• @ riddick

    O.K., kann gut sein. Die Fusionsgerüchte gab es auch vor längerer Zeit schon.

    Dass ein Grossteil der Aktionäre gegen die Fusion ist, hängt ja eigentlich nur mit dem vermeintlich niedrigen Kaufpreis zusammen, d.h. ein bisschen mehr und die sind alle wieder zufrieden.

    Was mich und ein paar andere so stört ist dass der Börsenplatz Schweiz aufgegeben werden soll.

    Ich persönlich halte zwar je 33% in CHF, USD und Euro, Pfund tue ich mir aber nicht auch noch an.

    Der prognostizierte Erdrutsch bezieht sich also auf die schweizer Kotierung vor der Dekotierung.

  • Komisch, gerade jetzt, nach 12 Jahren Streit, kommt eine Klage gegen XTAN vor Gericht. Offenbar wird hier auf Geheiss von Glencore alles Schlechte in den XTAN-Kurs eingepriesen. Später sollte man Glencore offenbar auch noch dankbar sein, dass sie mit XTAN fusionierten.

  • Na also !

    Es besteht Hoffnung!

    PRESSE/EU untersucht geplante Fusion von Glencore und Xstrata

    (21.03.2012 / 08:15:00)

    Zürich (awp) - Die EU-Wettbewerbsbehörden unterziehen den geplanten Zusammenschluss des Rohstoffhändlers Glencore International und des Kohlekonzerns Xstrata offenbar einer genauen Überprüfung. Grund dafür sei, so berichtet das Wall Street Journal (WSJ, Ausgabe 21.03.), dass Stahlkocher und andere Industrieunternehmen in Europa Sorgen bekunden, durch die Fusion könne künftig ein Wettbewerber entstehen, der in den Bereichen Zink, Nickel und Kohle zu mächtig sei. Widerstand gegen den Deal erwächst gemäss dem WSJ beispielsweise von der European Steel Authority.

    Als Resultat der Untersuchungen könnte sich gemäss dem WSJ-Bericht eine Zustimmung der EU-Wettbewerbsbehörde zur Elefantenhochzeit der beiden Rohstoffkonzerne bis zum Frühjahr 2013 hinziehen. Das könnte ebenso für eine Zusage der entsprechenden Behörden in den USA, in Südafrika, China und Kanada der Fall sein.

    Eine Zustimmung der EU-Wettbewerbsbehörde gelte als die schwierigste Hürde, die auf dem Weg zum Zusammenschluss zu nehmen sei, schreibt das WSJ weiter. Im Jahr 2008 etwa blies der Rohstoffkonzern BHP Billiton sein Übernahmemanöver für den Eisenerzproduzenten Rio Tinto ab, nachdem die EU wettbewerbsrechtliche Bedenken zum Schulterschluss geäussert hatte.

    Der Schlüsselfaktor für eine Zustimmung sei, wie die EU die Märkte definieren würde. Weltweit würde eine kombinierte Glencore/Xstrata in den Rohstoffsegmenten einen vergleichsweise geringen Marktanteil aufweisen, beispielsweise 5,3% für Kokskohle, 6% für Nickel bzw. 12% für Zink. Bei einer Isolierung der Märkte und unter Einbezug der Rohwaren, die Glencore im Auftrag Dritter verkaufe, könnten indes von der Fusion negativ betroffene europäische Unternehmen den Vorwurf eines Minimonopols erheben, heisst es im WSJ-Bericht.

    Nicht zuletzt stösst die geplante Fusion dem WSJ zufolge wegen der Transaktionsvereinbarungen offenbar auch bei Xstrata-Anteilseigner weiter auf Widerstand.

    pen/rt

  • starup2 hat am 21.03.2012 - 12:08 folgendes geschrieben:

    Quote

    Die Aktien zu verkaufen kann nur ein Nachteil sein: Glencore will ja einen Gewinn machen mit den Xstrataanteilen. Dann lieber an den Synergieeffekten mitpartizipieren und bestimmt nicht die Aktien vor der Fusion verkaufen.

    sehe ich genauso, jetzt zu verkaufen macht keinen Sinn, Geduld bringt Rosen :happy:

  • Kaum scheint der Deal doch nicht zu Stande zu kommen stürzt der Aktienkurs. So schlecht kann also der Deal (nicht der Kaufpreis - aber der Nutzen der Zukünftigen Glencoreaktionären) doch nicht sein. Ich bin ja eigentlich auch gegen Monopole - aber wenn man im Besitz eines (Quesi-)monopols ist, ist das doch ein Vorteil.

  • Hä?

    starup2 hat am 23.03.2012 - 12:14 folgendes geschrieben:

    Quote

    Kaum scheint der Deal doch nicht zu Stande zu kommen stürzt der Aktienkurs. So schlecht kann also der Deal (nicht der Kaufpreis - aber der Nutzen der Zukünftigen Glencoreaktionären) doch nicht sein. Ich bin ja eigentlich auch gegen Monopole - aber wenn man im Besitz eines (Quesi-)monopols ist, ist das doch ein Vorteil.

    Was hat denn gestern und heute der sinkende Kurs mit der Fusion zu tun?


    Schön, dann kann man ja davon ausgehen, dass Glencore sich auch noch Schmolz+Bickenbach oder Weatherford einverleibt... :db:

  • Fusionsgerücht kommt auf -->

    Fusionsgerücht kommt auf --> Kurs geht hoch


    Gerücht über nicht Zustandekommen kommt auf --> Kurs bricht ein


    Gibt es andere Indikatoren welche für den starken Kursanstieg - resp den Zusammmenbruch der letzten Tage hätte ausschlaggebend sein? Normale Konjunkturschwankungen?

  • Glencore übernimmt Kanadas größten Getreidehändler Viterra

    Glencore übernimmt Viterra für 5 Milliarden Euro



    Nach der 27 Milliarden Euro schweren Übernahme des ebenfalls in der Schweiz ansässigen Bergbaukonzerns Xstrata macht Glencore bereits die nächste Übernahme klar. Für 6,1 Milliarden kanadische Dollar, umgerechnet 4,7 Milliarden Euro, wird Glencore Kanadas größten Getreidehändler Viterra übernehmen.

    Bereits zuvor hatte sich Glencore den Lebensmittel-Markt als weiteres Wachstumsfeld ausgesucht. Viterra gilt durch den Zugriff auf die kanadischen Getreide Raps, Sommerweizen, Hafer und Hartweizen als attraktives Übernahmeziel. Zudem verfügt der Getreidehändler über große Lagerkapazitäten in den Häfen von Südaustralien. "Der Kauf von Viterra zeigt, wie sehr wir von der Bedeutung, der Zukunft und dem Potenzial der kanadischen und australischen Getreidemärkte überzeugt sind", erklärte Chris Mahoney, bei Glencore für landwirtschaftliche Erzeugnisse zuständig.

    Glencore wird zusammen mit Agrium und Richardson International 6,1 Milliarden kanadische Dollar, also umgerechnet 4,7 Milliarden Euro, für Viterra bezahlen. Danach soll umgehend das Kanada-Geschäft abgespalten werden und für 2 Milliarden an Atrium und Richardson weitergegeben werden.

    An der Börse sorgte die Übernahme kaum für Überraschung. Bereits nachdem das Viterra-Management Übernahmegespräche bestätigte, war umgehend Glencore als Bieter im Gespräch.

    Offenbar sind hier nicht alle gleich informiert! Xstrata und Glencore wollen fusionieren, was hoffentlich von den Xstrata-Aktionären verhindert werden wird. Der derzeitige Kurs von XTAN muss auf Grund des hervorragenden Produktenmix (Kupfer/Kohle) als völlig unterbewertet betrachtet werden, aber zurzeit lastet die Fusionsangst einfach zu stark auf dem Titel!

  • UBS nimmt Xstrata in 'Most Preferred List' auf - 'Buy'

    Die UBS hat Xstrata in die "Most Preferred List" für den Bergbau- und Metallsektor aufgenommen und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Wahrscheinlichkeit einer Fusion mit Glencore sowie einer Nachbesserung des Übernahmeangebotes sei hoch, schrieb Analyst Myles Allsop in einer Branchenstudie vom Freitag. Zudem sollten Aktienkäufe durch Investoren, die Indizes nachbildeten, den Xstrata-Kurs nach dem Ende der Haltefristen von Glencore technisch stützen.

    AFA0043 2012-03-02/12:44

    ISIN: GB0031411001

  • Projekt in Australien: Xstrata siegt vor Gericht

    27.03.2012 10:41

    Der britisch-schweizerische Bergbaukonzern Xstrata darf die Planungen für das grösste Kohleprojekt Australiens fortsetzen. Ein Gericht in Brisbane empfahl den Behörden am Dienstag die Genehmigung und wies die Klage von Umweltschützern ab.

    Die Aktivisten hatten argumentiert, dass die Ausbeutung der Wandoan Mine im Bundesstaat Queensland das weltgrösste Korallenriff Great Barrier Reef gefährden könnte. Sie forderten, nicht nur die Eingriffe durch den Abbau zu berücksichtigen, sondern auch die Langzeitfolgen durch den Transport und Verbrennen der Kohle im Ausland zu berücksichtigen.

    Nach Ansicht des Gerichts konnten die Naturschützer nicht nachweisen, dass die Umweltgefahren so gross sind, dass das Projekt gestoppt werden müsste. Dabei folgte es der Xstrata-Argumentation, dass die Nachfrage nach Kohle hoch ist und der Bedarf gegebenenfalls auch anderen Quellen gedeckt würde. Die Auswirkungen auf die Umwelt würde das nicht verändern.

    Xstrata will rund 6 Mrd AUD (4,7 Mrd EUR) in das Wandoan-Projekt stecken und rund 1'700 Jobs schaffen. Dem Staat zahlt der Konzern über 30 Jahre rund 3,7 Mrd EUR als Gebühr für die Abbaurechte. Hinzu kommen jährlich Hafengebühren von rund 500 Mio AUD.

    Hätten die Naturschützer Recht bekommen, wäre es auch für andere Bergbaukonzerne wie BHP Billiton und Vale schwer geworden, Genehmigungen für die derzeit geplanten rund 30 neuen Minen in Queensland zu bekommen.

    (AWP)

  • Geduld...

    ...bringt hoffentlich Rosen (oder irgendwann wieder Buchgewinne) ... Bin erst seit letzten Juli Xstrata Aktionär (Einstandskurs 17.75 :( ) - im Moment scheint mir aber schon seit der Bekanntgabe der Fusion ein ziemliches Kurs-bashing im Gange zu sein...Ist es möglich, dass der Kurs systematisch nach unten getrieben wird, um die Differenz zu Glencore grösser zu erscheinen? Es gab ja immer wieder am Ende des Tages nach kleinen Gewinnen kurz vor Börsenschluss einen Abrutscher in die Verlustzone...


    Anyway - Braucht wohl noch etwas Geduld (und hoffentlich die Ablehnung der Fusion) - ich bleibe auf jeden Fall dabei, evtl. werde ich noch etwas nachkaufen - die Firma ist sicher nicht so "schlecht" wie sie aktuell bewertet wird...

  • Ich habe am Samstag die Einladung für die GV am 1. Mai 2012 im Casino Zug erhalten. Aktionäre die an der GV nicht teilnehmen können, sollte unbedingt brieflich abstimmen.


    Ich werde hier bald meine Empfehlungen zu den Traktanden 1 - 21 abgeben, damit eine Fusion verhindert werden kann. Zu den ganz wichtigen Punkten 19 - 21 werden ich hier anfang nächster Woche die Übersetzung liefern.


    http://www.xstrata.com

  • So, ich bin raus jetzt!

    Glencore publiziert Update zu Fusion mit Xstrata - Abschluss im Q3 2012 erwartet

    (13.04.2012 / 08:46:07)

    Zürich (awp) - Der Rohstoffhandelskonzern Glencore hat ein Update zur geplanten Fusion mit dem Minenkonzern Xstrata publiziert. Demnach befinden sich die beiden Unternehmen in "konstruktiven Gesprächen" mit den zuständigen Kartellbehörden, inklusive der Europäischen Kommission, teilt Glencore am Freitag mit.

    Die notwendigen Zustimmungen der Kartellbehörden würden weiterhin im dritten Quartal 2012 erwartet, heisst es weiter. Jedoch werde sich der Versand der Dokumentation zum geplanten Zusammenschluss zuhanden der Aktionäre beider Unternehmen wohl bis Ende Mai verschieben. Ursprünglich sollte die Dokumentation im April versandt werden. Ausserordentliche Generalversammlungen zur Zustimmung über den Zusammenschluss werden Anfang Juli abgehalten.

    dl/cf

  • Aktionäre werden nur schriftlich eingeladen, wenn sie ihr Depot in der Schweiz bei der ZKB, CS oder UBS führen. Die anderen Aktionäre können sich kostenlos via London über ein recht kompliziertes Verfahren registrieren.


    www.xstrata.com