderschaft untersucht werden, einer der einflussreichsten islamisch-fundamentalistischen Bewegungen im Nahen Osten. Zu welchem Ergebnis kam die Studie? Das ist bis heute geheim. «Sie wurde gemäss den Bestimmungen für sensible Informationen klassifiziert», erklärt Sebastian Hueber, stellvertretender Chef Kommunikation VBS.


    Bei solch einem Sachverhalt müssen wir Schweizer uns doch fragen; Was wird uns hier vorenthalten und warum ?


    "Der Gebetsraum ist zum Bersten voll an diesem Freitagnachmittag im islamischen Zentrum an der Rue de lIndustrie in Freiburg. Es ist das Ende des Ramadans, ein für Muslime besonders wichtiger Tag. «Allahu akbar»: Allah ist am grössten, es gibt nichts Grösseres als Allah. Der Imam intoniert das rituelle, arabische Gebet. Die gute Hundertschaft Gläubige kniet nieder und berührt mit der Stirn den Boden. Nach dem Gebet folgt die Freitagspredigt. «Seid fromm, folgt den Vorschriften Allahs, trinkt keinen Alkohol, bleibt den Frauen fern», beschwört der Vorbeter seine Gemeinde. Dann folgen Fürbitten für «die kämpfenden Brüder in Tschetschenien, in Afghanistan, im Irak und in Palästina», und «möge Allah die Feinde des Islams bestrafen». Der junge Imam übernimmt seine Rolle ehrenamtlich, wie er später im Gespräch mitteilt.

    Er ist in Libyen aufgewachsen, wohnt seit mehreren Jahren im Kanton Freiburg als Asylbewerber und lebt von der Sozialhilfe."


    SICH INFORMIEREN IST ALLES;


    Quelle;

    http://www.beobachter.ch/justi…el/islam_im-namen-allahs/



    :roll:


    .

    So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.



    Frei nach I Ging

  • Minarett Initiative

    wildhund wrote:

    Quote
    Ehrlich gesagt, ich finde es mega amusant, wie sich so viele? oder wenige? über das Thema aufregen können, als sei diese Entscheid fast der Untergang der Welt.

    Ich gehe mal davon aus, dass jeder schon mal Entscheide akzeptieren musste, mit denen er nicht einverstanden war. Ich aber davon aus, dass dann die meisten beim Chef nicht auf Ungerechtigkeit geklagt haben



    Ja es ist wirklich zum Lachen

    Keines der angesprochenen Probleme wird mit dem Bauverbot gelöst.


    Zum Totlachen:

    Die SVP liefert sich die Munition gleich selber: Man kann weiterhin über die nicht gelösten Probleme jammern und die Schuld den anderen zuschieben.


    Der Chef:

    Das ist jetzt der Witz des Tages.

    Es ist noch nicht lange her, als sich einer fürchterlich verospelt hat und einige Klugscheisser hier im Forum der Firma und ihren Angestellten den Untergang gewünscht hat.


    Pegasus wrote:

    Das wird durch das Bauverbot auch nicht gelöst.


    Egal ob man den Entscheid akzeptiert oder nicht:

    Kein Problem wurde/wird gelöst.


    Wem nützt das? Der SVP

    Sie kann weiterhin auf die ungelösten Probleme hinweisen und auf Stimmenfang gehen.

  • Minarett Initiative

    leute, ob dieser diskussionen bekomme ich grosse lust zum islam zu konvertieren.

    seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

  • Minarett Initiative

    könnte man noch schauen, merci für den tipp

    mach die augen zu und

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  • Minarett Initiative

    weico ähm.. wir haben über ein CH-Gesetz abgestimmt. Und sonst könnte ja die Rechte Ecke einmal Amnesty International unterstützen oder ähnliche Organisationen.

  • Minarett Initiative

    Naja, was ich immer noch betonen muss meinerseits, dass es ja zwar um so etwas simples wie ein Bauverbot gegangen ist bei der Abstimmung.

    Aber Genauso, wie das Koloseum, eine Kirche, eine Moschee, ein Tempel oder der Reichstag Gebäude sind, haben sie auch jedes eine bestimmte Bedeutung und stehen für gewisse Wert, die einige vieleicht gut, andere aber schlecht finden können.

    Wichtig ist hier auch, was mit diesen Gebäuden verknüpft werden soll. Was bedeuten sie? Welche Werte stellen sie dar? Sind sie "westlich- integriert" oder nicht?


    Ich habe meine Antworten bereits ein paar Seiten vorher gegeben, aber ich möchte nochmals betonen, dass es neben der "Bauverordnung" auch noch um einen Hintergrund geht, der mit Symbolik viel zu tun hat.


    Ich mache jetzt einmal ein Beispiel zur Veranschaulichung. Natürlich ist ein Minarett nicht mit einem KZ zu vergleichen. Es dient lediglich als Beispiel zur Vveranschaulichung.

    Nehmen wir an, ein Land baut Konzentrationslager. Es ist aber nicht klar wofür diese Gut sind und wieso die gebraucht werden. Schliesslich haben wir Gefängnisse etc. Soll es ein Museum werden? Ein Hotel? Oder gar etwas schlimmeres? Die Bevölkerung weiss es nicht genau und stimmt dagegen.

    Die Befürworter eines Verbots haben ihre Befürchtungen

    Die Gegner haben sie nicht.


    Natürlich ist es zu verachten, dass sich die SVP nun international in Szene setzt und irgendwelche wahnwitzigen Forderungen stellt. Halbwegs selbständig denkende Menschen sollten kühlen Kopf bewahren und vernünftig argumentieren.

    Es gibt Argumente dafür und Argumente dagegen.


    Diese Werte und Integrationsdiskussion muss nur geführt werden, weil man sich uneinig ist bezüglich der Symbolik die dieses Minarett hat oder nicht hat.

    Deshalb müssen alle Probleme die mit mit dem Symbol einhergehen nun diskutiert werden, oder es muss bewiesen werden, dass es wirklich nur ein Bauwerk ist.

    Entweder man löst dieses Problem bei seinen Wurzeln, oder man macht noch 100000 weitere Abstimmungen über Burkas, Scharia usw. tata.

    Probleme werden dann nicht gelöst. Wenn man aber einfach etwas baut, dann werden sie auch nicht gelöst. Höchstens hinausgezögert oder verdrängt. Vieleicht geht alles gut und die nächsten Paar hundert Jahre läuft alles glatt, es kann aber auch anders kommen. Die Ungewissheit führt zu Angst.


    Es wurden schon zwei gute Schritte unternommen, die mich in meiner Haltung verstärken.


    Laut der schweizer Presse möchte man in der Schweiz nun eine muslimische Partei gründen.

    Und es wurde eine Gegeninitiative eingeleitet.

    Das find ich toll !

    Für der, der warten kann, kommt alles mit der Zeit