Minarett Initiative

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    Rechter Rand in SVP-Hand


    Vom deutlichen Abstimmungsresultat war man am Sonntag auch in der SVP-Zentrale überrascht. Mit Genugtuung dürften die Verantwortlichen festgestellt haben, dass die Partei wieder das Feld beackern kann, auf dem ihre Themen am stärksten gedeihen. Der rechte Rand des politischen Spektrums ist dank der Thematisierung der Probleme mit Ausländern wieder fest in SVP-Hand. Dafür sorgten in jüngster Zeit nicht zuletzt SVP-Mitglieder des mittleren Kaders, die das programmatische Heft von Fall zu Fall selbst in die Hand nehmen.



    http://www.nzz.ch/nachrichten/…abstimmung_1.4095351.html

  • Minarett Initiative

    fritz wrote:

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    Die Scharia widerspricht dem Schweizer Recht und muss mit allen Mitteln bekämpft werden.


    @fritz

    ... und mit welchen Mitteln kann bzw. muss diese bekämpft werden?




    Meveric

    Nix sorry. Es war notwendig und richtig die Rede von Premier John Howard hier nochmals zu posten.

    Jeder der glaubt, dass die Börse nur noch steigen kann, ist entweder verrückt oder ein Bulle.

  • Minarett Initiative

    Hallo Fritz. Danke für deine Kommentare. Das ist wichtig, damit ich meine eigene Position überdenken kann. Vieles, was du gesagt hast, beruht auf freier und eigener Meinung, die möchte ich so akzeptieren. Ich versuche jetzt einige Fragen mit meiner Sichtweise zu beantworten.


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    s ist gar nichts unbedingt nötig, um die Religion auszuüben, ausser der Glaube daran. Das Problem ist die Gerechtigkeit: Warum dürfen die einen solche Türmlein bauen und die anderen nicht? Wirklich nötig sind keine davon.



    Ich bin auch der Meinung, dass wir nicht unbedingt weitere Türmchen brauchen, von welcher Religion und Art auch immer. Auch das Glockengebimmel geht z.T auf die nerven (für Nichtchristen)

    Der Glaube daran ist für mich nicht klar und ich weiss nicht, was er beinhaltet. Ist er mit den Schweizer Gesetzen vereinbar? Wenn die Werte, die mit dem Turm einhergehen es sind, sollte dies alles gar kein Problem sein. Ich bin jedoch im Ungewissen.

    Ich hätte es begrüsst, wenn man in der Opposition versucht hätte den Nichtmoslems in der Schweiz mit Fakten auszuhelfen, denn Information währe gute Medizin gewesen. Leider war die Opposition eher deffensiv, passiv oder negativ für den Entscheid (kein Handlungsbedarf) eingestellt.

    Hier könnte ich auch die Philosophische Frage stellen, was Gerechtigkeit ist :) Wer entscheidet, was Gerecht ist und ob ein demokratischer Mehrheitsentscheid gerecht ist. Für mich ist das mitunter ein Grund anzunehmen, dass wir Gerechtigkeit mit der Mehrheit begründen, ausser es werden grundlegende Gesetze verletzt, dann ist es sache eines neutralen Gerichts.


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    s soll aber jeder selber entscheiden können, was für ihn persönlich nötig ist, um seinen Glauben auszuüben, immer unter der Voraussetzung, dass es nicht kriminell ist und niemandem schadet.


    … und stört/behindert Fast so steht es auch in den EMR. Tatsache ist aber, dass so ein Minarett eigentlich eine bestimmte Grösse haben müsste (höchste Position). Neben der Raumplanerischen Frage stellen sich für mich aber wie schon erwähnt noch weitere Fragen der Bedeutung.

    Wenn sich also die Mehrheit aus raumplanerischen Gründen an den Minaretten stört, währe das doch ein gültiges Argument für einen Entscheid? Auch wenn sie sich im der Ausübung ihres Glaubens oder ihrer Altagspflichten/Rechte gestört fühlen ist das ein berechtigter Grund etwas Abzulehnen?

    Eigentlich eine Frage, die die Gemeinde und nicht der ganze Staat zu beantworten hat. Das Stimmt. Das Problem ist, dass in Gemeinden grundsätzlich die Bauverordnung gilt und andere Aspekte nicht berücksichtigt werden. Wenn also etwas so und so hoch ist, so und so viel Abstand hat, ist, steht einer Baubewilligung nur noch sehr wenig im Wege und sie kann lediglich in die Länge gezogen werden. Die Debatte über die Symbolik müsste dann in kleinerem Rahmen gefürt werden.


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    Wieso sollen Nicht-Moslems entscheiden, was für die Moslems nötig ist und was nicht? Das wäre etwa wie wenn Hindus uns sagen, dass wir keinen Christbaum brauchen, um Weihnachten zu feiern.

    Lass doch die Moslems selber bestimmen, ob das für sie einen Sinn macht, die wissen ja, dass in der Schweiz kein Muezzin rufen darf und trotzdem wollen ein paar davon Türmchen haben. So what?

    Ich finde auch dass Kirchtürme keinen Sinn mehr machen, seit wir alle Uhren tragen und Handys haben, aber gewisse Leute erfreuen sich trotzdem an den Kirchtürmen und darum gibt es dafür nach wie vor eine Berechtigung.


    Und das wäre, wie wenn nicht- Schweizer für die Schweiz entscheiden würden :)

    Nein, ich denke, dass nicht- Moslems das Recht haben auch mitzuentscheiden, was in ihrer Gemeinschaft passiert, denn wir sind alle ein Teil derselben und haben so geshen deshalb ein Mitspracherecht. Natürlich ist es dann bedauerlich, wenn eine gewisse Gruppe in der Überzahl ist. Dann muss die Öffentlichkeitsarbeit und die Argumente umso besser sein.

    Da wir aus verschiedenen Kulturen bestehen, sollten wir einen gemeinsammen Nenner finden. Jeder soll zwar selbst entscheiden, wie er seine Religion leben will, sobald aber diese Grenze an eine andere stösst, sind Konventionen und Diskussionen notwendig.

    Wie weit sollen wir fremde Kulturen in ihrer Entscheidungsfreiheit belassen? Ihre Freiheit geht so weit, bis sie unsere Kultur antrifft bzw. unsere Gesetze, dann muss ein Dialog geführt werden, wie die Konventionen aussehen sollten.

    Naja, der Christbaum ist ein klar Christliches Symbol (mit heidnischen Wurzeln), das stimmt. Viele wissen jedoch, für was er steht, und die die es nicht wissen, denken an Geschenke. Auch diejenigen die keine Christen (Atheisten usw) sind weigern sich nur selten Weihnachten zu feiern oder persöhnlich zu nehmen, denn meistens wird damit die Zusammenkunft der Famillie in kleinem Ramen zelebriert. Zudem sprechen wir von einer kurzen Zeitspanne. Christbäume können auch entfernt werden, bzw. kann man sie in der eigenen Privatsphäre ohne Probleme so aufstellen wie wir wollen.

    Ich weiss was du mit dem Vergleich meinst und auch diese Frage finde ich schwierig zu beantworten.

    Einige wollen das Türmchen, andere nicht. Die Mehrheit hat entschieden, genau für das sind unsere Abstimmungen da. Theoretisch müssten wir das auch akzeptieren, wenn es um Bäume oder Kirchtürme geganen wäre. Die Kultur eines Landes sollte doch von der Mehrheit „sanft“ bestimmt werden oder? (Es muss auch Platz für alles andere sein.)

    Ich weiss, dass es manche ärgert, dass sich gewisse Wähler ihrer Argumente nicht bewusst waren, und so ein seltsames Resultat zustande gekommen ist, aber dennoch ist es teil unseres Systems.


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    Wie kann ein Türmlein aus Stein einen zwiespältigen Charakter haben? Das hat gar keinen Charakter.


    Da die genaue Bedeutung des Turmes für die Moslems in der Schweiz nicht genau ersichtlich sind, in der Vergangenheit aber durchaus zweifel aufgerufen haben, entsteht für mich hier ein Konflikt.

    Ist der Turm dann nur noch ein Symbol? Was bedeutet dieses Symbol für uns Schweizer? Für die Muslime in der Schweiz? Für den Rest der Welt? Kann er als religiöses Symbol mit Geltungsanspruch gesehen werden, oder lediglich als harmloses Symbol des Glaubens, welcher andere neben sich duldet und still in den Himmel ragt?

    Er stellt eine Veräusserlichung des Glaubens dar und kann nicht übersehen werden, ruft also zur Konfrontation oder zum alltäglichen Dialog mit dieser Religion auf. Das Problem ist nur, welcher Teil der Religion betrachten wir jetzt? Den extremistischen oder den gemässigten?

    Ich bin kein Christ, aber wir sind uns über die Rolle der Christen in der Schweiz einigermassen sicher, auch sind diese Türme eher Relikte. Tricky ist auch, dass sie nicht separat stehen, sondern schon zur Kirche gehören. (Was bei Minaretten genauso sein kann, meines wissens).


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    Leider wurde dieser Dialog durch unseren Volksentscheid erschwert.


    Ich weiss, dass dies irgendwie kompliziert ist. Ich bin mir auch nicht im Klaren, ob sich die Ramenbedingung für den Dialog im Inland geändert haben. Im Aussland sehr warscheinlich schon.

    Einige sehen in diesem Entscheid genau den Anstoss, den es für einen aktiven Dialog braucht.


    Einen schönen Tag und viele Grüsse


    Meph

    Für der, der warten kann, kommt alles mit der Zeit

  • Minarett Initiative

    cerberus wrote:

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    fritz wrote:


    ... und mit welchen Mitteln kann bzw. muss diese bekämpft werden?


    Dazu haben wir doch Polizei, Gerichte und so, die haben eine klare Aufgabe, nämlich für Recht und Ordnung zu sorgen.


    Ich glaube kaum, dass die bei Steinigungen, etc. einfach zuschauen würden.


    cerberus wrote:

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    Es war notwendig und richtig die Rede von Premier John Howard hier nochmals zu posten.


    John Howard ist selber ein Immigrant und will jetzt "sein" Australien vor fremden Kulturen schützen.... peinlich...


    Das gibt es auch in der Schweiz, da gibt es ziemlich viele Eingebürgerte, die glauben, besser zu sein, als diejenigen, die sich jetzt einbürgern wollen.


    Gruss

    fritz

  • Minarett Initiative

    Mephist0pheles wrote:

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    Tatsache ist aber, dass so ein Minarett eigentlich eine bestimmte Grösse haben müsste (höchste Position).


    Das muss nicht unbedingt so sein, z.B. ist das Minarett in Winterthur nur 2.5m hoch und das in einem Industriegebiet zwischen viel höheren Gebäuden. Da haben die Planer stark Rücksicht genommen, weil sie natürlich wussten, dass solche Türmchen bei gewissen Leuten auf Abneigung stossen.


    Mephist0pheles wrote:

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    Und das wäre, wie wenn nicht- Schweizer für die Schweiz entscheiden würden


    Die Nationalität spielt da eigentlich keine Rolle. Wenn ich bei mir im Garten einen Hühnerstall bauen will, dann brauche ich eine Baubewilligung. Dagegen kann jeder Einspruch erheben, ob Schweizer oder Ausländer. Und bei Türmchen sollte es gleich sein. Und natürlich müssen die Baugesetze eingehalten werden.


    Mephist0pheles wrote:

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    Einige sehen in diesem Entscheid genau den Anstoss, den es für einen aktiven Dialog braucht.


    Genau da müssen wir jetzt ansetzen. Schade, dass es diesen Entscheid gebraucht hat, weil einige Leute vorher nicht diskutieren wollten. Aber wollen sie es jetzt?


    Es besteht eine grosse Angst vor dem Islam, besonders bei Leuten, die den Islam überhaupt nicht kennen. Die wollen ihn aber auch nicht kennen. In den letzten Wochen gab es mehrmals Informations-Veranstaltungen in Moscheen. Ich habe verschiedenen Leuten vorgeschlagen, dorthin zu gehen. Als Antwort kam immer ein trötzeliges Nein, das interessiert uns nicht, wir sind sowieso dagegen, was sollen wir denn dort.


    Gruss

    fritz

  • So sicher wie das Amen in der Kirche...

    ...kommmentiert mein geschaetzter Prophet Elias. Schaetzen und respektieren tu ich s. Sonst waers auch langweilig hier.


    Nur ein kleiner Einwand sei erlaubt. Elias sagt uns:


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    Die Zustimmung war nicht überparteilich


    Wow - also die Abstimmungsmehrheit sind alles SVP ler? Ich bin schon mal keiner. Sicher auch nicht Menschen in unserem Land die so denken wie Alice Schwarzer. Geoutet im heutigen Tagi. Lesenswert http://tinyurl.com/yfgt65k


    Und noch eine Korrektur: Es sind auslaendische Kunden, lieber Elias, die auch spontan reagiert haben. Und gute Freunde, die, per Zufall, Muslim sind.


    Und hier http://tinyurl.com/yed4c2e die Spiegel online Leser - ueber 22 000 Ja gegen 6200 Nein - alles Ultrarechte, wohl manipuliert, no?


    bye

    Pers Meinung, e & o moeglich

  • Minarett Initiative

    Aus der 20 Minuten

    vom 13.01.2009




    Der Rapport ist geplant. Im Mai sollen alle Armeeseelsorger zusammenkommen, Erfahrungen austauschen und die Herausforderungen der Zukunft besprechen. Mit dabei ist auch ein spezieller Gast: Ein Imam, ein islamischer Geistlicher. Denn eine der grösseren Fragen, die sich den Seelsorgern im Zusammenhang mit der Zukunft der Armee stellt, ist die wachsende Zahl der Soldaten mit muslimischem Glauben, sagt Urs Aebi, Chef Armeeseelsorge. «Wir stellen uns auf eine Armee ein, die immer mehr Muslime hat».


    In den Kaderkursen für angehende Kompaniekommandanten gehört es neuerdings zum Standard, auf die Besonderheiten anderer religiöser Traditionen hinzuweisen. Eine eigens dafür geschaffene Projektgruppe des Psychologisch-Pädagogischen Diensts (PPD) der Armee erarbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit der Armeeseelsorge Merkblätter für nichtchristliche Armeeangehörige sowie für die Kader. Der Gruppe gehören auch zwei Muslime an, die ihre eigenen Erfahrungen aus der Schweizer Armee in die Arbeit einfliessen lassen. Erfahrungen, die sich hauptsächlich auf drei Punkte reduzieren lassen: Gebete, Feiertage, Essen.


    Feiertage gegen Kompensation


    Die Kunst der Integration aller Nichtchristen in die Schweizer Armee bestehe im Dialog und der Kompromissbereitschaft, weiss Peter Bolliger, Chef des PPD. So werde in einigen Rekrutenschulen den Muslimen ein verfügbarer Raum zur Gebetsausübung zur Verfügung gestellt, teils gibt es auf gewissen Waffenplätzen einen «Raum der Stille» für alle Religionen. Andererseits seien die meisten Muslime bereit, Gebete auf Randzeiten zu verschieben oder nicht sämtliche fünf Gebete auszuüben. Für die Feiertage wiederum werden in der Regel Urlaubsgesuche durch die Armee bewilligt. Die Soldaten kompensieren die Zeit dafür durch einen früheren Dienstantritt – etwa bereits am Sonntagmorgen statt erst am Abend. Und dass Muslime und Juden kein Schweinefleisch essen, sei längst bis in die Militärküche durchgedrungen. Trotzdem ist es nicht immer möglich, sämtliche religiösen Regeln zu berücksichtigen - gerade bei der Verpflegung. In diesen Fällen kann den Nichtchristen auf Anfrage ein Teil des Essenskredits ausbezahlt werden, mit dem sie sich die Verpflegung selber beschaffen können. Nicht selten sorgen Muslime oder Juden aber selber vor, indem sie Verpflegung von zu Hause in die Armee mitnehmen.


    «Ansehnlicher Bestand an Muslimen»


    Wie viele Muslime bereits in der Schweizer Armee sind, weiss niemand. Zahlen gibt es keine. Aus Datenschutzgründen wird die Religionszugehörigkeit nicht mehr erfasst. Dass die demografische Entwicklung auch an der Armee nicht spurlos vorbeigeht, weiss aber auch Peter Bolliger. «Wir haben bereits heute gewisse Rekrutenschulen, die einen ansehnlichen Bestand an Muslimen vorweisen», sagt der PPD-Chef. Auch Bolliger und seine Männer stellen sich deshalb bereits heute den Anforderungen von morgen – den Anforderungen einer Multikulti-Armee.


    Das österreichische Bundesheer hat auf die Herausforderungen einer multireligiösen Armee schon längst reagiert. Seit 2004 steht den muslimischen Soldaten ein islamischer Gebetsraum zur Verfügung, einzelne Truppenzüge sind ausschliesslich aus muslimischen Soldaten formiert und seit Kurzem hat das Bundesheer einen eigenen Imam als Armeeseelsorger engagiert. «Das funktioniert offenbar problemlos», sagt Bolliger. Trotzdem ist man von solchen Massnahmen in der Schweiz anscheinend noch weit entfernt. Über derartige Änderungen diskutiert die Schweizer Armee derzeit noch nicht konkret, sagt PPD-Chef Bolliger.


    Probleme mit streng Religiösen


    Bisher hat die Schweizer Armee mit den Nichtchristen hauptsächlich positive Erfahrungen gemacht. Schwierig werde die Zusammenarbeit, so Bolliger, «eigentlich nur bei Personen, die in der Armee strengstens nach ihren religiösen Regeln leben wollen. Diese Personen werden in der Regel aus der Armee entlassen, weil die strikte Beachtung aller religiösen Vorschriften die Ausbildung zum Soldaten praktisch verunmöglicht». Wie hoch diese Zahl ist, weiss er nicht. Doch sie dürfte in Zukunft weiter zunehmen.



    Zunehmen wird laut Bolliger auch die Zahl der Ausnahmegesuche - sei es für Feiertage, Essenswünsche oder Gebetsstunden. «Bisher hatten wir die gleichen Fragen mit den jüdischen Armeeangehörigen. Seit neuestem kommen nun die Muslime dazu und das in einer ungleich grösseren Anzahl», sagt Bolliger. Dem trägt die Armee schon heute Rechnung. Der Austausch mit dem Imam am Seelsorger-Rapport dürfte nicht der letzte Meilenstein sein. Urs Aebi sagt: «Wir verspüren keinen Druck, aber wir wollen bereit sein.» Bereit für die Multikulti-Armee.

  • Minarett Initiative

    Schön zu lesen dieser Text. Zeigt doch wieder einmal, dass sich die Schweizer Allem und Jedem anpassen um es auch ja All(a)en Recht zu machen.


    Wenn wir igendwo hin auswandern oder dort leben wollen respektieren wir deren Kultur und versuchen uns dort durch Anpassung zu integrieren.


    Aber viele die hier her in die Schweiz kommen integrieren sich nicht, sonder zeigen uns auf, wie sie behandelt werden wollen und müssen, damit es ihnen hier gefällt. Warum sollen wir das weiter mitmachen?


    Wenn ich mich in der Armee über "herte Gigel u Brot" sowie die abendliche Ochsenschwanzsuppe beschweren würde, möchte ich mal miterlebt haben, wie mir der Küsche 10.- in die Finger drück und sagt geh ne Pizza esssen!!


    Geht es eigentlich noch!!


    Das ist ja noch nicht alles.


    Sollen die streng religiösen Muslime ihre Kultur, ihre Religion und den Glauben leben. Wenn sie an Feiertage wie Ramadan oder sonst was beurlaubt werden. Wie sieht es dann an den christlichen Feiertagen aus. Haben sich da bereits Leute gedanken gemacht? können wir dann davon ausgehen, dass an Auffahrt, Pfingsten, Ostern, Weihnachten alle Muslime arbeiten? Oder ist dann da schon eine Anpassung möglich wenn es um Feiertage anderer Religionen geht?


    Schön war heute auch in den Nachrichten um 19.30 zu sehen, wie die Türken vor der Schweizer Bootschaft ein schwarzes Symbol niederlegten und gegen unsere Entscheidung protestierten.


    Eine Reaktion wie im Mitelalter und absolut nicht EU tauglich. Wollen die nach dem EU Beitritt nach jeder Abstimmung so handeln.


    Ich gehe soweit und sage, die abstimmung wäre in jedem westeuropäischen Land so heraus gekommen. Wenn nicht noch mit einem höheren Ja Anteil als bei uns!

  • Minarett Initiative

    Frage:

    Wenn ich nun eine Moschee baue in der Schweiz darf diese kein Minarett haben.


    Wenn ich aber ein Stück der Aussenmauer der Moschee, sagen wir 5 m in der breite 30 m in die Höhe baue. Ist das doch eine Wand von 5 m breite und 30 m höhe. Also kein Minarett. Wenn ich nun durch ein Künstler, auf die Wand ein Minarett mahlen lasse ist das doch ein Wandgemälde und kein Minarett.


    Ja hier fangen die Fragen an.

    Neben jedem alten Feuerwehrmagazin steht der Schlauchtrockner. Ist ein Schlauchtrockner neben der Moschee ein Minarett? Ist ein Silo neben der Moschee ein Minarett.

    Ein Leben ohne Dalmatiner ist möglich aber sinnlos

  • Minarett Initiative

    Es ist wie im Kindergarten: ich ha nüd gmacht, dä ander au


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    Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

  • Minarett Initiative

    Pesche wrote:


    Hmmm. Wer eine 30 Meter hohe Wand bauen will und darauf ein Minarett zeichnet. Bitte, soll er tun. Es würde nur zeigen, dass wir mit der Abstimmung recht hatten und die Moslems nichts anderes vor haben als hier ihre Symbole zu verbreiten, koste es was es wolle. Hauptsache ein Minarett ziert irgendwo eine Mauer oder sonst was. Wenn das funktionieren sollte, male ich auch wieder Hakenkreuze an die Wand. Nur in die andere Richtung schauend, soll ja in teilen Asiens ein Glückssymbol sein.

  • Minarett Initiative

    Meveric wrote:

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    Wenn wir igendwo hin auswandern oder dort leben wollen respektieren wir deren Kultur und versuchen uns dort durch Anpassung zu integrieren.


    Wenn du ein paar Seiten zurückblätterst, dann siehst, dass ich dort beschrieben habe, wie viele Schweizer im Ausland leben: in Expat-Communities, in Quartieren zu denen Einheimische keinen Zugang haben ausser Putzfrauen, Gärtnern, etc. Die arbeiten oft in Firmen in denen die lokale Sprache verboten ist, es darf nur Englisch geredet werden. Den einzigen Kontakt zur Lokalbevölkerung haben sie, wenn sie ins Puff gehen.

    Es gibt also auch bei den Schweizern solche die sich gut integrieren und solche, die sich überhaupt nicht integrieren.


    Meveric wrote:

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    Schön war heute auch in den Nachrichten um 19.30 zu sehen, wie die Türken vor der Schweizer Bootschaft ein schwarzes Symbol niederlegten und gegen unsere Entscheidung protestierten.

    Eine Reaktion wie im Mitelalter und absolut nicht EU tauglich. Wollen die nach dem EU Beitritt nach jeder Abstimmung so handeln.


    Diese Reaktion ist absolut legitim, jeder darf doch seine Meinung äussern, in der Schweiz wird auch oft vor fremden Botschaften demonstriert.

    Die Legitimität hört dann auf, wenn es gewalttägig wird.


    Und Meveric, du hast wohl den Beitrag von Pesche falsch verstanden. er wollte zeigen, dass jetzt zwar keine Minarette mehr gebaut werden dürfen, es aber absolut nirgends definiert ist, was als Minarett gilt. Da haben die Initianten das wichtigste vergessen.


    Gruss

    fritz

  • Minarett Initiative

    1. Meine Kunden sind hauptsächlich Muslime, bzw. nur. Von denen hat mir noch keiner gratuliert und die Entscheidung gelobt. Wahrscheinlich machen sies nur wenn man "für" das Verbot gestimmt hat.


    2. Bzgl. der Armee, da finde ich sollte Toleranz von beiden Seiten her kommen. 5 Mal am Tag beten kann man einfach nicht, ausser man ist reich und braucht nicht arbeiten zu gehen. Aber ich bezweifle auch sehr, dass die Meisten es auch für so nötig empfinden. Denke da wird wieder alles von der allerextremsten Seite her angeschaut! Der Offizier sagt ja auch, generell hat es auch gar keine Probleme, also was wieder, die Schweiz passt sich allem an. Ein Aussenstehender könnte fast meinen, in der Schweiz regieren nur die Hinzugekommenen.


    3. Ich sehe immer noch nicht ein, wieso der Australier wieder gepostet werden musste. Es war überhaupt nicht notwendig. Aber dem anschliesenden Comment muss ich teils zustimmen, die Alteingebürgerten sind auch etwas extrem. Wie letztens bei Cash TV, da war auch ein Bilotti oder wie auch immer, der war auch nicht Wurzelschweizer meiner Meinung nach, aber vertrat schön die SVP Meinung.


    4. Das wegen dem Hakenkreuz, drehe und wende es wie du willst, solange du kein Chinese bist, ist es von dir auch nicht als Glückssymbol gemeint.


    Zu Punkt 4, genau das meine ich mit dem "Kaschieren", hier versuchen die Meisten ihre Meinung zu sagen, haben aber dennoch Angst vor ihr. Deswegen, suchen sie auch immer ein voll irrelevantes Argument. Wie in diesem Fall hier, ach nein, das Zeichen war als Glücksbringer gemeint, ich habe es an der Minarette angebracht, weil ich in ihr so viel Glückselligkeit verspüre! :D

    ***The life is too short for taking no risk!!!***

  • Re: So sicher wie das Amen in der Kirche...

    ecoego wrote:

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    Nur ein kleiner Einwand sei erlaubt. Elias sagt uns:

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    Wow - also die Abstimmungsmehrheit sind alles SVP ler? Ich bin schon mal keiner.


    Ich meinte die Zustimmung aus dem Ausland.

    Die SVP hatte sich über die vielen Gratulationen aus dem Ausland gefreut. Die kamen aber ausschliesslich vom rechten Rand jener Länder. Das habe ich damit gemeint.


    Wenn sie überparteilich gewesen wären. wäre das eine ganz andere Sache.


    Die Hackerangriffe haben auch schon einige unserer Kunden erreicht. Deren Seite ist lahm gelegt.

  • Minarett Initiative

    Die Gratulationen sind jedoch in der Zwischenzeit auch Überparteilich, da hast Du dich getäuscht.


    Das Schweizerische Ja hat doch nun ganz Europa aufgerüttelt. Viele Regierungen mussten registrieren, dass ihr Volk vielmals anders denkt. Die aufgefakelten Diskusionen sind gut und wird helfen, die Angelegenheit ordentlich zu reglen.


    - kein Kopftuch

    - keine Zwangsehen

    - keine Beschneidungen

    - offentliche Moscheen

    - keine Lautsprecher und Gebetsausrufer

    - etc.


    Bin überzeugt, dann dürften die Moslems auch Ihre Minarette bauen, wenn sie ins Ortsbild passen.


    Story Link: http://www.20min.ch/news/dossier/minarett/story/11092275

    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



    Mache was Du willst, aber mach es richtig!

  • Minarett Initiative

    wildhund wrote:

    Quote
    Die Gratulationen sind jedoch in der Zwischenzeit auch Überparteilich, da hast Du dich getäuscht.


    Welche europäischen Parteien - ausser den rechtsaussen - haben den gratuliert?