• SMI

    rswiss wrote:

    Quote
    Glaub bald noch, der SMI übertrifft noch den Nikkei mit -3.07 %

    Gruss


    rswiss


    Morgen Freitag soll es zudem noch jede Menge Leerverkäufe geben, pfeiffen die Spatzen vom Dach...


    Leider nur kurze Erholung der US-Futures (nach Erschiessung von Sarkawi), welche wieder in den Keller donnern. Also schlechte Aussichten für den SMI.

    Dr. Friederich Adolphus von Muralt

    - "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

  • Re: SMI vs. Oil

    ASCHI wrote:

    Quote


    was ich nicht verstehen kann,ist dass die börsen so heftig korrigieren,

    trotz einer robusten kojunktur


    und sie ist robust kann ich dir sagen


    Nehmen wir mal an, Du hast recht und die Konjunktur ist tatsächlich robust.

    Fein, dafür haben wir ja auch hohe Aktienpreise und fast alle Indizes standen Anfang Mai nahe ihrem Allzeithoch.


    Die Frage stellt sich, wie die Konjunktur in der Zukunft beurteilt wird. Werden weitere Wachstumssschübe erwartet, steigen die Kurse weiter. offenbar wird aber eine Abschwächung der Konjunktur erwartet. Logisch dass die Kurse im Vorfeld sinken. Auch wenn die Konjunktur jetzt noch gut aussieht.


    Der zweite Punkt sind die Zinsen. Die steigen nämlich. Aktien sind nicht nur Spekulationspapiere bei denen man auf Kursstigerung setzt sondern auch Dividendenpapiere, die Zinserträge abwerfen sollen. Dabei stehen Aktien in Konkurrenz mit anderen Investitionsmöglichkeiten: Bonds, Immobilien etc.

    Wenn nun die Zinsen steigen und man mit Oblis mehr Geld verdienen kann als mit Aktien, werden Aktien unattraktiver. Derzeit kriegst Du rund 5% Rendite auf Oblis aber nur 2% DIvidende auf Aktien. Also müssen Aktien im Preis sinken, damit die Rendite steigt und konkurrenzfähiger wird.


    Der Konjunktur geht es nicht so gut, wie uns die offiziellen Zahlen weis machen wollen. Wir hatten in den letzten Jahren auch in der Schweiz eine Geldmengenausweitung von über 8%. Entsprechend Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln. Die Löhne sind aber nicht in diesem Umfang gestiegen. Ganz intuitiv merken die meisten Menschen, dass sie sich heute weniger leisten können als noch vor 1 oder 2 Jahren. Diese versteckte Inflation wird erst allmählich wahrgenommen. Dabei ist der Ölpreis auch ein Punkt aber eben nur einer von mehreren Faktoren.

  • Geldmenge und Inflation

    Die Geldmenge muss im Schritt mit dem Bruttosozialprodukt wachsen oder schrumpfen. Wenn sie das tut, bewirkt sie keine Inflation. Deflationär und verheerend wäre, wenn sie trotz Wachstums nicht zunähme.


    Dass wir in den letzten Jahren weitgehend keine Inflation hatten, hat zu tun mit einer vorsichtigen Geldmengenpolitik der Nationalbank. Zudem konnte "Teuerung" (in Billiglohn-Länder) exportiert oder mit höherer Produktivität abgefangen werden.


    Die gegenwärtige, milde Teuerung ist ebenso wenig hausgemacht, sondern importiert, durch die Verteuerung beschränkter Rohstoffe.


    Die Reallöhne in der Schweiz haben 2005 um 0.2 Prozent abgenommen. Bei einem Einkommen von 100000 Franken sind das 200 Franken. Was der Lohnehmer weniger hat, fliesst als Unternehmensgewinn in anderer Form in die Wirtschaft, z.B. als Investitionstätigkeit. Beides, Privatkonsum und Investitionstätigkeit, bewirkt die wirtschaftliche Tätigkeit. Langfristig aber bringen Investitionen mehr "return" als Konsum.


    Tatsächlich sind die CH-Wirtschaftszahlen genau jetzt so gut wie lange nicht mehr, und auch die Aussichten. Das Geschehen an der Börse ist importiert.

  • Re: Geldmenge und Inflation

    learner wrote:

    Quote


    Dass wir in den letzten Jahren weitgehend keine Inflation hatten, hat zu tun mit einer vorsichtigen Geldmengenpolitik der Nationalbank.


    So vorsichtig war die Geldmengenpolitik nicht. Die SNB hat einfach den CHF parallel zum Euro gehalten. Somit siteg die Geldmenge um etwa 8.4%. Also weit mehr als das Wirtschaftswachstum.


    Die Schweiz profitiert aber von ausländischen Geldzuflüssen, denn bei gefährdetem Dollar gilt der CHF immer noch als Fluchtwährung.




    Quote:

    Quote
    Tatsächlich sind die CH-Wirtschaftszahlen genau jetzt so gut wie lange nicht mehr, und auch die Aussichten. Das Geschehen an der Börse ist importiert.


    Deshalb steht ja auch der SMI nahe seinem Allzeithoch (trotz Korrektur im Mai). Inflationswarnungen von offizieller Seite (FED) kommen erst seit einem knappen Monat. Bis dahin konnte die Inflationsgefahr vor den Anlegern erfolgreich heruntergespielt werden. Erst jetzt setzen sich die Konsequenzen langsam durch, sprich: die Anleger fürchten weiter steigende Zinsen und Teuerung. Das schlägt logischer Weise auf die Börsenkurse durch.

  • SMI

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    7413.66 war das Mai-Tief.

    Wenn's da durch bricht, gehen wir volle Kanne Short :P


    Da ist der SMI nun durchgefallen, direkt zur Eröffnung. Seit da an kommt er zurück. Bist du nun "volle Kanne" short? Also ich habe mir eine erste Tranche ABB zugelegt. Mal sehen was sich am Freitag als die weisere Entscheidung zeigen wird.


    tt

  • SMI

    TubbelTrader wrote:

    Quote
    Bist du nun "volle Kanne" short?


    Nöö: http://board.cash.ch/bb/viewtopic.php?p=880#880


    Kurzfristig gibt's Korrektur. Deshalb bin ich long.


    Ausserdem gute Zahlen aus den USA (Neuanträger Arbeitslosenhilfe niedriger als erwartet).


    Ich bin aber vorsichtig. Solang es steigt bleibe ich mit engem Stop-Loss long.


    Was wir in den letzten Tagen erlebt haben war alles andere als eine Bodenbildung. Der nächste Down-Move kommt also ziemlich sicher.


    Ob long oder short ist mir eigentlich egal. Ich reite einfach auf der jeweiligen Welle. ;)

  • SMI

    Mach ich auch so. Nur heute war ich wieder mal zu knausrig! Warte US-Eröffnung ab und hoffe auf einen rechten Move. Cash liegt bereit. Übrigens lohnt es sich auch mit einem Auge den Döllär zu verfolgen.


    Gruss SLIN.

  • SMI

    So lange die US-Börse solche Bocksprünge macht, kann auch unser SMI sich nicht erholen. Und dies wird wohl noch so lange dauern, bis sich die Herren Fed-Chef & Texasboy verabschieden werden.

    Dr. Friederich Adolphus von Muralt

    - "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

  • Alle aus den Aktien?

    Die Leute werfen nun alles auf den Markt! Eigentlich sollten die Aktien heute freundlich aussehen.


    Zudem schüttete heute die FED noch zusätzlich Oel ins Feuer ("Inflationsgefahr sehr hoch!").


    Was kann man noch machen, damit die Aktienmärkte gebodigt werden können?

    Dr. Friederich Adolphus von Muralt

    - "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

  • FED noch gewissenhaft?

    Man könnte fast meinen die FED sei über beide Ohren mit Puts

    eingedeckt.

    Ich habe noch nie eine solche PR-Aktion vom FED erlebt um

    möglichst alle Minuten zu wiederholen die Inflationsrate sei

    hoch und der Patzer von Bernanke gehört garantiert geplant

    zur ganzen Übung.


    Haben sie dies auch gemacht, als die Inflation tief war, nein

    sicherlich nicht.


    Aues es bitzeli komisch :?

  • Re: FED noch gewissenhaft?

    Speedy3 wrote:

    Quote


    Ich habe noch nie eine solche PR-Aktion vom FED erlebt


    Oh doch, ich schon: Ab November 2002 hat Alan Greenspan über den Future-Markt regelmässig Dow-Kontrakte gekauft (jeweils Pakete zu 2000 Kontrakten) um an kritischen Wendemarken die Börsen zu stützen.


    Daneben hat das FED jahrelang die Inflation verschwiegen und offizielle Zahlen von 2.x% ausgewiesen, obschon die Teuerung 4-6% betrug.


    Man hat die Ermittlung der Arbeitslosenzahlen verändert, um die US-Arbeitslosenquote bei 4.6-4.7% zu halten (ok, das war nicht das FED).


    Man hat auch die Gefahren des überhitzten Immobilienmarktes immer heruntergespielt. Erst in seiner allerletzten Rede hat Greenspan seine Besorgnis öffentlich bekannt.


    Man hat die Energiekosten im Kern-Konsumentenpreis-Warenkorb auf lächerliche 13% heruntergesetzt, um die wahre Inflation zu verschleiern.


    Manipulationen gibt es, solange es das FED gibt. Seit 1906, also mittlerweile 100 Jahre. Damit muss man leben. In beide Richtungen.


    Nur! In Punkto Inflationsgefahr verhält sich das FED wie ein Verbrecher im Polizeiverhör, der immer nur das zugibt, was man ihm nachweisen kann. Dass die wahre Inflation höher liegt als uns die offiziellen Zahlen glauben machen wollten, war schon seit Jahren bekannt. Ich habe hier auch darüber berichtet. Nun, da es an die Öffentlichkeit gekommen ist, es auch die breite Masse erkennt und das FED die Inflationsgefahr seit knapp einem Monat auch öffentlich zugibt, reagieren die Börsen halt entsprechend.


    Jetzt aber von PR der FED zu sprechen, wo es doch nur altbekannte Tatsachen zugibt, ist der Gipfel der Ignoranz!

  • Re: FED noch gewissenhaft?

    MarcusFabian wrote:


    zu 1., hast du da irgendwelche Belege für diese Behauptung?


    zu 2, siehe Frage 1


    zu 3, die wurden vor 3 Jahren geändert als die Quote über 5.5% lag, seit da nicht mehr. Wie kommst Du also auf die Behauptung "um die US-Arbeitslosenquote bei 4.6-4.7% zu halten "?


    zu 4, ist es nicht so, dass die Energie- wie auch Lebensmittelpreise in der Kernrate schlicht nicht berücksichtigt werden in den USA?


    zu 5., die FED gibt es seit 1913. Und welches "Unternehmen" könnte überleben ohne sich der Zeit anzupassen? Wären Erhebungen aus damaligen Zeiten heute noch anwendbar und auch von Sinn? "Manipulation" würde ich das nicht nennen, eher ein Lernprozess der Wirtschafts- und Konjunkturlandschaft.


    Grüsse tt

  • Re: FED noch gewissenhaft?

    TubbelTrader wrote:

    Quote


    zu 1., hast du da irgendwelche Belege für diese Behauptung?


    Wenn Du Beweise im Sinne von juristisch hieb- und stichfest meinst, dann Nein.

    Starke Indizien sehr wohl:

    Wir haben festgestellt, dass oft über mehrere Tage hinweg zu exakt denselben Uhrzeiten (16:30 und 21:30 Uhr) jeweils Dow-Kontrakte über den Future gekauft wurden.

    Jeweils en Block zu 2000 Kontrakten. Manchmal waren es 4-10 dieser 2000-Kontrakte Blocks.


    2000 Kontrakte kosten $10 Mio und hebeln $1 Mrd.

    Das sind also keine Kleinanleger, die dahinter gesteckt haben. Das exakte Timing lässt auch auf einen Computer im Hintergrund schliessen.




    Quote:

    Quote
    zu 2, siehe Frage 1


    Dazu müsste ich jetzt etwa 30% meiner Postings der letzten 3 Jahre wiederholen. Ist mir zu mühsam.

    Stichworte: Hedonistische Preisberechnung http://www.stock-channel.net/s…d/showthread.php3?t=10618

    Auf die Zusammensetzung des CPI habe ich auch mehrmals hingewiesen.




    Quote:

    Quote
    zu 3, die wurden vor 3 Jahren geändert als die Quote über 5.5% lag, seit da nicht mehr. Wie kommst Du also auf die Behauptung "um die US-Arbeitslosenquote bei 4.6-4.7% zu halten "?


    Zuletzt per 1.1.2005 geändert.

    Dass die Amis ihre Statistischen Erhebungsmodelle ändern, um die Wahrheit zu cachieren ist eine böswillige Behauptung meinerseit ;)




    Quote:

    Quote
    zu 4, ist es nicht so, dass die Energie- wie auch Lebensmittelpreise in der Kernrate schlicht nicht berücksichtigt werden in den USA?


    Stimmt. Der Punkt geht an Dich.




    Quote:

    Quote
    zu 5., die FED gibt es seit 1913. Und welches "Unternehmen" könnte überleben ohne sich der Zeit anzupassen? Wären Erhebungen aus damaligen Zeiten heute noch anwendbar und auch von Sinn? "Manipulation" würde ich das nicht nennen, eher ein Lernprozess der Wirtschafts- und Konjunkturlandschaft.


    Das sind philosophische Betrachtungen. Man kann es als "Manipulation" betrachten, indiem ich hier poste. Denn dadurch, dass ich meine Meinung vertrete, versuche ich, jeden Leser auf meine Seite zu "manipulieren".


    Ich betrachte es als Manipulation, wenn wirtschaftliche Daten verschwiegen oder mittels statistischer Tricks schöngeredet werden.

    Wir hatten öfter in 2003/04 den Fall, dass die Zahl der Arbeitslosen stieg, die Arbeitslosenquote aber gesunken war.

    Manchmal war die Verfälschung der Zahlen so offensichtlich, dass es jeder sehen konnte.


    Aber ob man das als Manipulation oder Lernprozess bezeichnet muss jeder für sich selbst ausmachen.

  • Alles was recht ist.......wollen die Börsianer jetzt die nächsten

    5 Monate jeden Tag in ihrem Bulletin schreiben, Zins-Inflationsangst

    Ölfall-angst, Ölanstieg-angst, Angst vor dies und dem, Angst von

    allem.

    Sind die Anleger solche Memmen geworden? :shock:


    Reisst euch mal am Riemen. Solange keine Gewinnwarnungen

    kommen und der Konsumverbrauch in der kleinsten Art reduziert

    gemeldet wird, ist doch noch alles im Lot.


    Die Schweiz meldet ein rekordhohes BIP, Japan melde rekordhohe

    Bestellungen bei der Maschinenindustrie, in Deutschland geht die

    Arbeitslosigkeit zurück und und und....


    Mir ist schon klar, dass man nicht die Augen vor negativen Entwicklungen

    verschliessen soll, aber was zur Zeit abgeht, ist die Angst an den Haaren

    hergezogen und die Anleger spielen verrückt.


    Aufwachen!

    Bessere Einstiegchancen gibt es nie mehr.

  • Re: wie weiter?

    borsini wrote:

    Quote
    Hallo Marcus! Was meinst du wie weit wird die Korrektur des SMI's noch gehen? Vieles spricht ja noch dafür, dass es noch weiter nach unten geht


    In welchem Zeitrahmen? -10% in diesem Jahr halte ich für realistisch. Bei etwa 6600-6800 hat der SMI noch gute Unterstützungen.


    Langfristig hängt der Kursverlauf von der Inflation ab. Wenn man den Bärenmarkt 1967-1982 als Beispiel nimmt, verliefen die Kurse seitwärts aber die Inflation hat 57% an Kaufkraft weggefressen.


    Anders der Crash von 1929, bei dem die Kurse extrem gesunken waren. ABer 1929 ist und bleibt wohl die Ausnahme und solange wir Papierwährungen haben, spricht nichts dagegen, dass die Notenbanken weiter Geld drucken. Von daher kann sich der SMI gut bei 5000-5500 langfristig einpendeln.




    Speedy3 wrote:

    Quote


    Sind die Anleger solche Memmen geworden? :shock:


    Reisst euch mal am Riemen.


    Hättest Du in Deinem Leben schon einmal einen Bärenmarkt miterlebt, wüsstest Du, dass Durchhalteparolen nicht wirklich weiterhelfen.


    Es geht auch nicht darum, wie die Wirtschaft jetzt dasteht sondern darum, wie die Zukunft vom Markt beurteilt wird.

    Wenn es etwas gibt, was die Märkte hassen, dann ist es Unsicherheit. Noch im April haben alle FED-Chefs die Teuerung heruntergespielt. Erst seit Anfang Mai gibt auch das FED zu, dass die Teuerung "an der Schmerzgrenze" liegt. Und siehe da, die Börsen sinken.


    Ich unterstelle mal, dass es dabei nicht nur um die Inflation geht. Vielmehr um die Tatsache, dass das FED einen Missstand erst zugegeben hat, als die Beweise auf dem Tisch lagen und bereits unzählige Artikel über die wahre Inflation geschrieben wurden.

    Somit ist das Misstrauen berechtigt, dass es noch weitere Leichen im Keller der FED gibt, die jetzt langsam an die Oberfläche gespült werden.

    Aber wie gesagt, das ist eine Vermutung meinerseits.


    Ein weiteres Beispiel ist die Immobilien-Blase, die jetzt platzt und die es laut FED gar nie gab!




    Quote:


    Zinserhöhungen haben erst nach 6 Monaten einen direkten Effekt auf die Wirtschaft und es dauert ein weiteres Quartal, bis diese Effekte sich in den Bilanzen der Unternehmen widerspiegeln. Die meisten Marktteilnehmer wissen das und reagieren, bevor die Unternehmenszahlen auf dem Tisch liegen.


    Steigende Zinsen führen zu einer Mehrbelastung der Konsumenten. Bis 2003 konnten die Konsumenten noch einfach ihre Schulden erhöhen, weil sie in steigende Immopreise refinanzieren konnten. Da nun seit ein paar Monaten die Immopreise sinken, fällt diese Möglichkeit der Geldschöpfung weg.


    Die Anzahl der Refinanzierungen ist stark zurückgegangen:


    [Blocked Image: http://www.markt-daten.de/Kalender/Chart/Indikatoren/mortgage-refi-ab2000.gif]




    In der Tat wachsen zwar die Konsumentenschulden immer noch, allerdings nur noch um 2% pro Jahr (dunkelblaue Kurve)


    [Blocked Image: http://www.markt-daten.de/Kalender/Chart/Indikatoren/cons-credit-ab1996.gif]


    Die Unternehmen müssen also mit weniger Umsatz rechnen. Gleichzeitig steigen aber die Produzentenpreise:

    [Blocked Image: http://www.thestreet.com/tsc/editorial/images/ecocharts/ppi.gif]


    Wie sich das auf die Gewinne auswirken wird, können sich viele Anleger vorstellen. Da muss man nicht erst auf die Quartalszahlen der nächsten Monate warten.


    Ist also wirklich alles im Lot, solange keine schlechten Zahlen bekannt sind? Kannst Du Dir vorstellen, dass es für manche Menschen Sinn macht, bereits im Vorfeld zu reagieren, bevor schlechte Zahlen veröffentlicht werden?