SMI November

  • SMI November

    Eine Zinssenkung ist kurzfristig (Tage bis 1 Woche) und langfristig (nach ein bis zwei Jahren) gut. Mittelfristig aber (1-12 Monate) zeigt es, dass die Zentralbanken die Entwicklung nach unten einschätzen.


    Auch die FED hat mit ihren drastischen Zinssenkungen sowohl im 2000/01 als auch im 2007 die negativen Entwicklungen an den Märkten vorgezeichnet. (Aussnahme war 1998, Crash im Aufwärtstrend.)


    Sagt mal, wo ist eigentlich dieser wildhund?

    «Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

  • Leitzins

    Also mir kommt das so vor wie ein Eingeständnis der Zentralbanken wie schlecht es eigentlich um die Weltwirtschaft steht .Diesbezüglich sehe ich ein weiteres low an den Aktienmärkten in absehbarer Zeit.

    Es ist jedoch nur meine eigene Meinung und ich wünschte dass ich damit daneben läge.

  • SMI November

    Schachspieler *wink*

    haben sicher schon bemerkt, dass die Börse ein wenn/dann Szenario antizipiert.

    Ich denke, dass nach dem (bestimmt abgesprochenen) Vorgehen Europäischer Nationalbanken die Kurse nicht unbedingt nach oben gehen müssen.

    Amerika ist bezüglich Zinssenkungen so gut wie "ausgeschossen", Europäer, vor allem Schweizer haben da noch Potential.

    Also überhaupt keine Übeberraschung

  • SMI November

    wo ist eigentlich euer problem, ist doch immer das gleiche prinzip:


    wenn die wirtschaft schlecht läuft -> leitzinssenkungen

    wenn die wirtschaft gut läuft -> leitzinserhöhungen


    irgendwie müssen die nationalbanken ja die wirtschaft wieder ankurbeln, war, ist und bleibt immer so...

    "Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"

  • SMI November

    phlipp wrote:

    Quote
    wo ist eigentlich euer problem, ist doch immer das gleiche prinzip:

    wenn die wirtschaft schlecht läuft -> leitzinssenkungen

    wenn die wirtschaft gut läuft -> leitzinserhöhungen


    irgendwie müssen die nationalbanken ja die wirtschaft wieder ankurbeln, war, ist und bleibt immer so...



    Nicht nur! Verantwortliche Nationalbanken versuchen die Balance zwischen Wirtschaftsankurbelung und drohender Inflation (kurzfristig kleinstes Problem) zu halten.

  • SMI November

    Für mich hat die EU eine grosse Cahnce verpasst :roll: England hat es m.E. richtig gemacht...jetzt hätte man mal ein Zeichen setzten können und zumindes um 100 bp senken...inflation ist derzeit kein Thema...

    „Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“


    Konrad Adenauer

  • Dank Obama,

    gibt es auch wieder Föteli von Paul Volcker. Bevor der Weltbankscheff war, hat er mal als Fedpräsi den Leitzins auf 14 % hinaufgesetzt. Damals waren die meisten Speckis in diesem Forum, höchstens kleine Buben.

    Und was will ich damit sagen: "Mit den richtigen Aktien ist man momentan nicht schlecht bedient."

  • Wichtige Zahlen

    Die US-amerikanische Arbeitsproduktivität (im Nonfarm Business) ist im dritten Quartal saisonbereinigt und annualisiert um 1,1 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich von 1,0 %. $


    Die Zahl der Erstanträge ist in den USA auf 481.000 gefallen. Erwartet wurden 475.000 bis 476.000 neue Anträge nach zuvor 485.000 (revidiert von 479.000).

  • SMI November

    Produktivität ex agrar 1.1% umfrage 0.7%

    lohnstückkosten 3.6% umfrage 3.0%

    erstanträge arbeitslosenhilfe 481K umfrage 477K

    reg. arbeitslose 3843K umfrage 3743 K


    DJIA fut. 9043 -132


    edit: sry schon geposted..nicht gesehen!

    take it easy, but take it!

  • EZB

    wie immer ängstlich, zögerlich, zu "fettleibig" & zu träge, die Wohlstandsverwahrlosten bei der EZB eben.


    Die FED in USA und jetzt England macht es doch vorbilldlich noch vor.

    Die Wirtschaftsdaten sind so miserabel wie noch nie in der EU, die

    reale Wirtschaft braucht jetzt doch Liquidität wie eine Maschine das Schmieroel, ohne geht nichts.

    Die Energie- & Rohstoffpreise sind im Keller, von Inflation keine Spur, die Wirtschaft droht abzustürzten. Eie Auftragseinbrüche sind alarmierend, die EZB aber döst weiter den Schlaf des Gerechten.





    :roll: :idea: :arrow: 8)

    So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.



    Frei nach I Ging

  • Leitzins

    @ Marabu


    eben doch Marabu,die EZB und die Nationalbank haben noch genügend Pulver zur verfügung und man muss den Feind schon aus der Distanz bekämpfen bevor er uns schon eingeholt hat und in der Stube sitzt.

    Aber eben typisch EZB vergleichbar wie die Schweizer Nati , ohne Risiko mit dem Rücken zur Wand und Ideenlos.

    Wie soll man da einen Gegner (Wirtschaftskries) schlagen können?Vieleicht können es uns die Briten vormachen. :idea: :idea: :idea:

  • na es geht doch!!!!!!!!!!!!!!!!!

    warum nicht schon früher solche einsichten????


    Wall-Street-Boni gekürzt

    Der Streit um die trotz Finanzkrise geplanten Millionen-Boni an der Wall Street schlägt in den USA immer höhere Wellen. Die Bankenchefs werden in diesem Jahr zwar laut neuesten Schätzungen rund 70 Prozent niedrigere Prämien bekommen. Das sei aber noch immer bei weitem zu viel, protestierten Kritiker und fordern Nullrunden. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo kündigte verschärfte Prüfungen an.



    Bei den Banken-Chefs würden die Boni auch wegen des befürchteten Proteststurms am stärksten gekürzt, wie eine Studie der Vergütungsexperten Johnson Associates laut US-Medien ergab. In der Branche insgesamt werden die Prämien demnach im Schnitt um bis zu 35 Prozent fallen bei einer weiten Spanne zwischen 10 und 50 Prozent.



    Angesichts der Finanzkrise stelle sich die Frage, wie Boni überhaupt zu rechtfertigen seien, kritisierte Cuomo in der "New York Times". Von staatlich gestützten Banken hat der Generalstaatsanwalt bereits Informationen zu geplanten Boni angefordert.



    Deutschland kappt die Gehälter



    In Deutschland werden bei Banken unter dem Rettungsschirm die Gehälter der Manager auf 500 000 Euro begrenzt und Vorstands-Boni gestrichen - so gerade bei der Commerzbank. Auch in den USA sind gewisse Deckelungen bei Staatshilfen geplant.



    Der Druck der Politik sei enorm, sagte Johnson-Associates-Chef Alan Johnson der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. US-Banken müssen die Boni ihrer Chefs veröffentlichen. "Das wird einen Feuersturm geben", sagte Johnson zu den erwarteten Protesten.



    Rekordhalter unter den Wall-Street-Bossen war im vergangenen Jahr der Chef der Investmentbank Goldman Sachs, Lloyd Blankfein. Er bekam ein Gehaltspaket im Wert von rund 68 Mio. Dollar. Insgesamt schütteten New Yorker Finanzhäuser 2007 nach Behördenangaben Boni von mehr als 33 Mrd. Dollar an ihre Mitarbeiter aus.



    Die Prämien werden in aller Regel nach Erfolg bezahlt und können daher in einer Bank je nach Sparte sehr unterschiedlich ausfallen. So winken im trotz Finanzkrise brummenden Rohstoff-Geschäft Rekordboni: Der Chef der Sparte beim Finanzkonzern Citigroup etwa soll laut "Wall Street Journal" eine Prämie von 125 Mio. Dollar bekommen.

    Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

  • SMI November

    Offensichtlich will GM noch heute vor die Medien treten und eine wichtige News veröffentlichen......


    Quelle: Bloomberg TV


    Hoffentlich vermelden die nicht den Konkurs, das gäbe ein Blutbad :cry: :cry: :cry:


    Aber sowas schliesse ich eher aus. Ich gehe eher davon aus dass entweder mit Chrysler fusioniert wird, und dass die Fusionskosten o.ä. der Staat übernimmt.


    Gruss

    Dr.Zock

    Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

  • SMI November

    Ich HOFFE, dass der Dow wenigstens nahe bei Grüne schliesst, sonst geht die Talfahrt weiter.

    Welche Meldung hat denn den neuesten Kurssturz seit einer Stunde ausgelöst (vor allem beim DAX)? Ist ja nicht zum Hinschauen ... :(

  • SMI November

    Ich empfinde das heutige abtauchen der Märkte , trotz den weltweiten Zinssenkungen, trotz dem 700Milliarden $ US-Rettungspaket vor nicht mal einem Monat und einem neuen US-Präsidenten, als beängstigend. Vor allem der SMI taucht immer so stark ab. Mal schielt der SMI nach den Asiaten und dann macht er dem DOW auch noch alles nach. Doppelt runtergewürgt hält wohl besser. :cry:


    Es hiess mal bis Ende Jahr würden sich die Märkte wieder erholen. Ich glaube auch bald nicht an eine baldige Erholung. :cry:


    Dieses Geplänkel verursacht bei mir jetzt dann auch bald mal vermehrt Kopfschmerzen und der Geduldsfaden reisst langsam. :evil:

    An der Börse kann man 1000% gewinnen, aber nur 100% verlieren.